Joiz und Adidas lancieren Hip Hop-Sendung

Ab 6. September präsentiert Joiz jeden Freitag die Hip Hop-Show «Joiz in the hood». Moderiert wird die von Adidas gesponserte Show von Uğur Gültekin.

Die Sendung wird laut Mitteilung die Hip Hop-Kultur thematisieren, die über die übllichen Klischees wie Autos, Bling-Bling und halbnackte Frauen hinausgeht. Kreative Künstler, Jugendkultur, Streetdance, Rap-History oder Freestyle-Events. Es werden aber auch lustige Experimente gemacht: Joiz schickt beispielsweise beinharte Rocker an ein Hip Hop-Konzert. Die Show geht – passend zum Sponsor Adidas – zurück zu den Rap-Wurzeln von Run DMC und Co.

Moderiert wird die interaktive Sendung von Uğur Gültekin aka Modo, der sich in den letzten Jahren als Rapper einen Namen gemacht hat und in der Szene stark vernetzt ist. Uğur ist Moderator des Freestyle Conventions Kollektivs und hat unzählige Hip-Hop Veranstaltungen, Battles und Grossanlässe gehostet. «Die kreativste und aktivste Subkultur der Schweiz kriegt endlich Airplay! Wenn die Sendung nur schon von all meinen Homeboys und Flygirls geschaut wird, wird das eine fette Party», so Gültekin. Die Sendung wird ab 6. September 2013 jeden Freitag um 17.30 Uhr ausgestrahlt.

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Norbert Neininger ist «Verleger des Jahres»

Norbert Neininger, Chefredaktor und Verleger der Schaffhauser Nachrichten, ist von einer Jury aus der Medienbranche zum Schweizer Verleger des Jahres gewählt worden. Die Auszeichnung der Fachzeitschrift Schweizer Journalist wurde zum achten Mal vergeben.

Der 63-jährige Neininger habe es trotz des Strukturwandels in der Branche und des beständigen Drucks der Grossverlage über Jahre verstanden, die Unabhängigkeit der Schaffhauser Nachrichten und seines Verlages zu sichern, liess sich Schweizer Journalist-Chefredaktor Markus Wiegand in einer Mitteilung vom Donnerstag zitieren.

Zudem stehe Neininger als Journalist und Verleger für einen publizistischen Anspruch seiner Produkte und präge selbst immer wieder die Debatte über die Zukunft der Medien. «In der Frage der Bezahlinhalte hat er früher als andere erkannt, dass auch die Nutzer einen Beitrag zur Finanzierung leisten müssen.»

Mit dem «Verleger des Jahres» werden jährlich Persönlichkeiten ausgezeichnet, die zukunftssichernd für ihre Häuser wirken. Im vergangenen Jahr hatte Christoph Bauer (AZ Medien) den Titel gewonnen (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

Bild: Keystone

Award-CC 2013 geht an BSSM

Der Award Corporate Communications 2013 geht an BSSM mit einem Konzept für die Basellandschaftliche Kantonalbank. Mit dem Award Social Media wurde die Swisscom-Kampagne der Agentur Namics ausgezeichnet.

Zum neunten Mal hat die Jury des nationalen Award Corporate Communications am Mittwoch, 4. September die innovativsten Konzepte der integrierten Kommunikation ausgezeichnet. Der diesjährige Award-CC prämiert das Projekt rund um die Lancierung des neuen Leitbildes «Erfolgreich mitgestalten» der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Durch die Nutzung von verschiedenen internen und externen Kanälen, dem Einsatz eines breiten Spektrums von Kommunikationstools und der konsequenten Umsetzung der Zielvorgabe konnte das Siegerprojekt die Jury am meisten von seiner Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit überzeugen.

Die Fachjury sieht die Award-Vergabe allerdings auch in einem grösseren Kontext, wie es in einer Mitteilung heisst: «Erstmals wurden dieses Jahr gleich drei Projekte aus dem Bankensektor eingereicht. Dies zeigt, dass sich diese Branche weiter öffnet und kommunikativ stärker aktiv ist. Somit ist der Gewinn des Award-CCs durch das Projekt der BLKB nur ein weiterer Schritt in dieser fortlaufenden Entwicklung», meint dazu Urs Frei, Juror und Mitglied des Harbour Club, Chief Communications Officer von Schweizer Organisationen.

Weitere Nominierte dieses Jahr waren: Coca-Cola Schweiz mit «In Coca-Cola steckt mehr Schweiz als man denkt», die Helsana-Gruppe mit «Helsana-Family», die Notenstein Privatbank mit «Denken in Szenarien» sowie aus der Romandie die Organisation Vanksen VKGP mit dem Projekt «Mission GE: SIG Les Services Industriels de Genève».

Social Media Award für Swisscom

Bereits zum dritten Mal wurde dieses Jahr im Rahmen des Award-CC der Award Social Media verliehen. In einer ersten Phase konnte das Publikum auf Facebook aus 22 Kampagnen sechs Favoriten auswählen. Aus diesen sechs Finalisten entschied sich eine erstmals einberufene, hochkarätige Fachjury für das Konzept von Namics für die Swisscom. Dieser Entscheid war jedoch äusserst knapp. Auf dem zweiten Platz folgt Freestyle TV, ein Ein-Mann-Projekt aus dem Kanton Bern.

Showhighlight und entspannte Atmosphäre

Nebst der Verleihung der Awards standen der gemütliche Austausch zwischen Exponenten der Kommunikationsbranche, sowie eine unterhaltsame Preisgala im Mittelpunkt des Abends. So verzauberte der Luzerner Klangkünstler Jan Siegwart das Publikum mit seiner Show. «Wir möchten uns bei all unseren Sponsoren, den Bewerbern, den Nominierten und dem Publikum für einen tollen Abend bedanken und gratulieren den Preisträgern ganz herzlich», fasst Initiator Roland Bieri den 9. Award Corporate Communication zusammen.

Im nächsten Jahr feiert der Award-CC den zehnten Geburtstag, mit vielen Neuheiten und Aktivitäten rund um das Jubiläum. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 11. September 2014 statt.

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Das Team der Agentur Bi-Com, Initiant und Veranstalter des Award Corporate Communications. Roland Bieri Inhaber, Christine Bieri Events und Daniel Bieri Online Marketing.

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Full-House im Eventsaal des Restaurant Metropol in der Innenstadt Zürichs.

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Nominierte und Gewinner des 3. Award Social Media: Apfelblog.ch, Hostpoint, Namics mit Swisscom ICT und Janzz.

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Gewinner 9. Award Corporate Communications: Agentur BSSM Werbeagentur mit einem Projekt der Basellandschaftliche Kantonalbank: Claudia Paganini BSSM, Nadja Schwarz und Katja Epple BLKB, Hannes Müller BSSM.
 

Contexta: Auch die Romandie ist Vaudoise

Nach der Deutschweiz (Basel, Zürich, Luzern, Zermatt) und dem Tessin führt Contexta die «Ich bin Vaudoise»-Kampagne dieses Jahr nun mit Portraits von Versicherten aus der Westschweiz weiter.

Denn genauso wie in der Deutschschweiz beweise Vaudoise natürlich auch in der Romandie viel Kundennähe, so eine Mitteilung. Sie sei immer «Là ou vous êtes.» Im Zentrum der Kampagne stehen darum auch zwei in ihrer Region fest verwurzelte Romands: die junge Studentin und mutige Kletterin Anouk Piola aus Genf sowie der passionierte und lebenslustige Chocolatier Tristan Carbonatto aus Bougy-Villars bei Lausanne. Die zwei filmischen Portraits sollen aufzeigen, dass «Vaudoise sein» weit mehr ist, als nur gut versichert zu sein. Wer «Vaudoise» sei, fühle sich jederzeit sicher – und könne darum das Leben in vollen Zügen geniessen, so die Mitteilung weiter. Die neuen Filme und Printsujets werden ergänzend zu der bestehenden Kampagne in der ganzen Schweiz zu sehen sein.

Verantwortlich bei Vaudoise Versicherungen: Emmanuelle Chatenet (Leiterin Marketing & Kommunikation), Véronique Oliveira (Stv. Leiterin Marketing & Kommunikation), Sylvain Couchoux (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Ulysse Schnegg (Art Buying, FFF) Willem Baumann (Art Direction), Daniel Müller (Text), Jessica Müller (Grafik), Giuseppe Luciano (Beratungsgruppenleiter), Alexandra Beyeler (Beratung). Verantwortlich bei Stories: Tobias Fueter (Regie), Fabian Kimoto (Co-Regie), Filip Zumbrunn (Kamera), Beni Fueter (Schnitt), Yves Bollag (Produzent); Adi Frutiger, Fabian Sturzenegger (Musik); Felix Schregenberger (Bildbearbeitung). Mediaagentur: Mediatonic.
 

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«Geile Shit» im Bundeshaus

Die neue Jugendsessions-Kampagne von Leo Burnett mit Ex-Tagesschau-Moderatorin Beatrice Müller – diesmal unkommentiert und mit allem drum und dran.

Die Jungen äussern sich anders als die Erwachsenen – nicht nur im täglichen Leben, sondern auch dann, wenn es um Politik geht. Auf diesem Insight hat Leo Burnett Schweiz eine neue umfassende Kampagne für die Jugendsession kreiert. Mit dabei Ex-Tagesschau-Moderatorin Beatrice Müller.

Einmal jährlich debattieren im Nationalratssaal Jugendliche statt Erwachsene. Um möglichst viele junge Interessenten für diesen Polit-Anlass zu gewinnen, setzt die Jugendsession seit Jahren auf ungewöhnliche Kampagnen von Leo Burnett Schweiz. Nachdem letztes Jahr bekannten Politikern den Mund zugeklebt wurde, ist dieses Jahr die unterschiedliche Sprache der Jugendlichen der Aufhänger der Kampagne.

Wenn es um Meinungen geht, äussern sich Jugendliche meist deftiger als Erwachsene. Entsprechend kommt man während vier Tagen in Bern nicht zu Abstimmungsresultaten wie «Ja» oder «Nein», sondern zu «Hammer», «Voll fett» und «Uhuere geil» beziehungsweise «My Ass» oder «Dini Mueter». Die deftigen Ausdrücke der Jugendlichen konstrastieren dabei mit den nüchternen Resultatetafeln, wie man sie von Abstimmungen im Bundeshaus kennt.

Wie genau es an der Jugendsession vom 14. bis 17. November abgeht, sieht man auf Plakaten, Bannern und in einem TV-Spot. Dieser kommt wie ein ganz normaler Tagesschaubeitrag daher, die Abstimmungsresultate lassen dann aber die Zuschauer aufhorchen. Für den Spot konnte die Ex-Tagesschau-Moderatorin Beatrice Müller gewonnen werden.

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Dank einer Partnerschaft mit dem Jugendsender Joiz kommen im Vorfeld der Jugendsession zudem auch die Umfragen zu aktuellen Themen – politisch und unpolitisch – auf dem Sender im Stil der Jugendsession daher.

Verantwortlich bei Jugendsession: Micha Küchler (Projektleiter Jugendsession), Céline Minder (Projektmitarbeiterin Jugendsession), Stefan Brader (Co-Präsident OK der Jugendsession), Patricia Dincau (Leiterin Kommunikation SAJV). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Simon Smit (Text), Niels Schäfer, Roland Buob (Art Direction), Simon Staub (Creative Direction), Peter Brönnimann (Executive Creative Direction), Fabian Schiltknecht, Annika Seidel (Beratung). Filmproduktion: Plan B. Online: Station.

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Die Kampagne wurde am Mittwoch bereits in Zu guter Letzt besprochen und dezent kritisiert. Leo Burnett hat darauf mit Humor reagiert. Es herrsche ja Meinungsäusserungsfreiheit  – und die zelebriere man hier, so der Executive Creative Director Peter Brönnimann. Die Meinungsäusserungsfreiheit herrscht auch auf Werbewoche.ch – deshalb die ungekürzte Originalmeldung als Nachtrag.

 

 

Neue Agentur: Strategiepartner

Die Strategic Planner Catherine Purgly, Frederic Poppenhäger und Rainer Bühler arbeiten seit Juli 2013 gemeinsam unter dem Dach Strategiepartner, dem neuen Büro für Marken- und Werbestrategie.

Purgly (vorher Draftfcb/Lowe), Poppenhäger (vorher Advico Y&R) und Bühler (vorher JWT/Fabrikant) wollen damit eine Lücke im Markt schliessen. Bei Strategiepartner ist der Name laut Mitteilung Programm: das auf Auftraggeber wie Agenturen ausgerichtete Angebot bietet Strategiepakete zu den Themen Markenentwicklung, Markensteuerung, Marktforschung und Innovation an.

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Catherine Purgly verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Beratung und im Strategic Planning für eine Vielzahl nationaler und internationaler Kunden und ist seit 2011 freischaffend tätig.

Frederic Poppenhäger ist noch bis Ende 2013 Werbeleiter der Baloise Versicherungs-Gruppe und war zuvor in der Schweiz, Spanien und Deutschland als Planner tätig.

Rainer Bühler ist Präsident der Account Planning Group Switzerland, leitet den Studiengang CAS Consumer Communications der Fachhochschule für Wirtschaft in Zürich und arbeitete viele Jahre auf Agentur- und Auftraggeberseite in der Schweiz und Deutschland.

Alle drei Partner engagieren sich seit mehreren Jahren in der Strategie-Organisation Account Planning Group Switzerland.
 

SRF: Neue Autosendung «Tacho»

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF lanciert eine neue Autosendung. Das Magazin heisst «Tacho» und wird jeden Sonntag auf SRF zwei im Anschluss an das «Sportpanorama» ausgestrahlt.

«Tacho» biete dem Publikum Beratung, Information und Service rund um das Thema Auto, teilte SRF am Mittwoch mit. Neben Autotests, Porträts von Autosammlern und Reportagen von allen grossen Messen zeigt «Tacho» auch jede Woche einen Beitrag zum Thema Fahrsicherheit. Die Sicherheits-Informationen werden vom Schweizer Rennfahrer Fredy Barth vermittelt.

Produziert wird «Tacho» von Motor Presse TV, die seit vier Jahren Autoprogramme für verschiedene Sender herstellt und mit dem Schweizer Automagazin «Auto-Illustrierte» kooperiert. Die bisherige SRF-Autosendung «Motorshow TCS», produziert von Ringier, wurde 2012 eingestellt.
(SDA)
 

Webguerillas: Kampagne mit Radioheads

Webguerillas hat für das International Radio Festival die IRF-Radioheads zum Leben erweckt.

Bereits zum vierten Mal verwandelt sich das Schloss Sihlberg zum Treffpunkt der weltweiten Radiolandschaft. Das International Radio Festival holt die einflussreichsten Radiomacher nach Zürich. Das Festival bietet Fachleuten sowie der breiten Öffentlichkeit eine Plattform, um die besten Musik-Radioprogramme zu präsentieren und zu feiern.

Die Agentur Webguerillas hat für das International Radio Festival die IRF-Radioheads auf Tour durch Zürich geschickt. Wer den skurrilen Figuren in der Stadt begegnet, kann sich auf eine besondere Vorschau des Festivals freuen. Aus der eingebauten Soundanlage erklingt der offizielle Kanal des IRF, das seit dem 26. August auf Sendung ist. Abgerundet wird die Guerilla-Aktion durch eine breite Bannerkampagne.

Das International Radio Festival läuft vom 4. September bis zum 8. September im Schloss Sihlberg und ist jeweils ab 17 Uhr offen. Das Webradio kann man hören unter Player.internationalradiofestival.com

Verantwortlich bei International Radio Festival: Darryl von Däniken, Miguel Alvarez (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Webguerillas: Dino Ceccato (Gesamtverantwortung), Conrad Malcher (Creative Direction), Ennio Cadau, Daniel Gremli (Text/Konzept), Davide Bonina (Art Direction), Moritz Capelle (Beratung), Diva Obscura (Realisierung Radioheads).

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Zu guter Letzt: Wahrlich nöd so min Style

Wenn Erwachsene versuchen, Jugendliche zu imitieren, endet das meistens in einem Anbiederungs-Debakel. Bühne frei für den fetten Jugendsession-Spot.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) will mit einem Spot im Tageschschau-Stil auf die kommende Jugendsession aufmerksam machen und zeigen, dass dort – zwar mit einer anderen Wortwahl – ebenso wichtige Entscheidungen diskutiert und gefällt werden wie bei den Grossen. Die Ex-«Tagesschau»-Sprecherin Beatrice Müller moderiert die «News aus dem Bundeshaus» und verwendet und zeigt, wie die jungen Möchtegern-Politiker anscheinend sprechen:

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«Yeah, huere geil», «zum Chotze», «geile Shit», «Nöd so min Style», «Voll fett», «Dini Mueter», «Hä, was lauft?» – auch wenn die Sprache wohl tatsächlich an der Realität kratzt – anbiedernd wirkt das Ganze in jedem Fall. Ein Wunder, kommen die Wörter «cool» und «krass» nicht vor. Lustigerweise sehen die gezeigten Nachwuchs-Parlamentarier ohnehin nicht aus, als würden sie einen Gesetzesentwurf mit den Worten «Dini Mueter» verwerfen.

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Sie wirken eher so, als würden sie die Jugendsession besuchen, damit sie im CV unter «weitere Tätigkeiten» eine weitere Tätigkeit aufführen und so einen weiteren Grundstein für eine tolle Karriere legen können. Nicht böse gemeint – aber unter Jugendslang stellt man sich etwas anderes vor.

Niemand weiss, wie die Basis der Jugend gerade spricht. Ein befreundeter Lehrer, der ebendiese «Dini Mueter»-Fraktion unterrichtet, erzählte kürzlich, bei seinen Schülern sei momentan der Ausdruck «Richi» in allen Variationen gross in Mode. Die Szene der SRF-Sendung «Auf und davon», in der Vater Schönbächler seinen Sohn Richi nach dem Baggersturz zusammenstaucht, geniesst in jüngeren Gefilden scheinbar einen zementierten Kultstatus. Oder genoss, wahrscheinlich ist heute schon wieder was anderes angesagt. Man erfährts meistens erst, wenns nicht mehr «voll fett» ist, sondern «zum Chotze». Mit der Sprache der Jugend kann man sich nur die Finger verbrennen, also Hände weg. Die Kampagne geht übrigens auf das Konto der Agentur Leo Burnett. Ihre letztjährige Jugendsession-Kampagne mit den geknebelten Politikern wurde mehrfach ausgezeichnet (zum Beispiel «Plakat des Jahres») (hae)

via 20min.ch
 

Markus Eisenhut neu bei C-Matrix

Seit September 2013 verstärkt der 50-jährige Markus Eisenhut das Team der Kommunikationsberatung C-Matrix. Als Senior Consultant betreut er Mandate in den Bereichen Media Relations, Change und Reputation Management, Corporate und Crisis Communication.

Anfang 2013 hatte Markus Eisenhut seine Tätigkeit als Co-Chefredaktor des Tages-Anzeiger aufgegeben (Werbewoche.ch berichtete), um sich beruflich neu zu orientieren. Eisenhut kann auf eine lange und erfolgreiche Medienkarriere zurückblicken. Als Co-Chefredaktor von Tages-Anzeiger und BernerZeitung prägte er diese Publikationen ebenso wie als Chefredaktor die Pendlerzeitung 20 Minuten. Im Verlagshaus Ringier wirkte er in leitenden Funktionen für Blick und Sonntagsblick. Im Juni 2013 hat Eisenhut ein Unternehmen für Kommunikation und Managementberatung namens Eisenhut + Partner gegründet.

Der Medienprofi erfreut sich bereits einer starken Nachfrage nach seinen Branchen-Insights und seinen strategischen und operativen Fähigkeiten, Themen zu lancieren, den öffentlichen Diskurs nachhaltig zu prägen, Menschen zu mobilisieren und durch Klarheit und Präzision Vertrauen zu schaffen.

C-Matrix ist ein Beratungsunternehmen für Aufgabenstellungen rund um Corporate Communications, Public Relations, Change Management, Transfer und Integration sowie Kampagnenführung und Marketingkommunikation mit einer bewährten nationalen Aufstellung und dem Leistungsspektrum eines weltweit führenden Netzwerks.
 

McDonald’s Schweiz startet digitalen Dialog

Woher stammt das Rindfleisch im Big Mac? Wie viele Kalorien hat ein Happy Meal? Nach dem Motto «Unser Essen. Eure Fragen.» beantwortet McDonald’s Schweiz auf der Microsite Askmcdo.ch ab sofort alle Fragen zu seinem Produktangebot.

«Es bestehen viele Vorurteile und Mythen über die Qualität unseres Essens. Mit diesen möchten wir aufräumen», erklärt Thomas Truttmann, Marketing & Communications Director McDonald’s Schweiz in einer Mitteilung. «In den Restaurants, auf der Webseite und an Events informieren wir bereits detailliert über die Herkunft und Qualität unserer Produkte. Mit der neuen Plattform erweitern wir die Kommunikation um den interaktiven, digitalen Kanal.»

Fragen stellen und Antworten teilen

Ab dem 4. September können Interessierte auf der dreisprachigen Webseite Askmcdo.ch via Facebook, Twitter oder Email eine Frage rund ums Thema Essen stellen. Diese wird von McDonald’s jeweils in der Sprache der Frage beantwortet und für alle User sichtbar veröffentlicht. Bei ausgewählten Antworten werden auch Filme für eine noch anschaulichere Erklärung integriert. Durch eine automatisierte Suche wird übrigens gleich beim Eintippen der Frage überprüft, ob bereits eine Antwort besteht. So ist Askmcdo.ch nicht nur Austausch-, sondern auch Wissensplattform.
 

UBS: Johan Jervøe wird Group Chief Marketing Officer

Die UBS ernennt Johan Jervøe per 1. Oktober zum Group Chief Marketing Officer. Er tritt die Nachfolge von Bernhard Eggli an, der 17 Jahre bei der UBS tätig war.

Jervøe ist dänischer Staatsbürger und arbeitet seit 2009 für Intel als Global Vice President der Sales and Marketing Group und Director für Partner Marketing. Dieser Bereich ist zuständig für die Vermarktung des PC-, Smartphone- und Tablet-Geschäfts von Intel und die Zusammenarbeit mit anderen wichtigen Marken und Medienpartnern.

Davor war er 13 Jahre für McDonald's in den USA und Europa tätig, zuletzt als Corporate Vice President of Global Marketing. In dieser Funktion war er verantwortlich für digitale Marketingtechnologie und Innovation sowie globales Sponsoring in den Bereichen Entertainment und Sport. Ausserdem war er Chief Marketing Officer von McDonald's Deutschland und Leiter des Teams, das die globale Markenkampagne «i'm loving it» entwickelte.

Vor seinem Eintritt 1996 bei McDonald's fungierte Jervøe als Brand Manager bei Kraft Jacobs Suchard und als Consultant bei Roland Berger in Wien.

Johan Jervøe löst Bernhard Eggli ab, der UBS verlässt, um andere Möglichkeiten ausserhalb des Unternehmens wahrzunehmen. Er arbeitete 17 Jahre für die UBS, die letzten zehn in seiner aktuellen Funktion. Dabei trug er entscheidend zum Aufbau der Marke UBS bei, insbesondere durch Einführung der Single-Brand-Strategie der UBS und Lancierung der «You & Us»-Werbekampagne
 

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