Zu guter Letzt: Wenn das Valentinstag-Interview aus den Rudern läuft

Es hätte eigentlich nur eine kleine Umfrage zum Valentinstag werden sollen – wie sie diese Tage von fast jedem Lokalsender durchgeführt wird. Doch es kam alles ganz anders.

Er habe doch bestimmt eine Liebste oder einen Liebsten zu Hause, eröffnet die junge Reporterin das Gespräch mit einem älteren Passanten. Dies lässt sich der Herr nicht gefallen. Er weise diese Unterstellungen zurück, kontert er. Es handle sich um einen journalistischen Trick. Solche Unterstellungen dürften in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vorkommen. Und was dann folgt, könnte glatt ein Ausschnitt aus einem guten Kabarett sein – da lässt sich der Mann über das Diktat des Datums, das Zittern des Globus und die Neurosen der Reporterin aus. Die amerikanischen Feiertage im Allgemeinen gehen ihm gegen den Strich, das Schaltjahr regt ihn ebenfalls auf, und die Öffnungszeiten der Banken sowieso.

Der Youtube-Clip wurde bereits weit über 500‘000 Mal aufgerufen. Wer nun denkt, der Mann sei ein Schauspieler, liegt falsch. Auf Anfrage von Spiegel.de versicherte der Lokalsender TV Leipzig, der Herr sei ein normaler Passant gewesen, den die Reporterin, ihrerseits Werkstudentin, bei ihrer Strassenumfrage zufällig vors Mikrophon bekommen habe. Ihm ein regelmässiges Programmplätzchen für seine Tiraden anzubieten, habe man nicht ernsthaft erwogen – man wisse nicht einmal, wie der Mann heisse.
 

Peter Schmidt: Geschäftsbericht für Actelion realisiert

Die Zürcher Branding-Agentur Peter Schmidt hat für Actelion den Geschäftsbericht 2011 realisiert. Unter dem Titel «Turning Research into Results» will dieser das Allschwiler Biotech-Unternehmen als pionierhaft forschendes Unternehmen darstellen.

Die molekularen Momentaufnahmen wurden von Peter Schmidt Suisse mit Hilfe einer speziellen Software erstellt, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Das Titelblatt erscheint in sechs unterschiedlichen Farben . Für die Darstellung der Medikamenten-Pipeline als Infografik wurde ein neuartiges visuelles Prinzip entwickelt. Ausgewählte Bilder aus dem Geschäftsbericht wurden durch Peter Schmidt Suisse als Banneranimationen für die Webseite von Actelion umgesetzt.

Für das Konzept und die Gesamtgestaltung des Geschäftsberichtes zeichnet Peter Schmidt Suisse verantwortlich. Litho, Satz und Produktion der gedruckten Fassung sowie das PDF des digitalen Geschäftsberichtes wurden durch die Linkgroup realisiert.

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Google darf Motorola schlucken

Die EU-Kommission hat nach ausführlicher Prüfung den Kauf von Motorola Mobility durch Google bewilligt. Die Wettbewerbsbehörde sehe keine kartellrechtlichen Bedenken, dennoch werde sie den Umgang mit Patenten in der Branche im Auge behalten.

Google will Motorola für 12,5 Milliarden Dollar übernehmen, um das Patent-Arsenal hinter seinem Smartphone-Betriebssystem Android zu stärken. Google kann damit seine Smartphones und Tablet-Computer künftig selbst herstellen. Der Mobilfunk-Hersteller Motorola hält diverse Patente – darunter auch viele, die als unverzichtbar für die Umsetzung von Funkstandards wie UMTS gelten. Google wartet jetzt laut The Verge noch auf grünes Licht aus China, Israel und Taiwan, um den Deal abschliessen zu können. (SDA/20min.ch)
 

Deutsches WSJ: Ernüchternde erste Ergebnisse

Vor mehr als einem Monat ging das deutsche Wall Street Journal online. Zeit für Meedia.de, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Die ersten Ergebnisse seien für das Wirtschaftsnachrichten-Angebot recht ernüchternd, heisst es auf Meedia.de. Beim Traffic sei man mit 53‘000 Unique Visitors im Januar ein Mini, in Suchmaschinen sei man kaum auffindbar und bei Facebook und Twitter spiele man noch keine Rolle. So verfüge @WSJDeutschland bei Twitter derzeit nur über rund 1‘300 Follower, bei Facebook habe der entsprechende offizielle Account bisher sogar nur 741 Freunde gefunden. Noch entscheidender sei dabei, dass das Wall Street Journal bisher keine Inhalte veröffentlicht habe, die sich schnell und oft bei Facebook und Twitter verbreitet hätten. Analysetool Topsy zähle für Wallstreetjournal.de derzeit ungefähr 100 tägliche Tweets, in denen ein Link zur WSJ-Website enthalten sei – ein Wert, den auch zahlreiche mittelgroße Blogs erreichen würden.

Natürlich lasse sich zu einem solch frühen Zeitpunkt nicht sagen, ob eine neue Website mittel- oder langfristig Erfolg haben werde, relativiert Meedia.de. Dennoch seien die ernüchternden Zahlen für Wallstreetjournal.de ein klares Indiz dafür, wie schwer es selbst weltbekannte Marken inzwischen hätten, ein neues Internet-Angebot zu starten.

> Zur detaillierten Analyse auf Meedia.de

> Wall Street Journal: Deutsche Online-Ausgabe geplant

> Wall Street Journal lanciert deutschen Ableger

Russland: Radio Echo Moskwy fürchtet um Zukunft

Der kremlkritische Sender Echo Moskwy fürchtet als eine der letzten Bastionen freier Meinungsäusserung in Russland um seine Zukunft. Auf Druck der staatlich kontrollierten Holding Gazprom-Media räumte der Chefredaktor seinen Posten im Verwatlungsrat des Senders.

Alexej Wenediktow bleibe aber weiter als Chefredaktor im Amt, teilte Wenediktow am Dienstag mit. Knapp drei Wochen vor der Präsidentenwahl liess Kremlkandidat und Regierungschef Wladimir Putin von seinem Sprecher zurückweisen, dass die kritische Haltung des Senders Grund für den Wechsel im Verwaltungsrat sei.

Gazprom-Media, eine Firma der vom staatlichen Energieriesen Gazprom kontrollierten Gazprombank, ist mit 66 Prozent Hauptaktionär des Senders, der ansonsten den Journalisten und Wenediktow gehört. Putin hatte sich bei einem Treffen mit Wenediktow im Januar ungewöhnlich derb über den Sender geäussert. «Bin ich etwa sauer auf Sie, wenn Sie mich von morgens bis abends mit Durchfall übergiessen», hatte der Regierungschef gesagt.

Für alle wichtig

Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte, dass «leider festgestellt werden muss, dass diese Kritik oft dominierend sei bei Echo Moskwy». Gleichwohl sei dies nie ein Hindernis für ein sachliches Verhältnis zwischen dem Regierungschef und der Leitung des Senders gewesen. Er warnte davor, unternehmerische Entscheidungen in dem Sender mit der Politik in Verbindung zu bringen. Dagegen waren kremlkritische Reporter und die Opposition von politischen Gründen überzeugt. Echo Moskwy teilte mit, an seiner redaktionellen Linie festhalten zu wollen.

Das Info-Radio gilt als eine der wichtigsten politischen Informationsquellen überhaupt in Russland. Medienexperten erklären das bisherige «Überleben» des kremlkritischen Senders damit, dass auch die Staatsführung wissen wolle, was im Land tatsächlich gedacht werde. (SDA/DPA)
 

Sisley startet neue weltweite Kampagne

Sisley startet die neue weltweite Werbekampagne unter dem Motto «Be Independent». Zum Einsatz kommen dabei sechs Fotos und sechs Minifilme des belgischen Künstlers Kurt Stallaert.

Zu den Bildern der Kampagne, die weltweit in den wichtigsten Modezeitschriften und im Internet erscheinen werden, kommen noch sechs 15-Sekunden-Werbespots, die sowohl online als auch in italienischen Premierenkinos gezeigt werden.

Der belgische Künstler Kurt Stallaert, vielfach mit Eurobest Awards ausgezeichnet und vom Magazin Luerzer’s International Archive unter die zehn besten Werbefotografen der Welt gereiht, hält gemäss Mitteilung sechs Episoden exzentrischer Unabhängigkeit mit einem subtilen Humor fest, der seine Arbeiten stets auszeichnet.

 

Comqed Dialog verteidigt GE Money Bank-Etat

Die Entwicklung eines neuen Auftritts wurde von GE Money Bank Schweiz als Pitch ausgeschrieben. Am Wettbewerb teilnehmen durfte auch Comqed als bestehende Lead-Agentur. Dabei konnte diese den Etat erfolgreich verteidigen.

Die guten Markt- und Kundenkenntnisse sowie konzeptionell/kreativ überzeugende Ideen seien für den Entscheid ausschlaggebend gewesen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Somit wird Comqed auch weiterhin die Werbekampagne für GE Money Bank gestalten. Erste Arbeiten werden im April zu sehen sein.

Verantwortlich bei Comqed Dialog, Erlenbach/ZH: Tomas Rozas (CD), Bettina Dührkoop (Strategie), Roman Steinacher (Beratung). Verantwortlich bei GE Money Bank, Zürich: Femi Macaulay (Chief Marketing Officer), Marco Giardina (Brand & Marketing Communications Leader).
 

Facebook will chinesischen Markt erobern

Mark Zuckerberg versucht nach drei Jahren Pause erneut, woran Google, Amazon und Co. gescheitert sind: die Eroberung des chinesischen Marktes. Insbesondere versucht er damit, Investoren von dem Wachstumspotenzial des Social Networks zu überzeugen.

«Das größte Problem sind die Regulierungen der Regierung. Wollen Internet-Unternehmen in China Fuß fassen, so müssen sie gewisse Zensuren hinnehmen, welche wiederum dem Image der Unternehmen widersprechen», erklärt Barbara Trionfi, Asienreferentin des internationalen Presseinstituts , gegenüber Pressetext.

Nationale Netzwerke leichter zu kontrollieren

Bereits die Hälfte der 500 Mio. Internet-Nutzer in China hat ihr Netzwerk gefunden. Marktführer sind Renren und Sina, das mit Weibo die chinesische Twitter-Variante betreibt. «Facebook kommt eigentlich schon ein bisschen zu spät. Es ist ziemlich schwierig für das Netzwerk mit einem Angebot anzutreten, das anders ist als das, was schon da ist», erklärt Elinor Leung, Analystin von CLSA.

«In Südostasien erfreut sich Facebook gerade wegen seiner internationalen Reichweite großer Beliebtheit», so Trionfi. Dies sei ein großer Vorteil gegenüber nationalen Netzwerken. Diese wiederum seien leichter durch die öffentliche Hand zu kontrollieren. Somit sei anzunehmen, dass China auch weiterhin nicht so einfach nachgeben wird, wenn es um Zensurbestimmungen geht.

Angst vor chinesischem Frühling groß

2009 blockierte die Regierung in Peking erstmals Facebook, da die Volksrepublik nach Unruhen in der Provinz Xinjiang befürchtet hat, dass erst das Netzwerk die Organisation der Demonstrationen ermöglicht. Auch Twitter und YouTube werden von der kommunistischen Führung blockiert. Die Zensurmaßnahmen waren auch Grund für Google den Markt aufzugeben. «Es ist ein Teufelskreis. Einerseits will die Regierung die Informationen kontrollieren und andererseits die Bevölkerung. Dadurch soll die öffentliche Meinung beeinflusst werden», meint Trionfi. Die Angst vor einem chinesischen Pendant zum arabischen Frühling ist groß. Experten zufolge ist dieser auch erst durch Plattformen wie Facebook ins Rollen gekommen. (Pressetext)
 

Die Werbewoche auf Star TV: Zu Besuch bei McDonald’s im Glattzentrum

Vom knalligen, auffälligen Gelb zum klassischen, stilvollen Braun. Erfahren Sie mehr über den Wandel und die Prioritäten des Familienrestaurants bezüglich Umwelt und Technologie.

Communications Managerin Aglaë Strachwitz und Marketing & Communications Director Thomas Truttmann führen durch das moderne McDonald’s Restaurant im Glattzentrum in Wallisellen und erläutern die Firmenphilosophie.

«Die Werbewoche» immer am Dienstag um 19.15 Uhr auf Star TV.

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Brain2: Der Chef empfiehlt Esso

Für Loyalitätsprogramme setzt Esso Schweiz seit zehn Jahren auf die Kreationen von Brain2. Auch die aktuelle Kampagne stammt von der Zürcher Agentur.

Brain2 kombiniere dabei stilsichere Produktpräsentation mit promotiven Botschaften, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Ein Hingucker, der aus spontanen Käufern Kunden machen soll. Das Programm dazu hat die Firma TCC in Zug entwickelt. Die Kampagne wird auf Plakaten und am POS eingesetzt.

Verantwortlich bei Esso: Marc Wettstein, Tim Zwiesigk. Verantwortlich bei TCC: Max Widmer, Tobias Schlipf. Verantwortlich bei Brain2: Oliver Kindhauser, Piotr Müller, Urs Maurer (Foto).

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Cover des Jahres 2011: «Loriot – Eine Verneigung»

Der erste Jahrgang des Wettbewerbs «Cover des Monats», veranstaltet vom Hamburger New Business Verlag, ist abgeschlossen. Auf dem ersten Platz steht der Spiegel-Titel 35/2011 «Loriot – Eine Verneigung».

Stefan Kiefer, Ressortleiter Titelbild des Spiegel-Verlags, über die Entstehung des Loriot-Titels: «Es mit dem Großmeister des deutschen Humors aufnehmen zu wollen, haben wir gar nicht erst versucht. Aber wir konnten uns daran erinnern, dass er bereits 1976 einen Titel für den Spiegel gezeichnet hatte – und das Original, eines seiner berühmten Knollennasen-Männchen, damals sogar der Titelredaktion schenkte. So kam diese Zeichnung nun erneut auf den Spiegel-Titel. Dieses Mal allerdings mit einer schwarzen statt einer schwarz-weißen Fliege. Und einem Trauerrand. Und der für den Spiegel ganz und gar ungewöhnlichen 'Verneigung' vor einem ganz Großen.»

> Alle Gewinner auf Cover-des-monats.de

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Publicis: Neue Kampagne für Orange kreiert

Die Agentur Publicis hat für Orange eine Kampagne realisiert, die bekannt machen soll, dass man mit Orange günstig ins Ausland telefonieren kann.

Vorbei die Zeiten, da man für einen Auslandanruf aus Kostengründen das Festnetz zuhause benutzen musste, schreibt Publicis in einer Mitteilung. Mit Orange könne man günstig mit dem Mobiltelefon von der Schweiz aus in zahlreiche Städte innerhalb und ausserhalb Europas telefonieren. Um dies zu kommunizieren hat die Agentur ein Konzept entwickelt, das Schweizer Städte mit ausländischen Städtenamen kombiniert. Auf diese Weise entstehen neue Ortsnamen, die die Verbindung von der Schweiz ins Ausland wiederspiegeln. Die Kombination der Städtenamen ist auf die Nationalität ausgerichtet, die in der jeweiligen Region am stärksten vertreten ist. So wohnen beispielsweise im Raum Zürich besonders viele Deutsche. Mit der Headline «Zürichamburg» soll diese Zielgruppe direkt angesprochen werden.

Die Kampagne läuft ab 13. Februar 2012 auf Plakaten, eAds, Online und am POS. Im Bereich Print erscheinen Anzeigen in türkischer Sprache.

Verantwortlich bei Orange: Andrea Rutishauser (Director Marketing Communications); Martin Zehnder (Advertising Manager); Caroline Spörri (Project Manager Communication), Sabine Kuszli (Online & Customer Communication Manager), Jiri Kral (Online Communication Manager), Sven Jasper (POS & Trade Manager). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (CD), Tom Kees, Nicolo Giunta (AD), Marianne Zweifel (Text), Gabriel Bodmer, Monika Leu, Michael Ottinger (Beratung). Verantwortlich bei Blue Spirit: Susan Bosshard (Beratung), Enrico Bachmann (CD). Verantwortlich bei Webguerillas: Jessica Kayser (Beratung), Christian Caroli (CD). Verantwortlich bei Mediaxis-MPG: Thomas Koller (Mediaplanung).

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