Al-Jazeera in Englisch und weiteren Sprachen

Der in Qatar ansässige Satellitensender startet im Frühling eine englische Ausgabe, aber auch Versionen in Urdu, Französich, Spanisch und Türkisch wurden angekündigt.

Der in Qatar ansässige Satellitensender startet im Frühling eine englische Ausgabe, aber auch Versionen in Urdu, Französich, Spanisch und Türkisch wurden angekündigt. Wie Pressetext berichtet, soll das englische Al-Jazeera International in vier Korrespondentenbüros in London, Washington, Kuala Lumpur und Moskau rund 250 Journalisten aus 30 Ländern beschäftigen. Mit seinen geschätzten 40 Mio. Zuschauern weltweit ist Al-Jazeera einer der bekanntesten Satelliten-Sender ausserhalb der arabischen Welt. Der Emir von Qatar, Sheik Hamad bin Khalifa al Thani gründete den Sender 1996, um der gesamten arabischen Welt einen nicht der Zensur unterliegenden Nachrichtensender anzubieten.

Colette Gradwohl neue Chefredaktorin des Landboten

Die 48-jährige Winterthurerin tritt die Nachfolge von Rudolf Gerber bei der Winterthurer Tageszeitung an.

Die 48-jährige Winterthurerin tritt die
Nachfolge von Rudolf Gerber bei der Winterthurer Tageszeitung an.
Gerber geht nach 26 Jahren auf dem Chefposten in Pension. Colette
Gradwohl wurde am Mittwoch vom Verwaltungsrat der Ziegler Druck- und
Verlags-AG in ihr Amt gewählt, meldet die SDA. Die ehemals als Leiterin
der Abteilung Information und Mitglied der Geschäftsleitung von Radio
DRS tätige Gradwohl arbeitete bereits von 1980 bis 1983 für die
Regional- und der Lokalredaktion des Landboten.

Internetforschung Schweiz muss Pläne redimensionieren

Die "Neue Internetforschung Schweiz" ist nicht durchführbar wie im November 2005 vorgeschlagen.

Die „Neue Internetforschung Schweiz“ ist nicht durchführbar wie im November 2005 vorgeschlagen. SRG und Wemf melden nach dem am 19. Januar durchgeführten Roundtable im gemeinsamen Communiqué, dass die Gesamtkosten des offerierten Forschungsmodells die derzeitigen finanziellen Möglichkeiten der Schweizer Internetbranche weit übersteigen. 4.5 Mio. Franken waren zur Bereitstellung der Werkzeuge für die Erhebung der Internet-Nutzungsdaten vorgesehen gewesen. „Das Konzept der Neuen Internetforschung Schweiz mit einer Vereinheitlichung der Währung ging zwar in die richtige Richtung“, sagte Wemf-Forschungsleiter Harald Amschler gegenüber der Werbewoche, es habe sich aber finanziell als zu ambitioniert erwiesen. Geplant war, die Panelforschung der SRG, den Net-Audit und MAComis der Wemf durch Net-Metrix (Module Net-Profile, Net-Audit und Net-Tracking) zu ersetzen.Nun muss abgespeckt werden. Die beiden Schienen für Werbemarkt einerseits und für die Programmforschung andererseits sollen vorerst autonom aufgebaut und offeriert werden, zwecks Komplexitätsreduktion. Weiter vorgesehen sind zeitliche Etappierung beim Aufbau und Optimierung der Kosten. Am 19. Januar wurde ferner festgehalten, dass in der Trägerschaft der neu zu gründenden Firma NET-Metrix neben der Wemf und der SRG/Publica Data auch die Internet-Community vertreten sein muss. Wünschenswert sei auch die Bildung eines Internet-Verbandes, heisst es in der Mitteilung.
Im März soll eine redimensionierte Offerte an die Internet-Community folgen. Für die zweite Offertrunde wurden die beiden grössten Internet-Vermarkter AdLink und Web2Com beigezogen, die neben zwei Vertretern der Arbeitsgruppe „User Commission“ die SRG und die Wemf unterstützen.

Finanznachrichten im Lifestyle-Look

Das in Print und Download-PDF Version erscheinende Magazin Punkt wurde anlässlich der Swiss Finance Conference in Zürich lanciert.

Das in Print und Download-PDF Version
erscheinende Magazin Punkt wurde anlässlich der Swiss Finance
Conference in Zürich lanciert (Printauflage 4000 Stück). Es will rund 6
Mal jährlich ein aktuelles Anlagethema auf den Punkt bringen, sich aber
an keine fixe Erscheinungsweise binden. Die Texte seien bewusst knapp
gehalten und grosszügig illustriert, heisst es in der Mitteilung. Dem
Zeitbudget des Lesers soll Rechnung getragen werden. Wie Co-Herausgeber
und Chefredaktor Rino Borini mitteilt, ist eine vollständige
Werbefinanzierung angestrebt. Die Printausgabe wird per Abonnement
erhältlich sein, die online-Ausgabe soll immer kostenlos bleiben. Mit
der Gestaltung wurde die Kommunkationsagentur Instanz im Zollikerberg
beauftragt.

Voser Werbung für Krebsliga Schweiz und Vinatura

Die Zürcher Kommunikationsagentur für Werbung Voser hat gleich zwei neue Kunden: Krebsliga Schweiz und Vinatura.

Die Zürcher Kommunikationsagentur für
Werbung Voser hat gleich zwei neue Kunden: Krebsliga Schweiz und
Vinatura. „Wir
haben uns gegen drei mittelgrosse Agenturen durchgesetzt. Die Kampagne
zur Hautkrebsprävention für die Krebsliga Schweiz soll in Form von TV-Spots
und Informationsprospekten realisiert werden“, sagte Agenturchef Eric Voser zur Werbewoche. Zugleich
steht die Arbeit für den ökologischen Weinproduzenten von Schweizer
Weinen Vinatura in den Startlöchern.

Werbeanstalt Schweiz feiert Geburtstag und Zuwachs

Ein Jahr alt wird die Werbeanstalt Schweiz und gönnt sich gleich drei neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein Jahr alt wird die Werbeanstalt Schweiz
und gönnt sich gleich drei neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Roland Trabadelo als Senior Berater, Sarah Erni als Junior AD und Jonas
Scheidegger als Berater sind neu mit an Bord. Die Agentur zählt damit
fortan acht Personen. Zu den Kunden der Werbeanstalt gehören das
Oltener Tagblatt, der Schweizerische Apothekerverband und die Schweizer
Jugendherbergen.

Basler Zeitung und Baslerstab kooperieren in Sachen Online-Marktplatz

Die beiden Tageszeitungen der Basler Zeitung Medien bündeln ihre Kräfte in einem neuen gemeinsamen Online-Marktplatz, auf dem sie mit jobwinner.ch, homegate.ch und car4you.ch zusammenarbeiten.

Die beiden Tageszeitungen der Basler
Zeitung Medien bündeln ihre Kräfte in einem neuen gemeinsamen
Online-Marktplatz, auf dem sie mit jobwinner.ch, homegate.ch und
car4you.ch zusammenarbeiten. „Basler Zeitung und Basler Stab haben
gemeinsame Online-Rubriken für Stellen, Immobilien und Autos. Regionale
Angebote werden in den Suchmaschinen dabei als erstes angegeben“, sagte
Andreas Gran, Leiter Marketing und Kommunikation des Baslerstab,
gegenüber der Werbewoche. Gemäss Gran verweisen jobwinner.ch,
homegate.ch und car4you.ch ihrerseits auf die Basler Medien als
Partner.

Jobs.ch vergössert Abstand und Kooperation

Der Marktführer Jobs.ch hat den Gewinn verdreifacht und seine Marktführerschaft weiter ausgebaut.

Der Marktführer Jobs.ch hat den Gewinn verdreifacht und seine Marktführerschaft weiter ausgebaut. Der Umsatz wurde um knapp 60 Prozent auf 9,5 Mio. Franken gesteigert. Durchschnittlich 930’000 Besuche zählte die Plattform. Das entspricht einer Zunahme um 50 Prozent. Mit Blick.ch, Espace.ch und Weltwoche.ch hat jobs.ch neue Kooperationspartner gewonnen. Das Partnernetzwerk von Jobs.ch ist darüber hinaus bereits auf eine ansehnliche Grösse angewachsen. In Frühjahr will Jobs.ch zwei neue Dienstleistungen einführen, die Arbeitgeber und Stellensuchende noch besser zusammenführen, heisst es in der Mitteilung.

20 Minuten entschuldigt sich für unglückliche Werbeplatzierung

Im Schweizer-Teil auf Seite acht der Donnerstagsausgabe unterstützt die obere halbseitige Anzeige auf problematische Weise die Anti-Asyl-Werbung der SVP.

Im Schweizer-Teil auf Seite acht der Donnerstagsausgabe unterstützt die obere halbseitige Anzeige auf problematische Weise die untere Anti-Asyl-Werbung der SVP. Auf dem oberen Puma-Inserat ist eine Gruppe Schwarzer zu sehen, die sich vor einem Eingang die Füsse in den Bauch stehen. Dass das Inserat für Fussballschuhe wirbt, wird nicht auf den ersten Blick offensichtlich – Puma-Logo und Claim sind zu klein. Die Headline des sich gegen die Asylpolitik richtende SVP-Inserates, welches die untere Blattseite einnimmt, springt dafür boulevardesk sofort ins Auge: „Das verdanken wir Umverteilern und Staatsprofiteuren: Sozialmissbrauch!“ Wie Marcel Kohler, Geschäftsleiter von 20 Minuten der Werbewoche sagt, handelte es sich bei der Platzierung um ein Versehen der Blattplanung. „Wir bedauern den Vorfall und haben und beim Kunden entschuldigt.“ Das SVP-Inserat wurde wie alle politischen Inserate  vom Rechtsdienst unter die Lupe genommen, das Puma-Inserat wurde inhaltlich geprüft. Kohler weiter: „Ich habe nun die Anweisung erteilt, künftig auch das Umfeld von politischen Inseraten in Augenschein zu nehmen.“ Die Gratiszeitung hat eine Wemf-beglaubigte Auflage von 380’427 Exemplaren und erreicht rund 950’000 Leser.

Springer verzichtet auf Übernahme von ProSiebenSat.1

Nach wochenlangem Tauziehen verzichtet der Verlag auf den milliardenschweren Kauf der Fernsehgruppe. Dies teilte die Verlagsgruppe am Mittwoch mit.

Nach wochenlangem Tauziehen verzichtet der Verlag auf den milliardenschweren Kauf der Fernsehgruppe. Dies teilte die Verlagsgruppe am Mittwoch mit. Begründet wird der Entscheid mit den unzumutbaren Risiken, die aufgrund der wirtschaftlichen und juristischen Unsicherheiten entstanden seien. Das Vorhaben werde deshalb nicht weiter verfolgt. Die Anteile in der Höhe von 2,5 Mrd. Euro, die sich Springer bereits im Kauzfvertrag mit den Besitzern von ProSiebenSat.1, der Investorengruppe um Haim Saban, gesichert hatte, fallen wieder an die bisherigen Eigentümer zurück, da der Vertrag hinfällig geworden ist. Ebenso hinfällig geworden ist das öffentliche Übernahmeangebot an die aussenstehenden Aktionäre. Springer reagiert mit dieser Entscheidung auf die Entwicklung der letzten Tage: Das Bundeskartellamt hatte am 23. Januar die Fusion untersagt, die Medienaufsichtsbehörde KEK hatte ebenfalls ein Veto eingelegt. Die Landesmedienanstalten, die den Entscheid der KEK hätten aushebeln können, hatten am 31. Januar ihren Entscheid auf Ende Februar vertagt. Springer hatte sich zuletzt auch nicht mehr zugunsten einer Ministerialerlaubnis, mit welcher der Entscheid des Bundeskartellamts hätte umgangen werden können, entscheiden können. Laut der Süddeutschen Zeitung hatten sowohl die Verlagsgruppe DuMont Schauberg als auch Holtzbrinck bereits Klagen zur Verhinderung angedroht.Haim Saban zeigte sich von der Entscheidung der Verlagsgruppe enttäuscht. Dennoch seien er und seine Investoren weiterhin extrem zufrieden mit der Entwicklung den ProSiebenSat.1. ProSieben wie auch Sat.1 weisen gegenwärtig ein etwas stärkeres Wachstum aus als RTL. Saban soll sich bereits nach anderen Käufern für die Senderfamilie umsehen. Unter den möglichen Käufern sind der französische Tv-Konzern TF1 und die Luxemburgische SBS Broadcasting. Aber auch US-Medienkonzerne und Beteiligungsfirmen bekunden Interesse. Darunter GE Electric, Blackstone, Ronald Lauder, Viacom, Permira, Disney und Tycoon Rupert Murdoch. Vermutlich wird in einer eventuellen neuen Verkaufsrunde auch der Preis neu definiert: als die Transaktion mit Springer beschlossen wurde, kosteten die ProSiebenSat.1 Aktion rund 14 Euro, derzeit stehen sie bei über 19 Euro, wie die Netzeitung berichtet.

Hoffen auf eine neue Nische

Magazine Am 24. März erscheint erstmals ein neues Gesundheitsmagazin mit Namen Komplett Gesund.

Magazine Am 24. März erscheint erstmals
ein neues Gesundheitsmagazin mit Namen Komplett Gesund. Herausgeber
sind die Südostschweiz Mediengruppe in Chur sowie die Zürcher
Fachschule für Bildung in Komplettmedizin Woodtli. Inhaltlich will das
neue Blatt traditionelle Schulmedizin wie auch Naturmedizin
thematisieren und zwischen den Disziplinen vermitteln. Gemäss
Chefredaktor Philipp Flury, vormals Realisator der Sendung «Gesundheit
Sprechstunde», ist Komplett Gesund das erste Magazin, das den Spagat
wagt und auf eine Marktnische hofft. Flury glaubt, dass in den letzten
Jahren ein Meinungsumschwung bei den Medizinern klassischer Schule
gegenüber alternativer Medizin stattgefunden habe.
Das Blatt soll mit einer Auflage um 10000 Exemplare starten. Die erste
Nummer soll 60 Seiten umfassen, davon 20 bis 25 für Anzeigenseiten. Auf
der Redaktion arbeiten vorerst zwei Leute, Inhalt liefert zudem eine
Reihe von freien Autorinnen und Autoren. (cs)

Soda verbündet – mit Kilian Gasser als Anzeigenbetreuer

Soda, das Magazin für visuelle Kommunikation hat sich mit Kilian Gasser von der kg Werbeakquisition & Verlagsberatung zusammengetan.

Soda, das Magazin für visuelle Kommunikation hat sich mit Kilian Gasser von der kg Werbeakquisition & Verlagsberatung zusammengetan. Das Joint Venture ist das Zeichen einer Tempoerhöhung bei Soda, mit der das Magazin der wachsenden Nachfrage vin Leserschaft, Auftraggebern und Mediaagenturen begegnet. Soda hat auch gleich alle 6 in diesem Jahr erscheinenden Hefte unter das Motto Development gestellt – um einen Höhepunkt nach dem anderen zu entwickeln.
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