Neukunden für Tangram Schweiz

Die aus einem Spin-off hervorgegangene Agentur Tangram Schweiz darf sich über Neukunden im Bereich B2B-Marketing freuen.

Der Lebensmittelverpackungshersteller SwissPrimePack und der Recycling-Maschinenhersteller Centricut/Nuga AG betrauen Tangram Schweiz mit der Neuausrichtung der Gesamtkommunikation. Mit Tesa Tape Schweiz AG und dem Textilmaschinenhersteller Stäubli Sargans kann die Agentur ihr Kundenportfolio um gleich zwei weitere Neukunden ausbauen.

Tangram Schweiz existiert seit 1. Dezember 2011 und hat ihre Sitze in Zürich und Widnau.
 

Kathrin Petrow neu als Managing Director bei Kinetic Switzerland

Die Out-of-Home Mediaagentur Kinetic Switzerland erweitert seit Beginn des Jahres ihre Führung mit Kathrin Petrow.

Kathrin Petrow, zuletzt in leitender Funktion bei Posterscope Switzerland, vorher als Head of Out-of-Home bei der OMD Schweiz, verstärkt mit ihrer umfassenden Expertise die Kompetenz von Jean-Michel Bonvin und seinem Team.

Mit der Einstellung von Kathrin Petrow möchte Kinetic zeigen, dass sie ihre Marktposition ausbauen und sich dabei zukunftsorientiert auf die sich verändernden Kundenbedürfnisse im Umfeld der spannenden Entwicklungen im Out-of-Home-Bereich fokussieren wollen.
 

Nina Roost – neue Moderationsstimme von Radio 24

Nina Roost wird als neue Stimme das Moderations-Team von Radio 24 als Abend- und Wochenendmoderatorin verstärken.

Ab März 2012 wird die 27-jährige Winterthurerin Nina Roost bei Radio 24 als Abend- und Wochenendmoderatorin zu hören sein. Nach ihrer Ausbildung bei Toxic.fm und Moderationserfahrungen bei Radio Zürisee, hat sie den Schritt zu Radio 24 gewagt. Nach eigenen Angaben ist der Beruf beim Radio eine grosse Leidenschaft von Roost und die Stadt Zürich habe sie schon immer fasziniert. Eine gute Kombination für Nina Roost – der Moderationsjob von Radio 24.

Den anderen auf die Finger schauen

Seit vergangenem März ist Infosperber.ch online. Gestartet ist die Plattform mit dem Anspruch, Raum für Themen zu bieten, die von den Mainstream-Medien vernachlässigt werden. Die Werbewoche hat sich bei Initiator und Redaktionsleitungsmitglied Urs P. Gasche erkundigt, wie es läuft.

Man habe positive Reaktionen von «Opinion Leaders» — Politikern, Medienleuten, Lehrern, Kulturschaffenden — erhalten. Der Bekanntheitsgrad bei einem weiteren Publikum lasse jedoch noch «sehr zu wünschen übrig», so Urs P. Gasche auf Anfrage der Werbewoche. Derzeit kommt Infosperber auf rund 180'000 Page Impressions pro Monat. Zu wenig, meint Gasche. Aber um die Bekanntheit zu steigern, fehle der gemeinnützigen Plattform ein Marketing-Budget.

Schwierig gestaltet sich denn auch die Finanzierung der Website, die auf die Schweizerische Stiftung zur Förderung unabhängiger Information SSUI zurückgeht — ihrerseits auf Beiträge von Organisationen und Spenden von Plattformnutzern angewiesen. Für die Betriebskosten der Website werden Banner-Einnahmen und Spenden fürs Jahr 2012 reichen, erklärt Gasche. Man hoffe aber auf grosszügige Spenderinnen und Spender. Für das Zahlen von Spesen und das Abgelten von Nutzungsrechten der Schreibenden reichen die Einnahmen nämlich nicht. Das Dutzend regelmässig Schreibende — drei Viertel von ihnen im Alter 65+ und ein Viertel im Alter zwischen 40 und 65 Jahren — arbeitet denn auch ehrenamtlich.

Gegenseitige Blattkritik

Erklärtes Ziel der Autoren ist dabei, Fakten und Meinungen in den Vordergrund zu stellen, eine Plattform für Themen zu bieten, die in den Mainstream-Medien ihrer Meinung nach zu kurz kommen – nicht als Konkurrenz, sondern in Ergänzung zu anderen Medien. Durchschnittlich drei neue Artikel finden Nutzer pro Tag auf der Website. Zu den Themenschwerpunkten gehören Grundsätzliches zur Demokratie, zur Macht der Wirtschaft, zu den Grundrechten des Lebens, zur Gleichstellung von Frau und Mann sowie zur Energie- und Verkehrspolitik. Ebenfalls im Fokus stehen Themen wie die Sozialpolitik, Migration und die Wachstums- oder Gesundheitspolitik.

Gepflegt wird auch die Medienkritik, die nach Meinung der Autoren in den Medien vernachlässigt wird. Andere Plattformen setzten sich fast nie mit einzelnen Sendungen oder Artikeln auseinander, sondern liessen es bei genereller Kritik bewenden. Infosperber hingegen übe auch ganz konkrete Kritik an einzelnen Fernsehsendungen oder Zeitungsartikeln. Als Beispiel nennt der frühere Chefredaktor der Berner Zeitung einen seiner Artikel zu einer «Arena»-Sendung des Schweizer Fernsehens, worin er vorschlägt, das Fernsehen solle jeweils am Tag nach der Sendung einen Faktencheck im Internet durchführen, das heisst in der Sendung genannte Behauptungen und Argumente auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Diese gegenseitige «Blattkritik» sei früher üblich gewesen, als das Verlagswesen noch kein Oligopol war, so Gasche weiter. «Heute schauen sich die einzelnen Zeitungen und Zeitungen/Fernsehen/Radio kaum mehr gegenseitig auf die Finger».

Statt Geld gibt‘s Promotion

Um unabhängigen Journalismus in der Schweiz zu fördern und die gemeinnützige Plattform bekannter zu machen, dürfen die Texte von Infosperber mit Quellenangaben kostenlos weiterverbreitet werden. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Zeitungen wie der Tageswoche, Domainepublic.ch, einer Wochenzeitung aus der Romandie, sowie der Gratiszeitung 20 Minuten online. Die Übernahme von Beiträgen ist dabei entweder gegenseitig oder es gibt spezielle Abmachungen betreffend Promotion-Hinweisen — Geld für Artikel erhält die Plattform nicht. Übernimmt beispielsweise 20 Minuten online einen Artikel, erscheint dafür neben dem Text ein grosser Promotion-Kasten mit dem Verweis auf Infosperber sowie ein paar Links zu verschiedenen Artikeln.

Über das Arrangement zeigt sich Gasche zufrieden. Die Zusammenarbeit mit den bestehenden Partnern und verwandten Portalen werde im neuen Jahr noch intensiviert. Ausgebaut werden soll auch die Kooperation mit ausländischen Portalen. Man müsse sich international vernetzen, so Gasche. Als Beispiele nennt er die Huffington Post und die französischen Mediapart.fr, eine Internetzeitung, die sich ausschliesslich mit Abonnementseinnahmen finanziert. Als bekannter Vertreter ist zudem die US-Organisation ProPublica.org zu erwähnen, die mit Sponsoring aufwändige investigative Recherchen finanziert und für ihre Reportagen 2010 sowie 2011 sogar mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. Sowohl Bezahl- als auch Sponsoring-Modelle bezeichnet Gasche jedoch für den Deutschschweizer «Mini-Markt» als wenig erfolgsversprechend.

Pläne, sich zu verstärken, gibt es bei Infosperber auch im personellen Bereich. Zur Redaktionsleitung stösst neu der Walliser Recherchierjournalist Kurt Marti, langjähriger Redaktor der «Roten Anneliese». Und schreiben heute vor allem «altgediente Journalisten» für die Plattform, hofft Infosperber alsbald auch auf jüngere Schreibende. Seien genügend Spenden oder Banner-Einnahmen generiert, habe die Stiftung die erklärte Absicht, unabhängigen Journalismus speziell jüngerer Profis finanziell zu fördern, so Gasche, seinerseits Präsident des Stiftungsrats.

Isabel Imper
 

Blick lanciert Internet-TV-Plattform

Auf Blick.ch gibt es ein neues Fernseh-Angebot: Blick TV Web bietet neben 33 deutschsprachigen Kanälen 36 Sender in den Sprachen Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.

Zu empfangen ist die Sender-Auswahl unter Tv.blick.ch, wie Ringier in einer Mitteilung schreibt. Dank der Replay-Funktion stehen alle Sendungen der letzten 31 Tage on demand kostenlos zur Verfügung. Voraussetzung zur Nutzung ist eine Registrierung via Website. Sie erlaubt den Gratis-Zugriff auf alle Angebote. Aufgeschaltet wurde das Angebot am Dienstagabend.

 

Comvation übernimmt VIP Media

Das Thuner Internet-Unternehmen Comvation übernimmt per Januar 2012 die ebenfalls in Thun ansässige Firma VIP Media, die sich unter anderem auf das Produzieren von Unternehmensvideos spezialisiert hat.

Die Akquisition von VIP Media durch Comvation umfasst gemäss Mitteilung vom Mittwoch sämtliche Kunden, Mitarbeitende, die Softwarerechte sowie die Marktplatzportale Localgate.ch, Firmenguide.ch, Kmumarkt.ch, Kmucity.ch, Dasfirmenverzeichnis.ch und Regioverzeichnis.ch. Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Den Geschäftszweig der Unternehmensvideos führt Prime Concept weiter. Laut Ivan Schmid, Inhaber von Comvation, soll durch die Übernahme von VIP Media inklusive des bestehenden Beraterteams in Basel die Expansionsstrategie im Nordwesten der Schweiz vorangetrieben werden und den bestehenden VIP Media-Kunden einen umfangreicheren Service im Bereich Internet Marketing angeboten werden.

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Ivan Schmid, Geschäftsführer Comvation (l.), Marco Zumkehr VIP Media.
 

Folio erscheint in neuem Design

Die Monatszeitschrift der NZZ erscheint nun in einem neuen Kleid, bleibt sich selbst aber treu.

Folio, die Monatszeitschrift der NZZ erscheint seit Dienstag in einem neuen Design. Das Layout solle leichter, moderner und leserfreundlicher wirken, wie Daniel Weber, Chefredaktor des Folios, mitteilte. Weiterhin werde sich das Folio an die hohen Erwartungen der Leserinnen und Leser anpassen. Insofern ändert sich am Inhaltskonzept des Folio nichts. Auch zukünftig widmet sich das Magazin einem einzelnen Thema und beleuchtet dies auf vielfältige Art und Weise.

Webguerillas: Mit Ricola ins virtuelle Kino

Ricola setzt für seinen Firmenfilm «Der Kuss» auf Social Media: Der Film wird in einem interaktiven «Online-Cinema» gezeigt. Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von der Agentur Webguerillas.

Ganz wie in der realen Kinowelt können sich User einen Platz wählen und sich mit einem Avatar – oder über Facebook Connect – mit ihrem Profilbild «setzen». Ein Überblick über anwesende Freunde ist schnell möglich, fehlende können eingeladen werden. So soll ein gemeinschaftliches Kinoerlebnis entstehen, bei dem neben dem «Ricola-Geheimnis», einer der zentralen Filminhalte, auf interaktivem Weg andere Geheimnisse gelüftet werden können. Im Anschluss an die virtuelle Vorstellung kann der Zuschauer an einem Gewinnspiel teilnehmen und weitere Freunde einladen.

In Cannes holte der Film  im Bereich «Corporate Films» den Goldenen Delphin. Er läuft noch bis Ende Januar 2012.

> Hier geht’s zur virtuellen Kino-Vorstellung des Films

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Newsnet: Neues Design für Westschweizer Nachrichtenportale

Die drei Westschweizer Nachrichtenportale 24heures.ch, Lematin.ch und Tdg.ch, die ab sofort das Nachrichtennetzwerk Newsnet ergänzen, starten mit frischem Design ins neue Jahr.

Das Design und die Navigation von 24heures.ch, Letmatin.ch und Tdg.ch wurde vereinfacht und orientiert sich neu stärker an den jeweiligen Tageszeitungen, heisst es in einer Mitteilung von Newsnet. So sollen die Merkmale und Eigenheiten jeder Marke und Zeitung ideal zur Geltung kommen. Gleichzeitig wurden auch die jeweiligen mobilen Applikationen für iPhone und iPad neu gestaltet. Sie bieten einen Überblick über die News aus sämtlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Unterhaltung, ergänzt mit verschiedenen Services. Zudem baut die Technologie der Plattformen neu auf der Newsnet-Technologie der Deutschschweizer Newsnet-Portale Bazonline.ch, Bernerzeitung.ch, Derbund.ch und Tagesanzeiger.ch auf.

In den vergangenen Monaten wurde das Newsnet-Team um sieben Journalisten verstärkt und neu organisiert. Unter der Leitung von Grégoire Nappey versorgt die zentrale Mantelredaktion in Lausanne die drei Plattformen zeitnah mit den neusten Nachrichten und entsprechenden Hintergrundberichten aus dem In- und Ausland. Über die regionalen und lokalen Geschehnisse berichtet zudem ein Team direkt aus Genf. Insgesamt zählt das Newsnet-Team in der Romandie nun 33 Mitarbeitende in Redaktion und Webdesign.

> Personelle Veränderungen bei Newsnet
> Newsnetz ab 2012 auch in der Romandie

 

 

Zu guter Letzt: Dummer Zufall oder dummer Streich?

In einem Samsung-Werbespot entdeckt ein Mädchen zusammen mit seinem Vater das neue Tablet des südkoreanischen Konzerns. Soweit so gut. Nur blöd, dass das gleiche Mädchen bereits für das iPhone 4s vor der Kamera stand.

Nur ein dummer Zufall oder ein Scherz auf Kosten des Apple-Konzerns? Dies fragt sich 20 Minuten online zu Recht. Denn Samsung und Apple sollen sich seit Monaten im Patentkrieg befinden. Dabei geht es um die Frage, ob die Südkoreaner mit ihnren Galaxy-Geräten Apples iPhone und iPad kopiert haben. Von der offiziellen Youtube-Seite sollen der Koreaner die Werbung übrigens inzwischen entfernt haben. Ob Samsung Apple mit der Auswahl der Jungschauspielerin bewusst provozieren wollte, oder ob es wirklich nur ein blöder Zufall war, wissen die Götter.

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Ringier Romandie verkauft Gastronomie- und Kulturwebseiten an General Media

Ringier hat eine Reihe von Gastronomie- und Kulturwebseiten in der Romandie an das lokale Medienhaus General Media verkauft. Den Verkaufspreis teilten die beiden Unternehmen nicht mit.

Gemäss General Media sind die Webseiten Tempslibre.ch, Bonresto.ch, Regard.ch, Citypass.ch, Cineromandie.ch und Billetnet.ch neu in ihrem Besitz. Der Kauf mache GeneralMedia zum Marktführer von Freizeit- und Gastrowebseiten in der Region, schreibt das Unternehmen in seinem Communiqué vom Mittwoch.

Der Veranstaltungskalender Tempslibre.ch und die Gastronomie-Webseite Bonresto.ch erzielten zusammen einen Jahresumsatz von knapp 500'000 Franken. General Media beschäftigte 2011 gemäss eigenen Angaben 26 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 4 Millionen Franken. (SDA)
 

Swiss Photo Award: Einsendeschluss neu bis am 16. Januar

Der Swiss Photo Award - Ewz.selection hat seine Deadline um eine Woche verlängert. Arbeiten für den Wettbewerb können nun bis am 16. Januar 2012 eingesendet werden.

Der Fotowettbewerb im Rahmen der Swiss Photo Award – Ewz.selection sucht die besten Fotografien des Jahres 2011. Der Wettbewerb, der seit rund 14 Jahren die besten fotografischen Arbeiten von Schweizerinnen und Schweizern auszeichnet, findet in diversen Kategorien statt. Zu diesen zählen Werbung, Fashion, Redaktionell Fotografie, Architektur, Fine Art und Free. Um sich für den Fotopreis zu nominieren, können die Werke noch bis am 16. Januar 2012 eingesendet werden.

14. Swiss Photo Award ausgeschrieben

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