SRG Deutschschweiz wirbt 800 Mitglieder an

Fernsehen Seit vergangenen Mai wirbt die SRG Deutschschweiz mit TV- und Radiospots um neue Mitglieder.

Fernsehen Seit vergangenen Mai wirbt die SRG Deutschschweiz mit TV- und Radiospots um neue Mitglieder.Die Spots, die von Advico Young & Rubicam stammen, verweisen auf die Website Mitreden.ch. Diese wurde vom Launch der Kampagne bis Ende Jahr von 15000 Personen besucht. 800 davon haben sich online zur Mitgliedschaft angemeldet, wie dem Mitgliedermagazin Link zu entnehmen ist. Das sind doppelt so viele, wie der SRG-Trägerorganisation in den zwei Jahren zuvor beigetreten sind.

Rekordergebnis für Sat 1

Fernsehen Die ProSieben-Sat 1-Gruppe hat 2004 einen Rekordgewinn verbucht. Alle vier Sender schrieben schwarze Zahlen. Im ersten Jahr unter Roger Schawinski erzielte Sat 1 das beste Ergebnis seit seiner Gründung.

Fernsehen Die ProSieben-Sat 1-Gruppe hat 2004 einen Rekordgewinn verbucht. Alle vier Sender schrieben schwarze Zahlen. Im ersten Jahr unter Roger Schawinski erzielte Sat 1 das beste Ergebnis seit seiner Gründung.Der Gewinn vor Steuern wuchs von 4,1 Millionen auf 89,7 Millionen Euro, obwohl der Umsatz um 0,3 Prozent zurückging. Die Ertragslage von Sat 1 habe sich «entscheidend verbessert».

OnlineReports beliefert Aargauer Zeitung

Tagespresse Die Aargauer Zeitung (AZ) geht eine Content-Kooperation mit dem Basler Nachrichtenportal OnlineReports.ch ein.

Tagespresse Die Aargauer Zeitung (AZ) geht eine Content-Kooperation mit dem Basler Nachrichtenportal OnlineReports.ch ein.OnlineReports liefert der Regionalausgabe AZ Fricktal künftig Recherchen, Aktualitäten und Interviews sowie Features und Fotos. Die Vereinbarung ist zeitlich unbefristet, dem Vertragsabschluss ging eine viermonatige Probezeit voraus.

Publicitas-Index startet mit Mini-Aufschwung

Marktstatistik Bei einer Ausgabe weniger als im Vorjahr verzeichnet der Publicitas-Index im Januar ein Wachstum um 0,1 Punkte.

Marktstatistik Bei einer Ausgabe weniger als im Vorjahr verzeichnet der Publicitas-Index im Januar ein Wachstum um 0,1 Punkte.Er steht bei 94,4 Punkten und damit 0,1 Punkte unter dem Wert vom Vorjahresmonat. Der leichte Anstieg sei vor allem der zufrieden stellenden Entwicklung der Immobilien- und Stelleninserate zuzuschreiben, kommentiert die Publicitas. Der Index der Stelleninserate stieg von 124,2 auf 125,2 Punkte. Er setzt damit den flachen Aufwärtstrend fort.

Kompakter Laserprinter von TallyGenicom

Schwarzweissdruck Mit dem A4-Monolaser 9022 unterstreicht TallyGenicom seinen Anspruch als innovativer Anbieter von Laserdruckern für das Büroumfeld.

Schwarzweissdruck Mit dem A4-Monolaser 9022 unterstreicht TallyGenicom seinen Anspruch als innovativer Anbieter von Laserdruckern für das Büroumfeld.Durch vielfältige Anschlussmöglichkeiten und Emulationen, wie beispielsweise das optionale PostScript-3-Modul oder Wireless LAN, lässt sich der neue Drucker problemlos in jede Arbeitsumgebung integrieren.

Mehr Wahl statt pauschal

Reisebranche Bei den Badeferien schafft Hotelplan ab sofort die fixe Angebotsform ab.

Reisebranche Bei den Badeferien schafft Hotelplan ab sofort die fixe Angebotsform ab. Das Freizeitverhalten von Herrn und Frau Schweizer hat die Reisebranche zum Blühen gebracht. Dank Spezialisierung geniessen die grossen Schweizer Touroperators auch im Ausland einen sehr guten Ruf – wenn auch zu einem hohen Preis. Wie reif der Schweizer Reisemarkt ist, erkennt man nicht nur an den Expansionsversuchen der grossen Reiseanbieter über die Grenzen hinaus, sondern ebenso an Eckwerten wie den Werbeinvestitionen. So gehört die Reisebranche als grösstes Segment in der Produktgruppe Reisen-Freizeit-Hotels-Sanatorien zu den intensivsten und am stärksten wachsenden Werbern: 2004 investierte sie, laut Media Focus, 55 Millionen Franken in die Werbung, elf Prozent mehr als 2003.Selbst im Krisenjahr 2002 – nach 9/11, Irak-Krieg und Sars – und trotz schlechter konjunktureller Entwicklung gab die Schweizer Wohnbevölkerung immer noch rund 23 Milliarden Franken für Reisen aus (– 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die Transportkosten sind in dieser Schätzung der Fremdenverkehrs-Bilanzstatistik noch nicht enthalten. Dies entspricht jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben von gut 3300 Franken. Gemäss Umfragen wird jede zweite Reise beim Reisebüro gebucht, wenn man den Geschäftstourismus mit berücksichtigt.
Umbruch im Reise-BusinessTrotz Umsatzplus und hoher Zuwachsraten der Buchungen haben die verschärften Wettbewerbsbedingungen die Erträge stark schrumpfen lassen. Der Reisehandel befindet sich im Umbruch: Überkapazitäten und bröckelnde Margen bei den Reiseanbietern, denen durch die neuen Preismodelle verschiedener Airlines die Vermittlungskommission gestrichen wurden, unberechenbare Reaktionen der Konsumenten auf Kalamitäten, Billigflieger, die Städtereisen so billig wie nie machen, und immer mehr Schweizer, die ihre Reisen direkt via Internet buchen. All diese Entwicklungen zwingen die Reisebüros zu Anpassungen und Umstrukturierungen. Nach erbitterten Konzentrationskämpfen sahen viele in einem forschen Preiskampf den strategischen Ausweg aus der Stagnation, brachten aber Volumen und Kapazitäten aus dem Gleichgewicht und die ganze Branche noch mehr in die Bredouille.
Hotelplan, die Nummer zwei der Schweizer Reiseveranstalter, reagiert auf das veränderte Konsumverhalten mit der Abschaffung von Fixpreisen für Badeferien. Künftig will Hotelplan die Konsumenten auch im wichtigen Bereich Badeferien als VIPs – «Very Individual Passengers» wahrnehmen. «Die beruflichen und privaten Rahmenbedingungen der Kunden setzen mehr denn je die Ansprüche an das Ferienangebot», erklärt Röne Bertschi, Berater und Konzepter bei der Winterthurer Agentur Dachcom. Es werde mittlerweile mehr Flexibilität gefordert, als es Pauschalreisen bieten könnten. Das Ergebnis der jährlich vom Link-Institut durchgeführten Elvia-Umfrage zum Reise- und Buchungsverhalten der Schweizer gibt ihm Recht. Die gestiegene Anzahl Personen, die drei und mehr Ferienreisen jährlich machen, verstärken den Trend zu mehreren und kürzeren Reisen. Der Konsument verlange mehr Transparenz in der Kostengestaltung und ist nur mehr bereit, das zu bezahlen, was er auch wirklich nutzen will, sagt Thomas Christen, Leiter Marketing bei Hotelplan.
Mehr IndividualitätDie Einführung der flexiblen Preisgestaltung im neuen Badeferienkatalog «Ferien am Meer» soll auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet sein und mehr Wahlfreiheit bringen. Da gemäss der Elvia-Umfrage in den letzten drei Jahren mehr als jeder vierte Befragte bei Hotelplan mindestens einmal eine Buchung vorgenommen hat, dürfte die Individualisierung gut ankommen. Im ersten Schritt galt es, den Reisehandel in die Produktneuerung einzubinden, weil der Verkaufserfolg in hohem Masse von der Marken- und Produktloyalität des Reiseberaters abhängt. Zugleich muss der Endkunde über die neue Form der Badeferien informiert sein. Zurzeit steht das Online-Buchungsportal noch in der Realisationsphase.
Wettbewerb für KundenDie Aufgabe für Dachcom bestand darin, neben der neuen Angebotsform auch die neue Freiheit zu kommunizieren. Dazu entwickelte die Agentur ein Konzept, das den Badeferienkatalog und die Kernaussage «keine Kompromisse» mit einem Wettbewerb in den Mittelpunkt stellt. «Konkret wurde der Anfang Februar erschienene Katalog mit einem Booklet auf der Titelseite bestückt. Darin wird nebst neuer Dienstleistung und neuem Tarifsystem auch der Wettbewerb erklärt», sagt Röne Bertschi. Umrahmt wird diese Massnahme von einem breit angelegten Plakataushang als zentrales Werbemittel des Hotelplan-Auftritts. Für die Umsetzung der vier Plakatsujets haben die Kreativen Andrea Grabher und Alan Castioni die ironische Zuspitzung gewählt, um die Headline auf den Punkt zu bringen: die Neid schaffende Sandburg, der Wasserskifahrer, dem gerade mal ein Highspeed-Boot genügt, oder Kinder mit einem Rieseneis.
Die Botschaftsvertiefung erfolgt mittels Anzeigenkampagne in Sonntagsmedien und Qualitätstiteln. Ergänzend verdichten Massnahmen wie Fachpresseanzeigen und -beikleber, Händler-Mailing sowie Schaufensterdisplays die Pflege der Reisebüros.
Die Hotelplan AGDie 100%-Tochter des Migros-Genossenschafts-Bundes Hotelplan AG wurde vor 70 Jahren gegründet. Dem Reisekonzern gehören unter anderem Unternehmen und Marken wie Easy, Esco Reisen, Escolette, First Business Travel, M-Travel, Dornbierer Reisen, der Ferienwohnungsvermittler Interhome und die Chartergesellschaft Belair sowie die Horizonte-Hotels und -Ferienanlagen und Auslandgesellschaften in Holland, England, Italien und Spanien. Weltweit sind über 3800 Mitarbeitende beschäftigt, die im Geschäftsjahr 2002/ 2003 einen Konzerngewinn nach Steuern von 13,5 Mio. Franken (– 32,5 Prozent gegenüber 2001/ 2002) erwirtschaftet hatten. (la)
Hotelplan behandelt seine Kunden in den Ferien als «Very Individual Passengers».
Luca Aloisi

Aus einer mach vier

Zeitungen Die Region ist Trumpf: Mit dem Relaunch von 24 Heures will Edipresse deren lokale Verankerung stärken.

Zeitungen Die Region ist Trumpf: Mit dem Relaunch von 24 Heures will Edipresse deren lokale Verankerung stärken.Am Samstag erscheint die Lausanner Tageszeitung 24 Heures erstmals in neuem Kleid und mit vier Regionalausgaben. Damit schliesst das Medienhaus Edipresse die Integration der Anfang 2003 mit dem Kauf der Corbaz-Gruppe erworbenen Titel La Presse Riviera Chablais (Montreux) und La Presse Nord Vaudois (Yverdon) ab. Die beiden Regionalzeitungen werden mit dem bisherigen Redaktionspersonal als Kopfblätter von 24 Heures weitergeführt. Zwei weitere Ausgaben bedienen Stadt und Region Lausanne sowie La Côte, das Genferseeufer zwischen der Kantonshauptstadt und Genf.Ob diese vierte Regionalausgabe unter dem vorgesehenen Namen
24 Heures – Région La Côte erscheinen darf, hängt indes vom Entscheid der Richter ab. Die französische Mediengruppe Hersant will nämlich verhindern, dass Konkurrent Edipresse die geografische Bezeichnung «La Côte» verwenden darf, da unter diesem Namen in Nyon bereits ein Hersant-Titel erscheint.
Edipresse-Verlagsdirektor Pierre Buntschu zeigt sich gegenüber der Werbewoche optimistisch: «La Côte ist kein Markenname, sondern die Bezeichnung einer bestimmten Region. Das wissen auch die Richter, die darüber urteilen müssen.» Man werde den Entscheid aber akzeptieren – wie immer er auch ausfalle.
In einer superprovisorischen Verfügung erwirkte Hersant vergangenen Donnerstag, dass Edipresse die umstrittene Bezeichnung bis zur Verhandlung des Waadtländer Kantonsgerichts am Dienstag (nach Redaktionsschluss) nicht verwenden darf. Abgesehen von diesem Rechtsstreit läuft beim 24 Heures-Relaunch vom Samstag aber alles nach Plan.
«Globalstrategie» für die WaadtDie Neustrukturierung des Lausanner Titels ist weit mehr als ein Facelifting. «Dem Relaunch liegt eine Globalstrategie für unsere Printmedien in der Waadt zu Grunde», sagt Pierre Buntschu. Immerhin, so der Verlagsdirektor von Edipresse weiter, zählen über vierzig Prozent der Westschweizer Bevölkerung zur potenziellen Leserschaft von 24 Heures. Auch in Zukunft bleibt die Tageszeitung der regionalen Berichterstattung verpflichtet; diese soll mit dem Neustart noch gestärkt werden. Bereits augenfällig umgesetzt wurde dieser Fokus auf die regionale Identität bei der Ausgabe für Lausanne und Umgebung. Die Lokalredaktion hat den Edipresse-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse verlassen und ist in eigene Räumlichkeiten in der Lausanner Altstadt gezogen, gleich gegenüber vom ehemaligen Redaktionssitz der 24 Heures-Vorgängerin La Feuille d’Avis de Lausanne.
An der Spitze der Splitausgaben stehen vier Chefredaktoren, die für den Inhalt des jeweils zweiten Bundes verantwortlich sind. Zur Strategie gehört auch die Ergänzung der bisherigen lokalen Gesamtausgabe von La Presse mit der Lancierung der wöchentlichen Gratispublikation Presse Hebdo. Die Regionalisierung bleibt aber nicht auf das Medium Zeitung beschränkt. Bereits heute existiere eine enge Kooperation zwischen den lokalen Fernsehstationen und 24 Heures. «Die Fernsehmacher nehmen zum Teil bereits heute an den Redaktionssitzungen teil», weiss Buntschu. Mit der jüngsten Absichtserklärung von Edipresse, zusammen mit den Fernsehsendern TVRL, Canal Nord Vaudois, ICI TV die Vaud TV AG zu gründen, unterstrich das Lausanner Medienhaus seine crossmedialen Ambitionen bei der Regionalberichterstattung.
Die publizistische Oberheit für 24 Heures verbleibt wie bis anhin bei Chefredaktor Jacques Poget. Einer seiner Stellvertreter steht dem Zentralressort vor, das für den ersten Bund der Zeitung verantwortlich zeichnet. Dieser erscheint in sämtlichen vier Splits identisch. Nur bei der Gestaltung der jeweiligen Frontseite und den lokalen Sportseiten können die Redaktionen der Splitausgaben mitreden. Von der neuen Formel erhofft man sich, jene Abonnentinnen und Abonnenten bei der Stange zu halten, die das Verschwinden «ihrer» Zeitung als Verlust erleben.
Im Gesamtpaket günstigerAuch in technischer Hinsicht gibt es bei 24 Heures Neuerungen. So arbeitet Edipresse an der Einführung einer einheitlichen Software-lösung für die Produktion sämtlicher Schweizer Titel des Verlags. An dieses unternehmensweite Datenbank- und Redaktionssystem hat sich 24 Heures bereits vor dem Relaunch angeschlossen. Im Personalbereich verlief die Restrukturierung kostenneutral, Entlassungen gab es keine. Im Gegenteil: Auf den Lokalredaktionen konnten laut Verlagsdirektor Pierre Buntschu sogar noch einzelne zusätzliche Stellen geschaffen werden.
Auch für die Anzeigenkunden bleibt fast alles beim Alten – allerdings mit erweiterten Möglichkeiten. So können zum Beispiel alle vier Regionalsplits einzeln gebucht werden. Die Tarife für die Splitausgaben der ehemaligen «La Presse»-Zeitungen bleiben auf dem aktuellen Niveau. Wer in der Gesamtausgabe inseriert, bezahlt fast ein Viertel weniger, als wenn er bisher 24 Heures und die beiden Corbaz-Titel berücksichtigte. Entsprechend positiv sind offenbar die Reaktionen. «Sowohl grosse als auch kleinere Kunden zeigen sich zufrieden mit der neuen Situation», erklärt Pierre Buntschu.
Die Zeitung 24 Heures im Redesign und mit neuen Regionalausgaben.
Nick Lüthi

Gut gewischt…

Wenn am Samstag Muskelkater ist, war tags zuvor das Curlingturnier der Idée-VfW.

Wenn am Samstag Muskelkater ist, war tags zuvor das Curlingturnier der Idée-VfW.Wer jetzt lauthals loslacht, weils auf Eurosport so locker-leicht aussieht, oder Curling gar als Altherrensport schmäht, soll die Zunge im Zaum halten. Neben den körperlichen Verrenkungen beim Abgeben der Steine geht auch das Wischen ganz schön in die Knochen. Bestätigten jedenfalls alle Teilnehmer während des Curlingplauschs.Während des von der SW offerierten Apéros nahm Organisator Heinz Egli die Gelegenheit wahr, gleich auch Rink-Sponsorin IP-Multimedia zu danken, die den Event mit einem namhaften Betrag unterstützte, aber leider dieses Jahr nicht im Starterfeld vertreten war. Wie auch Radiotele, die zwar einen Tisch offerierte, aber im Gegensatz zu den anderen Donatoren APG, Getunik und Publimedia nicht mit einem eigenen Team ins Rennen ging.
Auf den ersten drei Plätzen landeten übrigens die Sunday Sliders der SonntagsZeitung mit Skip Thomas Stadler, die Q’s, ein Team aus Vertretern der Qualitätsfachpresse, so auch Werbewoche-Anzeigenleiter Thomas Stuckert, und die ZürichSee-Curlers von der Mediaagentur OMD mit Skip Oliver Huber.
Bei unseren Fotos setzten wir aber ausnahmsweise mal die Verlierer nach oben. Glücklos agiert und nicht in die Endrunde geschafft haben es die Rolling Stones, eine Auswahl des designierten Idée-VfW-Präsidenten Christian Staub. Aber auch die Eisstock Elite Vacherin mit Skip Sonja Hürlimann, Euro RSCG, sowie die Getunik-Blizzards mit Idée-Vorstandsmitglied Andri Hofmann schafften es leider nicht in die Finals. Man nahms gelassen, hatte man doch im Restaurant die Möglichkeit, sich umgehend am Töggelikasten zu revanchieren.
Fazit: zufriedene Teilnehmer und keine Verletzten, bloss ab und an zerknirschte Gesichter bei den «Profis», wenn sie von einem Anfängerteam bezwungen wurden. Und den Kater am folgenden Tag gabs ausnahmsweise vom Sport.
Beat Fritschbildete mit seinen Team-Mates Michel Pernet (l.) und Pete Kurath von Blofeld Entertainment das Shortlist-Team am Curlingturnier der Idée-VfW, welches letzte Woche in Baden-Dättwil übers Eis ging. Am Curlingplausch kämpfen jedes Jahr diverse Teams aus der Kommunikationsbranche auf blankem Untergrund um Punkte. Und natürlich kommen auch Spass und Geselligkeit nicht zu kurz. Nach jedem Match müssen die Sieger der unterlegenen Mannschaft nämlich die Drinks spendieren. Das Shortlist-Team bezahlte übrigens drei Mal, wurde zwei Mal eingeladen und landete in der Endabrechnung auf Platz 7.
Die glücklose Eisstock Elite Vacherin: Roli Wahrenberger, Philippe Meyer, Skip Sonja Hürlimann und Pascal Urscheler (v. l.).
Tapfer abgemüht: The Rolling Stones mit Beat Enderlin, Martin Bösch, Claudia Schudel und Idée-Vorstand Christian Staub (v. l.).
Schlusslichter: Die Getunik-Blizzards von Andri Hofmann, Bence Szerdahelyi, Tom Jörg und Marco Zaugg (v. l.) hatten dennoch Spass.
Achtung, Action! Tamara Läubli vom Team Iishüpfer bei einer perfekt ausgeführten Steinabgabe mit ganz viel Gefühl.
Hard Work: Werbewoche-Anzeigenleiter Thomas Stuckert (l.) und Oli Anderegg vom Q-Team der Schweizer Qualitätsfachpresse.
Kilian Gasser, Verstärkung für die ZürichSee- Curlers von OMD, harrt der Steine, die da noch kommen sollten.
Die Publicurlers: Jörg Suter, Claude Goudron, Marco Giaquinto, Skip Peter Frank (unten) und Coach Othmar Keller (v. l.).
Cosmocurlers: Rolf Ruch, Ruth Mumenthaler, Ernst Egli, Barbara Mumenthaler und Raffaele Esposito (v. l.).
Auch die SW-Geschäftsstelle entsandte ein Team: Piero Schäfer, Claudia Facchinetti, Maja Hättenschwiler und Georg Gadient (v. l.).
Die Bürstenjäger der APG: Victor Tschugmall, Gerry Stadler, Erwin Wanner und Juan Manuel Fernandez (v. l.).
Aufwärmen am Töggelikasten: Michèle Szczepanski, Markus Marchel, Urs Kaufmann und Marc Lottenbach (v. l.).
Turniersieger: Die Sunday Sliders (SonntagsZeitung) mit Diego Quintarelli, Thomas Stadler, Remo Fehr und Kurt Birrer (v. l.).
Christoph Beuggert, Claudia Scherrer, Daniela A. Caviglia und Helmut Rodenhausen (v. l.) vom Texterverband-Team Script on Ice.
Jedes Jahr dabei: Die Milestones mit Kurt Berner, Yvonne Philipp, Sarah Hammami und Marc Gantenbein (v. l.).

Magazin Faces geht an den Kiosk

Zeitschriften Das Lifestylemagazin Faces ist künftig für 6.50 Franken am Kiosk erhältlich. Die beiden Kioskbetreiber Valora und Naville nehmen Faces flächendeckend in ihr Sortiment auf.

Zeitschriften Das Lifestylemagazin Faces ist künftig für 6.50 Franken am Kiosk erhältlich. Die beiden Kioskbetreiber Valora und Naville nehmen Faces flächendeckend in ihr Sortiment auf.Die erste Ausgabe als Kaufzeitschrift erscheint am 8. März. Die bisherige Gratisverteilung wird eingestellt. Einzelne Partner wie Parfums Christian Dior, Redken, Holmes Place oder Bernie’s dürfen Faces jedoch weiterhin in einer limitierten Auflage an ihre Kunden abgeben.

Der Ofen ist heiss

Harry Sulzer hat sich wieder auf den Sattel geschwungen und macht als Einzelfirma Creative Consulting.

Harry Sulzer hat sich wieder auf den Sattel geschwungen und macht als Einzelfirma Creative Consulting.Er hat einen «extrem kurzen Arbeitsweg». Nur sieben Meter neben seinem Bett hat der frühere Bonaparte-Gründer den Sitz seiner neuen Harry Sulzer Creative Consulting eingerichtet. Der nach einem Motorradunfall aus der Verbannung wieder auf das Pitchfeld zurückgekehrte Napoleon der Schweizer Werbung liebt es, seine neue Firma unter Kollegen auch als «HaSu Reklamebudeli» vorzustellen. Gag oder Trend? «Wir stehen heute vor einer Umwälzung der Agenturszene. Es gibt eine Verlagerung auch grosser Budgets von Label-Agenturen zu Low-Profil-Leistungs-Marken. Da zähle ich mich dazu.»Harry Sulzer verliert nicht nur auf seinem Arbeitsweg keine Zeit im Stau. Wertvolle Stunden «und damit viel Geld» würden auch gespart, wenn im Reklamebudeli an einer Sitzung nicht zu viele herumsitzen. Bei Harry Sulzer Creative Consulting kocht der Chef selber – und dieser ist es auch, der im direkten Gegenüber mit dem Kunden die Suppe auslöffelt.
Sulzer findet es wichtig, dass seine Beratung bereits vor dem Briefing ins Spiel kommt. Er ist ein überzeugter Verfechter der Psychografie als Erweiterung der Marktforschung. Dazu gehört die möglichst genaue Abstimmung der Inhalte werblicher Botschaften auf das Kommunikationsverhalten einer Zielgruppe. Konkret: «Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Fischer. Nicht der Geschmack des CD ist entscheidend, sondern das Interesse eines grösseren Publikums.»
Als gelungene Beispiele für solche Arbeiten nennt Sulzer die Einführung der Coop-Supercard, die er mit Bonaparte vom ersten Konzept über das Naming und CI bis zur umfassenden kommunikativen Begleitung durchgezogen hat. Der anhaltende Erfolg hat ihm weitere Aufträge für Coop eingebracht. Sulzer Consulting durfte den «Prix Garantie» einführen und ist bereits am nächsten Job für Coop.
Sonst hat Sulzer während seines unfreiwilligen Sabbaticals das Beziehungsnetz «sträflich vernachlässigt». Er betreut nur noch drei Kunden aus der Bonaparte-Vergangenheit. Als Ziel für dieses Jahr nennt er deshalb mindestens einen Neukunden.
Auch eine Ex-DDR-Kippe betreut Sulzer: eine Zigarette, die sich frei von Ostalgie gezielt an Smart-Shopper wendet. Das ist «ein hybrider Konsument, der sich der klassischen Betrachtung entzieht, indem er zum Beispiel im Porsche beim Discounter vorfährt.»
Sulzer ist als Werber profiliert. «Aber ein Profil haben heisst auch eine Summe von guten und schlechten Eigenschaften», sinniert er. Zu seinen schlechten gehöre mangelnde Diplomatie. «Ich bin sehr direkt, und es gibt Strukturen, die das nicht ertragen.»
Das Ende von Bonaparte hat er verdaut. «Wir hatten fünf Pitches und Perspektiven. Und dann bin ich mit dem Motorrad in diesen Traktor gedonnert.» Die Pitches waren verloren. Alles ist auseinander gefallen. «Ich hatte keine Kraft mehr, die Zügel straffer zu ziehen. Die Unfallfolgen mussten auskuriert werden.»
Umfallen kann jeder einmal. Aber man darf nicht liegen bleiben. Trotz solchem Pech mit dem Töff ist Harry Sulzer wieder aufs Motorrad gestiegen. Der Hobbypilot fliegt auch weiterhin Akrobatik. «Akrobatik fliegen ist eine schöne Metapher für unser Business. Man soll etwas riskieren und doch nicht. Man muss das Material enorm prüfen, ob Flugzeug oder Marktforschung. Man muss auf sicherem Boden stehen, um abheben zu können.»
Sulzers Hang zu Motoren ist legendär, obwohl er «nie rasen würde». Er trinkt auch keinen Alkohol. Aber der Lebemann erzählt gerne, dass er Werber geworden ist, weil er im Film «Männer» von Doris Dörrie beeindruckt davon war, wie schnell man sich in der Werbung als AD
einen schnittigen Maserati zulegen kann. Sulzer hat zu jener Zeit an der ETH studiert, um professionell Computerspiele entwickeln zu können. Um es dem Filmhelden gleich- zutun, hat er das Informatikstudium geschmissen. Da er im Nebenfach Marketing studierte und gut schreiben konnte, ist der Einstieg in die Werbung nach der dritten Bewerbung bei Publicis gelungen.
Schon im ersten Jahr hat er ADC-Würfel geholt, nach zwei Jahren war er mit jungen 25 CD bei Dubach, dann Freelancer und schliesslich
14 Tage lang Mitinhaber von GGK Zürich. Weil er sah, dass dieses Management Buyout Probleme bringen würde, wechselte er 1997 als CD und kurz darauf als CEO zu Lintas, woraus mit Rolf Sperisen zusammen schliesslich Bonaparte wurde. «Der Name war Programm.»
An dieser Historie hat sich bis heute nur wenig verändert. Napoleon war klein und konnte sich immer gegen viel Mächtigere durchsetzen. Und er ist noch einmal zurückgekehrt.
Ob Fliegerei oder Business: «Man soll etwas riskieren und doch nicht», meint Harry Sulzer.
Andreas Panzeri

PC-Kummer beim Tagi

Presse Der Tages-Anzeiger nimmt keine Inserate für das «PC-Kummerbuch» von Roger Bataillard mehr an. Streitpunkt ist die Rubrik «Kummerbox» im TA-Computerteil, auf die sich das Buch bezieht.

Presse Der Tages-Anzeiger nimmt keine Inserate für das «PC-Kummerbuch» von Roger Bataillard mehr an. Streitpunkt ist die Rubrik «Kummerbox» im TA-Computerteil, auf die sich das Buch bezieht.Das Buch erwecke den falschen Eindruck, es sei ein TA-eigenes Produkt, begründet Spezialthemen-Leiterin Ulrike Hark die Absage. Der TA hat 2004 auch ein Buch unter dem Titel «Kummerbox» herausgegeben. Bataillard, von 1997 bis 2000 Leiter des TA-Computerbunds, findet den Anzeigenbann «peinlich und kleinlich», wie der Chefredaktor Peter Hartmeier in einem offenen E-Mail schreibt. Hartmeier wollte keine Stellung nehmen, da ein Rechtsstreit im Gange sei. (sm)

Schneider Berthoud wirbt für TCS-Center

Kampagne Die Sektion beider Basel des Touring Club Schweiz (TCS) hat Schneider Berthoud mit dem Kommunikationsmandat für das Technische Center Füllinsdorf betraut.

Kampagne Die Sektion beider Basel des Touring Club Schweiz (TCS) hat Schneider Berthoud mit dem Kommunikationsmandat für das Technische Center Füllinsdorf betraut.Die Basler Werbeagentur setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation durch. Eine Kommunikationskampagne soll die Frequenz des Centers erhöhen und sein Angebot bekannter machen. Zum TCS-Center Füllinsdorf gehören eine Waschstrasse mit angegliedertem Innenreinigungsservice, eine Tankstelle (auch für Lkw und Erdgas-Fahrzeuge), eine Prüfstrasse, ein Bistro und ein 365-Tage-Shop mit Frischprodukten. Zum Einsatz kommen Plakate, Anzeigen, Direktmarketingmassnahmen und Radiospots.
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