Zu guter Letzt: Armer Bachelor

Wie der Sonntagsblick enthüllt, erhält der «Bachelor» nur einen vierstelligen Betrag für seine medial inszenierte Brautschau. Einfach ungerecht, diese Welt.

Sonntagsblick-Recherchen haben eine erschütternde Tatsache aufgedeckt: 3+-«Bachelor» Lorenzo Leutenegger erhält für den Zirkus, den er veranstaltet, nur einen vierstelligen Betrag. Vielleicht 5000 Franken, denn sonst wäre sicherlich von einem «hohen vierstelligen-» oder einem «knapp fünfstelligen Betrag» die Rede. Starker Tabak! Während Otto Normalbürger entspannt der Arbeit nachgeht, muss der per Definition begehrteste Schweizer Junggeselle in Thailand aus 21 zusammengecasteten Frauen diejenige auswählen, die ihm am wenigsten unsympathisch erscheint. Die Damen wiederum revanchieren sich, indem sie beispielsweise vorzeitig abreisen. Was durchaus verständlich ist, wenn man vom ohnehin knapp bemessenen Taschengeld (500 Franken brutto pro Woche) auch noch die alkoholischen Getränke im Hotel bezahlen muss. Auf Befehl wochenlang das Mobiltelefon abgeben ist ebenfalls nicht jederfraus Sache. Letzteres haben übrigens Recherchen der Basler Zeitung ergeben (vielleicht hat Lorenzos Vater Filippo etwas verraten). Da die Damen nach ihrer Rückkehr schweigen müssen – Konventionalstrafe im diesmal fünfstelligen Bereich lässt grüssen – dürfen die Medien endlich wieder einmal nach Herzenslust recherchieren. Und bleiben so in Übung. (hae)

Teaserbild: Screenshot 3+

Info-Point mit Riesen-Touchscreen am Bahnhof Chur

Die älteste Stadt der Schweiz ist um eine Attraktion reicher. Am Bahnhof Chur wurde am Freitag eine neue Touchscreen-Informationssäule eingeweiht. Sie verrät den Gästen alles Wissenswerte über die Stadt. Bei der technischen Umsetzung war Newmedia massgeblich beteiligt.

Am Bahnhof Chur steht neu ein Info-Point mit grossen Touchscreen, wo Informationen zur Bündner Hauptstadt abgefragt werden können. In Text, Karten, Bildern und Videos erfahren die Gäste, was Chur in den Sparten Kultur, Events, Gastronomie, Wetter, Shopping, Freizeit und vielem mehr zu bieten hat.

Die Webagentur Südostschweiz Newmedia war Teil der technischen Umsetzung der Infosäule und hat die Lösung in Zusammenarbeit mit der HTW Chur erarbeitet. «Wir haben ein System für Chur Tourismus entwickelt, mit dem man alle multimedialen Inhalte zentral verwalten kann. Die Daten werden in Echtzeit an den Info-Point ausgeliefert», schildert Claudio Cathomen, Standortleiter Newmedia Ilanz, die Anforderungen an das Projekt. Dabei kommt Nm.Tourism zum Einsatz, eine von der Newmedia entwickelte Lösung für Websites, die speziell für die Anforderungen der Tourismusbranche zugeschnitten ist. Die Infosäule in Chur soll nicht allein bleiben. In wenigen Wochen wird in llanz bereits der zweite Info-Point eingeweiht.

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Claudio Cathomen (links), Leiter Newmedia Ilanz, und Antonia Sferlazza (rechts) von Newmedia Ilanz

 

Maxomedia vergoldet SBB-Billette

Das Ziel: Billette sollen vermehrt online im SBB Ticket Shop statt am Schalter oder am Automaten gelöst werden. Um diese Hürde zu meistern, wird jetzt jeder SBB-Kunde via Wettbewerb dazu motiviert, sich einen Billettautomaten nach Hause zu holen.

Die Möglichkeit, Zugbillette online zu kaufen, ist bei vielen SBB Kunden zwar bekannt. Von Personen, die ihre Billetts noch nie im Internet gekauft haben, wird der Aufwand jedoch oft als zu hoch eingeschätzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Wer aber einmal seine Billetts bequem und einfach von zu Hause aus gelöst hat, ist in der Regel so zufrieden, dass er dabei bleibt. Um mehr Bahnreisende zum Wechsel vom Offline- zum Online-Billettkauf zu motivieren, hat Maxomedia eine Kampagne für die SBB gestartet: Neben verschiedenen On- und Offlinewerbemittel im SBB Umfeld werden Zugreisende auch über Sampling-Aktionen an verschiedenen Bahnhöfen dazu aufgefordert, sich ihr Billett «zu vergolden». Denn ab sofort ist jedes Zugbillett ein Gewinnlos mit Aussicht auf attraktive Preise – egal auf welchen Kanal es gekauft wurde.

Nachdem sich der SBB-Kunde auf der Microsite für den Wettbewerb registriert hat, erscheint ein Ladebalken mit der Bitte, auf das Auslosungsergebnis zu warten. Der Ladebalken verschwimmt allerdings unerwartet und ein auf den User personalisiertes Video startet. Darin erwacht der Billettautomat zum Leben und nimmt als kleiner Roboter aus dem nächstgelegenen Bahnhof des SBB-Kunden Reissaus, fliegt direkt auf das eigene Haus zu und landet vor der Wohnungstüre. Im Gepäck hat der Roboter die Botschaft der Kampagne: Mit dem SBB Ticket Shop haben Sie den Billettautomaten bei sich zu Hause. Nachdem der User seinen personalisierten Clip gesehen hat, gelangt er auf die Endpage, wo er den SBB Ticket Shop gleich ausprobieren oder sich weiter informieren kann. Als attraktive Sofortpreise werden Vergünstigungen für den nächsten Billettkauf im SBB Ticket Shop verlost.

Verantwortlich bei SBB: Sabrina Rizzo (E-Commerce Manager), David Brunnschweiler, (Kommunikationsmanager). Verantwortlich für Strategie, Konzeption und Umsetzung aller On- und Offline-Massnahmen: Maxomedia.

http://www.youtube.com/watch?v=G5e7GXBsp2Q

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Nahost: Kriegsparteien missbrauchen Social Media

Die jüngsten Kampfhandlungen im Nahen Osten stellen Social-Media-Plattformen vor enorme Probleme. Sowohl die Hamas als auch Israel verbreiten aggressiv Propaganda über die neuen Medien, wie Betabeat.com schreibt. Ein Filter, wie ihn traditionelle Medien bieten, fehlt komplett.

Das nutzen die Konfliktparteien skrupellos aus. Bei Twitter etwa sind von beiden Seiten explizite Bilder von toten oder verwundeten Kinder aufgetaucht, mit denen die jeweils eigenen Aggressionen gerechtfertigt werden sollen. Die Sozialen Medien werden als Waffen missbraucht, die Betreiber haben bisher keine Anstalten gemacht, das zu verhindern, wie Allhingsd.com berichtet.

Überforderte Betreiber

Sowohl die israelischen Streitkräfte als auch die Quassam-Brigaden, eine militärische Unterorganisation der Hamas, nutzen die sozialen Medien als Propaganda-Instrumente. Beide Seiten informieren ihre Online-Gefolgschaft über Opferzahlen, Raketenabschüsse und den aktuellen Status der Kampfhandlungen. Überprüfbar sind diese Meldungen nicht, es handelt sich auf beiden Seiten laut US-Medienberichten um Propaganda. Es werden sämtliche verfügbaren Kanäle bespielt, von Facebook über Pinterest bis zu Tumblr. Die Follower der Accounts können in Echtzeit mitverfolgen, wie die Menschen im Nahen Osten sterben.

«Die Geschichte zeigt, dass jedes verfügbare Kommunikationsmittel für Propagandazwecke missbraucht wird. Für die Betreiber der sozialen Netzwerke bringt das Probleme. Ihr Ruf bei Usern und Werbewirtschaft leidet, wenn der Verdacht aufkommt, dass Staaten oder andere Organisationen hier steuernd eingreifen. Die Herausforderung ist zwar groß, aber hier müssten die Betreiber die Nutzungsbedingungen durchsetzen, notfalls auch mit Löschungen», erklärt Fritz Hausjell vom Institut für Publizistik der Universität Wien in einem Pressetext-Interview. Das sei aber aufwendig und verursache Kosten, mit denen die Plattformen nicht gerechnet haben. «Bei dem vielen Geld, das Twitter und Co verdient haben, dürfen die User der sozialen Medien das trotzdem einfordern», so Hausjell.

 

Überforderte Anbieter

Bislang haben die Betreiber der neuen Medien nicht auf den Missbrauch ihrer Plattformen reagiert, obwohl die Propaganda-Profile in vielen Fällen eindeutig gegen die Nutzungsbestimmungen der sozialen Medien verstossen. Die Manipulation der Öffentlichkeit geht ungehindert weiter. Der Twitter-Account der israelischen Streitkräfte wurde laut US-Medienberichten zwar kurzfristig für 40 Minuten gesperrt, ging dann aber wieder online. Über die Hintergründe ist noch nichts bekannt, es könnte sich um eine automatische Sperre als Reaktion auf eine User-Meldung handeln.

Einzig der gefälschte Twitter-Account @IDFSpokesman wurde dauerhaft abgeschaltet. Auch das YouTube-Video, das den israelischen Anschlag auf Hamas-Führer Ahmed Jabari zeigt, war nur kurz nicht aufrufbar. Die kurzfristige Löschung sei ein Missverständnis gewesen, so YouTube gegenüber Allthingsd.com. Die sozialen Medien stecken in einer Zwickmühle. Einerseits wollen Sie nicht in die Kommunikation ihrer User eingreifen, andererseits werden ihre Plattformen hier offensichtlich missbraucht.

Den Anspruch auf Überprüfung der verbreiteten Information, der für klassische Medien gelten sollte, können und wollen soziale Netzwerke nicht erfüllen. Trotzdem erreichen die verbreiteten Botschaften ein weltweites Publikum. «Soziale Medien sind als Nachrichtenquelle mit extremer Vorsicht zu geniessen», mahnt Hausjell. (Pressetext)

 

 

Publicitas vermarktet La Liberté, La Gruyère und Le Messager

Der Verlag Groupe St-Paul lagert die nationale Vermarktung des Werberaums der Titel La Liberté, La Gruyère und Le Messager aus Fribourg an Publicitas aus.

La Liberté, La Gruyère und Le Messager, die drei Titel der Groupe St-Paul aus Fribourg, werden per 1. Januar 2013 national von Publicitas vermarktet, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Groupe St-Paul hat Publicitas mit der Vermarktung des Werberaumes der drei Titel im nationalen Werbemarkt (ausser Wirtschaftsgebiet 15) mandatiert. Buchungen in den Titeln können über das schweizweite Verkaufsnetz sowie über die Planungs- und Buchungstools von Publicitas getätigt werden.

Patrick Cuénoud, Direktor Westschweiz: «Wir freuen uns, die langjährige Zusammenarbeit im nationalen Werbemarkt mit der Groupe St-Paul fortzuführen. Dies ist ein Zeichen der Anerkennung und ein Vertrauensbeweis in die Dienstleistungen von Publicitas.»

Thierry Mauron, Directeur St-Paul Holding: «Ab Januar 2013 übergibt die Groupe Saint-Paul die Vermarktung ihrer Titel (La Liberté, La Gruyère, Le Messager) an ihre neu gegründete Gesellschaft «media f», dazu gehört auch die exklusive Vermarktung im Kanton Fribourg (Wirtschaftsgebiet 15). Hinsichtlich der nationalen Vermarktung, freue ich mich, die Geschäftsbeziehung mit Publicitas fortzusetzen.»
 

Initiative gegen Empfangsgebühren am Ende

Eine Initiative zur Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren in der Schweiz ist vorzeitig gescheitert. Die Organisation Solidarische Schweiz (SOS) gibt das Sammeln von Unterschriften auf, nachdem in 16 Monaten weniger als 20'000 Personen das Anliegen unterstützten.

SOS-Chef This Bürge bestätigte am Freitag einen Bericht des digitalen Fachmagazins Medienwoche. Man habe das selbst gesetzte Ziel verfehlt, bis Ende Oktober die erforderlichen 100'000 Unterschriften zu sammeln. Bis zur Sammelfrist am 19. Januar könnten zwar noch Unterschriften eingereicht werden, die Initianten verzichten aber fortan darauf. «Wir haben die Lage falsch eingeschätzt», sagte Bürge auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Initianten hätten mit einer Zustimmung im Medienbereich gerechnet. Diese sei aber ausgeblieben. Deshalb sei das Anliegen deutlich gescheitert.

Die Volksinitiative «Radio und TV – der Bund erhebt keine Empfangsgebühren» war im Juli 2011 von der SOS (damals noch «Partei Solidarische Schweiz») lanciert worden. Gemäss dem Initiativtext sollte Artikel 93 der Bundesverfassung dahingehend ergänzt werden, dass der Bund keine Empfangsgebühren erhebt. Trotz dem Misserfolg lassen die Initianten nicht locker. «Wie ein kleiner Schneeball immer grösser und grösser wird, wird die zweite Initiative erfolgreicher sein als die erste», sagte Bürge. Im nächsten Februar soll die zweite Unterschriftensammlung beginnen. (SDA)

 

Zürich Tokio: Schnauz und Zylinder für Glassy

Die Agentur Zürich Tokio entwickelte im Auftrag von Glassy ein Gesamtpaket für die Mercedes-Benz Fashion Days. Die Besucher konnten sich speziell gestylt an der Fotowand verewigen.

Glassy, ein neu lancierter Brillen-Onlineshop, wurde an den Mercedes Benz Fashion Days (MBFD) das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Durch die Positionierung im Umfeld der Mode sei dies naheliegend, wie Zürich Tokio in einer Mitteilung schreibt. Die Agentur entwickelte ein Konzept für einen Stand, bei dem die Interaktion mit den Gästen, so wie das Interesse an Brillen als modisches Accessoires geweckt werden sollte. Im VIP Zelt wurden für die Besucher Brillen, Zylinder und Schnauz bereitgestellt, um sich ganz à la Mr. Glassy zu stylen und davon ein Polaroid machen zu lassen. Wie die Agentur schreibt, war der Stand war ein Menschenmagnet und oft warteten mehrere Gäste und sogar Prominenz darauf, ein Polaroid zu ergattern und sich somit auf der Glassywand verewigen zu können.

Speziell für diesen Anlass hat ZürichTokio passend zum Blog eine Printversion von Glassymag produziert, für das Autoren wie Jeroen van Rooijen und der Illustrator Ata Bozaci gewonnen werden konnten. Zudem wurde eigens für die MBFD ein Inserat gestaltet. Auf Glassy.ch waren täglich die Polaroids des Vorabends zu sehen und mit «Mr. Glassyʼs Fashionreports» wurden die MBFD durch die Augen eines Scharfsehers rekapituliert.

Verantwortlich bei Glassy: Peter Lüthi (CEO), Andreas Lüthi (Store Manager). Verantwortlich bei Zürich Tokio: Daniel Donati (Creative Director), Mihaly Keserü (Grafik), Laura Donati (Beratung) & Nofri Gaillard (Beratung/Text), Viviane Gall (PR).

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Ringier sammelt Geld für die olympischen Spiele

Wie das Bündner Tagblatt berichtet, ist eine Joint Venture von Ringier und Infront auf Sponsorensuche für die Kandidatur Graubünden 2022. CEO Marc Walder ist begeistert von der Idee der Olympischen Spiele im Bündnerland.

Rund ein Viertel der Kandidaturkosten sollen Sponsoren beisteuern, welche Infront Ringier sucht. Die Firma gehört je zur Hälfte Ringier und der Sportmarketingfirma Infront Sports & Media. Die Gründe für das Interesse Ringiers an einer erfolgreichen Kandidatur sind vielschichtig. Wie Ringier-CEO Marc Walder im Interview mit dem Bünder Tagblatt angibt, seien Olympische Spiele für Medienhäuser generell interessant – besonders, wenn sie im eigenen Land stattfänden. Als CEO eines privaten Medienhauses dürfe er sich mehr zum Fenster rauslehnen als Roger de Weck, der sich trotz spürbarer persönlicher Begeisterung zurückhalte. Diese kann auch Walder nicht verbergen: «Die Olympischen Spiele sollen dahin zurückgeholt werden , wo sie herkommen: in die Berge.» Es gäbe kaum einen besseren Ort für die Winterspiele «als das wunderbare Graubünden!» so der Ringier-CEO.

Einmal mehr stellt sich im Zusammenhang mit Ringier die Frage nach der journalistischen Unabhängigkeit. Die Frage, ob bei all der Begeisterung von CEO und Medienhaus überhaupt noch Platz für die zahlreichen kritische Stimmen sei, bejaht Walder. Beispielsweise habe der Sonntagsblick der Gegenseite erst kürzlich eine grosse Plattform geboten. «Allerdings hat dieser Beitrag auch gezeigt, dass die Argumente der Gegner nicht sehr stark sind.» Die journalistische Unabhängigkeit sei aber gewährleistet, auch wenn es «in der Natur der Sache» liege, dass sportaffine Zeitungen wie Blick und Sonntagsblick Olympische Spiele grundsätzlich positiv gegenüber stehen. Walder sieht auch durch andere Ringier-Verstrickung die kritische Berichterstattung nicht in Gefahr. So würde beispielsweise im Blick kein Geheimnis daraus gemacht, wenn von den Ringier Töchter Good News und Ticketcorner organisierte Konzerte «mies» waren. Und das Engagement von Nationaltrainer Hitzfeld (Werbewoche.ch berichtete) habe sogar zur Folge gehabt, dass ihn die Ringier-Journalisten noch kritischer beobachteten, da Leser und Konkurrenten ihnen jetzt besonders auf die Finger schauen würden, so Walder.

Quelle: Bündner Tagblatt, 16. November 2012
Teaserbild: Liliana Portmann / Bünder Tagblatt
 

Clooney ist nicht mehr der einzige Star bei Nespresso

Im neuen «Nespresso. What else?»-Werbespot überlässt Hollywood-Star George Clooney das Rampenlicht dem Kundenservice von Nespresso. Die neue Werbung «Like a Star» soll zeigen, wie der Nespresso-Service aus jedem Clubmitglied einen Star macht.

Der siebte Spot in der Reihe «Like a Star» wurde von der IPG Group (Lowe Paris) kreiert. Akzentuiert durch eine dramatische Beleuchtung und atmosphärische Regeneffekte, zeigt die Eröffnungsszene Clooney, der im letzten Augenblick vor Ladenschluss in einer Nespresso Boutique Zuflucht vor dem Regen sucht. Clooney ist überzeugt, dass er die zuvorkommende Bedienung seinem Celebrity-Status zu verdanken hat. Er ist höchst überrascht, dass die geheimnisvolle Mrs. Martin, die sich ebenfalls zu später Stunde einfindet, mit derselben Liebenswürdigkeit behandelt wird. Mrs. Martin meint, bei Nespresso fühle sie sich immer wie ein Star, und fragt Clooney, ob es ihm ebenso gehe. Er darauf ironisch: «Mehr oder weniger

Die neue «Like a Star»-Werbekampagne von Nespresso startet in der Schweiz am 26. November 2012. Bereits zum dritten Mal hintereinander taten sich Nespresso und Clooney mit dem Regisseur Grant Heslov zusammen, einem für einen Academy Award nominierten Produzenten, Drehbuchautor, Schauspieler und langjährigen Freund von Clooney.

Hier geht’s zum neuen Spot «Like a Star.
 

Media Focus: Minustrend setzt sich auch im Oktober fort

Auch im Oktober sind die Ausgaben für Werbung zurückgegangen. Das Oktober-Volumen von rund 489 Millionen Franken entspricht einem Minus von 1,5 Prozent (-7,6 Millionen Franken) gegenüber 2011.

Damit lag der Bruttowerbedruck in den klassischen Medien im Oktober 2012 bereits zum dritten Monat in Folge unter Vorjahr. Der Rückgang hält sich jedoch in Grenzen, aufs bisherige Geschäftsjahr gesehen. Der von Januar bis Oktober erzeugte Werbedruck liegt mit knapp 3,9 Mio. Franken 0,5 Prozent unter dem Vorjahr, wie der Werbemarktforscher Media Focus am Donnerstag mitteilte.

Rückläufige Zahlen wiesen im Oktober 30 Prozent aller Branchen aus. Ins Gewicht fällt insbesondere der Rückgang in der Fahrzeugbranche. Die Branche schaltete im Oktober Werbung in den klassischen Medien für 50'500 Franken und damit 9,3 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres. Dies ergibt kumuliert einen Rückgang von 2.5 Prozent (-10,1 Millionen Franken) im laufenden Jahr.

Auch in der Finanzbranche wurden Minuszahlen gemessen. Werbung für Anlageprodukte wurde im laufenden Jahr um knapp 38 Prozent (-17,3 Millionen Franken) gegenüber Vorjahr zurückgefahren. Die Banken und Finanzinstitute der Schweiz gaben im Berichtsmonat 36'800 Franken und damit 9,7 Prozent weniger Geld für Werbung aus.

Mit einem Anteil von 10,4 Prozent, beziehungsweise 12,8 Prozent (Oktober 2012), ist die Nahrungsmittelbranche der aktuell gewichtigste Bereich im Schweizer Werbemarkt. Die Unternehmen haben für 62'000 Franken und damit für 21,7 Prozent mehr Werbung für ihre Produkte drucken lassen. Rund 50 Prozent der Werbungen werden dabei von Ferrero, Nestlé und Unilever sowie den Detailhändlern Migros und Coop geschaltet.
 

Wirz lanciert «Such Blickkontakt» – Für mehr Sicherheit am Fussgängerstreifen

Jedes Jahr werden in der Schweiz über 2'000 Fussgänger bei Unfällen im Strassenverkehr verletzt. Der Automobilclub der Schweiz ACS, Road Cross Schweiz und der Schweizerischer Verkehrssicherheitsrat VSR wollen diese Situation entschärfen, mit einer Kampagne von Wirz.

Diese wurde vom Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) finanziert und soll die Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern am Fussgängerstreifen verbessern. Die Kernbotschaft ist: «Such Blickkontakt». Die Blickkontakt-Kampagne startet mit Inseraten, gefolgt von Plakaten, welche die Kernbotschaft schnell und einfach verankern sollen. Parallel dazu startet ein TV-Spot mit versteckter Kamera: Ein Lockvogel fragt Passanten nach dem Weg zum Bahnhof. Doch sobald die Leute erklären, schaut er weg und sorgt so für Missverständnisse. Der Spot endet in zwei Varianten am Fussgängerstreifen: einmal kommt der Lockvogel als Fussgänger und einmal als Autofahrer wegschauend in eine gefährliche Situation.

Die Informationswebsite zur Kampagne wartet mit einer Neuheit auf: Schaltet man die Computer-Kamera ein, versorgt diese die Gesichtserkennungs-Software der Website mit Informationen über die Blickrichtung des Users. Nun kann man per Blickkontakt navigieren. Im kommenden Jahr wird die Website mit weiteren Überraschungen aufwarten, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Verantwortlich bei ACS, Road Cross, VSR: Niklaus Zürcher (Direktor ACS), Stefan Ingold (Geschäftsleiter VSR), Valesca Zaugg (Geschäftsführerin Road Cross Schweiz), Monique Ben-Shmuel (Kampagnenleiterin). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Andi Portmann, Rob Hartmann (CD), Markus Schärer (Gesamtverantwortung digital), Marco Zimmerli (AD), Isabelle Bühler, Paul Labun, Tanja Jablanovic (Grafik), Winfried Schneider (Text), Ralf Brändli, Ruben Frank (Technologie), Karin Krummenacher, Flurin Hardt, Sandro Pigoni, Fabiana Imhof (Beratung), Gordon Nemitz (Strategie), Sebahat Derdiyok (Agency Producer), Markenfilm (Filmproduktion), Yves Roth (Fotografie), Zipmedia (Media), Ursula Christen (Technologie).
 

Publicitas vermarktet neue Tessiner Anzeigeprodukte

Ab dem 1. Januar 2013 wird der Corriere del Ticino Plus und der Bitop Ticino auf dem Werbemarkt lanciert. Zuständig für die Vermarktung des Corriere del Ticino Plus sind Simone Bianchi und Vincenzo Tommasino.

Der Corriere del Ticino Plus beinhaltet neu auch den Werberaum des Giornale del Popolo. Der Tretop Ticino wird zum Jahresbeginn durch den Bitop Ticino, eine Kombination des Corriere del Ticino Plus und la Regione Ticino, ersetzt. Der Corriere del Ticino CDT wird per 1. Januar 2013 auf dem Werbemarkt als Corriere del Ticino Plus erscheinen. Das Giornale del Popolo GDP wird als Anzeigeprodukt mit dem CDT zusammengeführt. Dies schreibt Publicitas in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zuständig für die Vermarktung des Corriere del Ticino Plus sind Simone Bianchi, Leiter Werbemarkt, Verlag Corriere del Ticino und Vincenzo Tommasino, Key Account Manager, Publicitas Ticino.

Die Zusammenarbeit zwischen CDT und GDP führt zur Lancierung per 1. Januar 2013 des Anzeigeproduktes Bitop Ticino, eine Kombination des Corriere del Ticino Plus und la Regione Ticino. Der Bitop Ticino ist das Nachfolgeprodukt des Tretop Ticino, eine Titelkombination bestehend aus den drei Tessiner Tageszeitungen CDT, la Regione Ticino und GDP.

Publicitas wird im 2013 weiterhin den Werberaum der Tessiner Tageszeitungen CDT, GDP – als Corriere del Ticino Plus- und la Regione Ticino sowie die neue Titelkombination, ab Januar 2013 unter dem Namen Bitop Ticino, im Schweizer Werbemarkt sowie in Norditalien vermarkten.
 

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