Wechsel bei Condor BB/A

Dominik Stibal, als Leiter Condor BB/A zuständig für Unternehmensfilme von Condor Films, verlässt per Ende März 2013 auf eigenen Wunsch das Unternehmen, um eine neue Herausforderung bei einer Agentur anzunehmen.

Neu zu Condor BB/A stösst Christopher Novak per Ende April 2013. Olivier Egli bleibt als Creative Director/Director und Mitglied der Geschäftsleitung für Beratung und Kreation zentraler Ansprechpartner für Kunden von Condor BB/A, während sich Christopher Novak (Producer) gemeinsam mit Sonja Meier (Postproduction Producer) mit ihren Teams für die laufenden Produktionen von Condor BB/A verantwortlich zeichnen.

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Eine neue Stylebible für die Schweiz

Das Österreichische Modemagazin Diva bringt die Stylebible in die Schweiz und präsentiert neben den aktuellen Mode- und Beauty-Trends einen Schweiz-Guide mit den wichtigsten Shopping- und Hotel-Adressen der Luxus-Klasse.

Die Diva Stylebible präsentiert sich ganz nach dem Motto «Glamour, Luxus und Lifestyle» als Trendbarometer für die kommende Frühling-/Sommer-Saison. Mit allen Farben, Mustern, Schnitten, Accessoires sowie den aktuellen Schmuck-, Design&Interior- und Beauty-Trends soll sie das ultimative Handbuch für die stilbewusste Frau sein, so eine Mitteilung von Styria Multi Media Ladies. Nun erscheint die Diva Stylebible erstmals in adaptierter Form im deutschsprachigen Teil der Schweiz.

Ein spezifischer Schweiz-Teil soll die Leser mit nützlichen Informationen ihres Landes versorgen. Darin sind unter anderem die wichtigsten Shopping- und Hotel-Adressen der Luxus-Klasse zu finden. Den Schweiz-Teil hat Dörte Welti verfasst.

Das neue Schweizer Modemagazin erscheint ab sofort zweimal jährlich in einer Auflage von 15’000 Stück. Die erste Ausgabe ist ab 28. März am Kiosk zum Preis von 6,90 Franken erhältlich. Zusätzlich wird die Diva Stylebible in der Schweiz an ausgewählte Hotels und Shops vertrieben. Die nächste Ausgabe mit den neuesten Herbst-/Winter-Trends erscheint im Oktober 2013.

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Strebel Juon: Mehr Platz zum Geniessen

Strebel Juon hat eine Plakat- und E-Board-Kampagne für das Restaurant Commihalle realisiert. Die Sujets sollen den Umstand ins Zentrum rücken, dass man im Restaurant Commihalle auch als Gruppe spontan einen Tisch findet.

Die Sujets sind auf Plakaten, E-Boards, Cine-Motions und Postkarten zu sehen.

Verantwortlich bei Restaurants Commercio-Piccadilly: Nicolas von Graffenried, Roland Lässer, Corinne Sutter. Verantwortlich bei Strebel Juon: Robin Strebel, Jörg Agostini (Kreation), Gian Marco Juon (Beratung), Florian Kalotay (Fotograf), Flavia Horat (Styling), Blue Horizon (Bildbearbeitung).

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TBS & Partner: Einkaufserlebnis in Zürcher Metzgerei

Rechtzeitig zur Neueröffnung der Metzgerei Künzli in Zürich hat TBS & Partner diverse Kommunikationsmassnahmen realisiert. Diese stehen seit letzter Woche im Einsatz.

Dazu gehören ein überarbeitetes Logo, neue Signaletik und Angbotschbeschriftungen, Papiertaschen, Visitenkarten und Briefschaften, Einladungskarten und Infoflyer, ein Radiospot und eine Pressemappe. Alle Massnahmen zielen darauf ab, die gehobene Qualität und ein besonderes Ambiente der neuen Metzgerei in Szene zu setzen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Verantwortlich bei Metzgerei Künzli: Brigitte und Heinz Künzli (Inhaber). Verantwortlich bei TBS & Partner: Beat Aeschlimann (Gesamtverantwortung), Nadine Agosti (Projektmanagement), Gregor Herzig (Text), Kathrin Treml (AD), Louis Wälti (Design), Heini Fümm (Fotografie). Interior Design und Koordination: Peter Kern (Gestalter).

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Net-Metrix: 3 Millionen Onliner tun es mit dem Smartphone

Der Trend der Internetnutzung über mobile Geräte in der Schweiz geht weiter. Bereits 60 Prozent der Onliner (3,2 Millionen) nutzen das Internet auch über Smartphones & Co. und rund 40 Prozent (2,2 Millionen) tun dies täglich oder fast täglich.

Ein beachtliches Wachstum erfährt die Gruppe der Tablet-User von über 20 Prozent in einem halben Jahr und knackt aktuell fast die Millionen-Grenze. Dies schreibt Net-Metrix im Mobile Report 2013-1. Die Studie erfasst die Entwicklung der Internetnutzung über unterschiedliche Typen mobiler Geräte.

Der Trend-Vergleich des Mobile-Reports zeigt laut Mitteilung seit Bestehen eine positive Entwicklung: Die Gruppe der SSD-User (Small Screen Devices) hat mittlerweile die 3-Millionen-Schwelle übertroffen (3,2 Millionen) und erreicht damit aktuell 60 Prozent der Schweizer Internetnutzer. Dies entspricht einem Anstieg von 8 Prozent seit der letzten Erhebung vor sechs Monaten und einer Verdoppelung seit der ersten Erhebung 2010. Noch deutlicher zugelegt hat die Gruppe der SSD-Heavy-User, also denjenigen Personen, welche täglich oder fast täglich mit Smartphones & Co. im Internet surfen: Innerhalb eines halben Jahres ist diese Gruppe von 1,9 Millionen auf rund 2,2 Millionen angewachsen und erreicht neu über 40 Prozent der Schweizer Onliner. Seit der ersten Erhebung 2010 hat sich dieser Anteil verdreifacht.

Weiterhin das grösste relative Wachstum weisen die Tablet-User auf: Mit einem Anteil von 18 Prozent umfassen sie aktuell 965'000 Personen und haben damit die Millionenmarke fast geknackt. Das Wachstum in den letzten sechs Monaten liegt bei 22 Prozent und seit der ersten Erhebung 2010 beim beachtlichen Faktor 17. Da das Weihnachtsgeschäft nur teilweise in den Erhebungszeitraum fiel, darf angenommen werden, dass die Anteile aktuell noch höher ausfallen.

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Anzahl mobile Geräte für Internetnutzung nimmt zu

Bei der Geräteart bestätigt sich der festgestellte Trend: Der Anteil der Onliner, welche Internet über Smartphones nutzen, lag mit 52,7 Prozent erstmals über der Internetnutzung in der Kategorie Laptops, Notebooks und Netbooks (47,6 Prozent). Aktuell fällt der Abstand mit 58,2 Prozent für Smartphones und knapp 50 Prozent für Laptops & Co. noch grösser aus.

Eine wesentliche Verschiebung auf Ebene Gerät ist im Moment aber noch nicht erkennbar, jedenfalls dann nicht, wenn man die Anzahl mobiler Geräte betrachtet, mit denen im Web gesurft wird: Der Anteil der Onliner, die mit zwei oder mehr mobilen Geräten im Web surfen, hat sich von 22,2 Prozent in 2010 auf 43,3 Prozent praktisch verdoppelt. Beachtlich ist umgekehrt der Rückgang derjenigen Onlinern, die gar kein mobiles Gerät für den Besuch im Web nutzen: Seit der ersten Erhebung hat sich der Anteil dieser Gruppe mehr als halbiert und liegt jetzt noch bei 18,6 Prozent.

Werden die verschiedenen Nutzergruppen betrachtet, ist die Anzahl mobiler Geräte für den Besuch im Web bei den Tablet-Usern am höchsten: 86 Prozent surfen mit zwei oder mehr mobilen Geräten im Internet, bei den SSD-Usern sind es 66 Prozent und bei den SSD-Heavy-Usern 70,1 Prozent. Noch deutlicher werden die Unterschiede, wenn man die Anzahl auf vier oder mehr Geräte erhöht: Während dieser Anteil bei den SSD-Usern nur gerade bei 6,3 Prozent und bei den SSD-Heavy-Usern bei 7,9 Prozent liegt, schwingen auch hier die Tablet-User mit 15,1 Prozent oben aus.

Tablet-Userinnen auf dem Vormarsch

Die Prognose des letzten Mobile-Reports scheint sich zu bestätigen: Machten die Frauen 2011 noch nicht einmal einen Drittel der Tablet-Nutzer aus, kommen sie aktuell mit 45,2 Prozent ihren männlichen Netzkollegen immer näher. Damit haben die Frauen in nur einem halben Jahr um über 21 Prozent zugelegt. Es kann angenommen werden, dass mit zunehmender Verbreitung der Tablet-Nutzung auch die stärkere Angleichung der soziodemographischen Eigenschaften in Richtung Online-Gemeinschaft anhalten wird.

 

Reputationsstudie: Swatch verdrängt Migros vom ersten Platz

Nach einem Jahr Unterbruch ist Swatch vor Migros wieder das Schweizer Unternehmen mit dem besten Image im Land. Damit tauschen der grösste Uhren- und Schmuckkonzern und der grösste Detailhändler zum vierten Mal seit 2010 die Spitzenposition.

Zu diesem Ergebnis kommt der Business Reflector 2013 des Marktforschungsinstituts GfK Switzerland, wie die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe gemäss Presseportal.ch berichtet. Den 3. Rang in der nationalen Reputationsstudie verteidigt Lindt & Sprüngli. Aus dem Stand auf dem 4. Platz landet Geberit. In die Top 10 schaffen es zudem Raiffeisenbank, Coop, Schindler und Swisscom. Die beiden Neuzugänge unter den besten zehn heissen Rolex und Emmi. Nicht mehr dabei sind SBB, Swiss und Kantonalbanken.

Die meisten Firmen haben in den letzten zwölf Monaten an Glanz eingebüsst, aber nicht signifikant. Es zeige sich in diesem Jahr generell ein rückläufiger Trend der Reputation unter den evaluierten Unternehmen, sagt Peter Meyer, Chef von GfK Switzerland zur Studie. «Die Schweizer beurteilen die Konzerne also kritischer als noch im Vorjahr. Unter den Top 10 verzeichnen die meisten jedoch nur eine geringe Abweichung.» Das Spitzenduell zwischen Swatch und Migros sei nach wie vor ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Der GfK Business Reflector misst das Image der führenden Schweizer Unternehmen jährlich. Für den Reputationsindex wurden heuer 52 Firmen untersucht. Dazu gehören die wichtigsten Branchen entsprechend ihrer Bruttowertschöpfung, die grössten nicht kotierten Arbeitgeber sowie alle 20 Titel im Swiss Market Index SMI. Die Ergebnisse basieren auf der Online-Befragung von über 3'500 Personen zwischen 16 und 69 Jahren im Januar 2013.

Rangliste:

1. Swatch (Vorjahr 2, Veränderung +1)
2. Migros (Vorjahr 1, Veränderung – 1)
3. Lindt & Sprüngli (Vorjahr 3, Veränderung =)
4. Geberit (Vorjahr -, Veränderung -)
5. Raiffeisenbank (Vorjahr 5, Veränderung =)
6. Coop (Vorjahr 4, Veränderung -2)
7. Schindler (Vorjahr 6, Veränderung -1)
8. Rolex (Vorjahr 13, Veränderung +5)
9. Swisscom (Vorjahr 10, Veränderung +1)
10. Emmi (Vorjahr 12, Veränderung +2)

Teaserbild: Swatch.com

 

UBI: Freie Meinungsbildung und Jugendschutz

Im Jahr 2012 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI 20 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen eingegangen, zwei mehr als im Vorjahr. Davon hat die UBI vier gutgeheissen.

Dabei ging es um die freie Meinungsbildung und um den Jugendschutz. Die der UBI vorgelagerten Ombudsstellen erhielten im gleichen Zeitraum insgesamt 203 Beanstandungen (2011: 222). Dies schreibt die UBI in einer Mitteilung zum Jahresbericht 2012. Von 203 Beanstandungen mündeten 9,9 Prozent dieser Fälle anschliessend in eine Beschwerde an die UBI. Über 90 Prozent der Beanstandungen gegen Radio- und Fernsehsendungen erledigten damit die Ombudsstellen endgültig. Dies unterstreiche ihre wichtige Rolle im ganzen Aufsichtsverfahren, heisst es in der Mitteilung weiter.

18 Beschwerden bei der UBI richteten sich gegen Fernsehsendungen, zwei gegen Radiosendungen. In 16 Fällen handelte es sich um deutschsprachige Ausstrahlungen, drei betrafen französischsprachige Rundfunkbeiträge und ein Fall einen italienischsprachigen Beitrag. Die Eingaben betrafen neben zwei Sendungen von lokalen Fernsehveranstaltern ausschliesslich Programme der SRG. Gegenstand von Beschwerden bildeten im Einzelnen Sendungen des Schweizer Fernsehens SF 1 (12), der Radio Télévision Suisse RTS (3), Radio DRS 1 und 2 (je 1), RSI La 1 (1), Telebasel (1) sowie Tele Bärn (1).

Die Programmbeschwerden richteten sich ausnahmslos gegen Sendungen mit Informationsgehalt. Geltend gemacht wurde vorwiegend eine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots, welches die freie Meinungsbildung des Publikums schützt. Vier Beschwerden hiess die UBI gut (2011: 6).

So hat sie eine Beschwerde gegen einen Beitrag der Sendung «Mise au point» (RTS) gutgeheissen, in welcher die Gaddafi-Affäre in Genf thematisiert wurde. Das Sachgerechtigkeitsgebot war verletzt, weil ein involvierter Anwalt im Beitrag keine Gelegenheit erhielt, sich zu gravierenden Vorwürfen zu äussern, die ein Staatsrat gegen ihn erhoben hatte. Ebenfalls keine Meinung konnte sich das Publikum zu einem Beitrag der Nachrichtensendung «19:30» (RTS) zum geplanten Chaplin-Museum bilden. Einem russischen Geschäftsmann wurden darin ohne Stellungnahme des Betroffenen und ohne stichhaltige Belege Verbindungen zur Mafia nachgesagt. Ein Beitrag des gleichen Sendegefässes zu einem Filmfestival in Neuenburg erachteten sowohl die UBI wie nachher auch das angerufene Bundesgericht als nicht vereinbar mit dem besonderen rundfunkrechtlichen Schutz für Minderjährige. Ausschlaggebend war die Ausstrahlung von Ausschnitten aus Gorefilmen mit gewalttätigen Inhalten zu einem zu früheren Zeitpunkt (vor 20 Uhr) und ohne geeignete Kennzeichnung des jugendgefährdenden Inhalts. Gutgeheissen hat die UBI schliesslich eine Beschwerde gegen eine Spezialsendung des Gesundheitsmagazins «Puls» des Schweizer Fernsehens zum Nervengift Botox, weil ein wichtiges Faktum, nämlich die mit der Produktion verbundenen grausamen Tierversuche, nicht erwähnt wurde. Der betreffende Entscheid der UBI ist nach einer Beschwerde ans Bundesgericht aber noch nicht rechtskräftig.

Zum Jahresbericht
 

Spinas Civil Voices: 4. Runde für die Wasserglas-Kampagne von Helvetas

Mit zwei neuen Sujets zeigt Helvetas auf, wie essenziell sauberes Trinkwasser für das gesunde Aufwachsen von Kindern ist: Es schützt sie vor lebensbedrohlichen Krankheiten sowie Mangelernährung und Unterentwicklung.

Helvetas ruft mit den Plakaten und Anzeigen zu einer besonderen Art des Spendens auf: Auf Mein-wunsch.org können sich Geburtstagskinder von ihren Freunden und Verwandten Spenden statt Geschenke wünschen. Mit wenigen Klicks ist die eigene Wunschseite eingerichtet und das Umfeld informiert. Ein Videofilm zeigt, wie jede Spende für sauberes Trinkwasser und somit für gesunde Kinder sorgt.

Verantwortlich bei Helvetas: Stefan Stolle (Leiter Kommunikation & Marketing), Peter Haberstich (Social Fundraising). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (CD), Miriam Fischer (Konzept/AD), Susi Kammergruber (Konzept/Text), Tom Malecha (Filmproduktion/Regie) Sarah Bertschinger (Beratung), Reinhard Kronenberg (Beratung digitale Medien) Sergio Beti (externer Partner für Bildbearbeitung).

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Amnesty prangert Beschränkung der Meinungsfreiheit in der Türkei an

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International AI hat Beschränkungen der Meinungsfreiheit in der Türkei angeprangert. Trotz Gesetzesreformen in den vergangenen Jahren sei die Meinungsfreiheit weiter stark eingeschränkt.

Hunderte politische Aktivisten, Journalisten, Schriftsteller und Anwälte seien in der Türkei angeklagt oder sässen im Gefängnis, weil sie nicht erwünschte Meinungen vertreten würden, heisst es in einem Bericht, den Amnesty am Mittwoch in Istanbul vorstellte. Amnesty forderte das Parlament in Ankara auf, die türkischen Gesetze in Übereinstimmung mit internationalen Menschenrechtsstandards zu bringen und die Meinungsfreiheit zu schützen. «Mehrere Straftatbestände, die zur Unterdrückung abweichender Meinungen missbraucht werden, sind trotz der Reformversprechen der letzten Jahre immer noch in Kraft», sagte Amke Dietert, Türkei-Expertin von Amnesty International in Deutschland.

Anti-Terror-Gesetze missbraucht

In dem AI-Bericht werden zahlreiche Beispiele aufgeführt. Ausserdem analysiert Amnesty zehn Straftatbestände, die besonders häufig gegen Vertreter unliebsamer Meinungen benutzt werden. Darunter seien mehrere Paragrafen des türkischen Anti-Terror-Gesetzes. «In den letzten Jahren wurde das Anti-Terror-Gesetz zunehmend angewendet, um politische Reden, kritische Schriften und Teilnahme an Demonstrationen zu verfolgen», sagte Dietert. Dies gelte etwa für den Umgang mit der Arbeiterpartei Kurdistans PKK.

Mit Blick auf die laufenden Friedensverhandlungen der PKK und der türkischen Regierung sagte Dietert, die Beachtung der Meinungsfreiheit sei eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Friedensverhandlungen. Eine grundlegende Reform, die zu voller Meinungs-, Vereinigung- und Versammlungsfreiheit führt, sei ein wesentlicher Schritt für eine friedliche und demokratische Türkei. (SDA)
 

Neue Geschäftsführung bei UD Print

Der Verwaltungsrat der UD Medien Holding hat Stephan Gartenmann zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung des Druckunternehmens ernannt. Er ist seit 2012 Mitglied der Geschäftsleitung und wird weiterhin für Verkauf und Marketing verantwortlich sein.

Mit der Wahl von Stephan Gartenmann zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung ist die Führung von UD Print nach dem Ausscheiden seines Vorgängers Ende 2012 wieder komplett. Unter der Leitung von Stephan Gartenmann (Verkauf und Marketing) gehören der UD Print-Geschäftsleitung der stellvertretende Geschäftsführer Fabian Egger (Qualitätsmanagement und Einkauf), Roland Bader (Premedia), Christoph Jung (Produktion und Technik) sowie Rudolf Vonarburg (Finanzen und Personal) an.

Stephan Gartenmann ist eidgenössisch diplomierter Marketingleiter und Verlagsmanager. Vor seinem Eintritt in die Geschäftsleitung von UD Print war er als Leiter Werbemarkt bei der Verlagsgruppe Hogrefe (Schweiz) und bei den Migros Medien für die Verkaufsorganisation des Migros Magazins Saisonküche und Vivai verantwortlich. Davor war er in leitenden Funktionen bei Publicitas Publimedia und bei der Tamedia Gruppe tätig.

 

Jung von Matt/Limmat: Bilder, die sprachlos machen

Jung von Matt/Limmat hat eine neue Kampagne für das Elternmagazin Fritz+Fränzi gestaltet. Das Magazin setzt sich mit Themen wie Ausgrenzung, Gewalt und Sexualität auseinander und hat Antworten für Eltern parat.

Die neue Kampagne von Fritz+Fränzi zeigt erschreckende Bilder von Jugendlichen in echten Situationen. Aufgelöst werden die Motive mit dem Satz «Wir liefern den Text, wenn Ihnen die Worte fehlen». Entstanden sind drei Motive, die als Anzeigen und in animierten Versionen als Banner zum Einsatz kommen.

Verantwortlich bei Fritz+Fränzi: Thomas Schlickenrieder (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Livio Dainese, Fernando Perez, Samuel Christ (Creative Direction), Adrian Merz (Art Direction), Alain Eicher (Text), Simone Jehle, Laila Müller, Pascal Schwager (Beratung).

 
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Komet: Mit dem Bafu Lebensräume schaffen

Komet hat im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt Bafu ein unterstützendes Kommunikationskonzept entwickelt. Gemeinsam mit Voltafilm Bern wurde ein Film zur Renaturierung von Schweizer Flüssen und Bächen umgesetzt.

Der Film zeigt Beispiele erfolgreicher Renaturierungsprojekte, welche drei Hauptziele verfolgen: Verbesserung der Biodiversität, neue Lebens- und Erholungsräume schaffen sowie einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten. Der Film ist in der rund elfminütigen Originalfassung sowie als Kurzversion erhältlich.

http://vimeo.com/62330777

Verantwortlich beim Bundesamt für Umwelt Bafu: Rémy Estoppey (Sektionschef Oberflächengewässer Morphologie und Wasserführung), Susanne Haertel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin), Charlotte Schläpfer (Leiterin Sektion Kommunikationsberatung, Publikationen, Internet). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Antonia Bekiaris (Text), Marcel Durst (Managing Director), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Tanja Meier (Beratung). Verantwortlich bei Voltafilm, Bern: Steve Walker & Markus Heiniger (Produktion/Realisation Film). Verantwortlich bei Aura: Emanuel & Gabriel Ammon (Drohnenbilder). Verantwortlich bei Projektstudio: Peter von Siebenthal (Ton-Mischung). Ton: Janosch Röthlisberger.

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