SRG-VR hat nichts gegen Sponsoring bei SF
Sponsoring, Requisiten Placement und Telefon Services bei SF würden klaren und strengen Regeln unterliegen, teilt der Verwaltungsrat der SRG mit.
Im vergangen Jahr sorgten Sponsoring und Product Placement in SF-Sendungen wie «Traumjob», «Lüthi und Blanc», «Gesundheit Sprechstunde» oder «MusicStar» für einigen Wirbel. Der Verwaltungsrat der SRG hat sich nun mit den kommerziellen Aktivitäten des Schweizer Fernsehens auseinandergesetzt und stellt SF ein gutes Zeugnis aus: Sponsoring, Requisiten Placement und Telefon Services bei SF würden klaren und strengen Regeln unterliegen, teilt der VR mit. SF arbeite mit ausgewählten, zu den Sendungen passenden Sponsoren zusammen und die Sendungen seien finanziell von den Sponsoren unabhängig. Die Sponsoren hätten keinen Einfluss auf die redaktionelle Programmgestaltung. Das Schweizer Fernsehen nähme im Sponsoring Rücksicht auf die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und der Sponsoren, heisst es in der Mitteilung weiter. Requisiten-Placement werde ausschliesslich in fiktionalen Programmen und Unterhaltungssendungen eingesetzt. Es bestehe in der Verwendung von „natürlichen, notwendigen und wünschenswerten“ Requisiten. Die Handlung bestimme das Requisit, nicht umgekehrt. Die Telefon Services wie Televoting, TED-Umfragen, Gewinnspiele, Tipp-Spiele und Info- Dienste würden gezielt und zu einem bescheidenen Tarif von 70 Rappen angeboten.
So ausgestaltet, seien Sponsoring, Requisiten Placement und Telefon Services im Urteil des Verwaltungsrates für den Service public des Schweizer Fernsehens praktikable Kommunikationsformen.
Die Sponsoringerträge von SF bewegen sich laut Communiqué seit 2002 konstant bei 22 bis 23 Millionen Franken. Das Requisiten Placement macht rund eine halbe Million Franken aus. Die Telefon Services haben 2004 und 2005 vor allem dank „MusicStar“ rund 4 Millionen Franken eingebracht, mittelfristig wird mit 3 Millionen Franken gerechnet.
Im letzten Oktober organisierte SF das Ressort Sponsoring neu. Man wolle die «starken Emotionen zwischen dem Fernsehpublikum und den Partnern aus der Werbewirtschaft noch stärker verbinden“, hiess es damals. Ziel war, die Nähe der Sponsoringpartner zum Programm zu optimieren und den Austausch zwischen Redaktionen und Partnern zu verstärken.
So ausgestaltet, seien Sponsoring, Requisiten Placement und Telefon Services im Urteil des Verwaltungsrates für den Service public des Schweizer Fernsehens praktikable Kommunikationsformen.
Die Sponsoringerträge von SF bewegen sich laut Communiqué seit 2002 konstant bei 22 bis 23 Millionen Franken. Das Requisiten Placement macht rund eine halbe Million Franken aus. Die Telefon Services haben 2004 und 2005 vor allem dank „MusicStar“ rund 4 Millionen Franken eingebracht, mittelfristig wird mit 3 Millionen Franken gerechnet.
Im letzten Oktober organisierte SF das Ressort Sponsoring neu. Man wolle die «starken Emotionen zwischen dem Fernsehpublikum und den Partnern aus der Werbewirtschaft noch stärker verbinden“, hiess es damals. Ziel war, die Nähe der Sponsoringpartner zum Programm zu optimieren und den Austausch zwischen Redaktionen und Partnern zu verstärken.
