Zu guter Letzt: Wahre Liebe

TBWA\Paris lüftet in einem neuen Spot das Geheimnis guter Schauspielerei: Hamburger. Von McDonald's.

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Der Schauspieler von «American Summer» ist ausserordentlich überzeugt von sich selbst. Und dem eigenen Talent. Kein Wunder ist die Journalistin hin und weg. Ein ambitioniertes Projekt sei der Film – wie er denn mit den hohen Erwartungen umgehe, möchte sie vom Profi wissen. Ein Vogel mache sich schliesslich auch keine Gedanken darüber, wie man fliege, kriegt sie als Antwort – ein pfannenfertiges Zitat. Im 1:43 dauernden Spot zeigt TBWA, dass es manchmal mehr braucht, als «etwas Arbeit und tonnenweise Talent», damit die Szene emotional genug rüber kommt. (hae)

Digicomp übernimmt Somexcloud

Zwei führende Anbieter für Aus- und Weiterbildungen im Bereich der digitalen Kommunikation gehen in Zukunft gemeinsame Wege: Digicomp übernimmt Somexcloud zu 100 Prozent.

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Beide Unternehmen bleiben nach dem Kauf weiterhin eigenständig, wobei Somexcloud als 100-prozentige Tochter der Digicomp Academy firmiert. Unter Somexcloud wird in Zukunft ein umfassendes und praxisnahes Kursportfolio für digitale Unternehmenskommunikation und -kollaboration angeboten. Der bisherige Fokus von Somexcloud auf Social-Media-Seminare wird um Kurse für Adobe Creative Cloud, Collaboration-Tools wie SharePoint, Webtechnologien, E-Business, Knowledge Management, vernetztes Arbeiten mit Office 365/Google Apps, Wiki im Unternehmenseinsatz, Skype for Business und mobiles Arbeiten erweitert.

Unternehmen kommunizieren heute nicht nur an externe Interessengruppen über digitale Kanäle, mit der digitalen Transformation hält die Digitalisierung der Kommunikation, der Zusammenarbeit und der Prozesse auch intern Einzug. «Durch die Zusammenarbeit mit Digicomp kann Somexcloud mit dem gemeinsamen Experten-Pool auf einen Schlag an die 100 Seminare und Lehrgänge anbieten, die die Mitarbeiter in Unternehmen für die Herausforderungen der digitalen Transformation wappnen», so David Schäfer, Gründer und bisheriger Co-Geschäftsführer von Somexcloud. «Alleine hätten wir diese Marktpräsenz wahrscheinlich nicht in der geforderten Schnelligkeit erreichen können.»

Erfahrung trifft auf Vernetzung

Die Organisation, Administration und die Räumlichkeiten der Somexcloud-Kurse übernimmt bzw. stellt in Zukunft Digicomp. «Mit Zürich, Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Lausanne, Neuchâtel und Genf als neuen Standorten sowie einem Kundenstamm von 20'000 kleinen, mittleren und grossen Unternehmen erhält das Unternehmen schweizweiten Marktzugang. Mit unserer bald vierzigjährigen Erfahrung in der betrieblichen Weiterbildung für Unternehmen und unserer digitalen Softwarelösung für die Organisation von Personalentwicklungsmassnahmen können wir Somexcloud administrativ auf das nächste Level heben», so Peter Kupper, CEO und Inhaber der Digicomp, zu den Vorteilen des Kaufs. Und weiter: «Im Gegenzug öffnet sich uns über die starken Beziehungen der Somexcloud und ihrer Experten die Medien-, Werbe- und Kommunikationswelt. Unsere bisherigen Kunden erhalten Wissen zu digitaler Kommunikation und Transformation, das für sie in Zukunft den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmachen kann.»

Administrative Entlastung

«Dank der administrativen Entlastung können wir uns wieder auf das konzentrieren, was wir am besten können: dozieren, coachen und beraten», so Andreas Gedenk, zweiter bisheriger Co-Geschäftsführer Somexcloud. Somexcloud wird auch in Zukunft weiterhin Beratungsdienstleistungen zur digitalen Transformation und Kommunikation anbieten. Inwieweit auch Cloud-Beratungen technischer Natur in die Dienstleistungen Einzug finden, ist gegenwärtig noch offen. «Dieser Zukauf bietet Digicomp viele strategische Optionen. Neue Formen der betrieblichen Weiterbildung, die mit On-the-Job-Learning, Performance-Support, Coaching, Beratung und Schulung informelle und formale Weiterbildungen in einem Ansatz integrieren, können wir nun mit der Innovationskraft einer Somexcloud verstärkt angehen», zeigt sich Oliver Müller, Business Development Digicomp, erfreut über die neuen Möglichkeiten.

Die bisherigen Geschäftsführer Andreas Gedenk und David Schäfer bleiben dem Management Team von Digicomp als Dozenten und Strategie-Berater erhalten. Das operative Geschäft wird in Zukunft von Digicomp geführt, Gespräche mit den bisherigen Mitarbeitern sind am Laufen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Gemütlichkeit lässt sich bauen

Serviceplan Solutions Suisse
 hat für Cheminéebau Stutz ein Rebranding umgesetzt.

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Nichts ist so schön wie vor einem gemütlich lodernden Cheminée-Feuer zu sitzen. Grund genug für die Publishing-Agentur Serviceplan Solutions Suisse ein ebenso schönes Rebranding zu gestalten.
Als Basis für die komplette Neugestaltung der bisherigen Kommunikation steht das neu kreierte Logo. Ganz gleich, ob Broschüren, Briefschaften oder die Website der Feuerexperten – minimalistische Designelemente ziehen sich durch sämtliche Werbemittel. Übrigens: Nicht nur die Kommunikationsmittel erhielten ein neues Gewand, sondern auch der Showroom des Familienbetriebs Stutz in Birmensdorf.

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Verantwortlich bei Cheminéebau Stutz: Charly Stutz (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Serviceplan Solutions Suisse und Serviceplan Suisse: Nicolas Stark (Art Direction), Hanna Blumenrath (Text), Raul Serrat (Creative Direction), Roland Dill (Web-Design), Andrea Aegerter (Beratung), Carmen Anderegg, Claudia von Grünigen, Denise Goldmann, Victor Borel (Realisation), Hanspeter Hunger (Gesamtverantwortung).

Passengertv mit neuem Partner in der Westschweiz

Die vier neusten Doppelfahrzeuge der Privatbahn Chemin de fer Nyon-Saint-Cerque-Morez im Kanton Waadt sind neu mit dem Fahrgast-Informationssystem Passengertv ausgerüstet.

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Die private Eisenbahngesellschaft Compagnie du chemin de fer Nyon-Saint-Cerque-Morez betreibt eine 27 Kilometer lange, meterspurige Bahnlinie von Nyon über den Erholungs- und Wintersportort Saint Cerque nach La Cure. Die Fahrgäste der vier erst kürzlich in Betrieb genommenen Bahnzüge profitieren neu vom Informationssystem Passengertv: Auf den Bildschirmen werden News zu Politik, Sport, Wirtschaft, Wetter und Kultur gesendet, mit Werbeeinschaltung von maximal 25 Prozent; auf einem separaten Kanal werden Informationen des Bahnunternehmens zu Haltestellen, Fahrplan und verkehrsbetrieblichen News gezeigt.

Passengertv ist in Trams, Bussen und S-Bahnen von mittlerweile 23 Kantonen präsent. Das Programm wird in vier Sprachen ausgestrahlt, es erreicht täglich WEMF-beglaubigt über eine Million Passagiere. Passengertv ist in den letzten Jahren in der Romandie stark gewachsen und betreibt heute eine Filiale in Lausanne. Im öffentlichen Verkehr der Westschweiz ist Passengertv präsent in Biel, Neuenburg, Nyon, Freiburg, im Jura und Unterwallis, im Regionalverkehr um Montreux und Vevey, im Tourismusgebiet der Riviera und des Lavaux sowie in der S-Bahn Waadt der SBB und in den Postautos von PostAuto Schweiz.

Bild: Passengertv

Futurecom klärt Kreditwürdigkeit

Die Y&R-Agentur Futurecom Interactive lanciert in Rekordzeit Bonitätscheckportal für Bob Finance.

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Unsere Bonität steht oft auf dem Prüfstand. Wann immer wir online einkaufen, uns für eine Mietwohnung interessieren oder ein Leasing, einen Kredit oder eine Hypothek möchten, wird unsere Kreditwürdigkeit abgefragt. Und zwar meist bei Crif, der führenden Auskunftei der Schweiz. Um diesen im Hintergrund stattfindenden Prozess sichtbar zu machen, ist Bob Finance, die Fintech-Tochter der Valora Gruppe, eine Kooperation mit Crif eingegangen und hat Anfang Juli die Onlineplattform ScoreMe lanciert.

Innerhalb von lediglich sieben Wochen hat Futurecom interactive die Marke und die Plattform sozusagen auf der grünen Wiese errichtet. Zuerst wurden in einem konzentrierten Prozess der Name und das Corporate Design kreiert. Es folgte eine kurze Konzeptionsphase für das eigentliche Herzstück, die Onlineplattform. Dann übernahm das Programmierteam um CIO Bruno Rambaldi, dem nach dem Launch immer noch die virtuellen Schweissperlen auf der Stirn stehen: «Ein Projekt mit so komplexer Vernetzung und hohen Sicherheitsanforderungen in so kurzer Zeit an den Start zu bringen, hat uns alle stark gefordert. Unsere grosse Erfahrung mit solchen Projekten hat uns natürlich geholfen, mögliche Problemfelder vorab zu definieren und Lösungen bereitzuhalten. Trotzdem war es so, dass das Projektteam von Futurecom in der Schlussphase sicher nicht um 17 Uhr nach Hause konnte.»

Seit dem 1. Juli 2016 können nun alle in der Schweiz wohnhaften Personen über 18 Jahre auf ganz einfache und kostenlose Weise prüfen, wie es um ihre Bonität steht. «Alles, was es braucht, ist ein amtliches Identifikationsdokument (Pass oder ID) und die Mobiltelefonnummer», erklärt Tim Ackermann, COO von Bob Finance, das einfache System von ScoreMe. Nach der kostenlosen Registrierung wird das Ergebnis innerhalb weniger Minuten per E-Mail zugestellt. Ist die Bonität in Ordnung, kann gegen eine Gebühr ein Bonitätszertifikat bestellt werden, das von einer stetig wachsenden Zahl von Vermietern, Banken und anderen Kreditgebern akzeptiert wird. Ist die Bonität nicht so, wie sie sein sollte, kann man dies mit Hilfe eines Experten des «Bob Finance»-Partners Crif ändern.

Verantwortlich bei Bob Finance: Hilmar Scheel (CEO), Tim Ackermann (COO), Wolfgang Gröschel (CFO), Janine Lutz (Marketing Manager). Verantwortlich bei Futurecom Interactive: Claus Bornholt (COO), Bruno Rambaldi (CIO), Thomas Engeli (Executive Creative Director), Sandro Tissi (Art Director), Nick-Patrick Herrmann (Account Director), Marcel Berberich (Principal Software Engineer), David Suppiger (Senior Software Engineer), Henry Seng (Software Engineer), Jean-Baptiste Bernus (Software Engineer), Roger Krage (Texter).

 

Medienart gibt neu Le Menu heraus

Die Werbewoche zeigt ihr neues Gesicht

Wie man ein Magazin auf den Kopf stellt, das Beste festhält und den Rest herausschüttelt, zeigt die Werbewoche mit ihrem umfassenden Relaunch. Die erste Printausgabe im neuen Look and Feel ist heute erschienen; die Werbewoche digital geht in den nächsten Tagen live.

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Das Wichtigste: Die Werbewoche wird endlich mobile. Das umfassende Informations- und Unterhaltungspaket des über 40-jährigen Fachmagazins für Werbung, Medien und Marketing können Werbewoche-Leser nun gedruckt oder digital auf allen Devices lesen und konsultieren; gemütlich daheim, rasch unterwegs, wo und wie sie wollen. Und immer begleitet vom W im roten Kreis, dem Markenzeichen der Werbewoche seit fast zehn Jahren.

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Schmökern gewollt

Die Printausgabe erscheint ab sofort nicht mehr im unhandlichen Zeitungs- sondern im Magazin-Format, gedruckt auf hochwertigem Papier und so schön gestaltet, dass man das Heft nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dabei bietet das Magazin exklusiven Schmökerstoff, Insides, Tipps und Best Practices aus der Branche, digital abgerundet durch Slideshows, Bewegtbild, Audiofiles und eine potente Suchfunktion.

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Aus dem Fachmagazin herausgeschüttelt wurde überflüssiger und überholter Tand, geblieben sind beliebte Meinungsbeiträge und Kolumnen, das Kopf-der-Woche-Porträt, Berichte über Strategien, Entwicklungen, Kampagnen und Köpfe. Zum Themenstrauss hinzugekommen sind Debatten, Hintergrund- und Ratgeberberichte zu verschiedenen Themenbereichen, eine Literaturkolumne, die Vielbeschäftigten das Lesen dicker Schmöker abnimmt, unterhaltende Formate sowie grossformatige Bilder von Schweizer Nachwuchsfotografen.

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Wischen possible

Website und Newsletter versorgen Werbewoche-Leser wie gehabt mit kleinteiligen, knackig zusammengefassten Branchennews – ab der kommenden Woche in modernem, entschlackten Design und optimiert für alle Devices. Der Newsletter gehört bereits heute zur täglichen Lektüre von 6'500 Brancheninsidern.

«Ich bin sehr stolz auf die neue Werbewoche und freue mich riesig darauf, mit dem Magazin print und digital in ein neues Zeitalter zu schreiten», sagt Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich. «Wir haben eineinhalb Jahre sehr hart an dem gearbeitet, was unsere Leser und Abonnenten jetzt serviert bekommen: den perfekten Mix aus schnellen News, kritischen Hintergrundberichten und Unterhaltung. Wir hoffen sehr, dass es ihnen mundet.» Die Arbeit am Magazin gehe aber weiter, betont Heinrich. «Wir haben noch etliche Ideen, mit denen wir die Werbewoche peu a peu weiter aufwerten möchten. Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch.»

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Zeit für Veränderungen

Seit der letzten grossen Umgestaltung der Werbewoche 2008 sind fast zehn Jahre vergangen: Der damalige Chefredaktor Pierre C. Meier (†) entschied, vom schlichten Zeitungslook auf ein magaziniges Erscheinungsbild zu wechseln; ausserdem erschien die Werbewoche nicht mehr im Tabloid-, sondern im Din-A3-Format. 2008 erhielt die Werbewoche auch erstmals in ihrer Geschichte ein Logo – das inzwischen wohlbekannte W im roten Kreis. Nochmals drei Jahre zuvor war die Website der Werbewoche letztmalig umfassend überarbeitet worden.

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Der aktuelle Werbewoche-Relaunch wurde komplett inhouse gestemmt: Konzipiert und aufgegleist wurde er von Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich gemeinsam mit dem Redaktionsteam der Werbewoche. Für die gestalterische und technische Umsetzung von Print- und Digitalausgabe sowie deren weitere Produktion zeichnet das Mutterhaus der Werbewoche Somedia mit Sitz in Chur verantwortlich.

Rückfragen und Kontakt:

Anne-Friederike Heinrich
Chefredaktorin Werbewoche / Werbewoche Branchenreport / Media Trend Journal
Neugasse 10, Postfach 1753, 8031 Zürich
Telefon: +41 44 250 28 29
[email protected]

Über die Werbewoche

Die 1973 gegründete Werbewoche ist die älteste unabhängige Schweizer Publikation für Marketing, Werbung und Medien. Die Werbewoche erscheint alle 14 Tage gedruckt, täglich digital und montags bis freitags als Newsletter. Sie wird von mehr als 10'000 Experten aus allen Bereichen der Marketingkommunikation gelesen. Die Werbewoche vergibt ausserdem einmal im Jahr den angesehenen Award Werbewoche-Werber des Jahres an eine herausragende Werbepersönlichkeit. Der Preisträger wird von einer unabhängigen Jury und den Werbewoche-Abonnenten gewählt. Die Werbewoche gehört seit fünf Jahren zu Somedia, Chur.

 

Führungskräfte müssen vernetzter denken

Das deutsche Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) ermittelte, welche Fähigkeiten und Eigenschaften Führungskräfte im digitalen Zeitalter brauchen.

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Welche Fähigkeiten und Eigenschaften brauchen Führungskräfte verstärkt im digitalen Zeitalter? Das wollte das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt am Main, wissen. Deshalb startete es eine Leadership-Trend-Barometer genannte Online-Befragung von Führungskräften zu diesem Thema. Bei ihr konnten die Führungskräfte, die anonym an der Befragung teilnahmen, unter insgesamt 19 vorgegebenen Antwortmöglichkeiten maximal drei auswählen. An der Online-Befragung nahmen 127 Führungskräfte teil.

Die Befragung ergab: Von den Teilnehmern erachten die meisten die Fähigkeit, vernetzt zu denken, als eine Kernkompetenz von Führung im digitalen Zeitalter. Ebenso viele erachten jedoch die Eigenschaft «Offenheit für neue, fremde Ideen und Lösungsmöglichkeiten» als wichtig (jeweils 69 Prozent). Dies korrespondiert laut Aussagen von Barbara Liebermeister, der Leiterin des IFIDZ, damit, dass 65 Prozent der befragten Personen eine hohe Lern- und Veränderungsbereitschaft als Schlüsselkompetenz einer Führungskraft im digitalen Zeitalter erachten. Auf Platz 4 folgt die Fähigkeit, Sinn zu vermitteln und Sinnzusammenhänge aufzuzeigen. (64 Prozent). Dies steht wiederum in engem Zusammenhang damit, dass 58 Prozent der Befragten davon überzeugt sind, dass die Führungskräfte künftig stärker als Leader gefragt sind. Das heisst, sie müssen «Vorbild, Impulsgeber und Motivator für andere Menschen» sein. Nur 13 Prozent der Befragten erachten hingegen ein «hohes Durchsetzungsvermögen» als eine wichtige Eigenschaft von Führungskräften im digitalen Zeitalter – vermutlich, so Liebermeister, weil diese Eigenschaft eher in einer von einer starken Hierarchie geprägten Arbeitswelt gefragt ist, und weniger in einer Arbeitsumgebung, die von Kooperation sowie bereichs- und hierarchieübergreifender Zusammenarbeit geprägt ist.

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Das IFIDZ führt drei Mal pro Jahr unter dem Label Leadership-Trend-Barometer eine anonyme Online-Befragung von Führungskräften durch. Die nächste Online-Befragung startet Anfang Oktober.

Youtube: Mit digitalem Fingerabdruck gegen Piraterie

Während das Geschäft mit Musik-Streaming schnell wächst, schiesst sich die Branche auf Youtube ein, bei der man viele Songs kostenlos hören kann. Google verweist auf das eigene System, mit dem Inhalte erkannt und zum Geldverdienen genutzt werden können.

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Wer schon einmal ein Video auf Youtube hochgeladen hat, kennt das vielleicht. Im Clip ist ein bekannter Song enthalten, etwa als musikalische Untermalung oder Karaoke-Darbietung – und wenig später landet eine E-Mail von Youtube im Postfach. «Ein Rechteinhaber, der Content ID verwendet, beansprucht Inhalte in Deinem Video», heisst es darin. Und: «Keine Sorge, Du bekommst keinen Ärger.» Der Clip müsse nicht gelöscht werden, allerdings verdiene der Rechteinhaber an den Werbeeinnahmen, die rund um das Video generiert würden. Laut Youtube haben sich im Musikbereich inzwischen 95 Prozent der Songrechteinhaber dafür entschieden, via Content ID Geld zu verdienen. Und: Mehr als 50 Prozent der Umsatzes der Musikbranche auf Youtube würden auf diesem Weg erzielt. Lange Zeit litt die Branche arg unter der Piraterie im Internet. Ist ein solcher «digitaler Fingerabdruck» nun der Weg, um auch auf Gratis-Plattformen gutes Geld zu verdienen?

Content ID reicht nicht

«Nein», sagt Florian Drücke vom deutschen Bundesverband Musikindustrie (BVMI). Massnahmen wie Content ID reichten nicht aus. «Es muss endlich klargestellt werden, dass auch Online-Plattformen wie Youtube Lizenzen für ihre Inhalte zahlen müssen – so, wie es Spotify, Apple Music oder Deezer tun», fordert er. Wie funktioniert Content ID genau? Die Rechteinhaber können Songs, aber auch Kinofilme oder Sport-Livestreams zu Youtube als sogenannte Referenzdatei übertragen. Daraus wird dann eine Art digitaler Fingerabdruck erstellt, mit dem das Material wiedergefunden werden kann. Der Datenpool der Google-Tochter umfasst derzeit etwa 50 Millionen Referenzdateien mit einer Gesamtdauer von rund 600 Jahren. Dem gegenüber stehen die 400 Stunden Material, die minütlich weltweit auf die Videoplattform hochgeladen werden. Die Daten werden miteinander abgeglichen. Kommt es zu einem Treffer, werden beide Seiten darüber informiert. Der Rechteinhaber hat die Möglichkeit, seinen Inhalt zu blockieren – oder damit Geld zu verdienen.

In Zürich optimiert

Im Google-Entwicklungszentrum in Zürich, dem grössten ausserhalb der USA, wird das System optimiert. 1800 Mitarbeiter aus 75 Nationen sind auf dem Gelände der ehemaligen Hürlimann-Brauerei beschäftigt. Dort wird an der Weiterentwicklung von Google Maps oder des Panoramadienstes Street View, am Google-Assistent gearbeitet, oder eben an Content ID von Youtube. Die immer intelligentere Technik führe zu einer immer schnelleren und präziseren Bild- und Sounderkennung, sagt Projektmanager Fabio Magagna. Auch abgewandelte Bilder, etwa in Schwarz-Weiss oder mit gespiegelten Motiven, würden erkannt. Das betreffe auch die Musik. Der Experte verweist auf das Video «Smells like Nerd Spirit» in dem der Nirvana-Hit «Smells like Teen Spirit» ausschliesslich von einem «Orchester» aus Computer-Hardware gespielt wird – auch daran verdienten die Rechteinhaber Geld. «Der Computer lernt dadurch, wie er gefüttert wird», erklärt Magagna. Über Content ID wurden laut YouTube bisher zwei Milliarden Dollar an die Rechteinhaber ausgeschüttet. Natürlich verdient auch das Unternehmen selbst kräftig mit. Genaue Zahlen werden nicht genannt – nur dass mehr als die Hälfte der Erlöse an die Rechteinhaber gehe.

Kritik an Google

Aus der Musikindustrie wird allerdings immer wieder Kritik laut, dass Youtube gemessen an seiner Grösse zu wenig Geld abgebe. Ende Juni spitzte sich der Streit zu, als sich über 1000 Musiker – darunter Stars wie Coldplay, Lady Gaga oder Ed Sheeran – bei der EU-Kommission beschwerten, dass Dienste wie Youtube mit ihren breiten Gratis-Angeboten die Musik entwerteten. Zum Vergleich: Youtube hat über eine Milliarde Nutzer. Beim Streaming- Marktführer Spotify sind es nach jüngsten verfügbaren Zahlen rund 100 Millionen – von denen sich mehr als zwei Drittel mit der werbefinanzierten Gratis-Version begnügen. Die Nummer zwei im Streaming-Geschäft, Apple Music, kommt gut ein Jahr nach dem Start auf rund 15 Millionen zahlende Abo-Kunden.

In dieser Situation schiesst sich die Musikbranche schon seit einiger Zeit auf Youtube ein, wo viele Songs gratis zu finden sind. Zugleich stellen die Musikkonzerne selbst frische Videoclips bei Youtube rein, um die Songs populärer zu machen. Aktuell laufen neue Lizenzverhandlungen zwischen den Musikfirmen und Youtube. «Spotify zahlt jährlich geschätzte 18 US-Dollar für jeden Nutzer, Youtube weniger als einen Dollar. Das erzeugt einen unfairen Geschäftsvorteil, durch den gleichzeitig der Wert von Musik unterminiert wird», sagt BVMI-Chef Drücke. Youtube will diesen Vergleich nicht gelten lassen: Man könne nicht Dienste, die 10 Dollar im Monat kosten, mit einem werbefinanzierten Angebot vergleichen. «Das ist wie wenn ich die Einnahmen eines Taxifahrers durch seine Kunden mit den Einnahmen durch die Werbung im Taxi vergleiche», sagt Youtube-Manager Christophe Muller. (Jenny Tobien/SDA/DPA)

Alles andere ist Geschichte

Proviande trennt sich vom Slogan «Alles andere ist Beilage.» Grund ist der immer stärker werdende Trend zum Fleischverzicht.

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Dies schreibt 20 Minuten Online am Freitag. Der Claim war in der Schweiz über zehn Jahre lang allgegenwärtig und hat sich zum Teil sogar im alltäglichen Sprachgebrauch etabliert. Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, hatte im Sommer 2004 den gesamten Kommunikationsetat zum Pitch ausgeschrieben. Gesucht wurde ein neuer, umfassender Konzeptansatz mit dem Potenzial für langfristige Markenprofilierung. Das Rennen machte damals die Berner Agentur Polyconsult, welche sich in der Evaluation gegen drei weitere Agenturen durchsetzte. «Wir alle trennen Fleisch und Beilagen, wenn wir über ein Menü sprechen», sagte der verantwortliche CD Jürg Tscharner damals zur Werbewoche. «Welchen Platz das Schweizer Fleisch beim Essen einnimmt wird am deutlichsten, wenn es einmal fehlt».

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Offenbar hat sich das Klima mittlerweile geändert. «Wir haben festgestellt, dass der Slogan im gegenwärtigen Klima, in dem der Fleischverzicht in aller Munde ist, vermehrt kritisiert wird. In der politischen Diskussion wurde er uns regelrecht um die Ohren geschlagen», so Proviande-Direktor Heinrich Bucher zu 20 Minuten. Die Kommunikationsstrategie wurde deshalb weiterentwickelt. Der neue Claim «Schweizer Fleisch. Der feine Unterschied.» unterstreicht unter dem Motto «Verantwortlicher Genuss aus der Heimat» die Vorzüge von einheimischem Fleisch, statt sich von vegetarischen Lebensmitteln abzugrenzen. (hae)
 

Retailer setzen auf mobile Werbung

Eine globale Studie von Marin Software besagt: Mobile und Paid Search werden für Retailer die relevanten Kanäle sein im vierten Quartal 2016.

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Fast die Hälfte der Werbegelder (40 Prozent), die Retailer im vierten Quartal 2016 für Online-Werbung ausgeben, werden in mobile Werbung fliessen. 37 Prozent der bezahlten Suchklicks werden im selben Zeitraum mit Shopping Ads generiert. Gleichzeitig werden sich die Klicks und Budget-Anteile von Social Networks auf einem konstanten Level einpendeln. Das sind Ergebnisse des The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel Marketing Report, den Marin Software am Freitag vorstellt.

Die Studie prognostiziert Aktivitäten einflussreicher Online-Shops im Paid Search und Mobile für das vierte Quartal 2016 und liefert konkrete Handlungsempfehlungen für die Einkaufssaison zum Ende des Jahres.

«Publisher wie Google und Facebook entwickeln stetig neue Formate und Features, die Retail-Werbekunden neue Zielgruppen und Einnahmequellen bieten», erklärt Marcus Thümmler, Team Lead Product Consulting DACH & EE bei Marin Software. «Davon profitieren auch die Konsumenten, denn erstens wird das Einkaufserlebnis dadurch noch genauer auf sie zugeschnitten. Zweitens können sie in einer mobilen Welt noch einfacher im für sie richtigen Moment klicken und kaufen.»

Die Studie «The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel Marketing Report» basiert auf weltweit erhobenen Daten des Marin Global Online Advertising Index, der die werbetreibenden Unternehmen zusammenfasst, die jährlich mehr als sieben Milliarden US-Dollar Werbebudget über die Marin-Plattform managen. Für diese Analyse wurden Retailer ausgewertet, die mehr als 100'000 US-Dollar im Monat für Text-Anzeigen bei Google und Bing und für Product Listing Ads (PLAs), heute Shopping-Anzeigen, ausgeben. Daher gelten die Daten und Erkenntnisse vorwiegend für die Performance grosser Retailer und zeigen möglicherweise nicht die Performance-Trends bei kleineren Unternehmen. Der Umfang und die Vielfalt der Daten erlaubt jedoch eine fundierte Analyse der Performance von Shopping-Anzeigen.

Der komplette Berichtsband «The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel Marketing Report» kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Frank Egholm neuer CEO von Orell Füssli Thalia

Der Verwaltungsrat von Orell Füssli Thalia hat Frank Egholm zum neuen CEO ernannt.

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Der 45-jährige Betriebswirt wird seine Tätigkeit am 1. Oktober 2016 antreten und verfügt laut Mitteilung über langjährige Führungserfahrung in Handelsunternehmen. Zuletzt verantwortete Frank Egholm als Geschäftsführer das Geschäft von Staples, dem weltweit grössten Handelsunternehmen für Büromaterial, in der DACH-Region. Mehrjährige erfolgreiche Engagements in den Branchen Bekleidung, Food und Tiernahrung runden das Profil von Frank Egholm ab.

Orell Füssli Thalia ist ein 2013 gegründetes Joint Venture von Orell Füssli und Thalia Bücher und damit der grösste Buchhändler in der Schweiz. Der Anteil von Orell Füssli beträgt 50 Prozent.
 

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