PTV will Bildungs-TV

Fernsehen SF info bietet sich als Plattform für Bildungs-TV an. Nun fehlen nur noch die Inhalte.

Fernsehen SF info bietet sich als Plattform für Bildungs-TV an. Nun fehlen nur noch die Inhalte.Das von kantonalen Erziehungsdirektoren geforderte Bildungs-TV könnte schon bald starten, zumindest steht dafür ein Kanal mit bester Qualität zur Verfügung: SF info. «Tagsüber liegt SF info weit gehend brach, für Bildungs-TV wäre es bestens geeignet», sagt Hans-Jürg Deutsch, Geschäftsführer des Verlegerfernsehens Presse-TV (PTV). Vergangene Woche wurde er nun vom PTV-Verwaltungsrat beauftragt, dem UVEK und den Erziehungsdirektoren einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen.PTV besitzt – wie auch SF DRS – für SF info eine Teilkonzession. «SF DRS müsste deshalb auch einverstanden sein», sagt Deutsch. Während SF DRS dort aber nur Info-Sendungen wiederholen darf – notabene werbe- und sponsoringfrei – dürfte PTV für SF info eigene Inhalte produzieren und dafür auch Werbung und Sponsoring akquirieren. Wegen der tiefen Reichweiten von SF info und mangels Geld bei PTV blieb diese Möglichkeit bisher aber ungenutzt, PTV wiederholt lediglich seine SF-2-Sendungen. «Das Bildungs-TV könnte unter PTV-Flagge segeln, was den Vorteil hätte, dass auch Sponsoring möglich wäre», sagt Deutsch. Ob PTV allenfalls auch für die Bildungs-TV-Inhalte sorgen würde, wurde laut Deutsch noch nicht diskutiert.
Was SF-DRS-Direktorin Ingrid Deltenre von diesem Vorschlag und generell von PTV hält, lesen Sie ab Seite 29.

Contexta gibt den Valser-Etat zurück

Getränke Die Berner Werbeagentur Contexta verzichtet per Anfang 2005 auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Mineralwassermarke Valser.

Getränke Die Berner Werbeagentur Contexta verzichtet per Anfang 2005 auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Mineralwassermarke Valser.Man sei mit der neuen strategischen Ausrichtung der Marke nicht einverstanden, heisst es. Valser ist im Herbst 2002 von Coca-Cola Beverages übernommen worden. Für Veränderungen habe man zwar Verständnis, schreibt Contexta. «Wir spüren aber auch, dass unter den jetzigen Umständen das Vertrauen und die gemeinsame Basis für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit fehlen.» Contexta betreut Valser seit über 15 Jahren. Coca-Cola will Valser vermehrt im Ausland als Premium-Marke in der gehobenen Gastronomie absetzen.

Pendlerblatt für die «Generation iPod»

Presse Seit Dienstag verteilen Kolporteure – darunter auch Chefredaktor Klaus Madzia – im Frankfurter Grossraum die von der Verlagsgruppe Handelsblatt entwickelte Pendlerzeitung News.

Presse Seit Dienstag verteilen Kolporteure – darunter auch Chefredaktor Klaus Madzia – im Frankfurter Grossraum die von der Verlagsgruppe Handelsblatt entwickelte Pendlerzeitung News.Laut Madzia peilt die Ant-wort auf Springers Qualitätstabloid Welt Kompakt mit einer Auflage von 25 000 Exemplaren auf «die technik- und konsumorientierte Generation iPod».

Neuer Wein und neue Schläuche

Agenturen Bei Favo ist fast alles neu. Die Werbeagentur hat ihr Logo aufgepeppt und sich in Basel niedergelassen.

Agenturen Bei Favo ist fast alles neu. Die Werbeagentur hat ihr Logo aufgepeppt und sich in Basel niedergelassen.Am 11. September hat die bisher in Arlesheim im Kanton Baselland domizilierte Werbeagentur Favo neue Lokalitäten in Basel bezogen. Den Umzug an die Zwingerstrasse, lediglich fünf Gehminuten vom Bahnhof SBB entfernt, feierte sie mit einem Event in den neuen, noch leeren Räumen – und mit einem aufgefrischten Logo. Personell stehen bei der von der Inhaberin Alice Stümcke geführten Agentur indes keine Änderungen an.Für den Wechsel nach Basel führt CD Hinrik Wachsmuth zwei Gründe an: Zum einen die Nähe zum Basler Bahnhof, zum andern wolle Favo nebst den bestehenden nationalen Kunden wieder vermehrt auf Basler Firmen zugehen.
Hand in Hand zum Erfolg
Das neue Grossraumbüro und der neue Auftritt stehen für die Hausphilosophie der Basler Werbeagentur, bei der Beratung und Kreation auf derselben Ebene stehen und Hand in Hand arbeiten. «Bei uns nimmt die Kreation nicht einfach die von der Beratung vermittelten Kundenaufträge entgegen, um sie eigenständig zu entwickeln, sondern beide Seiten gleichen sich im Laufe eines Entwicklungsprozesses ständig ab», sagt Hinrik Wachsmuth. Ziel sei es, dem Kunden nicht nur genau das zu liefern, was er sich wünsche, sondern seinen Denkansatz noch weiterzuentwickeln.
Markus Knöpfli

Grosses Blatt für einen grossen Kanton

Tageszeitungen Edipresse fusioniert 24 Heures mit La Presse – und beansprucht die ganze Waadt für sich.

Tageszeitungen Edipresse fusioniert 24 Heures mit La Presse – und beansprucht die ganze Waadt für sich.Laute Protestschreie stoppten im Sommer den Vorschlag des Beratungsunternehmens Publicom, das Wirtschaftsgebiet 12 rund um Lausanne auf Kosten von Freiburg und Wallis auszudehnen. Die Wemf als Auftraggeberin beschloss, die Neueinteilung der Wirtschaftsgebiete (WG) nochmals zu überprüfen und so lange auf Eis zu legen. Gegen die Neueinteilung hatten sich vor allem kleinere Verlage gewehrt. Sie vermuteten dahinter eine Intrige des Lausanner Medienkonzerns Edipresse, um seinen Titeln mehr Gewicht im Werbemarkt zuzuschanzen.Doch Edipresse setzt im März 2005 mit einer anderen Strategie zur Eroberung der Veveyse, der Broye und von Monthey an. Der Verlag baut seine Lausanner Tageszeitung 24 Heures zur Zeitung für das Gross-Waadtland aus. Dazu werden die Regionalblätter La Presse Riviera-Chablais und La Presse Nord-vaudoise-Broye in 24 Heures integriert. Deren Herausgeber Corbaz hat Edipresse bereits 2002 übernommen.
Verlagsleiter Pierre Buntschu betont, dass die Blätter nicht einfach zusammengelegt würden. Vielmehr entstehe eine ganz neue Zeitung, die aber unter der gut eingeführten Marke 24 Heures lanciert werde. Die neue 24 Heures erscheint mit vier regionalen Splitausgaben. Zwei lösen die La-Presse-Titel in Riviera-Chablais und Nord-vaudoise-Broye ab. Eine dritte widmet 24 Heures wie bisher der Kantonshauptstadt Lausanne. Die vierte wird ganz neu lanciert. Sie deckt das Gebiet La Côte westlich von Lausanne bis an die Genfer Kantonsgrenze ab.
Damit greift Edipresse sogar über das umstrittene Gross-WG 12 hinaus. Nyon, der westlichste Zipfel der Waadt, gehört sowohl aktuell wie im Publicom-Vorschlag zum Genfer WG 11. Gleichzeitig wildert 24 Heures im Revier des Konkurrenten Hersant. Die französische Verlagsgruppe publiziert die Regionalzeitung La Côte mit Sitz in Nyon. Chefredaktor Jacques Poget bestreitet allerdings, dass 24 Heures die Konfrontation mit Hersant suche. Doch das Blatt fühle sich seinen Lesern in der Côte genauso verpflichtet wie jenen in den anderen Regionen, schreibt er in der Ankündigung des Relaunches.
Kritische Stimmen
Mit dem Verweis auf Lesernähe versucht Edipresse, Kritik an ihren Expansionsgelüsten zu parieren. Kritische Stimmen fanden sich schnell – besonders in der Freiburger Tageszeitung La Liberté, die schon am schärfsten auf die neue WG-Einteilung geschossen hatte. «Unsere Region verliert etwas, was uns einigte», zitiert La Liberté die Distriktspräfektin von Yverdon, Pierrette Roulet-Grin. René Perdrix, Honorarpräfekt von Grandson, bedauert, dass nach der Fusion der Zeitungen neben Lokalradio und -TV nur noch ein Gesprächspartner zur Verfügung stehe.
Dem Waadtländer Finanzdirektor Pascal Broulis liegt der interregionale Aspekt am Herzen. Er befürchtet, dass die Leser sich künftig auf Informationen aus ihrer Region beschränken müssen, wenn sie nur die jeweilige Splitausgabe erhalten. Auch Roulet-Grin erwartet, dass der kantonale Zusammenhalt nun schwieriger zu bewerkstelligen sein wird. «Doch ich hoffe, dass die nötigen Mittel bereitgestellt werden, um echte Regionalinformation zu liefern.»
Daran will Edipresse keinen Zweifel aufkommen lassen. Das Verlagshaus hat jede Splitausgabe – auch jene in Lausanne – mit einer eigenen Lokalredaktion samt Chefredaktor, Sportreportern und Fotografen dotiert. Die Lokalredaktion ist für den zweiten Bund der neuen 24 Heures verantwortlich. Den Mantelbund liefert die Zentralredaktion am Edipresse-Hauptsitz in Lausanne, die weiterhin von Jacques Poget geführt wird. Diese Struktur ermöglicht es, dass trotz der Fusion keine Stellen abgebaut werden müssen. Im Gegenteil seien einige Neuanstellungen möglich, schreibt Poget.
Neues Design für 24 Heures
Mehr Leserservice ist natürlich nicht der ganze Hintergrund des Relaunchs. Der Entscheid fiel auf Grund einer vertieften Studie zur Zukunft der Regionalpresse, so Poget. Diese sei zum Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss der Kräfte von 24 Heures und der La-Presse-Titel die besten Chancen biete – sowohl im Lesermarkt wie bei lokalen und nationalen Inserenten.
Die neue 24 Heures erhält auch ein neues Design. Das bisherige, rote Logo soll erhalten bleiben. In den Ausgaben für Riviera-Chablais und Nord-vaudoise-Broye wechselt es aber voraussichtlich die Farbe. Tests hätten ergeben, dass es in Blau – der Hausfarbe von La Presse – sehr gut beim Publikum ankomme, berichtete der Online-Dienst Largeur.com. Entwickelt wird das neue Layout vom Zeitungsdesigner Martin Dixon zusammen mit Art Director Marc Borden; eine Nullnummer liegt schon vor. Der Brite Dixon war bereits 1999 für die Gestaltung von 24 Heures verantwortlich. Zahlreiche Westschweizer Publikationen tragen seine Handschrift, darunter L’Illustré, Bilan und Le Matin.
Mit der Schwesterzeitung Le Matin teilt sich 24 Heures nicht nur den Designer, sondern künftig auch das Redaktionssystem. Edipresse führt im kommenden Frühling eine gemeinsame Informatiklösung für alle seine Titel ein. Dies ist auch der Grund, warum das Waadtland noch bis im März auf den Launch seiner neuen, grossen Tageszeitung warten muss.
Die Zeitung für das WG 12 plusBereits 1999 unterzog sich 24 Heures einem Relaunch mit dem Ziel, sich als Zeitung für den ganzen Kanton Waadt zu etablieren. Dies gelang allerdings nur bedingt. Hauptverbreitungsgebiet blieb die Region Lausanne, wo das Blatt heute eine Reichweite von 52,8 Prozent aufweist. Im ganzen WG 12 sind es 45,7 Prozent.
Die neue 24 Heures sprengt das WG 12 an mehreren Stellen. Mit Nyon und La Broye nagt es am Einzugsgebiet von Genf und Freiburg. Diese Regionen gehören allerdings politisch zur Waadt. In der Veveyse greift die Zeitung dagegen in den Kanton Freiburg aus, im Raum Monthey ins Wallis.
Die Auflage von 24 Heures beträgt 88500 Exemplare. La Presse Riviera-Chablais verkauft 24000, La Presse Nord-vaudoise 12600 Exemplare (ohne Grossauflagen). Die Konkurrentin La Côte, in deren Gebiet 24 Heures mit einer neuen Splitausgabe eindringt, verkauft knapp 14000 Exemplare.
Das neue Verbreitungsgebiet von 24 Heures heisst «WG 12 plus».
Gelb markiert sind jene Regionen, wo Edipresse über das Lausanner Wirtschaftsgebiet hinausgreift.
Stefano Monachesi

Metzgerlehner wirbt für Würste

Food Die Werbeagentur Metzgerlehner hat die Bell-Gruppe als Neukunden gewonnen.

Food Die Werbeagentur Metzgerlehner hat die Bell-Gruppe als Neukunden gewonnen.Sie setzte sich in einem Pitch gegen drei Konkurrenten durch. Für den Fleischkonzern mit Sitz in Basel realisiert Metzgerlehner eine umfassende Imagekampagne mit den Schwerpunkten TV und Print. Erste Arbeiten werden im November zu sehen sein.

CS neuer Keypartner von Anthrazit

Sponsoring Das New-Media-Magazin Anthrazit hat die Credit Suisse als neuen Keypartner gewonnen.

Sponsoring Das New-Media-Magazin Anthrazit hat die Credit Suisse als neuen Keypartner gewonnen.Ab September widmet sich der Bereich «Leben Digital» von Anthrazit auch dem Thema Finanzen, speziell dem Online-Banking. Diese Seiten werden von der Redaktion in Kooperation mit Credit Suisse produziert. Neben Credit Suisse sind ARP Datacon, Cablecom, Littlebit, Motorola, Schweiz Tourismus und Swisscom Mobile Keypartner des Wissensteils von Anthrazit.

Le Courrier kämpft ums Überleben

Zeitungen Die unabhängige Genfer Tageszeitung Le Courrier steht vor einem Schuldenberg.

Zeitungen Die unabhängige Genfer Tageszeitung Le Courrier steht vor einem Schuldenberg.Das diesjährige Defizit könne bis zu 200000 Franken betragen, kündigt Chefredaktor Marco Gregori an. Zusammen mit den Verlusten vom Vorjahr steige das Minus auf etwa 300000 Franken. Daher laufe Le Courrier Gefahr, dass 2005 sein letztes Jahr werde. Le Courrier wird von einem nicht gewinnorientierten Verein getragen und arbeitet laut der Nachrichtenagentur SDA mit einem Budget von 4 Millionen Franken.

Swisscom kauft Tamedia-IT

Outsourcing Tamedia lagert die Informatik-Dienstleistungen ab Oktober zu Swisscom IT Services aus.

Outsourcing Tamedia lagert die Informatik-Dienstleistungen ab Oktober zu Swisscom IT Services aus.Die Vereinbarung sieht vor, dass Swisscom rund 50 Angestellte des Zürcher Medienhauses übernimmt. Das Nachsehen hat T-Systems Schweiz, das im Frühling bereits den Zuschlag erhalten hatte. Tamedia widerrief den Auftrag im August, weil sich die Preise von T-Systems als realistisch erwiesen hätten.

Zeitungszoff und Blicke in die TV-Zukunft

Im Technopark, und ausnahmsweise schon am Morgen – sonst wäre man mit der Screen-up kollidiert, welche die Mediaplanenden genauso interessiert wie die MACH – organisierte die Wemf den 8. Schweizer Mediaforschungstag. Rund 500 Gäste wollten sich die A

Im Technopark, und ausnahmsweise schon am Morgen – sonst wäre man mit der Screen-up kollidiert, welche die Mediaplanenden genauso interessiert wie die MACH – organisierte die Wemf den 8. Schweizer Mediaforschungstag. Rund 500 Gäste wollten sich die Ausführungen der Medienforscher nicht entgehen lassen und pilgerten dazu ins Zürcher Westend.Grosso modo erzählten die Wemf-Oberen Altbekanntes, ausser dass die Stichprobengewichtung der letzten Volkszählung angepasst wurde und dass für Grossauflagen auf Grund eines neuen Erhebungsmodells kein Vorjahresvergleich möglich sei.
Das Haupttraktandum der Pausengespräche wiederum war, dass 20 Minuten den Blick als stärkste Zeitung überholt haben soll. Dieses Thema dürfte noch einige Zeit für heisse Köpfe sorgen.
Full-House herrschte auch in den Sälen des Abaton im Cinemax und der Penthouse-Lounge Hard One, wo heuer die Screen-up stattfand. Die Veranstaltung erlaubt einen ersten Blick auf die Serien- und Spielfilm-Highlights der nächsten Saison und gibt den TV-Planerinnen und -Planern sowie deren Chefs einen ersten Überblick, in welchem Umfeld sich nächstes Jahr am besten die Spots schalten lassen.
Neben diesen Screenings fanden sich in den einzelnen Foyers auch die einen oder anderen Messestände zur Selbstdarstellung der Sender oder Werbeangebote, die allerdings etwas verloren wirkten. Einen besonders hübschen Geistesblitz hatten dabei die Verantwortlichen der TV-Station U-1 an ihrem Screen-up-Outlet. Das U-1-Werbematerial wurde in den alten Metropol-Zeitungsdispensern platziert, wobei beim Metropol-Logo an Stelle des zweiten O das U-1-Logo in Form des Londoner Metro-Icons eingesetzt wurde. Ein Paradebeispiel für intelligentes Werbe-Recycling. Natürlich wünscht man dem Sender aber ein etwas längeres Leben als der Pendlerzeitung, die bekanntlich das Zeitliche gesegnet hat. Sollten die Dispenser von U-1, der Sender macht ja öfters mal durch seine Personalfluktuation von sich reden, dennoch nicht lange im Einsatz stehen, wäre bereits ein weiterer Kandidat für deren Gebrauch in Aussicht. Der Inserate-Swisspool-Nachfolger namens Metropool könnte dann einfach die U-1-Logos durch ein Doppel-O ersetzen.
Fürs Organisatorische an der Screen-up waren neben dem OK, das sich aus Vertretern der verschiedenen Vermarkter zusammensetzt, auch Kim Hilario und Baschti Walz von der Eventagentur Freak Productions zuständig. Nachdem sich die beiden im letzten Winter selbstständig gemacht haben, ist der Laden nach anfänglich verhaltenem Start nun so richtig ins Laufen gekommen. Man könne sich momentan wirklich nicht über mangelnde Auslastung beklagen, liess Kim Hilario verlauten. Freak Productions hat jedenfalls mit der Visitenkarte Screen-up gleich mal einen guten Eindruck hinterlassen.
Freie Wahl hiess es fürs anschliessende Abendprogramm. Zur Apérozeit füllte sich das Hard One, die Lounge im obersten Stock des Abaton, kontinuierlich. Dort liess es sich trefflich diskutieren und gleich auch die Verabredungen für den Abend treffen. Zum einen standen im Abaton zwei exklusive Vorpremieren zur Auswahl, andererseits lud die IP Multimedia ins Kaufleuten zur grossen MTV-/RTL-2-Party mit exklusivem VIP-Bereich auf der Galerie. Schon im Vorfeld wurde dafür mächtig die Werbetrommel gerührt. Dass Melanie Winiger Einblicke in eine neue MTV-Sendung geben würde, war bloss das eine Argument. Es solle auch einen ganz heissen Überraschungsgast geben, war im Vorfeld von diversen IP-Mitarbeitern zu hören, allerdings dürfe man keinesfalls irgendetwas über den Namen verraten. Teilweise sickerte die Lösung des gut gehüteten Geheimnisses unter dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit trotzdem durch. Der jeweils Wissende entgegnete dann auf solcherlei Geheimniskrämerei: «Ich weiss, ich weiss, aber ich darf auch nichts verraten – nur so viel: man kann es in den Kaffee tun und es ist nicht flüssig!»
Richtig, die Rede war von Zucchero
Sugar Fornaciari, der als Surprising Act auf der Kaufleutenbühne auftauchte. Mit einem kurzen, aber eindrücklichen Auftritt brachte er den Saal vollends zum Kochen. Neben Sehen und Gesehen werden war im Kaufleuten der gute Tratsch oberstes Gebot. Dass im Garten des Restaurants die drei Schönheiten Melanie Winiger, Simone Bargetze und Nadja Schildknecht an einem Tisch sitzen, hatte sich im Saal relativ schnell herumgesprochen. Das hatte damit zu tun, dass auf der Kaufi-Bühne an diesem Abend die von IPM konzipierte und von Eqal Productions realisierte Sendung 6Pack vorgestellt wurde. Anwesend war dafür das ganze Moderatorenteam.
Auch VIP-TV-Erfinderin und Moderatorin Simone Zikmund und Partner Peter Wyss hatten Neuigkeiten. Nachdem die Cablecom den Sender ZüriPlus zu Gunsten von U-1 auf Eis gelegt, sprich abgeschaltet hatte, konnte die Kultsendung VIP-TV
einige Zeit nur noch via Internet verfolgt werden. Das hat sich – die Fans von gehobenem Trash werdens mit hohen Einschaltquoten danken – mittlerweile geändert. Alternierend alle zwei Wochen ist VIP-TV jeweils täglich um 17 Uhr auf TeleZüri zu sehen. Leider, leider allerdings ohne die bissigen Kommentare der beliebten Ko-Moderatorin Donna (bekannt aus der Shortlist). Das Schosshündchen von Simone hat sich in den siebten Hundehimmel gesellt und wird wohl von dort aus mit einigen anderen Very Important Dogs bei einem Hundecüpli das mediale Treiben hier unten beurteilen.
Beat Fritschverbrachte die letzte Woche ganz im Zeichen des Mediabusiness. Während nämlich am Dienstagmorgen die Statistiker der AG für Werbemedienforschung im Zürcher Technopark die neuesten Leserschafts- und Internetnutzungszahlen präsentierten, zeigten die Vermarkter der Schweizer TV-Werbefenster im Abaton an den nachmittäglichen Screenings das nächstjährige Programm ihrer Muttersender. Am Abend schliesslich gabs zur Abrundung im Kaufleuten eine Megaparty, ausgerichtet von MTV und RTL 2. Mit dabei als Surprising-Act: Zucchero Sugar Fornaciari.
Hatte nach der Präsentation der neuesten Zahlen gut lachen: Wemf-Direktor René Schmutz (r.) mit Fred Dietiker von den SMP.
Ab sofort wird schon an der nächsten MACH gearbeitet: Mirco Marrone, Carine Lins und Harald Amschler (v. l.) von der Wemf.
Karl Lüönd (l.), Leiter des Medieninstituts, nannte sein Gegenüber scherzhaft einen kleinen Vogel: Karl Vögeli, Leiter der Coop-Presse.
Nach der Wemf-Präsi: Jean-Christophe Francet, Publimedia, mit Francine Bruni vom TR7 und Patrick Jola vom Jean Frey Verlag (v. l.).
Sonia Gomez, Petra Zwyssig, Nicole Braschler und Janine Krause (v. l.) erledigen bei Ringier die Media- und Marketingservices.
Arbeiten seit neustem bei der stärksten Zeitung der Schweiz: Dominik Lämmler, Stefanie Muratore und Marco Gasser, 20 Minuten (v. l.).
Jürg Brauchli , Leiter Zeitungen Tamedia, 20-Minuten-Geschäftsführer Rolf Boll-mann und Stephan Gartenmann, Tagblatt (v. l.).
Claudia Gillardon (l.), WOZ, mit Dani Schnüriger, Tamedia-Zeitschriften, und Nicole Costa vom Migros-Magazin.
Yvonne Philipp (l.) von Philipp Kommunikation mit Marco Reale vom Metropool und Annabelle-Anzeigenleiterin Monika Schneider.
Thomas Schweizer vom Hauseigentümerverband mit Touring-Anzeigenleiter Alfred Blaser und Kundenberater Reto Mürner (v. l.).
Stark im Special-Interest-Bereich: Bettina Meier und Renato Polentarutti von Springer Science + Business Media Schweiz AG.
Bei der Tamedia steht die nächste Generation schon in den Startlöchern: Matthias Wick, Rahel Bieri und Nina Simonet (v. l.).
Cinecom-CEO Matthias Luchsinger (l.) konnte einmal mehr seinem Hauswerber Markus Cavegn zur Screen-up-Kampagne gratulieren.
Friedlich vereint: Markus Hollenstein (l.), Publi-suisse, Siri Fischer, IPM, und Screen-up-OK-Member Jean-Claude-Bruhin, Cinecom.
Düsten an der Screen-up hochdynamisch ständig von einer Ecke zur anderen: Michi Frank (l.), IPM, und Klaus Kappeler, Goldbach Media.
Pat Vanek und Cumi Karagülle demonstrierten am Stand von TV U-1, wie man alte Dispenser anderer Mediagattungen rezykliert.
IPM-Kommunikationsleiterin Bettina Singeisen an der Screen-up mit Vanessa Meister und Holger Walther von Publica Data.
Roger Baur (r.) rührte die Werbetrommel fürs Plasmedia-Angebot der Cinecom und Martin Radelfinger für Crossmedia von Goldbach.
Walter Weder (l.) von der Media Research Group mit Kim Hilario, Freak Productions, und Hardy Lussi, Pro-7-Sat-1-Media.
Mike Neuhaus (l.) und Simone Britschgi von Tanner Communications mit Simone Schäfer, Cablecom (r.) und Dave Jäger.
Christof Kaufmann von OMD mit Andreas Hostettler und Björn Hering von der TV-Produktionsgesellschaft Faro (v.l.).
Man traf sich am Screen-up-Schlussapéro: Oliver Huber von OMD mit Angela Sgura, Geschäftsführerin von Sat 1 Schweiz.
Olivier Schmid von der Berner Marketingagentur Zauberküche mit Beat Krebs, OMD, und Marcel Bosshard, IP Multimedia (v. l.).
Hielten am Stand von Cinecom die Stellung: Sonya Kobler, Verushka Salvo, Tamara Bühlmann und Bernadette Weber (v. l.).
Simone Bargetze und Melanie Winiger (r.) verleihen dem neuen Sendegefäss im Schweizer Fenster von MTV die gewisse Portion Glamour.
Für die Realisation von 6Pack zeichnet Eqal Production mit Christian Breitschmid (Mitte) und Lea Rindlisbacher verantwortlich.
Ebenfalls auf MTV in der neuen Sendung 6Pack zu sehen: Model Nadja Schildknecht und Sportspezialist Chris Bachmann.
Good News: Haben für VIP-TV endlich eine neue Heimat gefunden: Simone Zikmund und Peter Wyss von Live Evil Productions.
Hahn im Korb: Reader’s-Digest-Anzeigenleiter Paolo Placa mit Marina Panisi (l.) vom MGB und Ehefrau Sandra Placa.
Den weiten Weg aus der Westschweiz gemacht: Saverio Progano von Mediaedge: CIA mit Jean-Christophe Périchon von L’ Oréal Suisse.
Machten eine gute Figur an der MTV- und RTL-2-Party: Viola Schnüriger von BG Media mit Kevin Schnell von OMD.
Das berüchtigte Trio infernale im Kaufleuten: Die Gebrüder Philipp (l.) und Reto (r.) Oetterli mit Philippe Picálek am Feiern.
Sonnige Gemüter an der Bar: Kaj Schnider von OMD und Judith Brändle, Account Manager bei Vizeum Connections.
Hans-Georg Bardohl (l.), Beratungsgruppenleiter bei Optimedia Elektronik mit Mariella Widmer und Mark D. Seng von IPM.
Patrizia D’Onofrio von Sat 1 Schweiz mit Danilo Crisetig, Lesch + Frei, und Jean-Claude Raemy vom Primus Verlag (v. l.).
Markus Popp (l.), Tilllate, mit Natalie Schneider und Sacha Baer, mit dem man um Mitternacht auf seinen Geburtstag anstossen konnte.

SW stellt Weltbankstudie in Frage

In Diskussionen um Werbeverbote berufen sich Befürworter oftmals auf eine Studie der Weltbank, wonach Einschränkungen den Zigarettenkonsum um 6 Prozent reduzieren würden.

In Diskussionen um Werbeverbote berufen sich Befürworter oftmals auf eine Studie der Weltbank, wonach Einschränkungen den Zigarettenkonsum um 6 Prozent reduzieren würden.Tabakwerbung Piero Schäfer, Kommunikationsleiter des Verbands Schweizer Werbung, nahm einen genaueren Blick auf den Weltbank-Report und moniert nun in einer Medienmitteilung «ziemlich viele Ungereimtheiten». Obwohl Disclaimer aus Haftungsgründen heutzutage gängig sind, stört sich Schäfer daran, dass die Weltbank für die Richtigkeit der in der Veröffentlichung enthaltenen Daten keine Garantie übernehme. Die dreieinhalb Seiten, die der «Zigarettenwerbung» und «Verkaufsförderung» gewidmet sind, erwiesen sich bei näherer Betrachtung als ziemlich vage. Sie zitieren lediglich aus bereits publizierten Studien, ohne diese sorgfältig zu identifizieren oder die Methoden zu erläutern. Mit etwas Internetrecherche konnte die Werbewoche die Studien allerdings leicht ausfindig machen. Sie stammen vom amerikanischen Wirtschaftsprofessor Henry Saffer, teilweise waren auch die Autoren des Weltbank-Reports daran beteiligt. Der Report «Curbing the Epidemic : Governments and the Economics of Tobacco Control» ist auf Englisch und Französisch auf www.worldbank.org/tobacco abrufbar.

JobChange

Anfang Januar 2005 wechselt Mark Stahel zu GGK Zürich. Er soll gemäss einer Mitteilung dritter Partner der Werbeagentur neben Hermann Strittmatter und Fredy Weisser werden. Stahel war zuletzt Creative Director von Lowe in Zürich. Ende April gab er do

Anfang Januar 2005 wechselt Mark Stahel zu GGK Zürich. Er soll gemäss einer Mitteilung dritter Partner der Werbeagentur neben Hermann Strittmatter und Fredy Weisser werden. Stahel war zuletzt Creative Director von Lowe in Zürich. Ende April gab er dort seinen Rücktritt bekannt, um eine Auszeit zu nehmen. …
Die Luzerner Werbeagentur Bossard Kommunikation hat ihr Beratungsteam mit Olivia Lombris verstärkt. Als Planerin Marketingkommunikation unterstützt sie seit Anfang September die beiden Berater Ruedi und Michael Bossard. Zuvor arbeitete Lombris als Marketingassistentin bei Mobility Carsharing Schweiz und als PR-Assistentin in der PR-Agentur Dr. Peter P. Knobel AG.
…
Thomas Maus übernimmt eine Beteiligung an der Kommunikationsagentur Fiechter Demirci. Der Deutsche mit Wohnsitz in der Schweiz war bisher als selbstständiger Unternehmensberater mit Schwerpunkt Marketing und Kommunikation tätig. Die Heerbrugger Agentur tritt künftig unter dem Namen Fiechter Demirci Maus & Mann (FDM&M) auf. Sie führt zugleich eine neue Unit ein, die sich der Entwicklung und Verbesserung von Kommunikationsstrategien widmet. Die Leitung übernehmen Michael Jäger und der deutsche Experte für Online-Marktforschung Holger Lütters.
…
Der SRG-Jugendsender Virus baut seine Musikredaktion von zwei auf drei Personen aus. Der bisherige Musikredaktor Predrag Miskovic verlässt den Sender. Er wechselt in derselben Funktion zu DRS 3. Neu zur Musikredaktion stossen Marco Liembd und Tamara Steffen. die bereits dem Gründungsteam von Virus angehörte. Liembd war bislang als Musikchef beim Luzerner Alternativsender Radio 3fach tätig.
…
Martin Schweikert leitet neu den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) bei der Agentur Farner PR. Er werde den Bereich weiter ausbauen, heisst es in einer Mitteilung. Martin Schweikert war bisher als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Zürcher Agentur L&W Marcom tätig, die auf ICT spezialisiert ist.
get_footer();