Das ideale Motto für das 70-Jahr-Jubiläum der Weltwoche, das am Montag nur für geladene Gäste in den SBB-Werkstätten in Zürich-Altstetten stattfand.Denn die Weltwoche sei momentan über den Berg, auch wenn dies nicht an die allzu grosse Glocke gehängt werde, freute sich Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger – frisch gewählter FDP-Nationalrat – bei seiner Begrüssung. Das Magazin schreibe mittlerweile sogar schwarze Zahlen.Nicht zu bestreiten ist, dass die Jean Frey AG schon seit geraumer Zeit als einziger Verlag das ganze Jahr hindurch grosszügige Events veranstaltete. Was ja Rückschlüsse auf den Geschäftsgang zulässt.
Der Erfolg gewohnte Roger Köppel meinte jedenfalls in seiner Rede, dass der Weg etwas gar lang und «die Situation sehr intensiv» gewesen sei – wobei unklar war, ob er dabei die 70 Jahre Anlaufzeit oder die etwas schwierig gestaltete Anfahrt zum Event meinte; die gebuchten VBZ-Bus-Chauffeure bekundeten einige Mühe, den Eingang zum Festort zu finden.
Gastredner und SBB-CEO Benedikt Weibel letztlich wies noch einmal darauf hin, dass die Weltwoche in einem Zug erfunden wurde. Genau am 17. November 1933 hatten Karl von Schumacher und Manuel Gasser auf der Heimreise von Paris nach Zürich die Idee, die Weltwoche zu lancieren. Es entstand eine Art Erdbeben in der Schweizer Presselandschaft, das man bis heute nachhaltig zu spüren scheint.
So fiel wohl auch die Störaktion der WochenZeitung, erfunden vom ehemaligen Facts-Anzeigenleiter Kilian Gasser, auf fruchtbaren Boden. «70 Jahre frisch und froh, Köppel mach nur weiter so», titelten in WoZ-Gelb gehaltene Plakate bereits in der Passage des Bahnhofs Altstetten – und ebenso die auf den Toiletten aufliegenden Flyer. Die WoZ dankte auf diese Art als letzte wirklich unabhängige Wochenzeitung den von der Weltwoche zugespielten Abo-Konvertiten. Oder genauer gesagt: Die Leute, die eine Zeitung lieber von links nach rechts als ein Magazin von rechts nach links lesen.
Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel (M.) mit Markus Pekeler und Cary Steinmann (r.) von TBWA.
Cartier-Chef Horst Edenhofer (r.) und Swiss-Banking-Chairman Pierre Mirabaud zusammen mit Uli Rubner.
Standen Spalier für das Foto-Shooting beim Weltwoche-Jubiläum: Walter Bosch, Christoph Richterich und Roger Schawinski (v. l.).
Jean-Frey-CEO: Filippo Leutenegger (2. v. l.) zusammen mit Jean-Christophe Francet (l.), Servais Micolot und Sébastien Fabbi (r.).
Angeregte Unterhaltung: Werbe-Spezis Jean Etienne Aebi (l.) und Martin Spillmann (r.) mit Walter Rüegg von Rüegg Werbung.
Gratulation von der Mediaagentur Konnex für die Weltwoche: Monica Jäggi, Ronny Schmid, Corinne Kelly und Peter Döbeli (v. l.).
Ehrengast Thomas Borer (l.) mit Schweizer-Presse-Geschäftsführer Daniel Kaczynski (r.) und Weltwoche-Werber Christophe Guye.
André Benker, Hansueli Schweizer, Daniel Comte und Ruedi Wyler (v. l.) – drei ehemalige und ein künftiger (?) Werber des Jahres.
Weltwoche-Anzeigenleiter Christophe Waeber (l.) mit Ivan Schultheiss, heute bei APG, und Alexa Julier von der Weltwoche.
Kein schwarzer Peter: Laurence Saas von Mediaedge:CIA hatte mit Peter Menzato (l.) und Peter Kümmerli von Jean Frey viel zu lachen.
Auch in Geburtstagslaune: Caroline Nünlist (l.) von Zip-Media und Astrid Gartenmann von Publimedia.
Peter Hofstetter (r.) mit Kunde Kim Christensen, Feldschlösschen, und Freundin Conny Kristoffy.
Saab-Marketingleiter Arno Gunsch unterhielt sich während der Weltwoche-Fete angeregt mit Gilbert Fisch (r.) und Nik Meier (l.).
Jeanine Meier (l.) von British Airways und Michèle Chevin von JP-Morgan-Fleming wollten die Fete keinesfalls verpassen.
Weltwoche-Ladies Esther Würsten, Nadine Notter und Michelle Schödler (v. l.) sorgten für einen reibungslosen Ablauf.