Die Reaktionen auf Jogi Löws Schnupper-Gate waren vielseitig. Die Beste kam aber von Lukas Podolski.
Redaktion
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9. Oktober 2016
Die Szene sorgte rund um den Erdball für Lacher und Entsetzen. Und bewies einmal mehr, dass Fussball wirklich die wichtigste Nebensache der Welt ist. Der deutsche Nationaltrainer Jogi Löw fiel – einmal mehr – durch ein Verhalten auf, das sich eher für die eigenen vier Wände als für ein Millionenpublikum im dreistelligen Bereich eignet (allein in Deutschland schauten 26,5 Millionen Menschen zu).
Die Szene schlug derart hohe Wellen, dass sich beispielsweise 20minuten.ch genötigt sah, einen Psychotherapeuten zu befragen. Wir erfahren: «Den Geruch seiner Geschlechtsteile zu riechen, ist für ihn in diesem Moment nichts Ekelhaftes. Stattdessen hat es etwas Beständiges und Erleichterndes.» Ein lesenswertes Interview!
Die beste Antwort auf das Theater gab aber einmal mehr Lukas Podolski. Der Vollblutstürmer spielt im aktuellen deutschen EM-Kader vor allem neben dem Platz eine Rolle. Aber eine wichtige: Er klärt, was zu klären ist. Pressearbeit next Level. (hae)
ARCN: Viamala nach Kanada geflunkert
Redaktion
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9. Oktober 2016
Atemberaubende Landschaften, abenteuerliches Lachsfischen und gutmütige Holzfäller – während seiner Kanadareise weckte der Comedian Rolf Schmid mit seinen Ferienberichten Fernweh und Reiselust. Doch welcher Bündner verlässt schon freiwillig seine Heimat?
«Uns ist aufgefallen, dass wenn man ein Foto von einem Parkplatz in Island ins Netz stellt, wird der Post oder Tweet geherzt und gelikt als gäbe es kein Morgen. Umgekehrt ernten wunderschöne Landschaftsbilder aus der Heimat höchstens passives Staunen», erklärt Wacyl Azzouz, Mitgründer von ARCN, den Ansatz für die Kampagne. Kurzerhand habe man darum die Heimat nach Kanada verfrachtet. Der Ferienregion Viamala soll dadurch die Aufmerksamkeit zuteilwerden, die ihr auf Grund ihrer Schönheit zugesteht: «Als Kind des schönen Rheinwalds war das ganze Projekt nicht nur eine Kopf-, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Und mit Viamala Tourismus hatten wir den idealen Partner.», ergänzt Azzouz. Die Idee «Rolf in Kanada» kommt gut an. Laut Viamala Tourismus habe jeder zehnte Deutsch-Schweizer Rolf Schmids Reise nach Kanada auf Facebook mit verfolgt.
Verantwortlich bei Viamala Tourismus: Denise Dillier (Direktorin Viamala Tourismus); Stephan Kaufmann (stv. Direktor); Daniela Gredig (Angebotsentwicklung). Verantwortlich bei ARCN: Wacyl Azzouz (Campaign Manager); Yacine Azzouz (Strategie); Danusha Nushi Kuchtová (Creative Direction); Gian-Marco Schmid (Voice). Weitere Verantwortliche: Filmproduktion: Insinct Pictures; Executive Producer: Andy Klossner; Ton: Corsin Bader; Luftaufnahmen: FlugBock; Kamera: Markus Liver; Fotografie: Nicola Pitaro
Zu guter Letzt: The World’s Biggest Asshole
Selbst wenn man das «grösste Arschloch der Welt» ist, kann man noch Gutes tun. Das lehrt uns The Martin Agency aus New York.
Redaktion
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9. Oktober 2016
In einem knapp dreiminütigen Online-Film erzählt die Agentur die Geschichte von Coleman F. Sweeney, der sein Leben lang durch Ignoranz, rüppelhaftes Benehmen, Verachtung und Gemeinheit geglänzt hat – und sich ganz am Ende doch noch mit der Gesellschaft versöhnt. Mehr oder weniger.
Organspende-Kampagnen sollen in erster Linie dazu anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Überzeugte Nichtspender sind kaum zu gewinnen, aber Menschen, die sich dazu noch keine Gedanken gemacht haben, vielleicht schon. Das gelingt der provokativen Kampagne «The World’s Biggest Asshole»: Keine Woche ist vergangen und der Film knackt bereits die Millionengrenze auf Youtube. In den Kommentaren wird kontrovers diskutiert. Jemand schreibt zum Beispiel, es sei eine bewiesene Tatsache, dass Notärzte beim Wiederbeleben weniger ambitioniert zur Sache gingen, wenn der Patient Spender sei – vermutlich eine der dümmeren Verschwörungstheorien, welche im Internet herumgeistert. Dennoch: Gut, haben wir darüber gesprochen. (hae)
Zu guter Letzt: Angestupst
Mit der Kampagne für die App von N-TV ist Havas Worldwide Düsseldorf ein Volltreffer gelungen.
Redaktion
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9. Oktober 2016
Können Sie sich an eine gute Kampagne für eine App erinnern? Ab sofort schon. Denn besser hätte man wohl nicht darstellen können, wie nahe man dank der App an der Politik ist. Nämlich so richtig nahe. Mit Nachdruck. Da verkommt die Frage, ob die App des Nachrichtensenders wirklich so aussergewöhnlich gut ist, fast zur Nebensächlichkeit. (hae)
Samsonite machte am Flughafen Passagiere zu mehr oder weniger freiwilligen Werbeträgern.
Redaktion
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9. Oktober 2016
Wissen Sie eigentlich, wieso Menschen am Flughafen ihre Koffer mit Folie einwickeln lassen? Offenbar gibt es dafür verschiedene Gründe. 1.) Die Koffer werden so vor Langfingern bei der Abfertigung geschützt. 2.) Man merkt, wenn der Koffer geöffnet wurde. 3.) Die Folie hält den Koffer zusammen, wenn dieser beschädigt ist oder zu vollgepackt. 4.) Die Folie verhindert, dass unbemerkt «blinde Passagiere» – also verbotene Gegenstände wie Drogen oder Waffen – in den Koffer geschmuggelt werden können. 5.) Die Folie schützt den Koffer vor Beschädigungen bei der Abfertigung.
Publicis Conseil und Samsonite boten den Service kostenlos an. Der Haken: Die Aufschrift «I wish I had a Samsonite» gab’s kostenlos dazu. Denn: Mit einem richtig guten Koffer wäre die Foliererei gar nicht nötig. Schon win-win, aber sicherlich nicht ganz so win-win, wie es uns der Case-Film weismachen will. Im Ansatz demütigend, aber was macht der Mensch nicht alles, wenn es etwas gratis gibt. Und das Resultat sieht dann irgendwie doch charmant aus. (hae)
Foundry: Grill Sheriff mit neuem Auftritt
Grill Sheriff startet mit einem neuen Auftritt in die Grillsaison. Die Kompetenz und Leidenschaft für das Thema Grillieren sollte auf begeisternde Weise einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Damit beauftragt wurde die Agentur Foundry Berlin | Zürich.
Redaktion
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7. Oktober 2016
In enger Zusammenarbeit mit den Gründern Daniela und Marcel Meier hat Foundry einen gänzlich neuen Auftritt erarbeitet, der den Kern des Unternehmens auf den Punkt bringt: For BBQ Experts. Leidenschaft und Fachkompetenz für das Thema Grillieren begründen diesen Kern. Foundry hat dies erkannt und gezielt umgesetzt.
Hervorzuheben ist der authentische Auftritt des Grill Sheriffs auf dem eigenen Youtube-Kanal. Es galt, die Expertise der beliebten Grillkurse sowie die Grösse der über 1000 Quadratmeter Grill Sheriff City, dieses Kompetenzzentrums für Grill und Genuss, visuell erlebbar zu machen. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Lukas Wälli ist eine Serie von unterhaltsamen How-to-Videos entstanden, die für Begeisterung, Kompetenz und Wissensvermittlung stehen. Von Grillfans für Grillfans. So haben sich Gründer Marcel Meier und sein Team die Gelegenheit nicht nehmen lassen, selbst vor die Kamera zu treten, um mit einer Prise Humor ihren Fans selbst die perfekte Grilltechnik zu erklären.
Der Grill ist tatsächlich überall. Seit Juni ist die neue Website online. Über 700 ausgesuchte Produkte können bestellt, gleich montiert oder aber auch repariert werden. High End Grills und preiswertere Modelle, allesamt von namhaften Marken, teilen sich im benutzerfreundlichen Webshop übersichtliche Kategorien. Grillkurse vom Greenhorn bis zum Grill Sheriff, Delikatessen und Grillzubehör aller Art lässt Grillerherzen höher schlagen.
Neu sind ebenfalls das vierteljährlich erscheinende Magazin «The Flaming Star» und der Blog. «The Flaming Star» erfreut sich grosser Beliebtheit mit einer Auflage von jeweils 20’000 Exemplaren. Auf diesen Plattformen veröffentlichen die Inhaber News zu ihren beliebten Grillkursen, stellen die neusten Rezeptideen und Neuanschaffungen in der Produktepalette vor, und berichten über ihr Tagesgeschäft und die neusten Grilltrends aus aller Welt.
«Wir sind stolz, dass unsere Leidenschaft für alles rund um das Thema Grillieren jetzt auch einem breiteren Publikum zugänglich ist — und das in einem authentischen und visuell ansprechenden Erscheinungsbild», so Daniela und Marcel Meier.
Susanne Wille neu bei der «Rundschau»
Susanne Wille wechselt als Reporterin in die Redaktion der «Rundschau» und wird punktuell anstelle von Sonja Hasler moderieren, die sich auf die «Arena» konzentriert. Sandro Brotz wird Hauptmoderator des Politmagazins «Rundschau».
Redaktion
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6. Oktober 2016
Während sieben Jahren moderierte Sonja Hasler die «Rundschau». Seit Frühling 2009 agierte sie zusätzlich auch als Gesprächsleiterin der «Arena». Nun möchte Sonja Hasler sich ganz auf die Arbeit bei der Diskussionssendung konzentrieren. Dies schreibt SRF am Mittwoch.
Neu zur «Rundschau» stösst Susanne Wille. Sie wird für das Politmagazin als Reporterin an Bord kommen und auch die Vertretung für Hauptmoderator Sandro Brotz übernehmen. Susanne Wille arbeitete während der letzten Jahre als Moderatorin, Redaktorin und Reporterin für das Nachrichtenmagazin «10vor10». Zuletzt berichtete die Historikerin über Inlandpolitik aus dem Bundeshaus.
Gesamtkommunikation für Welle 7
Republica hat im Auftrag der Beitreiberin, der Genossenschaft Migros Aare Markenführung, Branding, Online-Auftritt und Gesamtkommunikation für das neue Konzeptcenter Welle 7 erarbeitet.
Redaktion
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6. Oktober 2016
Bern ist um eine Attraktion reicher: Mit der Welle 7 im Bahnhof Bern Postparc hat die Genossenschaft Migros Aare am 8. August ein urbanes Konzeptcenter eröffnet, das Arbeiten im Workspace, Geniessen, Bildung und Einkauf auf neuartige Weise an einem zentralen Standort verbindet. Die Welle 7 deckt auf 10’000 Quadratmeter und acht Decks alle Bedürfnisse der mobilen Gesellschaft ab und schafft zugleich einen Begegnungsort für verschiedenste Zielgruppen: Von Geschäftsleuten und Freiberuflern, die eine hochwertige Meeting- Infrastruktur und einen inspirierenden Co-Working Space suchen über Pendler und Passanten, die ein reichhaltiges «to go»-Angebot und praktische Einkaufsmöglichkeiten benötigen bis hin zu Lernwilligen, die vom modernsten Klubschulangebot der Schweiz profitieren wollen.
Die Berner Kreativagentur Republica begleitet das Projekt Welle 7 mit einem umfassenden Leistungspaket: Bereits seit der Planungsphase zeichnet sie in Zusammenarbeit mit der niederländischen Retail-Agentur JosDeVries für Markenführung, Branding und Signaletik verantwortlich und hat den Online-Auftritt inklusive interaktivem Buchungs-Tool für den Welle7 Workspace online und vor Ort entwickelt. Ebenfalls inszeniert Republica die Welle 7 mit einer prägnanten, multimedialen Basiskampagne als Zwischenstopp für Genuss, Business, Bildung und Einkauf. Hierzu hat die Berner Agentur dem aus Online-Maps bekannten Standort-Pin frisches Leben und Gehalt entsprechend der Welle 7-Angebote eingehaucht.
Dazu kommt aktuell eine auffällige Launch-Kampagne, die Passanten im öffentlichen Raum rund um den Bahnhof Bern mittels Headlines in Richtung Welle 7 navigiert. Für diese konzentrierte Werbeaktion wurde in enger Kooperation mit APG nicht nur das erste volle «Station Branding» der Schweiz, sondern auch eine Fülle von 100 individuellen, standortabhängigen Plakaten realisiert. Die Organisation und Bewerbung des einwöchigen, auf Entdeckung und Erlebnis ausgerichteten Eröffnungs-Events «Welle Sieben Tage» in Zusammenarbeit mit der Eventagentur Evenjo runden das Massnahmenpaket ab.
Verantwortlich bei der Genossenschaft Migros Aare: Peter Gosteli (Gesamtprojektleiter), Thomas Meyer (Centerleiter), Eva Graber (Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei Republica: Bala Trachsel, Aysun Sentürk (Gesamtverantwortung), Andreas Szentkuti, Mike Krüll (Creative Direction), Kerstin Berk, Nadia Jost (Art Direction), Isabelle Sieber (Text), Danielle Hausmann, (PR und Content Creation), Tom Wyss, Fabian Bürgy (Online Development), Chris Morgan (Branding), Fabio Stüssi (Live-Events), JosDeVries (Ambiente, Instore- Branding), Screenfoodnet (Digital Signage), Pixelprinz (CGI), Evenjo (Event).
«10vor10»: Susanne Wille hört als Moderatorin auf
Susanne Wille gibt die Moderation von «10vor10» ab. Sie wechselt – nach zehn Jahren auf dem Bildschirm – ins Reporterteam und berichtet schwergewichtig aus dem Bundeshaus.
Redaktion
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6. Oktober 2016
Susanne Wille arbeitete während der letzten zehn Jahre als Moderatorin und Redaktorin für «10vor10». Daneben war sie als Reporterin unterwegs und realisierte Reportageserien aus Russland, dem Iran, aus der Türkei und Indien. Nun übernimmt die 36-Jährige bei «10vor10» eine neue Aufgabe: Die ausgebildete Historikerin berichtet schwergewichtig über Inlandpolitik aus dem Bundeshaus, vor allem während der Sessionen der eidgenössischen Räte, wie das Schweizer Fernsehen am Dienstag mitteilte. Susanne Wille zu ihrem Jobwechsel: « Ich habe Lust, als Journalistin im Bundeshaus noch näher am politischen Geschehen zu sein und wieder verstärkt als Reporterin zu arbeiten.» Die offene Stelle wird ausgeschrieben.
(Bilder: SF)
Susanne Wille als erste Frau mit dem Medienstar-Award geehrt
Über 600 Gäste waren dabei, als an der 85. Mediennacht (ehemals Presse- & Medienball) Susanne Wille mit dem 3. Medienstar-Award geehrt wurde. Damit ist Wille die erste Frau, die diesen Preis entgegennehmen darf.
Redaktion
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6. Oktober 2016
Die Schweizer Journalistin und Moderatorin wurde insbesondere für ihren professionellen und verdienstvollen Auftritt als Moderatorin während den Bundesratswahlen 2015 ausgezeichnet. Zudem wurde am vergangenen Samstag das erste Mal der Communication Excellence Award vergeben. Dieser ging an den langjährigen Raiffeisen Mediensprecher Franz Würth.
Susanne Wille (Foto: Mediennacht/David Biedert)
Um Punkt 18.15 Uhr öffneten die Türen des Kongresshauses und die Gäste, darunter zahlreiche Schweizer Prominenz, liefen über den goldenen Teppich. Am Ende des langen Teppichs standen die Organisatoren Karina Berger und Thomas Russenberger (Russen&Berger) und begrüssten alle Gäste persönlich. Nach einem ausgiebigen Champagner-Apéro in der Eingangshalle des Kongresshauses, begleitet von der bekannten Pianistin Patricia Seidl, eröffnete das neue Moderations-Duo Dominique Rinderknecht / Marco Fritsche die Mediennacht und führte gekonnt durch das abwechslungsreiche Abendprogramm, welches mit viel Musik und Tanz gespickt war. Musikalischer Höhepunkt war das Duett der beiden Ausnahmekünstler Pepe Lienhard und Marc Sway. «Auch im dritten Jahr der Mediennacht kommt das neue Konzept bei den Gästen sehr gut an. Ich habe nur fröhliche Gesichter gesehen. Das freut mich und mein Team natürlich sehr. Der Ball ist wichtig für die Branche und trägt zu guten Gesprächen und Beziehungen bei», sagt Karina Berger von Russen&Berger.
Die beiden Moderatoren Marco Fritsche und Dominique Rinderknecht mit Pepe Lienhard
Tagesschau Chef ehrt Susanne Wille mit seiner Laudatio
Als Höhepunkt des Abends fand die Vergabe des dritten Medienstar-Awards statt. Dabei wurde die langjährige SRF-Journalistin und Moderatorin Susanne Wille ausgezeichnet und ist somit die erste Frau, die diesen Award entgegen nehmen durfte. Spezielle Worte der Ehrung richtete der SRF Tagesschauchef, Urs Leuthard, an die frischgebackene Preisträgerin. Er strich speziell ihre Professionalität, Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit hervor. Die 42-jährige Aargauerin betrat unter grossem Applaus die Bühne. Sie war sichtlich gerührt, als sie den «Medienstar» von Jurypräsident Christoph Richterich entgegennahm und sich bei Urs Leuthard für die Laudatio bedankte.
Laudator Urs Leuthard
Susanne Wille widmete unter anderem den Preis ihrer verstorbenen Grossmutter und betonte in ihrer Dankesrede, wie wichtig es sei, dass Journalisten ohne jeglichen staatlichen Druck ihre Arbeit verrichten können, wie das in der Schweiz der Fall sei. Auf ihren zahlreichen Reportagen habe sie aber auch das Gegenteil erleben müssen. Die Presse- und Informationsfreiheit sei ein wichtiges Gut, welches es zu verteidigen gilt.
Gewählt wurde die Preisträgerin von der «Medienstar»-Jury bestehend aus dem Präsidenten Christoph Richterich (Richterich & Partner), Franca Siegfried (Vorstandsmitglied Zürcher Presseverein), Dominique Morel (Präsident Harbour Club), Roger Baur (Geschäftsführer IAB Switzerland), Christian Wick (Präsident Zürcher PR-Gesellschaft), Catherine Purgly (Geschäftsführerin leading swiss agencies), Frank Bodin (Präsident ADC) und Thomas Russenberger (Russen&Berger).
Erster Communication Excellence Award für langjährigen Raiffeisen Mediensprecher
Neben dem Medienstar-Award wurde dieses Jahr das erste Mal der Communication Excellence Award vergeben. Während sich der Medienstar-Awards in erster Linie auf Leistungen im vergangenen Jahr bezieht, zeichnet der neue Communication Excellence Award langjährige und nachhaltige Verdienste in der Medien- und Kommunikationsbranche aus. Der erste Preis seiner Art ging an Franz Würth, der bereits im vergangenen Jahr vom Schweizer Journalist für seine Arbeit geehrt wurde. Der langjährige Mediensprecher der Raiffeisengruppe war sichtlich überrascht, als sein Chef Patrik Gisel, CEO der Raiffeisen Gruppe, auf die Bühne trat, zur Laudatio ausholte und den verdienten Mediensprecher in den höchsten Tönen für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit bei der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz lobte.
Patrik Gisel und Franz Würth
Teil des Ballerlöses für Reporter ohne Grenzen
Ein Teil des erwirtschafteten Ballerlöses geht auch in diesem Jahr an die international tätige Organisation Reporter ohne Grenzen. «In Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unruhen ist es umso wichtiger, dass Journalisten ihre Arbeit unabhängig und ohne jeglichen Einfluss von Staat und Wirtschaft verrichten können. Dies ist die Grundlage für eine freie Meinungsbildung der Bevölkerung. Leider ist es heute in vielen Ländern für Medienschaffende fast unmöglich ohne Repression ihrer Arbeit nachzugehen. Deshalb sind wir den Organisatoren und natürlich auch den Gästen für die Spende sehr dankbar», sagt Josefa Haas, Mitglied von Reporter ohne Grenzen.
Ruf Lanz: Konsumenten stehen über den CEOs
Das Konsumentenmagazin K-Tipp ist die grösste abonnierte Zeitschrift der Schweiz. Seit 25 Jahren informiert der K-Tipp klar, kritisch und kompetent und steht für unabhängige Warentests und wertvolle Konsumtipps.
Redaktion
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5. Oktober 2016
Als Testsieger für die Kommunikation im Jubiläumsjahr ging die Kreativagentur Ruf Lanz hervor. Den Auftakt macht eine Printkampagne, die mit einer verblüffenden Umkehrung zeigt, dass mit dem K-Tipp die Macht bei den Konsumenten liegt. In Organigrammen sind die landesweit bekannten CEOs von Migros, Swisscom, Post, UBS und SBB für einmal ganz unten zu finden, während über ihnen die Konsumenten in ihrer ganzen Vielfalt stehen: vom Bodenleger über die Yogalehrerin bis zum Anwalt. Die Sujets sind seit Anfang Juni ganzseitig in Zeitungen und Zeitschriften zu sehen. Weitere pointierte Jubiläums-Auftritte werden im Spätsommer folgen.
Verantwortlich beim K-Tipp: René Schuhmacher (Herausgeber), Peter Salvisberg (Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Gesamtverantwortung), Markus Ruf, Peter Brönnimann (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Peter Brönnimann (Text), Pascal Trütsch (Beratung), Armin Arnold (DTP).
Ruf Lanz fürs Museum Haus Konstruktiv: EM-Alternative
Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 findet die Fussball-EM in Frankreich statt - mit entsprechendem Medienhype. Ruf Lanz nutzt diese Gelegenheit, um zu zeigen: Für Kunstfans gibt es ein spannendes Alternativprogramm in dieser Zeit. Im Museum Haus Konstruktiv.
Redaktion
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5. Oktober 2016
Zu diesem Zweck wurde die Fussballfeld-Einteilung im typischen Stil von Piet Mondrian gemalt. Der niederländische Meister (1872–1944) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Konstruktivismus sowie der konkreten Kunst. Das Sujet kommt auf Inseraten, Plakaten und online zum Einsatz.
Das Museum Haus Konstruktiv in Zürich zählt zu den führenden Ausstellungshäusern der Schweizer Kulturlandschaft. Aktuell ist die Ausstellung «Um die Ecke denken» zu sehen, welche die Sammlung des Museums würdigt und durch überraschende Gast-Interventionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler ergänzt wird (u.a. von Olaf Breuning, Claudia Comte, Sylvie Fleury, Christian Jankowski, Yves Netzhammer).
Verantwortlich beim Museum Haus Konstruktiv: Sabine Schaschl (Direktorin und Leitende Kuratorin), Andreas Durisch (Präsident des Stiftungsrates), Flurina Ribi Forster (Presse & Öffentlichkeitsarbeit). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Laura Hofer (Grafik), Markus Ruf (Text), Linda Egloff (Beratung).