Schweizer Dialogmarketing-Preis: Eingabefrist verlängert

Gute Nachrichten für alle Dialogmarketer, die noch ein gutes Pferd im Stall haben: Die Eingabefrist für den Schweizer Dialogmarketing-Preis 2012 läuft noch bis am Montag, 7. Februar 2012.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden an der Award-Night vom 22. Juni 2012 im grossen Saloon des Kongresshauses Zürich gefeiert. Das vollständige Teilnahmedossier gibt’s unter Dm-award.ch. Mitglieder der SDV-Partnerverbände ASW, BSW, Schweizer Werbung, SMC und Swissfundraising profitieren von vergünstigten Teilnahmegebühren.

> Schweizer Dialogmarketing-Preis: «Spiel mir das Lied vom Sieg»
 

Lauterkeitskommission: Eine Frage des Umfeldes

Werbung für erotische Artikel, an der eigentlich nichts auszusetzen wäre, wird dann problematisch, wenn sie in einem Medium publiziert wird, das auch für kinder- und familienorientierte Produkte wirbt.

Grundsätzlich sei an der Werbung nichts auszusetzen, schreibt die Lauterkeitskommission in einer Mitteilung. Sie werbe zwar für erotische Artikel, erfülle den Tatbestand der Pornografie jedoch nicht. Dennoch sei sie einem Konsumenten ein Dorn im Auge gewesen, weil die kommerzielle Kommunikation erstens ziemlich anstössige Wörter enthalten habe und vor allem, weil sie in einem Prospekt publiziert worden sei, der in einer Auflage von 2.1 Millionen Exemplaren breit gestreut worden sei und ein überaus vielseitiges Angebot enthalten habe, das sich an Familien und Minderjährige richte.

Der Konsument reichte Beschwerde ein, wie es weiter heisst. Die Schweizerische Lauterkeitskommission, SLK, hiess die Beschwerde gut, weil sie neben der Anzeige auch den Charakter des Mediums in Betracht zog, in welchem diese publiziert worden war. Sie schreibt: «Betrachtet man das Inserat im Rahmen der Art und des Charakters des Mediums (Katalog) so ist von einer anderen Beurteilung auszugehen». Die SLK hat festgestellt, dass im fraglichen Katalog auch Abonnenten für Tierzeitschriften, ein Versandhaus für kinder- und familienorientierte Produkte und vieles mehr beworben werden. Es handle sich auf jeden Fall nicht um ein Werbemedium das erkennbar und explizit an Erwachsene gerichtet wäre. Folglich und mit Sicht auf minderjährige Jugendliche und Kinder ist die Darstellung im Kontext dieses Kataloges als unangemessene Darstellung von Sexualität gemäss Grundsatz Nr. 3.11 zu werten.

Sage Schweiz: Christian Wälchli ist neuer Head of Channel Sales Small Business

Christian Wälchli ist seit 17. Januar 2012 als neuer Head of Channel Sales bei Sage Schweiz im Geschäftsbereich Small Business tätig.

Dabei wird er die bestehenden und etablierten Vertriebskanäle mit über 600 Vertriebspartnern weiter ausbauen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Der Fokus liegt dabei auf der Gewinnung von Vertriebs- und Lösungspartnern für Sage 100 in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz.

Der 46-jährige Christian Wälchli verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in leitenden Verkaufsfunktionen der Schweizer Verlags- und Softwarebranche. Seit 2011 war er bei Accarda als stellvertretender Abteilungsleiter für die Entwicklung und den Verkauf neuer CRM-Produkte sowie die strategische CRM-Beratung verantwortlich. Weiter erarbeitete er Kundenbindungsprogramme und leitete die Akquisition von Neukunden aus der Konsumgüterindustrie, dem Retail und Detailhandel. Zuvor war er während sechs Jahren Key Account Manager bei ABC Software. Als Mitglied des Managementteams verantwortete er die Entwicklung und Umsetzung neuer Dienstleistungskonzepte, die Abschlüsse nationaler und internationaler Verträge mit Kooperationspartnern sowie die Einführung und Betreuung neuer Produktelinien. Vor seinem Einstieg in die Softwarebranche war Christian Wälchli als Aussendienstmitarbeiter und Verkaufsleiter für verschiedene Medienunternehmen und Verlage tätig.
 

Nicole Marcuard wieder bei Radio Pilatus zu hören

Nicole Marcuard wird wieder am Radio Pilatus-Mikrofon stehen: Ab Mitte März moderiert sie mehrmals pro Woche zwischen 10 und 14 Uhr. Die 38-Jährige kehrt ab Mitte März in das Moderationsteam von Radio Pilatus zurück.

Mehrmals pro Woche wird sie die Hörerschaft alternierend mit Rahel Giger zwischen 10 und 14 Uhr durch den Arbeitstag begleiten. Nicole Marcuard war bereits in den Jahren 1998 bis 2010 bei Radio Pilatus als Moderatorin tätig. Sie moderierte zu allen Tageszeiten, in erster Linie jedoch war sie über die Mittagszeit zu hören.

«Für mich ist es wie eine Heimkehr. Mit Musik und dem Gewinnspiel 10×10 werde ich die Hörerschaft durch den Arbeitstag begleiten», freut sich Nicole Marcuard auf das neue Engagement. Sie übernimmt einen Teil des Moderationspensums von Damian Betschart. Der 27-Jährige präsentiert ab 3. Februar jeden Freitag von 19 bis 21 Uhr die Radio Pilatus Chartshow. Er spielt die besten zwanzig Songs der Woche und präsentiert die Ausgehtipps für den Freitagabend.
 

Zu guter Letzt: Langweilig

Eine Webcam in Wisconsin verzeichnet Rekordzugriffe. Die übertragenen Geschehnisse sind jedoch nicht etwa spannend, unterhaltsam oder gar lustig – nein, sie sind einfach nur langweilig.

Immer wieder kommen Beamte ins Bild, setzen sich hin, kritzeln etwas auf ein Stück Papier, sortieren Unterlagen, scannen Formulare, stehen wieder auf, verlassen das Bild wieder. Und so weiter und so fort. Die Menschen überprüfen an einem geheimen Ort die Unterschriften zu einem Volksbegehren, dessen Ziel die Absetzung von Gouverneur Scott Walker und fünf anderen Republikanern ist. Und überprüfen. Und überprüfen. Und überprüfen.

Die Webcam ist übrigens gemäss 20 Minuten online inzwischen so populär geworden, dass sie einen parodistischen Twitter-Account hat, auf dem die Follower den Beamten Spitznamen gegeben haben. Anderen bei der eintönigen Arbeit zuzuschauen, scheint eine gewisse Faszination auf die Menschheit auszuüben. Zugegeben: Es ist irgendwie schon faszinierend. Ein bisschen jedenfalls. Schnarch.

Schweiz bei Jahresindex der Pressefreiheit auf Rang 8

Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan sind aus Sicht der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen weiterhin die Staaten, in denen es um die Pressefreiheit am schlechtesten bestellt ist. An der Spitze stehen Finnland und Norwegen. Auch die Schweiz ist weit vorne.

Die Nichtregierungsorganisation (NGO) veröffentlichte am Mittwoch ihre alljährliche Aufstellung zur Pressefreiheit. Auf den hintersten Plätzen der Liste von 179 Ländern sind auch Syrien, Iran und China zu finden. Diese drei Länder schienen «den Kontakt zur Realität verloren zu haben» und seien in eine «Spirale des Terrors» geraten, teilten die Reporter ohne Grenzen mit. In vielen Ländern wurden 2011 den Angaben zufolge deutlich mehr Medienleute verhaftet, entführt oder geschlagen als in den vergangenen Jahren. Ein Schwerpunkt der Gewalt seien die Strassenkämpfe in den arabischen Ländern gewesen. Immer stärker rückten dort auch Blogger und Bürgerjournalisten ins Visier der Behörden.

Die Aufstände in der arabischen Welt hatten nach Bewertung von Reporter ohne Grenzen höchst unterschiedliche Auswirkungen auf die Pressefreiheit in Nordafrika und im Nahen Osten. Tunesien etwa, wo der Diktator Ben Ali gestürzt wurde, verbesserte sich um 30 Plätze auf Rang 134. Bahrain hingegen, wo Massenproteste niedergeschlagen wurden und es zu vielen Verhaftungen kam, wird auf Platz 173 abgewertet – nur eine Position vor China.

Angeführt wird die Rangliste der Pressefreiheit von den nordischen Ländern Finnland und Norwegen, gefolgt von Estland, den Niederlanden, Österreich, Island und Luxemburg. Auf dem 8. Rang steht die Schweiz.

USA wegen Occupy-Bewegung weit hinten

Deutschland teilt sich mit Zypern und Jamaika Platz 16. «Schwierig sind hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten», heisst es zu den Arbeitsbedingungen der Presse in Deutschland. Mit den Kapverden (Platz 9) und Namibia (20) rückten im vergangenen Jahr erstmals zwei afrikanische Staaten in die 20 vorderen Ränge der Liste. Nicht alle EU-Ländern sind in den vordersten Rängen. Italien kam auf Platz 61, Griechenland auf Platz 70 und Bulgarien auf Platz 80. Die USA finden sich auf Platz 47 und fielen damit um 27 Positionen. Die Polizei habe die Berichterstattung über die Occupy-Bewegung behindert, nannte die Organisation als Grund. Binnen zwei Monaten seien mehr als 25 Fälle bekanntgeworden, in denen Journalisten verhaftet und geschlagen worden seien

Reporter ohne Grenzen verglich weltweit die Situation der Medien im Zeitraum zwischen Dezember 2010 und November 2011. Seit 2002 erstellt die Organisation jährlich eine Rangliste der Pressefreiheit. Die Schweiz fungierte dabei stets in den vordersten Rängen. (SDA/AFP/DPA)
 

Internetverbreitung: Schweizer in europäischer Spitzengruppe

Die neuste Publikation der Internetnutzungsstudie Net-Metrix-Base zeigt: Die Schweiz mischt im europäischen Vergleich, was den Internetzugang zuhause oder am Arbeits-/Ausbildungsort betrifft, in der Spitzengruppe mit.

Hinter Ländern wie Dänemark, Luxemburg und den Niederlanden liegt die Schweiz an sechster Stelle, wie Net-Metrix in einer Mitteilung schreibt: Knapp 90 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre besitzen einen Internetzugang. Dieser Wert liegt damit deutlich über dem europäischen Schnitt von 73 Prozent. In den vergangenen Jahren ist in der Schweiz ein stabiler Aufwärtstrend der Zugangsverbreitung festzustellen.

Ein Blick auf die Schweizer Sprachregionen verrät, dass besonders die Westschweiz mit 4.5 Prozent Zuwachs in den letzten zwei Jahren die stärkste Veränderung des Internetzugangs durchgemacht hat. Gleichauf mit den Deutschschweizern haben jetzt neun von zehn Westschweizern Zugang zum Internet zuhause oder am Arbeits-/Ausbildungsort. Nachzügler ist der italienischsprachige Landesteil, der zwar eine deutliche Aufwärtsentwicklung vorweisen kann, jedoch mit 82 Prozent Verbreitung des Internets noch nicht ganz das Niveau der restlichen Schweiz erreicht hat.

Wenn man die Wirtschaftsgebiete betrachtet, so ist seit 2009 die grösste Veränderung in Zug (+7.2 Prozent), dem Berner Oberland (+6.7 Prozent) und dem Unterwallis (+6.6 Prozent) zu verzeichnen. Auf den folgenden Plätzen reihen sich Freiburg, Genf, Waadt und Jura ein (je zwischen 4 Prozent und 5 Prozent Zuwachs). Die Wirtschaftsgebiete mit der höchsten Internetdurchdringung sind der Thurgau mit 94.2 Prozent, Zug (93.4 Prozent), Aargau und Schaffhausen (mit 92.4 Prozent und 92.3 Prozent).

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SGB: Kommunikationsleiter Peter Lauener geht

Der 42-jährige Kommunikationsleiter des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), Peter Lauener, wechselt in den Stab von Bundesrat Alain Berset. Seine Aufgaben übernimmt bis zur Neubesetzung der Stelle Ewald Ackermann.

Der SGB bedaure den Verlust des versierten und engagierten Kommunikationsprofis und Kampagnenspezialisten, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Lauener war in seiner Funktion unter anderem verantwortlich für die Unterschriftensammlung der Mindestlohn-Initiative, die diese Woche eingereicht werden konnte. Er wird ab Mitte Februar Berater für Kommunikation und Kampagnen des EDI- Chefs. Ewald Ackermann koordiniert ab Februar vorübergehend die SGB- Kommunikationsabteilung.

(Bild: Sgb.ch)
 

Wunderman: Facebook App für Ford realisiert

Die Zürcher Agentur Wunderman hat für Ford eine Facebook-App entwickelt, mit welcher ein exklusives VIP-Package für das Heimspiel des FC Basel gegen den FC Bayern München gewonnen werden kann.

Ford verlost als offizieller Sponsor der UEFA Champions League ein exklusives VIP-Package für das mit Spannung erwartete Heimspiel des FC Basel gegen den FC Bayern München. Wunderman wurde mit der Online-Umsetzung des Wettbewerbs beauftragt und entwickelte eine Facebook-App. Gepusht wird das Gewinnspiel mit gezielt ausgerichteten Facebook-Ads.

Die Facebook-App finden Sie hier.

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Verantwortlich bei Ford: Danijel Dzihic (Direktor Marketing), Melanie Felder (Leiterin Kommunikation und Events). Verantwortlich bei Wunderman: Tom Schwarzenbach (Grafik), Dieter Boller (Text), Roberto Eichin (Programming), Dogan Oezgen (HTML), Gabriel Szalai (Consulting).

Die Klappe verlängert Eingabefrist

Die Klappe, der grösste deutschsprachige Wettbewerb für bewegte Bilder, verlängert seine Eingabefrist bis zum 1. Februar. Teilnehmer dürfen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen.

Die Klappe entscheidet am 1. März über die Gewinner, welche in Hamburg ausgezeichnet werden. Sie gilt als der wichtigste Wettbewerb im Bereich Film in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bis zum 1. Februar können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Werke in den Kategorien TV & Kino, Special Interest, Craft und Nachwuchs einsenden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung finden Sie hier.

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Publikumsrat der SRG beschäftigte sich mit den Sendungen «Rendez-vous» und «Spengler Cup Davos»

An seiner ersten Sitzung im neuen Jahr beschäftigte sich der Publikumsrat der SRG Deutschschweiz mit zwei altbewährten Sendungen, nämlich mit «Rendez-vous» und dem «Spengler Cup».

Das mittägliche «Rendez-vous» mit den aktuellen News wird in der aktuellen Form vom Publikumsrat grossmehrheitlich geschätzt, die kompetente Moderation und Gestaltung gelobt. Peter Bertschi und Mark Livingstone diskutierten mit den Publikumsvertretern vom Titel bis zur Form, von der Sendedauer bis zu den Inhalten. Vom Rat geschätzt wird die kompetente und aktuelle Information während den rund 25 verbleibenden Minuten am Mittag. Wünschbar – und von der Redaktionsleitung auch als Ziel erkannt – wäre, dass komplizierte Sachverhalte noch verständlicher vermittelt würden, damit auch Neueinsteiger wissen, worum es geht.

Der Publikumsrat hat sich am Jahresende auch den Übertragungen des Spengler Cups aus Davos gewidmet. Vom Weihnachtsmontag bis zu Silvester wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern ein wahres Feuerwerk geboten, bei dem der Sport wie immer im Zentrum stand, gleichzeitig aber auch ein eigentlicher Event geboten wurde. Nicht alle Beobachtenden fanden das gleich gut. Wie Sportchef Urs Leutert und Redaktionsleiter Florian Kohler ausführten, hat sich das Umfeld rund um den Spengler Cup massiv gewandelt; Wandel war also auch in der Machart gefragt. Die Übertragungen sollen nicht nur das treue Publikum der arrivierten Veranstaltung gut bedienen, sondern auch Platz für neue Formen und Experimente bieten. Die Ratsmitglieder teilten diese Einschätzung.
 

Doodle geht offline

Der Online-Terminplaner Doodle will mit einem Termin-Papierbogen zum Ausfüllen die Offliner erreichen – mit einem «realen» Stift.

Bedienen will Doodle mit dieser ungewöhnlichen PR-Idee namens Doodle Unplugged gemäss Wuv.de alle «diejenigen, denen Terminvereinbarung im Internet einfach zu abgefahren ist». Nachdem das Thema des geplanten Termins und mögliche Daten und Uhrzeiten eingetragen sind, kann man den Umfragezettel problemlos unter mehreren Personen kreisen lassen, «sei es persönlich, per Fax, mit dem Fahrradkurier oder via Brieftaube». Der Bogen kann als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden. Eine Garantie gibt es auch: dass man mit Doodle Unplugged einen Termin in weniger als einem Jahr geplant kriegt.
 

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