Filmfestival Cannes: Altmeister dominieren den Wettbewerb

Der Wettbewerb des diesjährigen Filmfestivals von Cannes strotzt nur so vor den vielen Namen ehrwürdiger Regisseure: Jean-Luc Godard ist dabei, ebenso David Cronenberg, die Dardenne-Brüder, Mike Leigh und Ken Loach.

Junge Talente aber? Die sind klar in der Unterzahl. Und Frauen? Die dürfen vor allem wieder als Stars der Filme auf dem roten Teppich strahlen. So wie zum Beispiel Nicole Kidman, die als monegassische Fürstin in «Grace of Monaco» das Festival am Mittwochabend, 14. Mai, eröffnen wird.

Trotz aller Kritik schafft es das Filmfest an der Côte d'Azur jedoch nach wie vor, seinem Ruf als wichtigstes und glamourösestes Festival der Welt gerecht zu werden. Schliesslich zieht kein anderes Filmfest so viele internationale Stars an. Selbst in den Nebensparten laufen neue Werke von Regisseuren, die so manch anderes Festival gern gehabt hätte. Darunter etwa das Regiedebüt «Lost River» von Hollywood-Beau Ryan Gosling.

Zurück aber zum Wettbewerb, wo dieses Mal unter den 18 Beiträgen politische und gesellschaftskritische Themen auffallen. Robert Pattinson versucht sich an der Seite von Julianne Moore in David Cronenbergs Film «Maps to the Stars» an einer Satire auf Hollywood. Ken Loach geht in «Jimmy's Hall» – angeblich der letzte Film des 77-Jährigen – auf die Lebensgeschichte eines irischen Kommunisten ein. Jean-Pierre und Luc Dardenne lassen Marion Cotillard in «Deux jours, une nuit» verzweifelt um ihren Job kämpfen.

Altmeister und «Wunderkind»

Tommy Lee Jones konnte für seine zweite Regiearbeit, den Western «The Homesman», Hilary Swank und Meryl Streep verpflichten. Michel Hazanavicius, der in Cannes zuletzt mit der Premiere von «The Artist» für Furore sorgte, schlägt nun ebenfalls ernstere Töne an: «The Search» spielt im ehemaligen Kriegsgebiet Tschetschenien. Jean-Luc Godard wagt mit «Adieu au langage» ein Experiment in 3D. Das Werk des 83-Jährigen ist der erste Schweizer Film seit elf Jahren, der im Hauptwettbewerb von Cannes startet. Mit «Sils Maria» von Oliver Assayas ist zudem eine Schweizer Koproduktion im Rennen.

Möglicherweise stellt aber auch Xavier Dolan als jüngster Mitstreiter seine Konkurrenz in den Schatten und nimmt am 24. Mai den Hauptpreis, die Goldene Palme, mit nach Hause. Das «kanadische Wunderkind» stellt mit dem Familiendrama «Mommy» bereits seinen fünften Spielfilm vor – und das im Alter von 25 Jahren.

Film aus Mauretanien nominiert

Von den 18 Filmen im Wettbewerb stammen acht aus Westeuropa und fünf aus Nordamerika, davon gleich drei aus Kanada. Nominiert wurden auch ein Film aus Mauretanien («Timbuktu», Abderrahmane Sissako) sowie Werke aus Argentinien, Japan, der Türkei und Russland.

Schlecht vertreten sind dieses Jahr die Frauen; im Wettbewerb sind nur zwei Filme von Regisseurinnen zu sehen. Einen Trumpf gibt es aus weiblicher Sicht aber doch: Als Jury-Präsidentin amtiert hat die neuseeländische Regisseurin Jane Campion («The Piano»). (SDA)
 

BSW verleiht vier Gold-Effies

BSW hat zum fünfzehnten Mal Marketing Kommunikation ausgezeichnet. Im Zürcher TPC-Studio wurden die Swiss Effie Awards verliehen: viermal Gold, neunmal Silber und dreimal Bronze sowie 29 Effie-Diplome für die besten Werbekampagnen der letzten zwei Jahre.

Dabei wurden jeweils die Werbe- und Mediaagentur, sowie der Auftraggeber prämiert. Insgesamt 24 Jurymitglieder von Auftraggeberseite, aus Werbe- und Mediaagenturen sowie aus Lehre und Forschung haben unter der Leitung von Torsten Tomczak (Direktor der Forschungsstelle für Customer Insight an der Universität St. Gallen) 93 Kampagnen beurteilt.

Auch in diesem Jahr wurden wieder in folgenden sechs Kategorien Bewerbungen um die Awards eingereicht: Dienstleistungen/Handel/Medien, Finanzdienstleistungen/Versicherungen, International, Kultur und Soziales, Nahrungsmittel und Getränke, Verbrauchs- und Gebrauchsgüter.

Gold-Gewinner

Silber-Gewinner

Bronze-Gewinner

Die Gold-, Silber- und Bronze-Gewinner im Überblick:

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Die Liste der Nominierten findet sich unter Effie.ch
 

Ostschweizer PR-Verband PROL ist gut vernetzt

Die 39. Generalversammlung des Ostschweizer Netzwerks von PR-Schaffenden von Ende April in St.Gallen verlief in geordneten Bahnen. Im Vorstand folgt Pascal Tschamper auf Victor Rohner, der nach langjährigem Engagement zurückgetreten ist.

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Zur diesjährigen Generalversammlung der Public Relations-Gesellschaft Ostschweiz/Liechtenstein (PROL) konnte Präsidentin Anita Schweizer die Mitglieder in der Fachhochschule St.Gallen begrüssen. Die knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmten allen Anträgen des Vorstandes zu und konnten von gesunden Vereinsfinanzen Kenntnis nehmen. Durch die Kooperation mit den benachbarten Regionalgruppen des Deutschen und des Österreichischen PR-Verbandes konnte sich die PROL auch über die Grenzen hinweg vernetzen. Dadurch profitieren die Mitglieder von einem breiteren Angebot. Zudem plant die PROL eine Zusammenarbeit mit dem Kaufmännischen Verband Ostschweiz. Im Vorstand gab es an der Generalversammlung einen Wechsel: Victor Rohner schied nach knapp zehnjährigem Wirken aus. Neues Vorstandsmitglied ist Pascal Tschamper, Kommunikationsleiter der Fachhochschule St.Gallen. Als Nachfolgerin des zurückgetretenen Revisors Urs Weishaupt amtet neu Lisa Brunner. Einblicke hinter die vielfältigen Kulissen der Fachhochschule und ein Netzwerk-Apéro rundeten den Anlass ab.

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Die Mitglieder des PROL-Vorstandes (von links): Cornelia Lutz, Prof. Emil Annen, Präsidentin Anita Schweizer, Pascal Tschamper, Ursula Trunz und Iwan Köppel. Auf dem Bild fehlt Vizepräsident Dominik Joos.))

Radio Pilatus: Neuer Musikchef, neue Website

Die Webseite von Radio Pilatus wurde übersichtlicher gestaltet und kommt ab sofort neu daher. Sie erweitert und entlastet das Radioprogramm in mehreren Dimensionen. Zudem kehrt Thomas Zesiger als Musikchef zurück zu Radio Pilatus.

Die Webseite von Radio Pilatus erscheint ab sofort in einem komplett neuen Kleid. Der Nutzer wird durch die Bilder stärker angesprochen, findet besser aufbereitete Nachrichten- und Unterhaltungsthemen und profitiert von einfacher zugänglichen Serviceleistungen. Zudem wurde die Seite für die Nutzung auf tragbaren Geräten optimiert. Mit der Umstellung verbunden ist eine neue Arbeitsweise der Mitarbeiter aus den Abteilungen Redaktion, Moderation und Verkauf/ Marketing. Die Präsentation der Inhalte auf der Webseite Radiopilatus.ch lässt insbesondere im grafischen Bereich viel mehr Möglichkeiten zu, die konsequent genutzt werden. Zudem erleichtert und fördert die neue Webseite die Interaktivität.

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Radio Pilatus richtet sich mit dem Ausbau im Mobile- und Online-Bereich nicht nur an besonders technisch affine Personen. Das Nutzungsverhalten im Mobile- und Onlinebereich hat sich in den letzten Jahren bei einer sehr breiten Bevölkerungsschicht massiv verändert, ohne dass dies Konsumenten und Medienschaffenden vollumfänglich bewusst ist. Insbesondere bei News- und Servicethemen übernimmt die Webseite eine wichtige Funktion, indem zum Beispiel Bilder angeschaut oder Tickets gekauft werden können. Im Programm von Radio Pilatus ergeben sich dadurch keine nennenswerten Änderungen. An der bewährten Programmstruktur wird festgehalten.

Thomas Zesiger zurück bei Radio Pilatus

Am 1. August 2014 wird Thomas Zesiger seine Arbeit als Musikchef und stellvertretender Moderationsleiter bei Radio Pilatus aufnehmen und auch wieder auf dem Sender zu hören sein. Thomas Zesiger war bereits in den Jahren 1998 bis 2008 bei Radio Pilatus als Moderator, Redaktor und stellvertretender Musikchef tätig. Zudem moderierte er während vielen Jahren die damalige Chartshow «Top Twenty». Später wechselte er zum Zuger Privatsender Sunshine und danach als Key Account Manager zu Publica Data. Der 39-jährige Zesiger freut sich nach einer mehrjährigen Radiopause nun wieder an das Mikrofon zurückzukehren. «Insbesondere schätze ich die Gelegenheit, wieder bei Radio Pilatus einzusteigen und so am Programm des hörerstärksten Privatsenders in der Zentralschweiz mitarbeiten zu dürfen», sagt Thomas Zesiger. Neben seiner Tätigkeit als Moderator und Musikchef wird Thomas Zesiger aktiv die Bereiche Ausbildung und Planung mitgestalten.

Volle Ränge an der Publisuisse Mediavision

«Medien und Marken 2020» war das Thema der Mediavision, die am 6. Mai in den SRF-Studios stattgefunden hat. Marketing- und Medienexperten setzten sich in ihren Fachreferaten mit Fragen nach den zukünftigen Herausforderungen in der Branche auseinander.

Martin Lindstrom, international anerkannter Markenexperte aus Dänemark, widmete sich in seinem Referat der Zukunft von Marken. Martin Schneider, Direktor von publisuisse, stellte in seinem Inputreferat die neusten Erkenntnisse aus der Studie «Medien der Zukunft 2020» vor. Die Studie berücksichtigt verschiedene Perspektiven und kombiniert Ergebnisse aus Experteninterviews sowie Befragungen von Konsumenten und Akteuren der Werbewirtschaft. Die Resultate zeigen, dass durch die Verbreitung von zusätzlichen Nutzungsgeräte auch die Parallelnutzung weiter ansteigt. «Interessanterweise finden die Parallelepisoden aber eher selektiv statt», erklärte Schneider. «Die gleichzeitige Nutzung von TV und beispielsweise dem iPad findet jeweils nur kurz statt und nicht bei wichtigen Sendungen», führte der Gastgeber der Veranstaltung weiter aus.

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Roger de Weck, Generaldirektor der SRG SSR, ging auf die Veränderung des Medienangebots aufgrund der Digitalisierung tiefer ein und stellte entsprechende Projekte vor, welche auf den SRG-Programmen in den drei Sprachregionen bereits umgesetzt wurden oder noch werden. Marcus Schögel, Direktor des Instituts für Marketing an der Universität St. Gallen, betonte in seinem Referat, dass erfolgreiches Marketing in Zukunft noch mehr den gesamten Kundenprozess von der Suche über den Kauf hin zur Nutzung und zum Wiederkauf berücksichtigen müsse. Dabei sollten Interaktionen aktiv gestaltet, Potenziale frühzeitig erkannt und schlussendlich neue Wege aktiv beschritten werden. Durch die Veranstaltung führte wie schon im Jahr zuvor, Urs Gredig, SRF-Korrespondent Grossbritannien.

Im Anschluss an die mediavision fand die Swiss Effie 2014 Award-Verleihung statt. Während der Effie-Veranstaltung sorgte die «The Voice of Switzerland»-Gewinnerin Tiziana Gulino für musikalische Unterhaltung. Mit ihrer einmaligen Stimme und sympathischen Art begeisterte sie das Publikum. Die Referate als Video-Stream oder als PDF sowie Bildmaterial finden Sie in der kommenden Woche auf Publisuisse-mediavision.ch.

Zu guter Letzt: Spar-da-da-da an der Copacabana

Media Markt hatte einen neuen Einfall, wie man auch sonst noch «nicht blöd» sein kann. So etwa als Technik-Freak an der WM in Brasilien: selbstverständlich mit Kamera, Kopfhörer und einen Riesen-Fernseher.

Denn schliesslich ist auch die WM in Brasilien eine Meisterschaft des Aufrüstens an Elektronik-Gadgets. Und da man diese sparsamerweise nicht erst in Brasilien am Strand kaufen möchte, bleibt nur eins: Spar-da-da-da – «Ich bin doch nicht blöd».
Einer der Spots von der Media-Markt-Leadagentur Ogilvy & Mather ist dank Horizont.net bereits auf Youtube zu sehen (uma):
 

//www.youtube.com/watch?v=_mZZSKiqZAI

Mind digital: «Winti Goes Digital»

Mit der Kampagne «Winti Goes Digital» ruft Mind digital zu einem Wettbewerb auf. Die Agentur verlost unter allen Teilnehmern einen Dienstleistungsgutschein im Wert von 3’000 Franken.

Alle Personen, welche im Büro an der Wülflingerstrasse 36 vorbei gehen und Ihre Kontaktdaten hinterlegen, nehmen am Wettbewerb teil. Der Gewinner hat anschliessend die Möglichkeit, Leistungen bis 3’000 Franken gratis zu beziehen. Das Angebot reicht von der Erstellung von Webseiten über Suchmaschinenoptimierung, Online-Werbung (Google AdWords) bis hin zur Produktion von animierten Videos.

Organisationen mit Sitz in Winterthur werdem mit einem Mailing persönlich angeschrieben und auf einen Kaffeeplausch oder ein Feierabendbier eingeladen. Zudem sollen APG-Plakate an prominenter Lage in der Stadt für Aufmerksamkeit sorgen. Die Microsite Winti-goes-digital.ch dient als Informationsplattform zur Social Media-Kommunikation über Twitter und facebook. Die Kampagne läuft vom 12. bis 16. Mai.

Hintergrund des Wettbewerbs «Winti Goes Digital» ist der Wechsel des Rechtssitzes von Schaffhausen nach Winterthur per 1. Mai 2014. Die Agentur fühle sich dem neuen Heimathafen Winterthur eng verbunden und möchte sich in der Stadt als Agentur mit Affinität zur digitalen Welt positionieren, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
 

Kampagnenforum sucht BlutspenderInnen

Zum diesjährigen Weltblutspendetag am 13. Juni fokussiert Blutspende SRK Schweiz auf potenzielle SpenderInnen zwischen 18 und 40 Jahren. Unter dem Motto «Blut spenden - das machen wir» hat das Kampagnenforum dafür eine Kampagne konzipiert.

Die mehrwöchige Kampagne fordert über Online- und Offline-Kanäle auf nationaler und regionaler Ebene zum Blutspenden auf. Sie startet am 7. Mai mit der Verbreitung eines Videos, in dem Christi-an Gross, mehrfacher Fussballtrainer des Jahres, von seiner Mannschaft fordert: «Ich will Blut sehen». Die überzeichnete Motivationsrede von Christian Gross passe bestens in den Kontext der Vorfreude auf die Fussball-Weltmeisterschaft, so die Agentur in einer Mitteilung.

Der Schluss-Appell «Spende Blut. Rette Leben» führt auf eine Landingpage, auf der alle Informationen rund ums Blutspenden, die Kampagne, spezielle Anlässe und die aktuellen Blutspende-Termine gebündelt sind. Das Video wird über Social Media-Kanäle sowie in direkten Kommunikationsmassnahmen verbreitet. Das Kampagnenforum verantwortet das Gesamtkonzept, die Video-Idee und die Texte der Landingpage.

Die Kampagne läuft während mehrerer Wochen bis zum WM-Finale in Brasilien am 13. Juli. Während dieser Zeit setzen die Regionalen Blutspendedienste unter dem Motto «Gemeinsam Gutes Tun» verschiedene Aktionen wie Blutspende-Tage mit Zusatzservices oder «Spender werben Neuspender»-Mailings um. Das Konzept für diese Aktivitäten entstand unter Beteiligung der verschiedenen Akteure.

//www.youtube.com/watch?v=3qKLSxK-GsI

Ausserdem ist die Pendler-Bevölkerung vor dem Weltblutspendetag am 14. Juni in Zusammenarbeit mit SBB Charter dazu eingeladen, in einem Extrawagen an einem von fünf Standorten Blut zu spenden.

Verantwortlich bei Blutspende SRK Schweiz: Dagmar Anderes (Leiterin Marketing & Kommunika-tion). Verantwortlich beim Kampagnenforum: Martin Diethelm (Konzeption, Projektleitung, Text), Constance Marschan (Projektmitarbeit), Simon Nagel (Video: Simonnagel.ch). 
Verantwortlich für die Landingpage: Deltacity.net
 

Mazda zeigt eine Schweiz abseits der Klischees

Am 8. Mai startet Mazda das Projekt «Voilà ma Suisse». Interessierte können sich um eine Testfahrt mit einem Streetview-Fahrzeug inklusive Multimedia-System bewerben und ihre Sicht der Schweiz zeigen. Die Entdeckungsreisen präsentiert Mazda auf Voila-ma-suisse.ch.

Voila-ma-suisse.ch vorgestellt.

Zehn Fahrzeuge mit Streetview-Kameras touren nun von Mai bis Oktober 2014 quer durchs Land und machen Halt an insgesamt 21 Standorten in der Deutsch- und Westschweiz sowie im Tessin.

Da sie die Outdoor-Erlebnisse der Teilnehmenden auf anspruchsvolle Weise mit der digitalen Welt verknüpft, hängt die erfolgreiche Durchführung der Kampagne massgeblich von der Technologie ab. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie ab Donnerstag, 8. Mai, in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.

Verantwortlich bei Mazda: Matthias Walker (Direktor Marketing), Giuseppe Loffredo (Direktor PR), Anne Thorens (Manager Communication & Events), Grégory Mettraux (Product Coordinator), Bastien Junod (Online, CRM & Events Specialist). Verantwortlich auf Agenturseite: Remy Fabrikant, Jochen Hennecke, Tina Mons (JWT / Fabrikant), Matthias Wandel, Svetlana Savatic, Christian Vuithier (Mindshare), Donat Grimm, Ivan Kellenberger (Futurecom Interactive), Pedro Llopart, Gaby Zürcher (Premotion), Olaf Grewe und Audrey Liechti (Edelman).

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JvM/Limmat: Anstossen auf Innerschweizer Kultur

Jung von Matt hat eine Kampagne zum 180-Jahr-Jubliäum von Eichhof kreiert und rückt dabei die regionale Kultur ins Zentrum.

Die Luzerner Brauerei Eichhof feiert dieses Jahr ihren 180. Geburtstag. Als Teil der Innerschweizer Geschichte pflegt das Unternehmen die Kultur und Tradition der Region. Zum Jubiläum gibt Eichhof der Innerschweiz nun etwas zurück: Die Brauerei rückt mit ihrer Kampagne die regionale Kultur ins Zentrum der Aufmerksamkeit und fördert mit einem Jubiläums-Fonds von 180'000 Franken das regionale Brauchtum. Wie diese Spendensumme auf Betruf, Maskenschnitzen, Bödelen und Co. verteilt wird, entscheidet das Innerschweizer Volk auf der Jubiläums-Website Aufunserekultur.ch.

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Hier stellen die Repräsentanten die Brauchtümer ihre Tradition und sich selbst vor und berichten über die Ziele, die sie mit dem Spendenbetrag verwirklichen möchten. Die Website bietet Platz für User-Generated-Content und berichtet fortlaufend über alles, was mit den Brauchtümern zusammenhängt.

Printanzeigen und Gastro-Werbemittel mit den Brauchtumsrepräsentanten machen auf die Abstimmung aufmerksam. Auch im Radio wird auf die Wichtigkeit der Förderung des regionalen Brauchtums hingewiesen. Die Abstimmung läuft den ganzen Sommer über und endet mit einem grossen Jubiläumsfest im Herbst, bei dem die Spendenübergabe stattfindet. Flankierende PR-Massnahmen machen die Kampagne erlebbar.

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Eigens zum Jubiläum hat Eichhof ein Spezialbier gebraut, dessen Name und Produktdesign ebenfalls aus dem Hause Jung von Matt stammen. Eichhof Kulturbräu ist nur während der Kampagnenlaufzeit erhältlich und dient in dieser Zeit auch als Werbemittel für die Brauchtums-Abstimmung.

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Die Kampagne wird durch eine Plakat-Serie abgerundet, die dazu animiert, öfter auf die Innerschweizer Kultur anzustossen.

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Verantwortlich bei Heineken Switzerland: Nabil Nasser (Marketing Direktor); David Kistler (Group Brand Manager); Martin Kürzi (Brand Manager); Jan Freitag (Leiter Unternehmenskommunikation und CSR). Verantwortlich bei Jung von Matt: Alexander Jaggy (Executive Creative Director); Maurus Zehnder, Andy Lusti (Creative Direction); Lorenz Clormann (Art Direction); Maren Beck (Text); Melanie Sellmann (Grafik); Deborah Herzig (Art Buying); Rolf Helfenstein, Simone Jehle, Laila Müller, Christine Bigler (Beratung); Cyrill Hauser, Philipp Bühler, Nicole Hoppler (Public Relations & Content); Pepe Kägi (Produktion). Natascha Kiefer (DTP); Markus Schärer (Executive Digital Direction); Marco Zimmerli (Art Direction Digital); Tenzin Tibatsang (Screendesign); Oliver Vedolin (Konzeption); Jonas Grümann (Development Website); Ralf Brändli (Technische Gesamtverantwortung); Sam Sherbini (Interactiondesign & Projektmanagement); Julia Grass (Projektmanagment); Mirjam Kluka (Fotografie); Tania Willen/silmä (Bildbearbeitung); Filmzimmer.ch (Web-Videos); Esther Michel (Web-Fotos).

 

Adrian Schulthess wechselt zur Sonntagszeitung

Reporter Adrian Schulthess wechselt vom Blick zur Sonntagszeitung. Er tritt seine neue Stelle im August an.

Adrian Schulthess stösst am 1. August 2014 neu zum «Nachrichten/Fokus»-Bund der Sonntagszeitung aus dem Tamedia-Verlag, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Schulthess ist zur Zeit als Reporter beim Blick-Newsroom bei Ringier tätig. Zuvor war er unter anderem Reporter bei 20 Minuten.

SLK: Selbstregulierung liegt im Trend

Die Schweizerische Lauterkeitskommission (SLK) hat ihr neues Grundlagenpapier vorgestellt und setzt dabei auf Selbstregulierung. Diese habe zahlreiche Vorteile gegenüber der Justiz, so die SLK.

Die OECD unterstützt sie. Die EU unterstützt sie. Der Bundesrat unterstützt sie. Die Rede ist von der aussergerichtlichen Streitbeilegung oder Selbstregulierung der Wirtschaft. Denn die Vorteile gegenüber der Justiz sind überzeugend: niederschwelliger Zugang, geringe Kosten, schnelle Abwicklung, Entlastung der Gerichte. Die einzige Schweizer Institution im Bereich Konsumentenrecht, die alle diese Bedingungen erfüllt, ist die Schweizerische Lauterkeitskommission.

Am 6. Mai hat CVP-Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach (Bild), seit 2012 Präsidentin der Schweizerischen Lauterkeitskommission, im Polit-Forum Käftigturm des Bundes das neue Grundlagenpapier (PDF-Download) der SLK den Medien vorstellt. Anlass dafür bot die Debatte des Nationalrats im Rahmen ihrer Sondersession über das neue Bundesgesetz über den Konsumkredit (KKG) vom 8. Mai. Entgegen der ursprünglichen Intention der parlamentarischen Initiative «Keine Werbung für Kleinkredite» hat die Wirtschaftskommission des National­rats WAK-N bekanntlich in ihrem Entwurf statt eines generellen Verbots eine Selbstregulierung der Branche beantragt. Der betroffene Verband Schweizerischer Kreditbanken und Finanzierungsinstitu­te (VSKF) hat als Schiedsgericht für die Einhaltung der Konvention die Lauterkeitskommission vorge­schla­gen.

Wichtige Alternative zum Gang vor die Gerichte

«Die SLK ist die einzige aussergerichtliche Institution in der Schweiz im Bereich Konsumentenrecht, die die Voraussetzungen für eine alternative, aussergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten (Alternative Dispute Resolution, ADR) nach EU-Recht erfüllt», erläutert Nationalrätin Bulliard-Marbach. «Dazu zäh­len Unabhängigkeit, Transparenz, paritätische Zusammensetzung, kontradiktorische Verfahrensweise, Effizienz und Rechtmässigkeit.» Die Lauterkeitskommission geniesst weit über die Kommunikations­branche hinaus grösste Akzeptanz und wird selbst in Lehre und Rechtsprechung als wichtige Instanz an­erkannt. «Wir sind überzeugt», so die SLK-Präsidentin weiter, «dass wir nicht nur im KKG, sondern auch in weiteren Bereichen eine wichtige Alternative zum Gang vor die Gerichte sein können. Diese Kom­petenz wollen wir künftig stärker in die politische Konsensfindung einbringen.» Bereits seit vielen Jahren wirkt die Lauterkeitskommission – neben ihrem eigentlichen Tätigkeitsfeld, der Beurteilung von Beschwerden gegen unlautere kommerzielle Kommunikation – erfolgreich als Schiedsgericht bei Dif­fe­renzen im Zu­sam­menhang mit der Bewerbung von alkoholischen Getränken und Tabakprodukten sowie dem Direkt­marketing.

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