Bundesrat muss Presseförderung prüfen

Der Bundesrat muss prüfen, wie die Medien in der Schweiz gefördert werden können. Der Ständerat hat eine Motion aus dem Nationalrat in abgeschwächter Form überwiesen.

Ziel ist, die demokratiepolitische Bedeutung der Medien zu stärken. «Wenn wir die schönste Demokratie bleiben wollen, müssen wir der regionalen Presse – aber auch den grossen Zeitungen – bessere Waffen in die Hand geben», sagte Claude Hêche (SP/JU). Es sei an der Zeit, die Alarmglocke zu ziehen. Auch andere Redner betonten, dass es um viele kleine Zeitungen schlecht stehe.

Felix Gutzwiller (FDP/ZH) hielt entgegen, dass sich der Strukturwandel in den Medienlandschaft nicht mit staatlichen Mitteln aufhielten liesse. Auch Online- Medien würden Vielfalt bieten können. Peter Föhn (SVP/SZ) stellte sich gegen die Prüfung, weil damit vorweggenommen werde, dass Handlungsbedarf bestehe.

Bundesrätin Doris Leuthard lehnte die Motion ab. Sie sagte, dass die Verlagshäuser gegen direkte staatliche Hilfe seien. Es stelle sich auch die Frage, wie mit Bundesmitteln, Vielfalt und Qualität gefördert werden könnten. Zur Idee, die Ausbildung von Journalisten und Journalistinnen zu unterstützen, gebe es Gespräche.

Wiederholt gegen direkte Förderung
Der Bundesrat sprach sich wiederholt gegen eine direkte Presseförderung aus, zuletzt in seinem Bericht «Pressevielfalt sichern», den er vor einem Jahr präsentierte. Darin befand der Bundesrat, dass die Branche den laufenden Strukturwandel selber bewältigen muss. Der Bundesrat forderte die Medienunternehmen auf, unter anderem für mehr Qualität bei den Online-Angeboten zu sorgen und diese auf ein wirtschaftlich tragfähiges Fundament zu stellen. Für das Jahr 2015 stellte der Bundesrat eine neue Standortbestimmung und allfällige Fördermassnahmen in Aussicht. Der Vorschlag von Massnahmen wird nun Pflicht. Die Motion «Sicherung der staats- und demokratiepolitischen Funktionen der Medien» aus der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates verlangt einerseits ein Gesamtschau aus regionaler und nationaler Optik. Andererseits muss der Bundesrat ein Förderkonzept erarbeiten.

Gestrichen aus der Motion hat der Ständerat am Montag die Forderung, dass der Bundesrat innert zwei Jahren, erste rechtliche Vorschläge zur indirekten oder direkten Medienförderung vorlegen muss. Über Fristen solle erst später entschieden werden, befand der Ständerat.

Heute wird die Schweizer Presse mit indirekten Massnahmen gefördert. So profitieren bestimmte Zeitungen von einer verbilligten Postzustellung. Die Mitgliedschaftspresse wird durch einen reduzierten Mehrwertsteuersatz unterstützt. Eine direkte Förderung würde eine Änderung der Verfassung erfordern. (sda)
 

Agentur am Flughafen: : René Eugster zum vierten Mal in Jury der John Caples International Awards

René Eugster ist zum vierten Mal in die Jury der John Caples International Awards berufen worden. Die Jurysitzung und Preisverleihung finden Anfang Dezember in New York statt. Eugster ist der Creative Director der Agentur am Flughafen aus Altenrhein.

Die John Caples International Awards gelten neben den Direct Lions als prestigeträchtiger Wettbewerb für kreatives Dialogmarketing.
 

WVC: Axel Springer sagt’s mit Herz…

Die Agentur hat eine Anzeigenserie für Axel Springer gestaltet. Damit sollen die Zeitschriften des Medienunternehmens auf dem Werbemarkt neu positioniert werden.

Die Kampagne thematisiert erfolgreiche Zahlen und Facts des Unternehmens. Weiter sollen die Anzeigen klar zeigen, wohin die Wirkung der Werbebotschaften trifft. Dies schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Dienstag.

Verantwortlich bei Axel Springer: Sandra Peiti (Leitung Werbemarkt Beobachter, Tele & TV-Star), Katrin Rüesch (Product Manager Werbemarkt Beobachter, Tele & TV-Star). Verantwortlich bei WVC: Kurt Wettstein (Gesamtverantwortung, CD), Stefan Fleischlin (Art Direction, Grafik), Damian Thür, Kevin Wettstein (DTP).

 

Apple erneuert seine Notebooks

Apple schickt einen dünneren und leistungsstarken Notebook-Computer ins Rennen gegen Konkurrenten aus dem Windows-Lager. Das neue Top-Modell des Macbook Pro bekommt zudem eine stark verbesserte Bildschirm- Auflösung.

Das Gerät ist etwa ein Viertel dünner als das Vorgängermodell. Das Display des neuen Macbook Pro hat 5.1 Millionen Pixel und eine Auflösung von 2880 mal 1800 Bildpunkten, wie Marketingchef Phil Schiller am Montag in San Francisco erläuterte. Apple spricht wie beim iPhone von einem «Retina»-Display, bei dem das menschliche Auge keine Pixel erkennen könne. Mit der neuen Auflösung müssen allerdings auch die Programme angepasst werden. Software wie Adobe Photoshop sei bereits entsprechend erneuert worden. (sda)
 

Werbekontor: Anpfiff zum Falken Trainings-Lager

Die Agentur Werbekontor hat für Falken Bier das Sixpack im Schweizer Fan-Look gestaltet. Das sportliche Verpackungsdesign soll an einen Fanschal erinnern und so perfekt zur nächsten EM-Party passen.

Realisiert wurde das Verpackungsdesign von der Basler Agentur Werbekontor. Das Trainingslager-Team besteht aus der 50 cl-Dose im Sixpack, 12-Pack 33 cl, 20er-Harass 50 cl und einer praktischen Kühltasche mit Platz für zwei Sixpacks. Erhältlich ist die EM-Edition von Falken im Detailhandel und Gastronomie in der Region Schaffhausen.

Verantwortlich bei der Brauerei Falken, Schaffhausen: Markus Höfler (CEO), Hans-Peter Schneider (Leiter Marketing und Verkauf). Verantwortlich bei Werbekontor, Basel: Tom Schaich (Gesamtverantwortung), Tania Elcome, Claude Reichmuth, Brenda Bär (Art Direction). Litho: Exacta Pro, Arlesheim.
 

Euro RSCG Zürich: Abschiedstränen für Heinz Spoerli

Euro RSCG hat für das Zürcher Opernhaus ein Sujet kreiert, das zeigen soll, dass die ganze Ballettwelt trauert, wenn Ballettdirektor Heinz Spoerli geht.

Ballettdirektor Heinz Spoerli sieht den eigenen Abschied vom Zürcher Opernhaus weniger mit einem weinenden denn mit einem lachenden Auge, wie er mit seinem letzten Stück «Don Juan» beweist. Aber wenn der Meister geht, trauert in Wirklichkeit nicht nur das Zürcher Ensemble, sondern die ganze Ballettwelt. Das will auch das Plakat zeigen, das Euro RSCG Zürich für die grosse Galavorstellung entwickelt hat, die zum Abschied und zu Ehren des Chefchoreografen veranstaltet wird. Unter der Leitung von Heinz Spoerli wurde die Zürcher Ballettkompanie zu einer Truppe von Weltruf. Ganz im Sinne eines Resümees tanzt das Zürcher Ballett am 17. Juni noch einmal Highlights aus den erfolgreichen Jahren am Zürcher Opernhaus und zeigt, welch grandiose Momente und Balletterlebnisse uns Heinz Spoerli schenkte.

Dieses Plakat sowie alle anderen des Zürcher Balletts sind an der Kasse vom Opernhaus Zürich erhältlich.

Verantwortlich beim Zürcher Ballett/Opernhaus Zürich: Heinz Spoerli, Christian Weidmann. Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin, Axel Eckstein (CD), Andrea Huber (AD), Ivan Madeo (Text), Laurie Morard (Grafik), Cara-Anne Specker (Art Buying), Sandra Willi (Beratung). Heiko Hoffmann (Fotografie), Olivier Yoshitomi (Bildbearbeitung).

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IGEM: Förderpreis verliehen

Die Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) hat erstmals ihren Förderpreis verliehen. Der mit 5‘000 Franken dotierte Preis ging zu gleichen Teilen an Corina Burri und an Vincenzo Tremonte.

Es standen sich zwei gleichwertige Arbeiten gegenüber, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst: Auf der einen Seite «Viral Marketing in der integrierten Kommunikation» von Vincenzo Tremonte (HWZ, Hochschule für Wirtschaft Zürich) und auf der andern Seite «Soziale Medien im Einsatz für eine Personalvermittlungsfirma» von Corina Burri (Hochschule Luzern – Wirtschaft).

Die Preisübergabe fand Anfang Juni im Rahmen der Mitgliederversammlung 2012 der IGEM im Clouds Conference Center des Prime Towers in Zürich statt. Vincenzo Tremonte konnte den Preis nicht persönlich entgegennehmen, da er inzwischen in China lebt und arbeitet. Der nächste Förderpreis wird in zwei Jahren vergeben. Anmeldeschluss ist am 30. November 2013.

> Weitere Infos

Die Jury des IGEM-Förderpreises:

Präsident:
Prof. Dr. Peter Abplanalp, Delegierter der Fachkonferenz Wirtschaft
und Dienstleistung (FWD) der Fachhochschulen der Schweiz

IGEM-Vertreter:
-Josi Bauer, Geschäftsleitung Mediaagentur Starcom MediaVest Group
-Marcel Bosshard, COO Goldbach Media (Switzerland)
-Cosima Giannachi, Geschäftsleitung Mediaagentur Mindshare A
-Markus Hollenstein, Leitung Marketing der Publisuisse
-Stephan Küng, Inhaber Mediaagentur The Whole Media, Präsident IGEM

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Das ADC-Jahrbuch zum Weiterreichen

Am Dienstagabend, 26. Juni, findet um 18.30 Uhr in der Zürcher Hochschule der Künste an der Ausstellungsstrasse 60 eine ADC-Buchvernissage der besonderen Art statt.

Das Jahrbuch des Art Directors Club Schweiz vereint jeweils die herausragende Schweizer Werbung des vergangenen Jahres. Die Idee für das ADC-Jahrbuch 2012 stammt von ADC-Gastjuror Daniel Freitag, dem Mitbegründer und Creative Director des Labels Freitag. Gestaltet wurde es von Matthias Fürst und Diana Rossi von Spillmann Felser Leo Burnett.

Und so funktioniert’s: Alle ADC-Mitglieder erhalten in diesen Tagen das neue ADC-Jahrbuch. Jedoch nicht ihr persönliches, sondern eines für ein anderes Mitglied, das sie mit mitgelieferten Post-its kommentieren. Schliesslich ist es des Werbers liebstes Hobby, Arbeiten der Kollegen zu kommentieren – und dies nicht immer wohlwollend.

Dieser Beschäftigung kann man im neuen ADC-Jahrbuch nun exzessiv frönen: Ob es diese Arbeit irgendwo auf der Welt schon mal gab, ob man jene Headline nicht hätte knackiger formulieren können und so weiter. Es ist Ehrensache, das kommentierte Buch an die ADC-Buchvernissage mitzubringen und dem Empfänger persönlich zu überreichen. Und von diesem wiederum das wohl genauso pointiert kommentierte Exemplar für einen selbst in Empfang zu nehmen.

Für alle an Werbung Interessierten, welche die preisgekrönten Arbeiten ebenfalls kommentieren möchten, lohnt sich der Besuch der ADC-Vernissage ebenfalls. Denn das ADC-Jahrbuch 2012 ist bis 31. August zum Subskriptionspreis von 118 Franken erhältlich. Danach kostet es 148 Franken.

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Tele Ticino: Marco Bazzi geht, Prisca Dindo wird Nachfolgerin

Beim Tessiner Privatsender Tele Ticino gibt es einen personellen Wechsel an der Unternehmensspitze. Der bisherige Direktor Marco Bazzi verlässt nach 18 Jahren den Sender. An seine Stelle tritt Prisca Dindo, die in früheren Jahren schon als Redaktorin bei Tele Ticino tätig war.

Die Entscheidung über das Ende der Zusammenarbeit zwischen Marco Bazzi und Tele Ticino sei einvernehmlich erfolgt, heisst es in einem Communiqué des Senders von Montag. Mit Bazzi gehe auch der Chefredaktor des Ressorts Information, Andrea Leoni.

Tele Ticino mit Präsident Filippo Lombardi gehört zur Tessiner Mediengruppe TImedia Holding Sa. Mehrheitsaktionärin der Holding ist die Verlagsgesellschaft des Corriere del Ticino, die in Zukunft ihren Einfluss noch verstärken will. Die Familie von Filippo Lombardi ist Teilaktionärin der Holding. (SDA)

 

Zu guter Letzt: Kein Papier – kein Fussball

Die Fussball-Europameisterschaft ist populär. Sehr populär. Manch‘ ein Unternehmen nutzt die Chance und verknüpft sein Produkt damit – die Ergebnisse reichen von originell, kreativ und lustig bis hin zu gesucht, langweilig und verkrampft.

Wo der Viral-Spot der deutschen Papierhersteller, die werbetechnisch ebenfalls auf den EM-Zug aufgesprungen sind, einzuordnen ist, entscheiden Sie am besten selbst. Die Botschaft sei schon mal verraten: Ohne Papier sitzt man in der Scheisse – und zwar ganz schön. Denn: Kein Papier gleich kein Fussball.
 

(Gesehen auf Wuv.de)

Viscom kauft Rechte an «gib»

Viscom, Schweizerischer Verband für visuelle Kommunikation, übernimmt von Jean‐Paul Thalmann JPT und erwirbt damit die Rechte an der «gib» Zürich Kaderschule für Druck, Medien und Kommunikation.

Mit dem berufsbegleitenden Studiengang zum Druckkaufmann/‐frau EFA und dem Studiengang zum Publikationsmanager/in ED verfügt die «gib» Zürich Kaderschule über etablierte Angebote im Weiterbildungsmarkt, wie es in einer Mitteilung von Viscom heisst. Jean‐Paul Thalmann wird als Schulleiter auch in Zukunft für den «gib»‐Schulbetrieb verantwortlich zeichnen.

 

Wunderman: Digitale Werkzeuge für KMUs

Verschiedene Branchen, unterschiedliche Ansprüche: Um den Schweizer KMUs Microsofts Lösungen schmackhafter zu machen, realisierte Wunderman für Architekten, Hoteliers und Bauunternehmer zugeschnittene eDMs.

Im Mail fanden die Empfänger gemäss Mitteilung der Agentur neben den wohlbekannten Werkzeugen auch Microsoft-Lösungen, eingebettet und bereichernd im praktischen Arbeitsalltag. Dabei ist Office 365 genauso greifbar wie ein Presslufthammer: mit wenigen Klicks können die User Microsofts digitale Werkzeuge gratis testen und sich von ihrer Nützlichkeit überzeugen.

Verantwortlich bei Microsoft: Céline Kreyenbühl (Marketing Communications Manager Switzerland), Fredi Zohar (Online Marketing Manager, Switzerland). Verantwortlich bei Wunderman: Thomas Engeli (CD), Daniel Schranz (AD), Florian Tillmann, Kevin Bloch (Text), Matteo Baschera, Sebastian Eppler (Grafik), Robert Seidl (IT), Nicole Platel, Rabea Müller (Beratung).

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