Festland bringt das neue Mitarbeitermagazin der NZZ-Mediengruppe in Form

Festland aus Zürich und St. Gallen führt die bisherigen Mitarbeiterzeitschriften der NZZ-Mediengruppe in einem Heft zusammen. Mit dem passenden Namen Diagonal erscheint die Zeitschrift drei Mal im Jahr.

Die NZZ-Mediengruppe verbindet journalistischen Anspruch und Marktorientierung mit grossem Erfolg. Nun vereint sie auch intern, was zusammengehört: mit einer neuen, drei Mal jährlich erscheinenden Publikation für die rund 2'000 Mitarbeitenden der Neuen Zürcher Zeitung, der Tagblatt Medien und der LZ Medien sowie die rund 1'000 pensionierten Mitarbeitenden. Das neue Diagonal führt die bisherigen Mitarbeiterhefte NZZforum, LZ Journal und Infomedia, die bisher von den Unternehmen selbst herausgegeben wurden, zusammen. Und das, ohne dabei auf die Besonderheiten zu verzichten: Die Beilage «regional» in der Blattmitte erscheint für jede der drei Regionen extra.

Mit Diagonal überbrückt die NZZ-Mediengruppe aber nicht nur räumliche Distanzen, sie bringt auch Mitarbeitende aus verschiedenen Arbeitswelten einander näher. Zum Beispiel mit der Serie «Begegnungen», in der Mitarbeitende aus gegensätzlichen Berufsfeldern im gemeinsamen Gespräch Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdecken.

Festland unterstützte die Konzeptentwicklung, gestaltete das Layout und gab dem jüngsten Medium der NZZ-Mediengruppe den klangvollen Namen.

Verantwortlich bei der NZZ-Mediengruppe: Bettina Schibli (Leiterin Unternehmenskommunikation) und Aylin Tutel (Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation)
 

Loosli übernimmt Geschäftsführung von M.a.d. Brand Care

Seit Anfang 2012 leitet Christian Loosli M.a.d. Brand Care, eine Beratungs- und Kreationsagentur für Markenentwicklung und Markenpflege. Der diplomierte Marketingleiter verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung auf Agentur- und Kundenseite und ist Experte für Neuromarketing.

Christian Loosli arbeitete nach ersten Lernjahren in Werbeagenturen über 15 Jahre im Brand Management und Marketing führender Kosmetikunternehmen. Durch die stark emotional geprägte Markenführung der Branche fand er früh Zugang zum Thema Neuromarketing und entwickelte sich während den letzten Jahren zum Experten auf diesem Gebiet. Sein Originalton zum Wechsel auf Agenturseite: «Ich freue mich, wieder auf Agenturseite zu sein. So kann ich das Wissen, welches ich bei internationalen Markenanbietern erworben habe, auch in den Dienst von KMUs stellen».

Zu den Kunden der Basler Agentur mit Büros in Zürich und Bern gehören unter anderem der Welt-Skiverband FIS, der Schweizerische Fussballverband, die ASAG, die Novartis und die Baloise Group. Seit 2011 betreut das 11-köpfige Team aus Beratern, Projektleitern und Designern auch Haix, den weltweit führenden Hersteller von Funktionsschuhen für Feuerwehr, Polizei und Einsatztruppen.

Pascal D. Staub, Inhaber und bisheriger Geschäftsführer von M.a.d. Brand Care konzentriert sich auf zusätzliche unternehmerische Funktionen. Als Präsident des Verwaltungsrates steht er der Agentur weiterhin als strategischer Berater und Key Account Manager zur Verfügung.
 

Vizner Borel für das Theater an der Winkelwiese

Das Theater Winkelwiese startet seine erste Theater-Saison im 2012 mit neuen Aufführungen zum Thema Spuren. Die Plakate und das Spielzeitmagazin wurden von Vizner Borel aus Zürich gestaltet.

Unter dem Thema Spuren startet das Theater an der Winkelwiese in den Theaterfrühling 2012. Die Halbjahresspielzeit wird mit dem Erfolgsstück «Waisen» des britischen Autors Dennis Kelly eröffnet. Es folgen weitere Inszenierungen, Lesungen und politische Themenabende. Das Theater an der Winkelwiese, das seit Jahren für das deutschsprachige Autorentheater zur Avantgarde gehört, sorgt somit auch diesen Frühling für theatralische Überraschungen.

Die neue Spielzeit wird von Vizner Borel mit dem Spielzeitmagazin «Winkel», Anzeigen und F4 Plakaten in Szene gesetzt.

Verantwortlich bei Theater Winkelwiese: Stephan Roppel (Gesamt- verantwortung) und Andrea Schmied (Dramaturgie). Verantwortlich bei ViznerBorel: Lajos Vizner und Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Florian Steiner (Art Direction), Andrea Vizzarro (Beratung), Friederike Brandenburg (Fotografie) und Jonas Kuhnr (Plakat).
 

Neue Agentur Crossfive gegründet

Die beiden Basler Creative Directors Gabriel Körte und Martin Wyss haben sich per 1. Januar 2012 selbständig gemacht und die Crossmedia Werbeagentur Crossfive gegründet.

Nach über zehn Jahren Agenturerfahrung, in denen sie hauptsächlich im Zweierteam crossmediale Kampagnen konzipiert und umgesetzt haben, seien sie nun bereit, neue Kunden und neue Kommunikationsaufgaben unter ihrem eigenen Label zu betreuen, schreiben sie in einer Mitteilung. Crossfive will Kunden ansprechen, die Beratung, Konzeption und Realisation für Werbung und Kommunikation suchen und die ihre Zielgruppe über Print, Online, Social Media, Film und Promotion erreichen wollen.

crossfive

St. Galler Tagblatt: Sonntagsausgabe geplant

Das St. Galler Tagblatt plant die Lancierung einer Sonntagsausgabe auf Ende Oktober. Daniel Ehrat, Gesamtleiter der Tagblatt Medien, bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Meldung des Regionaljournals Ostschweiz von Radio DRS.

Man arbeite mit Hochdruck am Konzept einer siebten Tagblatt-Ausgabe, sagte Ehrat. Auch die finanziellen Konsequenzen würden noch geprüft. Voraussichtlich Ende März wird der Verwaltungsrat der Tagblatt Medien entscheiden. St. Gallen gehört zu den wenigen Regionen, die noch keine eigene regionale Sonntagszeitung haben. Das aktuelle Projekt ist beim St. Galler Tagblatt der dritte Anlauf für eine Sonntagsausgabe. (SDA)
 

Swiss Marketing: Grösster QR-Code der Welt

Mit dem grössten QR-Code der Welt wird am 19. Januar 2012 in Arosa auf den Schweizerischen Marketing-Tag 2012 aufmerksam gemacht. Der QR-Code wird an die Weisshornflanke projiziert und soll ganze 2‘500m2 messen.

Marketing sei Innovation, heisst es in einer Mitteilung. Deshalb setze Swiss Marketing für die Kommunikationskampagne des Schweizerischen Marketing-Tages dieses Jahr neben international renommierten Referenten auf den QR-Code. Der Weltrekordversuch in Arosa wird dabei mit einem Hochleistungsprojektor an die Weisshornflanke in Arosa projiziert. Die Projektionsdistanz beträgt 500m, der Projektionswinkel 35°. Der Rekordversuch wird von offiziellen Kontrolleuren begleitet und soll Eingang in das Guinness Buch der Rekorde finden. Arosa Tourismus, Kooperationspartner des Marketing-Tags, ist dafür besorgt, dass die spektakuläre Aktion möglich wird.

Der QR-Code wird mit einem Handy-App gescannt. Printprodukte wie Broschüren, Inserate oder Plakate können mit einem QR-Code ergänzt werden und führen zu weiterführenden Informationen oder gleich direkt zum Bestellformular. Der Code ist im Jahre 1994 von der japanischen Firma Denso für die Produktionslogistik entwickelt worden.

Für sämtliche Informationen über den Schweizerischen Marketing-Tag sind verschiedene QR-Codes entwickelt worden. Der Marketing-Tag findet am 6. März 2012 im KKL Luzern statt. International renommierte Referenten wie Lord Sebastian Coe, Prof. Nirmalya Kumar und Dr. Richard David Precht geben am Schweizerischen Marketing-Tag Antworten, Anregungen und konkrete Handlungsempfehlungen zum Thema «Macher, Macht und Märkte».

 

Kooperation zwischen Rubmedia und Ast & Fischer

Per 1. Januar 2012 hat sich Rubmedia mit einem Drittel des Aktienkapitals an Ast & Fischer beteiligt. Im Rahmen der Kooperation entsteht im Businesspark Grünau in Wabern ein Medienkompetenzzentrum mit über 100 Mitarbeitenden.

Die Kooperation zwischen Rubmedia und Ast & Fischer nutze konsequent Synergiepotenzial in der Produktion und ermögliche beiden Unternehmen den Ausbau ihres Dienstleistungsspektrums in den Bereichen Neue Medien, Premedia, Druck und Logistik, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Im Rahmen dieser Kooperation werden die Strukturen von Rubmedia und Ast & Fischer angepasst, wie es weiter heisst. Es ist vorgesehen, dass die Produktionsmitarbeitenden von Rubmedia durch Ast & Fischer übernommen werden. Damit verbunden werden auch einige Umschulungen erfolgen. Sämtliche Lehrverhältnisse werden unverändert weitergeführt. Ein Ausbau der Infrastruktur war für Rubmedia am alten Standort aus Platzgründen nicht möglich. Ein Teil der bisherigen Räumlichkeiten am Standort Murtenstrasse dient auch in Zukunft als Verkaufs- und Servicebüro.

Im Laufe des Jahres wird Rubmedia die Produktion zu Ast & Fischer in den Businesspark Grünau nach Wabern verlegen. Der Businesspark Grünau ist ein auf die grafische Industrie ausgerichteter Bau in Stadtnähe, der sowohl für den privaten als auch für den öffentlichen Verkehr bestens erschlossen ist.

Die beiden Medienunternehmen treten am Markt auch in Zukunft eigenständig auf.

Ast & Fischer in Wabern beschäftigt rund 70 Mitarbeitende und Lernende. Rubmedia (Rub Graf-Lehmann AG), bisher mit Sitz in Bern, rund 50 Mitarbeitende und Lernende. Kernkompetenzen beider Unternehmen sind Dienstleistungen in den Bereichen Marketing- und Verlagsservices, neue Medien, und Premedia, sowie die Herstellung gedruckter Publikationen.

 

Chläus weiht in die Geheimnisse der Käseherstellung ein

Das Appenzeller Volkskundemuseum und die Appenzeller Schaukäserei haben gemeinsam mit der Sortenorganisation Appenzeller Käse und der Zürcher Agentur Dreipol eine iPad-Guide entwickelt, welche Besucher durch die Ausstellungen führt.

In Appenzeller Dialekt – wahlweise auch in Deutsch, Französisch oder Englisch – führt der iPad-Guide «Chläus» die Besucher in die Käserkünste ein. Einfach, informativ und gespickt mit einer Prise Appenzeller Humor verrät der persönliche Führer in rund 40 Minuten, was es alles braucht, bis aus einem Käse ein echter Appenzeller Käse wird. Im Appenzeller Volkskundemuseum dreht sich während knapp einer Stunde alles um die Alpfahrt, das Sticken und Weben sowie die Appenzeller Malerei. Zusätzlich können Filme, Fotos und weitere Informationen aufgerufen werden. Direkt vom iPad kann man ausserdem seinen Liebsten Grüsse aus Stein via E-Mail senden oder sich Käserezepte nach Hause schicken.

«Mit dem iPad-Guide ist uns ein Mehrwert für die Gäste gelungen», freut sich Monika Storchenegger, Leiterin Marketing und Kommunikation der Sortenorganisation Appenzeller Käse. Zwar bieten die Appenzeller Schaukäserei und das Volkskundemuseum schon lange geführte Besichtigungen an. Nur seien diese für einzelne Gäste zu teuer und mit den Buchungsfristen nichts für spontane Besucher. Genau diese Gäste habe man gezielter ansprechen wollen. Die Rückmeldungen von Testern seien positiv und auch ältere Gäste kämen mit dem iPad erstaunlich gut zurecht, so Storchenegger weiter. «Wir sind sicher, dass wir mit dem iPad ein Gerät gefunden haben, das einfach zu bedienen ist und immer weiterentwickelt werden kann.»

Verantwortlich bei SO Appenzeller Käse: Monika Storchenegger und Christian Gatsas. Bei der Appenzeller Schaukäserei: Simone Zuberbühler. Beim Appenzeller Volkskundemuseum: Sandra Nater und Sabine August. Verantwortlich bei Dreipol, Zürich: Nino Cometti (Layout, Programmierung und Realisation).

 

SF: Krimi-Serie mit Mike Müller

Das Schweizer Fernsehen plant eine neue Krimi-Serie mit Mike Müller. Demnächst soll eine Pilotfolge in Aarau und Umgebung gedreht werden.

Gemäss Blick.ch spielt TV-Satiriker Mike Müller im Krimi einen vom Leben enttäuschten Ex-Polizisten, der zusammen mit einer Kommissarin, gespielt von Isabella Schmid, Ganoven jagt. Für die Produktion der Serie konnte SF «Tatort»-Regisseur Markus Fischer gewinnen. Sobald die Pilotfolge fertig ist, entscheidet die SF-Geschäftsleitung, ob die Serie produziert wird. Geplant sind zunächst sechs Folgen, die wöchentlich im Hauptabendprogramm auf SF 1 ausgestrahlt werden sollen.
 

Zu guter Letzt: Das Handy, das weiss, was Sie brauchen

Samsung hat einen Smartphone-Prototypen entwickelt, der den emotionalen Zustand des Nutzers erkennt und so diesen beispielsweise vor dem vorschnellen Versand wütender Twitter-Botschaften bewahren soll.

Um herauszufinden, in welcher Laune der User gerade ist, bedient sich das Testhandy nicht etwa einer aufwendigen Sensortechnik, sondern eines schlauen Algorithmus. Dieser beobachtet, wie das Telefon verwendet wird. So überwacht es beispielsweise die Tippgeschwindigkeit oder wie häufig er bestimmte Zeichen und Befehle eingibt. Ausserdem registriert das Gerät, wie oft es Erschütterungen ausgesetzt ist. Dies soll es ermöglichen zu erkennen, ob der Mensch vor dem Display gerade glücklich, traurig, wütend, ängstlich, überrascht oder angewidert ist. Die einzelnen Eingaben hätten zwar nur wenig mit Gefühlen zu tun, so Hosub Lee vom Samsung Advanced Institute of Technology. Jedoch würden bestimmte Zusammenhänge zwischen ihren Abfolgen und dem mentalen Zustand existieren.

Lee sieht dabei zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. So könnte ein automatisch gewählter Klingelton der Person am anderen Ende der Leitung vorab signalisieren, in welcher Verfassung sich der Anrufer befindet. Oder das Telefon könnte Musikstücke wählen, um den eigenen Besitzer zu beruhigen, oder ihm lustige Bilder zeigen, wenn er traurig ist …Ob sich das empathische Handy bewähren wird, wird sich zeigen. Vorstellbar ist, dass es sehr bald einmal nervt und es vom einen oder anderen Besitzer wütend auf den Boden geschmissen wird. Vielleicht ist das auch der eigentliche Zweck. Schliesslich wird dann ein neues Gerät gekauft – hoffentlich wieder eins aus dem Hause Samsung.

 

SFLB: Die Ovomaltine-Kampagne ist zurück

«Mit Ovomaltine kannst du’s nicht besser. Aber länger.» war vor über zehn Jahren in aller Munde. Nun erweckt Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) den Slogan mit neuen Geschichten wieder zum Leben.

Als erste Massnahme wird in zwei TV-Spots auf augenzwinkernde Weise gezeigt, dass Ovomaltine Energie gibt, die gut tut – aber eben keine Wunder bewirkt. So kämpft im ersten Spot ein hochmotivierter Kite-Surf-Anfänger mit den Tücken des Windes. Beim zweiten Spot bringen die Reisevorbereitungen für die Familie einen eifrigen Vater fast zur Verzweiflung. Die Energie zum Weitermachen liefert in beiden Spots natürlich Ovomaltine.

Die TV-Spots sind soeben in Deutschland und Österreich angelaufen. In der Schweiz ist der Spot «Kite» ab dem 16. Januar im TV zu sehen, der Spot «Ferien» läuft in einer zweiten Welle ab Frühling im Fernsehen. Viele weitere Massnahmen rund um den populären Slogan werden in den nächsten Monaten erscheinen.

Verantwortlich bei Ovomaltine: Beatrice Frei (Head of Marketing, Gesamtverantwortung), Bettina Marthaler (Marketing Manager Snack & Beverage), Sandra Stirnemann (Brand Manager Ovomaltine), Christina Kieni Römer (Leiterin Verkauf und Export), Stefan Kummer (Marketing & Sales Manager Export Markets). Verantwortlich bei SFLB: Martin Spillmann (ECD), Pablo Schencke, Johannes Raggio (CD), Andy Stäheli, Michael Gassler, Fiona Gottwald (Beratung), Anna Colby (Art Buying). Produktionsfirma: Pumpkin/Egg. Regisseur: Martin Werner. Ton: Hastings.

 

Vorwurf der Ehrverletzung: Ueli Haldimann freigesprochen

Das Bezirksgericht Zürich hat Ueli Haldimann am Mittwoch vom Vorwurf der Ehrverletzung freigesprochen. Ihm war vorgeworfen worden, einen Kameramann als Dreckschleuder bezeichnet und in einem E-Mail verleumdet zu haben.

Die Vorwürfe des Anklägers gingen auf den Oktober 2008 zurück. Damals war der heute 58-jährige Ueli Haldimann noch Chefredaktor des Schweizer Fernsehens und hatte sich mit einem langjährigen Kameramann überworfen. Laut Anklage hatte Haldimann den Angestellten gegenüber einer Drittperson als Dreckschleuder und Lügner bezeichnet. Drei Wochen später liess der Kadermann innerhalb der Redaktion ein E-Mail veröffentlichen. Darin lastete Haldimann dem Kläger an, zu viele Überstunden aufgeschrieben zu haben.

Der Kameramann klagte wegen Verleumdung und verlangte vor Bezirksgericht neben einem Schmerzensgeld von 5‘000 Franken eine Parteientschädigung von 24'361 Franken. Er sprach von einem Kampf um die Ehre, da man sich nicht alles gefallen lassen könne. Sein Ruf sei durch Haldimann beschädigt worden.

Haldimann wies die Vorwürfe zurück, insbesondere die vom Kläger geltend gemachten Beschimpfungen. Diese gehörten nicht zu seinem «aktiven Wortschatz». Sein Verteidiger forderte einen vollen Freispruch und stufte das E-Mail als sachlich begründete Kritik im Rahmen eines langwierigen Arbeitsstreites ein.

Haldimanns Äusserung «frech, aber vertretbar»

Das Gericht folgte der Verteidigung und sprach Haldimann frei. Auf den ersten Anklagepunkt der Beschimpfung trat es wegen eines verspäteten Strafantrages gar nicht ein. Beim E-Mail sah das Gericht eine üble Nachrede in objektiver Hinsicht zwar als erfüllt an. Nicht jedoch aus subjektiver Sicht, da Haldimann kein Vorsatz nachzuweisen sei. Das Gericht bezeichnete die Formulierung Haldimanns als unglücklich bis frech, jedoch im grossen Kontext der Auseinandersetzung als vertretbar. Infolge des Freispruchs wurden die Untersuchungskosten auf die Staatskasse genommen. (SDA)

(Bild: Keystone)
 

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