SFLB: Vier Auszeichnungen bei den D&AD-Awards

Die Agentur SFLB hat bei den S&Ad-Awards mit Arbeiten für Swiss Life sowie mit dem Ameisenspot mit Martin Horat gleich vier Auszeichnungen geholt.

Der britische D&AD gelte als das strengste Schiedsgericht unter den Kreativwettbewerben, so die Agentur in einer Mitteilung. Über 20'000 Arbeiten aus aller Welt würden am Wettbewerb teilnehmen, nur ganz wenige schafften es schliesslich ins D&AD-Buch.

Dieses Jahr waren es gleich vier Arbeiten von Spillmann/Felser/Leo Burnett, wie es weiter heisst: Dreimal ausgezeichnet wurden die Wendesätze von Swiss Life – in der Kategorie «Poster» und «Anzeigen» – als eine von nur sechs Anzeigenkampagnen – sowie «Writing for Advertising». Und in der Kategorie TV- und Cinema Commercials schafft es der Ameisenspot mit Martin Horat ins D&AD-Buch.

 

Mobiles Internet und Apps: Blick hat die Nase vorn

In der Nutzung von Internetseiten für mobile Telefone und von Apps hat Blick die Nase vorn - gefolgt von Bluewin und Tages-Anzeiger. Dies zeigt die erste Erhebung des Forschungsinstituts Net-Metrix für den März 2012.

Demnach wurde die mobile Seite von Blick online von 464'000 Unique Clients (Anzahl Geräte) genutzt. Die Seite verzeichnete knapp 5,4 Millionen Einzelbesuche, im Fachjargon Visits genannt, und 83,5 Millionen Seitenaufrufe (Page Impressions).

Bei der Anzahl Geräte folgen auf den Plätzen zwei und drei die Mobile-Site von Bluewin und die Apps von Tages-Anzeiger. Viele Kunden nutzen Angebote wie den Internet-TV-Anbieter Zattoo oder die Terminplattform Doodle. Von den Medien stehen NZZ online und Le Matin mobile hoch in der Gunst der Nutzer.

Auch in Bezug auf die Anzahl Einzelbesuche liegt dasselbe Trio in gleicher Reihenfolge an der Spitze der Kundengunst. Bei der Anzahl Seitenaufrufe hingegen hängen Blick und Tages-Anzeiger ihren Konkurrenten Bluewin deutlich ab.

Die Mobile-Publikation basiert laut Net-Metrix auf einer Standardmessung und fusst damit auf der im Schweizer Markt breit akzeptierten Webstatistik. Net-Metrix bezeichnet sich als unabhängige Instanz für die Internet-Nutzungsforschung. Als Branchenorganisation erhebt sie für ihre Kunden Messdaten. (SDA)

 

Neue Führungsstruktur bei Birkhäuser+GBC

Der Verwaltungsrat von Birkhäuser+GBC wird neu von Filippo Leutenegger präsidiert. Roland Steffen bleibt Verwaltungsrat und Stefan Meili wird Delegierter des Verwaltungsrates. Der bisherige Verkaufsdirektor Marcel Häsler wird Geschäftsführer.

Der 43-jährige Marcel Häsler wird per 1. Mai 2012 Geschäftsführer des Druckunternehmens Birkhäuser+GBC in Reinach, wie es in einer Mitteilung von Basler Zeitung Medien heisst. Er übernimmt die Nachfolge von Daniel Merkel, der sich einer neuen Herausforderung stellt. Der 43-jährige Baselbieter Marcel Häsler kennt die Grafische Industrie seit über 26 Jahren und konnte Erfahrungen in verschiedenen Funktionen sammeln. Zuletzt leitete er fünf Jahre Birkhäuser+GBC Spezialprodukte und seit 2009 ist er als Stellvertreter des Geschäftsführers für die Verkaufsorganisation und den Bereich der Produktentwicklung von Birkhäuser+GBC verantwortlich.

 

Streuplan: Flirtkurs mit Rioja DOCa veranstaltet

Zur Lancierung der nationalen Kampagne des Weingebiets Rioja DOCa hat Streuplan am vergangenen Freitag zu einem Event im Restaurant Clouds geladen.

Getreu dem Rioja Claim «Weil Dich das bewegt, was Du liebst» erhielten Weinliebhaber und -liebhaberinnen die Gelegenheit, Rioja-Weine hoch über den Dächern von Zürich im Restaurant Clouds im 35. Stock des Prime Towers kennen zu lernen. David Schwarzwälder, Weinjournalist und Experte für iberische Weine, führte mit seinem Fachwissen durch den Abend.

Seit Anfang 2012 ist die Zürcher BTL-Agentur Streuplan für das Marketing der Weinregion Rioja DOCa in der Schweiz verantwortlich.

 

Coca Cola plant Internet-Musikdienst

Der US-Getränkeriese Coca Cola will einen eigenen Internet-Musikdienst anbieten. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.

Das Coca-Cola-Angebot soll demnach auf der Spotify-Technologie basieren und unter anderem auf der Seite des Getränkeriesen beim sozialen Netzwerk Facebook eingebunden werden. Coca Cola betonte, das Unternehmen habe in seiner 126-jährigen Geschichte schon immer auf Musik gesetzt, um seine jungen Kunden zu erreichen. Im 19. Jahrhundert etwa gab der Softdrink-Hersteller bereits Notenblätter mit seinem Logo heraus. Zur grossen Zeit des Radios sponserte Coca Cola beliebte Sendungen.

Spotify stammt aus Schweden und ist seit kurzem auch in Deutschland und in der Schweiz verfügbar. Der Dienst bietet quasi unbegrenzten Zugriff auf Musik – eine Internetverbindung vorausgesetzt. Die Basisversion ist kostenlos und werbefinanziert, für fünf Euro (sechs Franken) gibt es unbegrenzten Zugriff vom Computer aus, für zehn Euro auch vom Smartphone. (SDA/AFP)
 

Verpackungswettbewerb Swiss Star 2012 gestartet

Der nationale Verpackungswettbewerb Swiss Star geht in die nächste Runde: Das SVI sucht wieder innovative Verpackungslösungen, die entweder von Schweizer Unternehmen oder Personen entwickelt oder auf dem Schweizer Markt eingeführt worden sind.

Zum 43. Mal wird dieses Jahr der Verpackungsaward Swiss Star vergeben. Mit dem Swiss Star zeichnet das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI herausragende Leistungen im Verpackungswesen aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität und Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie aufzuzeigen. So stellt der Preis das Aushängeschild der Branche dar.

Der Swiss Star wird in mehreren Kategorien vergeben: Verkaufsverpackungen, Versandverpackungen, Displayverpackungen, Verpackungs-, Bedruckungs- und Etikettiersysteme sowie Prototypen. Zum Wettbewerb sind Verpackungen aller Materialien zugelassen. Inhaltlich liegt das Schwergewicht bei der Förderung und Auszeichnung ganzheitlicher Verpackungslösungen, unabhängig vom gewählten Packstoff. Hauptkriterien bei der Bewertung sind die Schutz-, die Logistik- sowie die Marketingfunktion der Verpackung. Zusätzlich werden die Kriterien Design, Ökonomie und Ökologie beurteilt. Entscheidend ist der Innovationsgrad der eingereichten Verpackung.

Die Jury setzt sich aus Vertretern der Verpackungsindustrie, der abpackenden Wirtschaft, der Transportwirtschaft, der Konsumenten und weiteren Institutionen zusammen.

Zusätzlich zum Swiss Star wird der Publikumspreis verliehen. Hier entscheidet nicht die Jury, sondern die Konsumenten und Konsumentinnen via Internetabstimmung. Die Abstimmung für den Publikumspreis startet im August 2012.

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Jung von Matt/Limmat: Meisterpokal fährt ÖV

Die Agentur Jung von Matt/Limmat hat aus aktuellem Anlass ein Sujet für den ZVV kreiert. Basis dafür ist ein Schnappschuss eines 20 Minuten-Lesers.

Nach einer dramatischen Finalissima am Dienstag Abend wurde der ZSC Schweizer Meister. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs zog es dann Kapitän Mathias Seger nach durchzechter Nacht wieder heimwärts. Ein Leser von 20 Minuten entdeckte den Kapitän mitsamt Pokal im Tram und machte einen Schnappschuss mit dem Handy. Der ZVV nutzt nun das Bild für eine Gratulationsanzeige.

Verantwortlich beim ZVV: Lukas Tenger (Marketingleiter), Peter Schilde (Werbeleiter). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (CD), Samuel Christ (Text), Daniel Serrano, Maurus Zehnder, Bruno Manser (AD), Matthias Adolf, Tanja Mezan (Beratung), Philipp Bühler (Public Relations).

zsc

Cavegnwerbung realisiert für Steigerconcept Event und Keyvisual

Media Focus: Mehr Werbung im ersten Quartal

Der in den ersten drei Monaten gemessene Werbedruck lag bei rund 1.126 Milliarden Franken und übertraf damit die Vorjahresperiode um 3.2 Prozent. Der Monat März 2012 verzeichnete indes eine Zunahme von über 5 Prozent.

Mit einem Bruttowerbedruck von über 461 Millionen Franken wurde in diesem Jahr die 450-Millionen- Marke bereits im März erstmals übertroffen, wie Media Focus in einer Mitteilung schreibt. Seit 2009 wurde das grösste Werbevolumen der ersten Jahreshälfte (Januar bis Juni) immer im Monat März gemessen. Dieses Volumen wurde jeweils erst wieder im September erreicht beziehungsweise übertroffen. Wird sich der Werbemarkt Schweiz auch in diesem Jahr entsprechend dem Trend der vergangenen Jahre entwickeln, dürfte der Werbedruck in den kommenden Monaten zurückgefahren werden und im Juli die Talsohle erreichen, bevor es im September zu einer Erholung kommen dürfte.

Stabil auf hohem Niveau

Auf die Werbeaktivitäten der Branche «Nahrungsmittel» waren rund 9 Prozent (40.8 Millionen Franken) des im Monat März generierten Werbedrucks zurückzuführen. Mit diesem Anteil lag die Branche «Nahrungsmittel» auf Rang 2 und wurde von der Branche «Fahrzeuge» mit einem Anteil von 13 Prozebt (60.8 Millionen Franken) übertroffen. Gegenüber Vorjahr blieb das Werbevolumen der Branche «Nahrungsmittel» insgesamt aber auch im Monat März stabil. Innerhalb der Branche zeichneten sich jedoch einige Veränderungen ab. So wurde beispielsweise der Werbedruck für den Bereich «Saucen, Suppen, Würzen» im März 2012 gegenüber 2011 prozentual massiv erhöht und lag bei über 3.7 Millionen Franken (+229 Prozent; +2.6 Millionen Franken). Getrieben wurde diese Entwicklung unter anderem durch die intensive Bewerbung des Produkts «Thomy Mayonnaise mit Senf», welche ausschliesslich im Fernsehen statt fand.

Plakate in Bestform

Im ersten Quartal 2012 wurde der in der Mediengruppe «Plakat» erzeugte Bruttowerbedruck um über 23 Prozent gegenüber Vorjahr (+21.7 Millionen Franken) gesteigert und lag insgesamt bei rund 115 Millionen Franken. Besonderer Beliebtheit erfreute sich Plakatwerbung in der Fahrzeug-branche. Knapp einen Drittel (28 Prozebt) des Werbedrucks wurde durch Werbung für Fahrzeuge erzielt.

> Zum Media Focus Werbemarkt Trend Report 2012/03 (PDF)
 

Lesch+Frei spielt Theater

Formeldrei: Sujet für das Gurtenfestival realisiert

Zu guter Letzt: Dufter Duft

Die Apple-Fans unter Ihnen werden ihn nur zu gut kennen: Den unverwechselbaren Duft, der einem in die Nase steigt, wenn man ein neu gekauftes Apple-Produkt aus der Original-Verpackung nimmt.

Genau dieser Duft wurde nun von einem französischen Parfum-Hersteller nachgebaut. Wer nun aber Luftsprünge vor Freude macht und sich bereits als wandelndes Mac Book durch die Welt stolzieren sieht – eine Horde appleverrückter Girls oder Boys im Schlepptau natürlich – der muss an dieser Stelle enttäuscht werden: Der Duft ist nicht verkäuflich, Hersteller Air Aroma verfolgt keinerlei kommerziellen Interessen damit. Man habe den exklusiven Duft im Auftrag einer jungen australischen Künstlergruppe kreiert, heisst es gemäss 20min.ch im Firmenblog – das Apple-Parfum werde einer Kunstausstellung in Melbourne eine besondere Note verleihen. Schade, aber vielleicht ändert der Hersteller seine Meinung ja noch – der kommerzielle Erfolg müsste bei dem Projekt ja eigentlich gesichert sein.
 

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