KSB wirbt für natürliche Farben bei Coop Bau+Hobby

KSB hat für den Baumarkt von Coop eine neue Kampagne umgesetzt. Darin werden verschiedene Sortimente thematisiert.

Die Kampagne soll die Umwelt in den Mittelpunkt stellen. «Wer in Haus und Garten auf die Umwelt achtet, ist bei Coop Bau+Hobby bestens aufgehoben», so die Agentur in einer Mitteilung. Denn wenn es um Nachhaltigkeit geht, ist Coop Bau+Hobby führend unter den Baumärkten. So dienen in der Kampagne beispielsweise die Farbdosen von Coop Oecoplan als Blumentöpfe.

Verantwortlich bei Coop: Philipp Wyss (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Stefan Schwär (Leiter Werbung Bau+Hobby), Cécile Sprenger (Projektleitung), Karin Heliopoulos (Leiterin Media). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Uwe Schlupp (Creative Director), Mareike Jansen (Art Direction), Daniel Zehnder (Text), Dany Kielholz (Beratungsleitung), Audrey Isaak, Ileanna Davanzo (Beratung). Verantwortlich bei The Whole Media: Stephan Küng (Medialeitung).

Branders besetzt Position des Creative Directors neu

Pascal Geissbühler wird Creative Director bei Branders. Er soll die Integration von Beratung und Design weiter stärken

Pascal Geissbühler, seit 2008 beim auf Branding spezialisierten Beratungsunternehmen Branders als Strategy Director tätig, übernimmt neu die Funktion des Creative Directors. «Die Kreation von Marken sehen wir als eine strategisch inhaltliche sowie als gestalterische Aufgabe. Dieses Selbstverständnis wollen wir mit der Neubesetzung unterstreichen», meint René Allemann, CEO von Branders. Mit der Besetzung verfolge Branders das Ziel, Markenstrategie und Markenerlebnis als Disziplinen stärker zu vernetzen. «Die Idee, unmittelbar mit den Beratungsteams und dem Designteam Marken zu entwickeln, finde ich reizvoll», so Pascal Geissbühler, neuer Creative Director von Branders.

Den Grundstein für seine berufliche Laufbahn legte Pascal Geissbühler mit seiner Ausbildung in Kunst- und Designtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste. Später führte ihn sein Werdegang in die Werbung und in den Journalismus. Vor Branders war Pascal Geissbühler bei einer Brandingagentur als Konzepter tätig und leitete als Senior Brand Consultant verschiedene Mandate. Er betreute unter anderem Kunden wie ABB, AXA Winterthur, Basler Kantonalbank, Bank Coop, Basellandschaftliche Kantonalbank, Novartis, NZZ Mediengruppe, PostFinance und die Thurgauer Kantonalbank.

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Pascal Geissbühler, neuer Creative Director bei Branders und René Allemann, Branders CEO.

Valencia Kommunikation: Drei gute Gründe gehen in die zweite Runde

Coop hat 2010 die Rekrutierungskampagne «Drei-gute-Gründe-für-eine-Ausbildung-bei-Coop» lanciert. Nun geht die von Valencia realisierte Kampagne in die zweite Runde

Diesmal mit neuen Testimonials und weiteren Gründen, bei Coop eine Grundbildung zu starten. Bei der Wahl der richtigen Lehrstelle spielen sowohl objektive als auch subjektive Gründe eine entscheidende Rolle. Diese Beobachtung bildet nach wie vor die Grundidee der Kampagne. Mit sieben neuen Portraits von neu Auszubildenden soll sie ein aktualisiertes Gesicht erhalten. Die Lernenden nennen ihre drei persönlichen Gründe und werben damit auf authentische Art und Weise für eine attraktive Lehrstelle bei Coop.

Die Kampagne startete nach den Sommerferien in allen drei Landesteilen der Schweiz. Als Werbemittel sind erneut Plakate, Inserate und Internetfilme im Einsatz. Flankierend dazu wurden auch die Broschüre aufgefrischt und diverses Infomaterial für den Messestand realisiert.

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing / Services), Sacha Zuberbühler (Leitung Werbung), Annika Keller-Markoff (Leitung Koordination Berufsbildung), Michael Bietenhader (Leiter Digitale Werbung / Direktmarketing), Christof Braun (Stv. Leiter Werbung, Leiter Produkte PR), Andreas Eggimann (Leitung Internet/Intranet/CI), Andreas Begré (Koordination Berufsbildung, Projektleitung Werbung). Verantwortlich bei Valencia: Tommy Schilling (CD), Jan Kempen (AD), Guillermo Garcia (Text), Marco Fritz (DTP), Melanie Nolte (Beratung), Daniel Infanger (Fotografie), Ruth Bugmann (Styling). Videoproduktion: Vjii Productions.
 

In Flagranti wirrbt für Visana mit Langzeitwirkung

Bereits seit fünf Jahren wirbt Visana mit Kissen und dem Claim «Und Sie liegen richtig». Dass das auch ihre Kundinnen und Kunden so sehen, kommuniziert Visana im 2012.

Neu sollen in diesem Jahr Menschen, die auf den Kissen liegen, Visana näher bringen und die Sympathiewerte verstärken. Plakate, Inserate, E-Boards, E-Panels, Tramhänger, Rail Poster und Banner machen auf die Leistungen von Visana aufmerksam. Ausserdem sollen Wettbewerbspreise den Anreiz erhöhen, weitere Informationen zu Visana einzuholen.

Zeitgleich wirbt Visana business, welche für Unternehmen und öffentliche Institutionen Lohnausfall- und Unfallversicherungen anbietet, mit Mailings an mittlere und grosse Unternehmen für seine Angebote im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Auch in diesen Mailings spielen die Kissen als Wiedererkennungsmerkmal eine zentrale Rolle.

Andy Hostettler verlässt TBWA\ Zürich

Nach 5 Jahren der Restrukturierung verlässt Andy Hostettler die TBWA\ Zürich im Frühling 2013. An seine Stelle tritt Matthias Kiess.

«Ich habe Lust auf mehr Unabhängigkeit und viele Pläne – auch für die Branche», meint Andy Hostettler. Matthias Kiess ist seit über 7 Jahren bei TBWA\. Seit 2007 in der Funktion als Managing Director. Er habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Agentur heute eine solide Basis mit vielen lokalen Kunden aufzuweisen hat, so die Agentur in einer Mitteilung. Kiess sei die treibende Kraft hinter zahlreichen Kundenmandaten, dem gesamten Healthcare-Business. Ausserdem habe er mit seinem Team vor wenigen Wochen das zweitwichtigste Agenturetat erfolgreich verteidigt.

Andy Hostettler übergibt das Zepter am 1. Oktober 2012, wird Matthias Kiess jedoch noch bis Ende Februar 2013 zur Seite stehen.

Tagesanzeiger künftig mit gemeinsamer Chefredaktion von Print und Online

Tamedia hat anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen Ende August bekanntgegeben, die Zusammenlegung der Print- und Onlineredaktionen von Tagesanzeiger und Newsnet zu prüfen. Nun sorgt das angekündigte Zusammenrücken auch in den Chefetagen für Veränderungen.

Es wird künftig nur noch eine Chefredaktion geben. Noch offen ist, wie sie sich zusammensetzt und wann sie ihre Arbeit aufnimmt. Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer bestätigte eine entsprechende Meldung des Online-Portals Persoenlich.com vom Freitag.

Zurzeit sind Peter Wälty fürs Newsnet und Markus Einsenhut sowie Res Strehle als Co-Chefredaktoren für die Print-Redaktion zuständig. Diese Struktur wird sich zwar aufgrund des Konvergenzprojekts ändern, es ist jedoch möglich, dass weiterhin mehrere Personen in der Chefredaktion sein werden, sagt Zimmer gegenüber der Werbewoche. Durch die Zusammenlegung der Print- und Online-Redaktionen sollen auch Kosten gespart werden. Die Einsparungen sollen im Jahr 2014 gegenüber 2012 im Endeffekt rund 15 Prozent betragen, so Zimmer. Ein wesentlicher Teil davon sei jedoch bereits realisiert durch Massnahmen wie beispielsweise die Einstellung des Tagesanzeiger Regionalteils. Obwohl Tamedia mit diesem Projekt noch am Anfang stehe, komme es sicher nicht zu Massenentlassungen, wie Zimmer betont.

Weiterhin Spezialisierung

Tamedia plant, dass die wichtigsten Entscheide bis Ende Jahr gefällt sein sollen (Werbewoche.ch berichtete). Die eigentliche Umsetzung dürfte dann aber bis Ende 2013 dauern. Der Tagesanzeiger ist besonders betroffen von der Konvergenz-Strategie. Ein Projektteam erarbeitet nun Pläne für die Zusammenlegung der verschiedenen Redaktionen. Es legt unter anderem fest, in welchen Bereichen spezialisierte Print- und Online-Kompetenzen weiterhin sinnvoll sind und wo nicht. Wie sich das im Alltag realisieren lässt, ist auf dem Papier schnell festgelegt, wird aber in der täglichen Umsetzung noch einmal mehr Zeit in Anspruch nehmen als das blosse Konzept, wie Zimmer sagt. Das Ziel sei jedoch sicher nicht ein Newsroom in dem jeder alles macht. Eine Spezialisierung sei auch weiterhin wichtig.

Impressum: Argumente angesichts Rekordgewinne unglaubwürdig

Impressum ist besorgt über den weiteren Schritt von Tamedia, die Informationen in seinen Medien zu vereinheitlichen. Die wirtschaftlichen Argumente seien angesichts der Rekordgewinne unglaubwürdig, schreibt der Berufsverband am Freitag. «Wir fordern Tamedia auf, die Fehler der Entlassungswelle von 2009 nicht zu wiederholen», warnt Daniel Suter, Präsident von Impressum, und ehemaliger Journalist des Tages Anzeiger.

Die Redaktion von Newsnet funktioniere gut und ergänze die Papiermedien mit zusätzlichen Perspektiven, so Impressum im Communiqué weiter. Die Eigenständigkeit von Newsnet abzuschaffen wäre ein neuer Verlust für die Meinungsvielfalt. Tamedia habe bereits in der Vergangenheit viele Informationen in seinen diversen Medien vereinheitlicht, um beim Personal zu sparen, so zum Beispiel beim Bund oder den Zürcher Landzeitungen.

Als grösstes privates Medienunternehmens habe Tamedia sowohl gegenüber seinem Personal als auch gegenüber der Öffentlichkeit eine grosse Verantwortung. Anstatt ohne Not neue Rationalisierungen zu planen, müsste Tamedia in den Ausbau der journalistischen Qualität und der Meinungsvielfalt investieren. Damit würde Tamedia seine Glaubwürdigkeit als Medienunternehmen stärken. Die ausgewiesenen Rekordgewinne und die gesunden Reserven des Unternehmens erlauben dies, so der Berufsverband weiter. Daher fordere man, dass Tamedia von erneuten Abbauplänen absehe und die journalistischen Kapazitäten erhalte.

Die Reaktion von Impressum deutet gemäss Christoph Zimmer darauf hin, dass der Berufsverband hier wohl etwas falsch verstanden habe. Es könne nicht die Rede sein von einer Vereinheitlichung, sagt er. Vielmehr sollen einfach beide Redaktionen, die bisher schon unter der Marke Tagesanzeiger augetreten sind, nun in einer gemeinsamen Redaktion zusammengeführt werden. 

Lesch + Frei Zürich: Klick von der KTP ist wieder da

Das von Lesch + Frei gestaltete Maskottchen der Online-Krankenkasse KPT Klick, tritt in zwei neuen Filmen auf. In seiner tapsigen Art soll er die Vorteile der KPT aufzeigen.

Eine persönliche Beraterin zum Beispiel, an die man sich 24 Stunden pro Tag wenden kann und die immer Rat weiss. Sogar, wenn der kranke Klick mangels Mund und Arme Mühe hat, sein Fieber zu messen. Die umfassende Beratung ist mit ein Grund dafür, dass die KPT in Befragungen zur Kundenzufriedenheit stets Spitzenplätze belegt, so die Agentur in einer Mitteilung. Vielleicht darum wird Klick im zweiten Spot von einer ganz neuen Art von Groupies verfolgt: Fliegenden Kusslippen.

Die Spots sind ab 10. September auf SF1, 2 und Info plus Zattoo, Wilma und Swiss Video Network zu sehen. Und neu auch auf TSR. Dort heisst Klick Clic, ist aber ansonsten genau der Gleiche. Und verfolgt auch das genau gleiche Ziel: Die Bekanntheit der KPT noch weiter zu erhöhen. Damit soll eine erfolgreiche Verkaufsphase im November, wenn die Grundversicherung gewechselt werden kann, optimal vorbereitet werden.

Parallel dazu wird Klick von seinen Erfindern bei Lesch+Frei Zürich auch im Internet eingesetzt. In zwei Banner-Motiven zeigt er ziemlich direkt auf, wie viel Geld man mit einer Zusatzversicherung der KPT sparen können. Das Fazit ist das Gleiche wie in den TV-Spots: «Mit einem Klick prima unterhalten.»

Verantwortlich bei KPT/CPT Versicherungen, Bern: Reto Egloff (Geschäftsleitungsmitglied), Maya Burri (Marketingleiterin). Verantwortlich bei Lesch+Frei Zürich: Thomas Lüber (CD und Text), Natasha La Marca (AD), Irene Stutz (Beratung), Barbara Meier, Désirée Guzzo (Polygraphie). Verantwortlich bei Markenfilm: Heinrich Reinacher, Stefan Schorer (TV-Spots, Banneranimationen), Stig Bergqvist (Regie). Realisation der Banner: Station. Online-Media: Serranetga.

Zum Banner

News Corp will australische Consolidated Media übernehmen

Die von Milliardär Rupert Murdoch kontrollierte News Corp will die grösste australische Mediengruppe Consolidated Media übernehmen. Consolidated Media ist eine Holding mit Anteilen im Fernseh- und Zeitschriftengeschäft.

Die Offerte liegt bei 1,94 Milliarden australischen Dollar (1,9 Milliarden Franken). Dies teilte News Corp Donnerstagnacht mit. Je Aktie seien das 3,45 australische Dollar. Murdoch verfügt über die Unterstützung des Grossaktionärs James Packer, der die Hälfte der Anteile hält. Milliardär Kerry Stokes, der ein Viertel an Consolidated Media besitzt, will die Offerte dagegen nicht unterstützen. Er hatte zuvor selbst ein Angebot für das Medienunternehmen abgegeben.

Zur Consolidated Media gehören ein 33 Prozent-Paket am grössten australischen Zeitschriftenverlag Sky News Australia sowie 25 Prozent am Bezahlfernsehnetzwerk Foxtel. Ausserdem hält Consolidated Media 50 Prozent am Betreiber der Bezahlfernsehsender Fox Sports, FoxSportsNews, How To Channel und Fuel TV und 26 Prozent an Seek, einem Anbieter von Online-Stellenanzeigen. (sda)

Knabenschiessen TV im Web und im Regionalfernsehen

Zum dritten Mal in Folge geht das Knabenschiessen TV auf Sendung. Die CA-Media produziert vom 8. bis 10. September 2012 das Knabenschiessen TV.

Im Jahr 2012 ist das Knabenschiessen TV erstmals auch im Regionalfernsehen zu sehen. Tele Top strahlt die tagesaktuellen Sendungen jeweils nach dem Wetter aus. Und noch eine Neuerung: Das Knabenschiessen TV lanciert einen über Facebook laufenden Wettbewerb.

Für das Knabenschiessen TV werden drei Sendungen produziert. Am Samstag «Tipps und Tricks vom erfahrenen Schützeninstruktor», Sonntag Leonie Schärer, Schützenkönigin 2011, im Interview, «Die grösste Chilbi der Schweiz im Fokus», und Montag Interviews mit dem Schützenkönig oder der Schützenkönigin und mit Gästen «Die Highlights des Knabenschiessens 2012».

Die CA-Media verbreitet die Sendungen auf Youtube, Facebook, InternetTV.ch und Luegmol.ch.

Sehen Sie hier die Sendungen des vergangenen Jahres sowie den Anmelde-Spot für das Knabenschiessen 2012:

Sendung 1

Sendung 2
Sendung 3
Anmelde-Spot 2012

Teil.ch gewinnt Neukunden

Teil.ch hat einen neuen Kunden gewonnen. Im Rahmen einer Agenturevaluation hat sich Foxtrail für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Kommunikationsagentur Teil.ch entschieden.

Die Agentur hat von Foxtrail ein Mandat für «die spannendste Schnitzeljagd der Schweiz» erhalten. Das Unternehmen feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Nun sollen in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Thun und Zürich zahlreiche Trails mit rätselhaften Posten für clevere Unterhaltung, überraschende Momente und Spass sorgen.

Der gemeinsame Kommunikationstrail hat bereits begonnen. Zurzeit werden erste Werbemassnahmen entwickelt.
 

Zürcher Regierung will keine Empfangsgebühren für alle

Der Zürcher Regierungsrat lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG ab. Der Entwurf sieht vor, dass künftig jeder eine Abgabe entrichten soll, auch wenn er kein Empfangsgerät besitzt.

Grund für den geplanten Systemwechsel ist, dass neue Geräte wie Smartphones, Computer und Tablets via Internet Radio- und TV-Sender empfangen können. Der Bundesrat geht davon aus, dass in praktisch allen Schweizer Haushalten solche Geräte benutzt werden. Die vom Bundesrat angestrebte Systemumstellung sei tief greifender, als es auf den ersten Blick den Anschein mache, schreibt der Regierungsrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Vernehmlassungsantwort. Insbesondere verletze der Entwurf die Grundsätze der Gleichbehandlung und des Verursacherprinzips.
 
Bei der neuen Abgabe handle es sich um eine neue Steuer, denn sie müsse voraussetzungslos von jedem Haushalt entrichtet werden. Für eine solche Steuer müsste aber zuerst eine entsprechende Verfassungsgrundlage geschaffen werden, betont der Regierungsrat.
 

Fragwürdiges «System Billag»
 
Heute beträgt die der Firma Billag zu bezahlende Empfangsgebühr für Haushalte rund 462 Franken pro Jahr. Künftig würde sich der jährliche Betrag auf rund 400 Franken verringern. Das «System Billag» kostet gemäss Regierungsrat jährlich 57,6 Millionen Franken. Müsste jeder Haushalt zahlen, stelle sich die Frage, ob die Aufrechterhaltung dieses Systems noch gerechtfertigt sei. Die Steuer müsste zudem vom Staat selbst erhoben werden. Auf eine private Erhebungsstelle sei deshalb zu verzichten. (sda)

Axel Springer Schweiz: Thomas Garms wird Mitglied der Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 1. September 2012 wird Thomas Garms in die Geschäftsführung von Axel Springer Schweiz berufen. In diesem Rahmen verantwortet er als Verlagsgeschäftsführer die Wirtschaftsmedien und Corporate Publishing-Aktivitäten.

Thomas Garms übernimmt die Wirtschaftsmedien von Jörg Tobuschat, der diesen Bereich bisher interimistisch parallel zu den Programm-Medien verantwortet hat. Tobuschat ist weiterhin als Verlagsgeschäftsführer und Geschäftsführungsmitglied für die Programm-Medien verantwortlich. Dies schreibt Axel Springer am Donnerstag in einem Mediencommuniqué.

Garms ist seit 2001 in verschiedenen Positionen für Axel Springer in Deutschland und der Schweiz tätig. Unter anderem war er Chefredakteur von Welt am Sonntag und Hörzu. Seit September 2011 arbeitet er für Axel Springer in der Schweiz, wo er die Abteilung Corporate Publishing aufbaute, die auch künftig unter seiner Verantwortung steht. Thomas Garms, Jörg Tobuschat und Roland Wahrenberger, Verlagsgeschäftsführer der Beobachter-Gruppe, leiten künftig zu viert gemeinsam mit dem COO Marcel Hürlimann das operative Geschäft von Axel Springer in der Schweiz.

«Unsere Schweizer Wirtschaftsmedien haben sich unter der Leitung von Jörg Tobuschat hervorragend entwickelt», sagt Ralph Büchi, Vorstand Internationales der Axel Springer. Vor dem Hintergrund der verstärkten Digitalisierung der Wirtschaftsmedien sowie zunehmender Aktivitäten im Corporate Publishing werde man beide Aktivitäten jetzt in einem gemeinsamen Verantwortungsbereich zusammenführen und die Geschäftsführung erweitern. Thomas Garms sei mit seiner Erfahrung in Journalismus und Management bei Axel Springer hervorragend geeignet, um die Digitalisierung der Angebote voranzutreiben, so Büchi.
 

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