AdRating

Portraits

PortraitsCool, wie Jean Etienne Aebi sein Gesicht mitsamt Zigarette fotokopieren konnte. Da wurden selbst Hess und Kiss bleich vor Ehrfurcht. Und Sie? Klickens mal auf www.werbewoche.ch/adratingSwisscom
Swisscom-Kampagne? Der Teilnehmer ist vorübergehend nicht mehr erreichbar, seit AdRater die Mäuse tanzen liessen…
Top 12,58%
Flop 87,42%

Gegendarstellung

In der Werbewoche vom 23. Januar war unter dem Titel «PR-Plattitüden mit abgelaufenem Verfallsdatum» eine Buchkritik abgedruckt. Darin wurde behauptet, ich, Robert Jakob, sei einfacher Redaktor bei der Zeitschrift New Management. Dies ist falsch. Ric

In der Werbewoche vom 23. Januar war unter dem Titel «PR-Plattitüden mit abgelaufenem Verfallsdatum» eine Buchkritik abgedruckt. Darin wurde behauptet, ich, Robert Jakob, sei einfacher Redaktor bei der Zeitschrift New Management. Dies ist falsch. Richtig ist, dass ich stellvertretender Chefredaktor der Zeitschriften New Management und Schweizer Versicherung bin. Weiter wurde mit der Bemerkung «ein deutscher Doktor sei dieser Robert Jakob» mein Doktortitel in Frage gestellt. Richtig ist, dass ich einen deutschen Doktortitel erworben habe und zu Recht trage. Ausserdem wurde ich in der Buchkritik als namenloser Erzähler dargestellt. Richtig ist aber, dass ich im Buch unter meinem eigenen Namen Robert Jakob sowie unter dem Pseudonym Robert de Fonteaubert in Erscheinung trete.Robert Jakob

Wo, bitte, gehts zum Computerraum?

IT-Markt Die MA IT Business 2003 zeigt, wo IT-Verantwortliche am besten zu erreichen sind: In der SonntagsZeitung und immer weniger in der Online PC Zeitung.

IT-Markt Die MA IT Business 2003 zeigt, wo IT-Verantwortliche am besten zu erreichen sind: In der SonntagsZeitung und immer weniger in der Online PC Zeitung.Jährlich werden in der Schweiz rund 30 Milliarden Franken in die Informations- und Telekommunikationstechnologie investiert, entsprechend wird auch für die Produkte geworben. Aber wo am besten? Eine Antwort erteilt nun die Wemf mit der MA IT Business 2003. Die auf Print fixierte Studie untersuchte, welche (grossen) Tageszeitungen, Wochentitel und Fachzeitschriften von IT-Verantwortlichen gelesen werden. Für die zweite Reichweitenstudie dieser Art (siehe Kasten) wurde im Februar und März 2003 in 929 Schweizer Betrieben je ein IT-Verantwortlicher befragt.Über alle insgesamt 58500 Schweizer Betriebe hinweg ist die SonntagsZeitung (SoZ) mit ihrer Reichweite von 35,1 Prozent klar führend, gefolgt von Facts, das jedoch «nur» 25,3 Prozent ausweist. Erst auf Rang 6 (17,2 %) erscheint mit dem PCtip das erste IT-Fachblatt. Das Schlusslicht bildet die Netzwoche.
Gliedert man die Betriebe nach Zahl der Beschäftigten, ergibt sich ein etwas anderes Bild. In den Grossbetrieben (mehr als 200 Beschäftigte), die allerdings nur für zwei Prozent aller Schweizer Firmen stehen, ist Computerworld mit 40 Prozent das Leadermedium, gefolgt von der SoZ mit 37,6 Prozent. Verglichen mit der MA IT Business 2000 hat Computerworld um 1,1 Prozent zulegen und die SoZ etwas abhängen können. Auf Platz 3 rangiert der Tages-Anzeiger, der sich in dieser Kategorie signifikant um 10,2 Prozent steigern konnte. Der frühere Drittplatzierte hingegen, die Online PC Zeitung, hat ihre Reichweite fast halbiert und erreicht nun noch 14,7 Prozent (Rang 13). Ähnlich erging es Facts, das von 26,9 auf 14,5 Prozent zurückfiel.
In den Mittelbetrieben (50 – 99 Beschäftigte), die neun Prozent aller Firmen ausmachen, war vor drei Jahren noch die Online PC Zeitung das meistgelesene Blatt – auch hier hat sie elf Prozent eingebüsst (Rang 9). Den ersten Platz nimmt die SoZ ein, die knapp fünf Prozent zulegen konnte. Auf den Rängen zwei und drei sind neu PCtip und Computerworld.
In den Kleinbetrieben (10 – 49 Beschäftigte), mit 49 Prozent das Gros aller Firmen, konnte vor allem die SoZ ihre Beliebtheit steigern, und zwar gleich um 8,8 Prozent. Der einzige Titel, der in dieser Klasse verlor, ist wieder die Online PC Zeitung, die 6,9 Prozent einbüsste. Alle andern Titel konnten leicht zulegen. Bei den erstmals befragten Kleinstbetrieben schliesslich (6 – 9 Beschäftigte, 40% aller Firmen) liegt ebenfalls die SoZ mit 31,8 Prozent an der Spitze; Tages-Anzeiger und Facts folgen abgeschlagen mit 23,1 beziehungsweise 21 Prozent.
Newcomer auf dem Printmedienmarkt wie die NZZ am Sonntag oder die neue Weltwoche konnten sich auf Anhieb unter die ersten zehn einreihen (Ränge 5 und 7), dem PC Guide, der sich vor eineinhalb Jahren in Infoweek umbenannt hatte, brachte der Konzeptwechsel hingegen nur wenig.
Reichweite der Schweizer Titel nach Betriebsgrössen (LpA in %)

Reichweite Alle Kleinst- Klein- Mittel- Gross-
Betriebe betriebe betriebe betriebe betriebe
Computerworld 10,3 4,3 11,1 26,4 40,0
Computerworld Magazin 6,0 2,3 7,4 10,9 24,7
Die schweizerische Informatik Revue 7,0 2,1 9,3 15,9 10,5
InfoWeek.ch 5,8 3,8 5,5 12,7 26,6
IT Business 6,1 2,2 7,8 12,7 11,3
Kommunikation 6,1 2,3 7,2 14,1 18,1
Netzwoche 1,8 0,8 2,3 3,4 3,8
Online PC 9,3 3,9 11,7 19,1 14,7
PCtip 17,2 10,8 19,3 31,2 30,1
SysData 5,8 3,5 6,9 8,3 13,1
Basler Zeitung 6,4 5,6 7,1 6,3 5,5
Berner Zeitung GES 12,9 12,1 13,9 10,7 9,8
Bilanz 20,4 16,0 23,8 20,7 22,6
Cash 23,4 20,0 26,9 19,4 22,6
Die Weltwoche 15,8 10,0 20,0 18,5 16,2
Facts 25,3 21,0 29,1 26,1 14,5
Finanz und Wirtschaft 7,5 5,5 8,8 9,1 7,0
HandelsZeitung 13,2 9,1 16,0 15,0 15,3
Neue Zürcher Zeitung 14,9 13,5 15,6 16,7 17,3
NZZ am Sonntag 19,1 19,7 18,5 19,3 19,1
SonntagsZeitung 35,1 31,8 38,2 32,3 37,6
Tages-Anzeiger 23,4 23,1 23,1 25,5 31,7
Die Wemf untersuchte die Reichweiten von IT-Titeln und -Beilagen bei den wichtigsten Nutzern, den Computeranwendern in Firmen.

Markus Knöpfli

Mach trinkt Müller-Bräu

Die Badener Kommunikationsagentur Mach AG hat von der Brauerei H. Müller ein Mandat für Public Relations erhalten.

Die Badener Kommunikationsagentur Mach AG hat von der Brauerei H. Müller ein Mandat für Public Relations erhalten.Positionierung und Bekanntheitsgrad von Müller-Bräu und den dazugehörigen Marken sollen in den kommenden Jahren nachhaltig verstärkt werden. Das unabhängige Familienunternehmen produziert jährlich rund 3,3 Millionen Liter Bier. Um künftige Herausforderungen zu bestehen, werden die Anlagen am Standort Baden für acht Millionen Franken modernisiert.

Tour d’horizon

Das auf vier Bände angelegte Übersichtswerk verschafft auch Praktikern inspirierende Einblicke in die aktuellen wissenschaftlichen Analysen der Medienindustrie.

Das auf vier Bände angelegte Übersichtswerk verschafft auch Praktikern inspirierende Einblicke in die aktuellen wissenschaftlichen Analysen der Medienindustrie.Im Zentrum der ersten zwei, getrennt beziehbaren Büchern stehen mikro- und makroökonomische Betrachtungen der Informationsgesellschaft. Deren Nutzwert besteht nicht zuletzt darin, den Blick zu öffnen für die enge, bisweilen verhängnisvolle Kopplung des Mediensystems mit den übrigen gesellschaftlichen Teilsystemen wie etwa der (rezessiven) Wirtschaft.> Medien und Ökonomie. Band 1 + 2: Wirtschafts-, kultur- und politikwissenschaftliche Perspektiven, herausgegeben von Klaus-Dieter Altmeppen und Matthias Karmasin. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2003. Je ca. 300 Seiten und Fr. 42.–.

Fundierter Fun

Enzyklopädie Aus dem Mutterland der Werbung kommt das umfassendste Nachschlagewerk der Branchengeschichte. Eine gewichtige Lektüre.

Enzyklopädie Aus dem Mutterland der Werbung kommt das umfassendste Nachschlagewerk der Branchengeschichte. Eine gewichtige Lektüre.In dem Versuch, das integrale Weltwissen zwischen zwei Buchdeckel zu bannen, steckte schon zu Zeiten von Diderots aufklärerischer «Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des arts et métiers» (1751) etwas Abwegiges, ja Anmassendes. Wie absurd respektive arrogant muss da heute erst ein dreibändiges Lexikon wirken, das auf knapp 2000 eng bedruckten und üppig illustrierten Seiten die globale Entwicklung der wohl noch vergleichsweise jungen, dafür aber umso schnelllebigeren Werbeindustrie zu resümieren vorgibt? So viel Selbstvertrauen und Elan traut man als Alteuropäer bloss den Erfindern der kommerziellen Kommunikation zu. Zu Recht, verfügt man doch nur in den USA über die für ein solch kühnes Unterfangen nötigen Quellen und Ressourcen.Erfrischend investigativAls sich das 1930 gegründete Branchenzentralorgan Advertising Age dazu vor fünf Jahren mit dem Chicagoer Museum of Broadcast Communications zusammentat, war absehbar, dass dieses «ground-breaking instrument of orientation and convenience» (New York Times) den Spagat zwischen akademischer Gründlichkeit und journalistischer Unterhaltsamkeit wagen würde. Aber nicht nur der unorthodoxe Stilmix mutet sehr amerikanisch an; auch die Perspektive, aus der die 600 Einzeleinträge recherchiert und verfasst wurden, ist eine «anglozentrische». (Einziger Schweizer Vertreter im illustren Index ist denn auch Nestlé.)
Da jedoch fast alles, was die Werbewelt in den vergangenen 75 Jahren – weiter reicht selbst das Ad-Age-Archiv nicht zurück – geprägt und vorangebracht hat, von jenseits des Atlantiks respektive des Ärmelkanals stammt, tut dies der Sache keinen wirklichen Abbruch. Kommt hinzu, dass viele Beiträge so fundiert recherchiert und erfrischend geschrieben sind, wie dies scheinbar nur mehr angelsächsische Wirtschaftsjournalisten und -historiker können.
Nicht umsonst wird die notorische Verschwiegenheit und Intransparenz der Agenturszene im Vorwort mit der «secrecy of law firms» verglichen. Wie Anwaltskanzleien, so die Herausgeber, versteckten die sich von Anbeginn als «Service Slaves» verstehenden Werber hinter den breiten Schultern ihrer (ebenfalls ausführlich berücksichtigten) Hauptauftraggeber. Erschwerend hinzu kam die für Rechercheure heikle Tatsache, dass Werbung immer schon das People-Business schlechthin war. Nicht nur, dass sich die «hot shots» und «big brains» der Branche möglichst bedeckt hielten; regelmässige Namens- und Besitzerwechsel machen eine lückenlose Rekonstruktion von Agenturgeschichte(n) auch nicht einfacher.
Im Internet ab 2004Spannend an dieser Enzyklopädie, deren kostenpflichtige Online-Edition Anfang 2004 verfügbar sein soll, sind überdies die rund 70 Kontext-Essays, welche die mannigfaltigen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Werbung nachzeichnen. Die Themenbreite reicht dabei von «Feminism in Commercials» über «Subliminal Advertising» bis zu «The Impact of War» und unterstreicht so in bester antizyklischer Manier die in Krisenzeiten gerne unterschätzte Funktion der Werbung für Fortschritt und Demokratie. Insofern kommt das Mammutwerk heute genau richtig, auch wenn sein Anschaffungspreis für manch potenziellen Käufer prohibitiv wirken dürfte.
Auch Meister Propper kam ursprünglich aus Amerika.

Oliver Classen

JobChange

Roger Grossmann ist neu bei Publisuisse als Account Manager im Westschweizer Verkaufsteam tätig. Der ehemalige Regionalverkaufsleiter bei Ringier Romandie ist für die Werbemöglichkeiten in den sechs Fernsehprogrammen der SRG zuständig. ..

Roger Grossmann ist neu bei Publisuisse als Account Manager im Westschweizer Verkaufsteam tätig. Der ehemalige Regionalverkaufsleiter bei Ringier Romandie ist für die Werbemöglichkeiten in den sechs Fernsehprogrammen der SRG
zuständig.
…
Nach der Fusion mit der Online-Agentur Connector AG führt die Berner Cross-Media- und Dialogmarketing-Agentur 141 Worldwide mit einem Wechsel in der
Geschäftsleitung die strategische Neuausrichtung auf integrierte Kommunikation weiter. Den Bereich Interactive leitet neu Amr Huber, zuletzt bei Burson-Marsteller für den Online-Bereich zuständig.
…
Der bisherige Marketingleiter von Baumgartner Papier, Denis Kaser, verlässt das Unternehmen im Sommer, um eine neue Tätigkeit im Marketingbereich anzunehmen. Bis sein Nachfolger eintritt, übernimmt Hannes Zaugg die Pressearbeit von Baumgartner Papier ad interim.
…
Die Generalversammlung des Verbandes der Schweizer Druckindustrie (VSD) hat Christophe Muth zum neuen Präsidenten gewählt. Er ersetzt Angelo Eberle, VR-Präsident der Regia-Gruppe, der während zehn Jahren das Verbandsgeschehen geleitet hat. Muth ist Gründungsmitglied und Partner bei der Wirtschaftsberatung Consulting & Management Team SA in Montreux.
…
Rainer Menning verlässt per Ende Juli seine Stelle als Leiter Backoffice Online der Nachrichtenagentur SDA. Er will künftig wieder als Journalist tätig sein. Ad interim ist Roderick von Kauffungen, Leiter der Customer Relation Services, für vertragsrelevante Angelegenheiten zuständig. Grazia Siliberti ist Ansprechpartnerin für Fragen zum Thema Backoffice.
…
Die Laika Grafic Media Factory AG startet mit neuen Partnern ins zweite Halbjahr 2003. Jonas Schudel und Danny Rafaniello, bisher bei Grotesque Mediengrafik tätig, stossen neu als Mitinhaber zur
Laika-Crew. Phil Fürst, seit dem Start-up 2001 im Einsatz, übernimmt die operative Führung des Tagesgeschäfts als Vertreter der Geschäftleitung und als beteiligter Partner.

Ringier überarbeitet Go4media.ch

Die Internetplattform www.go4media.ch, über die Ringier seine Medien vermarktet, erhält im Juli ein neues Design.

Die Internetplattform www.go4media.ch, über die Ringier seine Medien vermarktet, erhält im Juli ein neues Design.Im Rahmen der Konsolidierung von Ringiers Internetauftritten auf eine gemeinsame technische Plattform wird auch Go4media.ch neu lanciert. Sämtliche Informationen werden überarbeitet bzw. ergänzt und in einem komplett neuen Layout präsentiert.

SR DRS formuliert neue Sponsoringpolitik

SRG Das Schweizer Radio DRS reagiert mit neuen Richtlinien auf das drohende Sponsoringverbot im revidierten Radio- und TV-Gesetz (RTVG).

SRG Das Schweizer Radio DRS reagiert mit neuen Richtlinien auf das drohende Sponsoringverbot im revidierten Radio- und TV-Gesetz (RTVG).Laut der Zeitschrift Link ist sich die DRS-Geschäftsführung einig, dass Sponsoring konkretere, restriktivere Richtlinien brauche. In den vergangenen Monaten habe SR DRS deshalb Sponsoringgrundlagen erarbeitet, mit denen es sich ein neues Selbstverständnis zu- und Beschränkungen auflege. Dazu gehört, dass sich SR DRS auf sprachregionale/nationale Partner beschränken will und lokales Sponsoring den Privaten überlässt.

Schweizer Familie mit Multimedia-Beilage

Zeitschriften Unter dem Namen «Click» plant die Schweizer Familie (SF) eine Beilage zum Thema Multimedia.

Zeitschriften Unter dem Namen «Click» plant die Schweizer Familie (SF) eine Beilage zum Thema Multimedia.Sie soll die ganze Palette der Heimelektronik von Computer und Spielkonsole über Mobiltelefon und Netzwerk erklären und bei Kaufentscheiden helfen. Für Verlagsleiter Roland Wahrenberger besteht eine Marktlücke bei IT-Zeitschriften, die sich an Familien wenden. Click soll erstmals am 18. September in einem Umfang von rund 48 Seiten erscheinen. Für die redaktionellen Inhalte ist die Agentur Framepool in Bubikon ZH zuständig.

APG erweitert Plakatplanungstool

Im Hinblick auf die in Woche 19 in Kraft getretene Wochenplanung hat die Allgemeine Plakatgesellschaft (AG) (AG) ihr Tool zur Richtkalkulation von Plakatkampagnen in der Schweiz vollständig überarbeitet

Im Hinblick auf die in Woche 19 in Kraft getretene Wochenplanung hat die Allgemeine Plakatgesellschaft (AG) (AG) ihr Tool zur Richtkalkulation von Plakatkampagnen in der Schweiz vollständig überarbeitetIm Hinblick auf die in Woche 19 in Kraft getretene Wochenplanung hat die Allgemeine Plakatgesellschaft (AG) ihr Tool zur Richtkalkulation von Plakatkampagnen in der Schweiz vollständig überarbeitet und erweitert. Das Hilfsmittel für Mediaplaner, das auf der Plakatstudie Schweiz basiert, wird bis zum Vorliegen der Ergebnisse der neuen Grundlagenstudie weiterhin allen Kunden unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Das Tool ist als Excel-Datei aufgebaut und ermöglicht die einfache Berechnung der wichtigsten quantitativen Media-Leistungswerte. Es kann unter www.apg.ch/forschung/planungstool heruntergeladen werden.

Im besten Alter

Verbände Die Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW) feiert einen runden Geburtstag und sieht gute Chancen für ihre «kleinen» Agenturmitglieder.

Verbände Die Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW) feiert einen runden Geburtstag und sieht gute Chancen für ihre «kleinen» Agenturmitglieder.Die Zeichen stehen auf Sturm. Selbst in renommierten Agenturen werden lang gediente Kaderleute auffallend nervös und suchen neue Sicherheit in der Gründung eines eigenen Shops. Tatsächlich, der Slogan «Small is beautiful», sozusagen das Markenzeichen der ASW-Agenturen, scheint eine neue Bedeutung zu bekommen. Zwar gibt es auch bei der ASW, die an diesem Wochenende ihr 40-Jahr-Jubiläum feiert, einige Agenturen, die in der derzeitigen Wirtschaftslage unter Druck geraten sind und sogar ihre Geschäfte aufgeben mussten. «Das führt zu einer gewissen Bereinigung auf dem Markt, was durchaus auch seine positiven Seiten hat. Natürlich nicht vom Einzelschicksal her gesehen, sondern aus der Sicht der gesamten Branche», meint dazu ASW-Präsident Diego Bally (siehe auch Interview auf dieser Seite).
In einer solchen Krise könne die Qualität wachsen, weil diese neben dem Glück und den nötigen Bezie-hungen das wichtigste Kriterium in einem Verband sei, in dem die Agenturen vorwiegend von Einzelpersonen abhängig seien.
Auf ein Ranking wird unter den heute rund 90 im ASW organisierten Agenturen verzichtet, die zusammen pro Jahr rund eine halbe Milliarde Umsatz erbringen. Auch beim BSW wird ein Rang in den hinteren Plätzen, bei den Agenturen mit knapp drei Millionen Franken Umsatz, schliesslich uninteressant. «Interessanter wäre es hingegen aufzulisten, wie lange Kunden einer ASW-Agentur treu bleiben», meint Bally.
Denn um Kundentreue soll es bei den Kleinen «wesentlich besser» stehen als bei den Grossen. Aber das wollen die ASW-Mitglieder nicht als Argument dafür sehen, dass sie die besseren Werber sein sollen. «Wir arbeiten einfach individueller mit unseren Kunden zusammen und dadurch entstehen auch persönlichere Bindungen.»
«Es zeigt sich erfreulicherweise, dass kleine, inhabergeführte Agenturen verstärkt wieder berechtigte Chancen auf dem breit gefächerten Markt der kommerziellen Kommunikation finden, obwohl über längere Zeit von manch starker Marke Vertrauenswürdigkeit mit Agenturgrösse verwechselt wurde», steht darum nicht ohne Grund im Tätigkeitsbericht 2002/2003 zur ASW-Generalversammlung vom 27. Juni.
Individueller soll im Branchenverband mit der Honorierung umgegangen werden. 1983 konnte gemeinsam mit dem BSW noch eine branchengültige Honorarordnung verabschiedet werden. Diese ist aber inzwischen durch die ASW mit dem aktuelleren Werbeleistungsvertrag, dem neuen Branchenwerk «für eine umfassende und faire Regelung der Zusammenarbeit zwischen Werbeauftraggebern und Werbeagenturen», erneuert worden.
Wirrnis um BerufsbezeichnungenNach wie vor will man aber in Sachen Ausbildung mit anderen Organisationen eng zusammenarbeiten. «Hier scheint es mir wichtig, dass wir die Kursangebote und Diplome übersichtlich vereinheitlichen. Es macht keinen Sinn, dass jede Organisation oder Fachhochschule ihre eigenen Kurse mit eigenen Titeln anbietet», meint der scheidende ASW-Präsident. Bei solchen Diplomen sollte die gesamte Branche mehr harmonisieren, sonst verlieren die Personalchefs die Übersicht, wenn ein Werbeleiter plötzlich Kommunikationsleiter genannt wird, was doch landläufig als PR-Berater verstanden wird.
Die 40. Generalversammlung der ASW findet in Fürigen am Bürgenstock statt. Ende Jahr soll eine «gesellschaftliche Party» folgen. Andere auffallende Aktivitäten zum Jubiläumsjahr sind nicht vorgesehen. Man ist ja schliesslich erst 40 Jahre jung und noch nicht 50 Jahre alt geworden.
Andreas Panzeri
get_footer();