Brandsoul setzt den grössten Mitarbeitendenanlass von Tamedia um

Für den bisher grössten Mitarbeitendenanlass von Tamedia wurde Brandsoul mit der Konzeption, Gesamtorganisation, Umsetzung sowie Kommunikation der Veranstaltung betraut.

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Rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Medien und Produkte von Tamedia, der grössten privaten Mediengruppe der Schweiz, reisten aus allen Teilen des Landes an, um an einem Abend die Identität und die Vielfältigkeit des Unternehmens in einem festlichen Rahmen hautnah zu erleben.

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Neben einer breiten, kulinarischen Auswahl aus aller Welt durften die Gäste von einem erstklassigen Entertainment- und Showprogramm profitieren. Durch gezielt eingesetzte Kommunikationsmassnahmen und einer aufwendigen, szenografischen Inszenierung entwickelte Brandsoul eine Plattform, die Möglichkeit zum Austausch bot und die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen langfristig unterstützt.

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Ständerat will kein Werbeverbot für Tabakprodukte

Denkzettel für Gesundheitsminister Alain Berset: Der Ständerat möchte das Bundesgesetz über Tabakprodukte an den Bundesrat zurückweisen. Nichts wissen will die kleine Kammer von einem Werbeverbot.

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Die freie Marktwirtschaft sei höher zu gewichten als die Prävention. Mit 28 zu 15 Stimmen folgte die kleine Kammer der Mehrheit ihrer Gesundheitskommission. Diese hatte mit 6 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen die Rückweisung an die Regierung beantragt. Nur vom linken Lager erhielt Berset Unterstützung. Damit muss der Bundesrat wohl eine Zusatzrunde drehen. Wenn der Nationalrat die Vorlage ebenfalls zurückweist oder der Ständerat ein zweites Mal Rückweisung beschliesst, muss die Regierung über die Bücher.

«Es gibt eine Grenze»

Mit dem Tabakproduktegesetz will der Bundesrat das Suchtproblem entschärfen. Bereits in der Vernehmlassung waren Teile des neuen Gesetzes umstritten gewesen. Der Ständerat verlangt eine neue Vorlage, die nur unbestrittene Elemente der geltenden Tabakverordnung wie den Kinder- und Jugendschutz umfasst. Von Einschränkungen der Werbung im Kino oder auf Plakaten, der Verkaufsförderung und des Sponsorings will die kleine Kammer aber nichts wissen. Zu verzichten sei insbesondere auch auf die Meldung der Werbe- und Marketingaufwendungen. Eine deutliche Mitte-Rechts-Mehrheit im Ständerat warnte vor einem «Angriff auf die freie Marktwirtschaft». Es sei nicht erwiesen, dass generelle Werbeverbote einen Rückgang des Rauchens bewirkten. Zudem erhalte der Bundesrat zu viel Macht. «Es gibt eine Grenze», sagte Joachim Eder (FDP/ZG).

Keine Differenzierung

Auch sei nicht einzusehen, wieso für nikotinhaltige E-Zigaretten oder den Kautabak Snus die gleich strengen Regeln gelten sollten wie für herkömmliche Zigaretten, die schädlicher seien. «Uns fehlt die Differenzierung», sagte Kommissionssprecher Josef Dittli (FDP/UR). Der Bundesrat erlasse Werbeverbote unabhängig vom Risikopotenzial. Auch würden mit dem bundesrätlichen Gesetzesentwurf die Kompetenzen der Kantone beschnitten, monierten die Bürgerlichen. «Die Vorlage regelt auf Stufe Bund dermassen viel, dass die Gestaltungsmöglichkeiten der Kantone eingeschränkt werden», sagte Dittli.

Fakten sprechen lassen

Nur die SP und Grünen sowie zwei Mitte-Politiker erachteten den Gesetzesentwurf als brauchbare Basis für die parlamentarische Arbeit. «Wir sollten uns durchringen, die Differenzen in der Detailberatung zu diskutieren», sagte Hans Stöckli (SP/BE). Bereits heute zeigten Werbeverbote in etlichen Kantonen, dass diese wirkten. In Kantonen mit strengeren Regeln sei die Raucherquote tiefer, sagte Stöckli. «Wenn man dies verkennt wie die Rückweiser des Gesetzes, muss man sich in einem stark vernebelten Raum befinden.» Bundesrat Berset stellte die harten Fakten ins Zentrum seines flammenden Plädoyers für die Vorlage. Rauchen verursache gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Schäden. «Die Rückweisung des Gesetzes entspricht nicht einem Kompromiss, sondern der Haltung eines Pols.»

Gesetz pro Jugendschutz

Nicht umstritten ist das schweizweite Verbot des Verkaufs von Zigaretten an Minderjährige. Eine Mehrheit hielt fest, diese Massnahme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen begrüsse sie ausdrücklich. Hierzu müsse für Testkäufe eine rechtliche Grundlage geschaffen werden. Auch ein Verbot von speziell an Minderjährige gerichtete Werbung halten die meisten für sinnvoll. Gesundheitsminister Berset sagte bei der Präsentation der Vorschläge, Werbung habe besonders auf Jugendliche einen grossen Einfluss. Gemäss einer deutschen Studie steigt das Risiko, dass Jugendliche zu rauchen beginnen, um 46 Prozent, wenn sie Tabakwerbung ausgesetzt sind.

Strenge Regeln in vielen Kantonen

Heute gilt ein Werbeverbot für Tabak in Radio und Fernsehen. Auch Tabakwerbung, die sich explizit an Minderjährige richtet, ist untersagt. Manche Kantone kennen striktere Regeln als der Bund. In 15 Kantonen ist Plakatwerbung für Tabakprodukte bereits verboten. In zehn Kantonen dürfen keine Zigaretten an Minderjährige verkauft werden, in weiteren zwölf Kantonen gilt das Abgabealter 16 Jahre. Weltweit sterben jedes Jahr über 5 Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. In der Schweiz sind es rund 9500 Personen. Der Tabakkonsum ist damit die häufigste vermeidbare Todesursache. (SDA)

BSSM verkauft mit Otto Hofstetter die Schweiz

Otto Hofstetter liess von BSSM den im letzten Jahr lancierten Markenauftritt weiterentwickeln. Auf der zentralen Idee der Herkunft entstanden neue Keyvisuals, die ein Produkt des Werkzeugbauers mit einem typischen Schweizer Gegenstand kombinieren.

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Der Werkzeugbauer Otto Hofstetter ist beinahe ausschliesslich im Export tätig. Die Hauptmärkte des familiengeführten Unternehmens liegen in Europa, Südamerika, Asien und zunehmend im Mittleren Osten. Marktstudien haben mehrfach bestätigt, dass die Herkunft Schweiz im internationalen Geschäft ein attraktives Attribut und die Swissness ein bedeutendes Qualitätsmerkmal darstellen. Die Schweizer Produktion rechtfertigt gemäss Kundenaussagen selbst einen höheren Preis im Vergleich zu den Mitbewerbern. Eingesetzt werden die Keyvisuals in Anzeigen, die in internationalen Fachtiteln geschaltet werden.

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Verantwortlich bei der Otto Hofstetter, Uznach: Stefan Zatti (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Pascal Rehmann (AD); Hannes Müller (Text); Philipp Buser (Beratung); Imke Fichtner (Produktion); Mirco Rederlechner (Fotografie); Detail AG (Bildbearbeitung).

Zu guter Letzt: Out of Grabstein

Aussenwerbe-König Jean-Claude Decaux ist am 27. Mai gestorben. Die französische Satirezeitschrift Charlie Hebbdo verabschiedet ihn mit einer bitterbösen Karikatur.

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Niemand steht mehr für Out-of-Home als Jean-Claude Decaux. Er gründete 1964 das zur Zeit weltweit grösste Aussenwerbeunternehmen JCDecaux, das heute 30 Prozent an APG SGA hält. Mit der Idee, Gemeinden kostenlos Buswartehäuschen zur Verfügung zu stellen und diese zu unterhalten, um im Gegenzug die Flächen exklusiv vermarkten zu dürfen, sicherte sich das Unternehmen ein Quasi-Monopol im öffentlichen Raum. Nach dem selben Prinzip unterhält das Unternehmen heute noch Toilettenanlagen, Altglascontainer oder beleuchtete Stadtplantafeln.

Bekanntlich hat Werbung im öffentlichen Raum aber nicht nur Freunde. Im Gegensatz zu allen anderen Werbeformen kann sie nicht umgangen werden, es besteht sozusagen ein Konsumationszwang. Selbst Werbelegenden wie David Ogilvy kritisierten, dass sich Werbung nicht in den öffentlichen Raum integriere, sondern die Sicht auf diesen versperre. Was für die einen ein Segen ist (vgl. Zu guter Letzt vom Dienstag), ist den anderen ein Dorn im Auge. Es verwundert also nicht, dass Decaux' Lebenswerk nicht nur beklatscht und bewundert, sondern auch kritisiert wird.

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«Verdreckt er sein Grab, wie er es mit unseren Leben gemacht hat?» fragt Charlie Hebdo-Zeichner Laurent «Riss» Sourisseau – und bepflastert den Grabstein mit makaberen Werbeanzeigen wie «Zwei Begräbnisse zum Preis von einem» oder «Aktion auf den Särgen» (Quelle: Charlie Hebdo, Nr. 1245 vom 1. Juni 2016). Übrigens: Der Karikaturist Sourisseau überlebte den Anschlag auf die Charlie Hebdo-Redaktion im Januar 2015, da er sich angeschossen tot stellte. (hae)

 

Open Up feiert 15-Jahre-Jubiläum

2001 gründeten Kilian Borter und Urs Thaler die Agentur am Stauffacher in Zürich mit dem Fokus auf Textdienstleistungen für interne und externe Unternehmenspublikationen, Medienarbeit und Krisenkommunikation.

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Mittlerweile zählt die Agentur dreizehn Mitarbeitende und wird von den beiden Inhabern Melanie Schneider, die vor fünf Jahren als Partnerin zu Open Up stiess, und Kilian Borter geführt. «Auf eine sehr persönliche und enge Kundenbeziehung haben wir schon immer Wert gelegt. Dies hat sich bezahlt gemacht, was die vielen langjährigen Mandate beweisen», sagt Melanie Schneider. «Die Digitalisierung verändert das Kommunikationsverhalten von Menschen und Unternehmen enorm. Was bleibt, ist der Ursprung jeder Kommunikation, nämlich der Inhalt.»

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Das Team von Open Up (v.l.n.r.): Patrick Preuss, Rahel Perrot, Katrin Schmitter, Melanie Schneider, Kilian Borter, Sascha Komenda, Angela Obrist, Deborah Bischof, Mario Schuler, Urs Thaler, Diego Oppenheim, Nicole Merkel, Ramilya Iftodi

Aktuell betreut Open Up rund dreissig Kunden auf Jahresmandats- sowie Projektbasis. Zu den Kunden der Agentur gehören Unternehmen und Organisationen aus der Finanz- und Versicherungsindustrie, der IT- und Telekombranche, dem Tourismus und Verkehr, der Automobilbranche, dem Gesundheits- und Bildungswesen sowie NGOs, Stiftungen und Verbände.

Wachstum und Erweiterung des Angebots

Über die Jahre ist die Agentur nicht nur kontinuierlich gewachsen, sondern hat auch ihr Angebotsportfolio erweitert. Hinzugekommen sind insbesondere die Beratung in Fragen der Markenpositionierung und die Entwicklung von Content-Strategien. Dabei geht es darum, die Eigenmedien (Corporate und Social Media) der Kunden wieder verstärkt zu nutzen. Im Zentrum der Kundenarbeit stehen deshalb die Geschichten und die zielgruppengerechte Ansprache. Dabei misst Open Up der Content-Kreation, also der Entwicklung und Inszenierung der Inhalte, einen grossen Stellenwert bei. Open Up ist Mitglied beim Bund der PR Agenturen der Schweiz (BPRA) und nach internationalen Standards (ICCO, CMS III) zertifiziert. Die Agentur ist zudem Mitglied des Branchenverbandes BPRA und des internationalen Netzwerks unabhängiger Agenturen Public Relations Network (PRN). Die Vertreter der PRN-Agenturen sind anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung in diesem Jahr zu Gast bei Open Up in Zürich.

Microsoft kauft Karrierenetzwerk Linkedin für 26 Milliarden Dollar

Microsoft will seine Position in Unternehmen mit dem Kauf des Karrierenetzwerks Linkedin ausbauen. Linkedin wird dabei insgesamt mit 26,2 Milliarden Dollar bewertet, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit.

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In dieser Summe sind auch die Geldreserven von Linkedin eingerechnet. Sie lagen zum Ende des ersten Quartals bei gut drei Milliarden Dollar. Microsoft bietet 196 Dollar pro Aktie. Das ist ein satter Aufpreis von 49,5 Prozent auf den Schlusskurs von 131,08 Dollar von Freitag. Im Vergleich zu Kursen im vergangenen Jahr ist es allerdings noch eine Art Schnäppchen: Die Linkedin-Aktie hatte zeitweise über 260 Dollar notiert. Anleger zeigten sich in einer ersten Reaktion nicht überzeugt von dem Deal: Die Microsoft-Aktie fiel zum Auftakt des US-Handels um rund vier Prozent. Microsoft-Chef Satya Nadella erklärte, das Team von Linkedin habe ein «fantastisches Geschäft» aufgebaut. «Zusammen können wir das Wachstum beschleunigen.» Auch die Bürosoftware Office 265 und Dynamics werde mit dem Kauf wachsen – «weil wir jeden Menschen und jedes Unternehmen auf der Welt damit ausstatten wollen».

Microsoft braucht neue Felder

Nadella führt Microsoft seit Februar 2014 und gab dem Unternehmen einen neuen Kurs. Traditionell lebte Microsoft vor allem davon, Windows-Software für PCs sowie seine Office-Büroprogramme zu verkaufen. Doch mit dem Schrumpfen des PC-Marktes ist die Geldmaschine Windows weniger verlässlich geworden. Und für Office gibt es günstige Konkurrenz unter anderem von Google sowie anderen Anbietern, die mobile Geräte im Visier haben. Nadella setzt auf Abos statt auf Kauf-Software und gab das Ziel aus, Online- Dienste von Microsoft auf allen Plattformen verfügbar zu machen – also zum Beispiel auch auf Apples iPhones und iPads und Geräten mit dem Google-System Android.

Bei Linkedin bleibt alles beim Alten

Linkedin, gestartet 2003, gehört zu den Veteranen unter den Online-Diensten. Die Firma ist seit Frühjahr 2011 an der Börse notiert. Das Karriere-Netzwerk solle seine Marke behalten und unter dem Dach des Microsoft-Konzerns unabhängig agieren. Linkedin-Chef Jeff Weiner werde seinen Job behalten und direkt Nadella unterstehen. Linkedin setzt seit Jahren auf Datenanalyse zur Hilfe bei der Personalsuche. Zuletzt wurde auch die integrierte Blog-Plattform wichtig, über die bekannte Unternehmer wie zum Beispiel Virgin-Gründer Richard Branson Artikel veröffentlichen. Bei Linkedin können sich Nutzer in beruflichen Profilen vorstellen, nach neuen Jobs Ausschau halten und mit anderen Mitgliedern kommunizieren. Unternehmen nutzen das Portal auch für die Suche nach Mitarbeitern. Im ersten Quartal 2016 kletterte die weltweite Nutzerzahl von 414 auf 433 Millionen. Pro Monat waren 105,5 Millionen von ihnen aktiv. Im deutschsprachigen Raum überschritt Linkedin die Marke von acht Millionen Mitgliedern. Der Konkurrent Xing hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz über zehn Millionen Mitglieder – beschränkt sich aber weitgehend auch auf diese Region. (SDA)

Mediafisch: Imagefilm für Schweizer Blisterzentrum

Die neue Blisteranlage ist die modernste der Schweiz. Um diese Anlage und den Verblisterungsprozess zu bewerben, realisierte das Schweizer Blisterzentrum in Zusammenarbeit mit Mediafisch einen Imagefilm.

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Das neue Schweizer Blisterzentrum steht für höchste Qualität bei der Verblisterung von Medikamenten. Dabei werden Arzneimittel für den einzelnen Patienten individuell und pro Einnahmezeitpunkt in einen Schlauchblister verpackt. Dies geschieht im Reinraum und mittels einer Automationsanlage. Die Arzneimittel werden maschinell verblistert und anschliessend einer automatischen sowie visuellen Qualitäts- und Sicherheitskontrolle unterzogen. Die neue Blisteranlage ist die modernste der Schweiz. Um diese Anlage und den Verblisterungsprozess zu bewerben, realisierte das Schweizer Blisterzentrum in Zusammenarbeit mit der Mediafisch einen Imagefilm. Dieser geht über ein einfaches Filmportrait hinaus.

Der Film zeigt auf humorvolle Art und Weise, was passieren kann, wenn beim Rüsten von Medikamenten ein Fehler passiert. Die Rahmengeschichte hebt den Film laut Mitteilung von üblichen Imagefilmen ab und erlangt so die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Im Hauptteil wird die Blisteranlage vorgestellt. In klaren Schritten erklärt der Film den Prozess der Verblisterung mit dessen landesweit einzigartiger Vorgehensweise. Jegliche Arbeitsschritte sind auf höchstem Hygienestandard und werden kontinuierlich überwacht. Dabei steht immer eins im Mittelpunkt: Die Sicherheit der Patienten.

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Im Film wird weitgehend auf Schnitte verzichtet. Die sogenannte Plansequenz ist wieder aktuell und wird auch bei Filmen wie The Revenant oder Birdman verwendet. Eine Kamera auf einem Schwebestativ (Gimbal) führt durch die Geschichte.

Verantwortlich bei Schweizer Blisterzentrum: Johnny Schuler (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Mediafisch: David Amrein (Projektleitung); 
Philippe Grob (Idee, Drehbuch, Regie); 
Joël Brunner (Kamera)
; Nick Metzger (Kamera Assistent); 
Oliver Wigger (Kamera Assistent); 
Martin Rütsche (Schnitt, Color Grading, Motion Design); Shamim Benz (Produktionsassistenz); 
Dani Baja (Maske)
; Anne-Cécile Vogt (Schauspielerin)
Pedro Vertulli (Schauspieler).

Schaerer und Partner: Rund 17’000 Besucher am grossen Jubiläumsfest von AEW Energie

AEW Energie feiert dieses Jahr das 100-Jahr-Jubiläum. Schaerer und Partner wurde mit der Konzeption sowie mit der Projektleitung der verschiedenen Aktivitäten beauftragt. Als Höhepunkt fand ein viertägiges Fest auf dem Birrfeld statt.

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Am Donnerstagabend begrüsste Christa Rigozzi 480 Mitarbeitende zum internen Fest. Die Coverband ABBA 99 sorgte für Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. 520 geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik fuhren am Freitag mit den Shuttlebussen vor. Mona Vetsch führte durch den Galaabend im edel geschmückten Festzelt. Für die Unterhaltung sorgte Leo Wundergut in Zusammenarbeit mit dem Argovia Philharmonic.  Am Samstag und Sonntag öffnete das über 3,5 Hektaren grosse Festgelände seine Tore für die Bevölkerung. Begrüsst und durch das Tagesprogramm geführt, wurden sie vom bekannten Moderator Nik Hartmann.

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Zahlreiche Attraktionen sorgten für zwei spannende Festtage. Die AEW Stromwelt lud dazu ein, sich mit verschiedenen Experimenten, spielerisch mit dem Thema Energie auseinander zu setzen. Die Physikanten sorgten mit ihrer spektakulären und interaktiven Wissenschaftsshow für zahlreiche Lacher. Etwas Mut war beim Überqueren der extra erbauten Seilbrücke in luftiger Höhe gefragt. Eine eindrückliche Berufsshow von AEW Energie inklusive Blitzeinschlag in einen Strommasten, die poetischen Segelflugshows des Blanix Teams aus Österreich, Kinderschminken und Ponyreiten, Konzerte und vieles mehr, liessen die Festtage wie im Flug vergehen. (pd)

Verantwortlich bei AEW Energie: Yvonne Kohler, Projektleitung; Silvia Geissmann und Claudia Wehrli, Projektumsetzung. Verantwortlich bei Schaerer und Partner: Andi Schaerer (Gesamtleitung), Claudia Zampoli (Projektleitung), Daniel Rist (Event).
 

Digitale Transformation – ein Besuch im Silicon Valley

Nirgendwo sonst auf der Welt schiessen so viele Start-ups aus dem Boden wie im Silicon Valley. Peter van der Touw, CEO von Notch Interactive, war dort, wo alles mit einem bahnbrechenden Projekt in einer Garage begann, und hat für die Werbewoche die neusten Zahlen und Entwicklungen mitgebracht.

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Das Silicon Valley ist einer der bedeutendsten Standorte der IT- und Hightech-Industrie weltweit. Es ist der südliche Teil der Metropolregion um die Städte San Francisco und San José – San Francisco Bay Area. Die ganze Region ist rund 70 Kilometer lang und 30 Kilometer breit. Nirgendwo sonst ist die Anziehungskraft für Techniker und Erfinder so gross, nirgendwo sonst ist die Innovationsdichte und Vernetzung so stark. Dabei begann alles im Kleinen in einer Garage – wo William Hewlett und David Packard, beide Absolventen der Stanford University, mit etwas über 500 Dollar das Projekt HP gegründet haben. Das erste HP-Produkt wurde 1939 in einer Garage in Palo Alto entwickelt. Sie gilt heute als Geburtsort des Silicon Valley. «Die Garage sieht heute noch so aus», so van der Touw, «nur ist das Tor heute grün.» Wirtschaftlich vorangetrieben wurde die Entwicklung der Region um 1951 mit der Einrichtung des Stanford Industrial Park. Dieses Forschungsund Industriegebiet neben der Stanford University sei wohl der Haupttreiber für die nachfolgende Entwicklung gewesen, erzählt Peter van der Touw nach seinem Besuch im Silicon Valley: «Man wollte nicht, dass die Studenten nach ihrem Abschluss zu grossen Firmen gehen, sondern stattdessen eigene Projekte vor Ort verwirklichen.» So sollten neue Impulse in der Wirtschaft angestossen werden. Bald schon gründeten Absolventen der Universität sowie ehemalige Mitarbeiter von Elektronikfirmen kleine Unternehmen im Silicon Valley. Sie entwickelten eigene Ideen und Produkte. Hauptperson dieser Entwicklung war Professor Frederick Terman. Als Mitglied der Ingenieurs-Fakultät in Stanford ermutigte er seine Studenten bereits um 1938, eigene Unternehmen zu gründen und investierte selbst in viele davon. Daraus entstanden Firmen wie Hewlett-Packard. Terman war es auch, der 1951 die Entwicklung des Stanford Industrial Park (heute Stanford Research Park) vorantrieb. Die Universität vermietete Landteile an Hightech-Firmen, worauf Unternehmen wie Eastman Kodak und General Electric in den Park zogen. Der Geschichte zufolge soll das Wachstum des Silicon Valley auch Termans Bemühungen zu verdanken sein, Beziehungen zwischen Stanford und diversen Technologie- Firmen in der Umgebung zu kreieren. Während der Verbreitung der Computertechnik in den 1960er- und 1970er-Jahren strömten zunehmend Hochtechnologie-Unternehmen ins Silicon Valley – so etwa Apple, Google, Adobe, Oracle, Cisco, Dell, Facebook, Tesla und Amazon.

«Fail fast, fail cheap»

Heute ist das Silicon Valley beinahe überlaufen. Auf einer Fläche von 2100 Quadratkilometern leben drei Millionen Einwohner – rund 40 Prozent der Einwohner sind Ausländer. «Erfinder und Genies kommen aus der ganzen Welt hier zusammen, um ihr Projekt voranzutreiben und einen Investor zu finden», erzählt Peter van der Touw begeistert. Denn nirgends sonst werden so viele Firmen gegründet, wird so viel in Start-ups investiert, missglücken so viele Versuche. Dabei wird jedoch der gescheiterte Versuch nicht verurteilt, im Gegenteil: «Ein Scheitern wird als Lernepisode für das nächste Start-up betrachtet», so van der Touw. Scheitern sei schon beinahe ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs. «Fail fast, fail cheap», so das Start-up-Motto im Silicon Valley. Doch nicht nur der Umgang mit gescheiterten Projekten ist viel offener und transparenter. Auch die Zusammenarbeit basiert tatsächlich auf gegenseitigem Austausch statt Konkurrenz, interaktive Zusammenarbeit und Vermittlung ersetzen Rivalitätskämpfe. Diese Atmosphäre wissen auch einige Schweizer Unternehmen zu schätzen. So ist Swisscom mit einem Outpost bereits seit 1998 vor Ort im Silicon Valley und treibt Innovationen voran. Im Herbst letzten Jahres etwa investierte Swisscom in die Startups Ava und Crowd. Sie gehören gemeinsam mit Archilogic, Gamaya und Monetas zu den Gewinnern der dritten Swisscom Start-up Challenge und haben ein einwöchiges Mentorenprogramm im Silicon Valley absolviert. Ava hat ein smartes Armband entwickelt, welches Paaren bei der Planung einer Schwangerschaft hilft. Der Eisprung kann zuverlässig vorausgesagt werden, eine Handy-App zeigt die fruchtbaren Tage diskret an. Ava hat sich letzten Herbst bereits auf den Markteintritt in den USA vorbereitet und ein Büro in San Francisco eröffnet. Swisscom investiert als Teil einer Seed-Runde zusammen mit der Zürcher Kantonalbank ZKB und verschiedenen Business Angels rund zwei Millionen Franken.

Digitale Revolution

Will man sich im Silicon Valley mit digitaler Transformation auseinandersetzen, kommt man nicht am mooreschen Gesetz vorbei. «Das mooresche Gesetz ist dafür verantwortlich, dass es eine digitale Transformation oder eine digitale Revolution gibt», so van der Touw. Die Rede ist von einer 1965 entstandenen Einsicht Gordon Moores bezüglich des Technologiefortschritts, die bis heute Bestand hat. Seine Beobachtung äusserte Moore kurz nach der Erfindung der integrierten Schaltung. Das mooresche Gesetz besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmässig verdoppeln lässt. Es geht dabei um die Verdoppelung der Integrationsdichte, also um die Anzahl Transistoren pro Flächeneinheit. Oder auf die aktuelle Anwendung bezogen – die Speicherkapazität eines Computers der 1970er-Jahre passt heute auf eine iPhone-Speicherkarte. Diesen Fortschritt in der Technologie kann man tatsächlich als wesentliche Grundlage der digitalen Veränderungen bezeichnen – die Verkleinerung der Elemente mit gleichzeitiger Vergrösserung der Mi- kroplättchen, beziehungsweise der Speicherkapazität. So stammt auch der Namensteil Silicon («Silicium ») aus dem Forschungs- und Industriekomplex in der Halbleiter- und Computertechnik im Santa Clara Valley.

Start-ups im Silicon Valley

Die Währung im Silicon Valley liegt vor allem in den Stock Options. Das heisst, wer in ein Start-up investiert, profitiert mit Stock Options vom Wachstum des Unternehmens. «Berühmtestes Beispiel ist wohl der Koch von Google, der mit Stock Options als Lohnbestandteil Millionär wurde», so van der Touw. Das Silicon Valley ist also nicht nur ein Geschäftstal für Ingenieure. Aber auch Ingenieure haben im Silicon Valley einen anderen Stand – neben höheren Löhnen als etwa im Hochpreisland Schweiz erhalten die Angestellten auch noch Stock Options – «kein Wunder, dass die innovativen und leistungsstarken Techniker ins Valley abwandern», so van der Touw. Neben den eindrücklichen Facts und der aussergewöhnlichen Atmosphäre im Silicon Valley sind van der Touw auch einige Start-ups wegen ihrer Einzigartigkeit speziell ins Auge gestochen. Autodesk Autodesk ist ein kalifornisches Software-Unternehmen für digitales 2D- und 3D-Design. Anhand eines effektiven Projekts zeigen sie, wie künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Auftrag ist es, mit diversen Parametern ein neues Rennvelo zu gestalten. Aufgrund der Daten im System schlagen die Algorithmen in einem eingeschränkten Spielfeld automatisch diverse Modelle vor. «Im sogenannten Deeplearning- Verfahren fängt das System so an, selbstständig zu lernen», so van der Touw. So kommen die neuen Ideen der Modelle vom System – auf Basis der eingegebenen Vorgaben. Das gleiche Prinzip funktioniert auch etwa für Hochhäuser. Sobald das System mit den nötigen architektonischen Daten gefüttert wurde, schlägt es selbstständig diverse Modelle vor – und druckt sie gleich auch noch mit 3D-Print aus. «Hier ist natürlich bereits das Wissen von Statikern, Architekten, Ingenieuren und weiteren Experten eingeflossen», so van der Touw, «doch dann berechnet das System selbstständig verschiedene Vorschläge.» So erhalte man nach einmaliger Systemeingabe eine Vorlage, die beliebig erweitert werden könne und nicht jedes Mal eine Neuberechnung benötige – «das System macht das gleich selbst». Internet of Things Auch das Internet of Things ist gemäss van der Touw ein grosses Thema im Silicon Valley. So werden etwa Apps entwickelt, die Pollenbestand sowie Medikamentenbezug und weitere Daten sammeln – dank diesen Daten kann sich ein Allergiker einen Überblick über den aktuellen Pollenbestand in verschiedenen Regionen machen, bevor er selber vor Ort ist. Ein Inhalator findet via GPS diejenigen Zonen in der Region, wo am meisten Asthma-Attacken festgestellt wurden. Nach demselben Prinzip funktionieren landwirtschaftliche Sensoren, die Auskunft geben über Erntestand, Wasserbeschaffenheit und Temperatur auf Feldern von diversen Grössen. Über eine Cloud können Daten geteilt und eingesehen werden. Ubiquitäres Informations-Sharing «Gerade auch für die interne Kommunikation bei Unternehmen, deren Mitarbeiter vor allem im Aussendienst tätig sind, sind solche Innovationen von Vorteil», so van der Touw begeistert. So könne der Bauherr etwa via App Beekeeper die Mitarbeiter aller Baustellen mit News versorgen – eine App oder ein Armband ist hierbei sehr praktisch. Er selbst habe sich auch bereits überlegt, ob Notch Interactive ein solches Tool brauchen kann.

Ursina Maurer

IN KÜRZE

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Peter van der Touw hat die neusten Zahlen und Entwicklungen aus dem Silicon Valley u. a. von Ecosystems Ventures mitgebracht – einem Unternehmen, das Kapital für Startups zur Verfügung stellt. Ins Silicon Valley gereist ist er im Rahmen eines Executive MBA mit der Pilotklasse Digital Transformation der HTW Chur. Die Executive-MBA-Klasse besuchte mit Studienleiter Prof. Bader dabei unter anderem Google, Oracle, Cisco, HP, Salesforce, Autodesk und Swisscom sowie viele Start-ups. Der EMBA Digital Transformation dauert ein Jahr, jeweils Freitag/Samstag – plus eine Woche in Berlin sowie eine Woche im Silicon Valley. Als Abschlussarbeit schreibt jeder Student eine Masterthesis. «Dieser MBA hat mir bisher sehr viel gebracht, vor allem auch Inspiration und Vernetzung mit den Kursteilnehmern», so van der Touw. So verdankte die EMBA-Klasse den Besuch bei Oracle im Silicon Valley Heinz Hodel, Emmi-CIO und van der Touws Mitstudent der Pilotklasse Digital Transformation der HTW Chur. Van der Touw hat zudem eine persönliche Verbindung zum Silicon Valley. Sein Onkel Marnix Dillenius ist von Holland nach Palo Alto ausgewandert, weil er als Ingenieur bei der NASA gearbeitet hat.

Internet of Things ist ein grosses Thema im Silicon Valley.

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Apps sammeln Daten über Pollenbestand und Medikamentenbezug. So können sich Allergiker einen Überblick über Pollen in verschiedenen Regionen verschaffen.

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Landwirtschaftliche Sensoren geben Auskunft über Erntestand, Wasserbeschaffenheit und Temperatur auf unterschiedlich grossen Feldern.

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Autodesk ist ein kalifornisches Unternehmen für digitales 2D- und 3D-Design. Sobald das
System mit den nötigen architektonischen Daten gefüttert wurde, schlägt es selbstständig
diverse Modelle vor und druckt sie auch gleich noch in 3D aus.
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Die grössten Fehler bei missglückten Start-ups
sind gemäss van der Touw:

– Einzelgründer: Mindestens zwei Personen
müssen beim Start eines Projektes dabei sein,
ein technischer und ein wirtschaftlich orientierter
Gründer.
– Schlechter Standort: Venture Capitalists wollen
nicht mehr als eine Stunde fahren, um das
Start-up zu besuchen. Ein Schweizer Start-up,
das eine Kapitalbeschaffung im Silicon Valley
plant, muss zwingend dort vor Ort sein.
– Sturheit
– Diversifizierung statt Fokus
– Prämodern: Es ist wenig sinnvoll, ein Produkt
zu gestalten, das der mentalen und technischen
Grundhaltung der Gesellschaft zu weit
voraus ist.
– Schlechte Kalkulation der finanziellen Mittel:
Die Gelder müssen wirklich ins Produkt fliessen.
– Nach dem ersten Fail bereits aufzugeben.

Facts & Figures
– Der bedeutendste IT- und Technologiestandort
weltweit: Drei Millionen Einwohner leben auf
einer Fläche von 70 Kilometer Länge und 30
Kilometer Breite.
– Das Silicon Valley ist der südliche Teil der San
Francisco Bay Area, umfasst das Santa Clara
Valley sowie die südliche Hälfte der Halbinsel
von San Francisco und reicht von San Mateo
bis nach San José.
– Der Namensteil Silicon («Silicium») bezieht sich
auf den Forschungs- und Industriekomplex
in der Halbleiter- und Computertechnik, bestehend
aus über 1000 Unternehmen im Santa
Clara Valley.
– In den USA – und damit vor allem im Silicon
Valley – werden rund 290 Milliarden USD jährlich
investiert. Im Rest der Welt 210 Milliarden
USD.
– Die wirtschaftliche Entwicklung der Region
begann um 1951 mit der Einrichtung des Stanford
Industrial Park – vorangetrieben von Frederick
Terman.
– Ein Standort der Hochtechnologie wurde das
Silicon Valley mit der Verbreitung der Computertechnik
seit den 1960er- / 1970er-Jahren.
– Zu den bekanntesten Unternehmen zählen
heute unter anderem Apple, Adobe, Amazon,
AMD, Cisco, Dell, eBay, Facebook, Google,
Hewlett-Packard, Intel, Oracle, Symantec,
Yahoo, Tesla und Uber.
– Erfinder und Mitarbeiter kommen nach abgeschlossenem
Technologie-Studium immer
noch mit grösstem Anteil aus Stanford – darauf
folgt Harward, das MIT und Berkley.
– Venture Capitalist vergibt Gelder in fünf Phasen,
beginnend bei 1bis 3 Millionen. Die erste
Phase der Investition ist am risikoreichsten,
dafür aber verhältnismässig am günstigsten.
Ziel der Start-ups ist es daher, regelmässig Gelder
zu erhalten und somit die nächste Phase der
Investition zu erreichen.
– Rund 1000 Neugründungen pro Jahr.
– Ein Start-up von 100 ist sehr erfolgreich.

Leo Burnett: Sommerliche Events für jeden Geschmack

Leo Burnett Schweiz hat die Kommunikation für die Sommerlounge in Sihlcity umgesetzt. Die Kampagne enthält Printsujets und Radio-Spots.

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Sihlcity ist nicht nur ein Einkaufszentrum, sondern überrascht mit vielfältigen Aktivitäten. Eine davon ist die Sommerlounge, welche vom 8. Juni bis 30. Juli auf dem Kalanderplatz mitten in Sihlcity stattfindet. Die Lounge bietet Bars, Konzerte, EM-Public Viewing und natürlich Shopping – also etwas für jeden Geschmack. Dies setzt die Kampagne von Leo Burnett auf erfrischende Art um: mit ungewöhnlichen Glacé-Formen, passend zu den verschiedenen Themen. Zu sehen sind die drei Motive auf Plakaten und Flyern sowie in Anzeigen und Bannern. In Radio-Spots erfährt man ausserdem, wie nah sich Lounging und Einkaufen in Sihlcity kommen.

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Verantwortlich bei Sihlcity: Corine Maissen (Leiterin Marketing), Corinne Wiederkehr (Fachspezialistin Marketing). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Barbara Hartmann, Anna Leudolph, Cla Campell (Kreation), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD), Christoph Schwarz, Michela Iseli (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Sven Hauth (3D).
 

Apple Pay kommt in die Schweiz

An der Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple erwartungsgemäss den Launch von Apple Pay in der Schweiz angekündigt. Allerdings kommt der Bezahldienst erst in ein paar Monaten.

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Gerüchten zufolge hätte es in der Schweiz mit Apple Pay bereits in diesen Tagen losgehen sollen. Daraus wird aber nichts. Wie 20min.ch berichtet, hat Software-Chef Craig Federighi am Montagabend in San Francisco einen Schweizer Start «in den nächsten Monaten» versprochen.

Ebenfalls neu verfügbar soll der Service in Frankreich werden. Bisher war er in Europa in Grossbritannien verfügbar. Zu einem Starttermin in weiteren europäischen Ländern wurden laut der Nachrichtenagentur SDA keine Angaben gemacht. Apple Pay kann man an Kassengeräten nutzen, die für kontaktloses Bezahlen per NFC-Funk ausgestattet sind. Die Industrie rüstet schrittweise alle Terminals damit aus. Als nächsten Schritt will Apple über seinen Service auch bei Online-Einkäufen auf einem Computer bezahlen lassen. Die Zahlung wird dabei statt Passwort oder PIN-Code per Fingerabdruck auf einem verbundenen iPhone bestätigt.

Twint und Apple Pay mit ähnlichem Zeitplan

Der Schweizer Konkurrenz dürfte die Verzögerung recht sein. Nicht zuletzt als Reaktion auf den sich ankündigenden Markteintritt des Bezahldienstes von Apple haben die zwei grossen Player Twint und Paymit die Kräfte gebündelt und fusioniert (Werbewoche.ch berichtete). Der US-Konzern hat sich bereits im März die Marke Apple Pay beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum schützen lassen. Die fünf grössten Schweizer Banken Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS und ZKB, die Finanzinfrastrukturdienstleisterin SIX, die Detailhändler Coop und Migros sowie Swisscom haben sich in der Folge darauf geeinigt, am selben Strick zu ziehen und unter dem Namen Twint die Vorteile der beiden Bezahlsysteme Twint und Paymit zu vereinen. Voraussichtlich wird die gemeinsame Lösung im Herbst 2016 bereit sein – also ungefähr zur selben Zeit, wenn Apple Pay für die Schweiz verfügbar wird.

Twint begrüsst Wettbewerb

Als erste Reaktion auf den angekündigten Markteintritt von Apple zeigt sich Twint in einer Stellungnahme selbstbewusst und «begrüsst einen weiteren Wettbewerber, der die Nutzer für mobiles Zahlen weiter sensibilisieren» werde. Der Wettbewerb würde helfen, mobile Bezahllösungen noch attraktiver zu machen, wird CEO Thierry Kneissler zitiert. «Der Markt, die Bereitschaft der interessierten Kreise und der Konsumenten werden entscheiden, wie sich die verschiedenen Lösungen werden positionieren können», heisst es in der am Montagabend versendeten Mitteilung weiter. (hae)

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Tino Kunz wechselt von der VBZ zur VBG

Tino Kunz übernimmt ab dem 1. September 2016 die Leitung des Bereichs Marketing & Kommunikation und wird Geschäftsleitungsmitglied der VBG Verkehrsbetriebe Glattal.

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Der diplomierte Betriebsökonom FH und Tourismusfachmann HF verfügt laut Mitteilng über viel Erfahrung im Tourismus und im öffentlichen Transportwesen. Seit 2012 leitet er den Bereich Events & Extrafahrten der Verkehrsbetriebe Zürich. Direktor Matthias Keller freut sich: «Mit Tino Kunz stösst ein innovativer Marketingprofi zu unserem Team. Den ÖV kennt er in- und auswendig, und die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden und Partner sind ihm wohlbekannt. Deshalb ist er für uns der Richtige, um die Marke VBG weiterzuentwickeln.» Die bisherige Leiterin Marketing & Kommunikation, Karin Faes, verlässt die VBG auf eigenen Wunsch, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

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