Contexta: Neue Sujets für Der Bund

Die Berner Agentur Contexta hat für die Zeitung Der Bund neue Sujets für die seit 2010 laufende Kampagne kreiert.

Contexta positioniert das traditionsreiche Blatt als Zeitung für anspruchsvolle Leser und Leserinnen, wie es in einer Mitteilung heisst. Nun wird die Kampagne mit der charakteristischen schwarzen Lesebrille mit neuen, aktuellen Sujets ergänzt. In Szene gesetzt wurden die Thematik um das Berner Nachtleben, die Kultur und das Online-Angebot. Zu sehen ist die Kampagne unter anderem auf einem 110 Quadratmeter-Megaposter am Berner Bahnhof.

Verantwortlich bei Espace Media: Sandra Locher (Leiterin Marketing & Kommunikation), Manuela Rufer (Leiterin Werbung), Patrick Linder (Projektleiter Werbung). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Daniel Rödel (Art Direction), Heiri Schnorf, Livio Canonica (Grafik), Raphael Gammenthaler (Text), Michèle Borter, Delia Zeiter (Beratung). Produktion: Jonas Kambli (Fotografie), Dina Mory (Illustration).

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ASW: Neuorganisation der Geschäftsstelle

Nach dem unerwarteten Tod des langjährigen Geschäftsführers Peter Grob Mitte September 2012 hat die ASW Allianz Schweizer Werbeagenturen die Geschäftsstelle neu organisiert.

Die tagesaktuellen Arbeiten werden wie bisher von Ursula Grob wahrgenommen, der bisherigen Assistentin des Geschäftsführers. Die Stelle des Geschäftsführers bleibt vorerst vakant, wie ASW in einer Mitteilung schreibt. Der Vorstand hat jedoch beschlossen, dass das Vorstandsmitglied Benno Frick die Dossiers von Peter Grob übernimmt und in enger Zusammenarbeit mit Ursula Grob die Kontinuität auf der Geschäftsstelle der ASW sicherstellt.
 

Spinas Civil Voices: Für immer und ewig

Spinas Civil Voices hat für die Schweizer Paraplegiker Stiftung eine Kampagne kreiert, die zeigt: Querschnittgelähmt ist man für immer - auf die Unterstützung der SPS darf man jedoch ebenso lange zählen. Nun stellt die Agentur neue Sujets vor.

Eine kleine Unaufmerksamkeit und es ist passiert: für immer querschnittgelähmt. Die Verletzung wird die Betroffenen ihr Leben lang begleiten. Das Gleiche macht die Schweizer Paraplegiker Stiftung (SPS): Sie bietet ein Netz von Dienstleistungen an, das jedem Betroffenen bis ins hohe Alter zur Verfügung steht, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Imagekampagne soll mit den symbolischen Tätowierungen das «lebenslang» sowohl der Verletzung als auch der Betreuung durch die SPS verankern.

Die Tätowierungen stehen für den prägenden Unfall selbst. Und sie kommen meist dort vor, wo auch der Unfall seine dauerhaften Spuren hinterlassen hat – auf dem Rücken. Damit schwere Rückenverletzungen optimal behandelt werden, sorgt die SPS von der Erstversorgung über herausragende medizinische Behandlung bis hin zur Reintegration in die Arbeitswelt für eine lückenlose und lebenslange Betreuung der Querschnittgelähmten.

Die Plakatkampagne, die bereits letztes Jahr erfolgreich gestartet hat, ist jetzt um weitere Sujets ergänzt worden. Sie ist jetzt im Oktober schweizweit im Einsatz.

Verantwortlich bei SPS: Christian Hamböck (Leiter Marketing und Fundraising).Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Andrea Reinhart (AD) Matthias Freuler, Susi Kammergruber (Text) Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung), Corinne Bucher (Beratung), Oliver Nanzig (Fotograf).

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Berner gewinnt Nachwuchswettbewerb für Texter

Beim ersten deutschsprachigen Texter Talent Wettbewerb 2012 des Laufener Instituts Schreibszene in Kooperation mit der Hamburger Agentur Kolle Rebbe setzt sich ein junger Berner in mehreren Runden gegen die Konkurrenz aus Deutschland und der Schweiz durch.

Raffael Futterlieb heisst der junge Texter in spe, der sich soeben in Zürich in der Endrunde des ersten deutschsprachigen Texter Talen Wettbewerbs gegen zwölf Mitbewerber durchgesetzt hat. «Raffael Futterlieb ist kreativ, forsch, hat Ideen, und bringt wirklich das Talent mit, um schon sehr bald ein guter Texter zu werden», so die Meinung aller vier Juroren, die am Wochenende im Rahmen der Jury-Endrunde in den Räumlichkeiten von Cheese & Chocolate Film an der Zürcher Bertastrasse garantiert keine leichte Aufgabe hatten. «Alle Bewerber, die es bis hierher in die Endrunde geschafft hatten, haben auf ihre Weise grosse Klasse gezeigt. Aber am Ende des Tages war Raffael eben einen Tick vorne» sagt Schreibszene-Macher Matthias Wiemeyer, der die Jurierung ebenso gespannt mitverfolgte wie Partnerin Petra Huber.

Am Ende waren sich Juroren und Veranstalter einig: der Texter Wettbewerb hat neue Talente an die Oberfläche gebracht. Junge Begabte, an die man über die klassischen Bewerbungsprocedere gar nicht immer so einfach herankommt. Ein Weg, der Schule macht? «Wir planen gerade eine weitere Wettbewerbsrunde, werden uns das aber von Mal zu Mal mit Frank Bienenfeld ansehen, der das Ganze mit uns initiiert hat. Wir arbeiten als Team sehr gut zusammen. Vielleicht kommen wir schon bald mit einer ganz neuen Idee», meint dazu Wiemeyer.

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Werbeweischer kooperiert mit Quinnie Cinemas

Werbeweischer ist eine Kooperation mit der Berner Kinokette Quinnie Cinemas eingegangen. Quinnie Cinemas, gegründet 1972, betreibt einige Arthouse- Kinos in Bern, darunter die Cine Movies, das Cine Bubenberg und das Cine Club.

Auf dem Spielplan der vier Berner Kinos von Quinnie Cinemas stehen Spielfilme, Dokumentarfilme, Schweizer Filme und Studiofilme. Durch die Kooperation will der Kinovermarkter seine Marktposition stärken. Aktuell erreicht Werbeweischer in der Deutschschweiz einen Marktanteil von insgesamt 51 Prozent nach Besuchern.

Zu guter Letzt: «Drei Penisse unter Beschuss»

Das Wiener Leopold Museum hat mit dem Werbesujet für die kommende Ausstellung «nackte Männer» Protest ausgelöst. Das Sujet zeigt drei unbekleidete Fussballer.

Nun wurde das Sujet zensiert: Die Kultureinrichtung überklebt die Anstoss erregenden Stellen mit Balken. Nach zahlreichen Protesten habe man sich freiwillig zum Handeln entschlossen, sagte ein Leopold-Sprecher der Nachrichtenagentur APA. Man wolle niemanden verletzen und weder Kinder noch Erwachsenen verstören. Es handle sich aber eigentlich lediglich um die künstlerische Darstellung von drei nackten Männern, so der Sprecher gemäss SDA weiter. Es sei jedoch zu respektieren, wenn manche es nicht ertragen, einen nackten Menschen zu sehen.

Während das Museum mit dem Sujet «weder Kinder noch Erwachsene verstören» will, steht im Hof des Museumsquartier weiterhin frischfröhlich «Mr Big»,  eine überlebensgrosse, begehbare Skulptur, die sich gemäss SDA ebenfalls im Adamskostüm im Hof räkelt. Diese habe aber bisher noch keinen Anstoss erregt, sie werde eher als Kinderspielplatz genutzt, so der Leopold-Sprecher. Die 250 Plakate hingegen hätten Reaktionen erhalten, die von «gehirnlos» über «erbärmlich», bis «pornografisch» reichten. Eine Dame soll gar damit gedroht haben, perönlich zum Pinsel zu greifen und die Genitalien zu übermalen. Werbeplakate erregen also nicht nur mehr Aufmerksamkeit als Statuen, sie erregen auch mehr Protest. Denn sonst hätte dieselbe Dame wohl schon lange damit gedroht, dem Kinderspielplatz-Penis eine deutsche Lederhose aufzumalen, oder ein Schottenröckchen umzuhängen. (uma)

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Das nun zensierte Plakatsujet mit dem Titel «Vive la France» stammt vom renommierten französischen Künstlerpaar Pierre & Gilles. Die beiden wollten mit ihrem Werk die multikulturelle Gesellschaft Frankreichs feiern, kommen die drei Nackten doch aus der schwarzen, der arabischen und der weissen Volksgruppe.

Werbung der Swiss verletzt religiöse Gefühle

Die Swiss hat im September eine Werbekampagne gestartet mit dem Slogn «Kreuz ist Tumpf». Offenbar werfen Muslime in der Schweiz der Swiss nun vor, damit ihre Gefühle verletzt zu haben.

Die Kampagne auf grossflächigen Plakaten, die in diversen Kantonen aufgehängt wurde, soll zu unpassender Zeit gestartet worden sein. Denn ungefähr zur selben Zeit führte der Amateur-Film «Unschuld der Muslime» zu Massenprotesten, bei denen mehr als 50 Menschen ums Leben kamen. Ausserdem ist, wie der Sonntag schreibt, das Zeichen des Kreuzes verpönt und wird als Provokation gegen den Islam aufgefasst. Daher sei es auf Facebook und Foren wie «Turkworld» in der Folge zu hitzigen Debatten gekommen.

Gemässigtere Muslime hingegen warfen gemäss Sonntag ihren Glaubensbrüdern zu radikales Gedankengut vor. Die Swiss-Werbung stelle für sie keine Provokation dar. Bei der Swiss reagierte man diplomatisch auf die Kritik: «Wir beabsichtiten mit dieser Werbebotschaft in keinster Weise, eine religiöse oder politische Aussage zu machen», sagt Swiss-Sprecherin Myrian Ziesack laut Sonntag. Man bedaure es jedoch sehr, falls die religiösen Gefühle von Dritten verletzt worden sein sollten.

SBB und Apple schliessen Lizenzvereinbarung ab

Apple und die Schweizerischen Bundesbahnen SBB haben sich über die Nutzung der SBB Bahnhofsuhr auf Geräten wie iPad und iPhone geeinigt. Die beiden Parteien haben die Einigung in einer Lizenzvereinbarung geregelt.

Das Design der SBB-Bahnhofsuhr wird von Apple  für die Zeit- und Wecker-Funktion im iPad verwendet (Werbewoche.ch berichtete). Über die Höhe der Lizenzgebühren wie auch über weitere Einzelheiten des Übereinkommens werden keine weiteren Auskünfte erteilt. Dies haben die beiden Parteien vereinbart, wie die SBB auf Presseportal mitteilt.

Trägerrakete bringt europäischen Nachrichtensatelliten ins All

Eine russische Trägerrakete hat am Sonntag einen europäischen Nachrichtensatelliten ins All geschossen. Der Satellit soll Kunden 15 Jahre mit modernsten Dienstleistungen versorgen.

Die Proton-M mit Intelsat 23 an der Spitze sei um 10.37 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet, teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit des luxemburgischen Providers Intelsat soll Kunden in Nord- und Südamerika, der Karibik, Westeuropa und Afrika sowie auf ausgewählten Pazifik- und Atlantikinseln 15 Jahre lang mit modernsten Dienstleistungen versorgen. (sda)

Adello eröffnet Niederlassung in der Romandie

Adello baut weiter aus. Um Mobile Advertising in der Westschweiz voranzutreiben, gründet das Unternehmen eine Niederlassung in Lausanne.

Das lokale Team besteht zum Start aus Marc Lamarche und Jonathan Queloz und bedient Kunden in der Westschweiz und im grenznahen Ausland. Geführt wird es von Marc Lamarche, der sich einen Namen gemacht hat als Mobile-Pionier, so der Schweizer Mobile Advertising Vermarkter in einer Mitteilung. Schon 2007 habe er sich vertieft mit Mobile auseinandergesetzt. Lamarche hat als Leiter Mobile bei Edipresse die ganze Entwicklung bis hin zu ersten Mobile Advertising Kampagnen in den letzten Jahren vorangetrieben.

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Im Zuge der Lancierung von Adello Romandie findet am 24. Oktober der Event «Mobile Advertising Best Practice» in Lausanne in Zusammenarbeit mit Google und Publimedia statt.
 

Stailamedia und App Nexus kooperieren im Schweizer Markt

Stailamedia setzt beim automatisierten Verkauf ihrer Werbeplätze ab sofort auf die Technologie von App Nexus. Der Online-Vermarkter will damit seinen Publishern die Möglichkeit geben, ihre Werbeplätze automatisiert und in Echtzeit zu verkaufen.

Zu diesem Zweck geht Stailamedia eine umfassende Kooperation mit dem New Yorker Real-Time-Bidding-Unternehmen App Nexus ein und nimmt das Technologiesystem für die Verwaltung von Angebots- und Nachfrage-Partnern in Betrieb. Die App Nexus-Technologie werde als Sell-Side-Plattform eingesetzt, heisst es in einer Mitteilung des Online-Vermarkters. Man biete bereits zum Start ein Inventar von mehr als 100 Websites, welche nun automatisch buchbar seien.

Michael Baum, Geschäftsführer von Stailamedia, ist überzeugt, dass dem automatisierten Media-Einkauf die Zukunft gehört. «Die Technologien von App Nexus erlauben es uns, eine massive Verbesserung der Reichweite für die Kampagnen unserer Werbekunden und gleichzeitig höhere Erträge für unsere Publisher zu erzielen», führt Baum aus.
 

Marti. Seiler. kreiert für Bafu Landkarte statt Infobroschüre

Ursprünglich sollte es eine klassische Infobroschüre zu den Schweizer Pärken werden, für deren Konzeption Marti. Seiler. vom Bundesamt für Umwelt beauftragt worden ist. Im Verlauf des kreativen Prozesses entwickelte sich aus der Broschüre jedoch eine Landkarte.

Diese soll grossflächig und bildreich alle Details zu den Schweizer Pärken zeigen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Rückseitig finden die Leser alle Informationen zum Parklabel, den Parkkategorien, dem Angebot sowie Portraits jedes einzelnen Parks. Konzipiert ist die Karte so, dass sie multifunktional eingesetzt werden kann und im Prinzip von der Primarschulklasse bis zum Politiker alle erreicht.

Verteilt wird die Karte landesweit an die Besucher aller 18 Pärke. Dazu kann sie gratis online beim Bafu bestellt werden. Ebenfalls breit verteilt wird sie durch Schweiz Tourismus und durch das Netzwerk Schweizer Pärke über deren Kanäle, wie an Messeauftritten. Eine zweite Auflage ist bereits geplant.

Verantwortlich bei Marti.Seiler: Thomas Krebs (Strategie), Anita Kittel (Beratung), Stefan Künzler/Philip Meier (Art Direction), Stefan Beck (Text/Konzept), Peter Marti.
 

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