Medieninstitut: 16 Medienmanager diplomiert

Das Medieninstitut gratuliert den 16 erfolgreichen Absolventen der Prüfungen für den Titel des eidgenössisch diplomierten Medienmanagers.

In der ersten Februar-Woche stellten sie sich den Fragen der Expertinnen und Experten, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zuvor erstellten sie eine Diplomarbeit, in der sie eine praxisrelevante Fragestellung für die Medienwirtschaft behandelten. Der Abschluss bestätigt ihre umfangreichen Fachkenntnisse, analytischen Fähigkeiten sowie die kommunikativen Kompetenzen, die in der praktischen Leitung von Projekten in den Bereichen Medienproduktion und Medienmarketing sowie für die Führung in Medienunternehmen gefordert sind.

Die Prüfungskommission verabschiedete letzte Woche die Resultate. Das eidgenössische Diplom erhalten folgende Medienmanagerinnen und Medienmanager im Rahmen einer Feier im April:

Rebecca Borer, Wetzikon
Adriano Fernandes, Gourmedia, Zürich
Bruno Frey, Radio Sunshine, Rotkreuz
Philipp Fuchs, Espace Media, Bern
Thomas Kramer, AZ Anzeiger, Arlesheim
Philipp Lahman, Tamedia, Zürich
Chantal Landis, Axel Springer Schweiz, Zürich
Nicolas Mengis, Mengis Druck + Verlag, Visp
Gabi Reimann, Neue Fricktaler Zeitung, Rheinfelden
Markus Röösli, Axel Springer Schweiz, Zürich
Dominik Schuhmacher, Kooaba, Zürich
Roger Spillmann, Energy Zürich, Zürich
Thomas Stuckert, Medien & Medizin Verlag MMV, Zürich
Nicole Thalmann, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich
Heinrich Wettstein, Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten, Zürich
Alain Zucker, Tamedia, Zürich.

 

Publicitas: Rüdiger Petrikowski wird neuer CFO

Rüdiger Petrikowski wird per 1. März 2012 neuer CFO bei Publicitas. Er tritt die Nachfolge von Marco Abis an, der das Unternehmen per 29. Februar 2012 verlässt.

Rüdiger Petrikowski stösst von Publigroupe in Lausanne, wo er seit 2008 als Head of Corporate Finance & Strategic Projects tätig ist, zu Publicitas. Er übernimmt die CFO-Funktion von Marco Abis, der Publicitas Ende Februar 2012 verlassen und eine neue Aufgabe ausserhalb der Medienbranche annehmen wird. Rüdiger Petrikowski tritt die Stelle am 1. März 2012 an.

Vor Publigroupe war Petrikowski, der ein Wirtschaftsingenieur Diplom mit den Schwerpunkten Elektrotechnik und Marketing von der Technischen Universität Darmstadt (Deutschland) hält, unter anderem in Finanzleitungsfunktionen bei Swisscom tätig.
 

Afghanische Fernsehjournalistinnen sollen sich weniger schminken

Afghanische Fernsehjournalistinnen müssen vor der Kamera wenig Schminke und immer ein Kopftuch tragen. Eine entsprechende Anweisung gab das Ministerium für Kultur und Information mehreren Fernsehsendern. Begründet wird dies mit dem «Respekt vor der islamischen und afghanischen Kultur».

«Alle Fernsehsender werden strikt dazu aufgefordert, es nicht mehr zuzulassen, dass Moderatorinnen ohne Kopftuch und zu stark geschminkt auf dem Bildschirm erscheinen», hiess es einem Sprecher zufolge in dem Brief an die Sender. Der Sprecher sagte, den im Afghanistan herrschenden islamischen Gesetzen zufolge dürften Frauen nur mit Kopftuch in der Öffentlichkeit erscheinen, ihre Ohren müssten bedeckt sein. Diese Regel gelte auch für Frauen, die im Fernsehen arbeiteten. Der Brief folgte demnach auf eine Beschwerde des Ulema-Rates, des höchsten religiösen Gremiums in Afghanistan.

Seit dem Sturz der radikalislamischen Taliban vor zehn Jahren hat sich die Lage der Frauen in Afghanistan vor allem in den grossen Städten spürbar verbessert. In ländlichen Gebieten dagegen werden Frauen häufig noch grundlegende Rechte verweigert. Erst Ende Januar hatte ein Afghane seine Ehefrau zu Tode geprügelt, weil diese ein drittes Mädchen auf die Welt gebracht hatte, er sich aber einen Sohn wünschte. Die unabhängige afghanische Menschenrechtskommission hat allein für das erste Halbjahr 2011 mehr als 1000 Fälle von Gewalt gegen Frauen gezählt.

Laut einer im Oktober veröffentlichten Studie der Hilfsorganisation Oxfam geben 87 Prozent der befragten Frauen an, bereits körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt erlitten zu haben oder zwangsverheiratet worden zu sein. (SDA/AFP)

 

Vizner Borel: Drei TV-Spots für UPC Cablecom realisiert

Am 29. Februar 2012 schaltet SF DRS, TSR und RSI auf HD um. Voraussetzung dafür ist ein Digitalanschluss von UPC Cablecom. Dies kommuniziert Vizner Borel für UPC Cablecom mit drei neuen TV-Spots.

Hauptdarsteller ist auch dieses Mal Carlos Leal. Der Schauspieler und Musiker dreht für alle Zuschauerinnen und Zuschauer das Rad des Fernsehzeitalters zurück, präsentiert die grössten Meilensteine der Fernsehgeschichte und macht allen klar, dass mit UPC Cablecom HD-Qualität garantiert ist.

Die Spots sind auf allen wichtigen Fernsehkanälen zu sehen und werden von verschiedenen Massnahmen. begleitet.

Verantwortlich bei UPC Cablecom: Koen Verwee (Vice President Marketing & Products ), Beat Fingerhuth (Director Marketing Communication). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Jürg Waeber (Text), Florian Steiner (Art Direction), Fabian von Rechenberg (Beratung), Manifesto Films (Produktion), Reto Salimbeni (Regie).
 

Formeldrei: Fortsetzungskampagne für Parisienne Verte

Parisienne Verte bringt diesen Winter die erste Limited Edition mit einer Fortsetzung der Kampagne, kreiert von der Agentur Formeldrei, auf den Markt.

Mit 100 Prozent Geschmack aus nichts als reinem, naturbelassenen Tabak, aber ohne Zusatzstoffe und natürliche oder gar künstliche Aromen, das sei die neue Parisienne Verte, so die Agentur in einer Mitteilung. Die Packung komme dabei ganz ohne Alu und Cellophan aus. Die Kampagne kommt auf Plakaten und Inseraten, am POS und Online zum Einsatz.

> Formeldrei für Parisienne: Voilà la Verte

Verantwortlich bei BAT Switzerland: André Hefti (Brand Manager Parisienne), Véronique Fiorin (Parisienne Brand Executive). Verantwortlich bei Formeldrei, Bern: Moritz Adler (Grafik/Konzept), Christian Wüthrich (Text/Konzept), Marco Mesot (Beratung/Konzept), Jeanine Hochueli (Beratung). Online: Station, Zürich. Foto: Simon Opladen, Bern.

parisienne1_1
parisienne2_0

Goldbach Group lanciert Goldbach Video Network

Goldbach Group lanciert das Goldbach Video Network: Das Werbenetzwerk bündelt das Bewegtbildangebot von 30 Anbietern und vermittelt monatlich über verschiedene Endgeräte über 40 Millionen Videoabrufe von Schweizer Konsumenten.

Informationen und Unterhaltung würden immer häufiger in Form von digitalen, bewegten Bildern verbreitet und konsumiert, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Konvergenz von TV und Internet verändere die Art und Weise, wie Konsumenten mit medial verbreiteten Inhalten interagierten. Bewegtbildinhalte würden über verschiedenste Endgeräte linear, nicht-linear und ortsunabhängig über das Internet empfangen. Das mache es für Werbetreibende zunehmend schwierig, relevante Zielgruppen in einem fragmentierten Umfeld effizient und effektiv zu erreichen.

Zur Lösung dieser Herausforderung habe Goldbach Group eine Videolösung lanciert, heisst es weiter. Das Goldbach Video Network aggregiere die reichweitenstärksten Premium-Werbeplattformen über alle Screens zu einem einfachen Angebot. Das Netzwerk werde fortlaufend mit neuen Plattformen, Endgeräten und Technologien erweitert.

Die Goldbach Group setze dabei «state of the art» Technologie ein, um im Umfeld des sich rasant verändernden Mediennutzungsverhaltens Werbetreibende in die Lage zu versetzen, Videowerbung über die verschiedensten Plattformen, Endgeräte und Bildschirme zu zeigen. Mit über 40 Millionen Video Streams pro Monat auf über 30 Premium-Plattformen verfüge das Goldbach Video Network über die Reichweite, die Werbetreibende benötigen, um ihre Videobotschaft wirksam zu verbreiten.
 

Zu guter Letzt: Werbung für die Sexbox

Mitte März stimmen die Zürcherinnen und Zürcher über die Sexboxen, öfters auch mal Verrichtungsboxen genannt, ab. Natürlich wird dafür geworben. Zwei Zürcher Grafiker haben versucht, es besser zu machen.

«Sicherheit und Ordnung: Ja zum Strichplatz» steht bei den offiziellen Plakaten über einem Foto, auf dem sich eine leicht bekleidete Dame durch die Autoscheibe zu einem lüsternen Lenker lehnt. Im Hintergrund ist schwach eine Sihlquai-ähnliche Landschaft zu erkennen. Es könnte unter Umständen der Eindruck entstehen, man wolle für ein «Ja» zum lüsternen Lenker oder zur Lüsternheit im Allgemeinen werben. Oder dafür, dass sich mehr leicht Bekleidete in Zürichs Strassen tummeln.

zgl6_0

Dies mochten sich auch die beiden Zürcher Grafiker Andrea Münch und Markus Läubli gedacht haben. Und stellten statt Lüsternheit und Nacktheit die Box als solche in den Mittelpunkt der Sujets:

zgl1_2
zgl2_2
zgl3_2
zgl4_0

Ein 4er-Set Postkarten zur Abstimmungsvorlage vom 11. März 2012 «Projekt Strichplatz Depotweg» kann übrigens hier bestellt werden.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

Beobachter Prix Courage: Pascale Bruderer wird Jurypräsidentin

Die Aargauer SP-Ständerätin Pacale Bruderer Wyss übernimmt das Amt der Jurypräsidentin von Franz Hohler und wird die Jury im Hinblick auf die Verleihung des Beobachter-Prix-Courage 2012 am 6. September in Zürich leiten.

Der Autor und ehemalige Kabarettist Franz Hohler zieht sich nach sieben Jahren an der Spitze der Prix Courage-Jury zurück. Pascale Bruderer Wyss sei für dieses Amt eine «absolut ideale Besetzung», so Andres Büchi, Chefredaktor des Beobachters. «Sie hat als Politikerin, aber auch als Mensch die Gabe, für die Schweiz wichtige Werte überzeugend und glaubhaft zu vermitteln.»

Der diesjährige Prix Courage wird am Donnerstag, 6. September in Zürich verliehen. Der fünfköpfigen Jury gehören vier ehemalige Gewinner des Preises für Zivilcourage an. Der Hauptpreis ist mit 25'000 Franken dotiert und wird direkt von der unabhängigen Jury vergeben. Die Leserinnen und Leser des Beobachters bestimmen zusätzlich den mit 10'000 Franken honorierten Publikumspreis.

(Bild: Keystone)

Kachelmann: Erfolgreiche Klage gegen Medien

Der Wettermoderator Jörg Kachelmann hat erfolgreich gegen die detaillierte Berichterstattung über seinen eigenen Prozess geklagt. Die Medien hätten Umstände aus dem privaten Lebensbereich des damals Angeklagten nicht ohne weiteres verbreiten dürfen.

Dies gelte auch, wenn diese Umstände in der öffentlichen Verhandlung angesprochen wurden, wie das Oberlandesgericht Köln am Dienstag entschied. Kachelmann, der wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer Ex-Freundin angeklagt und vom Landgericht Mannheim freigesprochen worden war, hatte gegen die Berichterstattung mehrerer Medien geklagt. Vom Landgericht hatte er bereits Recht bekommen. Die Berufungen der Medien wurden nun ebenfalls zurückgewiesen.

Kachelmann hatte in der Vernehmung den üblichen und einvernehmlichen Sexualverkehr zwischen ihm und seiner Ex-Freundin detailliert geschildert. Die drei verklagten Medien hatten Einzelheiten darüber verbreitet. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts wurde damit in Kachelmanns Persönlichkeitsrecht eingegriffen. Das Interesse der Medien habe hinter dem Recht des Klägers auf Schutz seiner Intimsphäre zurückzustehen, hiess es. Die Öffentlichkeit eines Gerichtssaales sei nicht mit der Wirkung zu vergleichen, die von einer Veröffentlichung in den Medien, erst recht bei einer Veröffentlichung im Internet ausgehe.

Die veröffentlichten Details hätten in keinem Zusammenhang mit dem konkreten Tatvorwurf gestanden. Bis zu einer Verurteilung gelte zugunsten des Beschuldigten die Unschuldsvermutung. Das Oberlandesgericht hat Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen. (SDA/DAPD)

(Bild: Keystone)
 

Ideart: Für Perosa Herz-Sujet entwickelt

Für die Valentinstag-Aktion von Perosa hat die Luzerner Agentur Ideart ein Herz-Sujet kreiert. Beworben wird diese Aktion im Facebook und in den Schaufenstern aller Schweizer Perosa-Filialen.

Zudem kommen Flyer und E-Mails an Persoa-Kundinnen und Kunden zum Einsatz.

> Zur Aktion auf Facebook

Verantwortlich bei Perosa, Luzern: Roger Schärer. Verantwortlich bei Ideart, Luzern: Ludek Martschini (Kreation), Peter Martschini (Organisation/Produktion). Facebook: Social Com, Sandra Albisser.

perosa

APG|SGA Mountain: Plakatierung in den Bergen

Crédit Agricole Private Banking verpflichtete für ihre jüngste Kampagne APG|SGA Mountain für die Umsetzung am Berg. In Anlehnung an den Claim der Bank, «Wealth management needs accuracy», sollen die Plakate illustrieren, was Schweizer Präzisionsarbeit bedeutet.

APG|SGA habe die exakte Höhe von insgesamt zwanzig Plakatstellen in den Regionen St. Moritz, Zermatt und Gstaad/Saanen mit GPS-Messgeräten von Allnav ausgemessen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Leistung des Projektteams sei beachtenswert: Die Stellen würden in teilweise extrem schwierigem Gelände und grosser Höhe liegen. Die Spannbreite der gemessenen Höhenmeter über Meer sei beträchtlich. Das höchste Plakat befinde sich auf 3092,53 Metern über Meer an der Bergstation Gornergrat. Das tiefste liegt auf 1268,23 Metern über Meer bei der Talstation Saanenmöser im Gebiet von Gstaad Mountain Rides.

Die Kampagne von Crédit Agricole Private Banking wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur Euro RSCG Genève realisiert. Die mehrfach kontrollierten Daten lieferte APG|SGA Mountain.

apg_0

Ringier Axel Springer Serbien baut aus

Ringier Axel Springer Serbien hat Mojauto.rs , den zweitgrössten Autorubriken-Onlinemarktplatz des Landes, gekauft. Zusätzlich hat die Landesgesellschaft von Ringier Axel Springer Media bereits im Januar 2012 die serbische Tochter des Internet-Unternehmens Media Swiss von Ringier übernommen.

Media Swiss betreibt mit Nektretine.rs eines der meistbesuchten Immobilienportale Serbiens, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Der Rubrikenmarktplatz Mojauto.rs ist die Nummer zwei der serbischen Autoportale und gibt zusätzlich auch ein gedrucktes Magazin heraus. Mojauto.rs soll künftig von der Erfahrung der Ringier Axel Springer Media im Automobilbereic profitieren, die unter anderem die Autozeitschrift Auto Bild in verschiedenen Ländern herausgibt und in Tschechien das Autoportal Auto.cz betreibt.

Der Erwerb von Mojauto.rs steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden.
 

get_footer();