Conde Nast mischt den deutschen Jahrmarkt der Eitelkeiten auf

Das Verlagshaus Conde Nast International startet am Mittwoch mit dem US-Magazin Vanity Fair im deutschsprachigen Raum. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint die Zeitschrift mit einer Startauflage von 500'000 Exemplaren.

Das Verlagshaus Conde Nast International startet am Mittwoch mit dem US-Magazin Vanity Fair im deutschsprachigen Raum. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint die Zeitschrift mit einer Startauflage von 500’000 Exemplaren und kostet 1 Euro (1.60 Franken). Doch schon ab nächster Ausgabe steigt der Preis des Hefts – das künftig jeweils am Donnerstag erscheinen wird – auf 2 bis 3 Euro. Gleich bleiben soll der Themen-Mix aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Stil und Gesellschaft. Die Leitung der Redaktion mit Sitz in Berlin übernimmt Ulf Poschardt, der zuvor das SZ Magazin und die Welt am Sonntag mitprägte. Vanity Fair, was übersetzt Jahrmarkt der Eitelkeiten heisst, wurde erstmals 1914 in den USA veröffentlicht.

Tamara Bua und Philipp Dreyer starten bei Immobilien Business

Auf Anfang Februar hat Tamara Bua die Anzeigenleitung beim Magazin Immobilien Business übernommen. Zum Schweizer Immobilien-Magazin zurückgekehrt ist Philipp Dreyer.

Auf Anfang Februar hat Tamara Bua die Anzeigenleitung beim Magazin Immobilien Business übernommen. Während der vergangenen zwei Jahre war sie beim Zürichsee-Magazin Seesicht ebenfalls als Anzeigenleiterin tätig. Zuvor hatte Bua Verkaufserfahrung beim Kommunalmagazin der Fach MediaCom gesammelt. Weitere Stationen waren IDG (PC Tipp), Finanz & Wirtschaft sowie Qualiclick. Zum Schweizer Immobilien-Magazin zurückgekehrt ist Philipp Dreyer. Er war zuletzt Redaktionsleiter bei Attika, dem Zürcher Magazin für Wohnkultur. Dreyer ist seit Anfang Februar Stellvertreter von Immobilien Business-Chefredaktor Karl Wild.

Presserat weist zwei Beschwerden ab

Der Schweizer Presserat weist die Beschwerden von Schauspieler Jörg Schneider und der Masoni-Stiftung ab. Schneider beschwerte sich wegen einem Artikel des Sonntagsblicks.

Der Schweizer Presserat weist die Beschwerden von Schauspieler Jörg Schneider und der Masoni-Stiftung ab. Schneider beschwerte sich wegen einem Artikel des Sonntagsblicks. In diesem Artikel berichtete die Zeitung über die Beschäftigung eines Bühnentechnikers bei Schneider. Der Mann ist wegen Kindsmissbrauch angeklagt. Der Schauspieler klagte auf Verletzung der Privatsphäre. Der Presserat wies diese Anschuldigungen ab, da es im Artikel um die Reaktion des vor allem bei Kindern beliebten Schauspielers ging und warum er diesen Mann weiter bei sich angestellt habe. Es werde weder die Privatsphäre von Schneider noch die des Angestellten verletzt, heisst es in der Begründung. In den Medien werde regelmässig über Kindsmissbrauch berichtet, häufig interessiere dabei die Reaktion des Arbeitgebers. In diesem Fall fehle zwar der unmittelbare Bezug zwischen der Tat des Arbeitnehmers zum Arbeitsverhältnis. Die Stellung des Arbeitgebers im Schweizer Kinderschau- und Hörspiels hebe den Fall aber aus der Privatsphäre in den öffentlichen Raum hinaus.
Als die Tageszeitung La Regione Ticino die Daten zur Familienstiftung Villalta dell’Argine der Familie Masoni veröffentlichte, handelte sie korrekt. Es habe ein öffentliches Interesse an diesen Informationen bestanden, teilte der Presserat in seiner Begründung mit. Die Publikation von Bilanz und Erfolgsrechnung der Stiftung habe nicht die Privatsphäre, sondern die geschäftliche Seite berührt. Hinzu käme der Bezug zur politischen Tätigkeit von Staatsrätin Marina Masoni. Das linksliberale Blatt hatte Details zur Familienstiftung im Zusammenhang mit der Steueraffäre veröffentlicht, die im Tessin zu zahlreichen Diskussionen führte. Die Tessiner Sektion der Eidgenössischen Demokratischen Union wandte sich daraufhin an den Presserat. Ihrer Ansicht nach habe kein öffentliches Interesse bestanden, die dem Steuergeheimnis unterliegenden Informationen zu einzelnen Konten der Familienstiftung zu veröffentlichen. Diese Ansicht teilt der Presserat nicht. Die Zeitung habe keine geheime Daten veröffentlicht. Aufgrund der Diskussionen in der Steuerverwaltung, deren Vorsteherin Masoni war, habe «unbestreitbar öffentliches Interesse an weiteren Informationen bestanden».

Viacom kämpft gegen unerlaubte Clips auf YouTube

Der US-Medienriese Viacom, zu dem unter anderem die Sender MTV, Nickelodeon und Comedy Central gehören, will, dass die Website YouTube über 100 000 Videoclips entfernt. Es handelt sich dabei um Mitschnitte von Sendungen der Viacom-Sender.

Der US-Medienriese Viacom, zu dem unter anderem die Sender MTV, Nickelodeon und Comedy Central gehören, will, dass die Website YouTube über 100 000 Videoclips entfernt. Es handelt sich dabei um Mitschnitte von Sendungen der Viacom-Sender.Zuvor blieben monatelange Gespräche zwischen dem von Google gekauften YouTube und Viacom über eine Vergütung ergebnislos, wie die Tageszeitung Bund, gestützt auf die SDA, berichtet. Nach Viacom-Angaben wurden die Clips insgesamt 1,2 Milliarden Mal angesehen.
Nach geltendem Recht können Medienunternehmen verlangen, dass von ihnen im Internet entdecktes urheberrechtlich geschütztes Material entfernt wird. Dafür muss man die Videos jedoch erst einmal finden.
Mit den Fernsehsendern CBS und NBC hatte YouTube einen Lizenzdeal aushandeln können. Ausserdem entwickelt die Videowebsite ein System, das Rechte-Inhaber automatisch vergüten soll. Allerdings denken Viacom, Fox und auch CBS und NBC über den Aufbau einer eigenen Video-Website nach. YouTube wurde im vergangenen November von Google aufgekauft. Das Suchmaschinenunternehmen gab im Januar bekannt, dass es seinen eigenen Dienst zum Austausch von Videos einstellt.

Nose gewinnt mit BMC einen weiteren Award

Die Zürcher Firma Nose hat einen Volvo Sports Design Award gewonnen. Sie erhielt die internationale Auszeichnung in der Kategorie «Wheelers» für das Bike «BMC Pro Machine SLC01».

Die Zürcher Firma Nose hat einen Volvo Sports Design Award gewonnen. Sie erhielt die internationale Auszeichnung in der Kategorie «Wheelers» für das Bike «BMC Pro Machine SLC01». Die Jury sei vom klaren und athletischen Design des Rades beeindruckt gewesen, heisst es in einer Mitteilung von Nose. Zwei Auszeichnungen erhielten BMC und Nose für das Bike bereits: den Gold Award an der Eurobike 05 und den Red-Dot-Award. Nose entwickelte das gesamte visuelle Erscheinungsbild der BMC Collection 2006. Neben dem Produktdesign unterstützt die Zürcher Design- und Markenagentur den Bikehersteller auch im Marketing sowie in der Werbung und der Kommunikation.

IP Multimedia kürt Stellvertreter zum Sales Director

Raoul Gerber ist per 1. Februar 2007 zum Sales Director von IP Multimedia Schweiz befördert worden. Der Interimsdirektor Michi Frank konzentriert sich wieder auf seine Geschäftsführeraufgaben.

Raoul Gerber ist per 1. Februar 2007 zum Sales Director von IP Multimedia Schweiz befördert worden. Gerber war bis anhin stellvertretender Sales Director. Er übernimmt nun die Gesamtverantwortung für die Deutschschweiz, Westschweiz und das Tessin. Michi Frank, der diese Position ad interim innehatte, wird sich wieder auf seine Geschäftsführeraufgaben und auf die strategische Ausrichtung der IP Multimedia konzentrieren, wie es in einer Mitteilung von IP Multimedia heisst. Gerber arbeitete nach seinem Literatur- und Philosophie-Studium als Radiomoderator und danach als Account Manager bei einer privaten Radiostation. Er war mitverantwortlich für die Kommerzialisierung des ersten schweizerischen Radio-Werbefensters und für die Lancierung des Westschweizer Lokalfernsehsenders Léman Bleu. Im April 2002 startete Raoul Gerber bei IP Multimedia als Sales Manager Westschweiz. Seit 2004 war er als Head of Sales Westschweiz und Mitglied der Geschäftsleitung tätig.

«Stop piracy»-Plakate fallen Sprayer zum Opfer

Seit Januar hängen Plakate an den Wänden, die vor den Konsequenzen von Fälschung und Markenpiraterie warnen. Manche Betrachter wurden nicht nur sensibilisiert, sondern auch zum Mitmachen aktiviert. Davon zeugen Bilder, welche eine Werbewoche-Leserin in Bern geschossen hat.

Seit Januar hängen Plakate an den Wänden, die mit dem Claim «Play fair. Stop Piracy» vor den Konsequenzen von Fälschung und Markenpiraterie warnen. Auftraggeber ist die 2005 lancierte Plattform Stop Piracy, eine Public Private Partnership unter der Führung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) und des Schweizer Komitees der Internationalen Handelskammer (ICC Switzerland). Die Agentur Matter & Gretener, welche die Kampagne konzipiert hat, will mit pointierten Schlagzeilen sensibilisieren. Die Statements sollen für Betroffenheit sorgen und das Bewusstsein schärfen für die Folgen von Fälschungen und Raubkopien. Anscheinend wurden manche Betrachter aber nicht nur sensibilisiert, sondern auch zum Mitmachen aktiviert. Davon zeugen Bilder, welche eine Werbewoche-Leserin in Bern geschossen hat. Ein unbekannter Texter hat die Statements mit eigenen Worten ergänzt. Unter der Schlagzeile «Schon komisch: Du lädst dir via Tauschbörse den Sound deines Lieblingssängers herunter. Und treibst ihn so in den Ruin.» zum Beispiel prangt nun in grünen Lettern der Satz «Geschätztes Vermögen von Jay-Z: 320 Mio. Dollar».
Aus der ganzen Geschichte lassen sich in den Augen der Werbewoche folgende Schlussfolgerungen für die Werbewelt ziehen: 1. Vermeiden Sie in Ihren Plakaten Weissraum – dann entgehen Sie solchen naseweisen Zusätzen. 2. Suchen Sie den unbekannten Schmierer und stellen Sie ihn als Texter ein.  
Allerdings gibt es aus Sicht der Werbebranche auch gerechtfertigte Einwände gegen diese
Schmierereien. Marcus Gretener, Mitinhaber der Werbeagentur Matter & Gretener, nimmt folgendermassen Stellung: «Es handelt sich um einen Vandalenakt und um Sachbeschädigung, welche von Unbekannten verübt wurde. Sie ist weder im Sinne der Auftraggeber, unserer Werbeagentur noch der Allgemeinheit. Zudem ist sie für jeden, der die Problematik von Piraterie und Fälschungen kennt, dumm und undifferenziert.» Es geht in Greteners Augen nicht an, dass sich Trittbrettfahrer durch die Schädigung fremden Eigentums über ein ernsthaftes Anliegen lustig machen.

Futurecom und Advico surfen mit Sunrise

Die Zürcher Agentur Futurecom hat zusammen mit ihrer Netzwerkpartnerin Advico Young & Rubicam für den Telefonprovider Sunrise eine Kampagne konzipiert, die Skeptikern den Einstieg in die ADSL-Internetwelt offeriert.

Die Zürcher Agentur Futurecom hat zusammen mit ihrer Netzwerkpartnerin Advico Young & Rubicam für den Telefonprovider Sunrise eine Kampagne konzipiert, die Skeptikern den Einstieg in die ADSL-Internetwelt offeriert. Interessenten können ADSL während drei Monaten mit vollem Rücktrittsrecht ausprobieren. Beworben wird das Einsteigerangebot in Printanzeigen und POS-Material sowie via Internet im produkt- und zielgruppenaffinen Umfeld wie beispielsweise unter Comparis.ch. Für besondere Aufmerksamkeit soll das erstmalig in der Schweiz angewendete Werbeformat Expandable Rectangle sorgen. Es vergrössert sich per Mausberührung. Durch Texteingabe kann die Applikation zudem mit dem Webbesucher interagieren: Wer seinen Namen eintippt, generiert sogleich ein personalisiertes Prüfsiegel auf der Werbefläche und die angezeigte Anzahl Tester wird entsprechend aktualisiert. Dieser Effekt soll dramatisieren, dass mit Sunrise jeder im Nu ein ADSL-Tester werden kann.
Die Kampagnenidee entstand in Kooperation mit Sunrises heutiger Hausagentur Advico Young & Rubicam. Für die interaktive Werbung zeichnet Futurecom verantwortlich.

Zu guter Letzt: Handy-Kunde für Schüler

Mit einer Art Handy-Kunde im Unterricht will die Erfurter Medienwissenschaftlerin Iren Schulz die Medienkompetenz von Schülern fördern. Der Mobilfunk spiele inzwischen eine entscheidende Rolle bei der Identitätsfindung von Jugendlichen, erklärte Schulz in einem DPA-Gespräch.

Mit einer Art Handy-Kunde im Unterricht will die Erfurter Medienwissenschaftlerin Iren Schulz die Medienkompetenz von Schülern fördern. Der Mobilfunk spiele inzwischen eine entscheidende Rolle bei der Identitätsfindung von Jugendlichen, erklärte Schulz in einem DPA-Gespräch. Allerdings sei in den meisten Schulen bisher noch kein rechter Umgang mit dem Medium gefunden worden.Schulz arbeitet an der Erfurter Universität an einer Studie über die Bedeutung von Handys in sozialen Beziehungen von Jugendlichen. Als schwerwiegendes Problem bezeichnet sie die Tauschbörsen, bei denen vor allem Jungen kleine Filme mit Gewalt- und Pornoszenen austauschten. Vor dieser Entwicklung dürfe die Gesellschaft nicht länger die Augen verschliessen. Eine Regulierung, wenn möglich auch in der Hardware der Geräte, sei dringend notwendig.
Welche Bedeutung die Clips für die Jugendlichen haben, ist Schulz zufolge bislang nicht eindeutig erforscht. Als äusserst problematisch bezeichnet sie die Tatsache, dass die Filme spielend leicht auch in die Hand von Kindern gerate. Schliesslich sei heute bereits ein Drittel der Acht- und Neunjährigen im Besitz eines Handys.
So vernünftig Schulzers Anliegen klingt, so sehr hat sich die Werbewoche-Redaktion über den Titel der Meldung «Medienwissenschaftlerin fordert Handy-Kunde im Unterricht» gewundert: und da denkt man, Kids wüssten über Handys hundert Mal besser Bescheid als ihre Lehrer …

Jean-Remy von Matt leitet Outdoor-Jury in Cannes

Die Macher des 54. Werbefestivals in Cannes haben bekannt gegeben, dass Jean-Remy von Matt der Jury in der Kategorie «Outdoor» vorstehen wird.

Die Macher des 54. Werbefestivals in Cannes haben bekannt gegeben, dass Jean-Remy von Matt der Jury in der Kategorie «Outdoor» vorstehen wird. Von Matt ist Gründer der Hamburger Agentur Jung von Matt, die kürzlich vom deutschen Handelsblatt als führende Kreativ-Agentur ausgezeichnet wurde. Er sei über die Ernennung als Jury-Chef sehr erfreut, heisst es im Communiqué der Cannes-Organisatoren. Die Outdoor-Werbung sei nämlich die grösste Herausforderung für die Kreativbranche, da kein anderes Medium in gleichem Ausmass um die Aufmerksamkeit des Konsumenten kämpfen müsse. Das diesjährige Festival in Cannes geht vom 17. bis 23. Juni über die Bühne.

Masterfoods macht gegen Werbung mobil

Der Hersteller von bekannten Süsswarenmarken wie Mars und Snickers will künftig keine Kinder mehr bewerben.

Der Hersteller von bekannten Süsswarenmarken wie Mars und Snickers will künftig keine Kinder mehr bewerben. Die Werbe-Altersgrenze von bisher sechs Jahren will der Süsswarenkonzern Masterfoods anheben: Kinder unter zwölf Jahren sollen nicht mehr zum Kauf seiner Schokoriegel verleitet werden. Wie die Süddeutsche meldet, kündigte der Konzern an, die beiden kalorienhaltigen Riegel und andere „Kernprodukte“ in dieser Altersgruppe nicht mehr zu bewerben. Dies berichtete die Financial Times am Montag unter Berufung auf einen Brief des Unternehmens an den EU-Generaldirekor für Gesundheit und Verbraucherschutz, Robert Madelin.
Zu Masterfoods gehören auch die Marken Twix, M&M’s sowie Bounty und Milky Way. Dem Bericht zufolge soll der Stopp für Werbung in alle Medien einschliesslich des Internets gelten.
Die Konkurrenten Nestlé und Pepsi hätten dagegen keine Altersgrenze bei ihrer Werbung, hiess es in der Süddeutschen. Lebensmittelriese Kraft dagegen wirbt nicht bei Kindern unter sechs Jahren und betont, Kindern zwischen sechs und elf Jahren nur Fruchtsäfte und andere gesunde Produkte anzupreisen.

WWF und SF einigen sich über «Pfahlbauer»-Drehort

Der WWF will der Produktion der SF-Sommerserie «Die Pfahlbauer» nicht im Weg stehen, sofern möglichst umweltverträglich gedreht wird. Darauf haben sich das Schweizer Fernsehen SF und der WWF Bodensee/Thurgau geeinigt.

Der WWF will der Produktion der SF-Sommerserie «Die Pfahlbauer» nicht im Weg stehen, sofern möglichst umweltverträglich gedreht wird. Darauf haben sich das Schweizer Fernsehen SF und der WWF Bodensee/Thurgau laut SDA geeinigt. Sie haben zum Schutz des Drehortes, dem Naturschutzgebiet bei Pfyn TG, eine Vereinbarung getroffen. Der WWF hatte ursprünglich starke Bedenken gehegt gegen die Realisation der Serie, da das Naturschutzgebiet Hinterrietweiher ein Kleinod von ausserordentlicher Schönheit sei. Die nun getroffenen Abmachungen würden vor Ort durch eine unabhängige Fachperson kontrolliert. Grundlage sei ein Betretungsverbot von über 80 Prozent der Uferlinie und der Naturschutzzonen. Das Gebiet müsse nach der Sendung vollständig wiederhergestellt werden.
Schaulustige sollen keinen Zutritt zum sensiblen Naturschutzgebiet haben. SF werde während der Sendereihe regelmässig darauf hinweisen, dass es nicht möglich sei, die Pfahlbauer mit eigenen Augen zu sehen. Diese Regelungen zwischen SF und WWF ergänzten die voraussichtlichen Auflagen des Kantons Thurgau und der Gemeinde Pfyn. SF werde kleinere Aufwertungsmassnahmen im Hinterrietweiher finanzieren, um die intensive Beanspruchung des Gebietes während der Fernsehsendung zu kompensieren.
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