Schweiz Tourismus: Markus Berger folgt auf Daniela Bär

Schweiz Tourismus (ST) übergibt die Leitung ihrer Abteilung Unternehmenskommunikation am Hauptsitz Zürich an Markus Berger. Die Position wird nach dem Weggang von Daniela Bär im Juli 2016 per November 2016 wieder besetzt.

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Markus Berger, bisher Leiter Kommunikation und Mediensprecher beim bedeutenden Schweizer Tourismusprojekt, der Andermatt Swiss Alps AG in Altdorf, tritt auf den 1. November 2016 die Nachfolge von Daniela Bär als Leiter Unternehmenskommunikation bei ST an. Bär hatte die Organisation per Ende Juli verlassen. Als Verantwortlicher für die Unternehmenskommunikation wird Berger für ST ein fünfköpfiges Team leiten sowie die Funktion des Mediensprechers wahrnehmen. Die Abteilung Unternehmenskommunikation ist bei ST im Stab der Direktion verortet.
Gewandter Kommunikator mit Führungserfahrung.

Der Bündner Markus Berger verfügt über eine breite und fundierte Expertise in Public Relations (PR) und Medienarbeit. Zu seinem ausgezeichneten Leistungsausweis gehören weiter ein Executive MBA der Universität Zürich mit Ausrichtung Reputationsmanagement, langjährige Führungserfahrung sowie im Besonderen auch fundierte Kenntnisse aus der Destinations- und Tourismuskommunikation. Vor seiner Tätigkeit im Tourismus war der 51-Jährige Direktor und Studienleiter beim Schweizerischen Public Relations Institut (SPRI) sowie PR-Senior-Berater und Geschäftsführer bei BPR Communications in St. Gallen.

Bildgewaltige Inszenierung Tells

Die Designagentur Herger Imholz kreiert die komplette Corporate Identity für die Tellspiele Altdorf 2016.

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2016 präsentieren sich die Tellspiele Altdorf als bildgewaltiges Theaterspektakel. Herger Imholz hat dazu eine spezielle Idee erarbeitet. Bei den Tellspielen ist der Held nicht nur Wilhelm Tell, sondern die Gemeinschaft. Darum wurden die 80 Spielerinnen und Spieler mit aufwändigem Portraitshooting in die Corporate Identity integriert. Diese prägnanten Sujets zieren nun die Plakatwände der Schweiz. Begleitend dazu wurden Booklets, Flyer, Postkarten und Anzeigen konzipiert.

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Der junge deutsche Regisseur Philipp Becker und sein internationales Team tragen der sagenumwobenen Erzählweise Rechnung und entdecken den Tell auf fantasievolle Weise neu. Spielerinnen und Spieler aller Altersklassen, die erstmals in der Geschichte der Tellspiele durch ein eigenes Festspielorchester unterstützt werden, stellen sich mit bildgewaltigen Szenen gemeinsam die damals wie heute relevanten Fragen nach Freiheit, Heimat und was einen Menschen zum Helden macht.

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Verantwortlich bei Tellspiel- und Theatergesellschaft Altdorf: Barbara Bär-Hellmüller (Präsidentin), Thomas Brunner (Vizepräsident, Marketing), Philipp Becker (Regie, Gesamtleitung), Gerhild Steinbuch (Text). Verantwortlich bei Herger Imholz: Yves Herger (Creative Direction), Jasmin Zurfluh (Grafik), Andreas Schuler (Polygrafie).
 

Zu guter Letzt: VR-Furz

Game-Entwickler Ubisoft überrascht zur Gamescom mit einer furztauglichen VR-Brille für die Nase.

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Die seit Donnerstag in Köln stattfindende Gamescom ist die weltweit grösste Messe für interaktive Unterhaltungselektronik. Entsprechend gross ist das Bedürfnis der Aussteller, aus der Masse herauszustechen. Ubisoft ist ein PR-Stunt gelungen: Der Game-Entwickler behauptete, zum Release des Spiels «South Park – Die rektakuläre Zerreissprobe» ein Virtual-Reality-Gerät für die Nase entwickelt zu haben. «Nosulus Rift» sei fähig, die im Spiel offensichtlich sehr zentralen Fürze realitätsnah nachzubilden und so dem Spieler das ultimative Game-Erlebnis zu bescheren. Das Netz war sich schnell einig: Eine lustige Werbeidee, nichts dahinter.
 

Ein reiner Werbegag? Mitnichten. Die von Buzzman entwickelte «Brille» existiert am Ubisoft-Stand tatsächlich. Und lässt die Besucher den feinen Duft von verfaulten Eiern riechen. Das zeigt beispielsweise der Bericht des begeisterten Daily-Star-Journalisten, der Nosulus Rift ausprobiert hat. Einer der vielen Medienschaffenden und Game-Experten, die den PR-Stunt mittlerweile getestet und für mehr als genug echt befunden haben. In Serie gehen will Ubisoft mit dem Gerät aber nicht. Denn: Mehr als einmal ausprobieren will es vermutlich kein Mensch. Selbst wenn Blumenwiese drin wäre. (hae)
 

Swiss Award Communications 2016: Die Nominierten

Die neunköpfige, unabhängige und ehrenamtliche Fachjury hat getagt und die Nominationen für 12. Swiss Award Corporate Communications bestimmt.

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Dabei honorierte das ehrenamtliche Gremium unter dem Präsidium von Peter Stücheli-Herlach, Leiter der Forschungsstelle Organisationskommunikation & Öffentlichkeit an der Zürcher Fachhochschule (ZHAW) die folgenden Eingeber für ihre ausgezeichneten Projekte der Unternehmenskommunikation:
 

Eingeber Projekt
AXA Winterthur «AXA-Newsroom»
Credit Suisse «EURO 2016 campaign»
Hotz Brand Consultants für Die Schweizerische Post «Leitbild Poststellen & Verkauf»
Jung von Matt/Limmat für Die Schweizerische Post «The Yellow Tour»
Stadt Winterthur, Departement Soziales «Eine Winterthurer Weihnachtsgeschichte»
Swiss International Air Lines «Einflottung der Boeing 777 / C Series»

Wer von diese Nominierten zusätzlich die Hauptpreise und damit die Award-Trophäen gewinnt, wird im Rahmen der zwölften Preisverleihung am Donnerstag, 8. September 2016 ab 17.30h im Zürcher Club Escherwyss bekannt gegeben und begründet.

 

Verband Schweizer Medien: Wechsel im Präsidium

Hanspeter Lebrument tritt nach 13 Jahren als Präsident zurück. Als Nachfolger wird der bisherige Vizepräsident Pietro Supino vorgeschlagen. Mit zwei neuen Mitgliedern wird die Stimme der kleineren und mittleren Verlage gestärkt.

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Hanspeter Lebrument, Verleger von Somedia, zieht sich als Präsident des Verbandes Schweizer Medien zurück. Im Juni dieses Jahres feierte er seinen 75. Geburtstag. «Ich habe das Präsidium des Verlegersverbandes vor 13 Jahren von Hans Heinrich Coninx übernommen und freue mich, es nun einem Nachfolger übergeben zu können. Das Wichtigste war mir, dass ich Pietro Supino überzeugen konnte, dieses Amt zu übernehmen. Ich halte es für die Bedeutung der Verlegerverbände für einen Glücksfall, dass in Deutschland der Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner und in der Schweiz der Tamedia Verleger, Pietro Supino, als Präsidenten der Verlegerverbände gewonnen werden konnten», sagt Hanspeter Lebrument zu seinem Rückzug.

Das Präsidium des Verbandes Schweizer Medien schlägt den Mitgliedern einstimmig den bisherigen Vize-Präsidenten Pietro Supino, Verleger von Tamedia, als Nachfolger von Hanspeter Lebrument als Präsident vor. Neuer Vize-Präsident soll Peter Wanner, Verleger von AZ Medien, werden.

Hanspeter Lebrument beendet damit seine lange, überaus aktive und prägende Mitarbeit im Verband Schweizer Medien. In die Präsidentschaft Lebruments fallen unter anderem die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die indirekte Presseförderung und das Verbot der Onlinewerbung für die SRG.

Pietro Supino ist seit 2008 Mitglied des Präsidiums und seit 2010 Vizepräsident des Verbandes Schweizer Medien. «Ein vielfältiges Medienangebot ist zentral für eine direkte Demokratie wie die Schweiz», sagt Dr. Pietro Supino. «Gute Rahmenbedingungen für private Medien, seien es Fachzeitschriften, nationale Tageszeitungen oder News-Apps, liegen deshalb in unser aller Interesse. Wie bereits als Vize-Präsident werde ich mich weiter dafür und für die Medienfreiheit einsetzen.»

Das Präsidium soll zudem mit zwei Vertretern der mittleren und kleineren Medienhäuser ergänzt werden. Zur Wahl vorgeschlagen werden Beat Lauber, der unter anderem in den Verwaltungsräten von Meier + Cie. in Schaffhausen, der Mengis Gruppe in Visp und der Zürichsee Medien Gruppe engagiert ist, sowie Andrea Masüger, CEO von Somedia.

Die Wahlen finden im Rahmen der Mitgliederversammlung am 22. September in Luzern statt.

 

«Ich bin kein Supermann, sondern falle manchmal auch auf den Schnabel»

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Allgemein

A4: Schwingerkollektion für ISA Bodywear

Für ISA Bodywear hat die Innerschweizer Agentur A4 eine «böse» Marketingkampagne konzipiert und umgesetzt und die Schwinger-Kollektion des Schweizer Wäscheherstellers ins Rampenlicht gerückt.

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Das Schweizer Familienunternehmen ISA Sallmann steht seit 1849 für die Verbindung von Tradition und Innovation. Neben den Basic- und Swissline-Kollektionen setzt ISA Bodywear regelmässig Akzente mit modischen Kollektionen.

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Rechtzeitig zum Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer hat ISA nun die Schwinger-Kollektion lanciert. Dazu gehört Unterwäsche und Pyjamas für Männer und Frauen, süsse Kinder- und Babywäsche sowie Bettwäsche in drei Looks: im klassischen hellblauen Schwingerhemd-Look, mit einem Schwinger-Muster und als Alpenschick mit Scherenschnitt-Motiv.

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Die Rotkreuzer Agentur A4 hat für die Marketingkommunikation eine passende Bildwelt samt Fotobriefing entwickelt mit bösen Buben und natürlich-fröhlichen Frauen und Kids. Dazu kam die Konzeption und Realisation von verschiedenen Massnahmen in den Bereichen B2B und B2C: Kollektionsprospekt für den Handel, Inseratekampagne B2B und B2C, Wettbewerbstalon, Dekofahne, Plakat. Ebenso war das Packaging Design ein Wurf der A4 Agentur. Die Schwinger-Kollektion ist am Schwingfest direkt am ISA-Stand BR31 und im Handel erhältlich.

Verantwortlich bei A4 Agentur: Adrian Mulle; Grafik: Simone Amrein (Konzept und Beratung).
 

Content für urbanen Holzbau

Die Agentur Basel West hat für Timbatec einen Print-Newsletter über Holzbau kreiert.

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Holzbauten sind im Trend und gewinnen durch neue Bauhöhen auch an Visibilität bei architektonisch herausragenden Leuchtturmprojekten. Holz hat das heimelige Image überwunden und prägt heute auch die urbane Architektur. Die Holzbauingenieure von Timbatec übernehmen dabei eine führende Rolle und bieten auch Leistungen in den Bereichen Bauphysik und Entwicklung innovativer Produkte. Basel West unterstützt Timbatec bei der Kommunikation und hat einen Newsletter lanciert, welcher die neuen Perspektiven im Holzbau dokumentiert. Die erste Ausgabe begründet, warum Holzbauten im urbanen Raum eine grosse Aufwertung bedeuten und zeigt aktuelle Referenzen von Timbatec. Der Newsletter erscheint in Deutsch und Englisch.

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Verantwortlich bei Timbatec Holzbauingenieure Schweiz, Thun: Stefan Zöllig. Verantwortlich bei Basel West Unternehmenskommunikation: Thomas Aerni (Beratung, Konzept); Stephan Lichtenhahn (Text); Frédéric Giger (Gestaltung); Sinia Brugger (Lithografie).

 

KSP: Kampagne für Bikedrive

KSP zeigt in einem Viral-Spot: Der Elektromotor Bikedrive von Maxon ist nicht von dieser Welt.

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Die Elektromotoren des Schweizer Herstellers Maxon Motor sind weltweit im Einsatz. Doch nicht nur das: Sie umkreisen auch die Erde und erkunden mit dem Mars Rover sogar den roten Planeten. Die neueste Errungenschaft ist ein Elektromotor, der aus einem konventionellen Fahrrad im Handumdrehen ein Elektro-Bike macht. Der Name: Bikedrive.

Um Bikedrive ins Gespräch zu bringen, setzte KSP einen Viral-Spot um. Das Besondere daran: Er spielt auf dem Mars, wo der Rover bei seiner Erkundungstour plötzlich mitten in der roten Landschaft ein Elektro-Bike mit dem Bikedrive-Motor entdeckt. Der Operator der NASA ist hörbar erstaunt und schockiert zugleich.

Die erste Version des Spots ging als Teaser ohne Absender auf Youtube online. Der Viral endet nach der Sichtung des Bikes und der Entdeckung eines ausserirdischen Fussabdrucks abrupt ohne Absender. Seit kurzem ist die Auflösung online und Bikedrive wird am Schluss vorgestellt.

Verantwortlich bei Maxon Motor: Michel Riedmann (Leiter Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp (Gesamtverantwortung); Benny Goldstein (Creative Direction); Daniel Zehnder (Text); Angela van der Sman (Beratungsleitung); Mikael Haak (Beratung); Federico Dreves, Hauke Hein, Alexander Beim (D.I.E. Werbefilm).

Regeln für Arzneienwerbung gelockert

Die Regeln für Fernseh- und Radiowerbung für Arzneien werden lockerer: Für viele entfällt die Vorkontrolle durch Swissmedic. Damit besteht bei Medikamenten die Gefahr, dass Werber Kunden mit falschen Versprechen ködern, fürchtet die Stiftung für Konsumentenschutz.

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Die Lockerung gilt ab Anfang 2017, wie dem Newsletter des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic zu entnehmen ist. Demnach müssen nur noch Schmerzmittel, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Abführmittel und Appetitzügler den Prüfern vorgelegt werden, bevor die Werbung im Radio, Fernsehen oder Kino geschaltet wird. Bei diesen Arzneien besteht Suchtgefahr: Medikamente bei denen in der Arzneimittelinformation ein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotential aufgeführt sei, müssten weiter Swissmedic zur Vorkontrolle unterbreitet werden, heisst es in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Vorprüfung mit disziplinierender Wirkung

Folglich müssen die Pharmahersteller Swissmedic nicht mehr Werbespots vorführen für Medikamente, die in den Apotheken nach kurzer Beratung über den Ladentisch gehen. Es sind dies Produkte wie Hustensäfte, Halswehpastillen, Nasen- und Ohrentropfen, Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen oder Gels gegen Sportverletzungen oder Bienenstiche. Für die Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), Sara Stalder, ist es fragwürdig, dass Swissmedic ihre eigene Praxis aufgeweicht hat. «Es besteht die Gefahr, dass vermehrt in der Medikamentenwerbung falsche Versprechen gemacht werden», sagte Stalder auf Anfrage. Die Vorprüfung durch Swissmedic habe eine «disziplinierende Wirkung». Bei Missbrauch könne Swissmedic zwar eingreifen, aber «bis der Streit im Hintergrund ausgetragen und die Werbung offiziell gestoppt ist, hat die Pharmafirma diese längst durch eine neue ersetzt, und die alte hat ihre Wirkung bereits erzielt», sagte Stalder. Sei gar die Grenze zu unlauterem Wettbewerb überschritten, könnten Konsumenten auch bei der Lauterkeitskommission gegen falsche Versprechen vorgehen. «Doch bis die Kommission sich mit dem Fall befasst, hat diese Werbung ihre falsche Botschaft schon verbreitet.» Die Lauterkeitskommission ist ein Selbstkontrollorgan der Kommunikationsbranche. Sie kann nur Empfehlungen aussprechen, aber keine Strafen verhängen.

Mehr Eigenverantwortung

Derzeit prüft Swissmedic rund 50 Werbungen für Radio, Fernsehen und auch Kino pro Jahr. Die Praxisänderung sei ein Schritt hin zu mehr Eigenverantwortung für die Hersteller. Das gilt auch für die Frage, ob ein Medikament überhaupt zur Prüfung vorgelegt werden muss. «Es liegt in der Eigenverantwortung der Urheber der Werbung zu prüfen, ob eine Pflicht zur Vorkontrolle besteht oder nicht», schreibt Swissmedic. Medikamente, die man nur auf Rezept erhält, dürfen in der Schweiz nicht beworben werden. Alle anderen dagegen schon. Für Werbung im Internet, in Zeitungen, Magazinen, auf Plakaten und elektronischen Anzeigetafeln gilt die gelockerte Praxis bereits seit Anfang 2014.

Internet ging voraus

Grund für die Praxisänderung war ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2013, das Swissmedic zur Lockerung zwang. Jetzt ging das Heilmittelinstitut selbst über die Bücher, weil es feststellte, dass viele Patienten sich vor allem im Internet über Medikamente informieren, sofern sie nicht zum Arzt oder in die Apotheke gehen. Eine Vorkontrolle in den elektronischen Medien (Radio, Fernsehen und Kino) entspreche «nicht mehr der heutigen gesellschaftlichen Mediennutzung», begründet Swissmedic die Lockerung im Newsletter. SKS-Geschäftsleiterin Stalder kann diese Begründung zwar «nachvollziehen», würde aber vorziehen, wenn man statt einer Lockerung den gegenteiligen Schluss ziehen würde – gerade bei den Medikamenten mit ihren Risiken und Nebenwirkungen. «Die Medikamentenwerbung im Internet muss reguliert werden zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten», fordert Stalder. Dies sei problemlos möglich bei Online-Werbung, die in der Schweiz geschaltet werde. (SDA)

Wechsel in der Kommunikationsabteilung von McDonald’s

Die Communications & Public Affairs Managerin Aglaë Strachwitz wechselt ihre Position innerhalb von McDonald’s Schweiz: Sie wurde auf Mitte August zur Food & Experience Marketing Managerin befördert.

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Die Evaluation eines passenden Nachfolgers für den Bereich Unternehmenskommunikation läuft, wie es in einer Mitteilung heisst.

Sechs Jahre war Aglaë Strachwitz als Communications & Public Affairs Managerin bei McDonald’s Schweiz für die Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz sowie für strategische Führung der Ronald McDonald Kinderstiftung zuständig. Als Food & Experience Marketing Managerin verantwortet sie unter der Leitung von Thomas Truttmann, VP Marketing, Communications, Public Affairs & Supply Chain, neu die Produkteentwicklung, die Angebotsgestaltung, die Werbung sowie den Bereich Social Media. Auch das lokale Restaurantmarketing gehört zum Aufgabenfeld von Aglaë Strachwitz. Zu ihrem eingespielten Team zählen fünf Mitarbeitende.

Die heute 35-jährige Österreicherin studierte an der Universität von St. Andrews in Schottland Management und Sprachen und machte bereits während der Studienzeit Berufserfahrungen im Bereich Marketing und Sponsoring. Nach ihrem Abschluss war sie die persönliche Mitarbeiterin eines österreichischen Parlamentariers und konzipierte und führte für ihn zwei Wahlkämpfe. Anschliessend war sie verantwortlich für Marketing, Kommunikation und Fundraising der Ronald McDonald Kinderstiftung in Österreich.

Kurt Zuber neuer Geschäftsleiter von Mengis Druck

Kurt Zuber übernimmt per sofort die Geschäftsleitung von Mengis Druck in Visp. Der 57-jährige Walliser verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Druckbranche.

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Zuber war unter anderem Mitglied der Geschäftsleitung von Norske Skog bevor er selbstständig als Consultant tätig war und anschliessend bei Stutz Druck als stellvertretender Geschäftsführer engagiert war. Der Verwaltungsrat von Mengis Druck freut sich laut Mitteilung, mit Kurt Zuber einen erfahrenen Branchenkenner gefunden zu haben, um so die künftigen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
 

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