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Euro RSCG Zürich kommuniziert für neue Aargauer Bank
Die Agentur Euro RSCG hat für die Neue Aargauer Bank eine Kampagne lanciert. Darin wird die neu eingeführte Zertifizierung der NAB-Kundenberater in den Mittelpunkt gestellt.
Die Kampagne soll das im Jahr 2011 lancierte Motto «Bringen Sie Ihre Fragen zu uns.» weiterführen. Euro RSCG Zürich hat die aktuelle Kampagne mit zertifizierten NAB-Mitarbeitenden realisiert und in NAB-Geschäftsstellen gefilmt und fotografiert. Damit sollen Authentizität und Glaubwürdigkeit der Bank zusätzlich unterstrichen werden.
Die crossmediale Kampagne fordert die Zielgruppe im Kino, in TV, Internet, auf Print sowie am POS dazu auf, die NAB-Berater gleich selber zu testen.
Verantwortlich bei NAB: René Stupf (Leitung Marketing), Beat Ruch (Leiter Marketingkommunikation), Birgit Kleinalstede (Projektleiterin Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Peter Schaefer (Strategie), Axel Eckstein (Creative Direction), Ivan Madeo (Konzept und Text), Philipp Lengyel (Art Direction), Remo Rudolf (Grafik), Cara-Anne Specker (Art-Buying), Melanie J. Auerbach (Agency Producer), Niklaus Huwyler, Franziska Schmid, Milena Elias (Beratung). Mathias Truniger (Regisseur), David Mayenfisch (Fotografie).
Allaccess schickt «Chipsli» auf Tour
Am Sonntag hat die diesjährige «Chipsli»-Tour von Allaccess begonnen. Promotoren der Agentur verteilten für Zweifel Joujoux-Chips.
Trotz schlechten Wetterbedingung standen zahlreiche Kinder Schlange, un eine Packung zu ergattern, oder um die Allaccess Promoter im Chipsli Kostüm zu drücken, so die Agentur. Die Chips Crew von Allaccess ist auch 2012 wieder an diversen Konzerten und Openairs anzutreffen.
Verantwortlich bei Zweifel: Sabina Thaqi (Koordination Sponsoring & Event). Verantwortlich bei Allaccess: Brigitte Schäffer (Project Manager).
Social-Media-Management-Lehrgang für öffentliche Verwaltung
Die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich bietet im Herbst 2012 einen Zertifikatslehrgang CAS für Social Media Management an. Dieser ist der speziell auf die öffentliche Verwaltung ausgerichtet.
Die Absolventinnen und Absolventen werden Social Media als Bestandteil der integrierten Kommunikation anwenden können und befähigt sein, eine Social-Media-Strategie für ihr Amt respektive ihre Behörde zu entwickeln, implementieren und überwachen. Dies schreibt die HWZ in einer Mitteilung vom Donnerstag. Seit Anfang 2011 führt die HWZ den CAS Social Media Management durch. Die besonderen Rahmenbedingungen medialer Tätigkeiten der öffentlichen Verwaltung, führten nun zu dieser Separat-Ausgabe. Voraussetzung, um das neue Medium in die bestehende Kommunikation der Ämter und Behörden optimal zu integrieren, sei entsprechendes Fachwissen.
An 21 Kurstagen werden die Prozesse, der Nutzen und die Risiken der Social-Media-Welt in ihren Grundzügen und Zusammenhängen vermittelt. Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, diese drei Faktoren für ihren Bereich abzuschätzen. Der Kurs dauert ein Semester und wird mit einer schriftlichen Zertifikatsarbeit und einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Das Zertifikat ist ein international anerkannter Hochschulabschluss mit 12 ECTS. Die Spezialdurchführung des CAS steht unter dem Patronat der SVSM Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement. Der Dachverband für Standortmanagement und – marketing vernetzt Profis aus den Bereichen Beratung, Lehre, Forschung wie auch Standort- und Wirtschaftsförderung.
Publigroupe stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu
Die 121. Generalversammlung der Publigroupe vom 25. April 2012 hat allen Anträgen des Verwaltungsrats mit deutlichen Mehrheiten zugestimmt. Die Anträge der Z Capital zur Aufhebung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkungen wurden abgelehnt.
Die Generalversammlung hat zudem die Jahresrechnung 2011 der Publigroupe genehmigt, den Mitgliedern des Verwaltungsrats Entlastung erteilt und eine Ausschüttung von 6 Franken pro Aktie für das Geschäftsjahr 2011 genehmigt, welche ab dem 3. Mai 2012 ausbezahlt wird. Dies schreibt die Publigroupe in einer Mitteilung vom Donnerstag. Hans-Peter Rohner wurde für eine dreijährige statutarische Amtsdauer wiedergewählt und als Verwaltungsratspräsident bestätigt. Peter Brunner wurde für eine Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt.
Der Antrag der Z Capital zur Aufhebung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung für Aktionäre mit einem Anteil von über 5 Prozent des Aktienkapitals wurde mit über 80 Prozent der an der Generalversammlung vertretenen Aktienstimmen abgelehnt. Der Verwaltungsrat von Publigroupe ist einstimmig für das beantragte Prinzip «one share – one vote», heisst es in der Mitteilung weiter. Publigroupe und vor allem Media Sales befinden sich 2012 aber in einem grundlegenden Restrukturierungs- und Veränderungsprozess. Aus diesem Grund empfahl der Z Capital zur Streichung eines Paragraphen in den Statuten der Gesellschaft, der ein besonderes Quorum zur Abberufung von mehr als einem Drittel des Verwaltungsrats vorsieht, wurde vom Verwaltungsrat unterstützt und von der Generalversammlung deutlich angenommen.
Die Generalversammlung hat den Antrag zum Rückkauf eigener Aktien zwecks Kapitalherabsetzung angenommen. Der Verwaltungsrat hatte im Dezember 2011 seine Absicht angekündigt, vier Gebäude in Lausanne und Bern zu verkaufen und die Nettoerlöse weitgehend den Aktionären zukommen zu lassen. Dieser Verkaufsprozess ist eingeleitet und die Rückführung an die Aktionäre mittels eines Aktienrückkaufsprogramms kann entsprechend der Befugnisse der Generalversammlung umgesetzt werden.
Die neuen Beteiligungspläne für variable Langzeitvergütungen der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wurden der Generalversammlung zur Konsultativ-Abstimmung vorgelegt und mit deutlicher Mehrheit angenommen. Die Generalversammlung hat zudem die Wiederwahl von KPMG Lausanne, als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2012 bestätigt.
Der Verwaltungsrat hat sich unmittelbar nach der Generalversammlung konstituiert. Hans-Peter Rohner wurde in seiner Funktion als Präsident bestätigt. Professor Jean-Pierre Jeannet ist als Vizepräsident und Mitglied des Verwaltungsrats nach zwölfjähriger Tätigkeit zurückgetreten. Pascal Böni ist neu zum Vizepräsident ernannt worden. Er wird ebenfalls seine Funktion als Lead Director bis zum Antritt des neuen CEOs Arndt Groth am 1. September 2012 weiterführen.
Folgende Ausschüsse sind gebildet worden:
Audit-Ausschuss: Christian Budry, Präsident, und Christian Wenger, Mitglied.
Nominations- und Kompensationsausschuss: Peter Brunner, Präsident, Eliane Borter und Hans-Peter Rohner, Mitglieder.
Lenkungsausschuss Publicitas Media Sales: Pascal Böni, Präsident, Christian Budry und Andreas Schönenberger, Mitglieder.
Neuer Redaktor beim Ostschweizer Kulturmagazin Saiten
Der langjährige Saiten-Redaktor Johannes Stieger verlässt Ende April das Team in der Schmiedgasse in St. Gallen. Aber nur mit einem Fuss: als Schreibender wird er weiterhin für das Kulturmagazin den Osten durchschweifen.
Er macht sich aber auch als Ausstellungsgestalter selbständig und wird sein neues Büro in der Multergasse – nicht weit vom jetzigen Saiten – aufschlagen, wie es in einer Saiten-Mitteilung heisst. Johannes Stieger arbeitete über sechs Jahre lang beim Magazin und war zuvor als Autor im Blatt zu lesen.
Am 1. Mai wird Peter Surber, Kulturjournalist, langjährigeer Kultur-Redaktor und Textchef des St.Galler Tagblatts, die zweite Redaktorenstelle bei Saiten.
Einst Monopoly-Sieger, jetzt Sammler-Trophäen
Nicht nur in Amerika werden Zeitungen Liebhaber-Objekte. Es entsteht eine neue Generation von Medien-Baronen. Gastkommentar von Stephan Russ-Mohl, Leiter des Europäischen Journalismus-Observatoriums an der Universität Lugano.
Wer kauft unter heutigen Bedingungen noch Tageszeitungen? David Carr, der wohl prominenteste Medienjournalist der New York Times, hat soeben auf eine dramatische Veränderung der Eigentumsverhältnisse aufmerksam gemacht, die sich in den USA abzeichnet. Erst seien die Leser, dann die Inserenten den Zeitungen scharenweise davongelaufen. Dann hätten sich die Eigentümer-Familien davongestohlen, Hedgefonds und andere Spieler der Finanzbranche seien eingestiegen und hätten geglaubt, sie würden in der Talsohle der Marktentwicklung zugreifen. Neunmalkluge Investoren seien gekommen und gegangen. Jeder habe avisiert, er würde die Branche zur alten Grösse zurück und hin zu neuer Profitabilität führen – und sei «kahl geschoren», sprich mit Millionenverlusten von dannen gezogen. Als Beispiel nennt Carr den Philadelphia Inquirer. Dort hat es in den letzten fünf Jahren vier Eigentümerwechsel gegeben. Der jüngst erzielte Verkaufspreis von 55 Millionen Dollar sei gerade noch zehn Prozent dessen, was das Blatt noch im Jahr 2006 wert war.
Doch jetzt zeichne sich eine Trendwende ab: Weil es kein Geschäftsmodell gibt, das Zukunftsperspektiven eröffnet, würden Zeitungshäuser zu Sammler– und Liebhaberobjekten für Superreiche: «Nicht die wirklich Wohlhabenden», so Carr, seien die Käufer, «sondern jene, die sich vor langer Zeit von der gewöhnlichen, langweiligen Normalität wirtschaftlichen Alltagslebens verabschiedet haben.» Natürlich gebe es «andere teure Hobbys», aber irgendwann würden eben auch Oldtimer oder Landschaften aus dem 19. Jahrhundert überzählig, die sich solche Leute kaufen könnten. «Zeitungen mögen zwar keine Gewinne abwerfen», so Carr, «aber sie taugen für eine neue Form der Prahlerei. Wie reich ist er? Er kann sich eine Zeitung leisten, um sich lautstark bemerkbar zu machen.»
Eine ähnliche Entwicklung haben wir in jüngster Zeit auch in Ost- und Südosteuropa sowie bereits in Grossbritannien erlebt. Im Osten und im Südosten Europas sind es lokale Oligarchen, die ins Zeitungsgeschäft einsteigen. In Grossbritannien war es ein russischer Milliardär, der sich vor Putin und seinen Schergen in Sicherheit gebracht hat und seither den Londoner Markt aufmischt. In den USA nennt Carr sie die neuen «Newspaper Barons». Dort hat sich ausgerechnet Warren Buffett an die Spitze der Bewegung gesetzt und in seiner Heimatstadt den Omaha World-Herald eingesackt – nachdem er noch vor drei Jahren beim Aktionärstreff seines Unternehmens, der Berkshire Hathaway, seinen Aktionären erklärt hatte, Zeitungen verhiessen «endlose Verluste», und er würde «um keinen Preis» eine kaufen wollen. In San Diego, in Philadelphia und anderswo gibt es ähnliche Engagements. Die Motive der Einsteiger dürften sich gleichen, und zumindest einer der neuen amerikanischen Mogule legt sie auch geradezu verblüffend freimütig offen: Douglas F. Manchester, Immobilienunternehmer in San Diego und neuer Eigentümer der San Diego Union Tribune, hat seinen Redakteuren aufgetragen, zugunsten weiterer Stadtentwicklungsprojekte und eines neuen Stadions zu schreiben. Das erinnert an das Gebaren anderer Zeitungsbarone wie William Randolph Hearst in der Goldgräber-Ära Kaliforniens, bevor sich in Amerika der Journalismus professionalisiert hat. Ist die Schweiz Lichtjahre von solch bedrohlichen Entwicklungen entfernt? Oder hinkt sie womöglich nur dem Trend ein paar Jahre hinterher, der sich ja nicht nur in Amerika, sondern eben auch zumindest da und dort in Europa abzeichnet? Ein Gedankenexperiment mag helfen: Stellen wir uns vor, auch bei uns verstärke sich die Abwanderung von Print ins Internet rapide, und Zeitungen einschliesslich der vorerst noch hoch profitablen Gratisblätter würden immer unrentabler. Wer würde dann bei Tamedia, bei Ringier, in der NZZ-Gruppe wohl einsteigen, wenn die derzeitigen Eigentümer sich von ihren zur Last gewordenen Besitztümern trennen wollten? Vermutlich ebenfalls vor allem solche Investoren, die mithilfe ihrer Medien Macht ausüben und Einfluss nehmen wollen.
Das tun in Ost- und Südosteuropa die neuen Oligarchen bereits recht hemmungslos überall dort, wo westliche Investoren wie in Polen die Mecom oder auf dem Balkan die WAZ-Gruppe das Weite gesucht haben. Die dortigen neuen Medienzaren agieren weitgehend unbeobachtet von der westlichen Öffentlichkeit – obschon man ja eigentlich angetreten ist, gemeinsam ein demokratisches, freiheitliches Europa zu bauen. Auch hier könnte es ein böses Erwachen geben, wenn wir zu lange vor den Realitäten die Augen verschliessen.
Der Impact-Check der Werbewoche
Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.
Bei der Awareness liegt die Swisscom- Anzeige von Saatchi & Saatchi an der Spitze, gefolgt von der Anzeige für die SBB der Werbeagentur Rod und der Sunrise- Anzeige der Agentur Scholz & Friends. Die Smokefree- Anzeige der Werbeagentur Wirz siegt beim Kriterium Uniqueness weit vor der Anzeige für SOS-Spielsucht der Werbeagentur cR Basel und derjenigen von Swisscom. Beim Kriterium Brand Fit gewinnt SBB vor der Euromillions-Anzeige der Werbeagentur Contexta und der Anzeige für Smokefree. Smokefree und SBB liegen bei der Likeability zusammen an der Spitze vor der Anzeige für die Euromillions.
Neues Gesicht bei Tele Bielingue
Michaël Vuilleumier, Student aus Corgémont, stösst auf den 26. April neu zum französischsprachigen Moderationsteam von Tele Bielingue. Er ergänzt das frankophone Info-Team und wird künftig das halbstündige Programm regelmässig präsentieren.
Vuilleumier arbeitet bereits als freier Mitarbeiter bei Tele Bielingue und hat vor kurzem auch sein hunderttägiges Praktikum als Videojournalist beim Regionalsender absolviert. Als neuer Moderator erweitert er seinen Einsatzbereich bei Sender.
Michaël Vuilleumier studiert an der Universität Neuenburg im ersten Jahr Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Geographie. Das erweiterte Engagement bei Tele Bielingue ermöglicht ihm, nebst dem Studium ein Standbein in der Erwerbswelt aufzubauen.
Freicom: Positionierung und Redesign für IT-Unternehmen
Freicom hat für das IT-Unternehmen KMS AG Matzingen/Kriens den Mensch in den Mittelpunkt gestellt. Das Unternehmen will sich damit eine eigene, klare Position geben im stark umworbenen IT-Personalmarkt.
Gute Fachleute für die Informatik-Branche zu finden, ist nicht einfach. Viele IT-Firmen bieten ein ähnliches Spektrum an. So sind das Arbeitsklima und Benefits bedeutend, aber der erste Eindruck und das Markenbild in der Branche wichtig, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Die KMS stelle sich mit dem vollständig neuen Auftritt dem Vergleich mit den Grossen der gesamten Informatik-Branche.
Die Markenstrategie mit der Philosophie «clevere Leute machen clevere Produkte» ist mit einem Mitarbeiter-Event gestartet und wird nach aussen mit Anzeigen, einer Website und weiteren Massnahmen im digitalen Bereich begleitet.
Verantwortlich bei KMS: Erich Kleinhans, Mark Müller (GL), Sandra Steffen (Marketing), Irma Scheiwiller (Projektleitung). Verantwortlich bei Freicom: Norbert Scheiwiller (Gesamtverantwortung), Christian Ruppanner (Strategie/Text), Mark Herrera (AD), Stefan Rechsteiner, Katrin Locher, Claudia Etter (Grafik), Iris Klak (Produktion), Regula Roost (Fotografie), Seelitho (Bildbearbeitung).
