Vor allem städtische Hotels leiden unter der Krise

Die Schweizer Hotellerie leidet enorm unter der Corona-Pandemie. Das lässt sich der SonntagsZeitung zufolge auch mit Zahlen belegen. Besonders in den Städten sei die Situation ruinös.

Vor allem städtische Hotels leiden unter der Krise
Schweizer Hotels leiden unter der Corona-Krise. (Symbolbild)

Im Februar habe die Auslastung der Stadthotels im Schnitt noch 15 Prozent betragen. Schon die ganze Wintersaison brachte grosse Verluste. Weil Reisebeschränkungen die Geschäfts- und Städte-Reisen lahmlegten, betrug das Minus pro Betrieb im Schnitt 1,5 Millionen Franken.

In den Wintersportorten war die Situation ebenfalls dramatisch. So waren Betriebe in den alpinen Regionen im Februar nur zu rund 50 Prozent ausgelastet – trotz Sportferien. Über die ganze Wintersaison resultierte trotz viel Schnee und gutem Wetter durchschnittlich ein Minus von 773’000 Franken. (SDA)

Arosa Ranger erneut für Ferienregion Arosa Lenzerheide im Einsatz

Die Arosa Ranger sind auch jetzt in der Hochsaison in der Wintersportdestination im Einsatz. Als Gastgeber aus Leidenschaft sind sie an stark frequentierten Stellen vor Ort und wollen mit ihrer Präsenz zeigen, dass die Sicherheit und Gesundheit der Gäste an oberster Stelle steht.

Arosa
Eine Arosa Rangerin im Einsatz. (Bild: Arosa Tourismus)

Der Schnee ist da und die Sonne scheint – die Bedingungen und das breite Wintersportangebot werden zurzeit von zahlreichen Gästen geschätzt. Dass ein grosses Gästeaufkommen aufgrund der aktuellen Situation aber auch für fragende Gesichter sorgt, liegt auf der Hand. Damit sich aber sowohl Gäste als auch Einheimische weiterhin wohl und sicher fühlen können, sind in Arosa zurzeit wieder die sogenannten Arosa Ranger unterwegs. Ziel der Ranger ist es, die Menschenansammlungen an beliebten Orten zu vermeiden und Gäste über die geltenden Sicherheitsmassnahmen zu informieren.

Die Ranger sollen zudem ein Zeichen dafür sein, dass die Ferienregion Arosa Lenzerheide die Covid-19-Thematik ernst nimmt und Ihnen die Sicherheit und Gesundheit der Gäste am Herzen liegt. «Arosa Ranger sind keine Polizisten, sondern Gastgeber mit Herz und Seele», betont Daniela Steiner, Verantwortliche seitens Arosa Tourismus. So gehe es in erster Linie darum, einen konstruktiven Austausch zwischen den Gästen und den Rangern herzustellen und damit die Gäste zu informieren und sensibilisieren.

 

Positives Feedback von beiden Seiten

Bereits über die Weihnachtszeit wurden in Arosa zahlreiche Ranger an verschiedenen Standpunkten im Dorf eingesetzt. Es habe sich vermehrt gezeigt, dass sich die Ranger-Einsätze bewähren und von unterschiedlichen Parteien sehr geschätzt werden, wie Arosa Tourismus in einer Mitteilung schreibt. «Wie wir immer wieder aus den Feedbacks der Ranger erfahren, nehmen die Besucher die Präsenz extrem positiv auf und die Ranger müssen selten mit Kritik eingreifen, da die Massnahmen gut eingehalten werden», erzählt Daniela Steiner über ihre Erfahrungen mit den Rangern.

Nebst der Sensibilisierung der aktuell geltenden Schutzmassnahmen des Bundes, sind die Ranger in den gelben Westen zugleich auch Anlaufstelle für generelle Informationen und Empfehlungen über Arosa. Der Austausch zwischen den Einheimischen und den Gästen sei also ein weiterer Mehrwert dieser Einsätze.

 

Unterstützung der Einheimischen

Durch die grosse Unterstützung von vielen Einheimischen können die täglichen Ranger-Einsätze an vier öffentlichen Standorten gut abgedeckt werden, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Im Schneesportgebiet werden weitere Einsätze von Gästebetreuern der Arosa Bergbahnen übernommen, um die konsequente Umsetzung des Schutzkonzeptes zu gewährleisten.

Prüfung der Spirituosenwerbung bleibt für Branche kostenlos

Die Spirituosenbranche soll weiterhin die Entwürfe ihrer Werbung kostenlos der Bundesverwaltung zur Prüfung vorlegen können. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat am Dienstag mit 35 zu 7 Stimmen eine entsprechende Motion angenommen.

Prüfung der Spirituosenwerbung

Die Spirituosenbranche legt der Eidgenössischen Alkoholverwaltung seit Jahren ihre Werbeentwürfe freiwillig zur Vorprüfung vor. Die Oberzolldirektion will diese Vorprüfung kostenpflichtig machen.

Mit der Annahme des Vorstosses durch das Parlament wird der Bundesrat nun aber aufgefordert, von der Einführung einer Gebühr abzusehen.

Eine Mehrheit im Ständerat vertrat die Auffassung, dass mit diesem Vorgehen verhindert werden könne, dass die Werbenden in nicht eindeutigen Fällen selbst entscheiden müssten, ob ihre Werbung gegen das Alkoholgesetz verstösst. Sie hält einen erleichterten Zugang zu dieser Dienstleistung auch für notwendig, um übermässigem Alkoholkonsum vorzubeugen.

Finanzminister Ueli Maurer argumentierte vergebens, dass mit der Einführung einer Abgabe die Zahl der Gesuche gebremst werden könnte. Jährlich würden immer mehr Werbeentwürfe der Verwaltung vorgelegt. Die Werbebranche könne diese Prüfung auch selbst vornehmen. Die Kriterien für zulässige Werbung seien klar dargelegt. «Wer Kosten verursacht, sollte diese auch bezahlen.»

Der Nationalrat hatte dem Vorstoss bereits 2019 deutlich zugestimmt. Die Motion geht an den Bundesrat. (SDA)

Monami gewinnt gleich zwei grosse Pitches

Sowohl bei Zurich Schweiz als auch beim Basler Health-Care-Unternehmen Doetsch Grether ist die Agentur Monami mit Sitz in Zürich und Chur neu mit an Bord.

Monami

Die Agentur, gross geworden im Social-Media-Bereich und mittlerweile in diversen Digitalfeldern unterwegs, darf neu gleich für zwei neue Kunden schalten und walten. Zum einen wurde in einem mehrstufigen Verfahren ein Content-Pitch und der dazugehörige, mehrjährige Etat bei der Versicherung Zurich Schweiz gewonnen, zum anderen liess Monami beim Basler Health Care Unternehmen Doetsch Grether die Konkurrenten hinter sich.

Während Monami im Hause Doetsch Grethers nun als erstes die Digitalisierung der Schweizer Kondommarke Ceylor vorantreiben will und dafür unter anderem schon erfolgreich neue Kanäle initiierte, ist die Anforderung bei Zurich Schweiz mehr strategischer Natur. «Ob Content-Retainer oder Beratung: Die Digitalisierung ist und bleibt einfach spannend. Und wir freuen uns sehr, solch namhafte Brands mit Know-how und Kreativität unterstützen zu dürfen», freut sich Monami-Gründer David Cappellini.

 

Agenturausbau geplant

Auch personell gibt es bei der Agentur aktuell eifrig Zuwachs. Bis im Sommer sollen fünf bis sechs neue Stellen besetzt werden – die Agentur soll somit auf rund 20 Leute anwachsen. Die neuen Funktionen kommen derweil querbeet daher. Denn: «Wir brauchen sowohl Strategen,als auch begnadete TikToker. Was es intern letztlich umso spannender macht», so Cappellini.

Ausserdem arbeitet die Agentur gemäss Mitteilung am derzeit wohl grössten – und vielleicht auch schönsten – Monami-Projekt seit Beginn. Genaueres wollte die Agentur zurzeit noch nicht preisgeben.

Ladina Heimgartner zu Gast beim zweiten ComSumCast

Beim zweiten ComSumCast von ZPV und ZPRG trifft sich Reto Lipp mit Ladina Heimgartner, CEO der Blick-Gruppe und Head of Global Media bei Ringier.

ComSumCast
(Bild: Communicationsummit.ch)

Bis 2019 war Ladina Heimgartner die Chefin des Rätoromanischen Fernsehens und SRG-Vize-Generaldirektorin. Dann kam 2020 der Wechsel zu Ringier und damit in die privaten Medien, wo sie heute CEO der Blick-Gruppe und Head of Global Media ist.

Wie kam Ringier durch die Corona-Krise? Wie läuft Blick TV? Sollen private Medienhäuser eine höhere staatliche Unterstützung erhalten und müssen Google, Facebook & Co stärker reguliert werden? Diese und weitere Themen wurden im ComSumCast mit der Medien-Managerin angesprochen.

 

Ersatz für den Communication Summit

Der ComSumCast ist der Ersatz zum Communication Summit der Zürcher PR-Gesellschaft ZPRG und des Zürcher Presseverein ZPV. Aufgrund der Pandemie fällt der jährliche Anlass an der ETH Zürich aus. Journalist und Moderator Reto Lipp spricht im monatlich erscheinenden Podcast mit wegweisenden Köpfen aus der Medien- und Kommunikationsbranche darüber, wie sich die Corona-Pandemie auf die Branche auswirkt.

Nach dem Gespräch mit Allianz-Kommunikationschef Hans-Peter Nehmer ist es bereits der zweite durchgeführte ComSumCast. Produziert wird der Podcast von Christoph Soltmannowski / Tablecast im Studio 57, in dem auch der hauseigene Videopodcast von m&k und Werbewoche «off the record» aufgezeichnet wird.

Der aktuelle ComSumCast kann ab sofort auf der offiziellen Website des Communication Summits, bei Spotify oder bei Apple Podcasts gehört werden.

 

 

Nationalrat will auch Onlinemedien finanziell unterstützen

Der Nationalrat hat sich am Dienstag für die Förderung der Onlinemedien ausgesprochen und dafür jährlich 30 Millionen Franken aus allgemeinen Bundesmitteln bewilligt. Die SVP wollte dieses Vorhaben bachab schicken, scheiterte aber klar.

Nationalrat will auch Onlinemedien finanziell unterstützen

Der Nationalrat hiess das «Beef des Medienpaketes», wie es Matthias Aebischer (SP/BE) nannte, mit 111 zu 67 Stimmen bei 17 Enthaltungen gut. Mit einem neuen Bundesgesetz will der Bundesrat Onlinemedien neu förderfähig machen. Zuvor hatte der Nationalrat bereits einen Ausbau der Unterstützung bei der indirekten Medienförderung sowie der elektronischen Medien beschlossen.

Der Ständerat wollte im letzten Herbst kein Geld für die Förderung von Onlinemedien sprechen. Er löste die Ausgabenbremse nicht, obwohl er sich im Grundsatz für die Förderung ausgesprochen hatte. Das Geschäft geht nun zurück in den Ständerat.

Für SP, Grüne und Grünliberale (GLP) stellen Onlinemedien für die Informationsbeschaffung der breiten Bevölkerung eine immer wichtigere Rolle dar. Für die SVP und einen grossern Teil der FDP war die Onlinemedienförderung dagegen «ein unnötiger Eingriff in einen gut funktionierenden Markt». Das Zünglein an der Waage spielte wie so oft die Mitte-Fraktion.

 

60 Prozent des anrechenbaren Umsatzes

Umstritten war im Nationalrat der Anteil des anrechenbaren Umsatzes, der für die Beiträge gelten soll. Eine Minderheit diesen Anteil wie der Bundesrat und der Ständerat auf 80 Prozent festlegen. Die Mehrheit entschied sich aber für 60 Prozent. Die Einstiegshürde für Onlinemedien liegt bei einem Umsatz von 100’000 Franken.

Auch der jährliche Gesamtbetrag für den Onlinebereich war umstritten. Eine Minderheit der Nationalratskommission und des Rates wollte 50 Millionen freigeben, der Nationalrat beliess es gemäss Vorschlag des Bundesrats bei 30 Millionen jährlich. Gelten soll das neue Gesetz für vorerst fünf Jahre.

Auch der sogenannten Holding-Klausel stimmte der Nationalrat zu. Damit blieb er auf der Linie des Ständerats. Mit der Klausel soll ein Ausgleich zwischen den grossen Verlagshäusern und den kleineren Medienanbieterinnen geschaffen und einer noch stärkeren Konzentration entgegengewirkt werden.

Die Kommissionsminderheit beantragte, diesen Artikel zu streichen. Sie wies darauf hin, dass auch grössere Medienunternehmungen mit mehreren Onlineangeboten zur Angebotsvielfalt beitrügen und diese Klausel daher sachlich nicht gerechtfertigt sei. (SDA)

Peter Düggeli wird neuer EDA-Kommunikations-Chef

SRF-TV-Korrespondent Peter Düggeli wird neuer Kommunikationschef beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) von Bundesrat Ignazio Cassis. Der 50-jährige Journalist wechselt per Anfang April von Washington nach Bern in die Bundesverwaltung.

Peter Düggeli wird neuer EDA-Kommunikations-Chef

Düggeli wurde vom Aussenminister ernannt, wie das EDA am Dienstag mitteilte. Er ist seit 2015 USA-Korrespondent für Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Er ist dort vor allem für die politische Berichterstattung aus der US-Hauptstadt zuständig. Zuvor war er bei SRF für das Nachrichtenmagazin 10vor10 und als Wirtschaftsredaktor tätig.

Düggeli hat Geschichte und Englisch studiert. Zudem verfügt er über ein Nachdiplomstudium an der Schweizer Journalistenschule MAZ. Er lebt mit seiner Familie in Zürich und ist Vater von zwei Kindern.

 

Hueber wendet sich anderen Aufgaben zu

Der neue Kommunikationschef des EDA tritt die Nachfolge von Sebastian Hueber an, der das EDA verlässt. Er wendet sich laut früherer Mitteilung des Departements nach abgeschlossener Reorganisation der Medienstelle anderen Aufgaben zu. Er trat seine Funktion 2019 an.

Hueber stiess vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat zum EDA. Von 2005 bis 2011 war er Sprecher und stellvertretender Kommunikationschef beim Verteidigungsdepartement (VBS). Davor arbeitete er als Journalist und Redaktor, unter anderem für die Nachrichtenagentur SDA, heute Keystone-SDA. (SDA)

Komet und Ewb sind «parat» für Bern

Energie Wasser Bern Ewb leistet weit mehr für Bern als deren Name verrät, aber leider ist dies noch immer nicht allen Bernerinnen und Bernern bewusst. Die aktuelle Fortführung der Markenkampagne von Komet soll nun Abhilfe schaffen.

Komet und Ewb sind «parat» für Bern

Im vergangenen Jahr hat Komet die Vielfalt ihrer Infrastrukturleistungen von Energie Wasser Bern mit einer Serie von Online-Spots und dem – wie könnte es anders sein – berndeutschen Slogan «Aues für di. Aues für Bärn.» einzeln beworben (Werbewoche.ch berichtete). Nun soll die Positionierung von Ewb als Gesamtenergiespezialist mit einem einzigen Werbespot und einem Quiz vertieft werden.

Dazu fokussiert die Agentur für einmal nicht auf die besagten Leistungen, sondern auf einen echten Ewb-Mitarbeiter, der sich wie einst John Rambo für seinen Einsatz bereit macht und «aues» dazu benötigte Werkzeug einpackt. Weil aber ein 25- oder gar 15-Sekunden-Spot kaum reicht, um den Bernerinnen und Bernern das gewünschte Wissen zu vermitteln, mündet dieser in der Aufforderung an einem Quiz auf der dazugehörigen Landingpage teilzunehmen: «Bisch o parat fürs ewb-Quiz?»

Wer dort die Quizfragen rund um Elektromobilität, Fernwärme und andere Ewb-Leistungen richtig beantwortet, kann BernCity-Einkaufsgutscheine gewinnen. Mit dieser spielerischen Wissensvermittlung will Komet für mehr Traffic und eine längere Verweildauer auf der Landingpage, aber auch für viel Goodwill gegenüber Ewb sorgen. Schliesslich ist Unterstützung für den darbenden Detailhandel in der aktuellen Corona-Situation mehr als nur angesagt – nicht nur in Bern.

Verantwortlich bei Energie Wasser Bern: Raphael Bühler (Leiter Marketing Kommunikation), Bruno Spring (Leiter Digitalmarketing). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD), Daniel Müller (Text), Claudio Parente (AD), Corinne Hert (Client Service Director), Claudia Shatri (Senior Beraterin). Filmproduktion: Allmenfilms. Onlineproduktion: Detail. Mediaagentur: Mediaschneider Bern.

Schweizer Journalist wird zu «Schweizer Journalist:in»

Aus dem Schweizer Journalist wird nun das Magazin Schweizer Journalist:in. Das Branchenblatt nützt einen umfassenden Relaunch für die Änderung des Titels. In der aktuellen Ausgabe wird zugleich die künftige Redaktionsführung angekündigt.

Die neuen Chefredaktorinnen der Schweizer Journalist:in: Samantha Zaugg (links) und Charlotte Theile.

Die beiden freien Journalistinnen Charlotte Theile und Samantha Zaugg haben am Montag die Chefredaktion des Branchenmagazins übernommen, wie es in einem Communiqué des Medienfachverlags Oberauer heisst. Charlotte Theile hat unter anderem als Schweiz-Korrespondentin für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet. Samantha Zaugg ist Multimediajournalistin. «Beide stehen für eine neue Generation in unserem Beruf. Ich erlebe hier hervorragende Ausbildung gepaart mit aussergewöhnlicher Leidenschaft. Eine spannende Mischung», lässt sich Verleger Johann Oberauer in der Mitteilung zitieren.

Die beiden Chefredaktorinnen laden am 11. März um 17.30 Uhr zum 1. Journalist:in Videocall: «Wir sind ein Magazin von und für Journalistinnen und Journalisten. Wir wollen junge, innovative, diverse Perspektiven in den Blick nehmen, wir wollen über unseren Beruf und seine Aufgaben nachdenken – vor allem aber wollen wir ein Ort des offenen Austauschs sein. Aus diesem Grund laden wir euch ein, mit uns zu diskutieren. Was erwartet ihr vom Magazin Schweizer Journalist:in? Wie können wir noch mehr zu eurem Magazin werden? Wohin müssen wir dringend schauen? Welche Fehler dürfen wir nur einmal machen?» Die Teilnahme am Videocall ist kostenlos.

 

Würdigung für Sylvia Egli von Matt

Bereits bei der Gründung vor mehr als 15 Jahren hat Sylvia Egli von Matt einen geschlechterübergreifenden Titel angeregt. Verleger Johann Oberauer und Chefredaktor Markus Wiegand hatten die damalige MAZ-Direktorin als Herausgeberin für den Schweizer Journalist gewinnen können. «Wir widmen den neuen Titel daher nun auch Sylvia Egli von Matt und würdigen damit zugleich die enormen Leistungen, die sie über viele Jahre für den Schweizer Journalismus erbracht hat», erklärt Oberauer.

Sylvia Egli von Matt habe mindestens eine Generation von Schweizer Journalistinnen und Journalisten in ihrem Berufsleben begleitet und ihnen dabei auch ein Stück Werteverständnis mitgegeben, das Egli von Matt selbst auf beeindruckende Weise lebe.

Der aktuelle Relaunch ist von Javier Errea verantwortet. Der Spanier zähle zu den weltbesten Mediendesignern. Seine Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet. Den Medienfachverlag Oberauer berät er seit mehr als 15 Jahren.

 

Die neuen Chefredaktorinnen

Die 1987 geborene Charlotte Theile ist Journalistin und Autorin. Sie berichtete von 2014 bis 2018 als Korrespondentin aus der Schweiz. Sie schreibt über Verbrechen, Politik, Feminismus und Gesellschaftsthemen. Seit November 2019 moderiert sie den Podcast Breakup, in dem unterschiedliche Menschen von ihren Trennungen erzählen. 2020 gründete sie die Storytelling-Agentur Elephant Stories.

Samantha Zaugg wurde 1994 geboren und ist freie Journalistin, Filmemacherin und Fotografin. Sie berichtet über Leute und Dinge, die sie selbst zum Staunen bringen, schreibt eine Kolumne bei der Schweiz am Wochenende, erzählt Geschichten von Menschen und leitet das Schweizer Reporter:innen-Forum. Ausserdem studiert sie Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie mit Fotografie und Video. In ihrem neuesten Film «Bankett» geht es um Männerbünde und darum, wie man einen Film macht, wenn man keinen Film machen darf.

CH Media Regio TV lanciert den «CEO Talk»

CH Media baut im Bereich TV Regional die Wirtschaftsberichterstattung weiter aus und lanciert den «CEO Talk». Ab dem 9. März 2021 fühlt Moderator Martin Spieler Woche für Woche den CEOs, VR-Präsidenten und Unternehmern der Schweiz auf den Zahn.

Martin Spieler moderiert den «CEO Talk», die neue TV-Sendung von CH Media.

Die nationale Unternehmenslandschaft ist so vielfältig wie die Schweiz selbst. Ausserdem sorgen Wirtschaftsführerinnen und -führer in der Öffentlichkeit immer wieder für heftige Kontroversen. Wer aber sind die Führungspersönlichkeiten unseres Landes und wofür stehen ihre Unternehmen? Die CH-Media-TV-Sendung «CEO Talk» nimmt Schweizer Führungspersönlichkeiten, ihre Ideen und ihre Entscheide in den Fokus. Im konfrontativen und persönlichen Gespräch sollen die Wirtschaftsführer kritisch hinterfragt werden, und die Zuschauenden sollen dabei auch mehr über die vielfältige Unternehmenslandschaft der Schweiz erfahren. Die 22-minütige Wirtschaftssendung, die jede Woche auf TeleZüri und den zugewandten regionalen TV-Sendern ausgestrahlt wird, richte sich dabei bewusst nicht nur an ein wirtschaftsaffines Publikum, wie es in einer Mitteilung von CH Media heisst.

 

Martin Spieler übernimmt Moderation

Moderiert wird der «CEO Talk» von Martin Spieler. Der Wirtschaftspublizist und unabhängige Finanzexperte ist seit mehr als 20 Jahren mit eigenen Wirtschafts- und Finanzsendungen am Schweizer TV präsent und äussert sich regelmässig in grossen Tages- und Wochenzeitungen, online oder auf der Bühne als Fachreferent zu Wirtschaftsthemen. Bei CH Media moderiert er bereits die Regio TV-Wirtschaftsmagazine «Börsentrend» auf TeleZüri sowie «Geld» auf Tele M1, Tele 1 und TVO.

«Mit dem «CEO-Talk» möchte ich die gesellschaftliche Debatte anstossen und zeigen, welche Menschen hinter der Wirtschaftsspitze unseres Landes stehen. Die Zuschauenden sollen aus erster Hand erfahren, wie CEOs ticken und was sie über wichtige wirtschaftliche Herausforderungen für unser Land denken,» so Martin Spieler zum neuen Wirtschafts-Talk.

In der ersten Sendung des «CEO Talk» erwartet Martin Spieler den VR-Präsidenten des Pharmakonzerns Roche und früheren Lufthansa-Chef Christoph Franz. Weitere Gäste sind unter anderem der Nestlé-Präsident Paul Bulcke oder der Schweizer Unternehmer Peter Spuhler.

«Die grossen Unternehmen in der Schweiz sind ein entscheidender Machtfaktor. Gerade deshalb ist es wichtig die Wirtschaftsführer und ihre Marschrichtung kritisch zu hinterfragen», erklärt Oliver Steffen, Chefredaktor TV Regional bei CH Media. «Mit dem ‹CEO-Talk› schaffen wir für die Zuschauenden mehr Transparenz und bauen gleichzeitig die Wirtschaftsberichterstattung aus. Mit Martin Spieler konnten wir zudem einen profunden Wirtschaftskenner und erfahrenen Moderator für den Talk gewinnen.»

It’s the women, stupid: Regula Bührer Fecker lädt zum Frauen-Webinar

Am 8. März ist Weltfrauentag: Noch kaum eine Schweizer Firma traut sich, in der Frauenfrage aktiv Stellung zu beziehen. Dabei wird das Thema immer wichtiger. Anlässlich des Weltfrauentags zeigt die Strategin Regula Bührer Fecker in einem Webinar praktische Fragen und Wege sowie die wichtigsten Dos & Dont's auf, wie Unternehmen in der Frauenfrage kommunikativ Stellung beziehen können.

Im Rahmen des Weltfrauentags spricht Regula Bührer Fecker in einem Webinar über die Frauenfrage in Unternehmen.

Mehr als 50 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind Frauen. 2019 waren 53,6 Prozent der Studienanfänger an Universitäten weiblich. Doch nur 23 Prozent der Verwaltungsräte sind Frauen. In den Geschäftsleitungen der hundert grössten Unternehmen in der Schweiz ist der Frauenanteil gemäss Schilling Report 2020 gerade mal auf 10 Prozent gestiegen. Es kommt ein grosser Veränderungsdruck auf. Und dem können sich Unternehmen und Organisationen nicht mehr lange entziehen – besser, dass sie den Stier bei den Hörnern packen.

Als Unternehmen Stellung muss man in der Frauen- und Gleichstellungsfrage Stellung beziehen. Erstens, um als potenzieller Arbeitgeber auch weibliche Talente anzuziehen, diese binden, fördern und entwickeln zu können. Zweitens, um Frauen durch eine bewusst frauenfreundliche Haltung als Konsumentinnen ansprechen und erreichen zu können. Das kann insofern wichtig sein, weil Frauen bis zu 80 Prozent der Kaufentscheide in einem Haushalt treffen. Und drittens, weil das Thema einfach relevant und mit sehr viel Euphorie verknüpft ist. Wenn eine Organisation Zugang hätte zu dieser Euphorie, daran anknüpfen könnte, Hoffnung, Stolz sowie Identifikation in der weiblichen Hälfte der Bevölkerung auszulösen und mit dem eigenen Unternehmen, der eigenen Marke zu verknüpfen. Das wäre mehr als «nur» gesteigerte Imagewerte, sondern auch Share of Voice und Share of Wallet.

Doch jetzt kommt das grosse Aber: Kaum eine Firma oder Organisation in der Schweiz traut sich, in der Frauenfrage aktiv Stellung zu beziehen und diese auch zu kommunizieren. Das ist eine der ungenutztesten Differenzierungschancen der heutigen Zeit. Wo oder wann passiert das sonst, bei einem solchen «trending Topic»?

Die Strategin Regula Bührer Fecker zeigt in dieser «Grips & Chips»-Veranstaltung vom 8. März den Teilnehmenden praktische Fragen und Wege sowie die wichtigsten Dos & Dont’s auf, wie ihr Unternehmen in der Gleichstellungsdebatte und in der Frauenfrage Stellung beziehen kann, ohne in Fettnäpfchen zu treten. Die Moderation übernimmt Jessica Zuber, Consultant bei Farner.

Ammarkt erzählt für Livique Kurzgeschichten über wohnliche Individualität

Zusammen mit der Filmproduktion Who’s McQueen realisiert die St.Galler Agentur Ammarkt vier Spots für Livique, die aufzeigen, dass Möbel durchaus verschiedene Funktionen haben können.

Für den Händler Livique sind Möbel kein Selbstzweck und keine Wohn-Deko, sondern lebendiger Bestandteil des Lebens. Und als solche dürfen die Livique-Möbel manchmal auch eine Rolle spielen, die ein wenig aus dem vorgesehenen Rahmen fällt. Dies sollen die vier neuen Kurz-Spots, die Ammarkt zusammen mit Regisseur Lukas Wälli und Who’s McQueen produziert hat, auf unterhaltsame Weise zeigen. So wird aus einem Drehsessel kurzerhand ein Kinderkarussell, aus einem Bett ein Trainingsgerät, aus einem Esstisch ein Pingpong-Tisch und aus einem Sideboard eine improvisierte Töff-Werkstatt.

Die TV-Kampagne startet Anfang März. Zeitgleich wird auch der neue, 200 Seiten starke Katalog an die Livique-Kund*innen verschickt. Dies und weitere flankierende Massnahmen sollen sicherstellen, dass Livique nach einem sehr erfolgreichen 2020 auch in diesem Jahr zu den Gewinnern im Möbelmarkt gehören wird.

Verantwortlich bei Livique: Oliver Roth (CEO/Leiter Division Livique), Antonis Lambrinoudakis (Leiter Marketing und Beschaffung), Fatima Gmati (Leiterin Werbung). Verantwortlich bei Ammarkt: Maurizio Galassi (CD), Sandro Tissi (AD), Elhan Abduli (Grafik), Benji Vegezzi (Text), Patrizia Galassi-Mazzucchelli (MD/Projektleitung). Filmproduktion: Who’s McQueen Picture, Lukas Wälli (Regie/DOP), Philipp Petersson (Executive Producer).

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