Ruf Lanz für SMP: Lovelys Kraftakt

«Echt stark», lautet der langjährige Slogan der Schweizer Milchproduzenten SMP. Er wird diesen Winter mit Plakaten von Ruf Lanz an zahlreichen Seilbahn-Stationen überraschend inszeniert.

Jedes Plakat wurde individuell aufs Umfeld abgestimmt, so dass der Eindruck entsteht, Lovely würde die ganze Seilbahn ziehen. Die Kampagne stammt einmal mehr aus dem Stall von der Agentur Ruf Lanz, die seit 2006 für die populäre Kampagne der Schweizer Milchproduzenten kreativ verantwortlich ist.

Verantwortlich bei den Schweizer Milchproduzenten SMP: Charlotte Hofstetter (Leiterin Marketing), Martin Rüst (Leiter Werbung & Promotionen), Olivia Etter (Projektleiterin Werbung Milch). Verantwortlich bei Ruf Lanz, Zürich: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Torsten Maas (Text), Tanja Felix (Beratung), Sebastian Durband (Beratungsleitung).

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Sujet auch auf der Werbewoche-Facebookseite

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Zu guter Letzt: Kalkuliertes Risiko

Dass diese Kondom-Werbung in Australien verboten wurde, stört die Verantwortlichen vermutlich wenig: Im Internet wird der Spot gefeiert.

Bei soviel angedeuteter Schlüpfrigkeit bekämen wohl noch ganz andere Länder kalte Füsse: Der Kondom-Hersteller Four Seasons Condoms scheint die TV-Verbannung mehr oder weniger bewusst in Kauf genommen zu haben. Nicht weiter tragisch: Was lustig, nackt und verboten ist, wird von der Internetgemeinde mit Handkuss aufgenommen und kostenlos bis ans Ende der Welt verbreitet. Heisst in Zahlen: Über drei Millionen Klicks in drei Wochen, Tendenz steigend. Sex sells – immer und immer wieder. Kondom-Fabrikanten sind jedoch entschuldigt: Ihr Geschäftsfeld lässt keine Alternativ-Themen zu. Die Ärmsten! (hae)

//www.youtube.com/watch?v=ROJy9TlhxtY

Teil.ch: TV-Spot für Grand Prix Migros

Teil.ch hat im Auftrag der Migros den neuen TV-Spot für den Grand Prix Migros, das grösste Kinderskirennen Europas, kreiert.

Im Spot zeigen Kids in freudiger Erwartung auf den sportlichen Grossanlass Ski-Hocken in ungewohnter Umgebung. Um digitale Kommunikation optimal mit klassischer Werbung zu ergänzen, wurden im ersten Quartal dieses Jahres mit einem online geführten Fotowettbewerb originelle Ski-Hocken gesucht. Aus den eingereichten Fotos der Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren wählte eine Jury danach die besten Ideen aus. Diese wurden verfilmt und die Gewinner des Wettbewerbs durften im TV-Spot auch gleich selber in die Ski-Hocke gehen. Der Werbespot läuft Ende Woche auf SRF zwei an.

//www.youtube.com/watch?v=xo4AENNQpcQ

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Caesar Keller (Projektleiter Sponsoring); verantwortlich bei Swiss-Ski: Roman Rogenmoser (Projektleiter Grand Prix Migros). Verantwortlich bei Teil.ch: Alain Zeiter (Beratung), Martin Zeiter (Creative Direction), Hannes Tscharner (Art Direction). Verantwortlich bei der Filmgerberei: Flavio Gerber (Regie), Silvio Gerber (Kamera), Ares Ceylan und Alessandro Biffi (Postproduktion), Elien Yukio Lanz (Musik/Sounddesign), Jingle Jungle (Ton).

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Serviceplan: Wirtschaftswunder für Swisscom

Wirz: Cuche-Viral knackt Millionengrenze

Ist es ein Fake? Ist es wirklich Cuche? Seit gut einer Woche steht das Wirz-Video «Cuche macht Bus kaputt! :-)» auf Youtube und hat bereits mehr als 370 Kommentare, 2’250 Likes und über eine Million Views.

Das Video sieht aus wie ein Handy-Film einer Familie beim Skifahren in Österreich. Auf einmal fährt Didier Cuche zum Skilift und zeigt seinen berühmten Ski-Trick. Als er das Kunststück wiederholen will, fliegt ihm der Ski davon und durchschlägt die Scheibe eines Cars, der nebenan parkiert ist. Der Bus-Chauffeur kann es kaum glauben und flucht: «Jo wo hast du denn Skifoarn glearnt? In där Schwääiz, jo moanst du denn du bist der Cuche oder woas?»

//www.youtube.com/watch?v=t97pEK0p-xQ

Das virale Video verbreitete sich blitzartig im Netz, nachdem Didier Cuche es auf seiner Facebook-Site postete. Zahlreiche Schweizerische Medien von 20 Minuten und dem Blick über Bluewin.ch bis zum SRF-Portal berichteten darüber und heizten das Rätseln um die Echtheit und das hinter der ganzen Aktion stehende Unternehmen zusätzlich an. Aber auch international fand das Cuche-Viral schnell einmal breite Beachtung, natürlich nicht zuletzt auch in österreichischen Medien, die sich in allen möglichen Spekulationen über die Hintergründe ergingen.

Nach einer Woche folgte nun die Auflösung: Der Viral linkt seither auf den neusten TV-Spot der Mobiliar mit Didier Cuche, der seit dem 9.12. auch im Schweizer Fernsehen zu sehen ist. Damit überrascht die seit 15 Jahren erfolgreiche Mobiliar-Kampagne einmal mehr: Denn der 24. Schadenprotokoll-Fernsehspot ist der erste mit einem prominenten Testimonial – und wirkt trotzdem alles andere als aufgesetzt. Er verbindet den legendären Cuche-Skitrick – bei dem ja tatsächlich einmal etwas schiefgehen kann – mit einem witzigen Schaden: der vom davonfliegenden Ski durchschlagenen Scheibe des Team-Busses der Österreicher.

//www.youtube.com/watch?v=0Bqfhcri9RE

Mit minimalem zusätzlichem Aufwand konnte Wirz Werbung durch das Viral in kürzester Zeit für breite Aufmerksamkeit und Unterhaltung sorgen. Und auch Didier Cuche und der Mobiliar hat die ganze Sache ebenfalls viel Spass gemacht.

Verantwortlich bei Die Mobiliar: Christoph Ott (Leiter Werbung & CI/CD), Marianne Sterchi (Projektleiterin Werbung). Verantwortlich bei Wirz: Philipp Skrabal (ECD); Andi Portmann (CD); Florian Molinari, Hanning Beland (AD); Winfried Schneider, Angelo Mabellini, Marietta Mügge (Text/Konzept); Urs Hirschi, Stefan Schmid, Yves Rückert, Alessandro Tschabold, Vincenzo Tremonte (Beratung). Filmproduktion: Stories; Tobias Fueter (Regie); Yves Bollag (Produktion); Filip Zumbrunn (Kamera), Fabian Sturzenegger (Sound Design & Mix), Sprecheraufnahmen (Jingle Jungle), Color Grading (Fabian Kimoto). Media: PHD Schweiz; Peter Hüssy (Account Director).

Coop will weniger Kinderwerbung schalten

Als erster Grossverteiler hat sich Coop verpflichtet, das eigene Werbeverhalten gegenüber Kindern unter zwölf Jahren einzuschränken. Der Detailhändler verzichtet künftig auf Produktwerbung an Kinder - mit Ausnahmen.

«Wenn die Produkte definierten wissenschaftlich anerkannten Ernährungskriterien nicht entsprechen», würden auch keine Kinder damit beworben, schreibt die Initiative Swiss Pledge in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Label bezeichnet Coop als «bedeutenden Neuzugang». Die ab 1. Januar 2014 geltende Selbstregulierung sei zwar freiwillig, bedeute aber ein klares Bekenntnis, das eigene Werbeverhalten gegenüber Kindern zu ändern. Kontrolliert wird die freiwillige Aktion von unabhängigen Marktforschungsunternehmen, die Werbung im TV, in Zeitschriften oder auf Webseiten analysieren.

Bis Ende nächstes Jahr wird Swiss Pledge nach eigenen Angaben einheitliche Nährwertkriterien pro Produktkategorie einführen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) begrüsst gemäss Communiqué die freiwillige Initiative der Industrie. Seit dem Start von Swiss Pledge im Jahr 2010 hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt. Neu erfasst das Label 13 nationale und internationale Lebensmittelhersteller und Gastronomieunternehmen, die im laufenden Jahr mit rund 124 Millionen Franken über einen Drittel der TV-Werbeausgaben für Nahrungsmittel und Getränke in der Schweiz vereinigen. Beispielsweise Nestlé, Kellogg, McDonald's beteiligen sich am Programm. Weitere sollen folgen. (SDA)

Teaserbild: Keystone (Kind Vordergrund)

Swissadsolutions startet in der Schweiz

Am 1. Januar startet Swissadsolutions mit neuen Werbeformaten für die Schweiz. Hinter der Marke stehen Alexander Beyer mit einem Team von Schweizer Spezialisten und Plista aus Berlin.

Beyer, zuvor Country Manager Schweiz für den Online-Werbeanbieter Adcloud, wird Director von Swissadsolutions. Die Position des Senior Sales Managers wird Boris Sabel einnehmen. Neben dem Kerngeschäft Bild-Text- und IAB Display-Anzeigen werden auch die erfolgreichen Plista Empfehlungs Widgets im Markt eingeführt. Darüber hinaus kommen für die Schweiz völlig neuartige Branding Formate wie Flyads und neue Bewegtbildangebote hinzu. In 2014 wird das Portfolio zügig um weitere Angebote ergänzt, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Für die Schweiz wird Swissadsolutions gleich zu Beginn eine ganze Reihe Werbe-Formate im Portfolio haben. Die neuen Produkte für zielgerichtete Onlinewerbung werden ab Januar 2014 unter Swissadsolutions.ch buchbar sein. Ehemalige Adcloud-Kunden können bei Swissadsolutions ihre Kampagnen und ihre Seiten-Vermarktung wie gewohnt weiterführen. Das Portfolio aus Partnern, Produkten und Preisen sowie Services wird von Swissadsolutions komplett übernommen, so dass bisherige Aktivitäten ohne Unterbrechung fortgeführt werden können.

«Unser Angebot werden wir in den kommenden Wochen weiter ausbauen und noch genauer auf den Schweizer Markt ausrichten», so Beyer. «Im Zuge dessen sind auch eine Vergrösserung des Teams und ein eigener Standort in der Schweiz geplant.» Swissadsolutions setzt bei seinem Angebot besonders auf Transparenz für die Kunden. Sie können jederzeit auf verlässliche Daten zurückgreifen, um so beispielsweise Zielgruppen-Umfelder genau zu identifizieren und die Performance ihrer Kampagnen zeitnah zu prüfen. Auf dieser Basis lassen sich die Werbeaktivitäten optimieren.

Hinter Swissadsolutions steht Plista aus Berlin. Das Unternehmen ist in seinem Segment Marktführer im deutschsprachigen Raum und bringt über seine datengetriebene Content- und Werbe-Plattform Werbetreibende und Medieninhaber zusammen. Durch die eigens entwickelte Targeting- und Echtzeit-Optimierungs-Technologie ist Plista in der Lage, sowohl Inhalte als auch Werbung passend zu den Interessen des einzelnen Nutzers auszusteuern. Mit Swissadsolutions macht Plista seine Technologie künftig auch für den Schweizer Werbemarkt verfügbar.

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Ein Brandloch wirbt für den Werbebrief

Wirz Wietlisbach Dialog und Mediaxis realisieren eine Sonderwerbeform für die Schweizerische Post: Eine Anzeige mit Brandloch.

Mit einer aussergewöhnlichen Media-Idee wirbt Wirz Wietlisbach Dialog aktuell für die Schweizerische Post. Im Rahmen der Imagekampagne für den Brief «Die Wirkung macht den Unterschied» hat die Agentur ein Motiv realisiert, das die einzigartigen Möglichkeiten des Werbebriefs in Bezug auf Sensorik und Storytelling aufzeigt. Die Rückseite der aktuellen Ausgabe von Persönlich schmückt ein Anzeigenmotiv, das den Werbebrief einer fiktiven Brandschutzversicherung zeigt. Der Clou: In der Mitte des abgebildeten Briefes befindet sich ein reales, weil in den Umschlag des Heftes gestanztes Brandloch.

«Intelligent eingesetzt bietet der Brief einfach viele Möglichkeiten, die andere Werbemittel in dieser Form nicht bieten», so CEO Guido Wietlisbach. «Die Kampagne soll diese aufzeigen und die Fantasie der Werbeindustrie beflügeln.» Oliver Nater, Account Director von Mediaxis, ergänzt: «Wir waren von der Idee sofort begeistert und haben uns gefreut, dass sich der Verlag gerne bereit erklärt hat, ein Loch in den Umschlag des Heftes zu stanzen.» Gefreut haben dürfte sich auch der Feuerlöscherhersteller Minimax, der ebenfalls von der Idee profitiert. Oder wie Guido Wietlisbach es ausdrückt: «Wann bekommt man schon eine Anzeigenfläche angeboten, in der sich ein Brandloch befindet? Das geht normalerweise nur beim Brief.»

Verantwortlich bei Post CH: Mark Friedrich (Leiter Marketing- und Live-Kommunikation), Gabriela Weibel (Leiterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Wirz Wietlisbach Dialog: Guido Wietlisbach (CEO), Stefan Dätwyler (Creative Director), Jörg Bewersdorff (Creative Director Text), Eric Fricke (Senior Art Director), Anna-Lea Michael (Beraterin), Rosanna Blättler (Junior Beraterin). Verantwortlich bei Mediaxis: Oliver Nater (Account Director), Denise Rosenberger (Media Assistenz), Thai Hien Tran (Media Assistenz). Fotografie: Felix Streuli (Fotograf), Felix Schregenberger (Bildbearbeitung).

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Happy Up: Rod entwickelt Kampagne für Laax

Unter dem vor einem Jahr eingeführten Claim «Happy Up» hat Rod hat für das Bündner Wintersportresort Laax eine Imagekampagne lanciert.

Wie kommuniziert man identitätssiftend mit der jungen Freestyle-Szene und spricht Erwachsene sowie Familien gleichermassen an? Wie positioniert man ein Wintersportgebiet, das mit Rocksresort und Riders Palace auch vor und nach dem Tag im Schnee einiges zu bieten hat?

Seit der Saison 2012/2013 verantwortet die Zürcher Agentur Rod Kommunikation als Leadagentur die Positionierung und damit das Branding und die Kommunikation des Bündner Wintersportresorts Laax. Unter dem vor einem Jahr erfolgreich eingeführten Claim «Happy Up» erscheint nun die Imagekampagne der mit 235 Pistenkilometern wohl abwechslungsreichsten und innovativsten Wintersportdestination der Schweiz. Die integrierte Kampagne, bestehend aus Kino-Spot, Megapostern und Plakaten, digitalen Werbemitteln sowie Anzeigen differenziert sich nicht nur das prägnante Versprechen, sondern bricht mit dem schwarz/weiss-Look auch mit den gängigen Klischees der Destinationswerbung.

//www.youtube.com/watch?v=evn2YEdXPB8

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Verantwortlich bei Mountain Vision: Katja Kamps, Tobias Treichler, Sarah Philipp, Kristian Paasila. Verantwortlich bei Rod Kommunikation: k.A. Fotografie: Gaudenz Danuser. Bildbearbeitung: Stephan Riederer / Pixelpolish. Regie & Filmproduktion: Humbi Entrees / MMP Films. Postproduction & Sound: Jingle Jungle. Postproduction: Ultra Images. Sound: Jingle Jungle.

Komet: Historische Momente mit YB

Die Retro-Sujets der YB-Kampagne «Bewegende Momente» zeigen Aufnahmen emotionsreiche Augenblicke vergangener Zeiten. Kreiert hat den nostalgischen Rückblick die Agentur Komet.

Der BSC Young Boys, kurz YB, ist fest in den Berner Fussballherzen verankert. Seit 1898 bewegt und begeistert er seine Anhänger. Die aktuelle Kampagne «Bewegende Momente» porträtiert Fans in ihren persönlichen Gefühlsmomenten mit dem Verein, in Live-Aufnahmen vor, nach oder während dem Match, beim Mitfiebern oder Mitfühlen.

In einer Spezialserie widmet sich die Kampagne nun historische Aufnahmen. Um die emotionsreichen Augenblicke vergangener Zeiten nochmals aufleben zu lassen, zeigen die Visuals Originalfotografien aus über 100 Jahren Vereinsgeschichte. Die Sujets präsentieren sich auf Postkarten, im Clubmagazin sowie im Stadion selbst.

Verantwortlich beim BSC Young Boys: Christoph Lanz (Leiter Marketing), Dominic Eichenberger (Leiter Marketingkommunikation), Daniel Moreno (Polygraf MarKom). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung).

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«Nicolas – Prix Carte de Noël» wird neu lanciert

Was Evoq vor sechs Jahren begonnen hat, führt die Agentur dieses Jahr gemeinsam mit der Post fort: Unter dem Namen «Nicolas – Prix Carte de Noël» wird der Wettbewerb für die beste Weihnachtskarte der Schweiz durchgeführt.

Unter allen Einsendungen werden die schönste, die kreativste und die passendste Karte prämiert. Evoq entwickelte die Idee sowie das Konzept von «Nicolas – Prix Carte de Noël» und gestaltete ein dazu passendes Signet zur Kommunikation des Wettbewerbs. Zudem wurden diverse Umsetzungen realisiert wie zum Beispiel ein Flyer für Post DirectNews, ein Einreichformular oder die Content Site auf Post.ch.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Schweizer Unternehmen und Organisationen, die dieses Jahr eine individuelle gedruckte Festtagskarte realisieren und versenden. Weitere Informationen und Einreichformular: Post.ch/nicolas
 

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IPMZ-Studie zur Internetnutzung

Die Erhebung «World Internet Project – Switzerland» des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ der Universität Zürich gibt Einblicke in die Internetnutzung der Schweizer Bevölkerung.

85 von 100 Schweizerinnen und Schweizern haben Zugang zum Internet. Die Nutzung wird intensiver, selbst 70 Prozent der Seniorinnen und Senioren sind online. Die Besorgtheit im Umgang ist aber nach wie vor hoch – etwa bezüglich Datenkontrolle durch Unternehmen. Junge Menschen sind generell sorgloser und Frauen mehr darauf bedacht, ihre Privatsphäre zu schützen. Der hohen Verbreitung zum Trotz: Vier von zehn Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich nach Selbsteinschätzung «gar nicht oder nur ein wenig» in die Informationsgesellschaft eingebunden.

Zunahme mobile Nutzung

Überdurchschnittlich gestiegen ist in den letzten zwei Jahren der Anteil jener Nutzerinnen und Nutzer, die mobil im Internet surfen: Rund 39 Prozent der Bevölkerung und fast die Hälfte der Internet-Nutzerinnen und -Nutzer sind auch unterwegs online. Treiber dieser Verdoppelung der mobilen Internet-Nutzung sind hauptsächlich Smartphones.

Einkommen und Bildung

Eine digitale Spaltung in der Schweiz zeigt sich bezüglich Internet-Zugang entlang des Einkommens (deutlich bei der mobilen Nutzung), der Bildung und des Beschäftigungsgrades. Unterschiede aufgrund von Alter und Geschlecht haben an Bedeutung verloren: «Bemerkenswerte 70 Prozent der 60- bis 74-jährigen Schweizerinnen und Schweizer nutzen heute das Internet, insgesamt etwa gleich viele Frauen wie Männer», so Michael Latzer vom IPMZ. Eine Million Schweizerinnen und Schweizer (ab 14 Jahren) surft aber nach wie vor nicht im World Wide Web und begründet dies mit fehlendem Interesse und Nutzen.

Besorgtheit unverändert hoch

Vertrauen und Sorgen bezüglich Internet-Nutzung sind in den letzten Jahren in der Schweiz im Wesentlichen gleich geblieben. Professionelle Angebote – speziell jene der SRG und der Regierung – werden als besonders vertrauenswürdig eingestuft, jene aus sozialen Online-Netzwerken und Blogs am wenigsten. Rund 40 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer wären bei einer Kredit- oder Bankkartenverwendung im Internet «sehr oder extrem besorgt»; wobei fünf Prozent tatsächlich Opfer von Kreditkartenbetrug im Internet geworden sind.

Unternehmen wird punkto Datenkontrolle nach wie vor deutlich stärker misstraut (40 Prozent) als der Regierung (26 Prozent). Grundsätzlich sind junge Schweizerinnen und Schweizer – und auch Männer – weit weniger besorgt als Ältere. Acht von zehn Internet-Nutzern sind sehr bedacht darauf, ihre Privatsphäre zu schützen, und 45- bis 59-Jährige verlangen häufiger regulatorische Beschränkungen des unternehmerischen Datensammelns als Jüngere. Resignierend meint jeder zweite Nutzer, man müsse sich damit abfinden, dass es keine Privatsphäre im Internet mehr gebe.

Information wichtiger als Unterhaltung

Die Nutzung zu Informationszwecken – mit den Spitzenreitern Produkt- und Reiseinformationen sowie Nachrichten – übertrifft auch 2013 die Unterhaltung; in diesem Bereich stehen Video- und Musikportale zuoberst auf der Rangliste. Auffällig häufiger genutzt werden soziale Online-Netzwerke wie Facebook oder Twitter, letzteres vor allem von jüngeren Nutzern. Fast sechs von zehn Surfern verwenden soziale Online-Netzwerke, zwei Drittel davon täglich. Private soziale Online-Netzwerke sind dreimal beliebter als berufliche wie etwa Xing. Die E-Commerce-Nutzung stagniert auf hohem Niveau: 78 Prozent suchen Produktinformationen, 67 kaufen online ein und 63 machen online Preisvergleiche.

Frauen schätzen ihre Internet-Fähigkeiten geringer

Je nach Alter wird das Internet unterschiedlich genutzt: Bei interaktiven Anwendungen, bei den von Nutzern selber produzierten Inhalten und bei der Unterhaltung sind Jüngere aktiver, umgekehrt nutzen Ältere das Internet vermehrt für elektronische Einkäufe und Online-Banking. Ein Geschlechterunterschied besteht heute nicht mehr in Bezug auf den Zugang zum Internet, jedoch immer noch bei der Intensität, wie Information und Unterhaltung genutzt werden, der Selbsteinschätzung der Internet-Fähigkeiten und dem Gefühl der Zugehörigkeit zur Informationsgesellschaft: All diese sind geringer bei Frauen als bei Männern.

Internet gewinnt gegenüber traditionellen Medien

Das Internet hat für Information und Unterhaltung im Vergleich mit anderen Medien seit 2011 an Relevanz gewonnen. Für die Nutzerinnen und Nutzer liegt es als Informationsquelle an der Spitze – gleichauf mit der Zeitung. Für junge Internet-Nutzer (14 bis 29 Jahre) hat das Internet die anderen Medien abgehängt. Bei der Unterhaltung dominieren nach wie vor Fernsehen und Radio, bei den jüngeren Nutzern Fernsehen vor Internet.

Digitales Politisieren mit viel Zurückhaltung

Die grosse Skepsis in der Schweiz gegenüber einer digitalen Teilnahme an politischen Prozessen hat sich fortgesetzt. Im internationalen Vergleich gehört die Schweiz zu den Ländern, die am stärksten an den Möglichkeiten einer digitalen Demokratisierung zweifeln: Nur eine verschwindende Minderheit von vier bis sieben Prozent sind von positiven Effekten des Internets auf die demokratische Qualität stark überzeugt. Das Internet wird deshalb wenig für die Teilnahme an politischen Diskussionen genutzt, selbst unter Internetnutzern diskutieren 71 Prozent politische Themen ausschliesslich offline. Nur die Hälfte der Befragten findet es ausserdem richtig, die Regierung im Internet frei kritisieren zu dürfen, ein Drittel lehnt dies klar ab.

Weitere Informationen zum «World Internet Project» finden Sie auf Mediachange.ch.

 

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