In der Beiz oder beim Arzt

Die Swisscom will bis 2017 vollständig auf Internettelefonie umstellen. Damit geht in der Schweiz ein Stück Kommunikationsgeschichte zu Ende.

Den Beschluss der Swisscom, für die Telefonie künftig ganz auf die alte Analogtechnologie zu verzichten, stuft der Leiter des Telefonmuseums in Islikon TG als historischen Schritt ein. «Damit geht die Ära der klassischen Vermittlungstechnik zu Ende», sagte Roger Pfister gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Diese Technik hat ihren Anfang im 19. Jahrhundert. «Die erste grosse Veränderung kam für die Gesellschaft mit der Erfindung der Telegrafie», erklärt Pfister weiter. Die Telegrafie wurde in den 1830er-Jahren erfunden, kam 1852 in die Schweiz und wurde rasch zu einem weltumspannenden Netz. Damit konnte plötzlich innert kürzester Zeit Nachrichten ausgetauscht werden. Das Telefon war ein weiterer wichtiger Schritt zu unserer heutigen Kommunikationsgesellschaft. Nun konnten Abonnenten direkt miteinander kommunizieren.

Zuerst Zürich, dann Basel

Zürich war die erste Schweizer Stadt mit einem Telefonnetz. Dieses wurde 1880 durch die private «Zürcher Telephongesellschaft» erstellt, wie Roger Pfister, Leiter des Telefonmuseums in Islikon TG, erklärt. Das Netz war ein reines Ortsnetz mit 141 Anschlüssen. Laut dem Historischen Lexikon der Schweiz übernahm ab 1881 der Bund den Bau und Betrieb weiterer Telefonnetze, zuerst in Basel und Bern, dann in Genf. Bis 1891 entstanden demnach rund 100 Ortsnetze, die zu einem nationalen Netz zusammenwuchsen. Anschliessend verbreitete sich das Telefon in der gesamten Schweiz. Die Vermittlung von Ferngesprächen erfolgte lange Zeit manuell durch eine Telefonistin, im Volksmund «Fräulein von Amt» genannt. Für diese Arbeit wurden in der Schweiz von Anfang an ausschliesslich ledige Frauen angestellt.

1923 begann schrittweise die Automatisierung der Zentralen. So konnte der Anrufer die Nummer des Gesprächpartners selbst wählen. Die Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) teilten hierzu die Schweiz in 52 Netzgruppen ein. 1959 stellte nach Angaben des Historischen Lexikons die letzte manuell vermittelte Telefonzentrale auf ein automatisches System um. Die Schweiz war damit das erste Land mit einem vollständig automatisierten Telefonnetz.

In der Beiz oder beim Arzt

Anfänglich wurde das Telefon hauptsächlich für den Geschäftsverkehr benutzt, nicht zuletzt auch aus Kostengründen. Wer telefonieren wollte, aber noch über keinen eigenen Anschluss verfügte, musste dies an einem öffentlichen Anschluss tun, oder gegen ein Entgelt bei Privatpersonen, die ein Telefon besassen. Oft liessen private Telefonbesitzer andere Personen gegen eine Gebühr den Apparat benutzen, wie der Leiter des Telefonmuseums erklärt. So entstanden eine Art private Telefonbüros. «Das war für gewisse Familien ein Grund, kein Telefon anzuschaffen», sagte Pfister.
«Das Telefon war etwas nicht Alltägliches», sagt auch Juri Jaquemet, der im Berner Kommunikationsmuseum für die Sammlung Informationstechnologie verantwortlich ist. In den Dörfern und kleinen Städten habe es oft nur beim Arzt, beim Richter oder in der Dorfbeiz ein Telefon gegeben. «Ein Anruf war etwas Aussergewöhnliches, das Aufsehen erregte.»

Nach Ende des zweiten Weltkrieges gelangte das Telefon schliesslich in immer mehr Privathaushalte. Waren 1920 in der Schweiz 3,3 Apparate auf 100 Einwohner gekommen, waren es 1980 über 70, wie es im Historischen Lexikon der Schweiz hiesst. In den 1980er Jahren kam mit der Einführung von ISDN die Digitalisierung der Telekommunikation – und der Beginn einer neuen Ära. Parallel dazu gewann das 1978 in der Schweiz lancierte Mobiltelefon immer mehr an Bedeutung. 2002 übertraf die Anzahl der Mobil- erstmals diejenige der Festnetzanschlüsse.

Wert der Erfindung nicht sofort erkannt

An der Entwicklung des Telefons waren mehrere Personen beteiligt. 1853 entwarf der französische Telegrafenbeamte Charles Bourseul in einem Aufsatz die Idee, die menschliche Sprache auf elektronischem Weg zu übertragen. Er setzte die Idee jedoch nicht in die Praxis um. 1861 gelang dem deutschen Physiker Johann Philipp Reis die praktische Entwicklung des ersten funktionierenden Telefonapparates. Der Wert seiner Erfindung wurde jedoch nicht erkannt, wie der Leiter des Telefonmuseums in Islikon erklärt. Auch als 1876 der US-Amerikaner Alexander Graham Bell ein Telefon bis zur Marktreife entwickelte und es patentieren liess, wurde die Bedeutung der Erfindung zunächst noch nicht erkannt. Er ging fast pleite. 1878 sei das Telefon Dank der Erfindung des günstigen Kohlemikrofons schliesslich marktfähig geworden, so Pfister. (Larissa Tschudi/SDA)

Bild: Keystone

Contexta: Gelebte Werte für Valiant

Unter dem Motto «Wir sind einfach Bank» begleitet die Berner Agentur Contexta die Valiant Bank bei der Neuausrichtung und stellt mit der neuen Kampagne ursprüngliche Bankbedürfnisse in den Mittelpunkt.

Vor dem Hintergrund des globalen Vertrauensverlustes in die Finanzwelt ist es laut Mitteilung das Ziel der Kampagne, Valiant als die Bank zu positionieren, die sich auf die ursprünglichen Kompetenzen Schweizerischen Bankgeschäftes besinnt. Dazu dient auch das neue, von der Agentur entwickelte Markenversprechen: «Werte, die Sie weiterbringen». Es richtet sich an alle, die von ihrer Bank nachhaltige Wertschaffung und Werterhaltung erwarten – sowie ein Verhalten, das auf langfristige Beziehungspflege ausgerichtet ist und den Kundinnen und Kunden Orientierung und Überblick bietet.

Entstanden ist eine Kampagne, die bewusst mit den gängigen Kommunikationskonventionen in der Finanzbranche bricht. Statt grosser Worte gibt es bei Valiant gelebte Werte und Menschen, die ihren Beruf im bestmöglichen Kundensinne ausleben: «Wir sind einfach Bank». Rund um dieses Markenversprechen ist eine einprägsame Geschichte geformt worden. Dazu Stephan Michel, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation der Valiant Bank: «Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und darauf, Erwartungen positiv zu erfüllen. Unsere Arbeit ist es, einfache, gradlinige und ehrliche Beziehungen zu unseren Kunden zu pflegen. Wir wollen eine Bank sein, die das tut, was von ihr erwartet wird – in höchster Qualität.»

Die Kampagne umfasst TV, Plakate sowie Inserate, die das Kampagnenmotto «Wir sind einfach Bank» im echten Leben in Szene setzen und dabei das wichtigste Produkt bewerben, das eine Bank in Zeiten der Verunsicherung zu bieten hat: das Vertrauen und das Erfüllen von Kundenbedürfnissen.

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Verantwortlich bei Valiant Bank: Stephan Michel (Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation), Dina Bienz (Leiterin Marketing), Martina Schmid (Projektleiterin Marketing). Verantwortliche Agentur: Contexta Werbeagentur BSW, Bern. Produktion: Stories, Zürich. Regie: Johan Kramer. Musik: Gian Dolder/Adrian Frutiger. Foto: Pierluigi Macor (Fotograf), Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung). Media: Mediaplus, Bern.
 

SRF schickt 17 Personen zurück ins Jahr 1914

Im Januar hat SRF zum Casting für das Sommerprojekt «anno 1914 – Leben wie vor 100 Jahren» aufgerufen. Aus den über 750 Bewerbungen wurden nun eine fünfköpfige Familie und weitere zwölf Personen für die «Scripted Living History»-Produktion ausgewählt.

SRF blickt im kommenden Sommer mit dem Themenschwerpunkt «anno 1914» auf das Leben vor 100 Jahren zurück. Herzstück des Themenschwerpunktes ist die «Scripted Living History»-Produktion «anno 1914 – Leben wie vor 100 Jahren». Sie erzählt spannende Geschichten aus dem Alltag einer Arbeiterfamilie und einer vermögenden Fabrikantenfamilie. Schauspieler, aber auch Laien stellen die Figuren dar. Zur Besetzung der Laiendarsteller hat SRF im Januar zum Casting aufgerufen. Es haben sich über 750 interessierte Personen gemeldet; rund 60 wurden zum Casting eingeladen. Die endgültige Besetzung steht nun fest.

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Familie Büchi aus Wila ZH in der Rolle der Arbeiterfamilie

Bruno Lüscher, 45, sowie Jacqueline, 47, Milena, 20, Merlin, 14, und Alenka, 10, Büchi aus Wila ZH ziehen als Arbeiterfamilie in das Kosthaus neben der Textilfabrik Grünthal in Bauma ZH ein. Lisa-Maria D‘Ercole, 14, aus Subingen SO übernimmt den Part des Dienstmädchens. «Schweiz aktuell» stellt diese Protagonisten am Dienstag und Mittwoch, 18. und 19. März 2014, um 19.00 Uhr auf SRF 1 ausführlicher vor.

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In weiteren Rollen:

– Elias Züst, 16, als Commis

– Christian Thalmann, 40, als Buchhalter

– Rosemarie Jenni-Dietsche, 60, als Haushälterin

– Vera Knecht, 25, als Serviertochter

– Mirjam Schnedl, 17, und Pia Kammermann, 20, als Fabrikantentöchter

– Jennifer Bosshard, 29, als Weberin, Adriano Geiger, 63, und Hans Ineichen, 55, als Weber

– Greti Müller-Wehren, 67, und Marianne Müller, 34, als Näherinnen

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Greti Müller-Wehren und Lisa-Maria D'Ercole
 

Zeitungen und Magazine verlieren weiter Leser

Fast alle Schweizer Tageszeitungen haben 2013 Leser verloren - zum Teil sehr viele. Einbussen prägen das Bild auch bei den Zeitschriften und Magazinen. Am meisten gelesen wird nach wie vor 20 Minuten.

Die vier grössten Tageszeitungen der Deutschschweiz erreichen allesamt weniger Leser. Dies geht aus der neusten Wemf-Erhebung hervor. Die Pendlerzeitung 20 Minuten ist mit einer Reichweite von 1,57 Millionen weiterhin die meistgelesene Tageszeitung des Landes – ein leichter Rückgang von 4000 Lesern im Vergleich zur letzten Erhebung. Das Pendant Blick am Abend wird noch von 747'000 Personen gelesen. Das sind im Vergleich zur letzten Erhebung 32'000 weniger. Die meistgelesene Bezahlzeitung, der Blick, verlor 15'000 Leser und kommt noch auf 705'000. Der Tages-Anzeiger erreicht noch 490'000 Personen (-14'000). Für die jüngste Studie hat die Wemf in der Zeit zwischen dem 1. Oktober 2012  und dem 6. Oktober 2013 rund 19'000 Personen aus allen Landesteilen zu ihrer  Mediennutzung befragt. Die Vergleichszahlen waren zwischen April 2012 und April  2013 erhoben worden.

Gewinne dank neuer Zusammensetzung

Die Neue Luzerner Zeitung sowie das St. Galler Tagblatt haben zwar Leser gewonnen. Allerdings hat sich bei diesen beiden Titeln die Zusammensetzung im Vergleich zur letzten Studie verändert. Zur Neuen Luzerner Zeitung gehört neu der Bote der Urschweiz, zum Verbund des St. Galler Tagblatts zählen inzwischen zusätzlich der Werdenberger&Obertoggenburger, die Rheintalische Volkszeitung und das Liechtensteiner Vaterland. Diese drei hatten zuvor zum Zeitungsverbund der Südostschweiz gezählt. Deshalb relativiert sich auch deren Verlust von 81'000 Leserinnen und Lesern, was einem Drittel der bisherigen Leserschaft entspricht.

Signifikante Rückgänge bei Zeitschriften

Auch die Deutschschweizer Sonntagsblätter mussten mit Ausnahme der Sonntagszeitung (+4000 auf 655'000) Federn lassen. Eine besonders deutliche Abnahme der Leserzahl verzeichnete die Schweiz am Sonntag. Die Zeitung verlor im Vergleich zur letzten Studie rund 15 Prozent ihrer Leserschaft (-72'000). Die Wemf hält zwar fest, bei der Schweiz am Sonntag sei ein Vergleich mit der letzten Studie nicht zulässig. Geändert hat sich aber lediglich der Name der Publikation. Die Auflage habe sich durch die Neulancierung nicht wesentlich verändert, hiess es bei den AZ Medien auf Anfrage.

In der französischsprachigen Schweiz entwickeln sich die Zahlen für die Verlage ebenfalls nicht eben erfreulich: Auch hier ist die Zahl der Leser bei den meisten grossen Titeln geschrumpft – am stärksten bei Le Matin mit einem Minus von 26'000 (-8,2 Prozent). Von den zehn meistgelesenen Tageszeitungen konnten einzig La Liberté (+2000) und Le Nouvelliste (+1000) zulegen. Die Wemf beurteilt die Veränderungen in den Reichweiten ausser im Fall von Le Matin bei allen aufgezählten Zeitungstiteln als nicht signifikant. Anders bei den Zeitschriften und Magazinen. Hier haben etwa der Beobachter (-64'000), die Schweizer Familie (-37'000) sowie Das Magazin (-46'000) deutlich Leser  verloren.

Erfolgsgeschichte Landliebe

Unter den Zeitschriften und Magazinen hebt sich einzig die Ringier-Publikation Landliebe von der weit verbreiteten Tristesse ab. Das Magazin, das sich unter anderem Rezepten aus der Landküche sowie Wohn- und Dekorationsideen widmet, gewann im Vergleich zur letzten MACH-Studie 82'000 Leser dazu und erreicht nun 482'000 Personen. Die Publikation findet insbesondere bei Frauen Anklang: Drei Viertel der Leserschaft sind weiblich. Ringier will die Erfolgsgeschichte seiner  Landliebe auf weitere Kanäle übertragen. Im Dezember ging LandLiebe Radio auf Sendung, Anfang März startete Landliebe TV.

20 Minuten-Leser sind jung und männlich

Die Wemf hat die Lesegewohnheiten auch nach Alter und Geschlecht aufgeschlüsselt. Wenig überraschend stehen die Pendlerzeitungen bei den Jungen hoch im Kurs. Die 14- bis 34-Jährigen machen bei 20 Minuten und Blick am Abend 41 Prozent beziehungsweise 46 Prozent der Leserschaft aus.Bei den traditionellen Tageszeitungen pendelt ihr Anteil hingegen lediglich zwischen 17 und 30 Prozent. Bei den meisten Zeitungen bilden die über 55-jährigen die wichtigste Lesergruppe. Die Leser der Pendlerzeitungen sind zudem überwiegend männlich. 57 Prozent der 20 Minuten-Leserschaft sind Männer, beim Blick am Abend sind es 55 Prozent. Auch die Leserschaft von Blick (61 Prozent), Tages-Anzeiger (57 Prozent) und der Neuen Zürcher Zeitung (62 Prozent) ist mehrheitlich männlich. (SDA)

Swisscom beerdigt analoge Telefonie

Knapp 160 Jahre nach der Erfindung durch Johann Philipp Reis will Swisscom die traditionelle analoge Sprachtelefonie beerdigen. Ende 2017 wird der Stecker gezogen. Ab dann hat das Wählscheibentelefon ausgedient.

Die alte analoge Telefonie sei nicht mehr zeitgemäss, sagte Swisscom-Netzchef Heinz Herren am Dienstag vor den Medien in Zürich. Bereits heute würden praktisch alle angebotenen Dienste auf der Internettechnik laufen, so etwa Email, Fernsehen und Surfen im Web. Nur die Sprachtelefonie funktioniere heute noch grösstenteils mit der alten Analogtechnologie. Heute gebe es noch rund 2 Mio. Kunden, die analog telefonierten, sagte Herren: «Wir nehmen uns Zeit bis 2017, diese Kunden so sanft wie möglich auf VOIP (Voice over IP) umzustellen.» Wenn der Kunde ein neues Abo bestelle oder sein bisheriges Abo ändere, werde er automatisch auf die Internettelefonie umgestellt. 260'000 Kunden habe man bereits gewechselt.

Swisscom: Kein Wechselzwang

«Wir zwingen die Kunden nicht zum Wechseln», sagte Marketing- und Produkteleiter für Telefonie und Internet, Guido Tranel: «Jeder Kunde, der analog telefoniert, kann das weiterhin tun.» Aber der Kunde könne dann keine Bündelangebote aus Telefonie, TV und Internet beziehen. Auch von den neuen Produkten, die die Swisscom in Zukunft auf den Markt bringen werde, seien die nicht wechselwilligen Analogtelefonierer ausgeschlossen. «Fast alle Kunden wollen auch Internet», sagte Tranel. Die Swisscom habe heute schon fast 1,6 Millionen private Internetkunden. Das sei der Grossteil aller Haushalte.Man werde sehen, wie viele Kunden in den verbleibenden vier Jahren bis zum Aus der analogen Telefonie Ende 2017 auf die «natürliche» Art und Weise auf die  Internettelefonie wechseln würden. „Für die verbleibenden Kunden werden wir auf jeden Fall eine Lösung bringen», sagte Herren.

Kein Telefonanschluss bei Stromausfall

Ab dann brauchen die Kunden, die weiterhin nur mit der Swisscom telefonieren wollen, einen Router, um ihr Telefon anzustecken. Das gute alte Wählscheibentelefon habe damit definitiv ausgedient, sagte Herren. Auch ISDN-Telefonie würden nicht mehr funktionieren. Der Nachteil der Internettelefonie ist, dass bei einem Ausfall des Routers oder des Stroms nicht mehr telefoniert werden kann. Das alte Analogtelefon funktioniert dagegen unabhängig von der Stromversorgung zu Hause. Bereits heute würden aber die meisten Kunden bei einem Stromausfall zum Handy greifen, sagte Herren.

Abwimmeln von Werbeanrufen

Der Technologiewechsel aufs Internetprotokoll habe aber auch Vorteile für die Kunden, sagte Tranel: So erscheine im Display nicht mehr nur die Nummer des Anrufers, sondern sein voller Name, sofern der Anrufer diesen nicht habe sperren lassen.Und ein Kunde kann im Kundencenter auf der Swisscom-Homepage Nummern sperren. Damit könne man beispielsweise lästige Werbeanrufe abwimmeln, sagte Tranel. Zudem sei die Sprachqualität deutlich besser, wenn beide Gesprächspartner über neue Internettelefone miteinander sprechen würden.Auch bei einem Umzug werde die Mitnahme des Telefonanschlusses wesentlich einfacher als bisher. Nachdem man die neue Wohnungsadresse auf der Homepage eingegeben habe, könne man einfach den Router einstöpseln, der den Kunden identifiziere, und gleich lossurfen. Das physische Umschalten von Leitungen entfalle in Zukunft, sagte Tranel. Wenn alle Dienste auf der Internettechnologie basierten, seien auch Neuerungen möglich. So wäre denkbar, dass bei einem Anruf während des Fernsehens auf dem TV ein Hinweis aufscheine, sagte Tranel. Das sei aber noch Zukunftsmusik.

Einsparungen noch unklar

Wie viel die Swisscom durch die Abschaltung der analogen Telefonie einsparen könne, wisse man noch nicht, sagte Herren. Das sehe man, wenn sich die Situation eingespielt habe. Die grössten Einsparungen ergäben sich durch einfachere Abläufe. Mit der Abschaltung der analogen Telefonie ist die Swisscom nicht alleine. In Deutschland hat die Deutsche Telekom ihren Ausstieg bis Ende 2018 angekündigt. In Mazedonien habe die Deutsche Telekom bereits alle Kunden umgestellt, sagte
Tranel. (SDA)

Bild: Keystone

Dezember und Juli: Neuer Auftritt für KV Zürich Business School kreiert

Dezember und Juli hat die neue Website der KV Zürich Business School kreiert. Mit ihr wird nun die neue Marketingstrategie des Weiterbildungsbereiches der Zürcher Bildungsinstitution auf den Punkt gebracht. Flankiert von einer neuen Werbekampagne und Printwerbemitteln.

«Überzeugend für uns war von Beginn an, mit welchem Enthusiasmus die Leitung des Weiterbildungsbereichs hinter drei Aspekten ihres Marketingkonzeptes stand: Erstens die Orientierung an Bildungsthemen und nicht an Bildungsmarken. Zweitens das In-den-Mittelpunkt-Stellen der Bedürfnisse von Bildungssuchenden. Drittens das Selbstverständnis, als Bildungsinstitution mit den Bildungssuchenden und der Wirtschaft Partnerschaften gleichermassen eingehen zu wollen.» sagt Patrick Jauch, Mitinhaber der verantwortlichen Agentur Dezember und Juli aus Wernetshausen im Zürcher Oberland in einer Mitteilung.

Diese drei strategischen Gesichtspunkte formulierte die KV Zürich Business School en passant im Marketingkonzept als «Meine Bildungswelt» und «Mein Bildungspartner». Die Leistung der Agentur war, das Markenpotenzial zu erkennen und daraus zwei Brands und zwei URLs zu machen, die in der gesamten Kommunikationsstrategie nun von immenser Bedeutung sind. Die Agentur nennt sie «Sidekick Brands», es sind Kumpanmarken des Weiterbildungsbereichs der KV Zürich Business School.

Komplex machte das Projekt der Anspruch, dass der Brand «KV Zürich Business School – Weiterbildung» bei einer Bildungswelt nicht mehr zwangsläufig im Vordergrund stehen muss. Viele Marken und Kooperationspartner können – müssen aber nicht – eine Bildungswelt ausmachen. Es konnte also nicht einfach ein Erscheinungsbild um eine bestehende Marke herum gebaut werden, wie das sonst so üblich ist. Es musste aus dem Erscheinungsbild selbst eine Marke wachsen. So stark, dass sich verschiedenste Anbietermarken darin tummeln können. Denn eben: «Meine Bildungswelt» ist nicht Marken- sondern Interessenorientiert.

Für diese Herausforderung etablierte die Agentur Dezember und Julieine Metapher: Das Filmplakat. Ein inhaltsorientiertes, faszinierendes Visual – darunter: tonnenweise Kleingedrucktes, x-verschiedene Logos. Genau so musste auch das Visual für die Bildungswelten der KV Zürich Business School funktionieren.

Das Visual, das sich zur eigentlichen Marke etablieren soll, musste natürlich entsprechend prägnant sein. Deshalb wird es von einem aussergewöhnlichen Bildkonzept getragen. Es wird durch die Umsetzung in einem einzigartigen Bildlook wiedererkennbar und damit haftbar gemacht: Der Illustrator Bruno Muff hat das Bildkonzept sofort verstanden und konnte Fotografievorlagen in einer Art Retrostyle illustrieren.

Die Werbekampagne bleibt sehr klassisch. Allerdings konnte seit langem wieder einmal dem Bietermarkt «Google Adwords» markant Budget entzogen werden. Zugunsten einer cleveren Online-Display-Kampagne mit Millionen von Impressions. Warum? «Die Marktmitbewerber und die Angebote sind so verflixt ähnlich, dass sich alle mit den gleichen 20 Keywords stetig in die Höhe treiben und Interessenten schliesslich doch nichts anderes zu sehen bekommen als sprachlich verkrüppelte Google-Anzeigen ohne Herz und Seele. Das macht halt einfach keinen Spass» meint der Kopf der neuen Kampagne Patrick Jauch. Nun, die Display-Strategie ist natürlich für eine Branding-Kampagne, wie sie hier nötig ist, zugegebenermassen auch prädestiniert. Dennoch hat die Leitung des Weiterbildungsbereiches der KV Zürich Business School Mut bewiesen, so viel Budget von Google abzuziehen, wo alle Mitbewerber doch das Gegenteil praktizieren.

Kvz-weiterbildung.ch

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Auftraggeber: Weiterbildungsbereich der KV Zürich Business School. Agentur: Dezember und Juli. Illustration: Bruno Muff. Projektleitung Website: Dimando. Technik Website: B-Connect. Printproduktion: Sihldruck. Media: Ad.X.

Programmzeitschriften punkten bei Jung und Alt

Je nach Lebensphase eines Menschen stehen andere Themen in seinem Fokus. Entsprechend ändert sich auch sein Leseverhalten. Diese These wird durch die Daten der am Dienstag publizierten Studie Mach Basic 2014-1 bestätigt.

Die sogenannten «Special-Interest-Titel» holen Menschen gezielt bei ihren jeweiligen Interessen ab. Je nach Themenschwerpunkt erreicht eine Publikation damit andere Altersgruppen. Die Finanz- und Wirtschaftspresse gehört typischerweise zur Lektüre des erwerbstätigen Teils der Bevölkerung. Am häufigsten wird dieses Genre von den 50-59-Jährigen gelesen. Personen, die das 70. Altersjahr bereits erreicht haben, gehören dagegen deutlich weniger oft der Leserschaft der Finanz- und Wirtschaftspresse an. Dagegen ist die Leserschaft der Programmpresse unter den Jungen bis 20 Jahren sowie bei den über 60-Jährigen besonders stark vertreten.

Konsumthemen und Prominente sind Dauerbrenner

Die Konsumentenzeitschriften der Schweizer Grossverteiler erfreuen sich generell einer grossen Beliebtheit. Diese wächst mit zunehmendem Alter. Während 66 Prozent der 30-39-Jährigen angeben, diese Publikationen zu lesen, sind es bei den über 70-Jährigen sogar 89 Prozent. Mode, Kosmetik, soziale Beziehungen und Prominente scheinen Menschen in allen Lebensphasen zu interessieren. So ist die Anzahl Leserinnen von Frauen- und Peoplemagazinen über alle Alterskategorien relativ gleichmässig verteilt.

Grafik: Nettoreichweiten von ausgewählten Titelgruppen in Alterskategorien

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Quelle: Mach Basic 2014-1; Wemf AG für Werbemedienforschung

Datengrundlage: Mach Basic 2014-1

Die Daten wurden im Rahmen der Studie Mach Basic 2014-1 der Wemf AG für Werbemedienforschung erhoben. Die Nationale Leserschaftsstudie der Pressemedien versorgt den Markt als sogenannte «Währungsstudie» mit den offiziellen Titelreichweiten für rund 350 Schweizer und Liechtensteiner Zeitungen, Zeitschriften und Titelkombinationen.
 

Zu guter Letzt: Land der aufgehenden Katze

Die Welt braucht mehr Riesenkatzen! Dieser japanische TV-Spot macht zumindest mal einen Anfang.

Wie könnte man einen Kaugummi treffender bewerben als mit einer Katze? Mit einer Riesenkatze, genau. Um die Aussage dahinter – sofern es denn eine gibt – zu verstehen, müsste man wohl des Japanischen mächtig sein. Zum Glück hat die Werbung aus dem Land der aufgehenden Sonne aber einen gewichtigen Vorteil: Sie macht auch Spass, wenn man sie nicht bis ins letzte Detail versteht. Das wissen wir spätestens seit Jii! Jii! Jii!. Auch besagte Riesenkatze lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Fast keine Wünsche. Denn wer kriegt nach den 16 Sekunden Gehirnwäsche nicht Lust auf einen Fit's-Link-Kaugummi? (hae)

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via KFMW

SLK: Hohe Akzeptanz in der Kommunikationsbranche

Wie dem eben erschienenen Tätigkeitsbericht zu entnehmen ist, hat die Schwei­zerische Lauterkeitskommission (SLK) im vergangenen Jahr knapp hundert Beschwerden behandelt und dabei 82 Entscheide gefällt.

In gut zwei Dritteln der Fälle hat sie den Antrag gutgeheissen. Falls das Parlament zustimmt, wird die SLK zudem im Rahmen der geplanten Selbstregulierung im Bundesgesetz über den Konsumkredit (KKG) als Schiedsgericht für die Konsumkredit- und Leasingverbände amten.

Im Tätigkeitsbericht 2013 hat die Schweizerische Lauterkeitskommission erstmals Vor-, Beschwerde- und Einstellungsverfahren getrennt ausgewiesen. Von den 98 effektiv behandelten Beschwerden wurden zwei von drei gutheissen, knapp 29 Prozent abgewiesen und auf knapp 5 Prozent wurde gar nicht ein­ge­treten. Rekurse gingen lediglich zwei ein. «Das spricht für die hohe Akzeptanz der Lauterkeitskommission in der Kommunikationsbranche», zeigt sich Marc Schwenninger, der juristische Sekretär der SLK, über­zeugt. Nach wie vor werden die allermeisten Beschwerden von Privatpersonen eingereicht. Die Anzahl Konkurrenzbeschwerden ist seit 2010 jedoch kontinuierlich auf knapp sieben Prozent gestiegen. «Das Verhältnis trügt allerdings ein wenig», erläutert Schwenninger. «Konkurrenzbeschwerden sind in aller Regel viel aufwendiger als die Klagen der Konsumenten. Wir benötigen für sie deshalb viel mehr Zeit zur Beurteilung als der tiefe Prozentsatz aussagt.»

Aggressive Verkaufsmethoden

Betrachtet man die Art der Beschwerden (Tätigkeitsbericht, Seite 22), so sticht der hohe Anteil bei den aggressiven Verkaufsmethoden ins Auge, die knapp 43 Prozent aller Tatbestände ausmachen. Das spiegelt sich auch in der Verteilung der Medienkanäle, über die die beanstandeten Werbebotschaften verbreitet worden sind. Klar an der Spitze sind Telefon und Telefax mit zusammen 32 Prozent aller Klagen, gefolgt von Internet/E-Mail und der übrigen Direktwerbung mit je halb so vielen Beschwerden. Was die Branchen betrifft, so gingen prozentual deutlich am meisten Klagen gegen Werbungen der Banken und Ver­sicherun­gen ein. Die Verdoppelung der Beschwerden in nur zwei Jahren auf über 14 Prozent liegt zu einem grossen Teil an allzu aggressiven Telefonanrufen der Krankenkassen.

Schiedsrichter bei der Selbstregulierung

Als Reaktion auf die Initiative «Keine Werbung für Kleinkredite» schlug die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-NR) 2013 eine Selbstregulierung der Branche vor. Die Lauterkeitskommission wurde darin als Schiedsgericht vorgeschlagen, das über die Einhaltung zu wachen hat. «Mit dieser Rolle hat die SLK bereits grosse Erfahrung», erklärt Marc Schwenninger. «Mit der Zigaretten- und der Alkoholindustrie haben wir bereits seit 2005 bzw. 2006 ein entsprechendes Abkommen, seit 2009 auch mit dem Schweizer Dialogmarketing Verband SDV. Das läuft bestens. Damit entlasten wir die Gerichte, die sich sonst mit entsprechenden Verstössen gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) aus­einander­setzen müssten. Das erspart der Wirtschaft langwierige und kostspielige Gerichts­verfahren.»

Rechtlich bescheinigte Unabhängigkeit

Ihre Unabhängigkeit bewies die Lauterkeitskommission eindrücklich bei einer Beschwerde von PS Publi­cité Suisse. Der Schwesterverband von SW Schweizer Werbung machte geltend, dass Aussagen wie «La publicité tue» in einer Präventionskampagne gegen das Rauchen unrichtig, irreführend und herab­setzend seien. Diese Ansicht teilte die Erste Kammer nicht, da «die beanstandeten Aussagen eine für den Durch­schnittsadressaten erkennbare Übertreibung» beinhalten würden. Unter anderem diese Unabhängig­keit macht die Lauterkeitskommission zur einzigen aussergerichtlichen Institution der Schweiz im Bereich Konsumentenrecht, die die Bedingungen eines ADR-Verfahrens (Alternative Dispute Resolution; alter­native Streitbeilegungsmethoden) gemäss EU-Recht erfüllt.

Bessere Wahrnehmung auf Bundesebene

CVP-Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach, die 2013 ihr erstes volles Amtsjahr als Präsidentin der Lauterkeitskommission absolvierte, hat sich zum Ziel gesetzt, die SLK primär im Parlament und in Kom­missionen, aber auch bei anderen wichtigen Bezugsgruppen wie Unternehmen und Werbeagenturen, verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. «Meine ersten Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Parlamenta­rierinnen und Parlamentarier die SLK gar nicht kennen», erklärt Christine Bulliard-Marbach. «Mir ist es deshalb ein grosses Anliegen, die Lauterkeitskommission und ihre Tätigkeit auf Bundesebene bekannter zu machen.» In diesem Zusammenhang hat die SLK-Präsidentin im vergangenen Jahr das Gespräch mit dem Presserat und der unabhängigen Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen UBI gesucht, die teilweise vergleichbare Legitimationsprobleme haben. «Der Austausch war sehr positiv», ergänzt die Nationalrätin. «Wir werden in Zukunft vermehrt Synergien zu nutzen versuchen.»

Der SLK-Tätigkeitsbericht 2013 kann unter Faire-werbung.ch heruntergeladen werden.
 

Republica macht Bea & Lea wild

Die Bea steht 2014 unter dem Motto «Wilder geht’s nicht». Republica führt die letztjährige Kampagne mit Bea und Lea weiter. Herzstück ist ein TV-Spot, der national ausgestrahlt wird.

Die mit mehr als 950 Ausstellern und über 300‘000 Gästen grösste Besuchermesse der Schweiz Bea/Pferd, vereint seit vielen Jahren Tradition und Innovation, Brauchtum und Aktuelles. Und doch ist in diesem Jahr alles anders: Nach zahlreichen Gastregionen wie dem Emmental, dem Berner Oberland und zuletzt der Stadt Bern steht dieses Jahr zum ersten Mal ein Motto im Zentrum. Ganz nach dem Leitsatz «Wilder geht’s nicht» bietet die Bea 2014 vom 25. April bis 4. Mai mit heissen Rhythmen oder eine Kaffeelounge im Dschungel viele weitere aufregende Attraktionen für Gross und Klein. Daneben bilden 950 Aussteller den grössten Marktplatz der Schweiz und viele weitere Attraktionen und Sonderschauen sorgen für das perfekte Bea-Erlebnis aus Genuss, Shopping und Abwechslung.

Vor einem Jahr schickte Republica das Mädchen Bea mit ihrer Kuh Lea das erste Mal an die Messe (Werbewoche.ch berichtete). Mit der Bea 2014 wird das nächste Abenteuer-Kapitel der beiden Freundinnen aufgeschlagen. Ganz nach dem diesjährigen Motto Bea ihre Lea zum wilden Leo. Die Geschichte von «Bea & Lea: Wilder geht’s nicht» wird erstmals in der Geschichte der Berner Frühlingsmesse im Rahmen eines nationalen TV-Spots erzählt. Daneben sind Bea & Lea nicht nur auf den Kampagnenplakaten, sondern auch auf Inseraten, Besucherflyern, Postkarten und vielem mehr zu sehen. Radiospots und Social-Media Aktivitäten locken die Besucher zusätzlich an.

//www.youtube.com/watch?v=rMD85VtohPc

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Verantwortlich bei Republica: Mike Krüll, Chris Morgan (Creative Direction), Daniela Zehr (Senior-Beratung), Rea Christ (Art Direction), Thorsten Hainke (Text), Raphaela Brühlmeier (Beratung), Stories (Filmproduktion), Oliver Nanzig (Fotografie), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Bernexpo: André Caradonna (Leiter Kommunikation), Martin Michel (Messeleiter).
 

Koch Kommunikation: Das grosse Staunen

Koch Kommunikation hat für das Auto-Spektakel Frauenfeld ein neues Key-Visual kreiert.

Man sieht ein Automodell und wundert sich, wie das Fahrzeug von innen aussieht. Was passiert? Man drückt sich die Nase am Fenster platt, um einen Blick auf die Ausstattung zu errhaschen. Dieses allzu menschliche Verhalten wurde von Koch Kommunikation als neues Key-Visual für das Auto-Spektakel Frauenfeld umgesetzt. Den Auftakt macht eine junge Familie, die «gwundrig» am Fenster steht. Die Serie wird in den nächsten drei Jahren mit weiteren Sujets fortgesetzt. Zum Einsatz kommen F12-Plakate, Inserate und diverse POS-Massnahmen.

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Sujet gross

Verantwortlich bei den Frauenfelder Fachgaragen: Marcel Thomi (Präsident). Verantwortlich bei Koch Kommunikation: Urte Zambelli (Beratung), Jean-Marc Demeulemeester, Monika Beerli (Kreation). Fotografie: Caspar Martig.
 

Ogilvy: Für Ford Transit an- und eingepackt

Der neue Ford Transit Connect gehört zur aktualisierten Nutzfahrzeug-Range von Ford. Wie viel er laden kann, zeigt Ogilvy & Mather an einer Plakatstelle in Zürich.

Beim Transit Connect handelt es sich um einen kompakten Transporter mit einem maximierten Ladevolumen-Konzept. Das heisst in etwa, dass es in seinem Laderaum mehr Platz gibt, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Und diese überraschend grosse Ladekapazität hat die Agentur Ogilvy & Mather mittels einer Media-Idee auf einer Plakatstelle an der Weinbergstrasse dramatisiert, indem der Transit mit den Steinquadern, aus denen die dahinter liegende Mauer besteht, gefüllt wurde.

Weinbergstrasse_klein

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: Marc Brunner (Manager Sales & Marketing CV), Marcello Varallo (Marketing Communications Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung); Thomas Bolliger (CD); Priska Meyer (AD); Marcel Elsener (Text); Marcel Kohler (Produktion); Sascha Isenschmid (Grafik/DTP); Michela Girola (Beratung); Liliane Borer (Mindshare/Media).
 

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