CCW verkleinert Anteil bei Affichage

Aussenwerbung Zwei eigene Verwaltungsräte sind die grössten Aktionäre von Affichage.

Aussenwerbung Zwei eigene Verwaltungsräte sind die grössten Aktionäre von Affichage.Statt wie bisher acht Prozent hält der amerikanische Aussenwer-
ber Clear Channel Worldwide (CCW) nur noch gut vier Prozent am grössten Schweizer Plakatierer Affichage. CCW nahm die Anteilsreduktion «im Rahmen einer Portfoliobereinigung in den USA» vor, wie Beat Roeschlin, Chief Executive Officer der Schweizer CCW-Tochter Clear Channel Plakanda, auf Anfrage erläuterte.
Mit einem Anteil von acht Prozent war CCW nach dem französischen Aussenwerber JCDecaux (30 Prozent) der zweitgrösste Affichage-Aktionär. Jetzt ist dies anders: Einen Teil der CCW-Aktien, nämlich zwei Prozent, hat die
Affichage selbst gekauft, den Rest kaufte offensichtlich die Grisobi-Holding in Bulle FR. Jedenfalls hält sie neu ein Aktienpaket von sechs Prozent von Affichage und ist nun auf Rang zwei der Teilhaber gerückt. Die Holding gehört dem Ehepaar Béatrice und Paul-Henry Binz. Letzterer ist auch Verwaltungsrats-Vizepräsident der Affichage. Mit Jean-François Decaux und Paul-Henry Binz sind somit neu zwei der Affichage-Verwaltungsräte auch deren grösste Teilhaber.
(mk)

Tamedia lanciert Finanz-Stellenkombis

Das Wirtschaftsblatt FuW und die Stellenmärkte von Tamedia können gemeinsam belegt werden.

Das Wirtschaftsblatt FuW und die Stellenmärkte von Tamedia können gemeinsam belegt werden.Das so genannte Finanz-Stellenkombi gibt es in der Variante «national» mit dem Kadermarkt Alpha und «regional» mit dem Stellenanzeiger. Diese Kombinationen eignen sich für die Rekrutierung von Führungskräften und Spezialisten aus der Finanzwelt sowie von Kaderleuten generell, heisst es in einer Mitteilung.

NZZ International dampft Zürich ein

Presse Zürich erhält in der internationalen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) keine eigenen Seiten mehr.

Presse Zürich erhält in der internationalen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) keine eigenen Seiten mehr.Laut Chefredaktor Hugo Bütler entspricht dies einem Wunsch der Leserschaft im Ausland. Man habe schon länger das Echo erhalten, Schweizer und Zürcher Themen erhielten zu viel Raum. Dadurch gewinne die NZZ zudem Flexibilität beim Druck, indem der Umfang dem reduzierten Inseratevolumen besser angepasst werden kann.

Schon mal Nick getrunken?

Getränkemarketing Die Werbetauglichkeit von Schönheitsköniginnen und -königen ist umstritten. Besser ist, man wählt das passende Markengesicht Community-bildend gleich selber. Coca-Cola machts mit ihrem «Coke-light-Mann» vor.

Getränkemarketing Die Werbetauglichkeit von Schönheitsköniginnen und -königen ist umstritten. Besser ist, man wählt das passende Markengesicht Community-bildend gleich selber. Coca-Cola machts mit ihrem «Coke-light-Mann» vor.In der Schweiz laufen haufenweise schöne Männer durch die Strassen. Und sympathisch sind sie auch. Das zumindest ist die Ansicht des US-Getränkemulti Coca-Cola. Denn bei der Wahl zum «Coke-light-Mann 2003» in Berlin kamen gleich zwei helvetische Beaus in den Final. Nur um Haaresbreite verpassten sie die Medaillenränge bei der Wahl. Zwar dürfte damit für Richard Bucher, Erster bei der Schweizer Ausmarchung, und den zweitplatzierten Andreas Tsarkowitsas der Traum von der steilen Modelkarriere erst mal ausgeträumt sein. Immerhin, mit dem silbernen Mini Cooper und der Chance, an einer Sampling-Aktion für Lemon-Coke und weiteren Marketing-Aktivitäten teilzunehmen, winken hübsche Trostpreise. Gewonnen haben jetzt schon die Werbestrategen – aber nicht nur der hohen Medien- und Publikumsresonanz wegen. Im Vergleich zur «wahlfreien» Vorjahresperiode registrierte Coca-Cola heuer einen Absatzzuwachs von rund zehn Prozent. Eine Entwicklung, die Hoffnungen nährt. Erst recht, wenn
sie im Lichte der Stagnationstendenz im Soft-Drink-Markt betrachtet wird.
Ein einig Volk von WählernÜberraschend an diesem MarketingEvent sind deren geistige Urheber: Der Wettbewerb, der auf der seit Jahren weiterentwickelten TV-Spot-Kampagne basiert, stammt nicht aus den USA, sondern aus Österreich. Dort wurde das durch und durch integrierte Kommunikationskonzept vor drei Jahren eingeführt und mit Arabella Kiesbauers Moderation zum Strassenfeger. Auf Grund austriakischer Erfolgsmeldungen entschied man sich, die Suche nach dem «Coke-Mann» auf die drei deutschsprachigen Länder auszuweiten. Und siehe da: Auch in der Schweiz stiess die Grossfahndung nach der männlichen Personifizierung des Süssgetränks für Linienbewusste innert weniger Wochen auf enormes Echo und sorgte laut Coca-Cola bei der anvisierten Zielgruppe für ein überragendes Involvement: In zwei Monaten generierte die Wahl über 10000 Kandidaten und 40 Millionen Page-Impressions.
Sabine Baumgartner, Corporate Communication bei Coca-Cola, begründet den Überraschungserfolg damit, dass «wir einen temperamentvollen Charaktertyp und nicht ein Schönheitsidol gesucht haben. Zudem war in den ersten fünf Wochen die Wahl öffentlich.» So habe man vor allem die Hemmschwelle gesenkt und den Fun-Aspekt berücksichtigt – «unsere Marken sollen schliesslich Lebensgefühl vermitteln», sagt die Kommunikationsfachfrau.
So schaffte es sogar ein 59-Jähriger zum Wochensieger, der dann von den Medien regelrecht gepusht wurde. Die Altersspanne blieb auch dann noch breit, als eine Profi-Jury das Steuer übernahm. «Weil bei gängigen Schönheitswahlen mit unterschiedlichen Sponsoren der eigenständige Charakter verloren geht, dafür aber die Manipulationsgefahr grösser und somit die Glaubwürdigkeit gefährdet wird, haben wir uns für die Wahl unter Marken-eigener Regie entschieden», erklärt Baumgartner.
Der Entscheid, das Ruder selbst zu übernehmen, spiegelt die Positionierungs-relevanten Probleme wider, die bei einer co-gebrandeten Miss- oder Mister-Wahl entstehen können: Passen die Sponsoren zueinander? Grenzen sich Konsumgütermarken aus? Könnte sich bei zu vielen Sponsoren das kognitive und emotionale Involvement bei der potenziellen Zielgruppe verringern?
Ein Amerikaner in DeutschlandCoca-Cola profitierte von seinem Markengewicht und von der Tatsache, dass Coke-light bereits hohe Bekanntheit geniesst und eine Markenpersönlichkeit darstellt. Erwartungsgemäss rührte der Getränkekonzern mit der grossen Kelle an: Vor einem Monat wurde die Schlusswahl in Berlin zur Primetime vor einem internationalen Millionenpublikum auf RTL II übertragen. Dabei wurde aus zwölf Finalisten, die sich in einem Trainingscamp auf die Prüfungen vorbereitet hatten, der 26-jährige Amerikaner Nick Karry gewählt. Wie überzeugend der ausgebildete Schauspieler, der seit vier Jahren in Köln als Übersetzer und freiberuflicher Englisch-Trainer arbeitet, in seiner TV-Spot-Hauptrolle wirkt und ob er den Durst nach Coke-light vergrössern wird, lässt sich bereits im Sommer überprüfen. Heute schon weiss Publicis-Beraterin Carina Hungerbühler vom grossen Interesse anderer Landesfilialen an der Promotion, wurden doch nicht nur die Verkaufsziele übertroffen, «auch die ungestützte Markenbekanntheit und Bekanntheit der Kampagne konnten signifikant gesteigert werden», sagt sie.
Schweizer Finalisten: Andreas Tsarkowitsas (l.), Richard Bucher.

Sieht aus wie ein Süssgetränk: Nick Karry «Coke-light-Mann» des Jahres 2003.

Luca Aloisi

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Möbelbräute

Möbelmarketing Für einmal zeigt das Möbelhaus Zingg-Lamprecht in seiner neuen Kampagne viel Haut – keine Möbel, keine Stoffe. Die zarten Frauenbeine und -arme sollen «lediglich» die Herzen der potenziellen (männlichen) Kundschaft

Möbelmarketing Für einmal zeigt das Möbelhaus Zingg-Lamprecht in seiner neuen Kampagne viel Haut – keine Möbel, keine Stoffe. Die zarten Frauenbeine und -arme sollen «lediglich» die Herzen der potenziellen (männlichen) Kundschafthöher schlagen lassen und die Brieftaschen öffnen. «Spürbar machen, was schöner wohnen auslöst», definiert Serge Riedener, CD von Inhalt und Form, das Ziel. Dass sich beim Anblick von Zingg-Lamprecht-Möbeln in den eigenen vier Wänden Gänsehaut bildet, davon sind die Kreativen überzeugt. Auch wenn die Poren bei der Teppichgrazie nicht zu erkennen sind. Was solls: sex sells…So schön sind Zingg-Lamprecht-Teppiche.

Kombiniere: Stocks und HandelsZeitung

Die Verlagsgruppe HandelsZeitung hat per 1. Mai das Anzeigenkombi Money & Management lanciert. Es umfasst das Wirtschaftswochenblatt HandelsZeitung und das Anlegermagazin Stocks.

Die Verlagsgruppe HandelsZeitung hat per 1. Mai das Anzeigenkombi Money & Management lanciert. Es umfasst das Wirtschaftswochenblatt HandelsZeitung und das Anlegermagazin Stocks.Wer in beiden Wirtschaftstiteln für mindestens 40000 Franken bucht, geniesst einen Kombirabatt von 20 Prozent in Stocks. Das Angebot gilt bis Ende 2003.

Ein schneller Tod

Schneemänner sind zu dieser Jahreszeit eine aussterbende Spezies. Stark gefährdet sind sie, wenn sie sich während des Sechseläutens in Zürich herumtreiben.

Schneemänner sind zu dieser Jahreszeit eine aussterbende Spezies. Stark gefährdet sind sie, wenn sie sich während des Sechseläutens in Zürich herumtreiben.Ein besonders stattliches Exemplar wird dort jeweils am dritten Aprilmontag auf
einen Holzstoss gestellt und abgefackelt. Flankiert vom farbenprächtigen Umzug der verkleideten Männerbündler, auch Zug der Zünfte genannt. Wo Spektakel ist, sind auch die Werber nicht weit, versteht sich.
So lädt Publicis ihre Mitarbeiter, Kunden und Freunde des Hauses zur grossen Sechseläutensause und lässt sich dabei nicht lumpen. Zwar herrscht dann in den Räumen der Agentur in etwa das gleiche Gedränge wie auf den Strassen rund ums Bellevue, aber die Aussicht auf den explodierenden Schneemann ist wesentlich besser und erst noch von viel Kulinarik begleitet. Im obersten Stockwerk der Agentur, wo die Kreation beheimatet ist, stand neben vielen abgeräumten Pulten ein grosses Buffet. Wie man hörte, wird die Sechseläuten-Aktion in der Krea gleich dazu benutzt, allfällige Altlasten zu entsorgen. Ziemlich gefordert dürfte auch der IT-Manager von Publicis sein, der innert zwei Tagen die ganze Computer-Infrastruktur der ADs und Grafiker einmal ab- und dann wieder aufbauen darf. Auf der Hinterhofterrasse findet man jeweils ein grosses Zelt mit Festbestuhlung, wo heuer ein ganz exzellenter Risotto, Älplermagronen, Fleischspiesse und Würste jeglicher Couleur gereicht wurden. Überall gab es Tabletts mit Crudités und Canapés, und reichlich patroullierte im ganzen Haus ein überaus ausschankfreudiges Servicepersonal.
Der Protagonist prophezeite uns mit einem sehr frühen Abgang nach nur 5 Minuten und 42 Sekunden einen extrem schönen Sommer (auf den wir ja mit fast schon tropischen Temperaturen bereits einen Vorgeschmack bekommen haben). Der Schneemann zeigte sich dieses Jahr in einem absolut traditionellen Outfit auf seinem Scheiterhaufen, nachdem er in den Neunzigerjahren allerlei gestalterische Frivolitäten (karierte Hosen, Helm) über sich ergehen lassen musste. Nur die rotweisse Fliege erinnerte an den Gastkanton Schwyz (oder an SP-Stapi Ledergerber). Eigentlich wäre dem Böögg eine Hellebarde anstelle des Reisbesens auch ganz gut angestanden.
Immer wieder ein lustiges Sechseläutenthema im ach so fortschrittlichen Zürich ist auch das Gezeter um die so genannte Frauenzunft, die eigentlich gar keine Zunft ist. Korrekt heisst die nämlich Gesellschaft zu Fraumünster – ein wesentlicher Unterschied, wie Kenner des Zunftwesens wissen. Die eigentliche Frage lautet
aber: Soll man die Salon-Feministinnen – dem Vernehmen nach rekrutieren sie sich auch hier aus eher besser betuchten Haushalten vom Zürichberg und von der Goldküste – nun am Zug der Zünfte mitlaufen lassen oder nicht? Die Idee, die Frauengesellschaft vor dem eigentlichen Defilée laufen zu lassen, ist gar nicht so dumm. Die Zünfter finden so die Umzugsroute garantiert, weil sie jedem Rock hinterherlaufen. Und die Gesellschaft zu Fraumünster erreicht ein Maximum an Aufmerksamkeit. Bis sie aber ebenso stramm auf der Sechseläutenwiese einlaufen darf, dürften noch einige Hektoliter Wasser die Limmat sowie Wein und Schnaps die Zünfterskehlen hinunter-fliessen.
Hat schon länger gebrannt und hielt dieses Jahr nur schlappe 342 Sekunden durch: der Böögg.
Beat Fritscherwies wie die anderen Gäste bei Publicis letzte Woche dem scheidenden Winter seine Reverenz. Unter dem Motto «Cocktail für eine Leiche» lud die Agentur mit Blick auf den Böögg zu Speis und Trank. Die Einladungen sind dermassen begehrt, dass jeweils kurz vor dem Sechseläuten das Telefon bei Publicis heissläuft.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@werbe woche.ch). Veranstaltungstipps und gelegentlich auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch

Lieber operativ als administrativ

Maili Wolf hat in diesen Tagen ihr Büro als neue Verlagsleiterin des Tages-Anzeiger bezogen.

Maili Wolf hat in diesen Tagen ihr Büro als neue Verlagsleiterin des Tages-Anzeiger bezogen.Sie habe einen schnoddrigen Journalisten-Stil, warf man ihr in der Schule vor. Da dachte sie: Welches ist das beste Blatt, bei dem man einen solchen Stil hochprofessionell ausleben kann? Maili Wolf landete beim Blick. Dort sammelte sie unter Peter Übersax ihre ersten journalistischen Erfahrungen. Aber eigentlich hätte alles anders kommen sollen.Schon mit 20 lernte sie ihren Traummann kennen. Zumindest war es der Traumschwiegersohn ihrer Eltern. Der Ingenieur hätte das Familienunternehmen im Bereich Hoch- und Tiefbau weiterführen und die junge Maili aller finanziellen Sorgen entheben können. Sie hätte es ihm «mit einem Kranz wohlgeratener Kinder gedankt». Wolf hat stattdessen angefangen zu studieren – Betriebswirtschaftslehre zuerst in St.Gallen, dann, weil ihr die HSG «zu schulisch» war, an der Universität Zürich.
Weil die Eltern auf Grund geplatzter Zukunftspläne den Check gestrichen hatten, musste sie ihr Studium selber finanzieren. Neben dem Job beim Blick verkaufte sie auch Kunst. «Es war die Zeit, in der modernere Sachen irgendwie in Mode gekommen sind», erinnert sie sich.
Zu ihrer Dissertation über Verlagsmarketing ist sie eher durch Zufall gekommen. Einen Doktorhut aufsetzen zu können, schien ihr sinnvoll, weil sie sich damit als Frau in einer männerdominierten Berufswelt die besseren Chancen ausmalte. Es bot sich das Thema an, die Einführung des Magazins «Natur» in Deutschland betriebswirtschaftlich unter die Lupe zu nehmen. Auch der Unilever-Konzern lockte mit einem Stellenangebot. «Aber das hat mir nicht gepasst», meint die Frau, die irgendwie immer nach weniger konventionellen Wegen suchte. Obwohl bereits überqualifiziert, hat sie sich «aus dem Bauch heraus» für eine Stelle als Assistentin im Kioskverkauf bei Ringier entschieden. «Ich wollte einfach gucken, wie das so läuft.» Daraus wurde eine Karriere, die bei Ringier von 1979 bis 1996 dauerte, davon ab 1990 als Mitglied der Unternehmensleitung für den Bereich Zeitschriften Europa.
Neben der Charakterisierung als «Arbeitstier» werden Maili Wolf auch erprobte Qualitäten als «Trouble-Shooter» nachgesagt. «Wenn die Aufgabe schwierig ist, kommt ein bisschen Stress auf, und das gefällt mir, weil man dann einfach muss.»
Das war auch so, als sie mit 40 «völlig unerwartet» ein Kind bekam. Um dem Kind eine gute Mutter zu sein, hat sie sich 1996 für eine selbstständige Tätigkeit als Un-
ternehmensberaterin entschlossen. «Freischaffend ist man freier in der Zeit», rechnete sie. Viele interessante Aufträge im In- und Ausland
haben ihr einen Strich durch diese Rechnung gemacht.
Dass sie nach diesen Beratungsjobs wieder operativ tätig sein
wollte, begründet Wolf mit der Lust, Ideen selber in die Tat umzusetzen. «Ich bin eher Macher als Konzeptschreiber», sagt sie. Ihr war schon länger klar, dass sich eine solche Herausforderung bei Tageszeitungen oder im Fernsehen abspielen könnte. «Und mit 48 Jahren ist man noch jung genug, um sich in eine Organisation einfügen zu können.»
Im Vergleich zu ihren besten Ringier-Jahren ist die neue Verlagsleiterin beim Tages-Anzeiger hierarchisch weiter unten angesiedelt. Aber Hierarchien haben ihr «nie viel bedeutet». Viel wichtiger ist ihr das Gefühl, die Freiheit für neue Ideen zu haben. «Ich habe Ideen, wie man den Schwund beim Tagi sowohl auf Leserseite als auch bei den Inseraten irgendwie stoppen kann. Ideen! Mehr kann ich dazu nicht sagen.»
Macherin ohne Furcht und Tadel: Maili Wolf.

Andreas Panzeri

Berufsbilder in der aktuellen Bildsprache

Wie wirken sich Rezession und Arbeitslosigkeit auf die bildliche Umsetzung von Business-Situationen aus?

Wie wirken sich Rezession und Arbeitslosigkeit auf die bildliche Umsetzung von Business-Situationen aus?Mit dem neuen Business-Katalog «Life Lines» zeigt das Bildagenturnetzwerk Zefa Visual Media, das in der Schweiz durch Zefa Blueplanet vertreten wird, auf 360 Seiten rund 650 Motive der sich ständig verändernden Berufswelt. Vertreter, Maler, Metzger, Tagesmutter, Mechaniker, Forscher,
Fotograf oder Musiker werden in aktueller Bildsprache dargestellt. Das Zefa Portfolio Book «Life
Lines» ist eine limitierte Designeredition, die an Topkunden aus Werbeagenturen, Bildredaktionen und Design-Agenturen versandt wird. Im Buchhandel ist das Werk für 30 Euro erhältlich. Kunstverlag Weingarten, ISBN 3-8170-2542-4.

Marie-Claire lanciert Westschweizer Split

Die französische Ausgabe der Frauenzeitschrift Marie-Claire erscheint seit April mit einem Schweizer Split. 32 Seiten des 400 Seiten starken Magazins widmen sich der Romandie.

Die französische Ausgabe der Frauenzeitschrift Marie-Claire erscheint seit April mit einem Schweizer Split. 32 Seiten des 400 Seiten starken Magazins widmen sich der Romandie.Bis Ende Jahr soll der Split auf 48 Seiten ausgebaut werden. Neu erscheint Marie-Claire auch im Juli und August und somit zwölfmal pro Jahr. Die Auflage der Schweizer Splitausgabe beträgt 30000 Exemplare. Fürs Anzeigenmarketing in der Deutschschweiz ist GPS Media Promotion zuständig.

Praxisratgeber für Werber und Juristen

Endlich gibt es ein Werk für Werbeagenturen und Juristen, in dem das gesamte Werbe- und Kommunikationsrecht praxisorientiert auf den Punkt gebracht wird.

Endlich gibt es ein Werk für Werbeagenturen und Juristen, in dem das gesamte Werbe- und Kommunikationsrecht praxisorientiert auf den Punkt gebracht wird.Der Ratgeber ist ideal für Werber, Marketing- und PR-Verantwortliche auf Kunden- wie auch Agenturseite. Behandelt werden Wettbewerbsrecht, vergleichende Werbung, Lockvogelangebot, Fernabsatz, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz,
Designschutz, Lauterkeitskommission. Das von Ueli Grüter herausgegebene Werk «Werbe- und Kommunikationsrecht» umfasst 500 Seiten, kostet 268 Franken und ist beim Weka Verlag in Zürich zu
beziehen, Telefon 01 434 88 34.
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