Weltwoche: Politiker fordern Klarheit über Eigentumsverhältnisse

Die Präsidenten aller grossen Parteien ausser der SVP verlangen von der Weltwoche, ihre Eigentumsverhältnisse offenzulegen. Sie bezweifeln, dass Chefredaktor Roger Köppel der alleinige Eigentümer der Zeitschrift ist.

Dies schreibt die Sonntagszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. In der Affäre Hildebrand habe die Weltwoche offensichtlich «eine von der SVP beeinflusste Kampagne gefahren», die sich auch gegen die staatlichen Institutionen richte. Deshalb müsse jetzt geklärt werden, wer hinter der Weltwoche stehe und welche Rolle Christoph Blocher dort allenfalls spiele, sagen Christoph Darbellay (CVP), Christian Levrat (SP), Fulvio Pelli (FDP), Hans Grunder (BDP), Martin Bäumle (Grünliberale) und Ueli Leuenberger (Grüne) unisono. Einige denken gar an die Schaffung einer «Lex Weltwoche», um alle Medien zur Transparenz zu zwingen.

Die Initiative für diesen politisch bemerkenswerten Schulterschluss kommt gemäss Sonntagszeitung aus freisinnigen Kreisen. FDP-Nationalrat Otto Ineichen hat letzte Woche am Rande von Kommissionssitzungen entsprechende Gespräche zwischen den Parteipräsidenten in Gang gebracht. Ziel ist es, kommende Woche eine gemeinsame Erklärung zu verfassen und die Weltwoche derart unter Druck zu setzen, dass sie auch allfällige Darlehensbürgschaften offenlegen muss.
 

SF will 55 Millionen Franken einsparen

Das Schweizer Fernsehen will eine Vielzahl neuer Sendungen zeigen. Das Geld dafür soll aus internen Einsparungen kommen.

SRF-Direktor Rudolf Matter hat am Leutschenbach das «Projekt 55» gestartet, wie die NZZ am Sonntag schreibt. 60 in Arbeitsgruppen aufgeteilte Mitarbeiter sollen dabei bis Mai 2012 intern nach Sparpotenzial in der Höhe von 55 Millionen Franken suchen. Das gesparte Geld soll in neue Programme investiert werden. Andrea Hemmi, Leiterin der Unternehmenskommunikation, nennt gegenüber der NZZaS «serielle und fiktionale Eigenproduktionen wie beispielsweise eine Krimiserie, Produktionen in der Information, im Sport oder Multimedia». Die Offensive soll im Zusammenhang stehen mit den stark gesunkenen Einschaltquoten des Schweizer Fernsehens, das deshalb auf neue erfolgreiche Programme angewiesen ist. Bereits angekündigt wurde eine Krimireihe mit Mike Müller.

Joiz: Sendung über den deutschen Rapper

Am 23. Januar widmet der Zürcher crossmediale TV-Sender Joiz einen Tag dem deutschen Rapper Kool Savas. Der Künstler wird selbst vor Ort sein und im Studio ein Konzert spielen.

Montag, der 23. Januar 2012, markiert den ersten Tag im Programm von Joiz, an dem nur ein einziger Künstler gefeatured wird: Kool Savas. Höhepunkte des Tages werden der Besuch des Rappers in der Sendung Knack Attack von 17:30 – 18:30 Uhr sowie ein einstündiges Konzert von 19:00 – 20:00 Uhr sein, das live aus den joiz-Studios in Zürich Oerlikon ausgestrahlt wird.

Nicht nur am Fernsehgerät, auch im Studio kommen die Fans von Kool Savas auf ihre Kosten. Joiz verlost in Zusammenarbeit mit Partnern über 30 Plätze im Studio für das Konzert.
 

Dotpulse: Ausrede Funkloch war gestern

Die Morsmors-App von Dotpulse lässt niemanden mehr im Stich. Sie übermittelt Daten auch in einem Funkloch und führt so zu praktischer Kommunikation.

Zum Jahreswechsel wartete Dotpulse für ihre Kunden und Freunde mit einer Neuheit auf: Die Morse-App «morsmors» für iPhone und Android schreibt und empfängt Botschaften via Lichtimpulsen. Mit «morsmors» kann man somit auch dann kommunizieren, wenn man mal wieder in einem Funkloch oder in einer WLAN-toten Umgebung sitzt. Die App setzt nämlich Text in Lichtimpulse über das Kameralicht um und kann gesendete Lichtimpulse wieder in Schrift umwandeln.

Die Original-Neujahrsgrüsse inklusive einem Ratschlag von Frank Zappa und dem Link zur App findet man unter hier.
 

«Award für Marketing + Architektur»: Fristverlängerung bis Ende Februar 2012

Zum dritten Mal werden im KKL Luzern die besten in Architektur umgesetzten Firmenidentitäten ausgezeichnet. Auf Wunsch von Bauherren und Architekten haben die Verantwortlichen eine Eingabeverlängerung bis zum 29. Februar beschlossen.

Zur Teilnahme eingeladen sind Bauherren, Architekten sowie Marketing- und Brandingexperten, die in der Schweiz oder für Schweizer Firmen Objekte realisiert haben. Das Reglement und die Ausschreibungs- unterlagen stehen unter www.marketingarchitektur.ch zum Download bereit. Eingabeschluss ist neu am 29. Februar. Die Nominationen werden im März bekannt gegeben.

Am 20. April wird im KKL Luzern zum dritten Mal die Auszeichnung für gebaute, dreidimensionale Unternehmensidentität verliehen. Die kreative und naheliegende Verbindung von Marketing und Architektur schafft Gebäude und Räume, die eine Marke nach aussen repräsentieren und gleichzeitig nach innen Identität stiften. Der Award anerkennt gleichwertig die Leistungen von Bauherrschaft, Marketing-/ Brandingspezialisten und der Architektur.

«Award Marketing + Architektur 2012»: Ausschreibung gestartet

Media Focus: Werbemarkt Trend Report 2011

Im Dezember 2011 verzeichnete der Werbemarkt Schweiz einen Rückgang von 7.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dank dem gelungenen Jahresstart und guten Sommermonaten stieg der Bruttowerbedruck um rund 4.3 Prozent auf 4.6 Milliarden Franken.

Sieben der insgesamt 23 Branchen des Schweizer Werbemarkts verzeichneten im Jahr 2011 einen tieferen Werbedruck als im Vorjahr. Den stärksten Abbau der Werbebudgets in den klassischen Medien verzeichnete die Finanzbranche. Im Jahr 2011 reduzierten Banken und Versicherungen ihre Werbeaktivitäten um rund 24.4 Millionen Franken (-8.1 Prozent). Nicht ganz so hübsch präsentierte sich 2011 auch der Werbedruck der Kosmetikbranche. Nach kontinuierlichem Wachstum während fünf Jahren, rapportierte sie im Jahr 2011 erstmalig wieder ein Rückgang (-5.3 Prozent; -20.0 Millionen Franken). Ende 2011 lag der Werbedruck bei 360.8 Millionen Franken. Alles in allem, weniger dufte Vorzeichen für diese Branche hinsichtlich des kommenden Werbejahres.

Obwohl die Branchen Finanzen und Kosmetik + Körperpflege zurzeit etwas schwächeln, befindet sich der gesamte Werbemarkt Schweiz, nach einem kurzen Taucher im Jahre 2009, weiterhin auf Wachstumskurs. Die grösste Steigerung des Werbedrucks gegenüber Vorjahr erzielte die Branche Telekommunikation. Das Werbevolumen in Schweizer Franken stieg im Jahre 2011 um über 66.9 Millionen Franken (+32.0 Prozent) auf 275.9 Millionen Franken. Beachtlich ist, dass über 56.6 Prozent dieses Volumens einzig für Mobile-Werbung (Abos & Tarife, Geräte und Zusatzdienste) ausgegeben wurde. Das zweitgrösste Wachstum von über 38.3 Millionen Franken erzielte die Branche „Initiativen + Kampagnen“. Dies wurde erreicht aufgrund der politischen Werbung im Wahljahr 2011.

Während die Mediengruppe Tages-, regionale Wochen- + Sonntagspresse auch in diesem Jahr wenige Prozentpunkte am Werbemarkt-kuchen abgeben musste, gewann die Mediengruppe TV erneut Anteile. Mit einem Anteil von 31.7 Prozent ergatterte sich TV das grösste Stück des Werbekuchens im Jahr 2011. Mit nur einem Prozentpunkt Unterschied (30.7 Prozent) rutschte die „Tages-, regionale Wochen- + Sonntagspresse“ in der Jahres-betrachtung erstmalig auf Rang 2 unter den bedeutendsten Werbemedien der Schweiz.

Die gesamte Studie finden Sie hier.
 

Gelungener Start von Energy Basel

Energy ist in Basel angekommen: Seit Freitagmorgen ist Energy Basel auf Sendung. Nach intensiven Vorbereitungen der letzten Tagen ist der Start des Senders im Dreiländereck gelungen. Basler Persönlichkeiten gratulierten Energy Basel zum Sendestart.

Der Startschuss für Energy Basel fiel um 5 Uhr: Dominique Heller weckte die Basler mit der Morgenshow «Energy Mein Morgen». Zu Gast waren die Regierungsräte des Kantons Basel-Landschaft, Adrian Ballmer, und Basel-Stadt, Christoph Brutschin, sowie der erfolgreiche Basler Musiker Baschi. Zudem gab es eine exklusive Liveschaltung ins Trainingslager des FC Basel. So wurde der Sender aus der Taufe gehoben und das neue Basler Radiozeitalter eingeläutet.

«Wir sind happy. Der Start von Energy Basel ist mehr als gelungen. Das Team hat in den letzten Tagen rund um die Uhr gearbeitet und einen hervorragenden Job gemacht. Aber jetzt geht es erst richtig los», freut sich Eva Nidecker, Programmleiterin von Energy Basel.

Die Stars sind in der Nacht zum Freitag auch in und um Basel angekommen. Sie grüssen mittels einer grossangelegten Lancierungs-Kampagne ihre eigenen Fans. So sagt zum Beispiel Lady Gaga «Hi Little Monsters», oder Katy Perry spricht ihre Fans mit «Hello Katycats» an. Ganz nach dem Motto: Energy bringt die Stars jetzt auch nach Basel.

Fünfstern: Die ITS Coop Travel Sommer-Badesaison ist eröffnet

Wer jetzt schon vom Sommer träumt, darf sich über die Badeferien-Kampagne von der Basler Agentur Fünfstern freuen. Denn ITS Coop Travel verspricht nun die günstigsten Ferien aller Zeiten.

ITS Coop Travel startet in diesen Tagen in die Sommer-Badeferien-Saison 2012. Mit dem Versprechen: «Für die günstigsten Ferien aller Zeiten» wird der neue Badeferien-Katalog lanciert. Mit hoher Präsenz im TV versucht ITS Coop Travel den noch geringen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Als begleitende Medien werden ePanels in den Schweizer Grossbahnhöfen ausgestrahlt, Railposter in den S-Bahnzügen ausgehängt, Online-Banner auf diversen Portalen- und Anzeigen in der Coopzeitung platziert. Unterstützt wird der Auftritt in Coop Verkaufsstellen mit F4 Plakaten, Hängerahmen und Tonspots. Der Look der Kampagne ist dem neu entwickelten Kommunikationsauftritt angepasst, der die Full-Service Werbeagentur Fünfstern in Basel anfangs 2011 entwickelt hat.

Verantwortlich bei ITS Coop Travel: Andreas Restle (Geschäftsführer) und Marcel Eisele (Marketingleiter). Verantwortlich bei Fünfstern: Marcel Krebs (Gesamtverantwortung), Sergei Zeitler (Creative Director), Thomas Schaub (Konzept), Nicole Senn und Fabian Bieler (Kreation), Condor Films (Produktionsfirma) und Martin Fueter (Regisseur).
 

Neutral: Walter Pfeiffer fotografiert Tilda Swinton für Pringle of Scotland

Walter Pfeiffer hat mit Neutral Zürich für Pringle of Scotland bereits die letzte Sommer Kampagne produziert. Nun treffen Pfeiffer und Pringle of Scotland erneut aufeinander für die Winterkollektion 2011/2012.

Die Kampagne wurde in Glasgow, im ikonischen Bau der Glasgow School of Art von Charles Rennie Mackintosh und in den Borrowland Ballrooms fotografiert. Schottische Wurzeln verbinden auch Tilda Swinton mit Pringle of Scotland. Bereits zum dritten Mal repräsentiert die Oscar-Preisträgerin die Schottische Marke. Jim Lambie, ein schottischer Künstler, ist Tildas Shooting-Partner.

Pringle's Managing Director Benoit Duverger sagt: «Es ist inspirierend mit den weltbesten Bildermachern zu arbeiten, die gleichzeitig noch immer Geheimtipp ausserhalb der Kunstwelt sind – auch hier hatten wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit Neutral Zürich.» Walter Pfeiffer's Portraitkunst verleihe dem klassischen Bildergenre etwas Glanzvolles und Spektakuläres, das dem neuen Bild von Pringle in der Modewelt entspricht.

Verantwortlich bei Pringle of Scotland: Benoit Duverger (Managing Director). Verantwortlich bei Neutral: Michelle Nicol und Rudolph Schürmann (Gesamtverantwortung), Eva Friedli (Beratung) und Pascal Hurschler (Beratungsassistenz).
 

Publicitas hält neu 100 Prozent der PrintOnline-Anteile

Publicitas ist seit Anfang Jahr alleinige Besitzerin von PrintOnline. Publicitas übernahm die Anteile von NZZ, Ringier und Tamedia. Für die Kunden ändert sich nichts, wie Publicitas am Donnerstag mitteilte.

Bisher hielt Publicitas 25 Prozent der Anteile von PrintOnline. Seit dem 1. Januar sind es nun 100 Prozent. Publicitas übernimmt gemäss Communiqué die Mitarbeiterverträge und garantiert allen Schweizer Verlagen weiterhin freien Zugang zur Dienstleistung.

Die Verlage hätten sich aus strategischen Gründen von PrintOnline getrennt. Sie wollten sich vermehrt auf ihre Kernaktivitäten konzentrieren. Publicitas ihrerseits könne mit der Übernahme ihr digitales Service-Portefeuille komplettieren.

PrintOnline ist eine kleine Firma mit Sitz in Schlieren. Laut Mitteilung ist sie der digitale Kurier zwischen Datenproduzent und Verlag, der die schnelle und sichere Übermittlung von drucktechnisch einwandfreien Anzeigen garantiert. (SDA)

Blue Spirit: Im Pannenfall schnelle Hilfe für Mitglieder

Wer jetzt einen Unfall baut, kann sich viel sparen: Dank der neuen ACS-App, welche Blue Spirit entwickelt hat, wird für schnelle Hilfe und weniger Ärger gesorgt.

Pannen kann der Automobil Club der Schweiz nicht verhindern. Aber er kann seinen Mitgliedern im Falle eines Falles jetzt sehr schnell helfen. Mit einer App, die Serviceleistung und Kundenbindung in einem ist: Die ACS-App ortet per GPS das havarierte Mitglied. Die nun folgende Übertragung meldet Standort, Mitgliedernummer und manuell eingegebene Angaben zur Pannenart an den ACS, der nun speditiv Hilfe veranlassen kann.

Blue Spirit dachte bei der Entwicklung der ACS-App auch daran, dass ja genau in solchen Momenten oft nie alle nötigen Dokumente zur Hand sind. Deshalb bietet die ACS-App die Möglichkeit, wichtige Dokumente wie Führer- und Fahrzeugausweis zu speichern. Und natürlich versorgt die App ihre Benützer mit hilfreichen Servicenummern und Infos, etwa zum Verkehrsrechtschutz.

Die ACS-App wird laufend weiterentwickelt und ist im App-Store von Apple und Android für ACS-Mitglieder gratis zum Download bereit.
 

ADC Jurierung 2012: Der Gastjuror heisst Daniel Freitag

Auch dieses Jahr gibt es bei ADC wieder einen Gastjuroren. Daniel Freitag, Mitbegründer der Freitags-Taschen, eignet sich als kreatives Auge - ohne in der Werbebranche tätig zu sein.

Seit zwei Jahren lädt der Art Directors Club Schweiz jedes Jahr einen Gastjuror zur Jurierung ein. Es handelt sich jeweils um eine Persönlichkeit, die ausserhalb der Werbebranche Herausragendes geleistet hat und die ADC-Jury mit ihrer kreativen Aussensicht bereichert.

Vor 2 Jahren war der Filmregisseur und Oscar-Preisträger Xavier Koller Gastjuror des ADC, im letzten Jahr war es Boris Blank, Mitbegründer und Komponist von Yello. Für die ADC-Jurierung 2012 konnte Daniel Freitag, Mitbegründer des Kult-Labels FREITAG, als Gastjuror gewonnen werden. 1993 entwickelten die Freitag-Brüder Daniel und Markus Freitag die ersten Taschen aus alten Lkw-Planen, gebrauchten Fahrradschläuchen und Autogurten. Heute zählt die Freitag lab AG mit Sitz in Zürich rund 100 Mitarbeitende.

Daniel Freitag wird am ersten Jurytag in der Kategorie Design & Art Direction jurieren.
 

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