Radio 105 startet auf DAB+

Radio 105 wird ab heute, Freitag 12.00 Uhr, in der ganzen Deutschschweiz über Digitalradio DAB+ empfangbar sein. So wird Radio 105 von Zürich nach Bern, von Luzern nach Basel bis St. Gallen oder Chur mobil (also auch im Auto) zu empfangen sein.

Radio 105 kann mit der Verbreitung über DAB+ sein Sendegebiet massiv ausbauen, so der Sender in einer Mitteilung. Für 105-Geschäftsführer Giuseppe Scaglione beginnt damit eine neue Ära: «Es war schon immer mein Traum, ein Radio zu betreiben, das auch mobil in der ganzen Deutschschweiz empfangbar ist.»

Bis heute wurden in der Schweiz ca. 800‘000 DAB-Geräte verkauft. Für die nächsten Jahre wird mit einem grossen Anstieg der Verkaufszahlen gerechnet. Man geht davon aus, dass bis im Jahr 2015 rund 3 Millionen Geräte auf dem Markt sind. In der Deutschschweiz sind bis anhin schon über 25 Programme via DAB+ on air, darunter auch solche, die auf UKW keinen Platz haben – etwa DRS4 News, Radio Eviva oder DRS Musikwelle.
 

Tunesische Journalistin mit Demokratiepreis ausgezeichnet

Die tunesische Journalistin Sihem Bensedrine ist Trägerin des Ibn Rushd Preises 2011. Sie erhielt die mit 2‘500 Euro dotierte Ehrung für ihr Engagement um Demokratie und Meinungsfreiheit in Tunesien.

Der in Deutschland ansässige Ibn Rushd Fund für Freies Denken vergibt diesen Preis seit 1998. Die Stiftung setzt sich für eine Demokratisierung der arabischen Welt ein. Wie die Stiftung vor der Preisvergabe am Freitag in Berlin mitteilte, engagiert sich Bensedrine seit Jahrzehnten für dieses Anliegen. Sie hatte gemäss SDA trotz Verbots und Blockade eine aufklärerische Internetseite betrieben. Die Journalistin musste wegen Bedrohung ihres Lebens vorübergehend ins Exil, kehrte aber nach Beginn der tunesischen Revolution Anfang 2011 in ihre Heimat zurück.
 

Aegis für Nachhaltigkeit und Stakeholder Kommunikation ausgezeichnet

Die Aegis Group ist mit dem ICSA Hermes Transparency in Governance Award für «Best Sustainability» und «Stakeholder Disclosure» ausgezeichnet worden. der Preis ist unter den 250 FTSE gelisteten Unternehmen vergeben wurde.

Die Prämierung für hochqualitative Veröffentlichungen in Geschäftsberichten durch den ICSA Hermes Transparency in Governance Awards, wird nicht über Nominierungen, sondern unabhängig vom ICSA und Hermes vorgenommen und bewertet. Dabei werden die Unternehmens- und Jahresberichte aller 250 FTSE Unternehmen überprüft und nur diejenigen mit den höchsten Veröffentlichungsstandards, bilden die Shortlist. Die Jury hat die Auszeichnung folgendermassen kommentiert: «Der Geschäftsbericht der Aegis Gruppe 2010 wurde nicht nur aufgrund seiner überzeugenden Darlegung über den Fortschritt während des gesamten Jahres ausgewählt, sondern auch aufgrund seiner Offenheit und Transparenz bezüglich einer Reihe von Nachhaltigkeitsthemen und der damit verbundener Herausforderungen innerhalb des Future Proof Programms».
 

Ideart präsentiert Quorn als Champion

Ideart hat für Fredag ein Informationsblatt realisiert. Ziel ist die Bekanntmachung eines neuen vegetarischen Produkts.

Das Sujet kommt auf einem A4-Produktblatt und in Inseraten zum Einsatz. Die Fredag bietet ein breites Sortiment von vegetarischen Spezialitäten an und beliefert Grossisten und Organisation, Restaurants, Take Aways, Convenience Shops und Metzgereien mit diesen schnell zubereitbaren Delikatessen.

Verantwortlich bei Fredag: Michel Nick (Leiter Marketing), Mirjam Frey, Product Manager Food Service. Verantwortlich bei Ideart: Ludek Martschini (Kreation / Beratung), Peter Martschini (Produktion / Organisation).
 

Y&R Gruppe: Vorsprung durch Wissen

Zum Start der Wintersaison 2011/12 hat die Y&R Gruppe ein Online-Skirennen für Audi entwickelt.

Wintersport-Fans aller Disziplinen können beim «Audi Ski Race» ihr Wissen unter Beweis stellen: Lara Gut, Mike Schmid, Simon Ammann – wer kennt die Stars und ihre Sportarten am besten? Die Spielregeln sind einfach: Richtige Antworten beschleunigen die Fahrt, falsche Antworten verlangsamen sie. Vorsprung durch Wissen, sozusagen.

Audi Ski Race läuft während des ganzen Winters auf der offiziellen Website des Schweizer Skiverbandes Swiss-Ski. Monatlich können neue VIP-Preise für verschiedene Wintersport-Anlässe in der Schweiz gewonnen werden – wie zum Beispiel Tickets für das Ski-Weltcup-Rennen in Adelboden.

Verantwortlich bei Amag: Erich Hunold (Marketingleiter Schweiz Audi), Barbara Wernli (Leiterin Werbung Audi), Stefanie Koch (Projektleiterin Werbung Audi). Verantwortlich bei Y&R Gruppe: Markus Gut (COO), Daniel Bieri (CD), Florian Tillmann, Dieter Boller (Text), Sandro Kümin (AD), Marcin Kolonko, Lukas Zgraggen (Flash- und Multimediaentwicklung), Roberto Eichin (Programming), Pascal Trütsch, Boris Manhart (Beratung).
 

Rembrand macht Migros Trainingszentren fit

Vor Kurzem eröffnete Migros Ostschweiz in Chur das erste MFIT. Das passende Corporate Design für das Migros Trainingszentrum hat die St.Galler Agentur Rembrand entwickelt.

Abgestimmt auf die Positionierung, dominieren beim Corporate Design zwei Elemente. Zum einen ist es das orange M, das die Zugehörigkeit zur Migros-Gruppe klar sichtbar machen und zugleich das entsprechende Qualitätsversprechen abgeben soll. Zum anderen ist es die Bildsprache, die mit der Reduzierung aufs Wesentliche die Positionierung als medizinisches Trainingszentrum transportiert. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und seine Gesundheit, nicht etwa Geräte oder Räume, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag.

Rembrand hat beginnend bei Logo und Claim, T-Shirts mit dem Aufdruck «I’m fit» bis zu sämtlichen Beschriftungen, Bannern, Drucksachen und einer Plakatkampagne den gesamten Auftritt kreiert.

Metzgerlehner: Hilfe für Eltern in Not

Die Agentur Metzgerlehner hat das visuelle Erscheinungsbild des Elternnotrufs neu gestaltet und eine Kampagne für den Verein entwickelt. Im Zentrum der Kommunikation steht die typische Aggression in Konfliktsituationen – sowohl verbal als auch visuell.

Prägnante Headlines sollen die Zielgruppen über Aussagen ansprechen, die sie aus eigener Erfahrung kennen. Sprechblasen im Pop-Art-Comicstyle unterstützen die entsprechende Verzweiflung und Wut und verleihen dem Elternnotruf einen neuen Look. so die Agentur in einer Mitteilung. Bisher war der Verein in den Kantonen Zürich, Zug und Aargau aktiv. Seit kurzem können auch Eltern aus dem Kanton Bern den Notruf in Anspruch nehmen. Hierfür wurden die Headlines der Kampagne im Dialekt angepasst.


Verantwortlich bei Elternnotruf: Peter Sumpf (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Patrick Meyer (Creative Direction), Gabriella Flury (Art Direction), Katja-Louisa Kurzweck, Tiziano Autera (Graphic Design), Silvan Metzger und Anna-Lea Michael (Beratung).
 

NZZ wechselt zu Jung von Matt/Limmat

Der Geschäftsbereich Medien Zürich der NZZ-Mediengruppe wird ab 2012 in der Marketingkommunikation der Zürcher Agentur Jung von Matt / Limmat betreut. Das Mandat umfasst das gesamte Portfolio mit der Neuen Zürcher Zeitung, der NZZ am Sonntag, der Zeitschrift NZZ-Folio sowie den digitalen Angeboten.

Jung von Matt / Limmat löst Publicis ab, die seit 1995 für die gedruckten wie die digitalen Produkte der NZZ tätig war und dabei unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung die mehrfach preisgekrönte Kampagne mit dem blauen Bleistift schuf. Die Agenturwahl erfolgte nicht im Rahmen eines Pitch-Verfahrens, sondern durch gezielte Selektion. Dies schreibt die NZZ in einem Pressecommuniqué vom Freitag. «Wir haben uns aufgrund der kompletten Neuausrichtung der Kommunikation entschlossen, diesen Weg mit einer neuen Agentur zu gehen», sagt Marius Hagger, Leiter Verlage NZZ.

Prime verstärkt Team

Mit Nadine Neufeld und Nicole Tschanz baut die Fullservice-Agentur Prime ihr Beratungsteam mit zwei Kommunikations- und Marketingfachpersonen aus.

Die 28-jährige Nadine Neufeld stösst als Beraterin zu Prime, wo sie Mandate innerhalb der Branchen Industrie, Detailhandel, IT und Telekommunikation betreut. Zuvor war sie vier Jahre auf Agenturseite in der Beratung tätig – zuletzt als Account Executive in einer Zürcher Werbeagentur. Nadine Neufeld unterstützt Prime ab sofort mit ihrem Wissen aus den Bereichen Werbung, Corporate Publishing, PR, Dialogmarketing und Eventmanagement. Sie verfügt über einen Abschluss als eidg. dipl. PR-Fachfrau und studierte während zwei Semestern Journalismus an der Schule für Angewandte Linguistik SAL. Nebenberuflich ist Nadine Neufeld als freischaffende Journalistin tätig.

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Weitere Verstärkung erhält das Beratungsteam der Fullservice-Agentur durch den Eintritt von Nicole Tschanz.Als Projektmanagerin betreut die 31-Jährige Kunden aus dem Bauwesen, aus dem IT- und Industriesektor sowie aus dem Online-Marketing-Bereich. Während der letzten sechs Jahre war Nicole Tschanz im Produktmanagement einer Schweizer Bank und im Stab eines Industriekonzerns tätig. Dabei hat sie sich eingehend mit der Planung und Umsetzung von Marketingstrategien sowie der Produktkommunikation auseinandergesetzt. Nicole Tschanz hat 2008 den Bachelor of Science in Business Communications an der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ abgeschlossen.

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Zu guter Letzt: Erotikhauch sells – normalerweise jedenfalls

Ein kleines bisschen Erotik und ein kleines bisschen Geschwindigkeit – damit sollte sich das Modell Fiat 500 Abarth wohl in den USA gut verkaufen lassen. So dachte sich der italienische Autohersteller. Falsch gedacht.

Ein schüchterner Mann im Business-Look, eine rassige Dame in flatterndem Rock, ein schwarzer Abarth. Und ein Hauch Erotik. Aber wirklich nur ein Hauch. Doch in den Vereinigten Staaten und  hat man überhaupt keine Freude an dem Werbefilmchen – im Gegenteil, man will den Spot nicht über die Bildschirme flimmern lassen. Die Amerikaner stören sich – wie könnt' es ander sein – an der Erotik: Man befürchtet im Falle einer Ausstrahlung Proteste religiöser Gruppen. Na, da haben wir doch Verständnis – dieser Blick, mit dem die Frau den Mann anschaut  – unerhört! Und dann dieser Cappuccino-Schaum: Also nein! Wie kann man nur!

Auch in Australien ist man übrigens vom Spot nicht begeistert: Man fürchtet sich nicht so sehr vor dem flatternden Rock als vielmehr vor der Geschwindigkeit, mit der das Auto am Ende des Spots davonrast – dies könnte als Aufforderung zum riskanten Autofahren aufgefasst werden.
 

Seed: Animationsfilm für Geberit realisiert

Geberit wurde für den radikalen Umbau ihrer Konzernlogistik mit dem Deutschen Logistik-Preis 2011 ausgezeichnet. Seed hat den Film dazu realisiert.

Bis 2005 sei Logistik bei Geberit kaum mehr als ein Anhängsel der Produktion gewesen, schreibt Seed in einer Mitteilung. Dies sei erkannt worden. In einem beispielhaften Prozess habe das Unternehmen seine Logistik zu einer wichtigen Konzernfunktion umgestaltet. Dafür sei Geberit mit dem Deutschen Logistik-Preis 2011 ausgezeichnet worden.

Seed hat den Umbau der Konzernlogistik in einem Animationsfilm zusammengefasst. Seine Premiere hatte der Film an der Preisübergabe in Berlin vor mehr als 3'000 Gästen. Seed hat in der Rolle des Generalunternehmers das Konzept entwickelt, das Drehbuch geschrieben und in Zusammenarbeit mit den Animationsspezialisten von Boutiq den Film realisiert.

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Rheintaler und Flawiler Druckerei gründen Tochterunternehmen

Die Herausgeber der Tageszeitungen Der Rheintaler, Rheintalische Volkszeitung und Wiler Zeitung gründen ein gemeinsames Tochterunternehmen. Ziel ist, das Druck- und Verlagsgeschäft zu stärken und das Online-Geschäft auszubauen.

Die operativen Unternehmenseinheiten Druck, Fachverlag und Online werden zusammengeführt, schreiben die Rheintaler Druckerei und Verlag AG (RDV) und die Druckerei Flawil AG (dfmedia) am Donnerstag in einem gemeinsamen Communiqué. Die Zeitungs-Redaktionen bleiben in den Stammhäusern. Die Zusammenführung der Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen an einem Standort sei nötig, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Kurzfristig werde es zum Verlust einzelner Arbeitsplätze kommen. Der Abbau geschehe aber über natürliche Fluktuationen und vorzeitige Pensionierungen, heisst es im Communiqué weiter. Langfristig wolle das neue Unternehmen, das 250 Mitarbeiter beschäftigt, neue Arbeitsplätze schaffen. Vor allem das Online-Geschäft werde ausgebaut und neu im Markt positioniert. (SDA)

 

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