Media-Center für Uster

Das Ustemer Media-Center – im Besonderen Win4U als Leadagentur – wurde mit der Entwicklung eines neuen Erscheinungsbilds der Stadt Uster beauftragt.

Das Ustemer Media-Center – im Besonderen Win4U als Leadagentur – wurde mit der Entwicklung eines neuen Erscheinungsbilds der Stadt Uster beauftragt.Das Ustemer Media-Center – im Besonderen Win4U als Leadagentur – wurde mit der Entwicklung eines neuen Erscheinungsbilds der Stadt Uster beauftragt. Zusätzlich erhielt das Media-Center den Zuschlag vom
Standortmarketing Uster für die Realisation einer Imagebroschüre.

Anzeiger am Rhein wird eingestellt

Lokalzeitungen Der Bote vom Untersee, amtlicher Anzeiger im Bezirk Steckborn, übernimmt ab Januar 2004 auch die Publikation für den Bezirk Diessenhofen.

Lokalzeitungen Der Bote vom Untersee, amtlicher Anzeiger im Bezirk Steckborn, übernimmt ab Januar 2004 auch die Publikation für den Bezirk Diessenhofen.Der dortige Anzeiger am Rhein stellt sein Erscheinen ein. In der Freitagsausgabe des Boten vom Untersee schrieb Verleger Martin Keller, die Zeitung werde künftig Bote vom Untersee und Rhein heissen. Werner Sigrist, Verleger des Anzeigers, begründete die Einstellung seiner Zeitung mit wirtschaftlichen Gründen und einer fehlenden Nachfolgeregelung. Der Anzeiger am Rhein hat eine verkaufte Auflage von 1418 Exemplaren, der Bote vom Untersee verkauft laut Wemf 3815 Exemplare. Beide Blätter erscheinen zweimal pro Woche.

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CEO Kaspar Loeb verlässt die Werbeagentur DDB Zürich Ende November. Neuer Leiter der Beratung und Geschäftsleitungsmitglied wird Roland Weiss, bisher Client Service Director bei Euro RSCG Zürich. Das Amt des CEO wird nicht mehr besetz

CEO Kaspar Loeb verlässt die Werbeagentur DDB Zürich Ende November.
Neuer Leiter der Beratung und Geschäftsleitungsmitglied wird
Roland Weiss, bisher Client Service Director bei Euro RSCG Zürich.
Das Amt des CEO wird nicht mehr besetzt.
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Die Berner Werbeagentur Contexta baut die Kreation weiter aus. Jürg Brechbühl wird Anfang 2004 dritter Creative Director (CD) neben Bernhard Abegglen und Paolo Tonti. Er nimmt auch Einsitz in die Geschäftsleitung. Brechbühl war zuvor bei Advico Young & Rubicam und später bei Spillmann Felser Leo Burnett tätig.
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Tereza Stäheli und Sebastian Rundy haben sich selbstständig
gemacht. Die ehemaligen Kreativen von Inhalt & Form haben unter dem Namen Acapulpo Communications in Zürich eine Werbeagentur gegründet. Acapulpo geht mit Action Agency eine Bürogemeinschaft ein.
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Die Brüder Livio und Fabian Consiglio haben in Rottenschwil AG die Firma Pubblicità Autowerbung gegründet. Sie vermarktet– wie bereits die Zürcher You-ad – Heckscheiben als Werbefläche. Das junge Unternehmen konzentriert sich in seiner Startphase auf die Region Bremgarten-Wohlen.
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Anfang Dezember übernimmt Roland Kühne die Leitung des
Kundenkontakt-Centers (KKC) von Ringier in Zofingen. Er löst Markus Will ab, der seit Oktober den Lesermarkt der Ringier-Zeitschriften leitet. Kühne führt seit Januar 2001 die Abteilung Mediamat (Zeitungsautomaten) und war für die Integration der Firma Journamat AG, die Ringier Anfang dieses Jahres übernommen hat, verantwortlich.
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Amos Winteler wird Anfang Januar 2004 neuer Chefredaktor von Radio Basel 1. Der seit 2001 amtierende Redaktionsleiter Alex Klee verlässt den Sender Ende Jahr.

Bald ein neuer Media-Elefant?

Agenturen Campaign spekuliert in seiner November-Ausgabe über eine Fusion von Aegis und WPP.

Agenturen Campaign spekuliert in seiner November-Ausgabe über eine Fusion von Aegis und WPP. Auslöser für vermutete Gespräche zwischen den Agenturgruppen war der kürzliche, unerwartete Abgang der CEOs von Aegis Media Europe, Bruno Kemoun und Eryck Rebbouh. Beide waren seit 18 Jahren für Aegis plc tätig. Das britische Fachmagazin schreibt, Hintergrund für die Rücktritte könnten Gespräche zwischen Aegis und WPP über einen möglichen Zusammenschluss gewesen sein. «Solche Spekulationen sind in der Vergangenheit immer mal wieder aufgetaucht», erklärt Andy Lehmann, CEO der im vergangenen Sommer lancierten Aegis Media Group Switzerland (Carat/Vizeum). Auch von der WPP-Gruppe in der Schweiz waren zu dem Gerücht keine weiteren Auskünfte erhältlich. «Uns ist nichts bekannt», sagt Urs Rueb, Geschäftsleiter Mediaedge|CIA. «Das ist Spekulation», erklärt Mindshare-Geschäftsleiterin Cosima Giannachi zu Fusionsplänen. Und sie fügt an: «Ich kann mich nicht im Detail äussern.» (dse)

Verleger fordern tiefere Löhne

Lohnrunde Der Verband Schweizer Presse fordert eine Senkung der Mindestlöhne für Journalisten um 3,5 Prozent. Er begründet dies mit der Flaute im Anzeigenmarkt.

Die Gewerkschaften Comedia und Impressum verlangen dagegen eine Erhöhung um 3 Prozent, um die Teuerung, steigende Krankenkassenprämien und die Produktivitätsentwicklung auszugleichen. Die Verhandlungen wurden ergebnislos abgebrochen, sodass nun ein Schiedsgericht entscheiden muss.

JF vermarktet Zeitschrift für Gas und Wasser

Media Die Fachzeitschrift GWA (Gas Wasser Abwasser) wird ab Januar 2004 von Jean Frey Fachmedien betreut. Bisher war Kuhn Annoncen in Zürich für das Anzeigenmarketing zuständig.

Media Die Fachzeitschrift GWA (Gas Wasser Abwasser) wird ab Januar 2004 von Jean Frey Fachmedien betreut. Bisher war Kuhn Annoncen in Zürich für das Anzeigenmarketing zuständig.GWA ist das offizielle Publikationsorgan des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) und des Verbandes Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA). Es erscheint monatlich in einer Auflage von 3600 Exemplaren in deutscher und französischer Sprache kombiniert und wird von 21000 Fachkräften gelesen.

Publicis verkauft Post

Publicis wird die neue Agentur von PostShop, dem Verkaufsort für Drittprodukte in Schweizer Poststellen.

Publicis wird die neue Agentur von PostShop, dem Verkaufsort für Drittprodukte in Schweizer Poststellen.Publicis wird die neue Agentur von PostShop, dem Verkaufsort für Drittprodukte in Schweizer Poststellen. Die Zürcher Werbeagentur
setzte sich in einem Pitch durch. Geplant ist eine Imagekampagne mit klassischer Werbung im Fernsehen, in Print und im Radio sowie mit begleitenden Massnahmen. Ziel ist es, die Shops in den Poststellen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

SF DRS präsentiert neue Unterhaltungsformate

Entertainment Das Schweizer Fernsehen DRS hat Neuerungen im Unterhaltungsprogramm für 2004 vorgestellt. Die Satiresendung «Punkt CH» löst «Viktors Spätprogramm» am Mittwochabend ab.

Entertainment Das Schweizer Fernsehen DRS hat Neuerungen im Unterhaltungsprogramm für 2004 vorgestellt. Die Satiresendung «Punkt CH» löst «Viktors Spätprogramm» am Mittwochabend ab.In «Flamingo» disputieren ebenfalls mittwochs vier Freundinnen über Gott und die Welt. Am Samstagabend sendet SF DRS die «VIParade». Moderator Sven Epiney testet sechs prominente Kandidaten auf ihre Eignung als «Superheidi oder
Megapeter».

Der Licht-Spieler

Karl Gerstner zeigt im Haus Konstruktiv sein malerisches Werk, das an die Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft führt.

Karl Gerstner zeigt im Haus Konstruktiv sein malerisches Werk, das an die Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft führt.Als «Kopfgeburten nach einer Kopfzeugung vor neun Jahren» bezeichnet Karl Gerstner seine ersten Arbeiten im Bereich der Konstruktiven Kunst. Die erste dieser Schöpfungen hat in den Fünfzigerjahren das «Licht der Welt» erblickt. Seither wird dieses Licht als Urelement aller Kunst immer wieder aufs Neue konstruktiv verändert. Karl Gerstner, der in geistiger Nähe zu Max Bill und Richard P. Lohse steht, hat seine ersten künstlerischen Arbeiten im Bereich der Gebrauchsgrafik realisiert. Für das Basler Chemieunternehmen Geigy durfte er ab 1949 Anzeigen für Farbstoffe oder Löschblätter für Ärzte gestalten, «damals ein beliebtes Medium für Pharmawerbung». Zwar herrschte in jener Zeit kurz nach dem Krieg noch eine reaktionäre Stimmung. «Man spürte viel Widerstand gegen alles Neue», erinnert sich Gerstner. Demgegenüber stand «ein grosser Idealismus der jungen Leute, die aber kaum zum Zug gekommen sind». Eines dieser neuen Anliegen von Gerstner hiess damals schon und auch später in der Werbung immer wieder: «Ästhetik in den Alltag bringen.»
Die Fortsetzung der Geschichte ist bekannt. Zusammen mit Markus Kutter hat Gerstner 1958 einen künstlerisch vielseitigen Event zum 200-Jahr-Jubiläum von Geigy gestaltet. Aus der Zusammenarbeit ergab sich am 1. Januar 1959 die Gründung der Agentur Gerstner und Kutter – Werbung, Grafik, Publizität. Nachdem der Zwölftonmusiker Paul Gredinger für die Abteilung Produktform dazugestossen war – was später modisch in Design umbenannt wurde –, entstand 1963 die legendäre Werbeagentur GGK.
Zusammen mit Kutter und Gredinger führte Gerstner in den Sechzigerjahren die visuelle Kommunikation in der Werbung auf immer wieder mit Kunst vergleichbare Höhen. Von diesem innovativen Design zeugen in der Ausstellung in Zürich auch heute noch nachwirkende Arbeiten unter anderem für Langenscheidt, Ringier und Swissair.
In den Siebzigerjahren zog sich Gerstner immer mehr aus der GGK zurück, arbeitete wieder freischaffend und machte vor allem Kunst. Mit mehr als einem Dutzend Publikationen trat er in dieser Zeit auch als kritischer Analytiker hervor.
Bereits 1957 hatte Gerstner zu einer ersten Ausstellung nach
Zürich eingeladen. Sein damaliges «Gesamtwerk» umfasste acht Bilder. Diese Gruppe ist nun auch im Haus Konstruktiv noch einmal nostalgisch zur Schau gestellt. Die Objekte hatte Gerstner in einer Werkstatt für Feinmechanik anfertigen lassen. Seine Idee: Die beweglichen Bilder sollten vom Publikum aktiv wahrgenommen beziehungsweise verändert werden. Ein solches Eingreifen in die Kunst wagte aber damals noch niemand. «Die Idee der Veränderung ist nachträglich gesehen ein Misserfolg gewesen, weil man von einem Künstler etwas Endgültiges erwartet», meinte Gerstner jetzt an der Vernissage.
Ein Aspekt dieses Endgültigen ist tatsächlich – wenn auch in einem anderen Sinn – in seinem Werk zu entdecken. Gerstner versuchte in seinem grafischen Schaffen, «die Ideen Einsteins in Bilder umzusetzen» – als eine Art «naive Malerei» rund um die Erkenntnis, dass das Universum endlos ist. Das Unendliche könnte in seinen Konstruktiven Arbeiten unendlich weiterverfolgt werden.
Die Ausstellung «Karl Gerstner. Künstler, Autor, Grafiker» dauert noch bis 22. Februar 2004. Ein weiteres Buch «Rückblick auf 7 Kapitel Konstruktive Bilder» kommt noch vor Ablauf der Ausstellung in die Läden.
Karl Gerstner versucht, «die Ideen Einsteins in Bilder umzusetzen».

Andreas Panzeri

Langwieriges Verfahren

Medienpolitik Vor einem Jahr leitete die Wettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung gegen die PubliGroupe ein, weil diese möglicherweise Konkurrenten diskriminiere. Die Werbewoche fragte nach.

Medienpolitik Vor einem Jahr leitete die Wettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung gegen die PubliGroupe ein, weil diese möglicherweise Konkurrenten diskriminiere. Die Werbewoche fragte nach.Nach einjähriger Vorabklärung teilte die Weko am 6. November 2002 mit, sie habe Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die PubliGroupe den Wettbewerb unter den Anzeigenvermittlern «unzulässig beschränkt». Deshalb eröffnete sie eine Untersuchung, um abzuklären, «ob die PubliGroupe ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht», indem sie einige Konkurrenten diskriminiere und deren Zugang zum Markt durch ungerechtfertigte Richtlinien blockiere. So weit die Vermutungen der Weko. Konkret ging es um die Vermittlerkommission (VK), die die PubliGroupe nur an Vermittler zahlt, wenn diese unter anderem einen Volumenmix von je 50 Prozent Rubriken- und kommerziellen Inseraten sowie ein Geschäftsvolumen von einer Million Franken oder von 100000 Franken in Pachttiteln des Verbands Schweizerischer Werbegesellschaften (VSW) ausweisen.Die Sache wirbelte damals viel Staub auf, zumal die Weko ihre Vorabklärungen auf die Klage des kleinen Vermittlers Ad X hin getroffen hatte und in ihrem Bericht überaus deutliche Worte verwendete.
Heute, ein Jahr danach, sagt der stellvertretende Weko-Direktor Patrik Ducrey zum Stand der Dinge: «Wir sind in der Untersuchung mittendrin. Einen ersten umfangreichen Fragebogen hat PubliGroupe beantwortet. Nun machen wir weitere Befragungen bei anderen Marktteilnehmern. Wir werden sicher noch einige Monate benötigen (…) wie viel genau, ist schwer zu
sagen.» Nebenbei: Mit «andern Marktteilnehmern» sind insbesondere Werbe- und Mediaagenturen gemeint, die auf Vorschlag von Ad X ebenfalls einbezogen wurden.
«Die Sache könnte sich hinziehen»
Bei der PubliGroupe herrscht Business as usual. Gemäss Georges von Csernatony, Mitglied der PubliGroupe-Direktion, wurden in den letzten zwölf Monaten «zwei oder drei» Vermittler neu kommissioniert, an den Richtlinien wurde aber «kein Komma» geändert. «Das machen wir jetzt sicher nicht», sagt er. Und fügt hinzu: «Wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Dossier haben.» Im Übrigen behalte sich die PubliGroupe sämtliche Rechtsmittel vor. «Die Sache könnte sich allerdings noch zwei bis fünf Jahre hinziehen», weiss von Csernatony.
Dessen ist sich auch Werner Baumann, Managing Director von Ad X, bewusst. «So lange die Untersuchung im Gang ist, muss ich mich damit abfinden, dass wir von den «P»-Pachttiteln keine VK erhalten», sagt er. Immerhin etwas aber hat sich bei Ad X geändert: Die Firma konnte ihre Kundenzahl auf über 30 ausweiten und weist nun auch den geforderten Volumenmix aus. Ad X arbeitet zudem auch für Werbe- und Mediaagenturen. «Aber der kommerzielle Umsatz reicht noch immer nicht für die VK-Berechtigung», sagt Baumann.
Ad X ist mittlerweile Mitglied des Verbandes der Schweizer Anzeigen- und Medienverkaufsunternehmen (Sava). Dort hat man sich aber für das Ad-X-Anliegen kaum stark gemacht, «denn das betrifft nur einen Teil unserer Mitglieder», sagt Präsident Max Küenzler. Zum VSW und zur PubliGroupe indes existieren schon seit Jahren Kontakte, im Ausbildungs- und im technischen Bereich (Anzeigen-Übermittlung) arbeitet man auch zusammen. «Das hat aber weniger mit der Weko-Untersuchung als mit einer personell bedingten Öffnung beim VSW zu tun», sagt Küenzler. Selbst ein Zusammengehen – etwa unter einem gemeinsamen Verbandsdach – sei nicht ausgeschlossen. Dies stehe aber derzeit nicht im Vordergrund, sagt der Sava-Präsident.
PubliGroupe-Direktor Georges von Csernatony: «Wir haben ein gutes Dossier.»
Markus Knöpfli

Nicht nur Dosenfutter

Energie Polyconsult zeigt, dass Energie Wasser Bern mehr kann, als nur Strom zu liefern.

Energie Polyconsult zeigt, dass Energie Wasser Bern mehr kann, als nur Strom zu liefern.Mit dem Claim «Ihr Leben. Unser Beitrag.» startet die Agentur Polyconsult AG in Bern eine Imagekampagne für Energie Wasser Bern (EWB). Offenbar haben die Berner Konsumenten von häuslichen Annehmlichkeiten wenig Ahnung. Davon, dass EWB dank eigenem Glasfasernetz zum Beispiel auch eine attraktive Telecomanbieterin ist. «Diese Wissenslücke zu beheben, ist Aufgabe der aktuellen Kampagne», bringt CD Jürg Tscharner bei Polyconsult die Aufgabe auf den Punkt. Auch soll daran erinnert werden, dass mit Wärme aus der Kehrichtverbrennung in Bern über zehn Prozent des städtischen Wärmebedarfs gedeckt werden. Kurz: EWB bietet zahl-reiche umweltfreundliche Energiedienstleistungen an.
Licht für Nachtschwärmer
Sieben Sujets mit stilvoll fotografierten und leicht abstrahierten «Kundensituationen» in allen Anwendungsbereichen thematisieren verschiedenste Beiträge, die EWB in und um Bern leistet. Der konkrete Beweis auf den Plakaten und in den Inseraten wird bildlich und textlich jeweils direkt beim Nutzniesser von EWB angetreten: Fernwärme für den Bahnhof Bern, Telecom für die Valiant Bank, Energieberatung für das Hotel Schweizerhof, öffentliche Beleuchtung für späte Heimkehrer. In Sujets umgesetzt illustriert Polyconsult zum Beispiel den Bereich Erdgas mit dem Bild eines Zeitung lesenden Mannes. Dazu klärt die Schlagzeile auf: «Ihr Feierabend. Unsere Behaglichkeit.»
Wessen Neugier geweckt ist, kann im weiterführenden Text schliesslich erfahren, dass das Berner MorillonGut umweltschonend mit Erdgas beheizt wird. Die Schlagzeile «Ihr Training. Unsere Erfrischung.» berührt das Thema Wasser. Dazu bildet die Agentur einen Handballer des BSV beim erfrischenden Duschen ab. «Ihr Heimweg. Unser Geleit.» erinnert die Berner daran, dass EWB mit seinem Strom 350 km Strassen beleuchtet und damit sicherer macht.
Die Plakate und Inserate werden passend zum Thema in den kühlen und dunklen Tagen des Novembers geschaltet.
Kuschelweiche Anzeigen von Polyconsult für Energie Wasser Bern.
Andreas Panzeri

Lebruments Leibgarde

Verlage Mit drei neuen Köpfen und zwei neuen Schlüsselressorts rüstet sich der Verband Schweizer Presse für kommende Schlachten.

Verlage Mit drei neuen Köpfen und zwei neuen Schlüsselressorts rüstet sich der Verband Schweizer Presse für kommende Schlachten.Seine erste Amtshandlung als Leiter des neu geschaffenen Departements Presseförderung sei «das gründliche Einlesen», sagt Josef Zihlmann. Dass er von Haus aus nicht Jurist, sondern Journalist (und Germanist) ist, dürfte dem Chefredaktor des Willisauer Boten kaum schaden, schliesslich übernimmt er gleich das komplexeste und wohl auch politischste aller Dossiers des Verbands Schweizer Presse (CHP). Für diese Herkulesaufgabe braucht es neben diplomatischem Geschick also vor allem ein gutes Reaktions- respektive Standvermögen – Fähigkeiten, mit denen Zihlmann nach eigener Einschätzung «gut bestückt» ist.Aktiv unterstützt werden soll der von CHP-Präsident Hanspeter Lebrument (Mediengruppe Südostschweiz) ursprünglich als «Arbeitsminister» vorgesehene Novize im zehnköpfigen Gremium von NZZ-Direktor Marco de Stoppani (Recht) und AZ-Verleger Peter Wanner (Lobbying), die wie Lebrument selbst beide Einsitz in diesem Schlüsselressort haben. Letzterer widmet sich also wie vermutet (WW 33/03) künftig der strategischen Beziehungspflege zu Politik und Wirtschaft. Auf Grund der anstehenden gesetzlichen Weichenstellungen (Medienartikel und RTVG-Revision) wird Wanners ebenfalls neues Departement kommendes Jahr wohl eine Schicksalsrolle spielen.
Wanners Umweg nach Bern
Dem Aargauer Lebrument-Intimus beschert das Aussenministeramt deshalb nicht nur einen Prestigegewinn, sondern auch einen gehörigen Aufwand an Zeit und Energie, die dem eigenen, zurzeit auch nicht auf Rosen gebetteten Unternehmen dann fehlen dürfte. Dies umso mehr, als CHP-Geschäftsführer Daniel Kaczynski gegenüber der Werbewoche keinen Zweifel daran lässt, dass bei der Schaffung dieses nunmehr neunten Ressorts weniger an punktuelle Parforce-Einsätze als an eine «kontinuierliche Präsenz» gedacht wurde – in Bundesbern und wo es sonst noch Not tut.
Der dritte Neuling im Verlegervorstand, der sich Ende vergangener Woche neu konstituierte, ist der für Ex-Präsident Hans Heinrich Coninx eingewechselte Tamedia-CEO Martin Kall. Er ersetzt Lebrument als Departementsleiter Distribution, was kaum überrascht, da dort weiter eifrig an einem von der Post unabhängigen Modell zur Eigenzustellung gebastelt wird. Das Mammutprojekt wurde inzwischen zwar ausgelagert, federführend ist und bleibt dem Vernehmen nach jedoch Tamedia-Cheflogistiker Hirzel. Und der rapportiert ja sowieso schon an Martin Kall. Was liegt da näher, als solch unternehmerische Synergien auch für den Verband zu nutzen?
Leisten Kärrnerarbeit: Wanner, Zihlmann, Kall (v. l.).
Oliver Classen
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