Zu guter Letzt: Invasion der Skilehrer

Am Donnerstag waren über 100 Skilehrerinnen und Skilehrer aus Davos Klosters in Zürich im Einsatz – Sie wollten den Zürcher Gästen «für deren Treue danken».

Ein wichtiger Einsatzort für die Skilehrer war das Einkaufszentrum Sihlcity: Als Parkwächter gaben sie Tickets aus, halfen den Kunden beim Einpacken der Einkäufe und standen im Sportgeschäft beim Kauf von Winterausrüstung als Berater zur Verfügung. Auch der Stadtreinigung griffen sie unter die Arme und sammelten den Abfall von den Strassen auf.

Die Aktion wurde organisiert von der Davos Klosters Bergbahnen und der Destination Davos Klosters. Sie habe zum Ziel, den Zürcher Gästen für deren Treue zu danken, so die Organisatoren in einer Mitteilung. Die Dankeschön-Invasion der Skilehrer wurde dann auch gleich dazu genutzt, auf die Aktion «Skipass geschenkt» hinzuweisen. (Bis am 23. Dezember 2012 ist der Skipass ab einer Übernachtung inklusive). Einige Impressionen des Skilehrer-Besuchs in Zürich haben die Organisatoren bereits online gestellt und auf der Facebook-Seite von Davos Klosters dokumentiert.

Wer jetzt schon wieder vergessen hat, worum es ging, hier noch einmal die Zusammenfassung: In Zürich ist der Skilehrer auch ein Parkwächter. (uma)
 

Divio gestaltet neuen Webauftritt für Verit

Die Zürcher Internetagentur Divio hat für Verit Immobilien und Verit Investment Management die Neugestaltung des Webauftritts umgesetzt. Dabei spielen Impressionen eine ebenso zentrale Rolle, wie die einfache Webseiten-Administration.

Mit dem Slogan «Mit Ihnen. Für Sie.» und einer grossen Bildergalerie lädt die neue Webseite von Verit Immobilien Interessenten ein, mehr über ihr Angebot zu erfahren. Der Auftritt bietet neben ansprechenden Impressionen einen Referenzen-Bereich mit Filterfunktion. Die beiden Unternehmen sind neu auf einer Seite vereint, wodurch die Inhalte auf einfache und einheitliche Weise sowohl editiert als auch verwaltet werden können. Das Gleiche gilt für
Microsites zu speziellen Projekten.

Speziell am neuen Auftritt ist auch der «Demnächst»-Bereich, so die Agentur. Denn in diesem Bereich könne das Unternehmen zusätzlich differenzierte Objektpräsentation machen kann, während unter «Mieten» und «Kaufen» eine direkte Anbindung an Homegate existiere.

Wie jede von Divio umgesetzte Webseite basiert Verit.ch auf dem Enterprise Open Source CMS «django CMS» und ist beliebig erweiterbar.

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Medienkonzentration im Tessin schreitet voran

Die Medienkonzentration im Tessin nimmt zu: Der private Fernsehsender Tele Ticino und das Privatradio 3i gehören neu indirekt beide der Verlagsgesellschaft, die den Corriere del Ticino herausgibt.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek genehmigte die Konzessionsübertragungen. Das Uvek begründet die Genehmigung mit zwei Argumenten, wie es am Donnerstag mitteilte: Zum einen biete die SRG sowohl im Fernseh- wie auch im Radiobereich eine bedeutsame Alternative zu den privaten Sendern Tele Ticino und Radio 3i. Mit Radio Fiume sei überdies ein zweites Privatradio im Tessin konzessioniert. Zum anderen hätten sich die neuen Eigentümer der Privatsender verpflichtet, die Unabhängigkeit der einzelnen Redaktionen zu wahren. Die Angebots- und Meinungsvielfalt werde durch die wirtschaftlichen Übergänge nicht tangiert, schreibt das Uvek.

Die neue Mediensituation im Tessin ist wie folgt zustande gekommen: Timedia Holding hat die Mehrheit an TeleTicino übernommen. Innerhalb der Timedia Holding hält wiederum die Società Editrice del Corriere del Ticino seit neuem die Mehrheit. Da Radio 3i bereits im Besitz von Timedia Holding ist, sind Radio 3i, Tele Ticino und der Corriere del Ticino unter dem gleichen Dach vereint. Verwaltungsratspräsident der Timedia Holding ist der Tessiner CVP-Ständerat Filippo Lombardi.

Radio 3i und Tele Ticino haben im Jahr 2007 vom UVEK eine Konzession zur Verbreitung eines UKW-Radio- respektive Regionalfernsehprogrammes erhalten. Die Konzessionen sind bis Ende 2019 gültig. (SDA)
 

Eine Rubrik wird Kult

Piero Schäfer war von 1985 bis 1989 einer der ersten Chefredaktoren der Werbewoche. Jetzt hat er ein Buch geschrieben. Es soll keine Biografie sein, sondern eine Retrospektive mit autobiografischen Zügen, die eine Zeitspanne von 40 Jahren umfasst. Exklusiv in der Werbewoche hier der auszugsweise Abdruck des Kapitels «Im Storchen getroffen», eine Rubrik, die er damals für die Werbewoche erfand.

Die personenbezogene Ignoranz musste schnell behoben werden. Und da kam ich auf eine Idee, die sich im Nachhinein als äusserst erfolgreich und effizient erwies: Ich schuf eine wöchentliche Rubrik, welche einerseits Hintergrund zu einem aktuellen Ereignis bieten und mir gleichzeitig schnelle Bekanntschaften ermöglichen sollte. In Anlehnung an die Rubrik «In Zürich getroffen», für welche ich bei der NZZ lange Jahre Inhalt geliefert hatte, nannte ich die neue Rubrik «Im Storchen getroffen». In der mit Lederpolstern bestückten Bar des Hotels Storchen am Weinplatz, just vis-à-vis meines Büros im Samen-Mauser-Haus, traf ich von nun an während viereinhalb Jahren (ausser in der Ferienzeit) jede Woche einen Exponenten oder eine Vertreterin der Werbe- und Medienbranche zum aktuellen Gespräch. Ausnahmen gab es bloss, wenn ich im Militär oder sonst unabkömmlich war. Zweimal vertraten mich Christian Gerig und Bänz Lüthi, fünfmal mein Redaktionskollege Urs Steiner, der später bei Cash war und nunmehr seit vielen Jahren für die NZZ arbeitet.

«Im Storchen getroffen» erlangte innert kurzer Zeit Kultcharakter und hatte einen hohen Beachtungsgrad. Von Jean Etienne Aebi, meinem ersten Gesprächsgast, bis SRG-Generaldirektor Leo Schürmann gaben sich die wichtigsten Persönlichkeiten der Branche gewissermassen die Klinke der Bar in die Hand. In all den Jahren hat kein einziger Gast die Einladung ausgeschlagen. Und Prof. Matthias Steinmann kam trotz hohem Fieber zum Date. Einer hat allerdings einige Turbulenzen verursacht: Jungverleger Marc Frey lehnte es ab, das Gespräch in der Bar zu führen. Ich musste ihn an der Edenstrasse interviewen. Immerhin gelang es mir, den arroganten Herrn für das Foto in der Bar zu überreden. So traf man sich im Storchen für ein paar wenige Minuten, und Fotografin Sabine Dreher, die neben Michael Sieber und Jules Vogt die meisten Aufnahmen schoss, bannte den nicht besonders kooperativen Herrn Verleger rubrikentreu auf den Film. Besonders in Erinnerung ist mir das Gespräch mit dem damaligen SRG-Generaldirektor Leo Schürmann: Hoteldirektor Jean-Philippe Jaussi tigerte schon lange vor dem Gespräch nervös über die dicken Teppiche, weil er dem hohen Gast einen persönlichen Empfang bereiten wollte. Und als der SRG-Boss dann auftauchte, eilte ihm Jaussi, professionelle Willkommensfreude ausstrahlend, entgegen. Noch bevor er ihm die Hand schütteln konnte, empfing Fotograf Jules Vogt den SRG-Chef grinsend mit den unflätigen Worten: «Aber nicht, dass Sie mir dann wieder in der Nase bohren, Herr Generaldirektor. » Leo Schürmann nahm’s, in Erinnerung an einen früheren Fototermin mit Vogt, gelassen, derweil Jaussi und ich betreten und leicht indigniert abseits standen.

Aus journalistischer Sicht bemerkenswert ist die Tatsache, dass keines der 200 Portraits zu einer ernsthaften Reklamation Anlass gegeben hat. Schawinski wird das mit dem Umstand erklären, dass die Rubrik zu brav war, aber ausgerechnet er verwahrte sich dagegen, kritisch angefasst zu werden. Über die Reihenfolge der Gespräche hat die Aktualität entschieden, manchmal war es aber auch ein Telefonanruf. Nachdem der Genfer Jean-Claude Nicole, Verleger von «La Suisse» im Storchen über diverse Pläne geplaudert hatte, meldete sich umgehend sein Waadtländer Marktpartner Pierre Lamunière. Er weile demnächst in Zürich, meinte der Verleger, und schlug deshalb vor, mich im Storchen zu treffen. Offensichtlich wollte er Konkurrent Nicole nicht unwidersprochen bei den Deutschschweizer Inserenten werben lassen.

Es ist durchaus spannend, heute und damals zu vergleichen. Wer von den 200 Gästen im Storchen ist noch aktiv? Wer hat sich einen Namen gemacht oder ist gar prominent? Aus literarischer Sicht ist die Antwort einfach: Martin Suter. Der Erfolgsautor war im Juli 1985 zusammen mit Robert Stalder in der Storchenbar. Das Thema: Die Expansion ihrer Agentur Stalder & Suter nach Zürich.

Statements einiger Storchengäste (Unternehmen und Funktion zur Zeit der Gespräche 1985 bis 1989).

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Profeta realisiert Kundenmailing für Schuler Weine

Profeta Kommunikation hat für Schuler Weine ein Weihnachts-Kundenmailing gestaltet. Dabei wurde ein Direct-Self-Mailer mit einem 16-seitigigen Inhalt realisiert.

Das Mailing dient der Verkaufsförderung und beinhaltet Weihnachtsgeschenke von Terra Nuova. Es soll bestehende Kunden für Weineinkäufe auf die Weihnachtszeit stimulieren, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Mailing wurde Mitte November an bestehende Kunden versandt.

Verantwortlich bei Profeta Kommunikation: Eugen Profeta (Konzept, Beratung und Texte), Beni Kurz (Art Direction), Claudia Schneiter (Texte). Verantwortlich bei Schuler Weine: Robert Hoehn. Verantwortlich bei Engelberger Druck: Sandro Blättler, Edi Engelberger.

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Evoq: Pimp my Smartphone

Evoq hat die Marke und den Shop von myPhone neu lanciert. Im myPhone Accessoires-Shop findenHandy-Fans alles für ihr Smartphone oder iPad: Covers, Restyles und eine Vielzahl von Zubehör.

Zudem kann bei myPhone Repairs von iPhone bis Galaxy fast alles repariert werden. Entsprechend tritt die Marke mit den beiden Subbrands «Accessoires» und «Repairs» auf. Neben der Marke hat Evoq auch das neue Shop-Design entwickelt und den Flagship-Store im Shoppi Tivoli gestaltet.

Der Umbau wurde mit zahlreichen Aktionen und entsprechender Kommunikation begleitet. Neben den Shops in Zürich, Chur und Spreitenbach sind in der ganzen
Schweiz weitere myPhone-Shops in Planung.

Verantwortlich bei myPhone: Adrian Schaffner (Beratung) Serkan Genc. Christoph Stalder (Creative Direction), Stephanie Locher (Design). Realisation Shop: Diprint, Urdorf.

Ericsson-Studie: 3,3 Milliarden Smartphones bis Ende 2018

Der Welt steht ein Smartphone-Boom bevor, der bisherige Wachstumssprünge weit in den Schatten stellen wird. Bis Ende 2018 werde sich die Zahl der genutzten Smartphones auf 3,3 Milliarden verdreifachen, prognostizierte der weltgrösste Telekom-Ausrüster Ericsson.

In Westeuropa und Nordamerika dürften dann praktisch alle Mobiltelefone schon Computer-Handys sein – in Afrika, Asien und im Nahen Osten dagegen erst jedes Dritte. Insgesamt werde es in sechs Jahren 9,3 Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse geben, heisst in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Ende 2012 dürften es rund 6,6 Milliarden sein – die Zahl tatsächlicher Nutzer sieht Ericsson allerdings nur bei 4,3 Milliarden, weil viele mehrere Geräte im Einsatz haben. In diesem Jahr waren 1,1 Milliarden Smartphones im Netz nach 750'000 im Jahr davor.

Mit der Verbreitung mobiler Breitband-Verbindungen werde auch das Datenvolumen explodieren, betonte das schwedische Unternehmen, das Ausrüstung für Netzbetreiber verkauft. Allein von 2011 auf 2012 habe sich der Mobilfunk-Datenverkehr verdoppelt. Im Jahr 2018 werde er zwölf Mal so hoch wie heute sein. Besonders steil sei das Wachstum in Asien. Treibende Kraft sei vor allem Video, auf das bis zu 40 Prozent der übermittelten Daten entfielen.

Ericsson rechnet mit 6,5 Milliarden mobilen Breitband-Verbindungen im Jahr 2018 gegenüber derzeit 1,5 Milliarden. Auch die Datenmenge pro Gerät werde sich in den kommenden sechs Jahren vervielfachen. Ericsson rechnet mit einem Sprung von durchschnittlich 450 Megabyte auf 1,9 Gigabyte im Monat bei Smartphones und von 600 MB auf 2,7 GB bei Tablet-Computern.

Neue Datentechnik

Der superschnelle neue LTE-Datenfunk werde in fünf Jahren rund der Hälfte der Weltbevölkerung zugänglich sein, erwartet Ericsson. Die Zahl der LTE-Anschlüsse dürfte bis 2018 von derzeit 55 Millionen auf 1,6 Milliarden steigen.

Die heute dominierenden GSM-Verbindungen werden mit dem Aufstieg der Smartphones und Tablets auf dem Rückzug sein. Nach Schätzung von Ericsson fällt ihre Zahl bis 2018 auf 2,4 Milliarden von jetzt 4,6 Milliarden. Bei allen diesen Prognosen ist allerdings die Kommunikation zwischen Maschinen ohne menschliches Zutun nicht eingerechnet, die als grosser Zukunftsmarkt gilt. (SDA)

Teaserbild: Keystone

Kudelski wagt sich in die Cloud

Der Verschlüsselungsspezialist Kudelski weitet sein Geschäft aufs Internet aus. Das Waadtländer Unternehmen will künftig Kunden beraten, die ihre Daten in der Cloud verschieben und speichern.

Dies sei nötig, da der Zugang zu Daten wegen Smartphones und Laptops immer dynamischer und mobiler werde, schreibt Kudelski in einer Medienmitteilung von Mittwoch. Das Angebot umfasse zunächst die Beobachtung und Einschätzung von Gefahren und Sicherheitslecks sowie und das Sichern von Daten. Das Unternehmen will entsprechende Technologie, Rechtsberatung, Nachforschungen und Kommunikation in Krisenfällen bereitstellen.

Dazu gründe Kudelski die Division Cyber Security, die Sicherheitspakete für Unternehmen, Finanzinstitute, öffentliche Verwaltungen und Medienkunden anbieten soll, heisst es. Zunächst soll der Fokus auf Europa liegen, später will der Konzern seine Sicherheitslösungen weltweit anbieten. (SDA)

Teaserbild: Keystone

KSB: «One Two We» – gemeinsam für Nachhaltigkeit eingezählt

Die SV Group hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 den CO2-Ausstoss um 10 Prozent jährlich zu reduzieren. Die Kommunikation dazu hat KSB entworfen.

In Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz, gemeinsam mit Experten und den eigenen Auftraggebern soll Klimaschutz erfolgreich ins Management und in die Betriebsabläufe integriert werden. Mit dem Nachhaltigkeitsprogramm «One Two We» werden sowohl Auftraggeber als auch Gäste und das Personal eingebunden. Mit einem Mailing wurde zum Event in der Umwelt Arena eingeladen. Dort wurde das Programm erstmals vorgestellt. Das Kommunikationspaket umfasst ausserdem Kundenbroschüren sowie Kommunikation im gesamten Gäste- und Mitarbeiterbereich.

Verantwortlich bei der SV Group: Patrick Camele (CEO, Gesamtverantwortung), Peter Lutz (Marketingleitung), Isabel Gherbal (Marketing Communications), Julia Negri (Corporate Communications), Ronnie Kohler, Tatjana Mitschjeta, Kornell Otto (Projektleitung). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Daniel Krieg (Creative Director), Sascha Borsai (Text), Dani Kobi (Art Director), Rea Ammann (Grafik), Rémy Müller (Beratung).

Jobsource.ch in neuem Kleid

Die Stellenplatform Jobsource.ch hat sich einer Design-Auffrischung unterzogen. Dabei wurden auch gleich die im Fokus stehenden Jobs treffender strukturiert.

Passend zur Medien-, Kommunikations- und Marketing-Branche griff die Designerin Sara Nenzi zu einem Stilmittel, das eine zeitgemässe Ausstrahlung mit einer Betonung des Wesentlichen verbinden soll: «Der gewählte Blog-Style mit viel Weissraum und strukturierenden Linien gibt jedem Stellentitel den Raum und die Aura, die er verdient», heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Und der Inhalt stehe im Zentrum, ohne dass es zu einer Bleiwüste komme.

Die Ästhetik bleibe auch auf mobilen Geräten erhalten. Wie Markus Zehnder von der Internetagentur Webtuning erläutert: «Durch das Responsive Web Design wird dem stark wachsenden Anteil von mobilen Usern besonders Rechnung getragen. Der Eindruck ist vom Smartphone übers Tablet bis zum Widescreen identisch in der Anmutung und massgeschneidert in der Form.» Zugleich geniesse die mobilitätsgerechte Site auch bei Google Priorität.

Nebst den Job-Gruppen – nach Tätigkeiten – können die Stellensuchenden auch eine Auswahl nach Art des Arbeitgebers vornehmen: Medienhaus, Webplattform, Produktionsbetrieb, Agenturen, Vermarkter, Produktionsfirmen oder Diverse (meist Kommunikations- und Marketingabteilungen in Unternehmen und Institutionen).

Zu guter Letzt: Klara Klever und «Die geklaute Identität»

Ab nächster Woche ist Kommissarin Klara Klever in ihrem Namen unterwegs, um Verbrechern das Handwerk zu legen. Mitraten können alle.

Bei ihrem ersten Fall «Die geklaute Identität» bekommt es Kommissarin Klara Klever mit üblen Schurken zu tun, die einem alteingesessenen Dietiker Familienbetrieb das Leben schwer machen. Ohne die ganze Geschichte vorwegzunehmen, geht es um einen Unternehmer, der um sein Ansehen, seine Glaubwürdigkeit, ja um seine Existenz fürchtet. Dies, nachdem ihm seine ganze Lastwagenflotte mitsamt der darin gelagerten Produkte abhanden gekommen ist. Dass die Diebe nun in seinem Namen mit minderwertiger Ware Geschäfte machen, erschüttert den Geschäftsmann zutiefst – Rettung verspricht er sich in der Person von Kommissarin Klara Klever.

Das Hörspiel wurde anlässlich des dreijährigen Firmenjubiläums von Kupferschmied im Rahmen einer Diplomarbeit des Schweizer Texter-Nachwuchses entwickelt. Nadja Röthlins Diplomarbeit beinhaltete neben dem Konzept und den begleitenden Massnahmen ein vollständiges Drehbuch zum Krimi-Hörspiel. Ihre Stimme erhält Klara Klever von der Bloggerin und Filmerin Mona Hinnen, alias Monah. Aussergewöhnlich daran ist auserdem, dass die Täterschaft nicht verraten wird. Die Zuhörer können sich selber als Detektive versuchen und mit etwas Glück auch einen Preis gewinnen.

In ihrem ersten Fall «Die geklaute Identität» ermittelt Klara Klever ab dem 26. November 2012. Der dreiteilige Mitrate-Krimi ist als Hörspiel im Internet abrufbar. (uma)

Zur Klara-Klever-Website

Epica auf den Tracks der Seidenstrasse

Im Osten passiert es. Deshalb hat sich der ursprünglich europäische Award jetzt Richtung aufgehende Sonne geöffnet. Neuerdings auch Werbung aus Indien und China misst sich in diesen Stunden in Paris mit 155 Ideen von 12 Agenturen aus der Schweiz. Die Werbewoche ist vor Ort.

«Es gibt immer mehr Award-Shows in Europa, deshalb mussten wir ein neues Profil finden, um weiterhin eine Zukunft zu haben», erklärt Andrew Rawlins. 1987 hat der Präsident der damals weltweit präsenten Agentur D’Arcy Masius Benton & Bowles DMB&B den Wettbewerb Epica gegründet. Nach dem 25-Jahr-Jubiläum 2011 hat er sein Lebenswerk jetzt an AdForum verkauft. 

In seinem letzten «Amtsjahr» kann oder muss Andrew Rawlins in dieser Woche von Dienstag bis Freitag 3893 Einreichungen von 648 Agenturen aus 62 Länder durch einen täglich zwölfstündigen Jury-Marathon peitschen. Bewertet werden die Arbeiten von Vertretern aus den Redaktion internationaler Fachzeitschriften wie «Briefing» aus Portugal, «Brand News» aus Italien, «Marketing Türkiye», «New Moment» aus Serbien oder «Werbewoche» aus der Schweiz. Insgesamt sind aktuell in Paris 41 Magazine oder Webseiten aus 34 Ländern vertreten.

Sechs neue Titel von Kanada, Indien, Singapur, China, Australien und den Philippinen hat Epica in seine Runde gewinnen können. Synchron zu dieser globalen Öffnung haben 78 Agenturen aus 18 neuen Ländern erstmals Arbeiten eingereicht. Die Beiträge aus den 2012 neu dazu gekommenen Nationen machen bereits 14 Prozent der totalen Einreichungen aus. Dank dieser Öffnung durfte das Festival auch 2012 ein Wachstum verzeichnen, obwohl die Kampagnen aus den traditionellen Epica-Ländern um 4 Prozent zurück gegangen sind.
«Ich bin gespannt, wo die generelle Entwicklung bei Kreativwettbewerben noch hinführen wird, nachdem zum Beispiel Scholz & Friends in Deutschland beschlossen hat, nicht nur aus finanziellen sondern auch ideellen Gründen auf Wettbewerbe zu verzichten. Jung von Matt will nur noch jedes zweite Jahr mitmachen», fragt sich Michael Weinzettl, der Jury-Vertreter von Lürzer’s Archiv in Paris. «Bei uns ist das Interesse an solchen Wettbewerben enorm. Es herrscht eine richtige Goldgräberstimmung in der Werbung», weiss hingegen Annurag Batra aus Indien, der in seinem Land gleich mehrere Publikationen wie unsere Werbewoche betreut.

Mit ihrem Auftritt in Paris ist die Schweiz mit 155 Einreichungen im vorderen Feld zu finden. Aus Österreich sind 44 Beiträge im Rennen, Deutschland 721, USA 194, England 358 oder Italien 87. Puerto Rico, Zypern, Kambodscha und Nigeria spielen mit nur je einem Beitrag die Aussenseiter-Rolle, welche die Schweiz in den letzten Jahren meistens am European Song Contest spielen musste. Aber im Bereich Werbung kann unsere Stimme nicht mehr überhört werden.

Welche der 155 Arbeiten von 12 Agenturen aus der Schweiz mit einem Epica-Award ausgezeichnet werden, darf die Werbewoche am Freitagabend vermelden. Die beim elektronischen Voting komplizierter zu ermittelnden Bronze- und Silbergewinner sollen bis kommenden Mittwoch errechnet sein.

Andreas Panzeri
 

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