Pläne für eine Aargauer Zeitung am Sonntag konkretisiert

Die Aargauer Zeitung (AZ) und die Mittelland Zeitung (MZ) sollen am 16. September erstmals mit einer Sonntagsausgabe erscheinen. Dies kündigte AZ-Verleger Peter Wanner an. Die definitiven Entscheide stehen jedoch noch aus.

Die Aargauer Zeitung (AZ) und die Mittelland Zeitung (MZ) sollen am 16. September erstmals mit einer Sonntagsausgabe erscheinen. Dies kündigte AZ-Verleger Peter Wanner an. Die definitiven Entscheide stehen jedoch noch aus. Die Pläne seien weit gediehen, aber «noch nicht genagelt», sagte AZ-Chefredaktor Peter Burri gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Mit der definitiven Entscheidung der Verwaltungsräte der Partner im AZ-Verbund Mittelland Zeitung ist Anfang März zu rechnen. Ziel sei die Beteiligung aller Partner, so Eva Keller, Leiterin Unternehmenskommunikation der AZ Medien Gruppe, auf Anfrage der SDA. Die geplante Sonntagsausgabe beläuft sich auf 200’000 Exemplare.
Seit 2002 liefert die AZ unter dem Titel Mittelland Zeitung den Mantelteil an die Solothurner Zeitung, an das Oltner Tagblatt, Zofinger Tagblatt und das Limmattaler Tagblatt und seit dem 16. September 2006 auch an die Basellandschaftliche Zeitung. Mit einer Gesamtauflage von 210’275 Exemplaren belegt die MZ den 3. Platz bei den Kaufzeitungen in der Schweiz.

Neues Corporate Design des Bundes eingeführt

Die Bundesverwaltung tritt seit dem 1. Januar 2007 in einem neuen, einheitlichen Erscheinungsbild auf. Damit konnte in zweijähriger Arbeit der einstige Dschungel von über 80 Logos und individuellen Auftritten gerodet und in ein zeitgemässes Corporate Design verwandelt werden.

Die Bundesverwaltung tritt seit dem 1. Januar 2007 in einem neuen, einheitlichen Erscheinungsbild auf. Damit konnte in zweijähriger Arbeit der einstige Dschungel von über 80 Logos und individuellen Auftritten gerodet und in ein zeitgemässes Corporate Design verwandelt werden.  
Ein Grossprojekt, wie einige Zahlen illustrieren: 37’000 Mitarbeitende der Bundesverwaltung erhielten auf ihren PC’s Vorlagen für die Geschäftskorrespondenz; aus gut 1000 verschiedenen Kuverts entstand ein vereinheitlichtes Angebot von knapp 30 Umschlagtypen; Hunderte von Internet-Seiten erhielten das neue Corporate Design und wurden an die Gesetzesvorgaben in Sachen Behindertentauglichkeit angepasst; an bisher 500 Gebäuden wurden neue Beschriftungen angebracht. Rund 20 Spezialisten aus den Departementen sowie weitere 300 Umsetzungsbeauftragte aus den verschiedenen Verwaltungseinheiten arbeiteten am neuen CD. Das Projekt verursachte total 7,5 Mio. Franken an externen Kosten; ein Grossteil der Arbeiten wurde jedoch mit internen Ressourcen vollbracht.
 
Ende 2003 hatte der Bundesrat beschlossen, den Wildwuchs der Logos und eigenständigen Auftritten der Departemente und Ämter zu stoppen. Alle Verwaltungseinheiten sollten ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten. Das Logo besteht nun aus der Verknüpfung des Schweizer Wappens mit der viersprachigen Bezeichnung Schweizerische Eidgenossenschaft.

Grossbritannien: Google Earth ersetzt Irak-Bilder wegen Terrorgefahr

Beim Konflikt um Google-Earth-Darstellungen britischer Truppenlager im Irak hat das Unternehmen eingelenkt. Das aktuelle Kartenmaterial wurde durch ältere Aufnahmen vor dem Irakkrieges ersetzt. Das behaupten mehrere Google-Earth-User und das britische IT-Portal The Register.

Beim Konflikt um Google-Earth-Darstellungen britischer Truppenlager im Irak hat das Unternehmen eingelenkt. Das aktuelle Kartenmaterial wurde durch ältere Aufnahmen vor dem Irakkrieges ersetzt. Das behaupten mehrere Google-Earth-User und das britische IT-Portal The Register.  
Der Daily Telegraph berichtete hatte am vergangenen Wochenende, dass Aufständische mit Kartenmaterial von Google Earth Angriffe auf britische Lager planten. Entsprechende Unterlagen seien bei Hausdurchsuchungen sichergestellt worden. Der Vorwurf, dass die Kartenbilder von Terroristen missbraucht werden können, ist nicht neu. Google Deutschland will den Vorwurf so aber nicht stellen lassen: «Google Earth ist über zwei Mio. Mal heruntergeladen worden. Die überwältigende Mehrheit der Anwender nutzt das Programm in rein friedlicher Absicht», so Google-Sprecher Stefan Keuchel gegenüber pressetext. Google Earth sei auch nicht die einzige Quelle für derartiges Bildmaterial. Keuchel betonte zudem, dass Google Earth sich in der Vergangenheit auch bei Katastropheneinsätzen, wie beim Hurrikan Katrina oder beim Erdbeben in Pakistan, bewährt habe.

Neue Plattform für Radiowerbung in der Region Bern

Per 1. Januar 2007 ist in der Region Bern eine neue Buchungsvariante für Radiowerbung entstanden. Die Radios BE1, BeO (Berner Oberland) und Emme können nun gemeinsam oder je zu zweien in Modulen gebucht werden.

Per 1. Januar 2007 ist in der Region Bern eine neue Buchungsvariante für Radiowerbung entstanden. Die Radios BE1, BeO (Berner Oberland) und Emme können nun gemeinsam oder je zu zweien in Modulen gebucht werden. Diese flexible und kundenorientierte Möglichkeit ist einzigartig in der Schweiz, wie die Anbieter schreiben. Dem Kunden wird so eine Werbelösung mit frei wählbaren Gebietsabdeckungen und hohen Leistungswerten zu den üblichen Pool-Konditionen angeboten. Laut Auskunft der beteiligten Radios soll der Pool administrativ möglichst schlank gehalten werden. So kann bei allen Radios jede Variante gebucht werden. Die Preise werden von den jeweiligen Radios publiziert.

RTVG: Kantone wollen TV-Gebiet «Kernostschweiz»

Die Regierungen der Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau fordern ein einheitliches Ostschweizer Fernseh-Versorgungsgebiet. Mit der vom Bund vorgesehenen Gebietsaufteilung sind die drei Kantone nicht einverstanden.

Die Regierungen der Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau fordern ein einheitliches Ostschweizer Fernseh-Versorgungsgebiet. Mit der vom Bund vorgesehenen Gebietsaufteilung sind die drei Kantone nicht einverstanden.  
Wie die SDA meldet, lehnen alle drei Kantone das vom Bund vorgeschlagene ausgedehnte Versorgungsgebiet für private Radio- und TV-Anbieter ab. Dies weil es zusätzlich die vier Zürcher Bezirke Andelfingen, Pfäffikon, Winterthur und Hinwil umfasst. Zwischen den Ostschweizer Kantonen und den Zürcher Bezirken bestünden keine engen wirtschaftlichen oder kulturellen Bezüge, so etwa die Appenzeller Regierung, deshalb mache die Einteilung keinen Sinn. Einzig für das westliche Thurgau sei eine Überlappung mit Zürich sinnvoll. Zudem wird befürchtet, dass durch die zahlreichen geplanten Konzessionen der Empfang der SRG-Programme im Appenzeller Vorderland und im St. Galler Rheintal noch stärker beeinträchtigt werden.

Deutschschweizer Regionalsender starten Automobil-Sendung

In Zusammenarbeit mit der Wochenzeitschrift Automobil Revue lancierten acht deutschschweizer Regionalsender eine gemeinsame Sendung. Ab März wird die Sendung für den anspruchsvollen Autoliebhaber wöchentlich ausgestrahlt. Jennifer Ann Gerber konnte als Moderatorin gewonnen werden.

In Zusammenarbeit mit der Wochenzeitschrift Automobil Revue lancierten acht deutschschweizer Regionalsender eine gemeinsame Sendung. Ab März wird die Sendung für den anspruchsvollen Autoliebhaber wöchentlich ausgestrahlt. Jennifer Ann Gerber konnte als Moderatorin gewonnen werden.  
Die 10-minütige Sendung wird durch eine TV-Redaktion unter der Leitung von Hannes Stark und Reto Wettstein in den Telebärn-Studios in Wabern realisiert. Im Hauptbeitrag wird jeweils ein neues Fahrzeug-Modell getestet. Zudem stehen die Automobil-Experten der Automobil Revue den Autofreaks mit Tipps und Ratschlägen zur Seite. Der dritte Teil der Sendung wird aus der Boulevard-Ecke bestritten. Als Moderatorin wurde die 25-jährige Jennifer Ann Gerber verpflichtet, die schon in verschiedensten Moderationsjobs von Radio 32 bis Adrénaline tätig war.
 
Die Sendung ist ab März auf den folgenden duetschsprachigen Regionalsendern zu sehen: TeleBasel, TeleBärn, TeleM1, TeleOstschweiz, TeleSüdöstschweiz, TeleTell, TeleTop und ZüriPlus. Für Werbekunden stehen attraktive Kombiangebote von Print- und TV bereit, die ab dem 25. Januar gebucht werden können.

Zu guter Letzt: Wofür ist K-Fed ein geeigneter Werbeträger

Gibt es etwas Schlimmeres als wenn man als Noch-Ehemann bezeichnet wird? Zumal die Noch-Angetraute Britney Spears heisst? Der Betroffene Kevin Federline macht aus der Not eine Tugend und wird jetzt Werbestar.

Gibt es etwas Schlimmeres als wenn man als Noch-Ehemann bezeichnet wird? Zumal die Noch-Angetraute Britney Spears heisst? Der Betroffene Kevin Federline macht aus der Not eine Tugend: Er wird jetzt Werbestar.  
Nun kann man mit Recht einwenden, dass wer ein solch abgewracktes Image hat, als Werbeträger wohl kaum taugt. Oder würden Sie diesen Loser für ihre Kampagne buchen? Wohl eher nicht – oder ist Punkt einfach nur der perfekte kreative Dreh? So scheint’s: Wie es beim Internetdienst TMZ heisst, wurde Federline von einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft für einen Werbespot gebucht. Ein fertiges Drehbuch für den Spot liege zwar noch nicht vor. Es sei jedoch davon auszugehen, dass der Hauptdarsteller darin sich selbst und seine derzeitige Lebenssituation auf den Arm nehmen wird – für die Kreativen sicher ertragsreiche Gefilde. Ihren Claim kann die Versicherungsgesellschaft schon mal stehen lassen, sinngemäss lautet der nämlich: Das Leben schlägt manchmal schneller zu als du denkst. Na also.

Nescafé, UBS und Novartis bleiben die Schweizer Topmarken

Gemäss Bilanz-Ranking haben die 50 stärksten Schweizer Marken an Wert gewonnen: Die Flagschiffe der Schweizer Wirtschaft sind nun rund 93,5 Mrd. Fr. wert, rund 7 Prozent mehr als Anfang 2006. Nescafé, UBS und Novartis belegen wiederum die Podestplätze.

Gemäss Bilanz-Ranking haben die 50 stärksten Schweizer Marken an Wert gewonnen: Die Flagschiffe der Schweizer Wirtschaft sind nun rund 93,5 Mrd. Fr. wert, rund 7 Prozent mehr als Anfang 2006. Nescafé, UBS und Novartis belegen wiederum die Podestplätze.  
Auch die restlichen Top Ten des Rankings von Interbrand Zintzmeyer & Lux bleiben unverändert: Roche, Nestlé, Zürich, Rolex, Swisscom, Credit Suisse und Omega. Dies ist gemäss SDA dem Vorabdruck der am Freitag im Wirtschaftsmagazin Bilanz veröffentlichten Studie zu entnehmen. Das Ranking ist exklusiver geworden: Das Eintrittsticket in den Club der 50 Topmarken stieg von 38 Mio. auf 42 Mio. Franken. Neu dabei sind die Uhrenmarken Breguet (Platz 25) und TAG Heuer (31), Winterthur (34), und die Modekette Tally Weijl (45). Am deutlichsten an Wert gewonnen haben die Marken Logitech (+17,1%), Nespresso (+15,6%), Phonak (+14,1%), Rolex (+13,4%) und Bally (+13,3%).
 
Grösster Verlierer ist der Basler Spezialchemiekonzern Ciba: Er fällt vom 24. auf den 32. Rang zurück. Als Grund dafür wird unter anderem die mangelhafte «Kommunikation schwieriger Botschaften» angeführt. Eingebüsst haben auch die Marken Parisienne (-9,9%), Sunrise (-5,1%), Davidoff (-0,3%) und Migros (-1,8%). Im Vergleich mit dem direkten Konkurrenten Coop behält die Migros aber die Oberhand: Sie belegt mit einem Wert von 422 Mio. Franken Rang 22, Coop mit 310 Mio. Franken Rang 26. Die neue Migros-Tochter Denner liegt mit 45 Mio. Franken auf Rang 49.

Ausschreibung Best of Swissweb 2007 lanciert

Wiederum sucht die Best of Swiss Web Association die besten Projekte aus dem Internet und der mobilen Welt. Die erfolgreichsten und professionellsten Konzepte werden mit Web-Awards oder –Gütesiegeln ausgezeichnet. Vom 17. Januar bis 12. Februar 2007 können die Projekte eingereicht werden.

Wiederum sucht die Best of Swiss Web Association die besten Projekte aus dem Internet und der mobilen Welt. Die erfolgreichsten und professionellsten Konzepte werden mit Web-Awards oder –Gütesiegeln ausgezeichnet. Vom 17. Januar bis 12. Februar 2007 können die Projekte eingereicht werden. Beurteilt werden die Arbeiten in einem mehrstufigen Fach-Jurierungsverfahren in acht Kategorien: «Technology Quality», «Technology Innovation», «Creation», «Business Efficiency», «Online Marketing Sites», «Online & Mobile Campaigns», «Usability», «Public Affairs». Gekrönt wird ausserdem ein Master of Swiss Web für das gesamthaft beste und überzeugendste Projekt.
Der Wettbewerb wird 2007 zum siebten Mal durchgeführt, auf Initiative der Simsa – Swiss Interactive Media and Software Association und der Netzwoche. Unter den Sponsoren befinden sich dieses Jahr unter anderem Adobe, PubliGroupe, Mircosoft und Web2com. Unter Bestofswissweb.ch finden sich weitere Informationen und Anmeldung.

Migros auf Singlesuche

Für seine nächste Unterwäschewerbung sucht der orange Riese 18 bis 40-jährige Singles, die für verschiedene TV-Spots Modell stehen wollen. Ab Donnerstag, 18. Januar können sich Männer und Frauen aus der ganzen Schweiz bewerben.

Für seine nächste Unterwäschewerbung sucht der orange Riese 18 bis 40-jährige Singles, die für verschiedene TV-Spots Modell stehen wollen. Ab Donnerstag, 18. Januar können sich Männer und Frauen aus der ganzen Schweiz bewerben. Seit zwei Jahren wirbt die Migros mit ganz normalen Leuten statt professionellen Models für ihre Kleider und Unterwäsche In der letzten Migros-Model-Kampagne im Herbst 2006 wurden Skilehrer und –lehrerinnen in Unterwäsche in Szene gesetzt (siehe
). Jetzt also wird die Migros Singles von ihrer besten Seite zeigen: Casting und Filmaufnahmen werden professionell durchgeführt, ab heute können sich Kandidaten unter Migros.ch bewerben.

Christian Peter Meier neuer Chefredaktor der Neuen Zuger Zeitung

Der derzeitige Leiter des Newsdesk der Neuen Luzerner Zeitung, Christian Peter Meier, wird ab April 2007 Chefredaktor der Neuen Zuger Zeitung. Er tritt die Nachfolge von Gabriele Keller an, die im Dezember 2006 die Redaktion auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Der derzeitige Leiter des Newsdesk der Neuen Luzerner Zeitung, Christian Peter Meier, wird ab April 2007 Chefredaktor der Neuen Zuger Zeitung. Er tritt die Nachfolge von Gabriele Keller an, die im Dezember 2006 die Redaktion auf eigenen Wunsch verlassen hat. Der 43-jährige Christian Peter Meier ist einerseits ein gebürtiger Zuger und andererseits ein erfahrener Journalist und Redaktor. Er war für das Vaterland und die Luzerner Zeitung tätig. Seit nunmehr sieben Jahren arbeitet er für die Neue Luzerner Zeitung, 2005 übernahm er dort die Leitung des Newsdesk. Meier studierte Musikwissenschaften, Literatur und Sprachwissenschaften an der Universität in Zürich.

Daniel Steiner ist neuer Mediensprecher der SRG SSR

Die SRG SSR Idée Suisse hat Daniel Steiner zum neuen Mediensprecher ernannt. Der bisherige Sprecher Simon Meyer betreut weiterhin Projekte in der Unternehmenskommunikation.

Die SRG SSR Idée Suisse hat Daniel Steiner zum neuen Mediensprecher ernannt. Der bisherige Sprecher Simon Meyer betreut weiterhin Projekte in der Unternehmenskommunikation. Steiner stiess im November 2006 zur Unternehmenskommunikation der SRG. Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist er deren stellvertretender Leiter, nun wurde er zum Mediensprecher ernannt. Steiner verfügt über langjährige Erfahrung in der Unternehmenskommunikation und im Journalismus. Bevor er zur SRG wechselte, war er Head Corporate Communications der DHL Schweiz. Davor leitete er zwölf Jahre lang den Medienbereich von Swiss Olympic. Als Journalist bewährte er sich beim St. Galler Tagblatt und bei der Basler Zeitung, wie die SDA schreibt.
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