NZZ: Stefan Bai übernimmt Leitung Werbemarkt

Der Geschäftsbereich Medien Zürich der NZZ-Mediengruppe organisiert sich neu: Der Bereich bleibt weiterhin unter der Leitung von CEO Albert P. Stäheli. Neuer Bereichsleiter Werbemarkt und Mitglied der Geschäftsleitung wird Stefan Bai.

Die NZZ-Mediengruppe regelt die Zuständigkeiten im Bereich Verlage Zürich per 1. Juli 2012 neu, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Der Bereich Medien Zürich bleibt weiterhin unter der direkten Führung des CEO Albert P. Stäheli, welcher dieses Doppelmandat seit Jahresbeginn interimistisch ausübt. Die bisherige Funktion des Leiters Verlage Zürich wird aufgehoben. Marius Hagger, der diese Position seit Ende 2010 einnimmt, verlässt deshalb die NZZ AG in beidseitigem Einvernehmen.

Die bisherige, direkt dem Leiter Verlage unterstellte Abteilung Werbemarkt unter der Leitung von Bernt Maulaz wird integriert in die NZZ Media, die unter der bewährten Führung von Walter Vontobel entsprechend ausgebaut wird. Insbesondere treten bis Ende Juni zwei ausgewiesene Fachpersonen ihre neuen Funktionen in der NZZ Media an. Evi Bossard wird als Anzeigenleiterin für den Bereich Zeitschriften verantwortlich zeichnen. Sie war zuletzt Leiterin Crossmedia bei den AZ Medien und ist seit 2001 in der Branche tätig. Der Bereich Zeitungen wird neu von Daniel Truttmann geführt, der seit 1991 in verschiedenen Funktionen in der Medienbranche tätig ist. So hat er im 2002 als Anzeigenleiter erfolgreich die NZZ am Sonntag im Werbemarkt eingeführt.

Neuer Bereichsleiter Werbemarkt und Mitglied der Geschäftsleitung des Bereichs Medien Zürich wird per sofort Stefan Bai (Bild oben). Bai war bisher bei Publicitas verantwortlich für die Region Deutschschweiz. Diese Region umfasst nebst den Standorten Zürich, Basel, Aarau und Bern auch die NZZ Media sowie die für die Vermarktung des Titelportfolios von St. Galler Tagblatt und Neue Luzerner Zeitung verantwortlichen Publicitas-Filialen St. Gallen und Luzern.

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Evi Bossard.
 

Publicis: Sanitas mit Dialog- und Online-Massnahmen überzeugt

Ende 2011 führte die Schweizer Krankenversicherung Sanitas eine mehrstufige Agentur-Evaluation durch, bei der zwei Agenturen als Gewinner hervorgegangen sind. Für die Bereiche Online und Dialog hat man für Publicis entschieden.

Publicis wurde die vergangenen drei Jahre bereits wiederholt für Online-Massnahmen herbeigezogen, wie Publicis in einer Mitteilung schreibt – unter anderem für das Redesign der Sanitas-Website im Jahr 2011. Die Zusammenarbeit wird nun auf alle digitalen Touchpoints und Massnahmen ausgeweitet.

Die Zusammenarbeit im Dialogmarketing startete im April 2012. Hierbei steht die Stammkundenkommunikation sowie der Aufbau einer segmentspezifischen Ansprache über die verschiedenen Zielgruppen und Produkte aus dem Sanitas-Portfolio im Zentrum.
 

IAB Switzerland: Positives Fazit an der GV

IAB Switzerland, der Branchenverband der Schweizer Onlinewerbebranche, zieht an der Generalversammlung ein positives Fazit. Die Entwicklung der neuen Fachgruppen in Bereichen wie Netzwerke, Social Media, Bewegtbild und Creative wird weiter vorangetrieben.

Die Generalversammlung des Interactive Advertising Bureau (IAB) Switzerland im Au Premier im Hauptbahnhof Zürich war mit rund 100 Gästen gut besucht, wie es in einer Mitteilung heisst. Dem Vorstand wurde Décharge erteilt und im Amt bestätigt. Der Verband blickt auf zahlreiche erfolgreiche Events, Publikationen und gesunde Finanzen zurück. So ist beispielsweise der jährliche Digital Marketing Day inzwischen der zentrale Branchenevent. Insgesamt stärken die Aktivitäten in den Bereichen Events, Standards, Ausbildung und in den anderen Fachgruppen die Onlinewerbebranche nachhaltig. Zu den bereits bestehenden sieben Fachgruppen wurden neu die Creative- und die Bewegtbild- Fachgruppe lanciert. Zusätzlich hat sich der Vorstand entschieden einen Beirat zu lancieren, in dem grosse Werbeauftraggeber aufgenommen werden um mit ihnen näher über ihre Bedürfnisse und Wünsche im digitalen Markt zu diskutieren.

Zur weiteren Verstärkung des Vorstandes wurden neu Alexander Horrolt, Managing Director bei Goldbach Audience und Mirko Marr, Manager Market & Media Research bei Publicitas, in den Vorstand des IAB Switzerland gewählt. «Ich bin sehr froh um das Vertrauen der Mitglieder und um die viele freiwillige Arbeit im Präsidium, im Vorstand und in den Fachgruppen. Nur so können wir die Digitale-Werbebranche weiter stärken und auch die internationale Zusammenarbeit ausbauen», sagt Ueli Weber, Präsident IAB Switzerland.

Internationale Daten

Dank der Einbindung in das internationale Netzwerk des IAB konnten den Mitgliedern auch dieses Jahr wieder zahlreiche Studien und Daten zur Verfügung gestellt werden, wie es weiter heisst. So sind etwa mit dem Mediascope-Survey europaweite Daten zu Mediennutzung verfügbar, wobei die Datenerhebung in der Schweiz vom IAB Switzerland finanziert und methodisch begleitet wurde. Auch Studien zu den Online-Werbeausgaben in Europa wie der jährliche AdEx‐Report liefern wertvolle Erkenntnisse für Schweizer Markteilnehmer.

Mobile Kompendium vorgestellt

Im Rahmen der Generalversammlung wurde auch das neue «Mobile Kompendium» vorgestellt, welches von der Fachgruppe Mobile in Zukunft regelmässig herausgegeben wird. Es enthält alle aktuellen Informationen zum Schweizer Mobile Markt und kann sofort bei der Geschäfststelle bestellt werden. Ab 2012 wird dieses Printprodukt jedes Jahr aufgelegt und an die Mitglieder abgegeben sowie an Agenturen und Werbeauftraggeber versendet. Daneben werden regelmässig aktualisierte Informationsmaterialien dem rasanten Wachstum des mobilen Werbemarkts Rechnung tragen.

 

Erdmannpeisker: Kampagne für Bergbahnen Flumserberg kreiert

Die Agentur Erdmannpeisker hat für die Bergbahnen Flumserberg eine Kampagne realisiert. Beworben wird die Eröffnung des neuen Kletterturms «Cliimber».

Nachdem Erdmannpeisker bereits den «Floomzer», die Rodelbahn auf dem Flumserberg, beworben hat, wurde die Agentur auch mit der Bekanntmachung der neuen Freizeitattraktion beauftragt. Wie auch schon beim Floomzer wurde mit einer kleinen englischen Irritation im Namen gearbeitet, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. So, wie die Flammen im Logo des Floomzers die Schnelligkeit des Rodels symbolisieren, wird im Cliimber-Logo durch das Logoelement der Steinbockhörner auf Klettern eingegangen.

Auf Facebook wird zu einem Wettbewerb eingeladen, welcher auf Flumserberg.ch stattfindet. Hier können Flumserberg-Fans mit der lustigsten Cliimber-Collage punkten und einen Kletterspass mit zehn Freunden gewinnen. In den Radiospots kommentiert ein Radiomoderator frenetisch eine an Dramatik kaum zu überbietende Kletteraktion, welche in der Pointe zeigt, dass in uns allen ein Cliimber steckt.

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Zusammen mit dem Kunden entstand die Idee, in Form einer Anzeige auch die Bündner Steinböcke zur Eröffnung auf den Flumserberg einzuladen. Was als kleine Anzeige mit Auflösung auf der Folgeseite in der Sonntagszeitung gedacht gewesen sei, habe dann jedoch zum berühmten Sturm im Wasserglas geführt, so die Agentur.

Verantwortlich bei Bergbahnen Flumserberg: René Zimmermann (Leiter Sales & Marketing), Sandra Ackermann (Assistentin Marketing). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Schmid (AD), Catharina Lönnig (Projektleitung), Thomas Blumer (Text), Christian Häni (Mazzive Sound).

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JvM/Limmat: Fritz+Fränzi-Sujets im Luerzer’s Archive

Die Idee der Agentur Jung von Matt/Limmat für das Elternmagazin Fritz+Fränzi, die zum vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten im Internet anhält, wurde ins Luerzer’s Archive aufgenommen.

Die Sujets thematisieren die Tatsache, dass alles, was seinen Weg ins Netz gefunden hat auch permanent da bleibt. Die Problemfelder Datensicherung, Cyber-Mobbing, Cyber-Grooming und die daraus folgende Unsicherheit auf Elternseite sind in diesem Jahr Schwerpunkthema des bekannten Schweizer Elternmagazins.

Verantwortlich auf Kundenseite: Thomas Schlickenrieder (Geschäftsführer Stiftung Elternsein). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Livio Dainese, Fernando Perez (CD), Alexander Moltzen (AD), Lukas Frischknecht (Grafik), Deborah Herzig (Art Buying), Ben Fernandes (Bildbearbeitung), Ariane Sonderegger (Beratung).

 

Notch Interactive: Promotion für Huggies Little Swimmers realisiert

Mit einer Promotion für Huggies Little Swimmers ruft Notch Interactive Eltern von Kleinkindern dazu auf, sich auf Facebook kreativ auszutoben und eigene Filmposter mit ihren Lieblingen zu gestalten.

In der aktuellen Sommerpromotion von Huggies steht das Thema Disney im Vordergrund, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. In nur wenigen Schritten ist es auf der neuen Facebook-App möglich, ein eigenes Filmposter mit Disney-Figuren zu entwerfen, ein Foto des Kindes und einen Titel in das Poster zu setzen und damit am Wettbewerb teilzunehmen. Am Schluss des Wettbewerbs werden drei Posterkreationen per Los gezogen, professionell gedruckt und an die
Gewinner verschickt.

In den ersten 24 Stunden nach der Aufschaltung des Wettbewerbs wurden bereits mehrere hundert Poster aufgeschaltet, wie es weiter heisst. Der Wettbewerb wird mit Facebook-Ads und Bannern beworben. Die Poster können zudem zu einem Spezialpreis bei ifolor selber gedruckt werden.

Verantwortlich bei Kimberly-Clark: Hugo ter Braak, (Marketingleiter), Angela Zellweger (Online Manager). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter van der Touw (Gesamtverantwortung), Roger Oberholzer (Strategie), Martin Pfeiffer (Konzeption, Producing), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein (Art Direction), David Elmiger (Konzeption,Text), Mathias Lingenhel (Design), Mathias Tanner (Beratung), Anna-Katharina Höke (Project Management), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Jonas Huber (Interface Programming), Martin Bächtold (Application Programming).

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Bundesratssprecher twittert aus dem Bundeshaus

Bundesratssprecher André Simonazzi zwitschert neu aus dem Bundeshaus. Das Sprachrohr der Regierung verbreitet künftig Informationen aus dem Bundesrat unter dem Kürzel @BR_Sprecher auf dem stetig wachsenden Mikroblogging-Dienst.

Mit seinem ersten Tweet verkündete der Vizekanzler am Mittwoch auf französisch: «Mein Twitter ist eröffnet.» Sein Ziel sei es, mittels dem zusätzlichen Kanal besser über den Bundesrat zu informieren. Wenn es möglich sei, werde er auch den Dialog suchen.Simonazzi sieht den Twitter-Account als Experiment. «Ich habe mir kein Ziel gesetzt, sondern will testen, ob der Austausch mit der Twitter-Community etwas bringt», sagte Simonazzi am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er sei neugierig darauf, wie das Echo ausfallen werde.

Normalerweise tweetet – deutsch: zwitschert – der Vizekanzler persönlich. Wenn einmal nicht er, sondern sein Team einen Tweet absetzt, erscheint hinter der Nachricht in Klammer ein «BK»für Bundeskanzlei.

Bestehende Informationskanäle ergänzen

Twitter soll die bestehenden Informationskanäle wie Homepage, Communiqués oder Facebook nicht ablösen, sondern sie explizit ergänzen, sagte der Walliser. Er wolle über «grosse oder ganz kleine Sachen» informieren oder beispielsweise auf laufende Ereignisse wie eine Pressekonferenz des Bundesrates verlinken. Seit dem Eröffnungs-Tweet berichtete der Neo-Twitterer Simonazzi von einer Veranstaltung mit der Auslandpresse im Medienzentrum in Bern – mit Bild. Zudem bedankte er sich bei seinen bereits über 200 Followern, die sich für seinen Account angemeldet haben, für die Rückmeldungen und das Interesse.

Mit dem Kürzel «BR_Sprecher» orientiert sich der Bundesratssprecher nicht zuletzt an seinem Pendant aus Deutschland: Steffen Seibert (@RegSprecher) begleitet Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Februar 2011 twitternd. Sein Account zählt fast 64'000 Follower. (SDA)
 

Roger Köppel zieht Urteil gegen NZZ weiter

Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der Weltwoche, setzt sich weiter gegen die Neue Zürcher Zeitung zur Wehr. Er zieht das Urteil des Bezirksgerichts Zürich ans Obergericht weiter, wie er am Donnerstag in seinem Blatt ankündigte.

Das Bezirksgericht hatte Mitte Mai die Klage der Weltwoche gegen die NZZ abgewiesen. Diese hatte nach Ansicht des Gerichts in einem Artikel vom 16. Februar 2010 zurecht die Frage nach den Hintergründen des Verkaufs der Weltwoche an Roger Köppel im Jahr 2006 gestellt.

Im Artikel «Keine gläserne Informationswelt» wies der Autor darauf hin, dass die Hintergründe des Verkaufs der Weltwoche «im Dunkeln» geblieben seien. Damit habe die Frage, wer als «edler Gönner» wirkte, weiterhin gegärt.

Beim Kauf der Weltwoche habe es «keine verdeckten Garantien und Sicherheiten» gegeben, betonte Köppel in einem am Donnerstag in seinem Blatt publizierten Offenen Brief an die NZZ. Seine einzige Sicherheit sei die Weltwoche gewesen.

Das Urteil müsse er «zwingend anfechten», denn es drehe die Beweislast um. Nicht er, Köppel, müsse beweisen, dass er der Besitzer der Weltwoche sei, sondern die NZZ müsse «Fakten und Beweise» vorlegen für ihre «kreditschädigenden Behauptungen». (SDA)

(Bild: Keystone)

Vizner Borel: Kampagne für Migrolino realisiert

Migrolino hat im April 2012 eine eigene Sortimentsmarke eingeführt. Jedes der über 120 Frische- und Convenience-Produkt erhält dabei eine eigene Nummer.

Wer also beispielsweise den Erdbeer & Bananen-Smoothie favorisiert, kann künftig beim Einkauf im Migrolino-Shop einfach die Nummer 68 aus dem Regal nehmen. Für die Bewerbung der neuen Sortimentsmarke wurde die Agentur Vizner Borel betraut, die seit Beginn für Migrolino die Werbetrommel rührt. Dazu gehören auch die TV-Spots, in denen der Komiker Kaya Yanar als Migrolino-Verkäufer Milo auftritt. So ist es denn auch Milo, der auf die neue Migrolino-Produktelinie aufmerksam macht. Zu sehen ist die Kampagne ab sofort auf diversen Werbemitteln am POS sowie auf Plakaten in der deutschen Schweiz und auf Tramdachtafeln in Zürich. Weitere Kommunikationsmassnahmen in den kommenden Monaten sind in Planung.

Verantwortlich bei Migrolino: Andrea Schindler (Bereichsleiterin Marketing/Beschaffung), Roger Manser (Leiter Marketing), Marius Masso (Marketing Manager). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Eliane Fischer (Beratung), Markus Binggeli (Strategie), Florian Steiner (Art Direction), Jürg Waeber (Text), Jonas Kuhn (Photographie). Verantwortlich bei OMD Schweiz: Christiane Jestädt (Account Director).

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Neue Plattform für Lokaljournalismus geplant

Gemeinsam mit der Schweizer Journalistenschule Maz will der Verein Investigativ.ch seine bisherigen Aktivitäten ausbauen. Geplant ist eine neue Plattform für Lokaljournalismus, die Wissen, Ideen und Rechercheansätze für Stories vermittelt.

Die bestehenden Plattformen Investigativ.ch und Öffentlichkeitsgesetz.ch sollen unter ein Dach kommen und von einer gemeinsamen Geschäftsstelle betrieben werden.
Eine Anschubfinanzierung für das Projekt hat die Stiftung für Medienvielfalt zugesagt, die bereits die Basler Tageswoche oder das Berner Onlinemagazin Journal B mitfinanziert. Dauerhaft getragen werden soll das Kompetenzzentrum Recherche von Schweizer Verlagen und weiteren Sponsoren.

Schon heute betreibt der Verein investigativ.ch einen Recherche-Info-Pool, der sich mehrheitlich an national arbeitende Journalisten richtet. Gegen 100 Medienschaffende haben sich dem Verein seit der Gründung im Jahr 2010 angeschlossen. So soll ein nationales Recherche-Netzwerk entstehen, durch das von Lokaljournalisten bis hin zu hoch spezialisierten Wirtschaftsjournalisten alle profitieren.

Eine neue, von zwei Medienprofis betriebene Geschäftsstelle, soll die Aktivitäten des Kompetenzzentrums Recherche bündeln. Unter dem Dach der Geschäftsstelle soll auch die Website Öffentlichkeitsgesetz.ch betrieben werden. Der gleichnamige Verein engagiert sich für eine gute Umsetzung der Schweizer Öffentlichkeitsgesetze und wurde 2011 vom Verein Qualität im Journalismus als «beste Qualitätsinitiative im Schweizer Journalismus» ausgezeichnet.

Kultur- und Wertewandel im Journalismus fördern

Die neue Internetplattform für Lokaljournalismus entwickelt Investigativ.ch gemeinsam mit dem Maz. Die Seite soll im kommenden Jahr online geschaltet werden. Das Maz bildet seit Jahren Lokaljournalistinnen und -journalisten aus und organisiert seit 2011 das Schweizer Forum für Lokaljournalismus.

Das Projekt will laut Konzeptpapier einen Kultur- und Wertewandel im Journalismus fördern. Es will Journalismus fördern, der durch eigenständige Recherche geprägt ist. «Stärkt man die Recherche, stärkt man gleichzeitig die Medienvielfalt und die Qualität des Journalismus im Allgemeinen», heisst es darin.

Webguerillas: Interaktive News-Sendung für Ricola

Die Webguerillas starten heute eine internationale Online-Kampagne für Ricola. Die Agentur entwickelte für den Kräuterzucker-Hersteller die News-Sendung «Wotsch eis».

Thematisch geht es darum, dass sich Menschen als Zeichen der Freundschaft Ricola Kräuterbonbons schenken, so die Agentur in einer Mitteilung. Dabei können die User per Upload eigene Fotos und Videos zusammen mit einer persönlichen Nachricht in die Meldung einbinden. Anschliessend hält Ricola für sie einen individuell generierten Link zu «ihrer» News-Sendung bereit, den sie an Freunde und Bekannte weiterleiten können.

> «Wotsch eis»

Bereits im Vorfeld der Kampagne machte Ricola auf der eigenen Facebook-Fanpage auf die Aktion aufmerksam. In der eigens dafür entwickelten Applikation «Ricolas verschenken» werden die Fans aufgefordert, virtuelle Ricola Bonbons an Freunde zu verteilen. Die Kampagne wird zusätzlich durch Bannerwerbung in ausgewählten Online-Netzwerken sowie die Einbindung des YouTube-Channels unterstützt.

Neben den Webguerillas sind die Agenturen Schokolade Filmproduktion und Seed Audio-Visual Communication an dem «Wotsch eis»-Konzept beteiligt.

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Cameron hält Beziehung von Politik und Medien für zu eng

Grossbritanniens Premier David Cameron hat die Beziehungen zwischen Politik und Medien in seinem Land als «zu eng» bezeichnet. «Wir müssen versuchen, diese auf eine neue Grundlage zu stellen», sagte Cameron bei einer Anhörung vor der Untersuchungskommission für Medienethik in London.

Das derzeitige Regulierungssystem funktioniere nicht, fügte Cameron am Donnerstag hinzu. Er forderte «grössere Transparenz, bessere Regulierung und ein bisschen mehr Distanz». Cameron schwor vor seiner Aussage auf die Bibel, bevor er einen generellen Überblick über die Beziehung von Politik und Medien in Grossbritannien gab.

Der britische Premier selbst hatte die Kommission zur Untersuchung von Praktiken und Ethik der britischen Medien 2011 eingesetzt, nachdem die Abhörpraktiken der inzwischen eingestellten Murdoch-Boulevardzeitung News of the World einen Skandal ausgelöst hatten.

Damals war herausgekommen, dass Journalisten der inzwischen eingestellten Zeitung nicht nur Prominente abgehört und Polizisten bestochen, sondern auch Handy-Mailboxen der Angehörigen von getöteten Soldaten und eines entführten Mädchens geknackt haben sollen.

Cameron soll auch selbst noch zu seinem Verhältnis zum Murdoch-Medienkonzern befragt werden. Cameron ist zum Beispiel ein Freund der früheren Murdoch- Vertrauten Rebekah Brooks und engagierte den Ex-Chefredaktorr vonNews of the World, Andy Coulson, als seinen Pressechef. Im Januar 2011 trat Coulson jedoch im Zusammenhang mit dem Abhörskandal zurück. (SDA/AFP)
 

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