TV-Versorgungsgebiete für RTVG immer noch problematisch
Der Bund hat Anpassungen der Radio-/TV-Regionen Ost- und Nordostschweiz vorgenommen. Trotzdem sind die Zürcher und Schaffhauser Regierungen immer noch nicht zufrieden. Tele Züri soll demnach als einziger regionaler Fernsehsender keine Gebührengelder erhalten.
Der Bund hat Anpassungen der Radio-/TV-Regionen Ost- und Nordostschweiz vorgenommen. Trotzdem sind die Zürcher und Schaffhauser Regierungen immer noch nicht zufrieden. Tele Züri soll demnach als einziger regionaler Fernsehsender keine Gebührengelder erhalten.Das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) sieht vor, dass die privaten TV-Veranstalter vier Prozent der Gebühren erhalten sollen, die bisher nur der SRG zugute kamen. Wer Geld beansprucht, muss einen Leistungsauftrag erfüllen. Pro Versorgungsgebiet wird eine Konzession ausgeschrieben. Die Versorgungsgebiete entsprechen nicht einzelnen Kantonen, sondern bestehen aus Teilen verschiedener Kantone.
Laut SDA-Meldung wird in den überarbeiteten Vorschlägen noch Einiges kritisiert. Die Zürcher Regierung lehnt sich gegen die Zweiteilung ihres Kantones auf. Der grösste Teil soll einem Gebiet gehören, der laut dem Bund sowieso keine Gebührenunterstützung bekommen werde, weil das Gebiet schweizweit mit Abstand kommerziell am attraktivsten sei. Dass Tele Züri als einziger Schweizer Privatsender für den Erhalt von Gebührengeldern nicht in Frage kommt, findet der Kanton inakzeptabel.
Die Thurgauer Regierung will nicht, dass Arbon und Bischofszell zum Gebiet Ostschweiz gehören und der Rest des Kantones zum Gebiet Nordostschweiz zugeteilt wird, sondern ist der Meinung, dass der ganze Kanton überlappend beiden Gebieten zuzuteilen sei. Die Schaffhauser Regierung beharrt auf einem eigenen TV-Versorgungsgebiet, anstatt dass ihr Kanton zum Nordostschweiz-Gebiet (der aus einigen Zürcher und den meisten Thurgauer Bezirken besteht) zugeteilt wird. Der Kanton St Gallen freut sich über die Änderungen.
Laut SDA-Meldung wird in den überarbeiteten Vorschlägen noch Einiges kritisiert. Die Zürcher Regierung lehnt sich gegen die Zweiteilung ihres Kantones auf. Der grösste Teil soll einem Gebiet gehören, der laut dem Bund sowieso keine Gebührenunterstützung bekommen werde, weil das Gebiet schweizweit mit Abstand kommerziell am attraktivsten sei. Dass Tele Züri als einziger Schweizer Privatsender für den Erhalt von Gebührengeldern nicht in Frage kommt, findet der Kanton inakzeptabel.
Die Thurgauer Regierung will nicht, dass Arbon und Bischofszell zum Gebiet Ostschweiz gehören und der Rest des Kantones zum Gebiet Nordostschweiz zugeteilt wird, sondern ist der Meinung, dass der ganze Kanton überlappend beiden Gebieten zuzuteilen sei. Die Schaffhauser Regierung beharrt auf einem eigenen TV-Versorgungsgebiet, anstatt dass ihr Kanton zum Nordostschweiz-Gebiet (der aus einigen Zürcher und den meisten Thurgauer Bezirken besteht) zugeteilt wird. Der Kanton St Gallen freut sich über die Änderungen.
