Basler Zeitung: Sans-Papiers-Aktivisten in Redaktion eingedrungen

Sans-Papiers-Aktivisten sind am Mittwoch in die Redaktion der Basler Zeitung eingedrungen. Etwa zwanzig Personen machten gegen 11 Uhr mit Pfannendeckel-Schlagen, Pfeifen und Skandieren von Parolen auf angeblich durch die Medien unterschlagene Anliegen aufmerksam.

Das Sans-Papiers-Kollektiv verschickte gleichzeitig eine Medienmitteilung mit demselben Inhalt der vor Ort verteilten Flugblätter. Die Rede war von einer «symbolisch-theatralischen Aktion», die sich nicht an die Baz alleine richte, sondern «an alle bürgerlichen Medien», die eine einseitige «diffamierende Haltung» einnähmen. Laut einem Baz-Sprecher sind die Aktivisten nach fünf bis zehn Minuten freiwillig wieder abgezogen – sie hatten sich unbemerkt Zutritt verschafft zu eigentlich verschlossenen Redaktionsräumen. Das Unternehmen werde wohl eher nicht Anzeige erstatten. (SDA)

 

Neue Organisations-Struktur bei MEC Mediaedge:cia Switzerland

MEC Mediaedge:cia Switzerland organisiert sich neu und informiert über die strukturellen Anpassungen, die aufgrund des Austretens von Frédéric Zamofing, Managing Director MEC Lausanne, per Februar 2012 beschlossen wurden.

Sandro Prezzi, seit 2005 Managing Director von MEC Zürich, zeichnet in seiner Funktion als Managing Director MEC Switzerland neu für die ganze Schweiz verantwortlich. Zur Erhaltung und Stärkung der Kunden-Beziehungen in den Regionen übernehmen Myrtha Hafner und Vera Presas die Position als Client Service Director, jeweils für die Agentur in Zürich und in Lausanne. Unter der Leitung von Sandro Prezzi und unterstützt durch ihre jeweiligen Beratungs-Teams nehmen sie sich den individuellen Kundenbedürfnissen an, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

MEC Mediaedge:cia Switzerland beschäftigt schweizweit rund 40 Mitarbeiter an den beiden Standorten Lausanne und Zürich. Diese erarbeiten integrierte Kommunikationslösungen für lokale, regionale und internationale Kunden. International arbeiten 4‘500 Mitarbeiter an 250 Standorten in 84 Ländern mit lokalen, regionalen und globalen Kunden. MEC Switzerland ist Gründungsmitglied von Group M, WPP's Media Investment Management Group.

 

Lauterkeitskommission führt Bearbeitungsgebühr ein

Die markante Zunahme an Beschwerden hat bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission zu einer eingreifenden Massnahme geführt: Ab 1. Januar 2012 werden für gewisse Individualbeschwerden probehalber Gebühren eingeführt.

Seit Jahren würden die Beschwerden bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission SLK zunehmen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Besonders markant sei dies bei kommerzieller Kommunikation, die über Telefon-, Fax und E-Mail erfolge. Die Zunahme in diesem Bereich betrage seit 2008 44 Prozent. Dies habe dazu geführt, dass die Kommission an die Grenzen ihrer Kapazität gestossen sei und ihre Arbeit mit den aktuellen Ressourcen kaum mehr bewältigen könne.

Um hier eine gewisse Entlastung zu erzielen, will die Stiftung der SLK gemäss Mitteilung probehalber eine Bearbeitungsgebühr von 50 Franken pro Beschwerde einführen. Die Massnahme wird auf ein Jahr befristet. Diese Gebühr betrifft nicht alle Beschwerden, sondern lediglich jene, welche aufgrund von kommerziellen Kontakten am Telefon, am Fax oder per E-Mail erfolgen. Alle übrigen Beschwerden, also Eingaben gegen Werbung im öffentlichen Bereich bleiben unentgeltlich. Damit soll dem Hauptziel der SLK, nämlich der Sicherstellung der Lauterkeit im öffentlichen Bereich, genüge getan werden.

Die Stiftung der SLK sieht diese Massnahme auch im Zusammenhang mit der ab 1. April 2012 geltenden neuen Regelung, dass als Alternative zu einer Beschwerde vor der SLK Strafanzeige wegen Missachtung des Sterneintrages im Telefonregister eingereicht werden kann.

Markus Somm lässt «Arena»-Sendung platzen

Markus Somm lässt eine geplante «Arena»-Sendung zum Thema Medienplatz Basel platzen, weil er nicht mit ehemaligen Mitarbeitern diskutieren will. In einem Communiqué nimmt der Baz-Chefredaktor Stellung.

Wie der Journalist Philipp Loser von der Basler Konkurrenz-Zeitung Tageswoche berichtet, liess Baz-Chefredaktor Markus Somm eine geplante Arena-Sendung platzen – weil er keine Konkurrenten in der Sendung wollte. Gegenüber Blick.ch habe Somm die Meldung bestätigt, heisst es auf der Website des Boulevard-Blatts: Er habe nicht mit Ex-Mitarbeitern in der «Arena» diskutieren wollen. «Es hätte das Risiko bestanden, dass Interna zur Sprache gekommen wären. Da hätten sich arbeitsrechtliche Probleme ergeben».

Kurze Zeit nach Publikwerden der Arena-Absage hat Markus Somm ein Communiqué mit einer persönlichen Erklärung versandt, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen: 

«Die Arena-Redaktion des Schweizer Fernsehens hat mir heute mitgeteilt, dass sie die geplante Sendung vom Freitag über die Situation der Medien im Allgemeinen und die Basler Zeitung im Besonderen abgesagt hat, weil ich Bedingungen gestellt habe, die sie nicht erfüllen wollte. Vorgesehen war, dass ich an dieser Ausgabe der Arena teilnehme. Um Missverständnisse zu vermeiden, halte ich dazu fest:

Erst nachdem ich zugesagt hatte, wurde mir mitgeteilt, dass auch Mitarbeiter, die bis vor kurzem bei der BaZ angestellt gewesen waren, in der Sendung auftreten sollten. Aus arbeitsrechtlichen Gründen war es mir nicht möglich, mit ehemaligen Mitarbeitern der Basler Zeitung in der Öffentlichkeit über Vorgänge bei der BaZ zu diskutieren, ganz gleich, ob sie heute bei der TagesWoche arbeiten oder bei den AZ Medien oder bei andern Verlagshäusern. Das Risiko, dass Interna und Geschäftsgeheimnisse vor der Kamera unter meiner Mitwirkung ausgebreitet worden wären, erschien mir zu gross.

Kritik an der Basler Zeitung oder an meiner Person nehme ich stets gerne entgegen und stelle mich dieser ohne Bedenken, – sofern ich frei reden kann, ohne Rücksicht auf meinen Arbeitgeber oder das Arbeitsrecht nehmen zu müssen. Das war hier nicht der Fall.

Dass die Arena auf dieses Anliegen nicht eintreten wollte, dafür habe ich Verständnis. Ich bedaure, dass die Sendung nicht stattfinden kann.

Markus Somm
Chefredaktor Basler Zeitung»

Journalistische Unabhängigkeit der «Arena» oberste Priorität

Das Schweizer Fernsehen (SF) erklärt seinerseits die Absage – respektive den Wechsel des Sendungsthemas – in einem Communiqué damit, dass Somm seine Teilnahme an inakzeptable Bedingungen geknüpft habe: Er habe mit drei prominenten Baz-Ehemaligen nicht diskutieren wollen, die in der ersten Reihe vorgesehen gewesen seien. Die «Arena»-Redaktion gebe keinem Druckversuch nach und bestimme selber, wer mitdiskutiere, hiess es; die journalistische Unabhängigkeit der «Arena» habe oberste Priorität.

(Bild: Keystone)

BüroTroxler: Betriebsvideo für Mineralquelle Bad Knutwil

Im Zuge des Redesigns der Mineralquelle Bad Knutwil ist das Büro Troxler mit der Realisation eines neuen Betriebsvideos beauftragt worden. In Zusammenarbeit mit dem Luzerner Filmproduzenten Till Gmür wurde das Projekt umgesetzt.

Der Schwerpunkt des Films liegt dabei gemäss Mitteilung auf der Authenthiziität und der Regionalität der Marke. Dazu gehört auch, dass die Mitarbeiter selber Ihre Firma und das vielseitige Produktsortiment vorstellen und die Integration von Markenbotschafterin Ariella Kaeslin. Im Film erlebt der Zuschauer die Reise des Wassers von den der Quelle bis hin zum Konsumenten.

Einzelne Sequenzen des Videos werden im nächsten Jahr in der TV-Werbung eingesetzt.
 

Advico Y&R: Neue Sujets für ÖKK kreiert

Advico Young & Rubicam hat für die Krankenversicherung ÖKK neue Sujets realisiert. Diesmal wird gezeigt, wie man Krankeiten wie der «Abhängitis» oder der «Sauerstoffmangelitis» vorbeugen kann.

Im vierteljährlich erscheinenden ÖKK-Club finden Familien Vergünstigungen für verschiedene saisonale Aktivitäten wie Zoobesuche, Berg- und Skiausflüge. Die Angebote sollen nicht nur den Alltag interessanter machen, sondern auch verbreiteten Krankheiten wie der «Abhängitis» oder der «Sauerstoffmangelitis» vorbeugen. Die Titelbilder des Kundenmagazins wurden wiederum im seit Jahren erfolgreichen Kampagnenstil gestaltet.

Verantwortlich bei ÖKK: Mario Theus (Marketing und Stv. Vorsitz der Geschäftsleitung), Venanzi Vincenz (Leiter Marketingkommunikation), Bea Kutter (Leiterin Merchandising). Verantwortlich bei Advico Y&R: Markus Gut (CCO) Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Daniel Ganahl (Illustration), Julia Kull (Beratung).

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Cavegnwerbung: Für Setaprint Brombeeren eingemacht

Kunden und Partner von Setaprint können sich auf ruhige und genussvolle Festtage freuen. Zum Jahreswechsel verschickt das Plakatdruck-Unternehmen eingemachte Brombeeren.

Die Druckerei aus Bachenbülach wisse sehr wohl um die hohen Anforderungen bezüglich Leistung und Erreichbarkeit in der heutigen Geschäftswelt, namentlich in Werbung und Marketing, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Oft müsse man selbst über die Feiertage erreichbar sein. Deshalb erhalten die Kunden und Partner von Setaprint dieser Tage eingemachte Brombeeren. Das Weihnachtsgeschenk von Setaprint hat sich die Zürcher Werbeagentur Cavegnwerbung ausgedacht und realisiert.

Verantwortlich bei Setaprint: Pierre Marti (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Cavegnwerbung: Markus Cavegn (AD), Jürg Waeber (Text),  Stefi Wolf (Grafik),  Koi (Produktion).

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Swissprinters und Tschent.GmbH lancieren Biermagazin

Das neue Magazin für Geniesser und Bierliebhaber erscheint vierteljährlich und widmet sich auf 40 Seiten dem heimischen Gerstensaft.

Verlegt, gestaltet und gedruckt wird das Magazin von Swissprinters. Herausgeber und Chefredaktor ist Reto Rudolf von Tschent.GmbH. Das Magazin richtet sich an alle, die mehr wissen wollen über Brauereien, Biervielfalt und die Personen, die dahinter stecken.

Das Magazin erscheint in einer Auflage von 5'000 Exemplaren und ist per Abonnement oder am Kiosk erhältlich. Eine Ausgabe kostet 12 Franken. Ein Jahresabonnement kostet 42 Franken, ein Zwei-Jahres-Abo 78 Franken. Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe, die sich mit der Bierregion Bern befasst, ist im März 2012. Weitere Informationen sowie einen eigenen Blog gibt es unter Biergenuss.ch.

 

Zu guter Letzt: Sie vs. Sie selbst

Stellen Sie sich einmal folgende Szene vor: Sie selbst kommen nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause, öffnen die Schlafzimmertür – und finden sich zusammen mit ihrer eigenen Freundin im Bett vor.

Schräg, die Vorstellung, und Sie werden diese Situation normalerweise auch nicht erleben. Es sei denn, Sie fahren eine Honda CBR 1000 RR: Dann sind Sie nämlich schneller zu Hause als Sie selbst – vorausgesetzt natürlich, Sie selbst fahren keine Honda. Alles klar?

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«Arrive home before yourself. Honda CBR 1000 RR».

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Neuzugang bei Marbet Schweiz

Ein neues Gesicht bei Marbet: Sandra König unterstützt als Expedientin das Schweizer Team der Event-, Incentive- und Travel-Agentur.

Die heute 29-jährige Sandra König absolvierte ihre Lehre als Expedientin bei Kuoni Reisen und war anschliessend für Carlson Wagonlit Travel in den Bereichen Business Reisen und Online-Booking tätig. Sie schloss die Ausbildung zur Eidgenössischen Führungsfachfrau ab, bevor sie bei Geberit International die Funktion als Assistentin des Leiters Konzernkommunikation übernahm. Sandra König hat ein Diplom in CAS Event Management und wird bei marbet das Travel-Team um Daniela Bauch ergänzen.
 

Ringier Axel Springer mit neuer Website

Das Joint Venture von Ringier und Axel Springer präsentiert sich in neuem Design. Das Portal, bestehend aus der Holding-Seite und vier Länderseiten, bietet Informationen zum Unternehmen und dessen Produkten.

Interessierte Nutzer, Werbekunden, Stellenbewerber und Journalisten finden alle relevanten Informationen auf der Holding Seite Ringieraxelspringer.com sowie auf den jeweiligen Länderseiten Polen, Tschechien, Slowakei und Serbien, welche in lokaler Sprache und in Englisch verfügbar sind.

«Mit dem Relaunch unserer Corporate Website stärken wir unser Image und Selbstverständnis als junges, modernes Unternehmen. Der neue Webauftritt signalisiert die Idee des Joint Ventures als gemeinsamer Verbund starker Marken und Unternehmen», lässt sich Florian Fels, CEO von Ringier Axel Springer Media, zitieren.

Die Website wurde von einem multinationalen, aus sechs Ländern zusammengesetzten Projektteam realisiert. Das Design des neuen Brand Portals wurde von der österreichischen Agentur Seso Media Group entwickelt.

Ringier Axel Springer Media ist ein führendes multimedial integriertes Medienunternehmen in Mittel- und Osteuropa mit Aktivitäten in Polen, Tschechien, der Slowakei und Serbien. Mit seinen starken Marken Fakt, Blesk, Nov! Cas und Blic ist das Unternehmen jeweils Marktführer im Boulevard-Bereich und einer der grössten Magazinherausgeber in Mittelund Osteuropa. Das breite Medienportfolio wird mit Fokus auf Wachstum und Digitalisierung ständig weiterentwickelt.
 

Mediabox strukturiert Digital-Abteilung neu

Per 1. Januar 2012 werden bei Mediabox Digital die Geschäftsfelder Website-Vermarktung, Werbemittelproduktion sowie Social Media zusammengefasst.

Damit sollen bestehende Ressourcen optimiert und Synergien unter den Units besser genutzt werden, heisst es in einer Mitteilung. Sandro Proietto ist nach erfolgreichem Aufbau der Firmen Mediabox Online, Adspot und Like Media zukünftig für die kommerzielle Leitung von Mediabox Digital verantwortlich. Die operative Führung übernimmt per Januar 2012 Nico Keramaris. Er ist langjähriges Mitglied von Mediabox und verantwortete bisher die Leitung der Print-Unit als Partner und Geschäftsführer. Als neue Geschäftsführerin stösst am 9. Januar 2012 Melania Fernandez zu Mediabox Print. Sie ist Gründungsmitglied des Magazins Kinki und war dort über viele Jahre als Sales- und Marketingmanagerin tätig.
 

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