Samuel Schmid kritisiert Armee-Medienberichterstattung
Gemäss Verteidigungsminister Samuel Schmid gibt es bei der Medienberichterstattung über die Schweizer Armee zu viele ungenaue Meldungen und zu viel bewusstes Nicht-zur-Kenntnis-nehmen-wollen.
Verteidigungsminister Samuel Schmid kritisiert die Medienberichterstattung über die Schweizer Armee. Es gebe zu viele ungenaue Meldungen und zu viel bewusstes Nicht-zur-Kenntnis-nehmen-wollen. Die Medien würden sich bei ihren Recherchen über die Armee zu oft von vorgefassten Thesen leiten lassen und diese zu bestätigen versuchen, führte Schmid weiter aus. Solchen Thesenjournalismus gebe es bis weit in die so genannt seriösen Medien hinein. Schmid betonte ausserdem die Wichtigkeit der Kommunikationsabteilungen in seinem Departement. Die Arbeit der Kommunikationsabteilungen stehe in direktem Zusammenhang mit der Akzeptanz der Armee in der Bevölkerung. Auch die interne Kommunikation sei von Bedeutung. Eine gut informierte Person verstehe den Sinn ihrer Arbeit und identifiziere sich in der Folge stärker mit der Institution, für die sie arbeite, erklärte Schmid.
