Zu guter Letzt: Endlich etwas Sinnvolles

Tim Holmans Portal bringt Besucher per Zufallsgenerator auf komplett nutzlose Websiten. Schnell wird klar: Je sinnbefreiter, desto besser!

So zeigt beispielsweise Randomcolour.com bei jedem Besuch eine andere Farbe an. Pleasedonate.biz besteht lediglich aus einem Paypal-Spendebutton. Something.com zeigt ein Wort an (genau, Cat-bounce.com kann man Katzen wie Gummibälle herumhüpfen lassen.

 

Am besten gleich selber ausprobieren – der Vorrat an sinnlosen Seiten scheint gross.

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Crafft: Helvetia Blog entwickelt

Die Helvetia verstärkt ihre Kommunikation in sozialen Netzwerken. Crafft entwickelte zusammen mit der Schweizer Versicherungsruppe eine Online-Dialogplattform, den «Helvetia Blog». Dieser ergänzt den bestehenden Internetauftritt der Helvetia.

Der Helvetia Blog erzählt Geschichten aus der Welt des Versicherers: Portraits von Kundinnen und Kunden wie zum Beispiel Winzerinnen, Jungunternehmer oder Meteorologen, Expertentipps zum Thema Hausbau oder Weinversicherungen sowie Kolumnen oder Hintergrundberichte zu Sport, Freizeit, Versicherung und Vorsorge. So erklärt die Versicherung ihr komplexes Umfeld attraktiver und schliesslich einfacher. Die Besucher des Helvetia Blog sollen Fragen stellen, Meinungen kundtun, Artikel und Videos kommentieren, sich untereinander austauschen und die Verbindung zu anderen sozialen Netzwerken herstellen.

Das schafft Vertrauen und bindet die Menschen an die Helvetia, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Versicherer möchte sich mit der neuen Plattform als innovatives und dynamisches Unternehmen zeigen. «Unternehmen können ihre Botschaften und Positionen heute nicht mehr einfach so verkünden», sagt Andreas Notter, Mediensprecher und Projektleiter bei der Helvetia. «Im Internet wollen die Leute mitreden, sie möchten direkt mit dem Unternehmen in Verbindung treten und so mit ihm kommunizieren. Das schafft Vertrauen und bindet die Menschen an die Firma.»

Das inhaltliche und visuelle Konzept des Helvetia Blog hat die Kommunikationsabteilung der Versicherungsgruppe zusammen mit Crafft entwickelt, der Zürcher Agentur für Corporate Publishing und Markendesign. Am 19. November 2012 ging im Ländermarkt Schweiz der erste Helvetia Blog online. Weitere Ländermärkte folgen ab 2013.

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ADC Schweiz: Sieben neue Mitglieder aufgenommen

Nicht alle, die in den Art Directors Club (ADC) Schweiz wollen, dürfen. Dieses Jahr bewarben sich 15 Interessenten - knapp die Hälfte wurde aufgenommen.

Der ADC ist die Vereinigung der führenden Kreativen der Kommunikationswirtschaft. Wie es in einer Mitteilung heisst, wird als Neumitglied nur aufgenommen, «wer einen substantiellen kreativen Beitrag zu mehreren vom ADC Schweiz ausgezeichneten Arbeiten geleistet hat oder in anderer Weise im Umfeld der Werbung oder in den Bereichen Digital, Design, Fotografie, Architektur, Film und Musik Hervorragendes vorweisen kann.»

15 Interessenten hatten sich dieses Jahr um die Mitgliedschaft im ADC beworben und dazu ihre besten Arbeiten eingereicht. Davon wurden sieben Einreichungen von der Aufnahmekommission als hervorragend beurteilt. Neu in den ADC aufgenommen sind:

• Inken Rohweder Freelancerin
• Dennis Lück Draftfcb/Lowe
• Marco Zimmerli Wirz Werbung
• Markus Schärer Wirz Werbung
• Renzo Selmi Selmi Tonstudio
• Maurus Zehnder Jung von Matt/Limmat
• Martin Arnold Adweek AKQA

Die Aufnahmekommission 2012 setzte sich wie folgt zusammen: Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann (Präsidium), die Vorstandsmitglieder Frank Bodin, Remy Fabrikant und Philipp Skrabal sowie die ADC Mitglieder Thomas Kurzmeyer, Markus Rottmann, Walter Rüegg und Uwe Schlupp.
 

Süsser die SBB-Freizeitangebote nie klingen

Mit einem Spot für die Freizeitangebote von SBB und ÖV will Contexta die Zuschauerinnen (und Zuschauer) daheim vor den Bildschirmen «so richtig in Weihnachtsstimmung bringen».

Weihnachtszeit – Zeit für seine Liebsten. Kein Wunder also, wird im neuesten Spot von Contexta eine Generationen überschreitende, vornehmlich weibliche Zielgruppe ins Visier genommen. In rasanten Match Cuts und zuckersüssen Bildern begleitet die Kamera eine Mutter und ihre erwachsene Tochter auf ihrer gemeinsamen Tour durch die vorweihnächtliche Schweiz. Mit dem öffentlichen Verkehr fahren Sie zu einem der vielen Weihnachtsmärkte in der Schweiz, zum Weihnachtshopping in die Stadt und zum Entspannen in den Wellnesstempel. Die frohe Botschaft der vergünstigten Freizeitangebote verkünden neben dem Spot auch Plakate rund um Schweizer Bahnhöfe, POS-Broschüren und Banner, die direkt zum Angebot führen.

Der Spot wäre aber laut Contexta kein richtiger Weihnachtsspot, hätte er nicht auch noch eine Moral: Wichtiger als alle Geschenke sei die Zeit, die man zusammen verbringe. Und die könne man nirgends besser geniessen als auf einer gemeinsamen Zugfahrt – unterwegs zuhause eben, so die Agentur.

Verantwortlich bei SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation Personenverkehr), Petra Thomann (Projektleitung Marketing-Kommunikation, Freizeitkampagne). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Willem Baumann (Art Direction), Vanessa Mermoud (Grafik), Daniel Müller (Text), Evelyn Brodmann, Monika Siegenthaler (Beratung). Filmproduktion: Shining Pictures, Zürich, Marco Lutz (Regie), Stefan Bircher (Produktion). Fotografie: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Patrik Rohner.

 

Advico Y&R: Wie ein Zoo ohne Gitter

Die Agentur Advico hat für den Tierpark Goldau eine Kampagne kreiert, die auf die Freiräume der Tiere hinweist. Wie ein Zoo - nur ohne Gitter.

Dank einer grossen Freilaufzone leben die Tiere im Natur- und Tierpark Goldau fast wie in der Wildbahn. Besucher können sie hautnah beobachten – ganz ohne störende Gitter, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf den von Advico Y&R entwickelten Sujets bilden deshalb anstelle von Gitterstäben Bäume eine natürliche Abgrenzung zum Betrachter. Die drei Sujets sind ab sofort im Einsatz.

Verantwortlich beim Natur- und Tierpark Goldau: Anna Baumann (Direktorin) Regina Kaeser (Leiterin Marketing & Verkauf). Verantwortlich bei Advico Y&R: Markus Gut (CCO), Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Fabian Esslinger (AD), Patrick Bucher (Text), Ramun Knapp, Christoph Schwarz (Beratung), Andrea Vedovo (Fotografie) , Alex Herzog, Red Department (Bildbearbeitung), APG, Beat Holenstein (Media).

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Die Agentur hat ausserdem Spezial-Plakate gestaltet, welche im Hauptbahnhof Zürich über die Gitter gehängt wurden, mit denen der Bahnhof nachts abgeschlossen wird. So sollen sie die Illusion eines Durchbruchs erwecken.

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Saatchi & Saatchi: Unicef-Kampagne lanciert

Unicef lanciert diesen Herbst eine Kampagne zum Thema «Stopp Gewalt an Mädchen». Es soll ein Bewusstsein geschaffen werden, für eine grausame Problematik, welche die betroffenen Mädchen kaum zur Sprache bringen können.

Saatchi & Saatchi zeigt, wie eine Spende den Mädchen die eigene Stimme zurückgeben kann. Ziel war, das Unaussprechliche sichtbar zu machen. Mit einem Visual, das nicht nur das Negative sondern auch das Positive aufrüttelnd zeigt, wie es in einer Mitteilung heisst. In der kreativen Umsetzung können betroffene Mädchen trotz Unterdrückung mittels ihrem eigenen Mund ihren Missstand mitteilen. Die von Marco Grob fotografierte und gefilmte Kampagnenidee kommt in Inseraten, Plakaten, Online und Filmen zum Einsatz. Die exemplarischen Schicksale werden anhand von 6 Mädchen dokumentiert, die aus den betreffenden Kulturen gecastet wurden. Echte, aber anonym gehaltene Lebensgeschichten aus den Ländern Demokratische Republik Kongo, Pakistan, Indien, Ukraine, Nicaragua und Nigeria kommen zur Sprache.

Online kann man mehr über die Lösungsansätze von Unicef erfahren. Welche Projekte unterstützt werden, die gezielt auf die Stärkung der Mädchen hinarbeiten. Die zentrale Rolle von Bildungs- und Aufklärungsprogrammen. Die praktische Hilfe für Opfer wie medizinische Behandlung & Betreuung, mit Kostenübernahme von Unicef für Operationen und Bereitstellung von Medikamenten. Und wie Unicef Beratungsstellen und Auffangnetze etabliert. Fokussiert wird nun in der Kommunikations-Kampagne die öffentliche Diskussion dazu angeregt.

Verantwortlich bei Unicef: Elsbeth Müller (Geschäftsleiterin), Elisabeth Karagiannis (Leiterin Information). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Juerg Aemmer (Creative Direction), Frédéric Nogier, Justin Pettit (Art Direction), Felix Freese, Till Wembacher (Text), Stella Feurer (Grafik), René Berzia (DTP), Pascal Schaub (Managing & Strategy Director), Sonia Ducu, Stephanie Weber (Beratung), Marco Grob (Foto/Regie), Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung), Hastings (Ton), Ultra (Produktion Film), Detail (Produktion Print).

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Radio Pilatus: Immer noch kein Song doppelt

Radio Pilatus spielt von 08.00 bis 17.00 Uhr keinen Song doppelt. Wer doch einen doppelten Song entdeckt und dies dem Moderator am schnellsten ins Studio meldet, erhält als Belohnung 500 Franken.

Seit einem halben Jahr spielt Radio Pilatus täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr keinen Song doppelt. Die Playlist wurde um viele bekannte Songs aus den letzten dreissig Jahren erweitert. «Die Reaktionen auf die Kampagne waren durchwegs positiv und haben uns dazu bewegt, die Kampagne auszuweiten», erklärt Roman Unternährer, Moderationsleiter von Radio Pilatus. Neu wird deshalb die Hörerschaft in die Kampagne mit einbezogen. Wer auf Radio Pilatus  in besagtem Zeitrahmen ein Lied doppelt hört, ruft ins Studio an und gewinnt 500 Franken. Der Wettbewerb läuft bis Ende Jahr.
 

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Maz: 833 Unterschriften für den Verbleib in Luzern

Das Komitee «Nicht ohne Maz» hat nach eigenen Angaben 833 Unterschriften für einen Verbleib der Journalistenschule in Luzern gesammelt. Diese erwägt einen Wegzug, weil der Kanton Luzern seinen Betriebsbeitrag von 50'000 Franken gestrichen hat.

Das Komitee, das von den zwei Kommunikationsagenturen Akomag und Wave initiiert wurde, will mit der Unterschriftensammlung dem Maz den Rücken stärken. Das Kantonsparlament solle auch davon überzeugt werden, von weiteren Streichungen abzusehen.

Die Streichung der 50'000 Franken wurde als besonders störend empfunden, weil Luzern nicht nur Standortkanton, sondern auch Gründungskanton des Maz ist. Der Kanton hatte argumentiert, er sei aus finanziellen Gründen zu der Massnahme gezwungen.

Nach Ansicht des Komitees trägt die Journalistenschule neben Wertschöpfung auch viel zum Image von Luzern bei. Das Maz stärke auch den Bildungsstandort Luzern. Zudem seien Medien eine Industrie der Zukunft. (SDA)
 

Ruf Lanz: Erfolgreiche Personalkampagne für VBZ

Seit einiger Zeit werben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit einer von Ruf Lanz konzipierten Kampagne gezielt um Frauen. Mit Erfolg, wie die NZZ am Montag schrieb.

Im Wortlaut: «Schon ein halbes Jahr nach der Werbekampagne zeigte sich der Erfolg deutlich in den Bewerbungen. Von tausend Bewerbern waren ein Drittel Frauen – ihr Anteil hatte sich verdoppelt.» Sobald man weniger Werbung mache, stelle sich allerdings ein Rückgang an Bewerbungen ein, sagt Heinz Vögeli, Leiter Personal und Unternehmenskommunikation bei den VBZ. Bei den Tramführern zeige sich der Fortschritt besonders deutlich, da sie den grössten Anteil der VBZ-Mitarbeiter bildeten, sagt Heinz Vögeli. Heute sitzt in jedem dritten Zürcher Tram eine Frau im Führerstand; vor zwei Jahren war erst in jedem vierten Tram eine Tramführerin tätig.

Eines von mehreren Teilen der VBZ-Personalkampagne: Grosse Plakate für Frauen, deutlich kleinere für Männer.

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NZZ treibt digitales Neugeschäft voran

Die NZZ treibt ihr digitales Neugeschäft voran und beteiligt sich mit ihren Partnern Braingroup und Finaware an MDC Media, der ersten unabhängigen Informationsplattform für den Schweizer Privatanleger.

Ab Dezember können Anleger den Deckungsgrad ihres individuellen Risikoprofils mit der bestehenden Depotstruktur überprüfen und Finanzprodukt-Anbieter vergleichen, die ihrem Profil entsprechen. In einem nächsten Ausbauschritt stellt die Plattform den Anlegern Tools für ein professionelles Portfoliomanagement zur Verfügung, wie es in einer Mitteilung heisst.

2013 wird zusätzlich eine unabhängige Finanz- und Vorsorgeberatungs-Plattform für Schweizer Privathaushalte lanciert. Durch Interaktivität und animierte Abläufe soll die Selbstberatung zielgerichtet zu den besten Lösungen und Produkten führen. Eine umfassende Analyse der persönlichen Situation veranschaulicht die Entwicklung von Ausgaben, Einkommen, Vermögen, Schulden und Steuern im Zeitverlauf. Auf dieser Grundlage können verschiedene Szenarien erstellt und bewertet werden. Unterstützt wird zudem die ganzheitliche Finanzplanung, basierend auf einem interaktiven Life-Eventansatz wie zum Beispiel Heirat, Kinder, Scheidung, Wohneigentum, Tod, Nachlass unter Berücksichtigung von persönlichen Zielen und Möglichkeiten.

Die strategischen Partner Finaware und Braingroup bringen wichtiges Know-how und Softwarekomponenten in MDC Media ein. Finaware entwickelt seit 1997 unter anderem Softwarelösungen für die professionelle Anlageberatung. Braingroup bietet seit 2001 innovative Informationssysteme für die umfassende Vermögens- und Vorsorgeplanung. Beide Firmen bedienen bisher ausschliesslich den Business-to-Business-Markt. Durch MDC Media wird nun gemeinsam mit der NZZ der Business-to-Consumer-Markt erschlossen.

«Wir sind überzeugt, dass der Konsument sich in Zukunft bei der Geldanlage, Finanz- und Vorsorgeplanung vermehrt neutral und individuell informieren möchte. Dafür wollen wir ihm die entsprechenden Informationen und Instrumente in die Hand geben», betont Simon Virlis, Leiter Unternehmensentwicklung der NZZ-Mediengruppe. Ivo Streiff, CEO und Mitgründer von MDC Media fügt hinzu: «Mit den neuen Partnern sind wir in der Lage, in den nächsten Monaten Funktionalitäten für den privaten Anleger anzubieten, die bisher nur Experten zur Verfügung standen. Über die Kanäle der NZZ erreichen wir genau unsere Zielgruppe.»
 

Extrablatt der SVP wohl bald regelmässig

Im Interview mit Der Sonntag lässt SVP-Präsident Toni Brunner durchblicken, dass die Partei-Publikation Extrablatt, die an alle Haushalte verschickt wurde, keine einmalige Aktion war.

Die Zeitung erschien in einer Auflage von knapp vier Millionen Exemplaren und wurde – verfasst in den drei Amtssprachen – in alle Schweizer Haushalte verschickt. Zwar hatte das Parteiblatt mit Kinderkrankheiten in Form von Druckfehlern zu kämpfen, trotzdem bescherte es SVP-Präsident Toni Brunner wahre Hochgefühle, als er vergangenen Freitag den Briefkasten öffnete. In einem Interview mit der Der Sonntag beschreibt er den Moment: «Es war fantastisch. Ich werde ihn nicht mehr vergessen.» Im Gegensatz zu den neuen Medien sei es «sinnlicher», in einer Zeitung zu lesen und «sie wirken zu lassen». Deshalb hat er laut Interview nicht nur Abonnent der Weltwoche und der Basler Zeitung («übrigens schon, bevor sie in die rechten Hände kam»), sondern auch des St. Galler Tagblatts («teilweise grausam»).

Der Sonntag schliesst aus Brunners Begeisterung, dass die Partei die Zeitung Extrablatt künftig jeden Monat verteilen lassen will. Darauf weist auch die Beschriftung «November 2012» hin. Dies verneint Brunner nicht, das Projekt sei für die SVP «ambitiös». Der Rhythmus, in welchem Extrablatt erscheint, sei allerdings «völlig offen». Die Kosten der werbefreien Zeitung – 950'000 Franken pro Ausgabe – übernehmen übrigens laut Brunner «verschiedene Unternehmer». Nicht nur, aber auch Christoph Blocher, wie der SVP-Präsident zu Protokoll gibt.
 

ADC YCA 2012: Preisverleihung im Mascotte

Die Sieger des ADC Young Creatives Award 2012 stehen fest. In Zusammenarbeit mit Joiz wurden im Zürcher Mascotte die Preise übergeben. Medienpartner Werbewoche war dabei und zeigt die prämierten Arbeiten.

«Es war beeindruckend zu sehen, wie unverkrampft unsere Youngsters mit dem anspruchsvollen Cailler-Briefing fertig wurden», so Philipp Skrabal, ADC-Vorstand und Hauptverantwortlicher der Veranstaltung. Rund hundertzwanzig Jungtalente nahmen in Zweierteams die diesjährige Herausforderung an, um sich nebst der begehrten Trophäe einen Platz in Cannes zu ergattern. Auch Cornelia Brechbühl von Sponsor Cailler zeigt sich begeistert: «Die Ideenvielfalt war beachtlich. Unser Engagement hat sich gelohnt, auch wenn sich nicht alle Gewinnerarbeiten gleichermassen mit der Marke in Einklang bringen lassen. Schliesslich geht es primär ums Talent und weniger um marktreife Lösungen». So vermochte beispielsweise der etwas makabere Gewinnerbeitrag der Kategorie Film Brechbühl weniger zu überzeugen – die Jury hingegen goutierte die gelungene Umsetzung und beim anwesenden Publikum sorgte der Spot für lautstarke Erheiterung. Der Film zeigte eine Verstorbene, welche dem «extra langen Nachgeschmack» der Schokolade nochmals genüsslich Ausdruck verlieh.

Der renommierte Kreativwettbewerb fand bereits zum sechsten Mal statt, die Sieger der Kategorien Film, Outdoor und Cyber reisen auch 2013 wieder nach Cannes zur Young Lions Competition, um dort offizielle die Schweiz zu vertreten. «Drei der sechs künftigen Cannes-Teilnehmer gehörten interessanterweise schon 2011 zu den Gewinnern unseres Wettbewerbs. Dies lässt auch für die Young Lions hoffen», kommentiert Jurypräsident Dominik Oberwiler deren Chancen im internationalen Wettbewerb. Zu den vier begehrten Trophäen des ADC Young Creatives Award kam noch der mit 2500 Franken dotierte Sonderpreis für kreative Mobile-Anwendungen, gesponsert von der Goldbach Group.

Neu bei der diesjährigen Austragung war die Partnerschaft mit dem Jugendsender Joiz, der dem Wettbewerb am 7. November eine einstündige «Livingroom»-Ausgabe widmete. Auch die Preisverleihung ging mit Joiz TV über die Bühne. Für die kurzweilige und charmante Moderation im Mascotte sorgte Alexandra Maurer, Moderatorin und Redaktorin bei Joiz. Eindrücke der Preisverleihung sind im fünften Beitrag der «Noiz»-Sendung vom 15. November zu sehen. In der kommenden Print-Ausgabe der Werbewoche nimmt der Hauptverantwortliche Philipp Skrabal, Executive Creative Director und Mitinhaber der Agentur Wirz, zum Wettbewerb Stellung. (hae)

Die Gewinner der Kategorie Film:
Jumana Issa, Joelle Hauser

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Der Gewinner-Film zeigt, dass der genüssliche Nachgeschmack der Schokolade lange auf der Zunge weilt – sogar über den Tod hinaus.

Die Gewinner der Kategorie Outdoor:
Johannes Dörig, Susanna Gonzàlez

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Das Gewinner-Duo überzeugte die Jury mit der Kampagne «Create Emotions», bei welcher «fühlende Plakate» dem Konsumenten durch ein aufwändiges technisches Verfahren personalisierte Sujets und Schokoladensorten anzeigen, die zur jeweiligen individuellen Stimmungslage passen. Diese wird im Vorfeld erhoben und später per Gesichtserkennung zugeordnet.  

Die Gewinner in der Kategorie Cyber:
Niels Schäfer, Pedro Moosmann

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Schäfer und Moosmann kreierten den «Cailler Schoggi-Index», welcher den Schokoladenpreis an den SMI bindet. Auf diesem Weg soll Cailler auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten Trost spenden.

Die Gewinner der Kategorie Alternative Media:
Nicolas Brivio, Daniel Schmid

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Die Kampagne «Olga’s Milch» lässt Cailler zum Milchproduzenten werden. Mit den Namen der jeweiligen Kühe versehene Designer-Flaschen spielen auf die Tatsache an, dass der Schokoladenproduzent nur Milch von Tieren aus der Region Gruyére, wo die Fabrik steht, verwendet.

Die Gewinner des Goldbach Group-Sonderpreises «Mobile»:
Gaël Tran, Jérémie Braun

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Mit einer Milchkannen-App transportieren Konsumenten mit Hilfe von GPS Milch zu Cailler-Verkaufsstellen und werden dort belohnt. Dabei dürfen sie keinen Tropfen verschütten. Die Idee, welche unterstreichen soll, dass Cailler als einziger Schokoladenhersteller echte Milch verwendet, haben Tran und Braun mit einem überzeugenden Werbefilm visualisiert.

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Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner

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Johannes Dörig und Susana Gonzàlez (TBWA), Sieger Kategorie Outdoor

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Pedro Mossmann und Niels Schäfer im Gespräch mit Alexandra Maurer

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Joelle Hauser (Y&R Group) gewann mit Jumana Issa in der Kategorie Film

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