Ruf Lanz lanciert neue Kampagne gegen Tierquälerei

Für die Stiftung Tier im Recht hat Ruf Lanz die neue Kampagne «Kampf gegen Tierquälerei» konzipiert. Auf diese Weise will die Stiftung darauf aufmerksam machen, dass Tierquälereien keine Kavaliersdelikte sind, sondern konsequent verfolgt und bestraft werden müssen.

Die Kampagne ist in den nächsten Wochen in der ganzen Deutschschweiz zu sehen. Die vier Sujets zeigen mit einer überraschenden Umkehrung, wo die Stiftung Tierquäler sieht: hinter Gitter.

Verantwortlich bei der Stiftung für das Tier im Recht (TIR): Gieri Bolliger, Jörg Röthlisberger, Michelle Richner, Christine Künzli, Nicole Aschwanden. Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Maren Beck (Text), Dave Schellenberg (Grafik), Sebastian Durband, Doelkar Monkhar (Beratung).

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Bragagnini leitet neu die welsche SDA-Redaktion

Der 46-jährige Federico Bragagnini wird neuer Leiter der französischsprachigen SDA-Redaktion. Er folgt auf Béat Grossenbacher, der Stadtschreiber der Gemeinde St. Imier wird.

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Bragagnini tritt sein Amt spätestens am 1. März 2017 an. Mit Federico Bragagnini übernimmt ein erfahrener Agenturjournalist die Leitung der französischsprachigen Redaktion der SDA. Bragagnini hat insgesamt 12 Jahre in verschiedenen Funktionen für die sda gearbeitet, zuletzt vom 1. April 2001 bis 31. März 2009 als Leiter des Auslandressorts. Anschliessend wechselte er zu Swissinfo, wo er in den letzten sieben Jahren mehrere Leitungsfunktionen inne hatte. Aktuell führt er die dreisprachige Redaktion «Schweiz». Neben der journalistischen Arbeit hat er bei Swissinfo diverse Projekte erfolgreich geleitet. Bragagnini verfügt über viel Erfahrung im Bereich Multimedia. Er kann die Agentur in ihrem Wandel zum multimedialen Inhalte-Anbieter unterstützen. Bragagnini ist im Kanton Jura aufgewachsen und hat in Neuenburg sein Studium absolviert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Foto: Twitter.com

Zu guter Letzt: Lassen Sie die Muskeln spielen

Old Spice verzückt mit einem interaktiven Video, in welchem Sie Terry Crews' Muskeln spielen lassen können.

Dem alteingesessenen Männerkosmetikhersteller Old Spice ist mit Hilfe von Wieden+Kennedy erneut ein Marketinghit gelungen. Schauspieler und Ex-Footballer Terry Crews lässt mit Muskelbewegungen Instrumente spielen. Das allein ist eigentlich schon gelungen genug. Zur Krönung darf der Zuschauer aber selbst in die Tasten greifen und mit Terrys Muskeln eigene Kompositionen erstellen. Diese können bei Bedarf bei Vimeo hochgeladen und weiterverbreitet werden. Wer das Video in Originalgrösse geniessen möchte: Vimeo.com/47875656. (hae)

Radio Freiburg schreibt erneut Gewinn

Das zweisprachige Radio Fribourg/Freiburg hat letztes Jahr erneut einen Gewinn erwirtschaftet. Damit kann das Unternehmen weitere Reserven für ein geplantes Medienhaus in Villars-sur-Glâne anlegen.

Der Sender schliesst das Geschäftsjahr 2015 mit einem Gewinn von 60’038 Franken ab, wie Radio Fribourg/Freiburg am Mittwoch mitteilte. Es ist dies der sechste Gewinn in Folge. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen Rückstellungen in der Höhe von 1,25 Millionen Franken bilden. Damit sei die Finanzierung der neuen Räumlichkeiten im Mediaparc in Villars-sur-Glâne praktisch gesichert, schreibt der Sender in seiner Mitteilung. Im Mediaparc will Radio Fribourg/Freiburg räumlich mit dem Freiburger Studio von La Télé Vaud-Fribourg TV und dem Internetmagazin Sept.Info. zusammenspannen. Die Planungsarbeiten sind weit fortgeschritten. Bald soll die öffentliche Ausschreibung des Projekts erfolgen.

Mit dem 2015 erwirtschafteten Resultat kann der Sender in seiner Bilanz einen Gewinnvortrag von 362’110 Franken einschreiben. Eine Summe, die sich als sehr hilfreich erweisen könnte, um allfällige Marktschwankungen in den nächsten Monaten auszugleichen, wie die Verantwortlichen von Radio Fribourg/Freiburg weiter schreiben. Das Kostenmanagement habe weiterhin oberste Priorität. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr sei Vorsicht geboten, mahnen die Radioverantwortlichen. Vorderhand bestätigten die Zahlen der ersten Monate die positive Tendenz des Vorjahres noch nicht. Radio Fribourg/Freiburg ist seit 1988 mit einem deutschen und einem französischen Programm auf Sendung. Der Sender generiert nach eigenen Angaben einen Umsatz von über acht Millionen Franken und hat rund 155’200 regelmässige Hörerinnen und Hörer. (SDA)

Tamedia: Umsatz und Gewinn trotz stagnierender Werbeeinnahmen gesteigert

Tamedia hat im ersten Halbjahr 2010 Umsatz und Gewinn trotz stagnierender Werbeeinnahmen erhöht. Profitiert hat das Unternehmen vor allem von neu erworbenen Medien und Massnahmen zur Kostensenkung.

Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht um 2,4 Prozent auf 386,4 Millionen Franken, wie das Zürcher Medienhaus am Mittwoch mitteilte. Dieses Wachstum sei insbesondere auf neu erworbene Medien wie Search.ch, Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung zurückzuführen. Erneut einen Umsatzrückgang hingegen verzeichneten die Berner Zeitung und der Tages-Anzeiger. Erfreulich für Tamedia verlief die Entwicklung der Berner Tageszeitng Bund, der erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ein ausgeglichenes Ergebnis aufweist.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) kletterte dank der im Vorjahr ergriffenen Kostensenkungsmassnahmen um 154,4 Prozent auf 66,1 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit (vor Zinsen und Steuern) stieg von 9,1 Millionen auf 48,8 Millionen Franken.
Das Ergebnis der weitergeführten Bereiche betrug 49,9 Millionen Franken nach 5,7 Millionen im Vorjahr. Aus der neu erworbenen Beteiligung von 49,9 Prozent an der Presse Publications SR, welche die wesentlichen Schweizer Medienaktivitäten des Westschweizer Medienkonzerns Edipresse umfasst, flossen 10,8 Millionen Franken in das Ergebnis ein. Nicht in den weitergeführten Bereichen enthalten sind insbesondere die Aktivitäten der Thurgauer Zeitung, die Mitte April 2010 an die NZZ- Mediengruppe veräussert wurde. Das Gesamtergebnis inklusive nicht weitergeführter Bereiche lag bei 52,5 Millionen Franken nach 0,8 Millionen im Vorjahr.
Die Werbeinvestitionen, die seit Juni 2008 kontinuierlich zurückgegangen waren, stabilisierten sich im ersten Halbjahr 2010 auf deutlich tieferem Niveau. Einzelne Monate des ersten Halbjahres wiesen im Vorjahresvergleich steigende Werbeinvestitionen aus. Erneut einen Rückgang verzeichneten mit -8,8 Prozent die Stellenangzeigen, die jeweils mit Verzögerung auf einen Aufschwung am Arbeitsmarkt reagieren. Die gesamten Werbeumsätze der Schweizer Presse lagen im erstsen Semester mit plus 0,4 Prozent knapp über dem Vorjahreswert, mit -18,5 Prozent jedoch nach wie vor deutlich unter dem ersten Halbjahr 2008. Tamedia rechnet für die nächsten Monate mit weitgehend stabilen Werbeinvestitionen.

Umsatz der Geschäftsfelder Zeitungen, Zeitschriften und elektronische Medien gestiegen
Der Umsatz des Geschäftsfeldes Zeitungen stieg um 0,4 Prozent auf 255,0 Millionen Franken. Das Wachstum ist insbesondere auf die erstmals für zwei Monate berücksichtigten Titel Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung sowie auf 20 Minuten und die Sonntagszeitung zurückzuführen.
Der Umsatz des Geschäftsfeldes Zeitschriften nahm um 0,6 Prozent auf 48,7 Millionen Franken zu. Einen positiven Umsatzbeitrag leistete neben der Schweizer Familie und den Fachmedien Mobil auch das Ende 2008 lancierte People-Magazin 20 Minuten Friday. Annabelle und TVtäglich hingegen wiesen einen Umsatzrückgang aus.
Der Umsatz des Geschäftsfeldes elektronische Medien stieg um 25,7 Prozent auf 52,8 Millionen Franken. Das Wachstum ist ausschliesslich auf Onlinemedien zurückzuführen. Neben der erstmals berücksichtigten Onlineplattformen Search.ch, Jobup.ch und Swissfriends.ch trugen auch 20 Minuten online und das Newsnetz zjm Wachstum bei.Weiterhin positiv entwickelte sich die Immobilienplattform Homegate. Die Radio- und TV-Aktivitäten blieben hinter den Erwartungen zurück und leisteten keinen Ergebnisbeitrag.
Services mit weniger Umsatz
Der Umsatz des Geschäftsfeldes Services lag in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 99,4 Millionen Franken um 18,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 119,3 Millionen Franken. Erstmals wurde auch der Umsatz des Druckzentrums DZO Druck Oetwil, in dem die Zürcher Landzeitungen gedruckt werden, im Geschäftsfeld Services berücksichtigt. Die noch einmal tieferen Volumina im Zeitungsdruck fürhten jedoch sowohl in den Druckzentren als auch in der Vorstufe zu einem deutlichen Umsatzrückgang.
Die Presse Publications SR S.A., die die wesentlichen Schweizer Medienaktivitäten von Edipresse umfasst, wurde den hohen Erwartungen im ersten Halbjahr 2010 gerecht. Bei einem Umsatz von 176,7 Millionen Franken erwirtschaftete PPsr ein Betriebsergebnis nach Abschreibungen von 24,8 Millionen Franken. Die Ebit-Marge lag damit bei 14,0 Prozent. Besonders erfreulich entwickelten sich die gemeinsam betriebene Pendlerzeitung 20 minutes und die ebenfalls bereits zusammengeführten Online-Marktplätze. Da Tamedia bis Anfang 2010 lediglich eine Minderheitsbeteiligung von 49,9 Prozent an der PPSR S.A. hält, wird deren Umsatz im Halbjahresabschluss von Tamedia nicht berücksichtigt. Entsprechend der Beteiligung von 49,9 Prozent floss jedoch mit 10,8 Millionen Franken rund die Hälfte des Reingewinns von 21,6 Millionen Franken in das Ergebnis von Tamedia ein.
Zukunft der Zürcher Regionalzeitungen im Mittelpunkt
Neben dem Zusammenschluss mit den Schweizer Medienaktivitäten von Edipresse steht für Tamedia in den nächsten Monaten die Zukunft der Zürcher Regionalzeitungen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit den Partnern Ziegler Druck und Verlags AG (Der Landbote) sowie Zürcher Oberland Medien AG (Zürcher Oberländer) werden derzeit mögliche Kooperationen geprüft. Die Partner haben entschieden, ihr Anzeigengeschäft ab 2010 gemeinsam zu betreiben. Bis Ende 2010 sollen weitere Projekte abgeschlossen werden.

Catherine Martin Art Direction: Grünes Licht für DSV

DSV ist seit 1999 spezialisiert auf Dienst- und Serviceleistungen im städtischen Verkehr und für sämtliche Unterhaltsdienstleistungen im Strassenverkehr zuständig. Catherine Martin hat für das Unternehmen Verkaufsförderungsmassnahmen umgesetzt.

Das Unternehmen bedient Verkehrsregelungsanlagen an mehr als 400 Standorten in der ganzen Schweiz. Jeweils mit einem 24 Stunden Service und an 365 Tagen im Jahr. Die freie Art Directorin Catherine Martin wurde vom Zürcher Unternehmen nach einer sorgfältigen Evaluation mit den Verkaufsförderungsmassnahmen beauftragt. Neben einer ausführlichen Verkaufsdokumentation, welche die Kompetenz der Firma in acht Bereichen präsentiert, wurden Give-Aways realisiert. Darüber hinaus sollen in den nächsten Monaten Online-Massnahmen ins Rollen kommen.

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Verantwortlich bei DSV für Dienst- und Serviceleistungen im Verkehr: Mike Ruf (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Catherine Martin Art Direction: Catherine Martin (Konzept, Art Direction und Editorial Design).

Dynamics Group: Marianne Fassbind wird Partnerin

Nach dem Abgang von Kaspar Loeb erhält die Dynamics Group Zuwachs: Am 1. November 2016 wird Marianne Fassbind ihre Tätigkeit am Standort Zürich aufnehmen.

Ihre Kerngebiete werden die strategische Kommunikationsberatung, insbesondere von Pensionskassen, sowie Kapitalmarktkommunikation und Medienberatung sein. Marianne Fassbind verfügt über langjährige Erfahrungen und ein einmaliges Netzwerk in diesen Bereichen.

Zunächst als Finanzanalystin und später als Print- und Fernsehredaktorin analysierte und kommentierte sie über 25 Jahre lang das Geschehen in der Schweizer Wirtschaft. Sie kennt die kommunikativen Herausforderungen bei Management- und Strategiewechseln sowie in Krisensituationen und erkennt die Gefahren, die zur Schädigung der Reputation führen können. Dank ihrer langjährigen Erfahrung als Verwaltungsrätin und Präsidentin des Audit-Komitees eines kotierten Schweizer Unternehmens kennt sie die unterschiedlichen Kommunikationsmechanismen von Verwaltungsrat und Management und ist vertraut mit Kapitalmarkttransaktionen. Als Mitglied von Anlagekommissionen und als Stiftungsrätin von Pensionskassen gehört auch der Vorsorgemarkt zu ihren Kernkompetenzen. Als ehemalige Finanzvorsteherin der Stadt Rapperswil ist sie zudem mit den Besonderheiten von Politik und Verwaltung vertraut.

Marianne Fassbind ist seit 1994 Mitglied des Verwaltungsrats der Bergbahnen Engelberg Titlis, seit 2011 Präsidentin des Audit- sowie des Nominationskomitees. Von 2000 bis 2004 war sie Stadträtin (Exekutive) von Rapperswil sowie Mitglied des Fusionsprojekts zwischen Rapperswil und Jona. Seit 2000 wirkt sie als Präsidentin der Pensionskasse von Rapperswil-Jona. Sie hat an der Uni Zürich Betriebs- und Volkswirtschaft studiert (lic. oec.).

 

Joiz Schweiz schliesst – 75 Mitarbeitende betroffen

Aus für das Schweizer Jugendfernsehen Joiz. Der Verwaltungsrat hat wegen Überschuldung die Bilanzen der beiden Schweizer Firmen Joiz Schweiz und Joiz IP beim Konkursgericht Zürich deponiert. 75 Mitarbeitende sind von der Schliessung betroffen.

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Der CEO und Mitgründer von Joiz, Alexander Mazzara, und das Management von Joiz IP suchten nach Lösungen, um den Betrieb und Verkauf der digitalen Plattform von Joiz Global weiter zu führen, teilte der Sender am Montagabend mit. Die Plattform wurde in den vergangenen Monaten erfolgreich nach Deutschland, den Niederlanden, Russland und die USA lizenziert. Der deutsche Ableger des Jugendsenders wird weitergeführt. Für Joiz Germany liege das Angebot eines neuen Mehrheitsaktionärs vor, der den Sendebetrieb weiter führen wolle. Da der Deal noch nicht spruchreif ist, gibt Joiz noch nicht bekannt, von wem das Angebot stammt. Das deutsche Sendesignal soll neu auch in die Schweiz ausgestrahlt werden. Von der Schliessung in der Schweiz sind gemäss den Angaben 75 Mitarbeitende betroffen, die sich 57 Vollzeitstellen teilen. Sie sind im TV-Sender Joiz Schweiz und in der Vermarktungsfirma von Joiz IP beschäftigt. Für einige der Mitarbeitenden besteht die Hoffnung, dass sie anderweitig engagiert werden. Das Video-Team von Ringier Publishing sowie Blick WebTV hätten bereits Interesse angemeldet. Erste Gespräche über mögliche Verpflichtungen hätten schon stattgefunden.

Übernahme-Gespräche gescheitert

Der Entscheid, die Aktivität in der Schweiz einzustellen, fiel dem Verwaltungsrat schwer, wie es heisst. «Joiz stand an vordester Front der interaktiven, multimedialen Kommunikation und hat mit den sehr engagierten Mitarbeitenden viele neue Produkte entwickelt», wird der Präsident des Gremiums, Gaudenz Trapp, in der Mitteilung zitiert. Aber die neue Finanzierungsrunde, welche für eine Weiterentwicklung des Unternehmens notwendig gewesen wäre, kam nicht zustande. «Gespräche mit Schweizer Medienhäusern über eine mögliche Übernahme von Joiz Schweiz waren nicht erfolgreich», so Trapp. Der Redaktionsbetrieb wird voraussichtlich in den kommenden Tagen eingestellt, wie Sprecher Jürg Wildberger auf Anfrage sagte. Dieser Entscheid wird aber dem vom Konkursgericht Zürich eingesetzten Konkursverwalter obliegen. Joiz wurde 2011 in Zürich gegründet. Derzeit betreibt das Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland zwei HD-Fernsehsender. Diese produzieren «interaktive, medienübergreifende Unterhaltungsprogramme für eine junge Generation», wie es in der Mitteilung heisst. Insbesondere kombinierte Joiz klassisches Fernsehen mit Online-Inhalten, etwa auf den sozialen Medien. (SDA)

Zu guter Letzt: Begehbare Träume

Kinderzeichnungen treffen auf VR-Technik. Resultat: Strahlende Gesichter und eine gelungene Kampagne.

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Und zwar aus der Schweiz. Das Zürcher Virtual Reality Content Studio Bandara hat für das Immobilienportal Homegate.ch nicht nur eine sehens-, sondern auch eine begehenswerte VR-Kampagne umgesetzt. Das Konzept ist relativ einfach: Kinder zeichnen ihre Traumhäuser, die Experten von Bandara setzten diese um – und den Kindern VR-Brillen auf. Das Privileg, in den eigenen Zeichnungen herumspazieren zu können, blieb unseren Generationen leider verwehrt – Virtual Vorstellungskraft musste reichen. (hae)

Verantwortlich bei Tamedia: Stefanie Fritze (Head of Marketing Homegate.ch); Peter Wälty (Head of Digital News & Development); Christian Lüscher (Head of Commercial Publishing). Verantwortlich bei Bandara: Daniel Gremli, Urs Langenegger, Jonas Baer (Konzept/Gesamtverantwortung); Sonja Böckler, Mik Müller (3D Design, VR Development). Verantwortlich bei Frame Engine: Felix Tanner (Regie/Schnitt), Nick Metzger (Kamera), Timo Schaub (Licht/Ton), Thomas Rechberger (Sounddesign).

20 Minuten lanciert Tablet-App

Ein Jahr nach ihrer Lancierung ist die Mobile-App von 20 Minuten neu auch auf Tablets verfügbar.

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So können sich Tablet-Nutzer ab sofort durch die vier sogenannten Views bewegen. Die Classicview ist die klassische Ansicht, die von der 20-Minuten-Redaktion erstellte News und Storys des Tages enthält. Die Socialview zeigt die von der User-Community kuratierten Inhalte. In der Personalview haben die Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, die App vollumfänglich zu personalisieren und beispielsweise einen eigenen News-Feed zu erstellen, während die PlayView mit Quiz, Games, Live-TV und anderen Angeboten zum weiteren Verweilen und Engagement einlädt.

«Mit der neuen Tablet-App wollen wir an die Erfolgsgeschichte unserer revolutionären Mobile-App anknüpfen und unsere Nummer-1-Position weiter ausbauen», so Marco Boselli, Chefredaktor 20 Minuten in einer Mitteilung vom Montag. «Darüber hinaus wollen wir die Interaktion zwischen den Nutzerinnen und Nutzern weiter steigern und unsere Community stetig vergrössern.» Nebst den  User-Funktionen der App wurden zusätzlich neue und benutzerfreundliche Werbeformate entwickelt. Diese Weiterentwicklung verfolgt eine Multi-Screen-Strategie, um in Zukunft Werbeformen zu vermarkten, die sowohl auf dem Tablet wie auch auf dem Desktop oder Smartphone funktionieren.
 

Mediabrands: NZZ am glaubwürdigsten

Die Neue Zürcher Zeitung ist die glaubwürdigste Medienmarke der deutschen Schweiz. Sie lässt Radio SRF 1 knapp hinter sich. In der diesjährigen Mediabrands-Studie untersuchte Publicom über 100 Medienmarken auf ihre qualitative Ausstrahlung im Publikum.

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Seit 2013 untersucht Publicom im Rahmen der Mediabrands-Studie die qualitative Beurteilung von Medienmarken in der Schweiz. Für die aktuelle Studie wurden über 4'800 Personen danach gefragt, wie sie die konsumierten Medien qualitativ beurteilen. Dadurch entsteht für jede der untersuchten Medienmarken ein differenziertes Markenprofil.

Angesichts der digitalen Informationsflut und zunehmender medialer Fehlleistungen ist die Glaubwürdigkeit einer Medienmarke sowohl im Publikums- als auch im Werbemarkt von grosser Bedeutung. In der Deutschschweiz erhält die Neue Zürcher Zeitung punkto Glaubwürdigkeit die besten Noten. Sie hat gegenüber dem Vorjahr sogar noch etwas zugelegt. Dicht dahinter folgt Radio SRF 1. Auch der NZZ am Sonntag und SRF 1 (TV) attestieren die Befragten hohe Glaubwürdigkeit. Regionale Medienmarken geniessen teilweise ebenfalls eine hohe Wertschätzung bei ihrem Publikum. So gelten etwa der Berner Bund und die Zentralschweiz am Sonntag, aber auch das kleine Lokalradio Radio BeO als besonders glaubwürdig.

Erstaunliche Entwicklung von Watson

Auch wenn die qualitative Gesamtleistung (Markenstärke) betrachtet wird, teilen sich die SRF- und NZZ-Marken wie im Vorjahr die vorderen Plätze vor dem Tage-Anzeiger. Eine erstaunliche Entwicklung erfährt das Online-Portal watson, das sein Brandimage in den letzten Jahren kon­tinuierlich gesteigert hat und in diesem Jahr den Sprung unter die zehn stärksten Deutsch­schweizer Medien­marken geschafft hat. Mit seinem Infotainment-Mix schafft Watson vor allem bei einem jungen mobilen Publikum den Spagat zwischen seriöser Information und süffiger Unterhaltung.

Aufsteiger des Jahres unter den regionalen Medienmarken ist das Berner Oberländer Radio BeO, das auf Anhieb den ersten Platz der zehn stärksten regionalen Medienmarken belegt. Seine lokale Verankerung schlägt sich in einer hohen Wertschätzung durch das Publikum nieder. Ebenfalls stark zugelegt hat die Zentralschweiz am Sonntag, die ihr Markenprofil erheblich schärfen konnte. Im Raum Zürich erlebt Planet 105 einen markanten Aufschwung. Das Jugendradio überzeugt das Publikum deutlich stärker als noch im Vorjahr.

Digitale Nutzung von Medienmarken nimmt stark zu

Neben der qualitativen Ausstrahlung der Medienmarken untersucht Mediabrands auch deren Nutzung. Dabei zeigt sich, dass die digitale Nutzung via Internet und Smartphone eine immer grössere Bedeutung erlangt. Fast drei Viertel der Deutschschweizer nutzen inzwischen mobiles Internet. Dies bedeutet aber nicht, dass die klassische Nutzung von der digitalen Nutzung verdrängt wird. Vielmehr werden die verschiedenen Kanäle kombiniert. Bei den Tageszeitungs­marken ist die komplementäre Nutzung, d.h. Print und digital, bereits Standard. Über die Hälfte der Deutschschweizer nutzen Zeitungsmarken inzwischen auch auf ihrem Smartphone. Ein Generationenwechsel zeichnet sich gleichwohl ab: Für die unter 30-Jährigen haben die klas­sischen (analogen) Medien nur noch geringe Bedeutung, viel wichtiger als Zeitungen, Radio und Fernsehen sind ihnen die Sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram, etc.

Mediabrands wird durch das Medienberatungsunternehmen Publicom jährlich durchgeführt. Die Studie liefert Medienunternehmen die Grundlagen für eine erfolgreiche Markenführung und schafft für Werbeauftraggeber und Mediaagenturen Transparenz über die qualitative Kommunikationsleistung der wichtigsten Schweizer Medienmarken.
 

Yjoo setzt auf erprobtes Know-how

Nach ihrem Mutterschaftsurlaub kehren mit Nina Kaufmann und Nadine Sauter zwei langjährige Beraterinnen zu Yjoo Communications zurück. Sie verstärken das Team in Zürich wieder in den Bereichen Corporate und Marketing Communications.

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Nadine Sauter ist bereits seit der Gründung von YJOO im Jahr 2010 Teammitglied, Nina Kaufmann gehört seit 2011 zu Yjoo. Wo Nina Kaufmann breite Erfahrung in der Unternehmenskommunikation mitbringt und zahlreiche Kundenprojekte aus der Konsumgüterbranche auf Deutsch, Französisch und Englisch betreut, ist Nadine Sauter eine ausgewiesene Spezialistin im Bereich Corporate Publishing. Die beiden kehren mit einem 60-Prozent- respektive 50-Prozent-Pensum zurück. «Mehrjährige Erfahrung und fachliches Know-how sind für uns unbezahlbar», so Nina Krucker, Managing Partner bei Yjoo.

Yjoo ist seit 2010 am Markt, die drittgrösste BPRA-Agentur der Schweiz und Mitglied von Leading Swiss Agencies LSA. Die richtige Mischung aus Vollzeit- und Teilzeitarbeitenden sieht man bei Yjoo mitunter als Grund für den Erfolg. Dazu Nina Krucker: «In unserer Agentur ist nicht primär das Arbeitspensum im Fokus. Ob eine Person fachlich und menschlich zu uns passt sowie eine gegenseitige Flexibilität sind genauso wichtig.» Aktuell beschäftigt YJOO 32 Mitarbeitende, wovon zwei Männer und fünf Frauen in einem Teilzeitpensum angestellt sind.

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