Basel West: 100 Jahre Dale Carnegie

Vor hundert Jahren hat das Dale Carnegie Training der modernen Managementlehre begonnen. Zum Jubiläum hat Basel West mehrere Kommunikationsmittel realisiert.

Die Jubiläums-Kampagne kommt via Tramdispenser, Inserate und Flyer für eine Verteilaktion in Bahnhöfen zum Einsatz. Die Kurse gelten als weltweit erfolgreichste Persönlichkeits- und Führungsschulung, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. In der Schweiz werden die Kurse in acht Regionen angeboten und in lokalen und nationalen Medien beworben.

Verantwortlich bei Dale Carnegie Training (Schweiz), Rotkreuz: Kurt Straumann. Verantwortlich bei Basel West Unternehmenskommunikation: Markus Siegenthaler (Beratung, Konzept), Stefan Wengenroth (Layout).
 

Frankfurter Kommunikationsagentur auf Expansionskurs

Die Cocomore hat am dritten September 2012 ein Büro in Genf eröffnet. Dies gab heute Donnerstag der Vorstandsvorsitzende der Agentur für Kommunikation und IT Hans-Ulrich von Freyberg in Frankfurt am Main bekannt.

Die Genfer Mitarbeiter betreuen alte und neue internationale sowie Schweizer Kunden. Zunächst sind das vor allem die langjährigen Cocomore-Kunden Nestlé S.A. und Procter & Gamble Company, wie Hans-Ulrich von Freyberg weiter informiert. «Aktuell stehen in Genf Projekte in den Bereichen digitale Markenführung, CRM und IT an», erläutert der Cocomore-Vorstand.

Das Mitarbeiter-Team in Genf wird von Karin Tasso, Managing Director Swiss, geleitet und aufgebaut. Zuvor war Karin Tasso im Marketing für Kunst und Luxusgüter zuletzt bei Antiquorum in Genf tätig.
 

Unikat gewinnt Berufsbildungs-Kampagne

Unikat konnte den Pitch des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) für sich entscheiden. In einem zweistufigen Auswahlverfahren mit Konkurrenzpräsentation konnte die Küsnachter Agentur mit ihrer Lösung überzeugen.

Zur Förderung der Berufsbildung – und damit auch der Berufslehre – führt der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt seit 2007 die Kampagne durch. Ziel ist es Jugendliche, Eltern und Unternehmen für die Möglichkeiten der Berufsbildung zu sensibilisieren. Die geplanten Massnahmen für den Zeitraum 2012 bis 2014 sollen gemäss der Zielsetzung der nationalen Lehrstellenkonferenz 2011 zudem im Zeichen der Talentgewinnung stehen. Erste Resultate der neuen Kampagnen-Ausrichtung werden gemäss einer Mitteilung der Agentur noch dieses Jahr zu sehen sein.

Prime gewinnt Swiss Recycling als Kunde

Swiss Recycling hat Prime mit der Umsetzung einer nationalen Werbekampagne beauftragt. Die Zürcher Full-Service-Agentur konnte sich im Pitch gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen. Die Kampagne startet im Oktober.

Swiss Recycling fördert als Dachorganisation die Interessen aller in der Separatsammlung tätigen Recycling-Organisationen in der Schweiz. Für die erste nationale Dachkampagne setzt Swiss Recycling gemäss einer Mitteilung auf die Agentur Prime. Geschäftsführer Patrik Geisselhardt: «Prime hat uns nicht nur kreativ überzeugt, sondern bezieht mit dem pragmatischen modularen Aufbau der Kampagne auch alle Mitglieder mit in die Kampagne ein.»

 

Zu guter Letzt: Kampf der dritten Dimension

3D hier, 3D da, 3D überall. Doch damit ist jetzt Schluss: Eine neuartige 2D-Brille walzt die dritte Dimension platt.

Gründe, der aktuellen 3D-Hysterie kritisch zu begegnen, gibt es viele. Die einen klagen über Kopfschmerzen, die anderen nerven sich darüber, dass der Markt nicht nur mit neuen 3D-Filmen überschwemmt wird, sondern dass auch rückwirkend jede noch so schlechte Romantikkomödie in die dritte Dimension geprügelt wird. Viele Neuerscheinungen werden zudem gar nicht mehr zweidimensional gezeigt. Es war also eine Frage der Zeit, bis ein passendes Gadget erschien, welches auch 2D-Liebhaber wieder auf ihre Kosten kommen lässt.

Eine spezielle Brille lässt Kinobesucher 3D-Filme wieder in 2D geniessen. Laut Mitteilung von Gadstone.ch hat deren Erfinder die Brille entwickelt, da er bei Kinobesuchen seine 3D-kritische Ehefrau nicht dauernd alleine zuhause lassen wollte. Die Gläser einer 3D-Brille blockieren je eines der beiden unterschiedlichen projizierten Bilder. Man sieht also zwei verschiedene Bilder gleichzeitig, das Gehirn erzeugt daraus den 3D-Effekt. Die neue 2D-Brille blockiert nun mit beiden Gläsern eines der beiden Bilder, wodurch beide Augen – wie bei einem klassischen Film – wieder dasselbe sehen.

Die Brille kostet 19 Franken und mit etwas Verhandlungsgeschick kann an der Kinokasse sicherlich noch die eine oder andere Reduktion erzielt werden – schliesslich verzichtet man ja auf den Effekt, welcher den 3D-Aufpreis rechtfertigt. Spannende Diskussionen sind vorprogrammiert, die Leute in der Schlange hinter Ihnen bringen sicher vollstes Verständnis für Ihr Anliegen auf. (hae)

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SFLB: Vorsicht, zerbrechlicher Arbeiter

Die Zürcher Agentur SFLB hat für Suva Risk die Porzellan-Kampagne, welche sich an alle Arbeitgeber richtet, weiterentwickelt. Dabei soll daran erinnert werden, wie durch Prävention die Versicherungsprämien tiefgehalten werden können.

Mit vier neuen Sujets soll gemäss einer Mitteilung der Agentur demonstriert werden, dass selbst der kräftigste Arbeiter verletzlich ist. Porzellanfiguren von kräftig gebauten Förstern, Strassenbauern, Metallarbeitern und Handarbeitern werden gezeigt. Um die Zerbrechlichkeit zusätzlich herauszustreichen, liegen die Porzellanfiguren auf verschiedenen Füll- und Verpackungsmaterialien wie Luftpolsterfolie, Schaumstoff oder Verpackungschips. Spillmann/Felser/Leo Burnett entwickelte zudem einen TV-Spot, in welchem Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezeigt wird, dass Unfälle nicht nur viel Leid, sondern auch hohe Kosten verursachen können. Die Kampagne wird zusätzlich mit diversen Onlinemassnahmen flankiert.

Verantwortlich bei Suva: Daniela Bassi (Leiterin Abteilung Kommunikation und Marketing), Urs Schaad (Leiter Marketing-Kommunikation), Jasmin Bucheli (Kommunikationsberaterin SuvaRisk), Kurt Heussi (Fachverantwortung SuvaRisk). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann (ECD), Patrick Suter, Christian Bircher (CD), Sebastian Krayer (AD), Reto Vogler (Text), Michael Gassler, Ivana Giannakis, Simone Ammann (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying). Filmproduktion: Recom Farmhouse (Animation/Print), Online Video (Postproduction), Jingle Jungle (Ton).

 

Neues und Bewährtes zur Buchungseröffnung

APG|SGA präsentiert mit der Buchungseröffnung und der Erscheinung des Taschenplaners für das Plakatjahr 2013 neue Angebote und Dienstleistungen, hält aber auch an Bewährtem fest. Zu den Neuerungen gehört eine Smartphone-App.

Die App «Poster Plus» ermöglicht es gemäss einer Mitteilung, jederzeit und überall Informationen von mehr als 60’000 Plakatstellen abzufragen. Per App kann auch gleich unterwegs geplant und gebucht werden.

Am 8. Oktober 2012 eröffnet APG|SGA das Buchungsfenster für das erste Halbjahr 2013. Wer dann innerhalb von acht Wochen bucht, erhält auf die meisten Netzangebote einen «Early booking Rabatt» von 10 Prozent auf den Bruttopreis. Nebst der App präsentiert APG|SGA auch auf der Angebotsseite verschiedene Neuerungen:

Zu Beginn des Jahres 2013 werden an Premiumlagen in Bern zusätzlich 25 Rollingstars in das bestehende Angebot integriert. In Zürich erfolgt mit der «Premium Branding waiting zone Zurich» ein Ausbau des Premium-Angebotes mit 50 F200L-Flächen an hochfrequentierten Tramwartehallen und attraktiven Plätzen. Langfristige Plakataushänge können neu mit variabler Zeitdauer (12 Wochen bis 48 Wochen) gebucht werden. Die Preise entsprechen anteilmässig zur Aushangdauer den Jahrespreisen. Ausgenommen von diesem Angebot sind Flächen in Touristik-Orten.

Im Rahmen eines neuen F4-Konzeptes wurden die F4-Netze optimiert und neue City-Serien geschaffen. Zusätzlich wird mit F4 Double-Tall in den Städten Lausanne und Basel ein neues Netzprodukt lanciert, welches aus jeweils zwei übereinander liegenden F4-Flächen, besteht und damit neue kreative Umsetzungsformen ermöglichen. Die «APG|SGA Profitline» bleibt unverändert im Angebot und wird mit dem Produkt «APG|SGA Carline» – ausgerichtet auf die Mobilitätszielgruppe Autofahrer – noch weiter ausgebaut.

Preise und Konditionen

Der «Early booking Rabatt» (bei Buchung bis zum 30. November 2012) von 10 Prozent und die Kampagnen-Staffel-Rabattierung – sowie auch das übrige Konditionensystem – bleiben unverändert. Die Jahrespreise bleiben ebenfalls gleich. Die Preise für die Premium Citystar 200L Big5-Netze werden um 10 Prozent angehoben. Ansonsten – mit Ausnahme von einzelnen F4-Angeboten sowie bei den Segmentmarken Traffic, Airport, Mountain und Mega Poster – erfolgt eine generelle Preiserhöhung bei den Plakat-Angeboten von APG|SGA um 0,8 Prozent

National Geographic neuer Partner von Keystone

Keystone geht eine neue Partnerschaft ein. Die Schweizer Bildagentur vertreibt ab sofort das Bildmaterial der National Geographic Image Collection.

Die National Geographic Image Collection ist die Bildsammlung der in Washington D.C. ansässigen National Geographic Society. Sie verfügt über eine der umfassendsten und einzigartigsten Sammlungen an Fotografien der Welt, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Bestand aus über 11,5 Millionen Bildern von Staff und Freelance Fotografen reicht von Dias über Schwarz-Weiss-Aufnahmen bis hin zu Glasplatten und Illustrationen, darunter auch seltenes und nie veröffentlichtes Bildmaterial.

Durch die Partnerschaft mit der National Geographic Image Collection ist es Keystone nun möglich, ihren Kunden diese einzigartige Sammlung zugänglich zu machen.

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(Keystone/ National Geographic Stock/ Ralph Lee Hopkins)

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Ein Geologe beim Vorbereiten des Abendessens vor seinem Zelt im Nyiragongo Vulkan. Demokratische Republik Kongo. (Keystone/ National Geographic Stock/ Carsten Peter)
 

JWT/Fabrikant: Kampagne für Mazda kreiert

Die Zürcher Agentur JWT/Fabrikant lanciert eine modellspezifische Kampagne für Mazda. Die Sujets sollen auf die Besonderheiten der einzelnen Modelle eingehen.

So betont die Agentur gemäss einer Mitteilung bewusst die verführerischen Attribute des Mazda 2. Der agile Cityflitzer soll insbesondere bei der weiblichen Kundschaft grossen Zuspruch geniessen. Diese Begehrlichkeit soll auch im werblichen Auftritt gezeigt werden, so die Mitteilung weiter. Beim Mazda 3 hat JWT/Fabrikant ein besonderes Augenmerk auf die üppige Ausstattung gelegt. Als perfekte Ergänzung des bestehenden Fuhrparks wird der Mazda 5 positioniert: Für Familien, die sich viel Platz für Nachwuchs wünschen, soll der Minivan als ideale Lösung dargestellt werden.

Die Sujets werden dem jeweiligen Publikum entsprechend schweizweit in verschiedenen Zeitschriften, auf Plakaten, sowie in einer Online Kampagne zu sehen sein.

Verantwortlich bei Mazda: Matthias Walker (Marketing Direktor), Nathalie Gantner (Advertising Specialist). Verantwortlich bei JWT/Fabrikant: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Monica Miraldi (Client Service Director), Marlene Hubschmid (Beratung), Mihoko Homma (Strategie), Martin Bettler (Creative Director, Art Direction), Nemi Gajic (Text), David Guntern (Bildbearbeitung/DTP). Verantwortlich bei Dotpulse: Nathalie Hämmerli (Online Kampagne).

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Gilliéron findet Hitzfeld bei Ringier «heikel»

In einem NZZ-Interview äussert sich der Präsident des Schweizer Fussballbundes (SFV) Peter Gilliéron erstmals zu Ottmar Hitzfelds Engagement bei Ringier.

Wie kürzlich bekannt wurde, konnte das Verlagshaus Ringier den Fussball-Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld als Kolumnist und Repräsentanten gewinnen (Werbewoche.ch berichtete). Das Engagement wurde von verschiedener Seite scharf kritisiert, da die journalistische Unbefangenheit und Objektivität in Gefahr scheint. Nun hat sich in einem NZZ-Interview erstmals auch Peter Gilliéron kritisch zu Wort gemeldet. Obwohl er der Meinung ist, dass die Geschichte vor allem für die Medien ein wichtiges Thema sei, findet er die Angelegenheit «heikel». Den Vorwurf, Hitzfeld könne mit Ringier im Rücken nun tun und lassen, was er wolle, weist Gilliéron jedoch entschieden zurück, der Nationaltrainer würde die Situation nie ausnutzen und der SFV «fresse» Hitzfeld ohnehin nicht aus der Hand.

Doodle lanciert neuen Online-Dienst Book Me

Doodle bietet ab heute für lokale Dienstleister ein Online-Tool, mit welchem sich Kundentermine finden und vereinbaren lassen. Der Buchungsdienst soll Schluss machen mit lästigen Telefonaten zu unpassenden Zeiten.

Mit Book Me erhalten lokale Dienstleister einen eigenen Webauftritt mit Buchungsfunktion, wo Kunden in wenigen Schritten einen Termin buchen können (Beispiel: www.doodle.com/haircut). Dank Kalenderanbindung werden nur tatsächlich verfügbare Termine angezeigt. Zusätzliche Hilfe bieten Funktionen wie Erinnerungsmails an die Kunden. Besonders geeignet soll Book Me gemäss Mitteilung für kleine und mittlere Dienstleister ohne eigenes Empfangspersonal sein: Dort übernimmt der neue Web-Dienst die Rezeption, den Webauftritt und verschiedene Marketingfunktionen. Die Abopreise für den professionellen Dienst starten bei monatlich 55 Franken (45 Euro) pro angebundenem Mitarbeiter und schliessen künftige Updates mit ein.
 

Ringier verkauft Népszabadság

Der Schweizer Medienkonzern Ringier trennt sich laut Tages-Anzeiger von Ungarns letzter unabhängiger Tageszeitung.

Wie der Tages-Anzeiger am Mittwoch berichtet, scheint der Verkauf beschlossene Sache zu sein. Damit erfüllt Ringer die Bedingung der ungarischen Medienbehörde. Diese will eine Ringier-Partnerschaft mit dem deutschen Axel-Springer-Konzern nur genehmigen, wenn sich das Schweizer Medienhaus von besagter Tageszeitung löst. Ungarn ist das letzte Land Osteuropas, in welchem noch keine Fusion der beiden Konzerne besteht.

Népszabadság gilt als letzte unabhängige Tageszeitung Ungarns. Sie steht im Gegensatz zu den anderen Titeln nicht der Politik der Regierungspartei Fidesz nahe, sondern gilt als Sprachrohr der sozialistischen Opposition. Wie der Tages-Anzeiger schreibt, geht bei den betroffenen Journalisten die Angst um, dass der Zeitung nun eine politische Vereinnahmung drohe. Diese Angst scheint nicht unbegründet, denn bereits vor Jahren trennte sich Ringier von der links-stehenden Tageszeitung Magyar Hirlap, welche danach von einem nationalistischen Unternehmer in ein rechtes Medium mit antisemitischer Note verwandelt wurde.

Wie der Tages-Anzeiger schreibt, verlange Ringier gemäss ungarischer Medien für den Aktienanteil 6,3 Millionen Franken plus eine Garantie, dass die Zeitung in den nächsten fünf Jahren weiterhin Kunde der Ringier-Druckerei bleibt.
 

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