«Award Marketing + Architektur 2012»: Ausschreibung gestartet

Zum dritten Mal werden im April 2012 die besten in Architektur umgesetzten Firmenidentitäten mit dem Award für Marketing + Architektur ausgezeichnet. Die mit drei neuen Mitgliedern besetzte Jury hat einige Anpassungen in den Kategorien vorgenommen.

Zur Teilnahme eingeladen sind Bauherren, Architekten sowie Marketing- und Brandingexperten, die in der Schweiz oder für Schweizer Firmen Objekte realisiert haben. Eingabeschluss ist am 24. Dezember 2011, die Nominationen werden im März 2012 bekannt gegeben und die Preisverleihung findet im KKL Luzern am 20. April 2012 statt.

Neu in der Jury Einsitz nehmen mit Maria Luise Hilbert und Claus Koch zwei Spezialisten für Branding- und Corporate Identity. Zudem ergänzt Modulor Chefredaktor Gerald Brandstätter das 13-köpfige Gremium rund um Jurypräsident Christof Glaus.

Neu werden Eingaben für Schweizer Niederlassungen im Ausland sowie Eingaben für Innenarchitektur-Projekte den sieben Einzelkategorien zugeordnet. Aufgrund der 2010 gesammelten Erkenntnisse werden Sport- und Wellnessanlagen neu gemeinsam mit Bergbahnen in einer eigenen Kategorie bewertet. Die sieben Kategorien sind:

1. Büro- und Geschäftshäuser, Industrie-und Gewerberäumlichkeiten
2. Warenhäuser, Läden, Kundencenters, Flagship-Stores
3. Hotels, Restaurants, Bars, Residenzen
4. Messebau, Prototypen, Showrooms, temporäre Bauten, Pavillons usw.
5. Öffentliche Bauten, Spitäler, Bahnhöfe, Schulhäuser, Park- / Hafenanlagen usw.
6. Kulturbauten, Museen, Kinos, Theater, Opern, Kunsthäuser
7. Sport- und Wellnessanlagen, Bergbahnen.

Ausserdem wird ein Spezialpreis für die beste Team-Leistung vergeben. Aus den Kategoriensiegern wird ein Hauptsieger auserkoren und mit einer Preissumme von 10‘000.00 Franken ausgezeichnet. 2008 ging der Hauptpreis an den Freitag Tower in Zürich und 2010 an die Jugendherberge in Scuol.
 

Renzen Communications mit drei neuen Mandaten

Die Aarauer Agentur Renzen Communications kann drei neue Kunden vermelden: Pestalozzi+Co., Kantonsspital Aarau und Vogt.

Für Pestalozzi+Co., gemäss Mitteilung das führende Unternehmen in den Bereichen Stahltechnik, Haustechnik, Spenglerei und Gebäudehüllen mit Hauptsitz in Dietikon, wird ein Kommunikationskonzept rund um die Jubiläumsaktivitäten zur 250 Jahr-Feier im 2013 entwickelt. Für das Kantonsspital Aarau wird eine Kampagne zur 125 Jahr-Feier konzipiert. Diese wird ab 2012 zu sehen sein. Für Vogt im solothurnischen Lostorf werden diverse Kommunikationsmassnahmen zum 50 Jahr-Jubiläum im 2012 entwickelt.
 

Wunderman: Radiospot auf Dänisch für Trollbeads

Der erste reine Trollbeads-Shop der Schweiz steht in Rapperswil. Wunderman begleitete die Eröffnung.

Die bunten Perlen des dänischen Schmuck-Brands Trollbeads waren in der Schweiz bisher nur in wenigen Schmuckläden oder übers Internet erhältlich. In Rapperswil wird nun mit Beads4You der erste reine Trollbeads-Shop in der Schweiz eröffet. Mittels Poster, ÖV-Hängekartons, Kino-Animation sowie eines unverständlichen Radiospots in dänischer Sprache macht Wunderman die SchmuckliebhaberInnen zurzeit auf die kürzliche Eröffnung aufmerksam.

> Zum Radiospot

Verantwortlich bei Beads4You: Jessica Paul. Verantwortlich bei Wunderman (Y&R-Gruppe): Daniel Bieri (ECD), Silke Heinzelmann (AD), Dieter Boller (Text), Elias Zurbuchen (DTP), Manuel Egger (Produktion), Dominik Cattaneo (Animation), Sonja Wyss, Hanna Barber (Beratung). Radiospot-Produktion: Kreativklinik.ch, Rapperswil.
 

TBS Identity: Für das Luzerner Theater das Abo-Gefühl in Szene gesetzt

Das Luzerner Theater startete seine Spielzeit mit einer Abo-Kampagne, die gestalterisch auf der Bildstrecke des aktuellen Programmhefts basiert.

Unter der Headline «Das Abo-Gefühl» vollführen Ensemblemitglieder die tollkühnsten Luftsprünge und sollen zum Kauf eines Abos anregen. Die Sujets wurden von TBS Identity konzipiert und realisiert. Mit dem Fotografieren beauftragte TBS Identity die Luzerner Fotografin Daniela Kienzler, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zur Auftaktkampagne gehören immer auch die neuen Stückplakate und Postkarten mit demselben Sujet, die das jeweils beworbene Theaterstück reduziert in Form eines kurzen Zitats zu Wort kommen lassen. Sie werden die Luzerner Öffentlichkeit über die gesamte Spielzeit 2011/2012 hinweg begleiten und wurden ebenfalls von TBS Identity realisiert.

Verantwortlich bei Luzerner Theater: Dominique Mentha (Direktor Luzerner Theater), Martin Windolph, (Leiter Kommunikation und Medien). Verantwortlich bei TBS Identity: Michael Schädelin (Beratung), Daniel Leber (CD/AD), Yvonne Pfister/Katrin Bischofberger (Projektmanagement), Nadja Ermert (Polygrafie). Fotografie: Daniela Kienzler, Luzern.
 

Euro RSCG Zürich: Winterthur ist das Beste, was Zürich zu bieten hat

Die Agentur Euro RSCG Zürich hat für die Stadt Winterthur eine Kampagne realisiert. Mit dabei sind prominente Winterthurer wie Victor Giaccobo und Bruno Gehrig.

Sie ist die sechstgrösste Stadt der Schweiz, lockt jährlich mit über 1'000 Kultur- und Freizeitangeboten, verfügt über fantastische Bildungsmöglichkeiten, liegt nahe beim Flughafen und darf von sich behaupten, dass ihre Bewohner die glücklichsten des Landes sind. Kein Wunder, dass die Stadt Winterthur in ihrer Werbekampagne den Vergleich mit der grossen Schwester Zürich nicht scheuen muss. Das dachte sich auch Euro RSCG Zürich und überzeugten im Pitch mit einer augenzwinkernden Idee: Winterthur ist einfach das Beste, was Zürich zu bieten hat.

Unter Einbeziehung prominenter Winterthurer wie Victor Giaccobo und Bruno Gehrig entstanden gleich mehrere Plakatmotive, von denen zwei ab sofort in der Deutschschweiz zu sehen sind. Ausserdem kommen elektronische Werbetafeln sowie kleinere Massnahmen wie Tragtaschen und Fahrzeugbeschriftungen zum Einsatz – immer mit dem Ziel, die Schweizer und Schweizerinnen für den nächsten Besuch in Winterthur zu begeistern.

Darüber hinaus wurde der Kampagnenstart mit einem bunten Big Bang gefeiert. Bei der Pressekonferenz am 6. September liess Winterthur über 1'000 Luftballone mit einer Postkarte in die Luft steigen. Wer in der Schweiz oder gar den anliegenden Ländern dann den «Schönen Gruss aus Winterthur» findet, kann beim daran gekoppelten SMS-Gewinnspiel auch einen Kurztrip in die spannende Kulturstadt gewinnen.

Verantwortlich bei …Winterthur…: Remo Rey (Projektleitung, Winterthur Tourismus), Maya Gadgil (Standortförderung Region Winterthur), Andreas Friolet (Stadt Winterthur). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Urs, Schrepfer, Alexander Holtz (CD), Wolfgang Bark (Text), Philipp Lengyel (AD), Luca Schneider, Lea Fischlin (Grafik), Nathalie Jakober (Beratung), Dan Cermak (Fotografie), Markus Graf (Bildbearbeitung).
 

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René Grüninger PR wirbt für die «Viaduktnacht»

René Grüninger PR hat in Zusammenarbeit mit Projektleiterin Rea Eggli und den freischaffenden Kreativen Chris Eggli und Thomas Campolongo die «Viaduktnacht – Offen für Kunst und Kommerz» beworben.

«Im Viadukt» feierte sein einjähriges Bestehen und lud letzten Freitag zu einer unvergesslichen Nacht unter die Zürcher Viaduktbögen im Kreis 5 (Werbewoche.ch berichtete). René Grüninger PR, unter anderem Initiantin des Kreislauf 4+5, wurde von der Trägerschaft PWG beauftragt, diesen Anlass zu bewerben. Mit Hilfe von Projektleiterin Rea Eggli und den freischaffenden Kreativen Chris Eggli und Thomas Campolongo konnte René Grüninger PR dafür den renommierten in New York lebenden und arbeitenden Künstler Olaf Breuning gewinnen, der eigens für die Viaduktnacht ein Werk aus seiner Serie «Marylins» zur Verfügung stellte, eine zeitgemässe, ironische Interpretation von Andy Warhols Pop-Art-Ikone. Eine Auswahl von Olaf Breunings Werken und Publikationen wurde von seinem Zürcher Galeristen Nicola von Senger im Westflügel ebenfalls an der Viaduktnacht präsentiert.

Werbemittel: Plakate F12, Plakate A2, Leuchtplakate, Flyer und Tragtaschen, Kino-Dia. Kunde: Stiftung PWG / Im Viadukt. Gesamtverantwortung Agentur: René Grüninger. Projektleitung: Rea Eggli. Creative Direction: Chris Eggli & Thomas Campolongo. Art: Olaf Breuning.
 

Urner Wochenblatt: Chefredaktor Erich Herger tritt zurück

24 Jahre lang war Erich Herger Chefredaktor, mehr als 2‘400 Mal ist das Urner Wochenblatt unter seiner Leitung erschienen. Nun hört er auf und stellt sich als CVP-Regierungsratskandidat zur Verfügung.

Der bisherige Chefredaktor des Urner Wochenblattes, Erich Herger, kandidiert für den Regierungsrat. Aus diesem Grund tritt er per sofort von seinem Amt als Chefredaktor zurück: Er habe sich entschieden, für den Regierungsrat zu kandidieren, so Herger auf Urnerwochenblatt.ch. Für ihn sei immer klar gewesen, dass sich eine solche Kandidatur nicht mit seiner Position als Chefredaktor des Urner Wochenblattes vereinbaren lasse. Als Chefredaktor beobachte und kommentiere man das politische Geschehen in Uri. Man sei dabei auch Berichterstatter der politischen Diskussion. Deshalb sei die Kündigung die einzige richtige Konsequenz gewesen.

Bereits seit 1. Juli sind die stellvertretenden Chefredakteure Markus Arnold und Stefan Arnold interimistisch für alle Belange der Redaktion verantwortlich. «Das wird im Sinne einer Übergangszeit auch so bleiben», erklärt Otto Aeschbacher, Geschäftsführer Gisler Druck.

 

Face: Oliver Bernheim ist neuer Verkaufsleiter

Oliver Bernheim leitet seit April 2011 den Verkauf der Face Ambient Medien. Daneben doziert er an diversen Fachschulen der Schweiz.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in den grossen Medien- und Verlagshäusern der Schweiz trage er massgeblich zur Weiterentwicklung der Gattung Ambient Media bei und mache diese bei Face unkompliziert buchbar, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Neben seiner Funktion bei Face doziere er an verschiedenen Fachhochschulen der Schweiz.

 

Spinas Civil Voices: Mit Nespresso-Fake auf Erfolgskurs

Mit einem Spot, der für das Trinkgeld eines Nespresso-Filmes produziert wurde, schlägt Solidar Suisse im Moment alle Rekorde. Nestlé wehrt sich gegen den Film.

Innerhalb von nur drei Tagen sei der Clip von über 350'000 Viewern (D, F, E) gesehen worden, schreibt Spinas Civil Voices in einer Mitteilung. Mit über 11'000 Youtube-Shares innert 24 Stunden sei der Spot gestern weltweit das am häufigsten geteilte kommerzielle Video. Dazu habe es unzählige redaktionelle Beiträge gegeben, unter anderem im Blick, Tagi, 20 Minuten, auf ZDF, ARD, Spiegel, Focus und Bild online. Mit dem Resultat, dass bereits über 20'000 Mails an George Clooney gesendet worden seien und Nestlé sich bereit erklärt habe, mit Solidar Suisse an einen Tisch zu sitzen.

Nestlé wehrt sich

Nestlé wehrt sich indes gegen den Viral-Spot. Bei Nespresso lege man seit Jahren schon großen Wert auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, so ein Nespresso-Sprecher gegüber Horzint.net. Das Unternehmen verweist auf sein Nachhaltigkeits-Programm Nespresso AAA Sustainable Quality, das den Kunden des Unternehmens beste Kaffeequalität, gleichzeitig aber die Lebensgrundlagen der Farmer und ihrer Dorfgemeinschaften in den Anbauländern sichern soll. Man sei überzeugt, dass Nespresso bereits jetzt mehr für die langfristige Lebensqualität der Farmer, ihrer Familien und ihrer Arbeiter tue, als die Kampagne fordere.

Man habe nie vorgehabt, den Viral-Spot zu verbieten, so der Sprecher weiter. Man habe zu keiner Zeit das Recht der Organisationen, ihre Meinung zu veröffentlichen, in Frage gestellt. Die Art und Weise, in der Solidar Suisse die Kampagne führe, verurteile man jedoch «aufs Schärfste».

> Zu guter Letzt: Na, Herr Clooney, wie fühlt sich das an?

Verantwortlich bei Solidar Suisse: Christian Engeli (Kampagnenleiter), Ruth Dällenbach (Geschäftsleiterin). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Matthias Freuler, Stephan Huwiler (Kreation), Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung), Christoph Schott (Berater Neue Medien), Alexander Meier (Regie), Champignons (Visuelle Gestaltung).

 

 

 

Pitch-Gewinn: CR Basel setzt Präventionskampagne gegen Spielsucht um

In einem Pitch hat die Basler Agentur das Mandat für eine neue Präventionskampagne von Sucht Info Schweiz gegen Spielsucht gewonnen.

Ziel der Kampagne ist gemäss Mitteilung der Agentur die Sensibilisierung der Allgemeinbevölkerung sowie die Bekanntmachung der Angebote und Massnahmen auf der Ebene der spezifischen Zielgruppen – Betroffene und deren Angehörige. Die Kampagne startet in diversen Medien anfangs 2012.
 

Tessin mit zwei neuen politischen Gratiszeitungen

Zwei Gratiszeitungen sind im Tessin am Mittwoch auf den Markt gekommen. In 10 Minuti knüpft der Lega-Präsident Giuliano Bignasca an die politischen Inhalte seiner Partei-Sonntagszeitung Il Mattino an. Dagegen setzt der SP-Nationalratskandidat Nenad Stojanovic seine Monatslektüre Ticinoaperto.ch.

10 Minuti – oder auch Des Minüt, wie das Blatt im Tessiner Dialekt heisst – unterscheidet sich im Stil nicht von den übrigen Kommunikationsmitteln der Lega dei Ticinesi. Das Titelbild der Ausgabe 1 ziert Fulvio Pelli als grüne Hulk- Figur, weitere Themen sind unter anderem die Neat, die Post und das Wahl- Programm der Lega. Dreimal die Woche soll Bignascas neue Zeitung in Zukunft erscheinen, kündigte der verantwortliche Redaktor, Sohn Boris Bignasca, im Vorfeld an. Drei weitere Mitarbeiter betreuen die Rubriken Kanton, Sport und Welt. Der Name 10 Minuti ist nicht zufällig gewählt, sondern spielt auf die Pendlerzeitung 20 Minuten an, die ab dem 14. September mit einer Auflage von 36'000 Exemplaren auch im Tessin herauskommen soll.

Während 10 Minuti an zahlreichen Bushaltestellen in den Verteilboxen des Il mattino zu finden war, konnte Ticinoaperto.ch nur an einigen Tessiner Bahnhöfen bezogen werden. Mit einer Auflage von 20'000 Exemplaren will der Sozialdemokrat Nenad Stojanovic verhindern, dass der Kanton zum politisch- medialen Monopol des Bignasca-Clans wird,, wie er in einem Communiqué schreibt. Die Themen der Erstausgabe, verfasst von verschiedenen Autoren, reichen vom Atomkraft-Ausstieg, über Wahlmüdigkeit, der italienischen Sprache in Bern bis zum Kreuzworträtsel. Die Finanzierung läuft gemäss Stojanovic ausschliesslich über Spenden. Die neue Lega-Zeitung finanziert sich über Werbung. (SDA)
 

Die Werbewoche auf Star TV: Axe Full Control – Cannes Special

Das grosse Problem vieler männlicher Artgenossen – der «vorzeitige Schweisserguss» - führt zu Verunsicherungen und behindert bei den Bemühungen um das weibliche Geschlecht.

Die Werbeagentur Ponce Buenos Aires Argentina widmet sich diesem letzten grossen Tabuthema im unverkennbaren Axe-Stil und trifft mit der aktuellen Spot-Serie erneut ins Schwarze.

Alle vier Axe Full Control-Spots wurden am diesjährigen Werbefestival von Cannes mit goldenen Löwen ausgezeichnet; sowohl die Idee wie auch die Umsetzung haben die Jury restlos überzeugt.

«Die Werbewoche» auf Star TV zeigt die erfolgreiche Kampagne in einem Cannes-Special um 19.45 Uhr oder jederzeit unter Startv.ch.

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