SR DRS hat im zweiten Halbjahr 2006 leicht zugelegt
Das Schweizer Radio DRS hat im zweiten Halbjahr 2006 im Vorjahresvergleich Hörer und Marktanteile gewonnen. Die Privaten haben insgesamt leicht an Hörerzahlen eingebüsst, der Marktanteil ist jedoch stabil geblieben. Die ausländischen Sender büssten hingegen deutlich ein und gingen um 1,4 auf 6 Prozent Marktanteil zurück.
Das Schweizer Radio DRS hat im zweiten Halbjahr 2006 im Vorjahresvergleich Hörer und Marktanteile gewonnen. Die Privaten haben dagegen insgesamt leicht an Hörerzahlen eingebüsst, der Marktanteil ist jedoch stabil geblieben.
SR DRS verzeichnete gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres einen um 1,7 Prozent höheren Marktanteil von 64,8 Prozent. Während DRS 2 (von 4,7 auf 5,2 Prozent) und DRS 3 (von 12,7 auf 13,7 Prozent) zulegen konnten, büsste DRS 1 von 41,8 auf 41,5 Prozent leicht ein. Im Durchschnitt hörten in den letzten sechs Monaten täglich 2,758 Millionen Hörer DRS-Sender. 2006 erreichte SR DRS einen Marktanteil von 63,9 Prozent, was im Vergleich zu 2005 einer Steigerung von 1,1 Prozentpunkten gleichkommt. Dies geht aus den von Publica Data veröffentlichten Zahlen hervor.
Privatradios stabil
Die Privatradios konnten im letzten Halbjahr den Marktanteil stabil halten (25,5 Prozent). Gemeinsam erreichten die 27 Privatradios der Deutschschweiz täglich im Durchschnitt 2,341 Millionen Hörer (-0,15 Prozent). Die ausländischen Sender büssten deutlich ein und gingen um 1,4 auf 6 Prozent Marktanteil zurück. Spitzenreiter bei den Privatradios war im letzten Halbjahr wie bisher der Zürcher Lokalsender Radio 24, der seinen Marktanteil von 2,7 Prozent genau halten konnte (266 600 Hörer). Eine Einbusse erlitt dagegen Energy Zürich, das 0,3 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent Marktanteil verlor (199 100 Hörer).
Allgemeiner Reichweiterückgang
Insgesamt setzt sich der Abwärtstrend 2006 in der Radioreichweite fort, wie es in einer Mitteilung von Radio DRS heisst. Diese sei gegenüber dem zweiten Semester 2005 in der Deutschschweiz um insgesamt ein Prozent zurückgegangen. Dennoch hören rund 90 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren täglich Radio. Vom Reichweiterückgang sind beinahe alle in der Schweiz empfangbaren Radiosender betroffen.
Die Sender von Radio Suisse Romande RSR verbesserten ihren Marktanteil leicht von 56,4 auf 57,5 Prozent. In der Romandie verloren die Privaten Marktanteile, von 23,3 auf 22,9 Prozent. Im Tessin verbesserte sich Radio Svizzera Italiana von 71 auf 71,3 Prozent Marktanteil. Die Privaten legten insgesamt von 7 auf 8,1 Prozent zu.
SR DRS verzeichnete gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres einen um 1,7 Prozent höheren Marktanteil von 64,8 Prozent. Während DRS 2 (von 4,7 auf 5,2 Prozent) und DRS 3 (von 12,7 auf 13,7 Prozent) zulegen konnten, büsste DRS 1 von 41,8 auf 41,5 Prozent leicht ein. Im Durchschnitt hörten in den letzten sechs Monaten täglich 2,758 Millionen Hörer DRS-Sender. 2006 erreichte SR DRS einen Marktanteil von 63,9 Prozent, was im Vergleich zu 2005 einer Steigerung von 1,1 Prozentpunkten gleichkommt. Dies geht aus den von Publica Data veröffentlichten Zahlen hervor.
Privatradios stabil
Die Privatradios konnten im letzten Halbjahr den Marktanteil stabil halten (25,5 Prozent). Gemeinsam erreichten die 27 Privatradios der Deutschschweiz täglich im Durchschnitt 2,341 Millionen Hörer (-0,15 Prozent). Die ausländischen Sender büssten deutlich ein und gingen um 1,4 auf 6 Prozent Marktanteil zurück. Spitzenreiter bei den Privatradios war im letzten Halbjahr wie bisher der Zürcher Lokalsender Radio 24, der seinen Marktanteil von 2,7 Prozent genau halten konnte (266 600 Hörer). Eine Einbusse erlitt dagegen Energy Zürich, das 0,3 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent Marktanteil verlor (199 100 Hörer).
Allgemeiner Reichweiterückgang
Insgesamt setzt sich der Abwärtstrend 2006 in der Radioreichweite fort, wie es in einer Mitteilung von Radio DRS heisst. Diese sei gegenüber dem zweiten Semester 2005 in der Deutschschweiz um insgesamt ein Prozent zurückgegangen. Dennoch hören rund 90 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren täglich Radio. Vom Reichweiterückgang sind beinahe alle in der Schweiz empfangbaren Radiosender betroffen.
Die Sender von Radio Suisse Romande RSR verbesserten ihren Marktanteil leicht von 56,4 auf 57,5 Prozent. In der Romandie verloren die Privaten Marktanteile, von 23,3 auf 22,9 Prozent. Im Tessin verbesserte sich Radio Svizzera Italiana von 71 auf 71,3 Prozent Marktanteil. Die Privaten legten insgesamt von 7 auf 8,1 Prozent zu.
