Bernd-Peter Arnold lehrt an der Uni Mainz

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz hat Bernd-Peter Arnold, Journalist und Partner der in Zollikon domizilierten Kommunikationsagentur Comunet, zum Honorarprofessor bestellt. Er lehrt seit mehr als 20 Jahren am Institut für Publizistik.

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz hat Bernd-Peter Arnold, Journalist und Partner der in Zollikon domizilierten Kommunikationsagentur Comunet, zum Honorarprofessor bestellt. Er lehrt seit mehr als 20 Jahren am Institut für Publizistik der Mainzer Universität Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Arnold war über drei Jahrzehnte in führenden Positionen beim Hessischen Rundfunk tätig. Zuletzt war er Leiter des Radiosenders Hr4 sowie des Wirtschaftsradios Hr Skyline, dem Vorläufer von Hr-info. Die Agentur Comunet arbeitet für Firmen in der Schweiz und in Deutschland. Sie berät Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Wirtschaft in Kommunikationsfragen.

Militärgericht erhebt Anklage in CIA-Fax-Affäre

Der Auditor des Militärgerichts 6 hat Anklage gegen drei Mitarbeiter des SonntagsBlicks wegen Verletzung militärischer Geheimnisse erhoben. Am 8. Januar 2006 hatte die Zeitung ein klassifiziertes Dokument der Führungsunterstützungsbasis der Armee veröffentlicht.

Der Auditor des Militärgerichts 6 hat Anklage gegen drei Mitarbeiter des SonntagsBlicks wegen Verletzung militärischer Geheimnisse erhoben. Am 8. Januar 2006 hatte die Zeitung ein klassifiziertes Dokument der Führungsunterstützungsbasis der Armee veröffentlicht. Dieses hatte angebliche Geheimgefängnisse sowie Verhörmethoden des amerikanischen Auslandnachrichtendienstes CIA zum Gegenstand. Die Hauptverhandlung wird voraussichtlich im April in St. Gallen stattfinden, wie das Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bekannt gab. Mit Rücksicht auf die Geheimhaltung werden die Befragungen der Angeklagten zur Sache, die Einvernahme der Zeugen und die Parteivorträge voraussichtlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die Tat könnte eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.

Rohrer und Besmer verlassen Toxic.fm

Nach zwei Jahren beim Radiosender Toxic.fm gehen Moderationsleiter Andreas Rohrer und Redaktionsleiterin Nicole Besmer neue Wege.

Nach zwei Jahren beim Radiosender Toxic.fm gehen Moderationsleiter Andreas Rohrer und Redaktionsleiterin Nicole Besmer neue Wege. Der 24-jährige Rohrer wird am 30. April den Sender verlassen, um an der Universität Zürich sein Studium zu beenden. Die 28-jährige Nicole Besmer kehrt Ende Mai in ihre Heimatstadt Zürich zurück, wie Geschäftsführer Ralph Wirt am Dienstag bekannt gab. Toxic.fm bedauere die Abgänge der beiden Ressortleiter und danke ihnen für ihren äusserst engagierten Einsatz. Der Sender will die beiden Stellen per 1. April 2007 neu besetzen. Nachfolger sind noch keine bestimmt.

Stämpfli Gruppe fasst in Polen Fuss

Mit der Stämpfli Polska zieht die Stämpfli Gruppe nach Polen. Das neue Unternehmen konzentriert sich vorerst auf Leistungen der Medienvorstufe und Koordinationsleistungen als Generalunternehmer.

Mit der Stämpfli Polska zieht die Stämpfli Gruppe nach Polen. Das neue Unternehmen konzentriert sich vorerst auf Leistungen der Medienvorstufe und Koordinationsleistungen als Generalunternehmer. Die Stämpfli Polska wird Medienvorstufen- und Koordinationsleistungen vorwiegend für den polnischen Markt erbringen. Die Berner Unternehmensgruppe hofft aber auch, Schweizer Kunden, die bereits heute im Ausland produzieren, durch die Leistungsmöglichkeiten der polnischen Tochter gewinnen zu können. Schritt für Schritt sollen neben der Medienvorstufen zudem weitere Dienstleistungen aufgebaut werden, so zum Beispiel Verlagsleistungen. Die Publikationssysteme sollen spätestens anfangs 2008 auf dem polnischen Markt eingeführt werden. Als Meilenstein in der über 200-jährigen Firmengeschichte bezeichnet Dr. Rudolf Stämpfli, VR-Präsident, den Schritt nach Polen und sieht darin zugleich den konsequenten Wachstumskurs der Unternehmensgruppe bestätigt. Er erhofft sich in Polen rasch und eigenständig wachsen zu können.
Die Stämpfli Gruppe mit ihren fünf Unternehmen beschäftigt über 280 Mitarbeitende in Bern, Zürich, Karlsruhe und Warschau. Das Familienunternehmen wird von Dr. Rudolf Stämpfli und Peter Stämpfli in der 6. Generation geführt.

211’000 Personen lesen Heute

Gemäss einer Wemf-Sonderstudie lesen im Schnitt 211'000 die Abendzeitung Heute. Ringier gelang damit die Lancierung der ersten Abendzeitung in der Schweiz.

Gemäss einer Wemf-Sonderstudie lesen im Schnitt 211’000 die Abendzeitung Heute. Die Zahlen des ersten Halbjahres seien für die Zeitung ein Erfolg, meldete Ringier in einer Mitteilung. Dem Verlag sei es damit erfolgreich gelungen, eine Abendzeitung in den Schweizer Zeitungsmarkt zu integrieren. Heute erscheint in den drei grossen Städten Basel, Bern und Zürich. Zusätzlich vertrieben wird Heute zusammen mit dem Blick im Anzeigenkombi «KombiNation». 53% der Leser sind zwischen 14 und 34 Jahren alt. Des Weiteren kommen Heute Leser aus Haushalten mit überdurchschnittlichem Einkommen und verfügen dementsprechend auch über eine hohe Bildung.Im Vergleich zu den ersten Zahlen
der Westschweizer Ausgabe von 20 Minuten im ersten Halbjahr schneidet Heute schlechter ab. Die Pendlerzeitung konnte im letzten Herbst auf 250’000 Leser zurückblicken.

Westschweizer Zeitungen spannen zusammen

Die Neuenburger Regionalzeitungen L’Express und L’Impartial sowie das Journal du Jura produzieren seit Dienstag überregionale Themen gemeinsam.

Die Neuenburger Regionalzeitungen L’Express und L’Impartial sowie das Journal du Jura produzieren seit Dienstag überregionale Themen gemeinsam. Die Zusammenarbeit wird unter dem Namen Arc Presse zusammengefasst. Damit möchten die Publikationen die Produktionskosten senken und die Erosion der Leserzahlen aufhalten. Die drei Zeitungen erscheinen mit einem redaktionellen Mantel und einem erneuertem Layout. Gemeinsam betreuen sie den Anzeigenmarkt unter der Dachmarke Arc Presse.Die Mantelthemen Wirtschaft, Sport, Schweiz, International und Kultur werden von einer Mantelredaktion in Neuenburg produziert. Die engere Zusammenarbeit nutzen die Zeitungen, um im Bereich Multimedia neue Leserangebote zu schaffen. Die Ballung der Kräfte führt zu einem Stellenabbau (siehe Projekt
), wie die Werbewoche bereits im November berichtete.Das auf Medien spezialisierte Grafikatelier Mediagraph aus Lausanne verpasste den drei Titel einen neuen Aufritt. Mit der Begleitung und Umsetzung des Projekts wurde das Beratungsunternehmen Naef Partners in Zürich beauftragt.

Nicolas Noth verlässt Blick Online

Der Leiter von Blick Online, Nicolas Noth, geht weg vom Ringier-Verlag. Wer ihn ersetzen wird, ist zurzeit noch offen. Interimistisch übernimmt Patrick Vogt, Leiter des Bereichs Zeitungen bei Ringier Schweiz, die Leitung der Blick Online-Ausgabe.

Der Leiter von Blick Online, Nicolas Noth, geht weg vom Ringier-Verlag. Wer ihn ersetzen wird, ist zurzeit noch offen. Interimistisch übernimmt Patrick Vogt, Leiter des Bereichs Zeitungen bei Ringier Schweiz, die Leitung der Blick Online-Ausgabe. Noth habe die Online-Redaktion bereits verlassen, sei aber noch im Unternehmen tätig – aber auch aus diesem werde er austreten. Zu den Gründen machte Ringier keine Angaben, wie die Nachrichtenagentur SDA am Dienstag mitteilte. Der Abgang habe weder mit der Neuorientierung des Blicks zu tun noch mit dem Ausscheiden von Martin Baumgartner, der bis vor kurzem als Blick Online-Redaktionsleiter verantwortlich zeichnete.

Nebelspalter lanciert neuen Internetauftritt und E-Paper

Das Schweizer Satiremagazin Nebelspalter ist im Internet ab sofort mit einem erneuerten Auftritt präsent. Überarbeitet und optimiert wurden sowohl das Design und die Informationsstruktur sowie auch die Angebotspalette.

Das Schweizer Satiremagazin Nebelspalter ist im Internet ab sofort mit einem erneuerten Auftritt präsent. Überarbeitet und optimiert wurden sowohl das Design und die Informationsstruktur sowie auch die Angebotspalette. Ein täglich aktualisierter Newsticker ergänzt die Printausgabe mit aktuellen satirischen Beiträgen und bietet exklusive Artikel sowie Previews aus dem gedruckten Magazin, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Neu ist jeder Nebelspalter auch als E-Paper im PDF-Format verfügbar. Für Abonnentinnen und -Abonnenten stehen aktuelle und ältere Ausgaben im Passwort-geschützten Archivbereich zum Download bereit. Weitere Services sind vorgesehen und sollen in den kommenden Monaten folgen.
Der neue Internetauftritt ist Teil der laufenden sanften Neupositionierung der Marke Nebelspalter. Zuvor ist im Mai 2005 die Printausgabe einem umfassenden äusseren und inhaltlichen Facelifting unterzogen worden.
Das Satiremagazin erscheint im 133. Jahrgang im Engeli & Partner Verlag im thurgauischen Horn. Die älteste satirisch-humoristische Zeitschrift erreicht 276’000 Leser (MACH) und erscheint zehnmal jährlich.

Drei neue Mitarbeiter verstärken Web2com

Branko Russo, Mathias Koch und Daniel Tschudi verstärken seit Januar den Bereich Verkauf, Beratung und Media-Services bei Web2com. Mit diesem personellen Ausbau möchte Web2com die Marktpräsenz intensivieren.

Branko Russo, Mathias Koch und Daniel Tschudi verstärken seit Januar den Bereich Verkauf, Beratung und Media-Services bei Web2com. Russo war zuvor bei Radiotele als Account Manager Online tätig. Mathias Koch bringt eine langjährige Verkaufserfahrung mit, bei Web2com unterstützt er das Team als Mediaplaner. Als Projektmanager Media & Services unterstützt Tschudi das Product Development. Bis anhin arbeitet er im Bereich Marketing- und Mediasupport bei einem grossen Verlag. Mit diesem personellen Ausbau möchte Web2com die Marktpräsenz intensivieren als auch den Kundensupport erweitern, wie einer Mitteilung des Unternehmens zu entnehmen ist.

Zu guter Letzt: Coca-Cola attackiert Männer im Diät-Wahn

Ab jetzt ist die neue Coca-Cola Zero auch in der Schweiz erhältlich - mit echtem Geschmack und ohne Zucker. Darauf haben vor allem Männer gewartet; behauptet zumindest der Getränke-Multi.

Ab jetzt ist die neue Coca-Cola Zero auch in der Schweiz erhältlich – mit echtem Geschmack und ohne Zucker. Darauf haben vor allem Männer gewartet; behauptet zumindest der Getränke-Multi. Aber ist dem wirklich so, liebe Männer? Habt ihr Euch in den vergangenen Wochen – aus lauter Vorfreude – die Nächte um die Ohren geschlagen und heimlich an der Diet Coke der Freundin genippt? Um Euch das Getränk so richtig schmackhaft zu machen, schlägt Euch Coca-Cola in nächster Zeit die Werbetrommel so richtig kräftig um die Ohren. Ob TV-Spots oder Plakate: Coca-Cola scheut keine Mühen, das neue Produkt ohne Zucker an den Mann zu bringen. Den grössten Werbeaufwand seit 23 Jahren will man zur Lancierung betreiben. Doch alldem noch nicht genug: Um die Männer wirklich zu verwöhnen, hat sich Coca Cola etwas ganz Spezielles einfallen lassen und erfindet den Zero-Day. An diesem soll – analog zum Valentistag, an dem laut Coca Cola die Frau im Mittelpunkt steht – der Mann beschenkt werden: Natürlich mit einer Coca-Cola Zero.

Paul Reinzeichner Academy kürt Website von Walker

Nach zahlreichen Auszeichnungen wie Newcomer Agenturen des Jahres und zig ADC-Würfeln hagelt es einen neuen Titel für die Zürcher Werbeagentur Walker. Ihre Website gewinnt vor Ruf Lanz und Euro RSCG.

Nach zahlreichen Auszeichnungen wie Newcomer Agenturen des Jahres und zig ADC-Würfeln hagelt es einen neuen Titel für die Zürcher Werbeagentur Walker. Die neu gegründete Paul Reinzeichner Academy hat die Websites der kreativsten Agenturen 2006 untersucht. Die Rangliste präsentiert sich wie folgt: 1. Walker Werbeagentur
2. Ruf Lanz
3. Euro RSCG
4. JWT+H+F
5. Spillmann Felser
6. Advico
7. Wirz Werbung
8. Lowe
9. Jung von Matt
10. Publicis
Folgende Kriterien spielten bei der Bewertung eine Rolle: Kreativität, Informationsgehalt, Navigation sowie Kontakt. Walker überzeugte die Jury mit einer kleinen, bescheidenen Site in drei Sprachen. Steige man ein, erschliesse sich ein grosser Informationsumfang und ein schönes Screendesign bis ins Detail. Die unkonventionelle Navigation funktioniere erstaunlich gut.
Der Blog von Paul Reinzeichner widmet sich ausschliesslich der Schweizer Werbung. Erst am Montag wurde die gleichnamige Academy gegründet. Sie will sich als Institution auch künftig in unregelmässigen Abständen pop-wissenschaftlich mit den Entwicklungen in der Marketingkommunikation auseinandersetzen. Dabei plane man zwar unabhängig aber nicht ohne subjektive Einflüsse Ratings zu erstellen.

DoubleClick rechnet Suchmaschinenmarketing hohe Chancen ein

Suchmaschinenmarketing ist der am schnellsten wachsende Bereich des Online-Werbemarktes. Techniken um eine möglicht gute Positionierung in Suchmaschinen zu erreichen, sind jedoch in Europa noch wenig verbreitet.

Suchmaschinenmarketing ist der am schnellsten wachsende Bereich des Online-Werbemarktes. Zu diesem Schluss kommt DoubleClick in der am Dienstag veröffentlichten Studie «Die europäische Suchmaschinenmarketing-Landschaft 2006». Der Anbieter von Marketinglösungen für Media-Agenturen befragte für die Studie Experten aus der europäischen Werbebranche, darunter Verlage, Kreativagenturen und das Interactive Advertising Bureau. Laut der Untersuchung werde mehr Geld in Suchmaschinenmarketing investiert als in herkömmliche Online-Anzeigen. Grossbritannien dominiert den Markt mit 44 Prozent. Frankreich sei der am schnellsten wachsende Markt und in Deutschland liege noch viel Potential brach. Techniken, um eine möglicht gute Positionierung in Suchmaschinen zu erreichen, sind laut Studie in Europa noch wenig verbreitet. Agenturen und Kunden verstünden die Technik noch nicht ganz, obwohl sie genau so wichtig sei wie das Suchmaschinenmarketing selbst. Experten sehen darin ein enormes Potential, das noch nicht ausgeschöpft sei. Längerfristig passe sich der europäische Markt aber dem amerikanischen an. Europäische Marketing-Treibende müssen eine langfristige Strategie verfolgen, die sowohl eine bezahlte wie auch eine natürliche Suche berücksichtige.
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