Online-Shopping ist beliebt wie nie zuvor

Online-Shopping ist so beliebt wie nie zuvor – Nielsen und Net-Metrix analysieren das Nutzungsverhalten der Online-Einkäufer und platzieren Ricardo auf Platz eins, gefolgt von Amazon und Ebay.

Im November 2011 haben laut Nielsen Net View Paneldaten über 2 Millionen Schweizer mindestens eines der führenden e-commerce Angebote genutzt. Gemäss der Studie Net-Metrix-Profile hat das Shoppen im Internet über die letzten drei Jahre stark zugenommen. Der Anteil wöchentlicher Online-Einkäufe im Internet ist um mehr als 20 Prozent gestiegen. Davon profitieren zahlreiche Anbieter, die ihre Nutzerzahlen laut Nielsen NetView im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausbauen konnten – allen voran Zalando, der seine Nutzerschaft im Vergleich zum November 2010 um das 14-fache steigern konnte. Neben dem Modeanbieter, dessen Angebot im November rund 230.000 schweizerische Internetnutzer mindestens einmal besuchten, profitierten zahlreiche weitere e-commerce Händler von dem gestiegenen Interesse der Surfer, darunter zum Beispiel Digitech und Coop@home, die ebenfalls stark zulegten. Führend bleibt jedoch – wie im Vorjahr – der Online-Marktplatz Ricardo gefolgt von den internationalen Playern Amazon und Ebay.

Die Betrachtung der Zusammensetzung der Nutzerschaft legt offen, dass die grossen Angebote Ricardo und Amazon mit einem Anteil von 54.2 Prozent beziehungsweise 53.5 Prozent leicht überdurchschnittlich von Männern genutzt werden. Zalando hingegen verzeichnet zu 66.4 Prozent weibliche Nutzer. Darüber hinaus scheint das Online-Modehaus vor allem bei jüngeren Nutzern sehr beliebt zu sein. Die Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren ist hier mit einem Affinitätsindex von 190 (Composition Index nach Unique Audience, 100 = erwartbare Normalverteilung im Internet) besonders stark vertreten, während Amazon und Ricardo insbesondere Nutzer zwischen 25 und 49 Jahren begeistern.

Über alle Angebote hinweg kaufen heute 61% der Schweizer im Internet ein. Wie die aktuelle Studie Net-Metrix-Profile 2011-2 belegt, bestellen 21.5 Prozent der Nutzer sogar wöchentlich oder häufiger Waren im Netz. Bei den männlichen Internetnutzern ist der Anteil der wöchentlichen Online-Shopper mit 24 Prozent deutlich höher als bei den Frauen (18 Prozent). Von 2008 bis heute haben jedoch die Anteile der weiblichen Nutzerinnen, welche mindestens einmal wöchentlich über das Internet einkaufen, stärker zugenommen (um 25 Prozent) als bei den Männern (um 16 Prozent). Die Frauen holen was das Onlineshopping betrifft also langsam auf. Der grösste Anteil der Online-Shopper findet sich darüber hinaus unter den 30 bis 39-Jährigen: Von den Usern dieser Altersgruppe nutzen 71 Prozent das Online-Shopping gelegentlich und 27 Prozent sogar wöchentlich. Das grösste Wachstum findet allerdings bei den Jugendlichen und den Nutzern über 50 Jahren statt. Die grössten Zuwächse über die letzten drei Jahre sind bei folgenden Gruppen festzustellen: Frauen, Jugendlichen und über 50-Jährigen. Wie im Trend von 2008 bis 2011 ist auch in Zukunft zu erwarten, dass Internetaktivitäten im Bereich des Online-Shoppings weiter zunehmen.
 

Renzen Communications: Kampagne für Radio Argovia Morgenshow

Die Aarauer Agentur Renzen Communications hat sich für Radio Argovia passend zur Morgenshow eine Kampagne mit Toastbroten einfallen lassen. Jeden Morgen fliegen nun also die Köpfe der Moderatoren aus dem Toaster.

«Eifach en guete Morge!» Unter diesem Motto werden Frühaufsteher täglich zwischen 5:00 und 9:00 Uhr gut informiert und unterhaltsam durch die Argovia-Morgenshow geführt – von drei neuen Köpfen. Um die beiden neuen Moderatoren und die neue Moderatorin dem Publikum vorzustellen, wurde Renzen Communications beauftragt, eine Mini-Kampagne zu lancieren. Entstanden ist ein witziges zum Thema Morgen passendes Keyvisual, bei dem drei Toastscheiben mit den Gesichtern der Moderatoren aus dem Toaster springen.

Zum Einsatz kommen Plakate im Format F200 an ausgesuchten, morgens hochfrequentierten Aushangstellen sowie Inserate in der Aargauer Zeitung und im 20 Minuten.

Verantwortlich bei Radio Argovia: Marco Kugel (Marketingleiter) und Nicole Meier (Kommunikationsplanerin). Verantwortlich bei Renzen Communications: Hanno Lietz (CD), Achim Kaufmann (AD), Marc Prell (Bildbearbeitung) und Alain Götschi (Beratung).
 

Festland: Mysteriöse Code-Plakate für Code-Profis

Das Jahr 2012 hat in St.Gallen mit einer mysteriösen Werbekampagne begonnen: Auf Grossplakaten im ganzen Stadtgebiet ist nichts als ein blauer QR-Code zu sehen. Des Rätsels Lösung ist kein Geheimnis – zumindest nicht für Menschen, die das Knacken von Codes beherrschen.

Festland mit Standorten in St. Gallen und Zürich hat eine spezielle Plakatkampagne gestartet. Auf den weissen Plakaten ist nichts weiter zu sehen als ein blauer Code. Wer ein Handy mit Code-Reader-Funktion hat, oder sich ein wenig mit Codes auskennt, kommt schnell auf die Lösung des Rätsels. Wird das Plakat mit dem Code-Reader eines Handys fotografiert, wird man auf eine Mobile-Website von Festland geleitet. Hier erfährt man, dass die Agentur codefeste Verstärkung für ihr Web-Team sucht. Alle, die sich von Video-Rundgang und Projektbeispielen angesprochen fühlen, lädt Festland zur Sofortbewerbung via Handy ein.

Mobile-Website zur Kampagne anschauen? Einfach das abgebildete Plakat mit dem Handy fotografieren (setzt einen Code-Reader voraus):

 

Energy Basel kurz vor dem Start?

Bei Radio Basel soll an einem neuen Sender gearbeitet werden. Gerüchte gibt es schon lange, doch nun soll das Projekt konkret werden.

20 Minuten online berichtet von einer System-Panne, welche dies beweisen soll: Der Sendeausfall habe sich am Donnerstagmorgen ereignet. Auf einmal sei bei Radio Basel das ganze System zusammengebrochen. Stattdessen sei auf dem Bildschirm im Radiostudio auf einmal ein unbekanntes Netzwerk namens Energy.local angezeigt worden. Damit ist für 20 Minuten online nun definitiv klar: Bei Radio Basel wird im Hintergrund heimlich an einem Wechsel des Senderkonzepts gearbeitet – weg vom textlastigen Sender mit Fokus auf redaktionellen Beiträgen, hin zum an Entertainment- und Lifestyle orientierten Energy-Format. Diese Woche sei ausserdem eine interne Infoveranstaltung für die Angestellten geplant. Und auch die Anpassung der Infrastruktur soll in den nächsten Tagen vollzogen werden.

Auch Blick.ch berichtet von der Verdichtung der Gerüchte rund um eine Kooperation zwischen Energy und Radio Basel. Gemäss dem Portal soll bei Radio Basel sogar bereits heute Abend eine Mitarbeiterversammlung angesetzt sein.

Bei Ringier, der Besitzerin von Energy, wollte man gegenüber der Werbewoche keine Auskunft geben. Gerüchte um mögliche Kooperationen würden nicht kommentiert, hiess es.
 

Neuer Online-Auftritt für die Migros-Magazine

Die Migros-Wochenzeitungen lancieren am Montagmorgen ihre neuen Online-Portale. Dabei zeigen sich die Portale in einem moderneren Design und mit neuen Funktionen, welche die Nutzer aktiv einbinden sollen.

Herzstück der Startseite ist das interaktive Cockpit: Migros-Magazin-Artikel, Bildstrecken und User Generated Content sind hier auf einen Blick ersichtlich. Die Darstellung lässt sich leicht individualisieren – mit einem Klick wird die Seitenansicht den persönlichen Interessen angepasst. Unter «Leben» und «Kochen» können registrierte Benutzer eigene Inhalte wie Reisetipps und selbstkreierte Rezepte veröffentlichen. Diese Funktion wird Schritt für Schritt auch auf die übrigen Rubriken ausgeweitet und ermöglicht es den Userinnen und Usern, die Wochenzeitung aktiv mitzugestalten.

Die neuen Plattformen sollen den multimedialen Auftritt der Migros-Magazine stärken und sprechen  neue Zielgruppen ansprechen. Die User können sich mit anderen Interessierten und mit der Redaktion austauschen. Aber auch Porträts, Artikel über Familien- und Gesellschaftsthemen sowie Informationen rund um das Engagement der Migros sind weiterhin auf den Portalen zu finden.

Die Kanäle sind auch durch die Verlinkung mit Facebook und Twitter vernetzt. Design und technische Umsetzung des neuen Online-Auftritts erfolgten in Zusammenarbeit mit den Zürcher Agenturen Divio und Censhare.
 

Media Focus veröffentlicht Trend-Report über Suchmaschinenmarketing

Das Marktforschungsunternehmen Media Focus veröffentlicht erstmalig einen Trend Report über Entwicklungen im Suchmaschinenmarketing, über die Daten, welche aus dem Jahre 2011 erhoben wurden.

Der Trend Report zeigt auf, wie sich die Budgetausgaben für Search Engine Advertising branchenspezifisch entwickeln und welche Branchen wie stark von Brandbidding und AdHijacking betroffen sind. Ergänzt wird der Trend Report mit einer Sonderanalyse, welche jeweils ein aktuelles Thema im Kontext des SEA und SEO untersucht.
 

Im Rahmen des Geschäftsbereich «Suchmaschinenforschung» erhebt Media Focus seit Anfang 2011, in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner Xamine, Daten über die Aktivitäten von Werbungtreibenden im Suchmaschinenmarketing. Mit den Daten können Märkte und Konkurrenten analysiert und die eigenen Adwords-Kampagnen optimiert beziehungsweise die Sichtbarkeit über die Disziplinen SEA und SEO nachhaltig verbessert werden. Weiter ermöglicht die Technologie detailliert aufzuzeigen, wer mit fremden Markenbegriffen oder Anzeigentexten operiert.

Der SEM Trend Report deckt zehn Branchen ab und hat den Anspruch, den Lesern einen ersten Einblick in die beschriebenen Analysebereiche zu geben.

Weitere Informationen unter: www.suchmaschinenforschung.ch
 

Die Werbewoche auf Star TV: Ring frei für die Kampagne des Jahres

Am 2. Februar ist es wieder soweit. Im Rahmen einer Gala wird im Zürcher Lake Side die «Kampagne des Jahres» gekürt. Wer wird das Rennen machen? «Die Werbewoche» spornt den Kampfgeist an und stellt jeweils zwei Spots mit gleichen Ansätzen gegenüber.

Digitale Dienstleistungen, Schlaf, Emotionen oder doch Animation? Nur ein Clip kann gewinnen und auch Ihre Stimme zählt. Eine Auswahl der Nominierten sowie Informationen zum Abstimmungstool erhalten Sie exklusiv in «Die Werbewoche» um 19.15 Uhr auf Star TV.

> Kampagne des Jahres 2011: Jetzt abstimmen auf Facebook

 

Zoebeli Communications übernimmt Schweizer Vertretung des Agenturnetzwerks Ecco

Per Anfang 2012 hat die Berner Kommunikationsagentur Zoebeli Communications die exklusive Schweizer Vertretung des weltweit in 40 Ländern präsenten Agenturnetzwerks Ecco International Communications übernommen.

Ecco, die Vereinigung inhabergeführter Agenturen, mit Hauptsitz in London, hat sich unter anderem mit breit abgestützten Marktstudien in den Bereichen Corporate Identity und Social Media einen Namen gemacht.

Zoebeli Communications, 1995 von Agenturleiter und Inhaber Peter Zoebeli gegründet, ist für börsenkotierte Industriegesellschaften, für Kommunikationsprojekte der öffentlichen Verwaltung und für KMU in ausgewählten Märkten tätig. Seit 2006 ist Zoebeli Communications Mitglied des BPRA, des Bundes der Public Relations Agenturen der Schweiz, und seit 2007 zertifiziert nach dem international anerkannten Consultancy Management Standard CMS II.
 

SFLB: Prost mit Aktifit von Emmi

Die Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett hat sich mit ihrem neuesten Werbespot nicht bloss für das Trinken von Aktifit von Emmi entschieden, sondern sogleich für ein gemeinsames Anstossen auf schlechtes Wetter oder gute Freundschaft.

Ein Fläschchen Aktifit soll zu den täglichen Ritualen gehören, mit denen man sich und der Familie Sorge trägt. Und wo Trinken zum Ritual wird, dort wird auch angestossen. Denn Gründe, um das Glas, beziehungsweise das Aktifit-Fläschli zu erheben, gibt es genug: So wird im neuen TV-Spot aufs schlechte Wetter angestossen, auf gestärkte Abwehrkräfte, auf bessere Konzentration oder einfach auf gute Freundschaft. Egal ob auf dem Fussballfeld, bei der Arbeit oder im gemütlichen Zuhause – kein Ort ist ungeeignet um sich zu zuprosten. Der Spot ist ab sofort on air.

http://vimeo.com/34014592

Verantwortlich bei Emmi Switzerland: Robin Barraclough (Head of Marketing), Philipp Siebrecht (Group Brand Manager) und Martin Urfer (Brand Manager). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Reto Clement (Art Direction), Diana Rossi, Simon Smit (Text), Martin Spillmann, Peter Brönnimann (Creative Direction), Rebecca Krausse, Sylvia Kohler (Beratung), Anna Colby (Art Buying). Filmproduktion: Cobblestone Berlin/Hamburg. Regie: Jesper Ohlson. Kamera: Carl Sundberg. Postproduktion: Ultra Images. Musik: Andreas Olsson.
 

Neuer Internet-Auftritt von Radio Top und Tele Top

Radio Top und Tele Top haben ihren Internet-Auftritt komplett überarbeitet. Die neue Seite wurde von den Top-Medien in Zusammenarbeit mit der St. Galler Webagentur Ping und der Werbevermarktungsfirma Adkey entwickelt.

Auf dem Portal Toponline.ch finden die User News mit Schwerpunkt auf den Regionen Winterthur/Zürich, Thurgau, Wil/St. Gallen und Schaffhausen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Meldungen werden ergänzt mit den passenden Beiträgen von Radio Top und Videos aus der Tele Top-Redaktion. Top Online verzeichnet gemäss Mitteilung bereits heute über 200‘000 Besucher pro Monat. Mit dem neuen Auftritt soll dieser Erfolg weiter ausgebaut werden.

Sämtliche News-Inhalte werden auch auf der neuen Seite kostenlos und ohne komplizierte Login-Prozeduren angeboten, heisst es weiter. Für die Radio Top-App für iPhone, iPad und Android-Smartphones ist eine mobile Version des neuen News-Portales erstellt worden, so dass die regionalen Nachrichten, Radio-Beiträge und Videos auch unterwegs abrufbar sind.

 

NZZ: Aufsichtsgremium thematisiert Situation um Konrad Hummler

Die heikle Situation von Konrad Hummler, Verwaltungsratspräsidenten der NZZ-Mediengruppe, wird im Aufsichtsgremium zum Thema. Hummler ist als Partner der Privatbank Wegelin in den US-Steuerstreit verwickelt.

NZZ-Verwaltungsratsmitglied Franz Steinegger fordert Hummler gemäss Sonntagszeitung auf, die Sache zur Sprache zu bringen. Aufgrund der neusten Nachrichten sei eine Information von Herrn Hummler dazu im NZZ-Verwaltungsrat von Interesse, so der frühere FDP-Präsident. Bisher seien allfällige Probleme der Bank Wegelin mit US-Behörden im Verwaltungsrat kein Thema gewesen.

Hummler selbst lässt auf Anfrage der Sonntagszeitung ausrichten: «Es ist am Verwaltungsrat der NZZ, darüber zu befinden, unter welchen Umständen ich als Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe zur untragbaren Belastung werde.» Diese Beurteilung sei Gegenstand einer Lagebeurteilung im Rahmen der Auseinandersetzungen zwischen dem Finanzplatz Schweiz und den USA.
 

Erste Sonntagsausgabe der Basler Zeitung erschienen

Die Basler Medienlandschaft ist um eine Facette reicher: Am Sonntag ist zum ersten Mal die Sonntagsversion der Basler Zeitung erschienen. Sie ist 48 Seiten dick.

Den Aufmacher auf der Frontseite liefert die Affäre Hildebrand. Unter dem Titel «Die Geschniegelten» wird der Nationalbankpräsident als «Prototyp einer neuen Generation an der Macht» präsentiert und in eine Reihe gestellt mit dem deutschen Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg, dem deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff und dem ehemaligen österreichischen Finanzminister Karl-Heinz Grasser. In Innenteil äussert sich in einem Interview auch alt Bundesrat Christoph Blocher zum Fall Hildebrand. Ein zweites grosses Interview führte die Baz mit dem Basler Regierungspräsidenten Guy Morin, der am Montag nach einer Krebsoperation seine Arbeit wieder aufnimmt und im Herbst zur Wiederwahl antreten will.

Layout unterscheidet sich kaum

Vom Layout her unterscheidet sich die Sonntagsausgabe der Baz kaum von den übrigen, die Gestaltung ist jedoch grosszügiger und «magaziniger». Klar unterscheidet sich die Sonntagsversion jedoch vom Aufbau her: Sie erscheint als Zwei-Bund-Zeitung, während die Baz während der Woche vier Bünde umfasst. Baz-Chefredaktor Markus Somm, der auch für das Sonntagsblatt verantwortlich ist, versteht dieses nicht als Wochenmagazin, sondern als «siebte Ausgabe». Diese werde aber auf die besonderen Lesebedürfnisse am Sonntag mit mehr Zeit und Musse ausgerichtet.

Auflage von 230'000 Exemplaren

Das Projekt einer Sonntagsausgabe hatte die Baz noch vor dem jüngsten Besitzerwechsel Ende November 2011 angekündigt. Entgegen den damaligen Angaben muss die zusätzliche Ausgabe nicht mit unverändertem Personalbestand realisiert werden. Laut Chefredaktor Somm braucht es für die Sonntagsausgabe fünf bis zehn zusätzliche Stellen. Ein Teil davon sei bereits besetzt.Die Sonntagsausgabe der Baz erscheint in den ersten zwölf Wochen in einer Auflage von gegen 230'000 Exemplaren. Diese werden im Grossraum Basel kostenlos in die Haushalte verteilt und können an Boxen gratis bezogen werden, wie Verlagsleiter Paul Herzog auf Anfrage der Nachrichtenagenur SDA sagte.

Bis Ende März kostenlos

Kostenpflichtig wird das Sonntagsblatt ab 1. April. Baz-Abonnenten erhalten die siebte Ausgabe zu einem reduzierten Aufpreis. Herzog hofft auf 20'000 bis 30'000 Abonnenten. Der Verlagsleiter geht davon aus, dass mit dem neuen Projekt finanziell relativ schnell eine «schwarze Null» erreicht wird. Auf jeden Fall habe die Werbewirtschaft positiv auf die Sonntagsausgabe reagiert.

In der Region Basel haben bereits die AZ Medien, zu denen die Basellandschaftliche Zeitung gehört, ihr Sonntagsangebot ausgebaut: Der Sonntag erscheint seit Ende August 2011 mit einem Regionalbund für beide Basel statt nur für Baselland. Überdies wollen die AZ Medien noch in diesem Monat für Basel und die Agglomeration die Tageszeitung BZ Basel lancieren. Bei dieser handelt es sich um ein Schwesterblatt der Basellandschaftlichen Zeitung. (SDA).

> Moritz Suter bezeichnet Sonntags-Ausgabe der Baz als finanzierbar

 

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