Medienkongress: Doris Leuthard erhebt Drohfinger

Bundesrätin Doris Leuthard rief in Flims die Verleger und die SRG dazu auf, bis Ende dieses Jahres gemeinsam eine Lösung zu suchen. Beide Seiten sollten nicht auf ihren Maximalforderungen beharren.

Die Schweiz brauche private Medienhäuser und eine starke SRG, nicht zuletzt mit Blick auf die ausländische Konkurrenz. Die Medienministerin wies darauf hin, dass sich das technologische Umfeld in den letzten Jahren stark verändern habe. Namentlich das Internet und mobile Geräte stellten die Medien vor neue Herausforderungen. Die früher klaren Grenzen zwischen den Angeboten der Verleger und der SRG hätten sich damit verwischt.

Der Gesetzgeber hinke immer etwas hinterher. Der Staat könne und wolle nicht in die Entwicklung neuer Technologien eingreifen. Und es sei nicht die Aufgabe der Behörden, das Konsumverhalten der Bürger zu steuern. Das sei Sache des Wettbewerbs im Medienmarkt. Der Staat bemühe sich um gute Rahmenbedingungen. (SDA)

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SBB: Reto Schärli wird neuer Mediensprecher

Personeller Wechsel auf der SBB-Medienstelle in Zürich: Ab 1. Oktober wird der ehemalige Radio 24-Redaktionsleiter Reto Schärli als Mediensprecher für die Deutschschweiz tätig sein.

Der 42-jährige Reto Schärli verfügt über eine 20-jährige Erfahrung im Journalismus, wie es in einer Mitteilung der SBB heisst. Nachdem er einige Semester Publizistik und Volkskunde an der Universität Zürich studiert hatte, war er zunächst freier Journalist, bevor er sechs Jahre lang als Redaktor für den Zürcher Unterländer arbeitete. Vom Printjournalismus wechselte er 1999 zu den elektronischen Medien und war zehn Jahre als Redaktor und Redaktionsleiter bei Radio 24 in Zürich tätig. Anfang 2010 wechselte er in die Redaktion des Zürcher Lokalsenders Radio1.

Damit sei die SBB-Medienstelle Zürich wieder voll besetzt, heisst es weiter. Die ausgebildete SBB-Reisebürokauffrau Lea Meyer und der langjährige SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi würden mit Reto Schärli einen Kollegen erhalten, der in den Zürcher Medien sehr gut vernetzt sei und die Bedürfnisse der Journalistinnen und Journalisten aus eigener Erfahrung bestens kenne.
 

Wechsel im Key Account Management bei Publicitas Lugano

Fabio Serratore, Key Account Manager bei Publicitas Lugano für den Tre Top Ticino, wird in Zukunft für das neue Angebot des Corriere del Ticino zuständig sein. Fabio Balmelli, Filialleiter Publicitas Lugano, übernimmt ad interim das Key Account Management für Tre Top Ticino.

Am 13. September 2011 hat der Corriere del Ticino, die führende Tageszeitung in der Südschweiz, die Lancierung einer zweimal wöchentlich erscheinenden Grossauflage mit 80'000 Exemplaren angekündigt. Mit dem Start des neuen Angebots am 20. September 2011 wird Fabio Serratore, heutiger Key Account Manager bei Publicitas Lugano für Tre Top Ticino, die Vermarktung des neuen Angebots verantworten. Das Key Account Management für Tre Top Ticino wird ad interim Fabio Balmelli, Filialleiter Publicitas Lugano, übernehmen.
 

Schoch&Sonders mit neuen Kunden

Die Zürcher Agentur Schoch&Sonders hat im letzten halben Jahr mehrere neue Kunden und Markenaufträge dazugewonnen. Dazu gehören Unternehmen wie Schuler St. Jakobskellerei, Esso Schweiz, Mibelle Cosmetics oder Innveri.

Für die neuen Kunden hat die Agentur verschiedene Marken gestaltet, deren Auftritt überarbeitet oder erweitert, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Weinmarke Don Pascual von Schuler wurden beispielsweise die Cavas und Spirituosen in überarbeitetem Design zur Seite gestellt. Und für Selezione Fellini wird schon bald ein neuer Sizilianischer Spitzenwein im Design der Agentur auf den Markt kommen. Für Mibelle Cosmetics und die Hautpflege Zoé Effect hat Schoch&Sonders eine Sortimentserweiterung umgesetzt. Esso Schweiz wird in den nächsten Monaten eine neue Marke im Shop-Bereich ausrollen, welche von der Zürcher Agentur von der Markenstrategie bis zum Markendesign neu kreiert wurde. Und auch für die Freiburger Firma Innveri definiert Schoch&Sonders einen neuen Markenauftritt für ein Produkt.

Für bestehende Kunden wie Melectronics oder Emmi und deren Marken Emmi Caffè Latte und Emmi Kaltbach ist Schoch&Sonders weiterhin tätig. Marken wie Durabase und Daymond von Melectronics werden immer wieder für verschiedene Produkte umgesetzt.
 

Tommy Hilfiger offizieller Kooperationspartner des Zurich Film Festival

Tommy Hilfiger Schweiz kündigt die Zusammenarbeit mit dem 7. Zurich Film Festival 2011 an, welches vom 22. September bis am 2. Oktober in Zürich stattfindet. Als offizieller Kooperationspartner wird Tommy Hilfiger die Mitarbeiter des Festivals ausstatten.

Durch die Kooperation wird die Marke Tommy Hilfiger während der elf Tage des Zurich Film Festivals 2011 präsent sein und damit sowohl national als auch über die Schweizer Landesgrenzen hinaus zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Gleichzeitig wird das Zurich Film Festival während dieser Zeit auch das Erscheinungsbild der Tommy Hilfiger Stores in Zürich und Bern prägen.
 

Who’s Mcqueen Picture: Viral-Film für Migipedia lanciert

Der Ausbau der Migros Migipedia-Webpage schreitet voran. Das Portal bietet dem Konsumenten die Möglichkeit, seine Meinung zu dem Produktsortiment der Migros zu geben. In einem Viralfilm wird nun die Webpage beworben, um die Bekanntheit zu steigern.

Die Story rankt um «Arne», der in allen Lebenslagen seiner Bewertungsleidenschaft verfällt. Erst auf der Migipedia-Webpage findet er seine Erfüllung. Der Spot wird auf der Migipedia-Webpage eingesetzt und über den Youtube-Channel von Migros verbreitet.

Verantwortlich bei Migros Genossenschafts Bund: Leila Summa (Social Media Director/ Leitung Digital Marketing), Dirk Worring ( Projektleiter Social Media & Mobile Marketing), David Banjac (Projektleiter Digital Marketing). Verantwortlich bei Who’s Mcqueen Picture: Philipp Petersson (Executive Producer), Jyri Pasanen (Regie), Tobias Dengler (Kamera).
 

Burma: Journalist muss zehn weitere Jahre ins Gefängnis

In Burma haben die Behörden einem bereits zu acht Jahren verurteilten Journalisten eine weitere zehnjährige Gefängnisstrafe auferlegt.

Dies teilte die Menschenrechtsgruppe Reporter ohne Grenzen (RSF) mit. Der 21-jährige Journalist arbeitete demnach für die in Norwegen ansässige Organisation Democratic Voice of Burma (DVB, Demokratische Stimme Burmas), die von Oslo aus regierungskritische Fernseh- und Radioprogramme verbreitet. Bereits im vergangenen Jahr war der junge Mann zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er war dabei erwischt worden, wie er Aufnahmen von den Folgen eines Granatenangriffs in der Metropole Rangun gemacht hatte. Am Mittwoch folgte nun laut RSF ein weiterer Gerichtsentscheid, weil der Journalist im Internet Material verbreitet haben soll, «was die Ruhe und Einheit in der Regierung beschädigt» habe. (SDA)
 

Pitch-Gewinn: Numéro10 kommuniziert für Lungenliga Schweiz

Lungenliga Schweiz hat die Berner Agentur Numéro 10 mit dem Mandat zum Thema «Schlafapnoe» betraut.

Die Agenturauswahl fand durch einen Pitch mit drei Agenturen statt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne startet im Januar 2012 mit einem dynamischen und klassischen Kommunikationsprogramm.
 

Zu guter Letzt: Das grosse Stricken

Ein Trend aus New York und Berlin erobert die Schweiz: Am 30. September findet in Zürich, Genf und Lugano das erste Urban Knitting CH Happening statt.

Für das Urban Knitting CH Happening produzieren zahlreiche passionierte Stricker und Strickerinnen aus der ganzen Schweiz bunte Kunstwerke aus Wolle, die am 30. September in den Innenstädten von Zürich, Lugano und Genf platziert und für Farbtupfer im grauen Herbst sorgen sollen.

Initiiert wurde die Aktion von Urban Knitting CH, einer Vereinigung begeisterter Strickerinnen und Stricker. Über Facebook wurde zum Mitmachen aufgerufen – mit Erfolg: Bis Mitte September hat Urban Knitting CH über 500 Likers gefunden. Auch die Bestellung der Strick-Kits, die von der Organisation zur Verfügung gestellt werden, erfolgt über Facebook und hat für einen riesigen Boom gesorgt: Die Strick-Kits gehen weg wie warme Weggli.

Urban Knitting ist eine Art Graffiti. Doch statt dass man etwas ansprayt, kleidet man einfach Objekte mit Stricksachen ein. Und im Gegensatz zu Graffiti lassen sich die Kunstwerke mühelos wieder entfernen. Na dann, auf gehts: Reinstechen, rumschlagen, durchziehen und runterlassen, reinstechen, rumschlagen, durchziehen und runterlassen …. Man darf gespannt sein auf das Ergebnis.

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Aus Tele2 wird Tele4U

Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Tele2 wechselt seinen Namen und heisst ab 1. November 2011 neu Tele4U.

Seit 2009 führt Sunrise das Angebot Tele2 im Schweizer Markt als eigenständige Marke. Nach Auslaufen der Markenlizenz mit Tele2 Schweden Ende dieses Jahres ändert Tele2 in der Schweiz nunmehr seinen Namen zu Tele4U.

Bei Tele4U bleiben der Kundendienst und alle Tarife unverändert bestehen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Kunden können ihre Geräte weiterhin uneingeschränkt nutzen und müssen sich nicht neu registrieren. Sunrise hat die Kunden von Tele2 bereits schriftlich über sämtliche Details zum Wechsel informiert. Ab dem 1. November werden alle Informationen über Tele4U in drei Sprachen auf der Internetseite Tele4u.ch zu finden sein.
 

Ringier Print neu mit klimaneutraler Zeitungsproduktion

Ringier Print nimmt am Myclimate-Programm für Klimaschutz teil. Kunden können somit ab sofort ihre Zeitungsprodukte klimaneutral drucken.

Wenn sich ein Ringier Print-Kunde für eine CO2-Kompensation entscheidet, wird aufgrund des verursachten Treibhausgas-Ausstosses ein Geldbetrag berechnet, wie Ringier in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Dieser fliesst über Myclimate in Klimaschutzprojekte, welches der Kunde selber auswählen kann und welches erneuerbare Energien oder Energieeffizienz fördert. Somit wird die verursachte Menge klimawirksamer Gase an einer anderen Stelle eingespart. Gemäss eigenen Angaben ist Ringier die erste Zeitungsdruckerei der Schweiz, die am Myclimate-Programm teilnimmt.
 

Axel-Springer-Haus in Berlin wird mit Titelseite «Wir sind Papst!» verhüllt

Anlässlich seines ersten offiziellen Staatsbesuches in Deutschland begrüßt die deutsche Zeitung Bild Papst Benedikt XVI. mit einer besonderen Aktion: Die Titelseite «Wir sind Papst!» wird ab Montag, 19. September 2011 das Axel-Springer-Haus in Berlin verhüllen.

Als Joseph Ratzinger am 19. April 2005 zum Papst gewählt wurde, titelte Bild einen Tag später «Wir sind Papst!». Es sei ein Ausdruck der kollektiven Freude gewesen, aber auch der hohen Erwartungen an das Pontifikat des ersten deutschen Papstes seit 500 Jahren, lässt sich Bild-Chefredakteur Kai Diekmann in einer Mitteilung zitieren. «Wir möchten an diesen einzigartigen Moment von damals anknüpfen und zum Ausdruck bringen, dass es für Deutschland ein ganz besonderes Ereignis ist, ‚seinen Papst’ zu empfangen.»

Die mehrfach preisgekrönte Bild-Titelseite vom 20. April 2005 wird in einer Größe von 45 x 64 Metern vom 19. bis 27. September 2011 an zwei Seiten des Axel-Springer-Hauses in Berlin zu sehen sein. Gemäss Mitteilung eine logistische Herausforderung, denn die zwei Planen wiegen je 1.235 Kilogramm und werden jeweils als eine Stoffbahn entrollt.

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