News: Of steigert Umsatz und Gewinn

Der Umsatz der Zürcher Orell-Füssli-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2001 um 10,4% auf 188,2 Millionen Franken.

Der Umsatz der Zürcher Orell-Füssli-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2001 um 10,4% auf 188,2 Millionen Franken.News Of steigert Umsatz und Gewinn
Das Betriebsergebnis wuchs um 8,9% auf 25,6 Millionen Franken, während der Jahresgewinn um 4,7% auf 18 Millionen Franken zulegte. Zur guten Entwicklung haben alle Aktivitäten mit Ausnahme der Photoglob AG beigetragen. Der Bereich Sicherheitsdruck und Systeme steigerte den Ertrag um 1,2% auf 65,95 Millionen Franken. Der Verlagsbereich wuchs um 47,2% auf 42,55 Millionen Franken und die Buchhandlungen legten um 17,8% auf 89,06 Millionen Franken zu.
20000 Abonnenten für Kochen Gemäss AZ-Medien-Gruppe ist das multimediale Projekt Kochen, das sie gemeinsam mit Annemarie Wildeisen Ende März lanciert hat, gut gestartet. Die monatliche Zeitschrift habe bereits 20000 Abonnenten. Die Website Wildeisen.ch sowie die Rezepte auf Tele Tell würden stark beachtet.
Pistolenwerbung zapft schön ab Werbung auf Schweizer Benzinzapfpistolen war 2001 zu 100 Prozent ausgebucht. Dies teilte der Aussenwerber Star Plakat mit, der seit April einen neuen, langfristigen Exklusivvertrag mit der Hamburger Firma Alvern hat. Alvern besitzt ein Patent für Werbung auf so genannten «FillBoards».
Immostreet.ch mit 20 Minuten
Neu publiziert die Pendlerzeitung 20 Minuten für die Immobilienplattform Immostreet.ch wöchentlich das Gefäss «Immobilienseite» mit Inseraten, die nebst den üblichen Angaben eine «Short-ID» enthalten. Damit können Details zu den Angeboten abgefragt werden.
JobWinner.ch mit Kader-Channel
Alpha, die Kadermarktbeilage von Tages-Anzeiger und SonntagsZeitung, ist neu auf der Stellenplattform JobWinner.ch präsent. Nebst Inseraten aus Alpha, die fürs Internet gebucht wurden, finden sich auch Stellen, die auf Jobwinner.ch direkt mit dem Kriterium Kader publiziert werden.

Kopf der Woche: «Der Zeitschriftenmarktist auf Abonnenten angewiesen»

Patrik Chabbey ist neu stellvertretender Direktor von Ringier Romandie

Patrik Chabbey ist neu stellvertretender Direktor von Ringier RomandieKopf der Woche
«Der Zeitschriftenmarkt ist auf Abonnenten angewiesen»
Nein, für ihn sei es überhaupt nicht frustrierend, als Directeur adjoint von Ringier Romandie seinem Noch- Vorgesetzten Gérard Geiger, Rechenschaft über sein berufliches Tun und Lassen abzugeben, meint der 42-jährige Patrik Chabbey. Geiger, der inzwischen als Verantwortlicher für die Ringier-Zeitschriften und als Mitglied der Geschäftsleitung des Mutterhauses zwischen Lausanne und Zürich hin- und herpendelt, mochte die Zügel im Lausanner Verlag nicht völlig aus der Hand geben. Nach den Worten von Patrik Chabbey sei das aber eher eine Chance für ihn, sich gründlich einarbeiten zu können. Und je mehr er sich ins Zeug lege, desto schneller könne er seinen Immer-Noch-Vorgesetzten entlasten, meint Chabbey zuversichtlich.
Er ist sich gewohnt, unter Druck zu arbeiten, sprang er doch letztes Jahr ein, als die unerwartete Vakanz des Chefredaktorenpostens von TV8 neu zu besetzen war. Überhaupt kennt er den Laden in Lausanne aus dem Effeff.
Vor dreizehn Jahren begann Chabbey seine Journalistenkarriere als Praktikant bei der Zeitschrift L’Illustré. Als der Posten des Produktionschefs frei wurde, bewarb er sich darum, weil ihn alles interessierte, was bei der Produktion einer Zeitschrift hinter den Kulissen entsteht. Zudem fasziniert ihn die Informatik.
Seine allerersten Gehversuche im Journalismus machte Chabbey nicht bei Ringier Romandie, sondern als Freelancer beim damaligen Journal de Genève. Der gelernte Buchhändler war nicht minder stolz, als er seine ersten Texte, die er noch in der Buchhandlung schrieb, zum ersten Mal in der Genfer Tageszeitung gedruckt sah.
Chabbey übernimmt die Leitung von Ringier Romandie in einer Phase der sinkenden beziehungsweise stagnierenden Auflagezahlen der Ringier-Titel. Er ist zuversichtlich, dass die bereits letztes Jahr eingeleiteten Massnahmen, wie etwa der Relaunch von TV8, L’Hebdo und dimanche.ch schon bald Früchte tragen werden. Er ortet aber auch grossen Handlungsbedarf im Abonnentenmarkt. Bei den Zeitschriften seien 80 Prozent der Leser Abonnenten. Diese zeigten sich aber zunehmend untreuer und blätterten lieber in der Zeitschriftenlandschaft herum. Zudem sei das Potenzial an neuen Abonnenten auf dem extrem kleinen Westschweizer Markt rasch ausgeschöpft, fürchtet Chabbey. Deshalb steht bei seiner Strategie die Kundenbindung im Vordergrund. Zum Beispiel sollen Abonnenten von Ringier-Printprodukten via Internet exklusiv Zugang zu bestimmten Informationen und Serviceleistungen bekommen. Zur Realisierung seiner Ideen zählt der neue Directeur adjoint zu hundert Prozent auf seine Mitarbeiter, denen er Kompetenz und grosses Sachwissen attestiert. Anita Vaucher

Online-Marketing: Swisscom Mobile

Ziel: Wap-Services via GPRS den bestehenden WAP-Kunden, registrierten Wap-now-Kunden, potenziellen WAP-Kunden und Early Adopters schmackhaft zu machen und somit die Nutzung der Dienste via GPRS zu forcieren.

Ziel: Wap-Services via GPRS den bestehenden WAP-Kunden, registrierten Wap-now-Kunden, potenziellen WAP-Kunden und Early Adopters schmackhaft zu machen und somit die Nutzung der Dienste via GPRS zu forcieren.Swisscom Mobile Werbemittel: Banner, Skyscraper. Einsatz: Von Mitte Februar bis Mitte März.
Auftraggeber: Swisscom Mobile AG, Bern. Beratung/Vermittlung: Publimedia Webadvertising AG, Verantwortung: Tiziano Obrecht.

Ausserdem: Managing Director Christine Pinzon verlässt die Zürcher Werbeagentur Felber Kristofori & Pinzon.

Ausserdem Managing Director Christine Pinzon verlässt die Zürcher Werbeagentur Felber Kristofori & Pinzon. Die Trennung erfolge in Freundschaft und gegenseitigem Einvernehmen, teilte die Agentur mit. Seit Anfang April ist Nina Uhl als

Ausserdem Managing Director Christine Pinzon verlässt die Zürcher Werbeagentur Felber Kristofori & Pinzon. Die Trennung erfolge in Freundschaft und gegenseitigem Einvernehmen, teilte die Agentur mit.
Seit Anfang April ist Nina Uhl als AD für die Zürcher Werbeagentur Lesch+Frei tätig. Sie arbeitete zuvor bei Honegger von Matt und Wirz Werbung.
Die Werbeagentur McCann-Erickson in Genf baut aus. Neu an Bord sind Art Director Martijn Simmons aus Amsterdam, Texterin Nathalie Brochard aus Frankreich und AD und Webdesignerin Tania Mailangkay, gebürtige Indonesierin aus New York. «Internationalität ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Agenturkultur», erklärt Creative Director Timo Kirez.
Am 6. Mai öffnet im Zürcher Seefeld die neue Agentur Alborghetti Communication. Berater Reto Alborghetti hatte Ende Februar seine Agentur WHA verlassen und startet jetzt im Alleingang neu.

Online-Marketing: Profitline Investplan

Ziel: Bekanntmachung der neuen, in der Schweiz einzigartigen Dienstleistung für die Zielgruppe der 25- bis 60-Jährigen, Profitline Investplan.

Ziel: Bekanntmachung der neuen, in der Schweiz einzigartigen Dienstleistung für die Zielgruppe der 25- bis 60-Jährigen, Profitline Investplan.Profitline Investplan Werbemittel: Banner. Einsatz: Seit Anfang April bis Anfang Mai.
Auftraggeber: Profitline, Rentenanstalt/Swiss Life, Zürich. Beratung/Vermittlung: Publimedia Webadvertising AG, Verantwortung: Tiziano Obrecht.

Die «Alten» zappen anderswo

IP Multimedia (Schweiz) tritt Vorurteilen zur Mediennutzung der Jugend entgegen

IP Multimedia (Schweiz) tritt Vorurteilen zur Mediennutzung der Jugend entgegenWie nutzen Jugendliche dien neuen Medien? Wie wirkt sich deren Verhalten auf die «alten» Medien aus? Geht den klassischen Medien jene Nutzungszeit ab, welche die neuen Angebote auf sich vereinigen? In der April-Ausgabe ihres Newsletters OnAir widerspricht IPM (Schweiz) einigen Vorurteilen zum Medienverhalten von Jugendlichen und «Alten». Einerseits buhlen immer mehr Medien um die Aufmerksamkeit des Publikums. Andererseits nimmt aber das gesamte Zeitbudget für die Mediennutzung kaum mehr zu. Angesichts dieser Tatsache müsste man erwarten, dass die häufigere Nutzung des einen Mediums die Nutzungszeit anderer Medien reduziert. Um dies herauszufinden, rechnete IPM Korrelationen zwischen den verschiedenen Medien durch. Der Befund: Kein Medium vermöge die Nutzungszeit anderer Medien systematisch zu reduzieren.
Als Beispiel führt IPM die Nutzung von Internet und Fernsehen an. Obwohl die Onlinepräsenz der Jugendlichen in den letzten Jahren massiv zugenommen habe, sei bei der TV-Nutzung kein Rückgang feststellbar. Genauso wenig hätten Printmedien Abstriche hinnehmen müssen. Bis heute jedenfalls nicht. Dies könnte sich aber laut IPM ändern. Sie vermutet, dass Zeitschriften die ersten Opfer der digitalen Revolution werden könnten. Der Grund: Bei beiden Mediengattungen stünden vergleichbare Kernkompetenzen wie Reisen, Musik, Erotik oder Gesundheit im Vordergrund.
Ein anderes Vorurteil, das IPM zu widerlegen versucht, betrifft das Zappingverhalten. Sind Jugendliche tatsächlich die fleissigsten Zapper, wie die mittlerweile über zehn Jahre alte These behauptet? Die Feststellung von IPM: Beim Zappingverhalten sind heute grundsätzlich keine altersbedingten Unterschiede mehr feststellbar. Divergenzen gebe es lediglich, wo gezappt wird. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sind es die jüngeren Altersgruppen, die signifikant häufiger zappen, während die ältere Generation bei den Privatsendern den Finger viel häufiger auf dem Drücker hat (siehe Grafik).
Ein erfreuliches Ergebnis liefert die IPM-Studie zur Printmediennutzung. Während 1995 nur rund ein Viertel der Jugendlichen mehrmals pro Woche eine Zeitung las, waren es 2001 schon knapp drei Viertel der Befragten. Eine Entwicklung, die vor allem auf den Markteintritt der Pendlerzeitungen zurückzuführen sein dürfte. Daniel Schifferle

Online-Marketing: CS Hypo 1

Ziel: Bekanntmachung des Onlineangebots rund ums Thema Wohneigentum und der kostenlosen Beratung bei Personen, die an Wohneigentum interessiert sind.

Ziel: Bekanntmachung des Onlineangebots rund ums Thema Wohneigentum und der kostenlosen Beratung bei Personen, die an Wohneigentum interessiert sind.CS Hypo 1 Werbemittel: Banner. Einsatz: Seit Mitte März bis Ende Mai.
Auftraggeber: Credit Suisse. Beratung/Vermittlung: Publimedia Webadvertising AG; Verantwortung: Tiziano Obrecht.

Schweigende Werbe Auftraggeber

Mitglieder kritisieren die Absetzung von SWA-Direktor Fredi Schwab

Mitglieder kritisieren die Absetzung von SWA-Direktor Fredi SchwabVon Markus knöpfli Nicht alle Mitglieder des Schweizer Werbeauftraggeberverbandes (SWA) goutieren die Art und Weise, wie SWA-Direktor Fredi Schwab vom eigenen Vorstand abgesetzt wurde (WW 15/02). Mit einer Unterschriftensammlung wollen einige nun gegen den Vorstandsbeschluss rekurrieren.
WerbeWoche-Recherchen zeigen: An der SWA-Basis brodelt es. Wie stark, das wird sich im Laufe dieser Woche zeigen. Denn die rund 130 SWA-Mitglieder haben bis zum 26. April Zeit, um gegen einen Entscheid des SWA-Vorstandes zu rekurrieren, der die Absetzung des bisherigen SWA-Direktors Fredi Schwab beinhaltete. Ein Rekurs kommt zustande, wenn mindestens zehn Prozent der Mitglieder dies verlangen. Dann müsste eine ausserordentliche Generalversammlung (GV) angesetzt werden.
Und geklärt werden muss einiges, insbesondere das Informationsgebaren des SWA-Vorstandes. Dieser hatte in seiner alten Zusammensetzung (siehe Kasten) dem Vernehmen nach erst die SWA-GV am 13. März 2002 verstreichen lassen, bevor er Schwab und später die Mitglieder informierte – dies obwohl offenbar schon im Dezember der Vertrag mit Schwabs Nachfolger Jürg Siegrist unterschrieben vorgelegen hatte. Kurz zuvor, am 30. November 2001, soll der Vorstand Schwabs Absetzung beschlossen haben.
Von all dem wurde an der gut besuchten GV vom 13. März kein Wort gesagt. Einzig die sechs neu gewählten Vorstandsmitglieder (siehe Kasten) wurden offenbar kurz danach orientiert, Schwab selbst hingegen erst Ende März – Stunden bevor er für zwei Wochen in die Ferien reiste. Alle übrigen SWA-Mitglieder erhielten die entsprechende schriftliche Mitteilung, datiert vom 16. April, nach Schwabs Rückkehr, nur zwei Tage vor Siegrists offiziellem Stellenantritt am 18. April.
Das alles will SWA-Mitglied Fred Dietiker, Medialeiter bei den Schweizer Milchproduzenten, nicht goutieren. Er kritisiert zum einen das «befremdliche» Vorgehen des Vorstandes gegenüber Schwab. Zweitens versteht er nicht, «weshalb der Vorstand eine Person mit einem derart guten Leistungsausweis entfernt – und wenn schon, weshalb er es an der GV nicht offengelegt hat.» Und drittens hegt er Zweifel, ob an der SWA-GV alles mit rechten Dingen zugegangen sei. «Wir haben dem Vorstand Décharge erteilt, ohne zu wissen, dass er Schwabs Kündigung beschlossen hatte», führt Dietiker an. Zudem hätten die SWA-Mitglieder für dieses Jahr ein Budget abgesegnet, bei dem kein doppeltes Salär vorgesehen war – für den neuen Geschäftsführer sowie für Schwab, der bis Herbst noch zwei SWA-Mandate betreut.
«Was passiert ist, ist für uns Mitglieder noch nicht transparent», konstatiert auch SWA-Mitglied Fritz Zimmermann, Leiter Media bei den SBB. «Eine ausserordentliche GV könnte hier Klarheit schaffen.» Nötig sei womöglich auch, «dass die Juristen die Angelegenheit anschauen». Ohne Klärung würde hingegen die Einheit und damit die Schlagkraft des SWA beeinträchtigt, befürchtet Zimmermann.
Der SWA-Vorstand hüllt sich in vornehmes Schweigen
Wie aber reagiert der Vorstand auf die Vorwürfe? SWA-Präsident Gérard Stalder war nicht erreichbar. SWA-Vizepräsident Georg E. Müller sandte bloss ein Mail mit folgendem Inhalt: «Wir, Präsident und Vorstand, haben zu unserer Mitteilung, welche Sie in der vergangenen Woche erhielten, keine weiteren Angaben abzugeben.» Auch Ex-Vorstandsmitglied Urs Keiser wollte explizit nicht Stellung nehmen. Die anderen bisherigen oder zurückgetretenen Vorstandsmitglieder konnten nicht erreicht werden. Von den neuen Vorstandsmitglieder waren Thomas Golücke, Muriel Arts, Jürgen Pick und Werner Bärtschi erreichbar, Golücke wollte sich jedoch nicht äussern. Pick und Bärtschi bedauerten Schwabs Entlassung, als neue Vorstandsmitglieder wollten sie aber die Hintergründe dazu nicht beurteilen. Beide bescheinigten dem bisherigen Vorstand jedoch, juristisch korrekt vorgegangen zu sein – zumindest soweit sie dies hätten überprüfen können. Arts ihrerseits stellte sich hinter die offizielle Mitteilung des Vorstandes und wollte das Vorgehen des SWA-Vorstandes nicht weiter kommentieren.
Ueli Custer, Publizist und bisher Schwabs fachlicher Berater, hat bereits Konsequenzen gezogen. In einem Brief an Stalder schrieb er, dass er die Absetzung Schwabs nicht unterstütze und mit dem Vorgehen nicht einverstanden sei. Darum werde er den SWA nicht weiter beraten, sagte er der WerbeWoche.
Der SWA-Vorstand

In dieser Zusammensetzung hatte der SWA-Vorstand Schwabs Absetzung beschlossen:Gérard Stalder, SWA-Präsident
Georg E. Müller, SWA-Vizepräsident, GE Capitalbank
Urs Hammer, McDonald’s
Peter Schmid, UBS
Alain Bonta, Novartis*
Urs Keiser, BRO Finanz & Solutions*
Marco Taborelli, Effems*
Die sechs neu gewählten** Vorstandsmitglieder:Muriel Arts, Lever Fabergé AG
Werner Bärtschi, Subaru
Thomas Golücke, Novartis
Claude Hauser,
Migros-Genossenschaftsbund
Stefan Nünlist, Swisscom
Jürgen Pick, British American Tobacco (Suisse)
* Austritt an der GV vom 13. März 2002
** an der GV vom 13. März 2002

Online-Marketing: Swissdox

Ziel: Markenauftritt und Einführungskampagne der SMD-Tochterfirma, Swissdox, der erste digitale Recherche- und Clippingdienst der Schweiz.

Ziel: Markenauftritt und Einführungskampagne der SMD-Tochterfirma, Swissdox, der erste digitale Recherche- und Clippingdienst der Schweiz.Swissdox Wer-bemittel: B2B-Mailing, zweistufige Telemarketing-Kampagne sowie eine PR-Mitteilung an Fach- und Publikumsmedien. Einsatz: Seit April bis auf weiteres.
Auftraggeber: Swissdox; Verantwortung: Jürg Mumprecht; Marketingleitung: Florian Hofer. Werbeagentur: Festland, St.Gallen/Zürich; Beratung: Marco Casile, Daniel Peterer, Pasquale Li Voti; CD/Text: Lucas Roos; AD: Katrin Bohrer; Grafik: Anita Meier, Marcus Teichmann; Grafik/Screendesign: Sandro Fischer, Wolfgang Winder; Telemarketing: Andreas Friedrich, Liberty Call; Foto: Urs Maurer.

Träume von besseren Zeiten

Lesch+Frei beleuchtet das Engagement von Siemens für die Schweiz

Lesch+Frei beleuchtet das Engagement von Siemens für die SchweizDer Schweiz soll es immer besser gehen. Mit diesem Ziel im Kopf entwickelt die in verschiedenen Bereichen tätige Schweizer Niederlassung des deutschen Konzerns Siemens Technologien und Produkte, die dem Wohl der Menschen dienen und die Zukunft des Standortes Schweiz sichern sollen. Die Mehrheit der Konsumenten ist sich dieses Engagements jedoch kaum bewusst, da sie Siemens etwa als Handy- oder Haushaltgerätehersteller, nicht aber als innovativen Technologiekonzern wahrnimmt.Ein von Lesch+Frei, Zürich, in Anlehnung an die internationale Kampagne konzipierter Imageauftritt soll dieses Wissensdefizit abbauen. Die Umsetzung stellt Siemens Schweiz als weitsichtiges Unternehmen dar, durch dessen verantwortungsvolles Engagement Zukunftsträume wahr werden, die Kinder und Erwachsene im Stillen hegen. Seite 9

Muse & Musse: Sven Oeschger

Muse & Musse Sven Oeschger Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?Sven Oeschger: Die Autorallye «Storico di Sanremo» – aus Neugierde und weil ich nächstes Jahr selbst starten werde.Was lesen Sie gerade?Oeschger:

Muse & Musse Sven Oeschger
Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?
Sven Oeschger: Die Autorallye «Storico di Sanremo» – aus Neugierde und weil ich nächstes Jahr selbst starten werde.
Was lesen Sie gerade?
Oeschger: «Lead us into Temptation» von James Twitchell. Das Buch liefert eine kritische, aber erfrischende Sichtweise zum Thema Markenkult.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Oeschger: Die neue CD «Agolele» von DJ Michael Flum mit
live eingespielter Afro-Cuban-House-Music. Flum kehrte nach 22 Jahren aus New York in die Schweiz zurück und startet hier nun tolle Projekte.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Oeschger: «The Big Lebowski». Selbst beim vierten Mal würde ich neue Feinheiten entdecken.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Oeschger: Bei einer der unzähligen Talkshows im italienischen Fernsehen.
Welches ist Ihre neueste Entdeckung im Internet?
Oeschger: Absolut.com. Eine hervorragend gemachte Website mit der Möglichkeit, alte japanische Trash-Movies zu vertonen.
Worauf könnten Sie nie verzichten?
Oeschger: Siehe dazu die letzte Frage beziehungsweise Antwort.
Was machen Sie in einer freien Minute?
Oeschger: Freunden und Kollegen im Ausland mailen.
Liebe ist …?
Oeschger: … der Motor.

Radiotalk im Filmstudio

Wer seinen Kunden lieb hat und behalten will, sollte ihm öfter mal was Nettes bieten. Eine schöne Weisheit, die aber nicht nur in der Kommunikationsbranche gilt.

Wer seinen Kunden lieb hat und behalten will, sollte ihm öfter mal was Nettes bieten. Eine schöne Weisheit, die aber nicht nur in der Kommunikationsbranche gilt.Von Beat Fritsch Das haben sich Michi Frank und Mehmet Inan von der IP Multimedia zu Herzen genommen und den IPM-Radio-Event ins Leben gerufen. Dort diskutierten auf dem Podium verschiedene Experten zu Themen rund um Radiowerbung. Neben den beiden Gastgebern waren das unter anderem Initiative-Media-Geschäftsführer Stephan Küng, Roland Baumgartner, Geschäftsführer von Radio Argovia, der Radio-105-Inhaber Giuseppe Scaglione und Valter Pontiggia, Marketingleiter bei Opel-Vermarkter Ruckstuhl.
Auch wenn man sich auf dem Podium nicht immer ganz einig war – die einen hätten das Radio natürlich gerne als Leadmedium positioniert gesehen, die Agentur- und Kundenseite vertrat dazu eine etwas differenziertere Meinung –, gings fair zu und her. Man wollte sich nicht wehtun oder gar unanständig aufführen, schliesslich waren ja die Radiovermarkter die Gastgeber.
Wenn man mit solchen Events in der Werbebranche gefallen will, gilt es, eine weitere Maxime zu befolgen: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Auch darauf haben die Veranstalter Rücksicht genommen und die gescheite Diskussion mit der «ultimativen Radio-105-Party» gekoppelt.
Zwar kam – typisch! – ein Viertel der angemeldeten Gäste nicht, trotzdem füllten sich Gang und Studio mit rund 150 Leuten, die dann zu den Rhythmen der 105-Star-DJs Tatana, Vitamine S und Zanussi mit den Füssen wippten. Darunter auch Paola Libera von 105 mit ihrer neuen Assistentin Claudia Puppato.
105-Boss Scaglione bewies ja letzte Woche mal wieder, dass er den brancheninternen Spitznamen «der kleine Schawinski» nicht zu Unrecht trägt. Auch er sorgt mit seinen Aktionen ständig für neuen Gesprächsstoff und dafür, dass sein Sender in den Medien präsent bleibt. Ob seine neueste Offensive gegen die SRG – Klage bei der Wettbewerbskommission – von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten. Aber Schawinski hat ja damals auch fast ein Jahrzehnt gebraucht, um das Radiomonopol zu knacken. Keep on fighting, Beppe! News auch von dem Szenegänger Jürg Oetterli von Oettigrafix. Seine schon mehrere Jahre dauernde Atelierrenovation soll tatsächlich dieses Jahr fertig und mit einer Party gefeiert werden. Das glauben wir aber erst, wenn wir dort den ersten Drink gekippt haben. Keep on building, Oetti!
Originell waren die Sitzgelegenheiten fürs Publikum während des Podiumtalks. Der Saal präsentierte sich gefüllt mit aufgeblasenen Sitzkissen. Das sorgte zu Beginn für Erheiterung, denn die Dinger erforderten ein wenig akrobatisches Geschick, bis man sich mit einigen Verrenkungen darauf platziert hatte. Dafür konnte man am Schluss die Luft rauslassen und die Plastikpneus gleich für den heimischen Swimmingpool oder den bald mal anstehenden Badeplausch im See mit nach Hause nehmen.
Abgegangen ist das Ganze in den Studios von Primetime in Schlieren, wo früher oft schon rauschende Partys stattfanden, über die in dieser Kolumne zu lesen war. Dabei waren jeweils Bettina Bussey und Oliver Neubert federführend, aber weil die beiden mittlerweile, wie man hörte, bei Popfilm tätig sind, finden diese Sausen zukünftig vermutlich an neuen Orten statt.
Beat Fritsch

in meerblauer Luft. Die Sitzkissen in Pneuform durften entlüftet und nach Hause genommen werden. Weil die Veranstalter profimässig auf eine kurze Redezeit setzten, hielten sich die Rückenschäden in Grenzen. An der anschliessenden Radio-105-Party konnte man die Rückenmuskulatur wieder lockern. An der Bar, nicht mit Bewegungstanz.
Wer in der Szene Talkshows veranstaltet oder sich an anderen Events in Szene setzt, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Werbebranche. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@wer bewoche.ch). Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch

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