Zu guter Letzt: Pure Fleischeslust

Der Playboy wird nur wegen der spannenden Reportagen gekauft. Und Bifi wird bloss wegen der vielen Vitamine gegessen. Jaja, alles klar.

Anlässlich des 40. Geburtstags von Playboy hat das Männermagazin zusammen mit W&V einen Wettbewerb lanciert. Die Aufgabe: Werber sollten Motive für Kunden entwerfen und dabei einen Bezug schaffen zu Playboy und allem, was dazugehört. Im März haben wir bereits ein Gewinnermotiv vorgestellt. Heute kommen Sie in den Genuss eines weiteren Motivs – dieses stammt gemäss Wuv.de aus der Feder der Agentur G.V.K. und stellt einen relativ subtilen Zusammenhang zwischen einer Wurst mit Plastikhaut und der Fleischeslust von Männern her – es ginge um einiges plumper, da sind wir uns doch hoffentlich einig:

zgl

(Bild: Wuv.de/Unilever/GVK/Playboy)

 

Komet: Experten im Portrait

Die Agentur Komet hat zwei neue Sujets für die Mobiliar Versicherungen und Vorsorge kreiert. Diese sind für die aktuelle Kampagne «Von Experten für Experten».

Dabei stehen wieder Spezialisten im Mittelpunkt. Portraitiert wurden diesmal der Glaziologe Andreas Bauder und die Modedesignerin Kazu Huggler. Die beiden neuen Visuals kommen ab sofort auf Inseraten zur Anwendung. Als zusätzliche Massnahme, hat die Agentur über die beiden Experten je einen kurzen Film im Dokumentar-Stil umgesetzt. Diese filmerischen Kurzportraits wurden erstmals an der Fachmesse 2. Säule vom 2. – 3. Mai in Zürich gezeigt.

Verantwortlich bei Die Mobiliar: Patrick Tharin (Verantwortlicher Werbung Mobiliar Leben), Christoph Ott (Leiter Werbung & CI/CD). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Joël Weber (Junior AD), Antonia Bekiaris, Raffael Futterlieb (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Suzanne Scherer, Emma Isolini (Beratung); Fotografie: Maurice Haas.
 

G+J Schweiz vermarktet Financial Times Deutschland in der Schweiz

Gruner + Jahr (Schweiz) hat die Vermarktung der Financial Times Deutschland FTD in der Schweiz von dem Handelsvertreter Stefan De Muynck übernommen. Die Agentur vermarktet die Print- und Online-Ausgabe der FTD ab sofort.

Die FTD steht in der Tradition des angelsächsisch-interpretierenden Nachrichtenjournalismus und richtet sich als wegweisendes Wirtschafts- und Finanzmedium an die Entscheider-Zielgruppen. Ihre Leserschaft weise ein sehr hohes Bildungs- und Einkommensniveau auf, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Ausserdem besetze die Leserschaft der FTD vielfach Spitzenpositionen in der Wirtschaft.

Matter & Gretener: Neukunde mit Movis

Matter & Gretener hat einen neuen Kunden gewonnen. Die Agentur wird für Movis ein neues Logo und Erscheinungsbild entwickeln.

Ausserdem wurde die Agentur beauftragt, den gesamten Kommunikationsauftritt zu überarbeiten. Erste Umsetzungen sollen schon bald zu sehen sein.

Magazin-Experiment Mag20

Ab Mitte August soll das Magazin Mag20 in einer Auflage von 50‘000 Exemplaren gedruckt und jeden Freitagmorgen an 25 Standorten in der Deutschschweiz kostenlos verteilt werden. Es wird auch als E-Paper zur Verfügung stehen.

Der Inhaber und Herausgeber des Mag20 ist Markus Bucheli. Das Mag20 ist eine freie Plattform für Medienpartner, Studierende im Medienbereich und Personen mit interessanten Beiträgen, welche von der Aufmerksamkeit der Leserschaft profitieren möchten. Dies schreibt Markus Bucheli zum geplanten Projekt. Die Einhaltung der Autorenrichtlinien, die auf den Vorgaben des Schweizer Presserates basieren, werden wie in einem traditionellen Medienbetrieb laufend überwacht. Die Publikation soll Werbepartnern eine hochwertige und preislich attraktivere Alternative zu bestehenden Print-Produkten bieten. Das Magazin setzt auf die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Google+.

Markus Bucheli, der Inhaber und Herausgeber des Mag20, ist Betriebsökonome FH und diplomierter Wirtschaftsprüfer. Seit rund 5 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsprüfer in der Finanzindustrie und widmet sich seit Anfang April 2012 voll und ganz dem Magazin-Experiment Mag20. Er möchte mit Mag20 einen Beitrag zu mehr Medienvielfalt leisten.
 

BSW: Präsidentenwechsel und fünf neue Vorstandsmitglieder


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Allgemein

Ex-Premier Major wirft Murdoch versuchten Eingriff in EU-Politik vor

Der frühere britische Premierminister John Major hat Rupert Murdoch eine versuchte Einmischung in die Europapolitik des Landes vorgeworfen. Major äusserte sich am Dienstag vor der Ethikkommission, die Missstände in der britischen Medienlandschaft aufdecken soll.  

Der Medienunternehmer habe ihm kurz vor der Wahl 1997 unmissverständlich klar gemacht, dass er sich mit seinen Zeitungen gegen ihn wenden werde, falls die Londoner Regierung gegenüber der EU nicht den Kurs ändere, sagte Major. Kurz nach dem Gespräch hätten sich die beiden damals wichtigsten Murdoch-Zeitungen – News of the World und The Sun – hinter die Labourpartei von Tony Blair gestellt. Der Konservative Major war von 1990 bis 1997 britischer Regierungschef. (sda)

JWT/Fabrikant: The French Job ist vergeben

Vor rund einem Monat hat JWT/Fabrikant der Web-Community ein Angebot gemacht: Unter dem Titel «The French Job» suchte man für Maurice Lacroix Blogger, die als Live-Berichterstatter vom Freediving-Weltrekordversuch des Schweizer Tauchers Sébastien Murat berichten.

Das Social Media-Projekt für den neuen Taucher-chronographen Pontos von Maurice Lacroix schlug hohe Wellen: Die Kampagne erreichte nach sechs Wochen über 10 Millionen Page Impressions, generierte 1.5 Millionen Views auf Youtube und aktivierte über 5 Millionen Fans auf Facebook, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Gesamthaft wurde die Kampagne mehr als 25 Millionen Stunden online angeschaut.

Nun startet «The French Job» in die zweite Phase: Acht der populärsten Job-Aspiranten wurden ausgewählt und bereits nach Südfrankreich geflogen. Live aus der French Job Villa berichten sie über Murats Versuch, ohne Sauerstoff so tief zu tauchen wie noch kein Mensch vor ihm. Die neusten Ereignisse und Entwicklungen werden laufend auf The-french-job.com publiziert. In den nächsten Tagen wird Séb «The Sub» in mehreren Versuchen nach dem Rekord greifen.

Die Agentur nahm die Resonanz der Aktion zum Anlass, einen praktischen Bauplan für Social Media-Kampagne zu veröffentlichen und damit allen Interessierten eine Blaupause der Erfolgstechniken zu offerieren, heisst es in der Mitteilung weiter. In sieben einfachen Schritten werde aufgezeigt, was es brauche, um im Web 2.0 Aufmerksamkeit zu bekommen und hochgesteckte Ziele zu erreichen.

Social Media Case – erste Zahlen


The French Job on Facebook
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Zu guter Letzt: Lets go – Shell

Politische Gratiszeitung Dieci Minuti wird eingestellt

Die Wochenzeitung Dieci minuti der rechtspopulistischen Partei Lega dei Ticinesi ist am Mittwoch nach 77 Ausgaben zum letzten Mal erschienen. Die Redaktion unter der Leitung von Boris Bignasca, Sohn von Lega-Präsident Giuliano Bignasca, verabschiedete sich in der Ausgabe von Mittwoch von ihren Lesern.

Rund 20'000 Personen hätten nach Angaben von Bignasca wöchentlich das Blatt gelesen. Dieci minuti – oder auch Des Minüt im Tessiner Dialekt – erschien erstmals im vergangenen September. Der Name war in Anlehnung an die damals ebenfalls neu im Tessin lancierte Pendlerzeitung 20 Minuten gewählt worden. Dreimal die Woche kam die Zeitung anfangs heraus, im Februar wurde auf eine Ausgabe wöchentlich umgestellt. Die Themen drehten sich um Politik, Sport und Veranstaltungen. Die Finanzierung lief über Werbung.

Boris Bignasca ist weiterhin als Mitarbeiter für das Lega-Sonntagsblatt Mattino della Domenica tätig. Aus der Partei seines Vaters trat er im Mai aus, nachdem er wegen eines beleidigenden Artikels gegen einen Schriftsteller von Parteikollegen und politischen Gegnern schwer angegriffen worden war. (SDA)

Zürcher Publizist Ulrich Saxer gestorben

Der Zürcher Publizist Ulrich Saxer ist am vergangenen Freitag im 82. Lebensjahr gestorben. Saxer vertrat als bedeutende Persönlichkeit die Wissenschaft in der Schweizer Medienpolitik.

Geboren worden war Saxer am 6. Januar 1931 in Küsnacht ZH. Auf einer Reise nach München starb er nun völlig überraschend, wie verschiedene Medien am Mittwoch berichteten. Gemäss Todesanzeige findet die Bestattung im engen Familienkreis statt. Am 22. Juni wird um 14.30 Uhr in der Zürcher Wasserkirche eine Gedenkfeier abgehalten.

Habilitiert hatte Saxer 1970 an der Universität Zürich. Hier und in Grossbritannien hatte er Jura, Germanistik und Anglistik studiert und mit einer Arbeit über Gottfried Keller 1957 den Doktortitel erworben. 1973 wurde er zum Assistenzprofessor für Publizistik mit Berücksichtigung der Kunstsoziologie an der Uni Zürich ernannt, wie diese auf ihrer Website schreibt.
 
1975 bis zu seiner Emeritierung 1996 stand er dem Publizistischen Seminar vor. Ab 1977 als Extraordinarius, ab 1983 als ordentlicher Professor. Er baute es aus zu einer «aufgeschlossenen publizistikwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinstitution», schreibt die Uni. Zahllose Journalisten durchliefen dort ihre wissenschaftliche Ausbildung.

Lokalradioversuche begleitet
Auch medienpolitisch spielte Saxer eine wichtige Rolle. Ende der 1970er Jahre war er Mitglied der eidgenössischen Expertenkommission für eine Mediengesamtkonzeption. In den 1980er Jahren, als das Monopol des «Schweizer Radios» bröckelte, leitete er unter anderem die Begleitforschung zu den Lokalradioversuche.

Nach seiner Emeritierung baute er das medienwissenschaftliche Institut an der Universität der italienischen Schweiz auf. Zudem wurde er als Honorarprofessor an die Universität Wien berufen, wo er bis zuletzt Seminare abhielt.

Vor wenigen Wochen schloss Saxer sein bisher umfassendstes wissenschaftliches Werk ab. Es wird im Sommer erscheinen, wie das Forschungs- und Beratungsunternehmen Publicom zum Tod seines Ehren- und früheren langjährigen Verwaltungsratspräsidenten schreibt.

Im Jahr 2000 richtete Saxer die Ulrich-Saxer-Stiftung ein. Zum Ziel hat sie die Nachwuchsförderung in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. (sda)

Stadt Zug setzt weiter auf Social Media – Pilotprojekt abgeschlossen

Seit November 2011 ist die Stadt Zug auf den Social-Media-Plattformen Facebook, Twitter und Youtube aktiv. Das Ziel des Pilotprojekts ist es, jüngere Zielgruppen anzusprechen und einen Dialog mit der Bevölkerung zu führen.

Dies kommt bei der Bevölkerung gut an, wie die schnell gewachsene Fangemeinschaft auf Facebook zeigt. Immer wieder laden Fans Bilder hoch, posten Tipps, kommentieren Beiträge, machen an Wettbewerben mit oder liken ganz einfach, was ihnen gefällt, wie es in einer Mitteilung der Stadt Zug heisst. Auch für Stadtpräsident Dolfi Müller hat sich der Testlauf mit den neuen Medien gelohnt: «Innerhalb kürzester Zeit haben wir einige Tausend Fans gewonnen und sind damit zu den führenden Städten der Schweiz vorgestossen.» Nur die Stadt Baden habe mehr Facebookfans als Zug. Es folgen die Städte Genf, Luzern und St. Gallen.

Bereits während des Pilotprojekts nahm die Verzahnung von Social Media mit den übrigen Kommunikationskanälen einen wichtigen Stellenwert ein. «Artikel aus dem Stadtmagazin haben wir auf Facebook als Fotoreportage ergänzt, Medieninformationen und städtische Kurznews auf Twitter gestreut und erste Videoclips zu städtischen Themen auf Youtube aufgeschaltet», so Michaela Eicher, Leiterin Kommunikation der Stadt Zug. Auch Inputs aus der Bevölkerung und aus der Politik wurden aufgenommen. So twittert die Stelle Kommunikation seit Ende Februar live aus den Sitzungen des Grossen Gemeinderates. Und um das Videoangebot auf Youtube zu erweitern, arbeitet die Stadt eng mit der Jugendorganisation Radio Industrie zusammen. Auch einzelne Bereiche oder Grossprojekte nutzen das Potential der neuen Medien: Die Stelle für Kultur Stadt Zug und das Projekt «Freiraum-Zug» sind mit einer eigenen Unterseite auf Facebook vertreten. Demnächst wird auch die Bibliothek Zug auf Facebook kommunizieren.
 

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