Wenn am Samstag Muskelkater ist, war tags zuvor das Curlingturnier der Idée-VfW.Wer jetzt lauthals loslacht, weils auf Eurosport so locker-leicht aussieht, oder Curling gar als Altherrensport schmäht, soll die Zunge im Zaum halten. Neben den körperlichen Verrenkungen beim Abgeben der Steine geht auch das Wischen ganz schön in die Knochen. Bestätigten jedenfalls alle Teilnehmer während des Curlingplauschs.Während des von der SW offerierten Apéros nahm Organisator Heinz Egli die Gelegenheit wahr, gleich auch Rink-Sponsorin IP-Multimedia zu danken, die den Event mit einem namhaften Betrag unterstützte, aber leider dieses Jahr nicht im Starterfeld vertreten war. Wie auch Radiotele, die zwar einen Tisch offerierte, aber im Gegensatz zu den anderen Donatoren APG, Getunik und Publimedia nicht mit einem eigenen Team ins Rennen ging.
Auf den ersten drei Plätzen landeten übrigens die Sunday Sliders der SonntagsZeitung mit Skip Thomas Stadler, die Q’s, ein Team aus Vertretern der Qualitätsfachpresse, so auch Werbewoche-Anzeigenleiter Thomas Stuckert, und die ZürichSee-Curlers von der Mediaagentur OMD mit Skip Oliver Huber.
Bei unseren Fotos setzten wir aber ausnahmsweise mal die Verlierer nach oben. Glücklos agiert und nicht in die Endrunde geschafft haben es die Rolling Stones, eine Auswahl des designierten Idée-VfW-Präsidenten Christian Staub. Aber auch die Eisstock Elite Vacherin mit Skip Sonja Hürlimann, Euro RSCG, sowie die Getunik-Blizzards mit Idée-Vorstandsmitglied Andri Hofmann schafften es leider nicht in die Finals. Man nahms gelassen, hatte man doch im Restaurant die Möglichkeit, sich umgehend am Töggelikasten zu revanchieren.
Fazit: zufriedene Teilnehmer und keine Verletzten, bloss ab und an zerknirschte Gesichter bei den «Profis», wenn sie von einem Anfängerteam bezwungen wurden. Und den Kater am folgenden Tag gabs ausnahmsweise vom Sport.
Beat Fritschbildete mit seinen Team-Mates Michel Pernet (l.) und Pete Kurath von Blofeld Entertainment das Shortlist-Team am Curlingturnier der Idée-VfW, welches letzte Woche in Baden-Dättwil übers Eis ging. Am Curlingplausch kämpfen jedes Jahr diverse Teams aus der Kommunikationsbranche auf blankem Untergrund um Punkte. Und natürlich kommen auch Spass und Geselligkeit nicht zu kurz. Nach jedem Match müssen die Sieger der unterlegenen Mannschaft nämlich die Drinks spendieren. Das Shortlist-Team bezahlte übrigens drei Mal, wurde zwei Mal eingeladen und landete in der Endabrechnung auf Platz 7.
Die glücklose Eisstock Elite Vacherin: Roli Wahrenberger, Philippe Meyer, Skip Sonja Hürlimann und Pascal Urscheler (v. l.).
Tapfer abgemüht: The Rolling Stones mit Beat Enderlin, Martin Bösch, Claudia Schudel und Idée-Vorstand Christian Staub (v. l.).
Schlusslichter: Die Getunik-Blizzards von Andri Hofmann, Bence Szerdahelyi, Tom Jörg und Marco Zaugg (v. l.) hatten dennoch Spass.
Achtung, Action! Tamara Läubli vom Team Iishüpfer bei einer perfekt ausgeführten Steinabgabe mit ganz viel Gefühl.
Hard Work: Werbewoche-Anzeigenleiter Thomas Stuckert (l.) und Oli Anderegg vom Q-Team der Schweizer Qualitätsfachpresse.
Kilian Gasser, Verstärkung für die ZürichSee- Curlers von OMD, harrt der Steine, die da noch kommen sollten.
Die Publicurlers: Jörg Suter, Claude Goudron, Marco Giaquinto, Skip Peter Frank (unten) und Coach Othmar Keller (v. l.).
Cosmocurlers: Rolf Ruch, Ruth Mumenthaler, Ernst Egli, Barbara Mumenthaler und Raffaele Esposito (v. l.).
Auch die SW-Geschäftsstelle entsandte ein Team: Piero Schäfer, Claudia Facchinetti, Maja Hättenschwiler und Georg Gadient (v. l.).
Die Bürstenjäger der APG: Victor Tschugmall, Gerry Stadler, Erwin Wanner und Juan Manuel Fernandez (v. l.).
Aufwärmen am Töggelikasten: Michèle Szczepanski, Markus Marchel, Urs Kaufmann und Marc Lottenbach (v. l.).
Turniersieger: Die Sunday Sliders (SonntagsZeitung) mit Diego Quintarelli, Thomas Stadler, Remo Fehr und Kurt Birrer (v. l.).
Christoph Beuggert, Claudia Scherrer, Daniela A. Caviglia und Helmut Rodenhausen (v. l.) vom Texterverband-Team Script on Ice.
Jedes Jahr dabei: Die Milestones mit Kurt Berner, Yvonne Philipp, Sarah Hammami und Marc Gantenbein (v. l.).