Migros lanciert Jahrespromotion «Animanca – Entdecke»

Für 2012 hat die Migros in Sachen Manias ein neues Konzept entwickelt. Anstelle von einzelnen für sich allein stehenden Manias gibt es neu eine thematisch zusammenhängende Jahrespromotion mit dem Namen «Animanca – Entdecke».

Die Kampagne zeichne sich aus durch viele spannende Aktivitäten aus, die über das Sammeln hinausgehen würden, schreibt Migros in einer Mitteilung vom Dienstag. Das erste Highlight werde schon in vier Wochen in aller Munde sein. Tiere würden dabei eine Hauptrolle spielen.
Die neue Kampagne soll Neugier und Emotionen wecken und für Begeisterung sorgen, heisst es weiter. Wer offen sei für Geheimnisvolles und Neues, werde im 2012 zum Entdecker und dabei viel Spass haben. Animanca finde auch im Internet statt mit einer speziellen Entdecker-Welt, die täglich neue Überraschungen bereit halte.

Darüber hinaus werde die Migros zusammen mit einer Vielzahl von externen Partnern «unbezahlbare» Entdeckungen bereitstellen. Animanca finde somit nicht nur in den Migros-Filialen und im Internet statt, sondern unter anderem auch direkt in der Natur. Was genau diese Aktionen beinhalten, soll zu einem späteren Zeitpunkt verraten werden.

Der Startschuss für Animanca fällt am 24. Januar 2012. Dabei wird es um «sagenumwobene Animanca-Steine» gehen. Was es mit den Steinen auf sich hat, soll vorläufig noch geheim bleiben.
 

Journalist erhält keine Einsicht in bundesrätliche Interview-Korrekturen

Ein Fernseh-Journalist erhält keine Angaben über die Korrekturen, welche Alt-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey an der Rohfassung eines Zeitungsinterviews zur Libyen-Affäre angebracht hat. Das Bundesverwaltungsgericht hat seine Beschwerde abgewiesen.

Im Tages-Anzeiger vom 19. Juni 2010 war ein langes Interview mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey erschienen. Befragt wurde sie darin zur Affäre um die beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer und die Umstände, die schliesslich zu ihrer Freilassung führten. Vor seiner Veröffentlichung war das Interview wie vereinbart dem Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zugestellt worden, um daran Korrekturen vornehmen zu können. Im Hinblick auf einen Auftritt in der Sendung «Arena» verlangte ein Journalist des Schweizer Fernsehens später Einsicht in die gemachten Korrekturen.

Das EDA verweigerte indessen die Offenlegung. Es stellte sich auf den Standpunkt, dass eine Schlusskorrektur gar keinen Sinn machen würde, wenn die Änderungen letztlich der Öffentlichkeit doch zugänglich gemacht werden müssten. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde des Fernseh-Journalisten nun abgewiesen.

Laut den Richtern in Bern gilt erst das autorisierte Interview als «fertig gestelltes amtliches Dokument», das gemäss Öffentlichkeitsgesetz grundsätzlich offen zu legen ist. Eine Verletzung der Medien- oder Informationsfreiheit liege nicht vor. Der Entscheid kann noch ans Bundesgericht weitergezogen werden. (SDA)

 

Festland bringt neue Plattform der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi ins Web

Die Festland Werbeagentur St.Gallen/Zürich hat die neue Plattform Powerup.ch für die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi entwickelt und umgesetzt.

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi hat ihr Ziel erreicht, auch im Internet eine Plattform für ihr junges Publikum zu gestalten. Die Web-Page Powerup.ch, lanciert von der Werbeagentur Festland, bietet Kindern und Jugendlichen einen Platz um sich auszutauschen. Neben einem Radiosender sind Schul- und interkulturelle Austauschprojekte sowie ein Ideenwettbewerb zu finden.

Festland hat sich dabei auf das friedliche Zusammenleben konzentriert und eine Plattform ganz in diesem Sinne konstruiert. Handgezeichnete Sujets und animierte Mouseover-Effekte führen das Publikum durch die Welt der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi.

Verantwortlich bei der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi: Carmelina Castellino (Leitung Marketing & Kommunikation).

HTR Hotel Revue: Gery Nievergelt wird Chefredaktor

Der Journalist Gery Nievergelt übernimmt Mitte Februar 2012 die Redaktionsleitung der HTR Hotel Revue. Er tritt damit die Nachfolge von Elsbeth Hobmeier an, welche die Zeitung während fünf Jahren geleitet hat.

Der 55-jährige Zürcher bringt vielseitige Erfahrung im Journalismus mit, wie es in einer Mitteilung heisst. So war unter anderem als Redaktor bei der Schweizer Illustrierten, als Ressortleiter der Sonntagszeitung und Chefredaktor der Seco-Fachzeitschrift Der Arbeitsmarkt tätig. Ausserdem hat er breite Erfahrungen im Bereich Corporate Publishin gesammelt. Nievergelt doziert zudem am Medienausbildungszentrum Maz.
 

Zürcher Journalistenpreis 2012 ausgeschrieben

Ab sofort können Texte für den Zürcher Journalistenpreis 2012 eingereicht werden. Der Preis wird im Frühling 2012 zum 32. Mal verliehen.

Der Zürcher Journalistenpreis wird in den folgenden vier Kategorien vergeben:

• Beiträge in Zeitungen (Zeitungs-Preis)
• Beiträge in Zeitschriften oder Magazinen (Zeitschriften-Preis)
• Beiträge von Medienschaffenden, die das 30. Altersjahr noch nicht vollendet haben (Nachwuchs-Preis)
• Gesamtwerk (Nomination durch Jury oder Stiftungsrat).

Jeder dieser Preise ist mit 10'000 Franken dotiert. Die Aufteilung in einen Zeitungs- und einen Zeitschriften-Preis erlaubt, den unterschiedlichen journalistischen Bedingungen in zeitlicher und quantitativer Hinsicht Rechnung zu tragen. Der Nachwuchs-Preis dient der im Stiftungszweck festgeschriebenen Förderung der Arbeit junger Medienschaffender.

Noch bis zum 15. Januar 2012 (Datum des Poststempels) können Texte eingereicht werden. Das Bewerbungsprozedere ist auf der Website des Zürcher Journalistenpreises beschrieben. Dort kann auch das Bewerbungsformular heruntergeladen werden.
 

Rätoromanische Nachrichtenagentur ANR wird 15-jährig

Die rätoromanische Nachrichtenagentur Agentura da Novitads Rumantscha (ANR) blickt zum Jahresanfang auf 15 Jahre ihres Bestehens zurück. Sie sieht sich als wichtigen Baustein zur Förderung der rätoromanischen Sprache.

Getragen wird die Agentur mit einem Jahresbudget von 1 Million Franken zu zwei Dritteln vom Bund und zu einem Drittel vom Kanton Graubünden. Wie die ANR am Montag mitteilte, beliefert sie die rätoromanischen Zeitungen La Quotidiana, La Pagina da Surmeir und Posta Ladina sowie die rätoromanischen elektronischen Medien.

Ihre Tätigkeit nahm die Agentur anfangs Januar 1997 mit der ersten Ausgabe der Tageszeitung La Quotidiana auf. Die ANR ist unabhängig von ihren Kunden. Die Texte werden sowohl in der Schriftsprache Rumantsch Grischun als auch in allen rätoromanischen Idiomen verfasst. Die Schriftsprache kommt für Meldungen zum Zuge, welche die gesamte Sprachgemeinschaft ansprechen sollen.

Massnahme zur Erhaltung der rätoromanischen Sprache

Ohne die Nachrichtenagentur wäre die Herausgabe der Tageszeitung La Quotidiana nicht denkbar, schreibt ANR. Seit der Übernahme von Redaktionsmitgliedern im Mai 2009 sorgt die ANR für das Erscheinen dieser Zeitung. Auch die anderen Printerzeugnisse wären ohne ANR stark gefährdet. Damit sei die Nachrichtenagentur eine starke und effiziente Massnahme zur Erhaltung und Förderung der rätoromanischen Sprache, schreibt ANR.

ANR beschäftigt elf festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche sich 780 Stellenprozente teilen. Hinzu kommen freie Mitarbeitende. Arbeitsplätze befinden sich neben der Churer Hauptredaktion in Bern sowie in Disentis/Mustér, Cumpadials, Trun, Vuorz, Sur, Zernez, Schuls und in Uznach SG. Die ANR-Trägerschaft ist in einem Stiftungsrat zusammengeschlossen. In diesem haben die Printmedien je einen Sitz. Auf die elektronischen Medien – das rätoromanische Schweizer Radio und Fernsehen, Radio Grischa und Radio Engiadina – entfällt ebenfalls je ein Sitz. Zudem nehmen die Organisationen Lia Rumantscha und Pro Svizra Rumantscha sowie der Bündner Regierungsrat Einsitz im Gremium. (SDA)
 

Publicis: Zwei neue Plakate für Zai-Ski

Publicis startet eine neue Kampagne für Zai-Ski. Die Plakate für die Firma aus Disentis sind seit dem Jahresende am Zürcher Hauptbahnhof und in Disentis und St. Moritz anzutreffen.

Zai, die handgemachten Ski aus Disentis, haben sich für die aktuelle Wintersaison eine neue Plakatkampagne von Publicis entwickeln lassen. Die beiden Plakatsujets zeigen eine Sonnenterrasse und eine Schneebar, jedoch nicht in herkömmlicher Weise. Die Aussicht von den Skiern aus gesehen ist nur verschwommen zu erkennen, da eine Fahrt mit Zai-Ski rasant ist und nur für das Wesentliche steht: Die Leidenschaft fürs Skifahren.

Verantwortlich bei Zai: Benedikt Germanier (CEO) und Simon Jacomet (CCO). Verantwortlich bei Publicis: Ralph Halder (CD), Jürg Ernst (AD), Marianne Zweifel (Text) und Sylvia Goetschel (Beratung).
 

Swisscom: Susanne Marty neue Marketingleiterin im Geschäftsbereich KMU

Susanne Marty übernimmt ab dem 1. Februar 2012 die Leitung Marketing im Geschäftsbereich KMU innerhalb von Swisscom (Schweiz). Sie war zuletzt bei IBM Schweiz als Leiterin Marketing und Kommunikation tätig.

Ihre berufliche Karriere startete Susanne Marty 1984 mit einer kaufmännischen Ausbildung bei IBM Stuttgart, gefolgt von verschiedenen Aufgaben im Bereich Verkauf und Marketing. 1995 wechselte sie zu IBM Schweiz. Dort war sie zuerst im Product Management & Marketing für die IBM Think Pad-Produkte zuständig, später betreute sie als Channel Sales Managerin – zusammen mit ihrem Team – die PC-Distributoren und Business-Partner in der Schweiz sowie in Deutschland und Österreich. Im Jahre 2006 übernahm sie die Leitung des Bereiches Marketing & Communication und war in dieser Funktion auch Mitglied der Geschäftsleitung IBM Schweiz.
 

Blue Spirit: Für Orange Flyer-Plakat realisiert

2011 wurden verschiedene neue Orange Center eröffnet. Blue Spirit entwickelte ein Umsetzungskonzept, für das eine Neuheit zum Einsatz kommt: Das erste Flyer-Plakat der Schweiz.

Das grösste Format in F12 bringt mittels 66 Blöcken zu je 50 Seiten 3'300 Flyer unter die Leute, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Das rege Interesse bei den bereits erfolgten Eröffnungen zeige, dass Mechanismus und Angebot den erwünschten Traffic in den neuen Orange Centern generierten. Getreu dem Kampagnen-Motto «1 x Neueröffnung, 6 x profitieren» wurde auch ein Radiospot entwickelt, der neben Werbemitteln wie Flyer-Plakate in versch. Formaten sowie Walkingsboards, Anzeigen, Flyering durch Promotoren und Haushaltsstreuung sowie Eröffnungsgeschenke zum Einsatz kommt.

Insgesamt wurden bis Ende 2011 in der Schweiz in folgenden 13 Städten Schweiz weit neue Orange Center eröffnet: Frauenfeld, Serfontana, Losone, Uster und Bern sowie Sion, Sierre, Martigny, Marin, La Chaux-de-Fonds, Fribourg, Bulle und Neuchâtel.

Verantwortliche bei Orange Schweiz: Andrea Rutishauser (Director Marketing Communication), Sven Jasper (Manager POS & Trade Communications), Daniel Faes (Senior Project Manager POS & Trade Communications). Verantwortliche bei Blue Spirit: Susan Bosshard, Susi Kick (Beratung), Enrico Bachmann (CD), Florian Bosshard (AD), Peter Bietenholz (Text), Danny Bron (Grafik), Marcel Kohler (Produktion), Günter Prächt (DTP), Jingle Jungle (Produktion Radiospot).

orange1_1
orange2_1
orange3_0

 

Radio Argovia mit neuer Morgenshow

Radio Argovia weckt seine Hörerinnen und Hörer im neuen Jahr mit dem neuen Morgenshow-Team Studer und Wagner unter dem Motto «Eifach en guete Morge».

«Eifach en guete Morge» – nach diesem Motto läuft seit Dienstag die neue Morgenshow von Radio Argovia. Zwischen fünf und neun Uhr werden die Hörerinnen und Hörer mit der neuen Show in den Tag begleitet. Argovia verzichtet bewusst auf Solgans wie «der beste Musikmix» oder «der schnellste Verkehrsservice», es soll ganz einfach Radio gespielt werden, wie Moderator Oliver Wagner mitteilte.

Von Montag bis Donnerstag moderiert neu Oliver Wagner mit Daniel Studer die Argovia Morgenshow, den Freitag übernimmt Nadia Leo.
 

Zu guter Letzt: Lidl meets Vivaldi

Lidl – damit werden gemeinhin Billig-Löhne, Billig-Produkte und eine Kundschaft, die auf Letzteres abfährt, verbunden. In den Niederlanden sagt der Discounter diesem Image nun offensichtlich den Kampf an.

Auf den ersten Blick passen klassische Musik und Champagner irgendwie so gar nicht zu Lidl. In den Niederlanden wirbt der Laden nun aber genau damit: Da wird der Zuschauer sanft von Vivaldis «Winter» aus dem Violinkonzert «Die vier Jahreszeiten» berieselt, dazu Wassertropfen in Slow Motion – dass es sich bei der Flüssigkeit in Wirklichkeit um edle Champagner- und nicht um Wassertropfen handelt, erfährt man erst am Ende des Spots.

Na ja, immerhin beim Preis bleibt sich Lidl einigermassen treu – 14.99 Euro für eine Flasche Champagner zu bezahlen müsste ja wohl auch für die durchschnittliche Lidl-Kundschaft machbar sein.
 

Affichage: Beat Hermann wird Finanzchef

Der Verwaltungsrat von Affichage hat Beat Hermann zum neuen CFO ernannt. Im Rahmen der Redimensionierung des Auslandportfolios hat das Unternehmen aussserdem die Gesellschaft in Bosnien-Herzegowina an das lokale Management veräussert.

Der 42-jährige Beat Hermann wird Nachfolger von Ulrich von Bassewitz, welcher das Unternehmen wie bereits angekündigt per Ende März 2012 verlassen wird. Hermann wirkte gemäss Mitteilung unter anderem als Director Finance bei Sony Music Entertainment (Switzerland) und als Senior Corporate Controller bei Lindt & Sprüngli. Von 2006 bis 2011 war er CFO von Ghirardelli Chocolate USA (Lindt & Sprüngli Group). Derzeit ist er Group CFO bei Hilcona, Schaan. Sein Übertritt in die Affichage Holding ist für Frühjahr 2012 vorgesehen.

Affichage konnte ausserdem ihre Mehrheitsbeteiligung von 70 Prozent an der Gesellschaft Europlakat BH d.o.o. in Sarajevo an das lokale Management verkaufen, welches bereits heute 30 Prozent des Aktienkapitals hält. Die Konditionen dieser Transaktion sehen vor, dass der Kaufpreis in mehreren Tranchen beglichen wird. Wie vorgesehen wird sich Affichage somit vollständig aus Bosnien-Herzegowina zurückziehen und diese Beteiligung per 31. Dezember 2011 dekonsolidieren.

In Rumänien konnte im Konflikt mit dem Minderheitsaktionär und Geschäftsführer der dortigen Filialen eine Einigung im Rahmen einer Transaktion gefunden werden. In diesem Kontext erwirbt Affichage die bislang vom Minderheitsaktionär gehaltenen 30 Prozent der Aktien und somit die vollständige Kontrolle über alle Gesellschaften in Rumänien. Gleichzeitig wurde dem bisherigen Minderheitsaktionär eine Option auf den Erwerb von 100 Prozent der Aktien aller rumänischen Filialen innerhalb der Zeitspanne vom 1. Januar bis 31. März 2012 gewährt. Diese Transaktion beinhaltet ebenfalls die definitive Einstellung aller im Gang befindlichen Klagen und Verfahren. Affichage beabsichtigt nach wie vor, sich aus dem rumänischen Markt zurückzuziehen.
 

get_footer();