TBS: CD-Programm für CP Pumpen umgesetzt

Mit der Realisation sämtlicher Vertriebsunterlagen hat TBS die Umsetzung des CD-Programms für CP Pumpen komplettiert. Die Kreation eines neuen Messestand-Looks und die Beschriftung der Aussendienstfahrzeuge gehörten ebenfalls zum Massnahmenpaket.

Die Neugestaltung der Vertriebsunterlagen durch TBS & Partner folgte auf der ganzen Linie dem Redesign, das die Agentur im Vorfeld für den international tätigen Pumpenhersteller mit Hauptsitz in der Schweiz konzipiert hatte. Neben den Broschüren und Factsheets von CP, die spezifisch auf die hochwertigen Hightech-Produkte des innovativen Pumpenherstellers ausgerichtet sind, stellte TBS auch diverse Werbeartikel und Give-aways bereit.

01_cpp_Logo-
02_cpp_Prospekte_
07_cpp_Schreibzeug

Bei allen realisierten Massnahmen achtete TBS & Partner darauf, Nachhaltigkeit und Innovationsraft als die beiden zentralen Markenelemente des Unternehmens zu kommunizieren – und diese passend zum Claim «cleaner pumps, cleaner planet» visuell in Szene zu setzen. Auch der für internationale Fachmessen entwickelte Messestand und die neu beschrifteten Aussendienst-Fahrzeuge zeigen sich nach der erfolgten Umsetzung durch TBS & Partner im typischen CP-Look, welcher Natur und Technik harmonisch miteinander vereint.

03_cpp_Prospekt_MKP_MKP-S_MKTP_S02-03
04_cpp_Prospekte_011
05_cpp_factsheet
06_cpp_Ordner
08_cpp_ACHEMA_2012

Verantwortlich bei CP Pump Systems: 
Caroline Hug (Senior Marketing Manager); Julia Fitzi (Assistentin Verkauf / Marketing). Verantwortlich bei TBS: Jürg Neuenschwander (Gesamtverantwortung), Christian Tobler (Art Direction); Nadine Agosti (Beratung); Claudio Fornito (Polygrafie); Heini Fümm (Fotografie).
 

Shortcuts: Kampagne für Radio SRF 2 Kultur

Für Radio SRF 2 Kultur kreierte und produzierte Shortcuts eine Kampagne für das neue Vorabendprogramm.

Radio SRF 2 Kultur verbindet man oft mit Hochkultur. Mozart, Vivaldi, Chopin. Dieses Image soll nun verändert werden. Mit der neuen Positionierung des Vorabendprogrammes von 16:00 Uhr bis 18.30 Uhr wird mit Themen wie Film, Kunst, Musik aber auch Wissenschafft vermehrt ein breites, jüngeres kulturinteressiertes Publikum angesprochen. Unterstützt wird die Kampagne mit Radiospots und einem Online Quiz. Regie führte Patrick Karpiczenko.
 

//www.youtube.com/watch?v=yqZI_feoTJM

//www.youtube.com/watch?v=JWwwmF5kzw8

//www.youtube.com/watch?v=Z46g_qLA7MU

Ogilvy One sammelt für Kuoni Reisetipps

Kuoni ist der grösste Schweizer Reiseanbieter mit hochqualifizierten Reiseexperten und Destinationsspezialisten. Passend zu dieser Brand-DNA konzipierten Ogilvy One und Social@Ogilvy eine Kampagne, welche diese Expertise in Social Media umsetzt.

Mit dem Hashtag #KuoniScouts können alle Reisefans ihre persönlichen Reisetipps über sämtliche relevanten Kanäle wie Facebook, Instagram und Twitter abgeben. So findet einerseits ein Austausch von Reisenden untereinander und mit Kuoni statt, andererseits entsteht langfristig eine Sammlung von wertvollen Tipps rund ums weltweite Reisen. Reisetipps können unter Scouts.kuoni.ch gepostet werden.

Mit-Browser

Verantwortlich bei Kuoni: Romina Lemmert (Teamleitung Social Media Marketing); Olivier Mollet (Social Media Manager). Verantwortlich bei Ogilvy One: Björn Schneider und Philip Hetjens (Gesamtverantwortung); Nadine Wolf (Leiterin Social@Ogilvy); Benjamin Franken, Creative Director Karl Badde (AD Digital & Interaction Designer;) Simone Paulzen (Text).
 

Red Dot Design Award für Ohropax-Kampagne

Komet ist mit der Ohropax-Kampagne Gewinner des Red Dot Design Award 2014 in der Kategorie Communication Design.

Der Red Dot Design Award ist einer der grössten Designwettbewerbe weltweit. Jährlich ausgerichtet, wendet er sich an Agenturen, Designbüros, Freelancer und kampagnenstarke Unternehmen. In den drei Kategorien Product Design, Design Concept und Communication Design zeichnet er jährlich die Besten der Branche aus. Für die Ohropax-Kampagne wurde Komet in der Kategorie Communication Design ausgezeichnet.

18BFEF1F-C841-4F44-82F5-E0C20A86C304-2_0

Ohropax stellt Ohrstöpsel für unterschiedliche Verwendungszwecke her. Die prämierte Kampagne setzt diese illustrativ in den Fokus und dramatisiert, wie Ohropax das Gehör schützt und Belastungen aus Alltag und Freizeit annehmbar macht. Die Visuals zu den einzelnen Produkten und Anwendungsbereichen zieren verschiedenste Kommunikationsmassnahmen.

Verantwortlich bei F. Uhlmann-Eyraud SA: Philippe Bessire (Marketing & Sales Director), Jean-Yves Cuendet (Head of Marketing), Yan Delacombaz (Product Manager). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger, Joël Weber (AD), Reto Eckert (Grafik), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung),Suzanne Scherer, Rebecca Lineham (Beratung). Bildbearbeitung: Patrick Salonen.
 

Bündner Polizei zeigt SRF-Helipiloten an

Die Bündner Kantonspolizei will den Piloten eines Helikopters mit einer SRF-Filmequipe an Bord beim Bundesamt für Zivilluftfahrt anzeigen. Dem Piloten wird vorgeworfen, beim Zugunglück der Rhätischen Bahn die Luftraumsperre verletzt zu haben.

Die Luftraumsperre bei Tiefencastel war nach dem Zugunglück vom Einsatzkoordinator der Bündner Kantonspolizei erlassen worden, wie Polizeisprecherin Anita Senti am Montag zu Medienberichten sagte. Solche Sperren werden verhängt, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern. Die Anzeige wird laut Senti im Verlaufe dieser Woche zusammen mit einem Rapport über das Ereignis an die Bundesbehörde gesandt. SRF äusserte sich letzten Freitagabend zum Vorkommnis: Der Pilot habe sich um Informationen bemüht, aber zu spät von der Sperre erfahren. Der Helikopter, der für SRF im Einsatz stand, führte offenbar ein System mit, das vor Kollisionen warnt, und er näherte sich zu keiner Zeit einem anderen Helikopter. Ausserdem habe sich der Pilot an die Regelung gehalten, wonach eine Unfallstelle nicht näher als auf eine Distanz von 500 Metern angeflogen werden darf. (SDA)

Bild: Keystone

13 Fragen an… Daniel Meier

Was ihn inspiriert hat, in die Werbebranche einzusteigen und was er von Fahrrad-Trikots hält, verrät Daniel Meier, Gründer und Mitinhaber von Unikat, in unserer Serie «13 Fragen an...».

DM_Unikat

1. Sie könnten Ihr Smartphone einen Tag lang mit dem einer anderen Person tauschen. Würden Sie? Und falls ja, mit wem?
Mit Angela Merkel, um die NSA etwas zu verwirren.

2. Für was würden Sie einen Monat (eine Woche) gratis arbeiten?
Mach ich dauernd, jedoch meist unfreiwillig. Aber freiwillig finde ich das Hilfswerk
Zukunft-fuer-kinder.ch eine super Sache, würde dafür auch mehr als eine Woche investieren.

3. Fallen Sie auf Werbung herein? Wann?
Am meisten auf die eigene…

4. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?
Langeweile.

5. Wofür möchten Sie am liebsten werben?
Für Kunden, die an Ideen glauben.

6. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!
Die Geburt meiner Kinder.

7. Die beste Eigenwerbung?
Gute Werbung für andere.

8. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?
Joan Collins und Aretha Franklin in der Snickers-Werbung.

9. Worauf können Sie unmöglich verzichten?
Alles, was mit Wasser zu tun hat – am liebsten in Form von Pulverschnee oder Brandungswellen.

10. Was halten sie von Owned Media?
Wenige, die es richtig machen. Viele, die es falsch einschätzen.

11. Was hat Sie inspiriert, in die Werbebranche einzusteigen?
Die Arbeiten von BBH, die waren damals wegweisend.

12. Welchen Werbeträger finden Sie abscheulich?
Fahrrad-Trikots gehören schon zum hässlichsten, was man so auf der Strasse zu sehen bekommt.

13. Welche Internetseiten nutzen Sie regelmässig? (privat/beruflich)
WeatherPro, ist zwar eine App, aber für einen Outdoor-Menschen fast so wichtig wie die Agenda.

Daniel Meier ist Gründer und Mitinhaber der Küsnachter Kommunikationsagentur Unikat. Vor der Gründung 2003 war der gelernte Grafiker bei zahlreichen nationalen und internationalen Agenturen als Art und Creative Director tätig, unter anderen bei Publicis, McCann-Erickson, Demner & Merlicek Wien, DDB Düsseldorf und Jung von Matt/ Limmat. Zum Kundenportfolio von Unikat zählen Firmen wie Pfister, Lidl Schweiz oder Rausch. Die Agentur zeichnet für die aktuelle, von den Lesern der Werbewoche gewählte «Kampagne des Jahres» («Barry und Hans» für Schweizer Früchte), verantwortlich.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Zu guter Letzt: So lustig waren die Neunziger

Tamagotchi, Dial-Up-Modems und Millenium-Bug – Twix zelebriert die Neunzigerjahre. Herausgekommen ist eine äusserst amüsante Kampagne. Sofern man sich erinnert.

Mittlerweile ist genug Zeit vergangen, um die seltsamen Eigenschaften der Neunziger aus einer gesunden Distanz betrachten zu können. Mode, Musik, Technik – aus heutiger Sicht alles zum Schiessen. Die Generation, die damals ihre Kinder- und Jugendjahre gelebt hat und von den Eindrücken entsprechend geprägt wurde, ist mittlerweile erwachsen. Kaufkräftig, unternehmenslustig – und bereit, das Jahrzehnt aller Jahrzehnte zu feiern. Diese Einladung nimmt die Werbung dankend an. Zum Beispiel Microsoft mit der «Child of the 90's»-Kampagne. Oder der aktuellen Twix-Kampagne von BBDO New York. Sie erklärt, wieso die neuen «Twix Bites» nicht schon damals lanciert wurden. Egal ob endloses Dial-Up-Gezwitscher, virtuelle Haustiere oder aufpumpbare Turnschuhe – selten wurden die Neunziger so lustig parodiert.

Und am Schluss wäre da noch die Angst, bei der Jahrtausendwende würde aufgrund des Millennium-Bugs alles zusammenbrechen, was in irgendeiner Art mit Computer zu tun hat. Es kam zum Glück anders. Sonst müssten wir die folgenden Spots heute womöglich auf alten Schreibmaschinen betrachten. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=0binQNV4Fyo

//www.youtube.com/watch?v=KRWz6OApJUc

//www.youtube.com/watch?v=0fS_JgAVMe4

//www.youtube.com/watch?v=Ao6wx8WF4Q0

Volle Dachterrasse am Sommerfest von Alpha 245

Bereits zum zweiten Mal lud die Agentur am Letzigraben all ihre Kunden, Freunde des Hauses, Partner und gemeinsame Wegbegleiter zum Sommerfest.

Der diesjährige Sommer hatte wenigstens vergangenen Donnerstag Abend ein Einsehen und bescherte den Gastgebern und Besuchern einen wunderbaren Abend. «Wir können auch Grillfest» hiess es in der Einladung und über 100 Gäste kamen vorbei, um anzustossen: auf eine erfolgreich wachsende Agentur, die ein ebenso erfolgreiches Jahr hinter und hoffentlich auch vor sich hat. Auf der Dachterrasse von Alpha 245 gabs auch dieses Jahr wieder Würste und Salate vom Künzli Metzg um die Ecke. «Das passt zu uns», meinen die zwei Gastgeberinnen Pam Hügli und die noch im Mutterschaftsurlaub weilende Diana Wick Rossi. «Wir sind ja auch eine bodenständige Werbeagentur. Darum gibt’s heute Abend ehrliches Bier, mit dem man auf eine ebenso ehrliche und deshalb fruchtbare Zusammenarbeit anstösst.» Die zwei freuten sich riesig über die vielen Gäste und über ihr Team, das – wie man zu später Stunde merkte – nicht nur Vollgas gibt beim Werben, sondern auch beim Feiern gab.

9W6B4477
Pam Hügli mit Eliane Tschudi, Leiterin Social Media SBB mit Marco Serratore, Projektleiter Marketing Kommunikation SBB.

9W6B4434
Patrick Beeli von Alpha 245 im Gespräch mit Philipp Boksberger, CEO Lorange Institute of Business Zurich.

9W6B4439
Thomas Ackermann

9W6B4459
Zwei ehemalige Wegbegleiter: Mige Waeber und Raul Serrat

9W6B4448
Die zwei Gastgeberinnen und Geschäftsführerinnen von Alpha 245: Pam Hügli (Managing Director), Diana Wick Rossi (Creative Director)

9W6B4456
Die Crew der Goldbach Group.

9W6B4457
Alle Tische waren voll besetzt.

9W6B4465
Leiter Realisation Daniel Belser

9W6B4461
Peter Felser ist stolz, was seine beiden ehemaligen Mitarbeiterinnen gemeinsam erreicht haben. Hier mit zwei weiteren ehemaligen Mitarbeiterinnen: Sebahat Derdiyok und Nicole Musy.

 

«Swiss Award» wird neu von einem Trio moderiert

«Swiss Award» ist die grösste Liveshow der Schweiz und wird in allen Landesteilen ausgestrahlt. Neu moderieren Christa Rigozzi, Mélanie Freymond und Sven Epiney die Show gemeinsam.

Das Trio tritt die Nachfolge von Susanne Wille an. Mit dieser neuen Besetzung aus der italienisch-, französisch- und deutschsprechenden Schweiz soll laut Mitteilung die nationale Bedeutung des Anlasses unterstrichen werden. Das Dreierteam teilt sich die Moderationen, inklusive Losziehung, gleichberechtigt auf. Sven Sarbach, Bereichsleiter Show und Events: «Mit Mélanie Freymond, Christa Rigozzi und Sven Epiney konnten wir drei kompetente, Show-erfahrene Persönlichkeiten verpflichten. Wir sind überzeugt, dass die Show damit auch für die anderen Sprachregionen attraktiver wird.»

Unbenannt-6_42
Unbenannt-7_39
Unbenannt-5_43

Am Samstag, 10. Januar 2015, vergibt Schweizer Radio und Fernsehen die Awards zum 13. Mal.  «Swiss Award» ist die grösste Fernsehshow der Schweiz und wird live in alle Landesteile übertragen. Der Preis wird in den fünf Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur, Show und Gesellschaft vergeben.

Unbenannt-3_28

 

Publicis/Red Lion: Eingebrochen für Anliker Alarm

Publicis/Red Lion ist für Anliker Alarm wortwörtlich in Plakatstellen eingebrochen.

Die Schweiz gilt weithin als Vorbild für Sicherheit und Ordnung. Was dieses Bild trübt ist die Tatsache, dass hierzulande jährlich über 60'000 Einbrüche registriert werden. Pro Kopf gerechnet war die Schweiz 2012 damit sogar Europameister der Einbruchsstatistik. Doch viele Leute denken immer noch, mir passiert das schon nicht. Es werden zwar zunehmend mehr Alarmanlagen installiert, aber leider oft erst nach einem Einbruch. Damit sich das ändert hat Publicis/Red Lion für Anliker Alarm eine überraschende Plakatkampagne kreiert, die Passanten gleich selbst zu Zeugen eines Einbruchs macht: Der Betrachter des Sujets erwischt eine dunkle Gestalt beim Verlassen des Tatorts. In enger Zusammenarbeit mit Clear Channel Schweiz wurden die verglasten Plakatstellen offengelassen, um die Illusion eines aufgebrochenen Fensters noch zu verstärken.

AnlikerA3
AnlikerA3-02
AnlikerA3-03
AnlikerA3-04

Verantwortlich bei Anliker Alarm: René Hofmann. Verantwortlich bei Publicis/Red Lion: Thomas Wildberger (CCO), David Fischer (CD), Bruce Roberts (AD), David Lübke (Text), Anatole Comte (Grafik), Benjamin Kägi (Art Buying), Christian Siegrist (Beratung). Verantwortlich bei Clear Channel: Fabiola Zuleta, Ivan Schultheiss, Roberto Credaro. Foto und Bildbearbeitung: Jonathan Heyer, Patrik Rohner.
 

Award-CC: Das sind die Nominierten

Wer gewinnt im Jubiläumsjahr des nationalen Branchenpreises Award-CC die begehrte «Communicators»-Trophäe des Tessiner Bildhauers Pedro Pedrazzini? Die Jury gibt die fünf Nominierten bekannt.

Was zählt sind Innovationskraft, professionelles Handwerk und eine erfolgreiche Umsetzung in mindestens drei Kommunikationsdisziplinen im Sinne der Integrierten Kommunikation. Vor wenigen Tagen hat die Fachjury aus namhaften Kommunikationsspezialisten getagt und die Eingaben für den 10. Award Corporate Communications nominiert. Dabei honorierte die Fachjury die folgenden fünf Bewerber für kreativ integrierte Kommunikationsleistungen:

– Heads Corporate Branding für Amag

– Eclat/Rod Kommunikation für SBB

– Flughafen Zürich

– LST Schenker für Wolfisberg Tor-Technik

– Swiss Life

Wer die begehrten «Communicators»-Trophäen dieses Jahr gewinnt, zeigt sich im Rahmen der zehnten Preisverleihung am Donnerstag, 11. September 2014 ab 17.45 Uhr im Eventsaal des Restaurants Metropol an der Fraumünsterstrasse 12 im Herzen von Zürich. Die Organisatoren warten mit einigen Überraschungen für eine dem 10-Jahre-Jubiläum gebührenden Preisverleihung auf, wie aus dem aktuellen Einladungstrailer hervorgeht. Informationen und Anmeldungen sind unter Award-cc.com – oder via Newsletter ersichtlich.

//www.youtube.com/watch?v=-uIRjpL-QKQ

 

«Recht auf Vergessen» nun auch in der Schweiz

Google hat damit begonnen, Links von Schweizern zu löschen. Diese hatten das im Namen ihres Rechts auf Vergessen verlangt. Google gab an, das Unternehmen achte darauf, Texte nicht zu zensurieren, wenn das dem Recht auf Information widersprechen könnte.

Über die Identität der Gesuchsteller schweigt sich Google aus. Wie Ende Juli bekannt wurde, kamen in der Schweiz 1645 Gesuche zu 7085 Adressen zusammen. Aktuell könne Google noch nicht sagen, wie viele Einträge auf Google.ch gelöscht worden seien, sagte Unternehmenssprecher Samuel Leiser der Nachrichtenagentur SDA. Auch die einzelnen Sites mit gelöschten Inhalten werden nicht veröffentlicht. Die zuständigen Webmasters seien indessen informiert worden. Die Behandlung der Gesuche gehe Fall für Fall voran, versicherte Leiser. Damit befasst sei ein in Europa angesiedeltes Juristenteam.

Google wählt selbst aus

Die durch den Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Google entstandenen Schwierigkeiten halten weiterhin an. Zum einen muss das Unternehmen veraltete und unpräzise Einträge löschen. Zum anderen muss es dem Recht der Öffentlichkeit auf Information Folge leisten, etwa wenn es um Politikerinnen und Politiker geht. Diese Triage nimmt Google in Eigenregie vor. Diese Aufgabe sollte aber nicht einem privaten Unternehmen überbunden werden, verlangte der grüne Nationalrat Balthasar Glättli (ZH). Das sei eigentlich eine Sache für die Justiz. Er will dazu einen parlamentarischen Vorstoss einreichen. Glättlis Ansicht teilt Ratskollege Jean Christophe Schwaab (SP/VD). Die Behörden müssten sicherstellen, dass Informationen die im öffentlichen Interesse liegen, auch sicht- und auffindbar seien. Dabei nennt er besonders Veröffentlichungen in den Medien. Er habe vor zwei Jahren ein entsprechendes Postulat eingereicht, das der Nationalrat auch gutgeheissen habe. Darin wird der Bundesrat aufgefordert, ein Gesetz zu prüfen, das das Recht auf Vergessen verankert oder präzisiert. Der Bundesrat liess bisher noch nichts verlauten.

Identitätsnachweis erforderlich

Um die Triage vornehmen zu können, hat Google mehrere Kriterien definiert. Dabei verlangt das Unternehmen von den Personen, die Löschungen beantragen, eine ganze Serie von Informationen. Neben dem Namen müssen die Antragsteller mittels eines elektronischen Formulars ihre Identität belegen. Dazu können sie ausser Pass oder Identitätskarte auch einen anderen Ausweis verwenden und dabei Nummern und Fotos abdecken.

Verschleierungsversuche kommen vor

Im Anschluss müssen die Antragsteller ihr Ersuchen begründen. Gerade hier tauchen Probleme auf, wie Google konstatiert. Es komme vor, dass Personen einen Teil an bekannten Fakten löschen wollten, die nicht zu ihrem Vorteil gereichen. Google versichert in diesen Fällen, dem Status eines Antragstellers Rechnung tragen zu wollen. Eine Person im öffentlichen Interesse werde nicht gleich behandelt wie einfache Bürgerinnen und Bürger. Und politische Diskurse werden normalerweise nicht gelöscht. Die Grenze sei aber nicht leicht zu ziehen, räumte Leiser ein. Die Suchmaschine zeigt sich bei der Aufgabe offen für Vorschläge von aussen und will seine Methoden gegebenenfalls anpassen. Auf europäischer Ebene registrierte Google bis Mitte Juli 91'000 Anträge, die 328'000 Links betreffen. Ein wenig mehr als die Hälfte der verlangten Einträge sei bereits gelöscht, hiess es dazu. Etwa 30 Prozent der Anträge seien abgewiesen worden. Bei weiteren 15 Prozent habe man nähere Angaben eingefordert. (SDA)

get_footer();